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Rezensionen verfasst von
Irmgard Wiesner
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Standardcover für Reader Touch Edition (TM) PRS600 von Sony. Rot
Standardcover für Reader Touch Edition (TM) PRS600 von Sony. Rot
Preis: EUR 34,99

5.0 von 5 Sternen Notwendige Ergänzung zum Sony Reader, 2. Februar 2010
Das mit dem Sony Reader gelieferte Softcover-Etui ist für mich so hilfreich wie ein Einstecketui für eine Lesebrille - Brille/Reader müssen zum Gebrauch herausgenommen werden, worauf das Etui sich selbständig macht und irgendwo verkriecht - schlicht so unpraktisch, dass es auf unbrauchbar herauskommt.

Im Gegensatz dazu dieser Lederumschlag: Der Reader wird in der Halterung eingeklemmt - keine Schrauben, kein Handwerkszeug nötig - und das Resultat ist ein elegantes Taschenbuch mit stabilem Ledereinband. Sieht gut aus, und der Reader ist besser geschützt als im Softcover.

Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck. Der Umschlag ist im Griff wesentlich angenehmer als der Reader allein - der Unterschied zwischen Leder und Metall. Er hat keinen Verschluss, bleibt aber wie ein Buch auch an ungewohnten Orten (z.B. im Wanderrucksack) normalerweise von sich aus geschlossen.

Beim Lesen stört der Cover so wenig wie bei einem Buch - er bleibt problemlos offen, und eine Hand genügt zum Halten und Umblättern. Wenn man hin und wieder im Dunkeln lesen möchte, lässt sich auch ein billiges LED-Lämpchen festklemmen.

Alle Anschlüsse sind bei geschlossenem Umschlag zugänglich, ebenso Power und Lautstärkeregelung (alles etwas vertieft, so dass zufällige Bedienung unwahrscheinlich ist).

Alles in allem genau das, was ich mir für meinen Sony Reader gewünscht habe.
Standardcover für Reader Touch Edition von Sony. Rot


Gott und die Gene: Ein Naturwissenschaftler begründet seinen Glauben
Gott und die Gene: Ein Naturwissenschaftler begründet seinen Glauben
von Francis S. Collins
  Gebundene Ausgabe

23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindrücklich und überzeugend, 1. Juni 2008
Collins versteht es, die wissenschaftlichen Argumente für die Evolutionstheorie und die theistische Evolution verständlich darzulegen.

Seine Argumente gegen Atheismus/Agnostizismus, Kreationismus und Intelligent Design sind prägnant und nachvollziehbar.

Besonders beeindruckt haben mich einmal seine verständnisvolle und friedfertige Art mit den Argumenten von Gegnern um zu gehen (eine Seltenheit bei dieser Thematik), wie auch seine sehr offenen persönlichen Berichte über seine eigene religiöse Entwicklung und diesbezügliche Kämpfe und Schwierigkeiten.

Das Buch ist ein klarer Beweis dafür, dass gläubige Christen nicht zwingend dumm sind.

Besonders zu empfehlen ist das Buch für Christen, die der Evolutionstheorie skeptisch gegenüberstehen.


Der Weg der christlichen Theologie
Der Weg der christlichen Theologie
von Alister McGrath
  Gebundene Ausgabe

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut verständlicher gründlicher Überblick, 14. April 2008
Das Buch hat zwei Teile: Im ersten wird die historische Entwicklung der Theologie geschildert, im zweiten die systematische Theologie (also nach Thema).

Trotz der Kürze (es gibt für jeden Teil mehrbändige Werke anderer Autoren) bringt McGrath alles Wesentliche und erklärt es verständlich und präzise.

McGrath ist evangelikaler Anglikaner, mir ist jedoch in dem Buch keine konfessionelle oder ideologische "Schlagseite" aufgefallen, die Themen werden sachlich und fair behandelt, es wird keine Sichtweise speziell bevorzugt und es gibt keine besonderen Schwerpunkte auf bestimmten Zeiten oder Themen, wie das sonst häufig vorkommt. Einzig die orthodoxe Theologie und die theologische Entwicklungen der letzten zwanzig Jahre sind eher knapp behandelt.

Das Zielpublikum des Buchs sind einmal Anfänger der Theologie, die einen Überblick gewinnen wollen, dann aber auch interessierte Laien, die hier ein theologisches Grundlagenwissen finden, das in dieser Form kaum je in Kursen angeboten wird. Es kann auch sinnvoll sein, für Leute, die sich mit vielen Spezialfragen befasst haben, und die von daher einmal nicht Bäume sondern den Wald sehen wollen.

Das Buch liest sich sehr gut und regt an, den behandelten Stoff weiter zu vertiefen.


Der Atheismus-Wahn: Eine Antwort auf Richard Dawkins und den atheistischen Fundamentalismus.
Der Atheismus-Wahn: Eine Antwort auf Richard Dawkins und den atheistischen Fundamentalismus.
von Alister McGrath
  Gebundene Ausgabe

78 von 187 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Antwort, 13. April 2008
McGrath ist wie Dawkins Oxford Professor und Naturwissenschaftler - aber im Gegensatz zu Dawkins Ex-Atheist und bekennender Christ. Er hat sich schon in früheren Büchern mit dem Atheismus und speziell mit Dawkins auseinandergesetzt. Hier behandelt er spezifisch das Buch Gotteswahn von Dawkins.

McGrath redet mit Respekt über frühere Arbeiten von Dawkins, sieht den Gotteswahn jedoch nicht auf dem gleichen Niveau wie diese. Wie er schreibt, war er nach der Lektüre des Gotteswahns "traurig und besorgt zugleich", weil ein "so begabter und allgemein verständlicher Naturwissenschaftler, der sich leidenschaftlich für die objektive Betrachtung einer Sache einsetzte, ein dermassen agressiver antireligiöser Propagandist" wurde, der "alle akademischen Grundsätze hinsichtlich gewissenhafter Recherche und Fairness über Bord geworfen hat".

Ein grosser Teil von McGraths Argumentation führt auf, wie Dawkins ein unrealistisches Zerrbild von Religion und insbesondere dem Christentum bekämpft, wobei er gängige Halbwahrheiten verwendet, Fakten einseitig auswählt (etwa bei der Beschreibung Gottes aus dem Alten Testament), radikale Randgruppen als die Norm darstellt und sich dabei mehr auf Rhetorik als auf Belege verlässt.

Im wesentlich ausführlicheren Buch "The Twilight of Atheism" zeigt McGrath, dass er sachlich und fair über Atheismus schreiben und historische atheistische Argumentationen nachvollziehbar schildern kann.

Auch in diesem Buch findet er Punkte, in denen er mit Dawkins übereinstimmt, beispielsweise in der Kritik an Paley, wo er sagt, dass "der blinde Uhrmacher" von Dawkins die beste kritische Abhandlung über das Thema sei, die je gedruckt wurde, ebenso bei der Kritik am Lückenargument und der strikten Ablehnung von religiöser Gewalt.

Das Buch führt aus, wo die Argumentation von Dawkins nicht funktioniert ohne eine eigene Gegendarstellung anzubieten (die McGrath allerdings an anderer Stelle verfasst hat, z.B. "Naturwissenschaft und Religion. Eine Einführung" oder "Glimpsing the Face of God: The Search for Meaning in the Universe").

Ich fand es intelligent geschrieben, sehr gut lesbar - und des öfteren auch amüsant.

PS. Interessant ist auch, dass es auf Atheisten so störend wirkt, dass die Brights im Internet zu Rezensionen aufrufen.
Kommentar Kommentare (16) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 21, 2013 10:59 PM MEST


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