MSS_ss16 Hier klicken Sport & Outdoor Frühling Cloud Drive Photos Kamera16 Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic GC FS16
Profil für Der Sammler > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Der Sammler
Top-Rezensenten Rang: 12.641
Hilfreiche Bewertungen: 445

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Der Sammler

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4
pixel
beyerdynamic High-End Stereo Kopfhörer T1 (2G)
beyerdynamic High-End Stereo Kopfhörer T1 (2G)
Preis: EUR 990,00

32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der (wenigen wirklichen) TOP-Hörer auf dem Markt, 19. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe den T1 (2. Generation) für 787,03 € bei Amazon gekauft; die hatten offenbar zunächst 5 Stück von Beyer erhalten, die sie am 8.11.2015 zu diesem Preis abgegeben haben (und eine Vorbestellung zu diesem Preis war anschließend auch kurzzeitig möglich). Wer kann da schon widerstehen?

Nach einigen genußvollen Einsätzen des KH mit unterschiedlichster Musik (in einer High-End-Kette: CD-Spieler Accuphase DP-410 [vom japanischen Nobelhersteller Accuphase, mit überragender Auflösung und besonders prächtigen Klangfarben] mit symmetrischer [XLR]-Verkabelung HMS Sestetto MK III [vom deutschen "Strompapst" H.M.Strassner] am puristischen, für den audiophilen Einsatz gedachten Kopfhörerverstärker SPL Auditor [des deutschen Profistudio-Ausstatters Sound Performance Lab] mit 120 Volt Betriebsspannung) muß ich sagen, daß ich sehr angetan bin; meine Eindrücke:

ÄUßERES:
Die Verarbeitung ist insgesamt sehr gut. Das Zurechtrücken des Hörers auf dem Kopf ist dadurch angenehm, daß Bügel und Außenseite der Muschel aus Metall sind - man kann also fest zupacken.

Das neue, auswechselbare Kabel wirkt durch die Ummantelung wertig.

Der Hörer sitzt (mit der größten/weitesten Einstellung) perfekt auf meinem Kopf - bombenfest (wäre ich ein Headbanger, könnte ich diesem Hobby frönen), aber ohne zu drücken. Ich denke, so kann man stundenlang hören, ohne Mißempfindungen zu haben.

Die Ohrenpolster sind angenehm weich. Als Brillenträger weiß ich es sehr zu schätzen, daß meine Brille, ohne zu drücken, vom T1 festgehalten wird und nicht nach unten rutschen kann - es ist mit anderen KHs immer sehr enervierend, während des Hörens die Brille hochschieben und den Brillensitz hinter dem Ohr korrigieren zu müssen, wozu man meist mindestens eine Hörmuschel etwas abziehen muß, was dann wieder den Sitz des KH beeinträchtigt ...

KLANG:
Ich verfüge mit dem Grado GS 1000 (1. Gen.) und dem Denon AH-D 7000 bereits über zwei (ältere) Flaggschiff-KHs. Beide haben ihre Stärken und Schwächen - den perfekten KH für alle Arten von Musik gibt es ja bekanntlich nicht. So stellt der offene Grado mit seinen riesigen Ohrmuscheln tatsächlich einen riesigen Raum zur Verfügung, klingt eher hell, luftig-leichtfüßig und natürlich (und löst selbstverständlich hoch auf). Er scheint mir besonders für Solo-Instrumente und Kammermusik, aber auch für größere Orchester in der Klassik geeignet; bei Rock und Pop klingt Manches sehr gut mit ihm, Anderes hingegen verträgt den luftigen Raum nicht. Der Denon - lange Zeit als der wohl beste geschlossene Hörer auf dem Markt anerkannt - ist im Timbre das Gegenteil vom Grado: zwar ebenfalls hochauflösend, aber dunkel, sahnig-schmelzend und weniger (aber durchaus genügend) luftig abgestimmt. Das tut vielen Aufnahmen sehr gut und macht einige ältere, schlechte Aufnahmen überhaupt erst genießbar, da die Klangereignisse zwar aufgelöst und mithin erkannt, aber anschließend in gefälliger Weise timbriert zum Ohr transportiert werden. Dem Ideal weitestgehender Neutralität und Natürlichkeit wird dies zwar nicht gerecht, wohl aber dem Interesse an angenehmem Musikgenuß.

Der halboffene - und damit eher offene als geschlossene - T1 (2. Gen.; die Anfang 2010 auf den Markt gekommene 1. Gen. habe ich leider nie gehört) ergänzt diese beiden Klangspektren sehr gut: seine Auflösung ist noch etwas besser (man hört gleichsam die Flöhe husten ' ... oder konkreter: auf einer älteren Aufnahme mit den Berliner Philharmonikern habe ich immer wieder seltsame Geräusche wahrgenommen, bis ich bemerkte, daß es sich wohl um das gelegentliche Anstoßen der Bögen der Streicher an das Holz der Instrumente handelte - so etwas habe ich zwar bei Soloinstrumenten und kleinen Kammermusikensembles schon oft gehört, bei einem großen Orchester aber noch nicht, da geht das meist im Gesamtklang unter; Zwischenrufer aus dem Publikum habe ich bei Konzerten von Patricia Kaas und Leonard Cohen besser verstanden als bisher; einige untergeordnete Instrumente, etwa Holzrasseln, Triangeln u.ä., lassen sich auch sehr deutlich wahrnehmen); seine Abstimmung ist nicht so dunkel und sahnig-schmelzend eingefärbt wie beim Denon, wirkt vielmehr natürlich; die Raumdarstellung wirkt anders als beim Grado niemals zu groß, ist aber durchaus luftig und ermöglicht insbesondere eine saubere Unterscheidung verschiedener Instrumente sowie ihre Verortung im Raum in Breite wie Tiefe; das Klangbild wirkt insgesamt sehr präzise, zupackend und schnell (und paßt damit bestens in die heutige Zeit), während es beim Denon zwar auch präzise, aber satt-behaglich und beim Grado ebenfalls präzise, aber luftig-entspannt wirkt. Etwas mehr S-Zischlaute (Sibilanten) als bei den anderen KHs habe ich beim T1 zwar (leider) durchaus wahrgenommen, aber nicht in wirklich störendem Ausmaß (bei vielen Aufnahmen gar nicht; näher dazu unten). Stimmen (Frauen wie Männer) werden sehr natürlich - und dadurch ergreifend - wiedergegeben. Die Höhen sind nie nervig, sondern wirken natürlich; die Mitten sind nach meinem Empfinden ebenfalls natürlich und angenehm; Baß steht in qualitativ wie quantitativ reichem Maß zur Verfügung, wenn er wirklich gebraucht wird (also in der Aufnahme enthalten ist) - Metallica o.ä. kann man mit dem T1 zweifellos genießen, wobei eben der Tiefton erfreulicherweise nicht alles zudeckt, sondern auch Mitten und Höhen zu ihrem Recht kommen läßt (näher zum Baß noch unten).

Insgesamt sehe ich den T1 als Allround-KH, mit dem man Klassik, Rock, Pop, Jazz und sicher auch elektronische Musik auf einem großartigen Niveau genießen kann. - Bei schlechten Aufnahmen, die vielleicht über den T1 infolge seines überragenden Auflösungsvermögens ansatzweise blechern oder sonst unangenehm wiedergegeben werden, werde ich gern zu meinem gefälliger/schmeichelnd aufspielenden Denon greifen, desgleichen bei einzelnen Sängerinnen, bei denen der T1 vielleicht zu viele Zischlaute generiert, und bei manchen Rockstücken, insbesondere Liveaufnahmen mit fragwürdiger Hallenakustik, die einfach vom dunklen und "gnädigen" Timbre des Denon profitieren. Der Grado wird bei mir vor allem bei jenen Klassikaufnahmen zum Einsatz kommen, die (etwa auch wegen der Verteilung der Mikrophone bei der Aufnahme) die große Raumdarstellung oder eine besondere Luftigkeit benötigen - frappierend war insoweit das Hörerlebnis mit der klassischen Aufnahme der J. S. Bach'schen Sonaten und Partiten für Violine Solo von Nathan Milstein: während man bei T1 und Denon den Eindruck hat, höchstens 1 m vor dem Geiger zu stehen (was eher unangenehm ist), befindet man sich mit dem Grado im angenehmen Hörabstand von mehreren Metern. Allerdings gefällt mir der T1 bei großorchestraler Klassik wieder ganz ausgezeichnet, weil das Klangbild sehr aufgeräumt wirkt und die einzelnen Instrumentengruppen sauber separiert und korrekt im Raum verortet sind - nichts ist scheußlicher als ein lauter Klangbrei aus bis zu 120 Instrumenten.

Es mag sein, daß einzelne KHs wie vielleicht der Sennheiser HD 800 (den ich leider noch nie gehört habe, dessen Design und Materialanmutung mir aber wenig zusagen) oder der AKG K812 (den ich auch noch nie gehört habe, der mich aber durchaus reizt) sogar noch etwas mehr Auflösung als der T1 bieten. Dem Vernehmen nach könnte dies dann aber mit Problemen an anderer Stelle, etwa einer zu deutlichen Einschränkung des unbeschwerten Musikgenusses durch eine sich aufdrängende Konzentration auf Mängel der jeweiligen Aufnahme oder durch einen Mangel an "mitschwingender Musikalität und Gänsehautgefühl" erkauft werden müssen. Nun, der Kauf einer solchen "Tonmeister-Lupe" reizt mich durchaus, mal schauen, was die 2. Generation von HD 800 und K812 zu bieten hat. Klobige Magnetostaten aus China (Hifiman) oder USA/China (Audeze), beide mit zunehmend unverschämten Preisen, reizen mich demgegenüber weniger; Elektrostaten aus Japan (Stax) wären zwar reizvoll, doch kämen im Hinblick auf Design und Material nur deren Spitzenhörer (007; 009) in Betracht, die nicht nur selbst Höchstpreise kosten, sondern zudem noch ebenso teure gesonderte Spezialverstärker fordern, was sie angesichts der Qualität der im Wortsinne preiswerteren deutschen und österreichischen Spitzenprodukte von Beyerdynamic, Sennheiser und AKG wohl disqualifiziert. ... Entscheidend bei allen Flaggschiff-KHs ist letztlich jedenfalls die überragende Auflösung, die sie deutlich von Ober- wie Mittelklasse-KHs abhebt (eine stimmige Kette vorausgesetzt: nur was ein erstklassiger D/A-Wandler [sei er im CDP oder im KHV eingebaut oder ein gesondertes Gerät] aus der Silberscheibe oder Datei herausgeholt hat, was durch passende Kabel weitgehend verlustfrei weitergeleitet und dann souverän verstärkt wurde, kann ein Spitzen-KH als etwas Überragendes darstellen).

Hinsichtlich der Sibilanten habe ich einige CDs mit Frauenstimmen ausprobiert und den Eindruck gewonnen, daß diese Zischlaute vor allem bei tendenziell schlecht ausgesteuerten (Live-)Aufnahmen auftreten (z.B. bei Emeli Sande, Live at the Royal Albert Hall), nicht aber bei aufnahmetechnisch anspruchsvollen Alben wie z.B. Amy Winehouse, Back to Black, oder Beyonce, B-Day. Aber auch bei Männerstimmen wie der von Xavier Naidoo habe ich Sibilanten gehört - bei ihm sogar nicht nur auf Live-, sondern auch auf sorgfältig gemasterten Studioaufnahmen. Letztlich scheint es also auch auf den einzelnen Sänger anzukommen: wer als Sänger so nuschelt wie Til Schweiger als Schauspieler, hat vermutlich kein Sibilanten-Problem, wer so klar artikuliert wie Xavier Naidoo hingegen schon. Die Sibilanten höre ich übrigens in allen Fällen auch mit dem Grado GS 1000 in ähnlicher Ausprägung, bei ihm nur infolge der extremen Raumdarstellung gefühlt etwas weiter von meinem Gehörgang entfernt. Derart problematische Aufnahmen bedingen mithin den Wechsel zum "gnädigen" Denon AH-D 7000 (bei dem Sibilanten, wenn man darauf achtet, zwar ebenfalls vorhanden, aber irgendwie "verschliffen" sind, so daß sie sich nicht aufdrängen); vermutlich wären sie mit dem Sennheiser HD 800, der als besonders ungnädig bekannt ist und auch gelegentlich ein Sibilanten-Problem aufweisen soll, und wohl auch mit dem AKG K812 mindestens ebenso unerfreulich wie mit dem T1 und dem Grado. Das ist wohl der Preis, den man für eine helle Abstimmung mit extrem hoher Auflösung zahlen muß. Aber: Wer Sibilanten deutlich hört, hat vermutlich ein ziemlich gutes Gehör, was ja auch erfreulich ist.

Daß der T1 Bässe geradezu großartig darstellen kann, habe ich bei Verwendung einer speziellen Baß-Demo-CD ("Natural Bass", Beilage zu einer Hifi-Zeitschrift) bemerkt: da pochten mir unterschiedlichste, teils extrem tiefe, straff federnde Baßschläge ins Ohr. Wenn eine Aufnahme also tatsächlich viel und tiefen Baß enthält, wird er vom T1 auch faszinierend dargestellt. Grado und Denon stellen freilich auch keine schlechten Bässe dar: Der Grado bietet wieder mehr Luft zwischen Ohr und dargestelltem Instrument, so daß etwa straffe Bespannungen von Trommeln nicht ganz so eindrucksvoll wirken wie beim T1, auch stellt er minimal weniger straff und federnd dar als der T1. Beim Denon bewirkt die dunkle Timbrierung, daß der Gegensatz zwischen Baß und Höhen/Mitten etwas weniger ausgeprägt ist, wodurch die Wirkung eines Baßschlages weniger eindrucksvoll ausfallen kann; auch stellt der Denon nicht ganz so straff und federnd dar wie der T1. Andererseits überträgt sich der Baß über den Denon (möglicherweise weil er geschlossen ist) vereinzelt fast schon körperlich spürbar, was bei einem KH die Ausnahme und durchaus faszinierend ist. - Ich habe den Verdacht, daß bei Rezensionen hinsichtlich der Baßqualität gelegentlich von Aufnahmen gesprochen wird, die vielleicht gar nicht sooo viel Baßanteil enthalten, wie man zunächst annehmen mag (nicht jede Metal-Aufnahme etwa verwendet Instrumente, die einen wirklichen Tiefbaß erzeugen); KHs mit Badewannen-Abstimmung suggerieren ihren langjährigen Nutzern nur, daß sie einen tollen Tiefbaß wiedergäben, tatsächlich handelt es sich um einen aufgeblasenen und dröhnenden "Normalbaß", der so gar nicht in der Aufnahme steckt. Wenn dann Flaggschiff-KHs wie der T1 das Ganze auf ein realistisches Maß zurückführen, werden sie kritisiert.

Im Vergleich mit meinem ältesten KH, dem Beyerdynamic DT880 in der 600 Ohm-Variante, schneidet der neue T1, wie ich bei einigen Hörtests mit unterschiedlichstem Material festgestellt habe, deutlich überlegen ab. Der DT880 ist zwar ein wirklich guter KH der Oberklasse, mit dem man für einen recht moderaten Preis erstaunlich angenehm Musik hören kann, doch kann er mit einem Großkaliber wie dem T1 einfach nicht mithalten: Mein Höreindruck ist, daß der 880 zum einen (zwar beileibe nicht schlecht, aber) ein ganzes Stück schlechter auflöst als der T1; dadurch entgehen einem einige (zwar im Gesamtmusikgeschehen nachrangig gedachte, aber für das vollständige Bild unverzichtbare) Schallereignisse (eine leise gespielte Triangel hier, ein Klimpern oder Zischen da) oder werden nur angedeutet (man fragt sich immer wieder, was dies oder jenes wohl für ein Instrument gewesen sein mag, was man da "irgendwie" wahrgenommen hat), während der T1 alles klar darstellt. Insbesondere wird es mit dem DT880 tendenziell problematisch, je mehr unterschiedliche Instrumente oder sonstige Schallereignisse gleichzeitig erklingen - während man beim T1 den Eindruck hat, daß die einzelnen Instrumente im Raum verteilt sind, weshalb man sich auf jedes einzelne Instrument bewußt konzentrieren kann, scheint sich der DT880 auf die drei oder vier wichtigsten Schallereignisse zu konzentrieren, die weiteren jedoch zu einem Soundteppich im Hintergrund zusammenzufassen (das kann natürlich bei manchen Aufnahmen durchaus gefällig sein). Zum anderen wirkt das Klangbild des DT880 verhangener als jenes des T1: Während der T1 energiereich, spannungsgeladen und offen anmutet, klingt der 880 (nochmals: im Vergleich, denn er ist besser als viele andere KHs) energieärmer und ein wenig gedämpft. Kennt man also den T1, möchte man kaum mehr mit dem DT880 hören (aber manche Aufnahmen durchaus, denn ähnlich wie der Denon kann auch er als Zweithörer für problematische Aufnahmen eingesetzt werden, wobei seine Gefälligkeit dann nicht aus einer dunklen Abstimmung, sondern aus seiner nicht ganz so hohen Auflösung resultiert). - Denke ich allerdings daran zurück, daß ich vor einigen Jahren den Sennheiser HD 650 gegen den Beyerdynamic DT 880 getestet habe und dabei den offenen und natürlichen Klang des 880 im Vergleich mit dem tendenziell gesoundeten, dunkleren, auf Gefälligkeit statt auf Natürlichkeit gezüchteten Klang des Sennheiser sehr zu schätzen wußte, möchte ich mir lieber nicht ausmalen, wie (schrecklich) der HD 650 im Vergleich mit dem T1 (und natürlich auch mit seinem eigenen großen Bruder, dem HD 800) klingen muß. (Am Rande gesagt: Vom - zugegebenermaßen auch in gefälliger Weise gesoundeten - Denon AH-D 7000 unterscheidet sich der Sennheiser HD 650 in negativer Weise dadurch, daß er längst nicht so gut auflöst wie der Denon; während der Denon mithin trotz des Soundings ein Flaggschiff ist, kann davon beim HD 650 m.E. keine Rede sein. Schließlich empfand ich auch die Anmutung des billigen Plastiks beim Sennheiser als unangenehm und wenig vertrauenerweckend und war dieser zu allem Überfluß auch noch sehr unbequem, weil er einen starken, nicht regulierbaren Anpreßdruck auf die Ohren ausübte - ohne daß ich einen besonders ausladenden Schädel aufwiese. Daß der Sennheiser HD 650 so beliebt ist, vermag ich nicht recht nachzuvollziehen. - Den dritten im Bunde der früher sog. "Großen Drei", den AKG K 701, habe ich leider nie gehört.) - Im Ergebnis eines Vergleichs des Flaggschiffs T1 mit bloßen Oberklasse-KHs kann ich nur feststellen, wie erfreulich es ist, daß die Entwicklung über die alten "Großen Drei" hinaus deutlich fortgeschritten ist und man mit dem T1 die Flöhe husten hören kann.

Mehrere - möglichst unterschiedliche - KHs einzusetzen ist also wohl am sinnvollsten; für diejenigen, die das nicht können oder wollen, ist der T1 nach meinem Eindruck jedenfalls ein Allrounder mit nur wenigen Schwächen, der Musikgenuß auf allerhöchstem Niveau ermöglicht. Ein dedizierter Kopfhörerverstärker sollte im Hinblick auf die Impedanz von 600 Ohm allerdings eingesetzt werden, wobei ein Verstärker mit Röhrencharakteristik dem T1 möglicherweise etwas von seiner Schnelligkeit und Präzision nehmen könnte (was schade wäre und nur dann sinnvoll sein mag, wenn die Quelle, etwa ein Durchschnitts-CDP mit ebensolcher Auflösungsfähigkeit, kein [farben-]prächtiges Gemälde malen konnte).
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 16, 2015 5:44 PM CET


Die Anfänge der Deutschen: Der Weg in die Geschichte
Die Anfänge der Deutschen: Der Weg in die Geschichte
von Johannes Fried
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,00

29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen preisgünstige Neuausgabe eines Standardwerks, 17. Oktober 2015
Der erste Rezensent (Dr. [!] Thiele) übersieht, daß die Originalausgabe (erschienen in der Luxusreihe "Propyläen Geschichte Deutschlands", gebunden in Halbleder) etwa das Dreifache gekostet hat; unter Berücksichtigung der seitherigen Geldentwertung dürfte die (wenn auch einfacher ausgestattete) Neuausgabe nur ein knappes Viertel der Originalausgabe kosten. Wer behauptet, ein gebundenes Buch eines renommierten Wissenschaftlers im Großoktavformat mit einem Umfang von über 1.000 Seiten sei mit 39 € "nicht gerade preiswert", also teuer, weiß wohl den Wert geistiger Arbeit ebensowenig zu würdigen wie die Leistung der Verlage. Die dümmliche "Geiz-ist-geil-Mentalität" ist in der Wissenschaft fehl am Platze!
Inhaltlich handelt es sich um ein fachlich fundiertes, wichtiges, interessantes, gut formuliertes Buch. Daß es nach zwanzig Jahren in wesentlichen Teilen überholt sei, wie der erste Rezensent angedeutet hat, kann auch nicht ansatzweise nachvollzogen werden. Vielmehr mutet es etwas lächerlich an, wenn neuerdings - im Zuge der Beschleunigung aller Lebensbereiche - so getan wird, als gäbe es in der Geschichtswissenschaft alle paar Jahre grundstürzend neue Erkenntnisse zu verzeichnen. Im übrigen hat der Autor Johannes Fried - ausweislich des Vorwortes - durchaus sowohl im Text als auch im Anhang wichtige (!) neue Aspekte nachgetragen. Daß der Fachwissenschaftler bei der Bearbeitung einer Einzelfrage spezifische Einzelstudien aus den letzten zwei Jahrzehnten wohl gründlicher auswerten muß, als dies Fried für die Neuausgabe getan haben mag, tangiert den Wert der großen Überblicksdarstellung von Fried sicher nicht.
Insgesamt ein - preisgünstiges (!!) - Werk, das jedem am Mittelalter Interessierten nachdrücklich empfohlen werden kann; nur wer (wie ich selbst) schon die Originalausgabe sein eigen nennt, wird die Neuausgabe wohl nicht unbedingt benötigen.


Zewa Toilettenpapier "Premium" 5-lagig, 8 x 110 Blatt (8 Rollen)
Zewa Toilettenpapier "Premium" 5-lagig, 8 x 110 Blatt (8 Rollen)
Preis: EUR 4,24

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mist!, 11. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In einem Wort: Mist! Die anderen negativen Rezensionen sind zutreffend. Weshalb kann das "Tempo", wenn der Name schon verschwinden muß, nicht einfach unverändert (!!) als "Zewa" vertrieben werden? Solche großartigen unternehmerischen Entscheidungen sind es wohl, die die hohen Gehälter von Firmenvorständen rechtfertigen ...


Nivea Creme Soft Flüssigseife, 3er Pack (3 x 250 ml)
Nivea Creme Soft Flüssigseife, 3er Pack (3 x 250 ml)
Preis: EUR 3,75

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Miserabler Seifenspender, 21. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich schätze die Nivea-Produkte eigentlich sehr, doch ist die Gestaltung des Seifenspenders bei diesem Produkt schlicht peinlich für den Hersteller: Das Material ist ungeeignet, da es sich mit zunehmender Entleerung des Spenders zusammenzieht. Dies führt dazu, daß man den Spender nach der erstmaligen Entleerung nur sehr eingeschränkt nachfüllen kann, weil höchstens noch die Hälfte der ursprünglich enthaltenen Menge hineinpaßt und das Nachfüllen sehr vorsichtig geschehen muß, weil die Seife wegen der zusammengezogenen Seitenwände schlecht einlaufen kann. Schade, denn der Pumpmechanismus ist eigentlich gut und würde mehrfaches Nachfüllen nahelegen.

Des weiteren steht der Spender etwa nach 50%iger Entleerung sehr kipplig (dazu trägt wohl auch das Zusammenziehen der Seitenwände bei), weshalb man vorsichtig drücken muß, um den Spender nicht umzureißen. Das geht nicht an.

Wie kann es sein, daß ein Hersteller so etwas vor der Auslieferung nicht bemerkt?

Die Flüssigseife selbst habe ich bisher nicht zu beanstanden.


StPO-Kommentar
StPO-Kommentar
von Helmut Satzger
  Gebundene Ausgabe

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein guter Anfang ..., 6. März 2014
Rezension bezieht sich auf: StPO-Kommentar (Gebundene Ausgabe)
In Ergänzung der ersten hier geposteten Rezension von Krenberger möchte ich nur stichpunktartig einige Eindrücke schildern:
- Die im Vorwort angesprochene Verzahnung mit dem parallel in zweiter Auflage erschienenen StGB-Kommentar derselben Herausgeber ist nur rudimentär und lediglich bei einzelnen Bearbeitern erkennbar (und auch in jenem StGB-Kommentar nicht verwirklicht); hier wird sicher in Folgeauflagen beider Werke nachgebessert werden. Das gleiche gilt für Binnenverweise.
- Kommentierungen, in denen lediglich Gerichtsentscheidungen sowie andere Kommentare nachgewiesen werden und auf Meinungsstreitigkeiten nur hingewiesen wird, ohne die jeweiligen Argumente anzuführen und ohne daß der Kommentator seine eigene Meinung argumentativ begründet (!!; also nicht apodiktisch statuiert!), gibt es schon viele; dies sollten die Herausgeber ab der zweiten Auflage verstärkt berücksichtigen, denn insoweit könnte dieser Kommentar unter den "Einbändern" eine Sonderstellung einnehmen. Immerhin werden aber schon heute stets nicht nur Gerichtsentscheidungen, sondern eben auch Stimmen aus der rechtswissenschaftlichen Literatur berücksichtigt.
- Der Kommentar kann in den nächsten Auflagen gern noch einige hundert Seiten umfangreicher werden. Dies sollte auf der argumentativen Vertiefung einiger Kommentierungen beruhen. Daß etwa die Kommentierung der Zentralnorm zur Beweisaufnahme und insbes. zum Beweisantragsrecht (Paragraph 244) nur 38 Seiten umfaßt, verwundert doch etwas; durchaus erfreulich ist hingegen, daß der Kommentator ein Rechtsanwalt ist und damit den in anderen StPO-Kommentaren meist von Richtern verfaßten Erläuterungen dieser Norm die anwaltliche Perspektive entgegengehalten werden kann (was durchaus künftig noch stärker akzentuiert werden sollte).
- Erfreulich ist, daß die Kommentierungen stets gut gegliedert und mit zahlreichen Zwischenüberschriften versehen sind.
- Daß auf Textanhänge verzichtet wurde, ist positiv; dies möge so bleiben, denn wer diesen Kommentar nutzt, hat auch andere Kommentare wie jenen von Meyer-Goßner zur Hand, wo sich genügend Textanhänge finden.
- Entgegen der nachdrücklich werbenden Verlagsankündigung hat der nach meiner Kenntnis unfallbedingt - infolge eines Treppensturzes - verstorbene (also entgegen der wohl unbedacht gewählten Formulierung im Vorwort nicht "aus dem Leben geschiedene") Mitherausgeber Gunter Widmaier, eine beeindruckende Anwaltspersönlichkeit und einer der renommiertesten Revisionsanwälte, leider nicht das gesamte Revisionsrecht, sondern nur Teile dieser Rechtsmaterie kommentiert - das ist bedauerlich, ohne daß damit die Kommentierungsleistung des anderen Bearbeiters kritisiert werden soll (weshalb das Revisionsrecht allerdings nicht wenigstens ausschließlich von Revisionsanwälten kommentiert wurde, statt als zweiten Bearbeiter einen Lehrstuhlinhaber heranzuziehen, bleibt unverständlich).
- Beeindruckend sind erneut die von Richter am BGH Eschelbach kommentierten Passagen. Dieser Kommentator, der auch an diversen anderen StPO- und StGB-Kommentaren mitarbeitet, bietet stets nicht nur kompilierende und nachweisende, sondern ersichtlich grundsätzlich durchdachte, mit Praxiserfahrung angereicherte, auf andere Rechtsgebiete wie das Verfassungsrecht, aber auch auf die Rechtssoziologie u.ä. ausgreifende, methodenbewußt und vertieft argumentierende, zudem - auch gegenüber der Rechtsprechung - kritische Ausführungen. Man erkennt solche Kommentierungen schon daran, daß sich immer wieder längere Textpassagen finden, die nicht durch Nachweise fragmentiert werden, in denen also nicht nur Aussagen getroffen und durch Berufung auf andere Stimmen belegt werden, sondern eigene Gedanken ausgebreitet werden: DAS ist Wissenschaft - die zugleich für den Praktiker hilfreich ist; daran sollte sich mancher die gerichtliche Spruchpraxis stets zustimmend referierende Praktiker ebenso wie mancher nur praxisfern theoretisierende Ordinarius ein Beispiel nehmen.
- Einen besonders guten Eindruck macht auch die Kommentierung des Rechts der Untersuchungshaft durch David Herrmann (RA, Augsburg), der schon früher durch eine einschlägige Monographie hervorgetreten ist.

Der Gesamteindruck des Kommentars ist sehr positiv; eine Erstauflage leidet stets an einigen "Kinderkrankheiten", die sicher in den - hoffentlich zumindest in zweijährigem Rhythmus erscheinenden - Folgeauflagen kuriert werden. Der Verlag sollte auch erwägen, den StGB- und den StPO-Kommentar künftig im Paket zu einem attraktiven Paketpreis anzubieten.


Karajan: The 1970s Recordings (Limited Edition)
Karajan: The 1970s Recordings (Limited Edition)
Preis: EUR 189,00

26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik top - aber unvollständiges Begleitbuch, 27. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die 1970er Box ist weitgehend genauso gestaltet wie ihre Vorgängerin für die 1960er Jahre, doch leider nicht ganz:

- die auf der jeweiligen Rückseite der Papphüllen zusätzlich angebrachte Editions-spezifische CD-Nummer ist leider kleiner gedruckt, was das Auffinden der gesuchten CD etwas erschwert;

- viel ärgerlicher ist aber, daß man eigentlich gar nicht wissen kann, welche CD-Nummer man überhaupt suchen soll, weil im kartonierten Begleitbuch der in der 1960er Box gebotene Teil 6, eine alphabetische Auflistung der enthaltenen Komponisten und ihrer in der Box gebotenen Werke mit Angabe der jeweiligen CD-Nummer, schlicht fehlt. Wurde hier gespart oder ist mein Begleitbuch etwa ein Fehldruck (von Amazon angekündigt war ein 200seitiges Buch, meines hat nur 177 Seiten)? Wie soll man jetzt ein gesuchtes Werk auffinden, ohne die Titellisten aller 82 CDs durchzusehen? Das ist eine Schlamperei der DG, die an dieser Stelle unbedingt nachbessern sollte;

- schließlich fehlt im Begleitbuch auch das von Amazon angekündigte (und mithin wohl von der DG in Aussicht gestellte) Interview mit Anne-Sophie Mutter über Karajan, auf das ich mich schon gefreut hatte - ein Hohn, daß sich stattdessen (?) in der europäischen Ausgabe des Begleitbuches ein Abschnitt mit Texten in koreanischen (?) Schriftzeichen findet. Warum nur muß man sich über fast jedes Produkt, das man heutzutage kauft, sofort ärgern? Es scheinen allenthalben nur noch unmotivierte Laien am Werk zu sein, die "auf die Schnelle alibimäßig irgendwas" abliefern ... redaktionelle Sorgfalt und das gute alte Korrekturlesen geraten bei Druckwerken ersichtlich mehr und mehr in Vergessenheit.

Die Musik allerdings, die der (ach so häufig gescholtene) Maestro und seine Spitzenmusiker bieten, ist durchgängig ein Ohrenschmaus in sorgfältig remasterter Tonqualität. Einzelne Einspielungen zu bewerten erscheint bei einem solchen Sammelwerk nicht angezeigt. Jedenfalls sollte die (alte) Frage, ob die von Karajansche Klangwelt in ihrem großorchestralen Zuschnitt jedem Werk gleichermaßen gerecht wird, niemanden davon abhalten, sich mit dieser und der Vorgängerbox wesentliche Teile des musikalischen Vermächtnisses eines der unbestreitbar größten Dirigenten ins Haus zu holen. Diese oftmals besonders "klangschönen" Versionen durch andersartige, etwa "historisch informierte" Einspielungen z.B. eines Harnoncourt oder Gardiner, zu ergänzen und kritisch zu vergleichen - oder einfach je nach eigener Stimmung mal die "schwelgerischere" und mal die "härtere" Sichtweise zu genießen - steht ja jedermann frei ...


So weit
So weit
Preis: EUR 0,82

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen großartige Sängerin - hat ein eigenes Album verdient!, 23. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: So weit (MP3-Download)
Da ich keine Songs "herunterlade", sondern ausschließlich CDs kaufe, habe ich den Titel nur auszugsweise im Internet gehört - und bin begeistert!
Laura Bellon ist nicht nur eine äußerst begabte und gesangstechnisch kompetente Sängerin, sondern hat auch Ausstrahlung und "das gewisse Etwas" - deutlich zu sehen und zu hören bei ihren Auftritten bei der ersten Staffel von "The Voice of Germany". Sie hat es verdient, deutlich mehr als bisher gefördert zu werden - es kann doch nicht sein, daß heutzutage Könner in der zweiten und dritten Reihe "versauern", während gleichzeitig immer wieder unbegabte Medienprodukte ohne Stimme und ohne jede musikalische Kompetenz "hochgelobt" werden und sogar Platten produzieren dürfen. Wo also ist der förderungswillige Produzent, wo das geeignete Plattenlabel?


Gebr. Graef TO101EU 4 Scheiben Langschlitz Toaster, Edelstahl weiß
Gebr. Graef TO101EU 4 Scheiben Langschlitz Toaster, Edelstahl weiß
Preis: EUR 110,66

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr wertiges Gerät "made in Germany", 3. April 2013
Die Rezension bezieht sich auf das von mir bei Amazon gekaufte baugleiche Gerät in Edelstahl matt: Gebr. Graef TO100EU.

An diesem Toaster ist alles etwas durchdachter, stabiler und wertiger ausgeführt, als man dies von den üblichen Massenprodukten (die leider oft "made in China [PRC]" sind) gewöhnt ist. So rastet beispielsweise der Drehknopf, mit dem man den Bräunungsgrad einstellt, in feiner Abstufung wie ein Relais mit angenehmem, vertrauenerweckendem Geräusch. Dieser Drehknopf hat erfreulicherweise mit den üblichen hohldrehenden Plastikschaltern anderer Toaster (bei denen man nie wirklich weiß, ob die gewünschte Veränderung vom Gerät überhaupt registriert wurde) nichts gemeinsam.

Ein anderes Beispiel: Die Heizdrähte sind an den Innenwänden bis weit nach oben geführt und bräunen so auch die oberen Kanten größerer Brotscheiben. Von anderen Toastern kenne ich es hingegen, daß die Heizdrähte Teile der Brotscheibe gar nicht erfassen, der Toast also stellenweise weiß und weich bleibt.

Auch der Toastauswurf und der Lift funktionieren besser als gewöhnlich - der Toast wird am Ende des Bräunungsvorgangs nicht etwa (wie sonst leider oftmals erlebt) mit einem erschreckend lauten Geräusch nach oben gerissen und fast schon aus dem Gerät hinauskatapultiert, sondern das "Hochfahren" geschieht ruhiger und im besten Sinne "gelassener".

Der Brötchenaufsatz ist stabil und sitzt auf dem Gerät, ohne zu wackeln. Er ist so groß, daß bequem auch drei Brötchen oder zwei bis drei Brezn Platz finden. Daß er abnehmbar und nicht ausklappbar ist, ermöglicht es, ihn auch anderweitig zu nutzen - ich lasse z.B. selbstgebackene Brote auf ihm auskühlen.

Schließlich macht auch die Krümelschublade einen guten Eindruck, die unter dem ganzen Innenraum entlangläuft.

Der Aufbau des Gerätes wirkt durchdacht, der Innenraum sieht aufgeräumt aus, die Mechanik wirkt stabil, die verbauten Materialien wirken hochwertig. Das Gerät steht fest auf der Küchenarbeitsplatte; Gummifüße und das Gerätegewicht verhindern ein ständiges Verrutschen.

Die Toastergebnisse sind bisher - nach mehreren Wochen der Nutzung - überaus erfreulich.

Insgesamt ein Toaster, wie er nach meinem Empfinden sein soll. Der renommierte deutsche Mittelständler Graef (bekannt für seine Allesschneider, die er auch für den Profibereich wie Großmetzgereien u.ä. baut) zeigt einmal mehr, daß "Made in germany" noch immer ein Qualitätssiegel ist. Mir jedenfalls erscheint es lohnend, beim Kauf ein paar Euro mehr auszugeben, denn die Mehrausgabe dürfte sich durch längere Haltbarkeit des Gerätes und größere Freude bei der täglichen Nutzung im Vergleich zu den üblichen "Plastikbombern" rasch amortisieren.


Gebr. Graef WK701 Wasserkocher mit Temperatureinstellung / Edelstahl-Acryl weiß
Gebr. Graef WK701 Wasserkocher mit Temperatureinstellung / Edelstahl-Acryl weiß
Wird angeboten von kochform
Preis: EUR 89,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr wertiges Gerät "made in Germany", 3. April 2013
Die Rezension bezieht sich auf das von mir bei Amazon gekaufte baugleiche Gerät in schwarz: Gebr. Graef WK72

An diesem Wasserkocher ist alles etwas durchdachter, stabiler und wertiger ausgeführt, als man dies von den üblichen Massenprodukten (die leider oft "made in China [PRC]" sind) gewöhnt ist.

Der Innenraum ist aus Edelstahl. Ich habe bisher - nach mehreren Wochen der Nutzung - den Eindruck, daß sich trotz des bei uns hohen Kalkgehalts weniger Kalk ablagert als bei meinem bisherigen Wasserkocher von Cloer. Möglicherweise ist ja die Oberfläche noch ein wenig glatter.

Der Sockel mit Stromzufuhr ist wertiger als gewöhnlich; während mein Cloer immer auf seinem Sockel herumwackelte, steht der Graef fest und sicher. Zudem ist der Sockel mit Metall eingefaßt, was nicht nur schick ist, sondern zusätzliche Stabilität gibt.

Die Temperaturwahl mit vier getrennten Tasten ist angenehm; ein versehentliches Einschalten des Kochers (wie bei meinem alten Cloer mit seinem herausstehenden, leichtgängigen Kippschalter) erscheint ausgeschlossen.

Sehr hervorzuheben ist die Funktion des Deckels, der sich auf Knopfdruck schnell und weit (senkrecht) nach oben öffnet (beim alten Cloer hingegen klappte der Deckel in der Mitte der Öffnung nach unten ins Wasser hinein, war deshalb stets beim Befüllen im Weg und ließ zudem Staub in den Innenraum gelangen). Die Deckelfunktion wirkt extrem solide, nichts wackelt.

Der Griff liegt gut in der Hand. Das Befüllen ist ebenfalls unproblematisch.

Der Ausguß wirkt ungewöhnlich, der Wasserstrahl ist unregelmäßig, was zunächst irritieren mag. Allerdings geht beim Ausgießen im Ergebnis erfreulicherweise doch nichts "daneben"; zudem bewirkt diese Art des Ausgusses, daß kein Wasser außen am Kocher herabläuft. Andere Rezensenten haben geschrieben, daß durch die Entfernung des Kalkfilters der Wasserstrahl beim Ausgießen gleichmäßiger werde; ich habe dies noch nicht ausprobiert (und möchte eigentlich auch den - ebenfalls sehr solide wirkenden - Kalkfilter nicht missen).

Die Kochergebnisse sind gut, der Kocher ist schnell. Die Temperaturwahl in vier Stufen ist eine sinnvolle Zugabe, nicht nur für Teetrinker, sondern auch z.B. für Hobbyköche und Wärmflaschenbefüller. Beim Kochen tritt nur wenig Wasserdampf und gar kein heißes Spritzwasser am Deckel aus.

Insgesamt ein Wasserkocher, wie er nach meinem Empfinden sein soll. Der renommierte deutsche Mittelständler Graef (bekannt für seine Allesschneider, die er auch für den Profibereich wie Großmetzgereien u.ä. baut) zeigt einmal mehr, daß "Made in germany" noch immer ein Qualitätssiegel ist. Mir jedenfalls erscheint es lohnend, beim Kauf ein paar Euro mehr auszugeben, denn die Mehrausgabe dürfte sich durch längere Haltbarkeit des Gerätes und größere Freude bei der täglichen Nutzung im Vergleich zu den üblichen "Plastikbombern" rasch amortisieren.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 2, 2015 5:44 PM MEST


Gebr. Graef WK72 Wasserkocher mit Temperatureinstellung / Edelstahl-Acryl schwarz
Gebr. Graef WK72 Wasserkocher mit Temperatureinstellung / Edelstahl-Acryl schwarz
Wird angeboten von Culinaris Küchenaccessoires - Wir bringen Sie zum Kochen!
Preis: EUR 119,00

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr wertiges Gerät "made in Germany"", 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
An diesem Wasserkocher ist alles etwas durchdachter, stabiler und wertiger ausgeführt, als man dies von den üblichen Massenprodukten (die leider oft "made in China [PRC]" sind) gewöhnt ist.

Der Innenraum ist aus Edelstahl. Ich habe bisher - nach mehreren Wochen der Nutzung - den Eindruck, daß sich trotz des bei uns hohen Kalkgehalts weniger Kalk ablagert als bei meinem bisherigen Wasserkocher von Cloer. Möglicherweise ist ja die Oberfläche noch ein wenig glatter.

Der Sockel mit Stromzufuhr ist wertiger als gewöhnlich; während mein Cloer immer auf seinem Sockel herumwackelte, steht der Graef fest und sicher. Zudem ist der Sockel mit Metall eingefaßt, was nicht nur schick ist, sondern zusätzliche Stabilität gibt.

Die Temperaturwahl mit vier getrennten Tasten ist angenehm; ein versehentliches Einschalten des Kochers (wie bei meinem alten Cloer mit seinem herausstehenden, leichtgängigen Kippschalter) erscheint ausgeschlossen.

Sehr hervorzuheben ist die Funktion des Deckels, der sich auf Knopfdruck schnell und weit (senkrecht) nach oben öffnet (beim alten Cloer hingegen klappte der Deckel in der Mitte der Öffnung nach unten ins Wasser hinein, war deshalb stets beim Befüllen im Weg und ließ zudem Staub in den Innenraum gelangen). Die Deckelfunktion wirkt extrem solide, nichts wackelt.

Der Griff liegt gut in der Hand. Das Befüllen ist ebenfalls unproblematisch.

Der Ausguß wirkt ungewöhnlich, der Wasserstrahl ist unregelmäßig, was zunächst irritieren mag. Allerdings geht beim Ausgießen im Ergebnis erfreulicherweise doch nichts "daneben"; zudem bewirkt diese Art des Ausgusses, daß kein Wasser außen am Kocher herabläuft. Andere Rezensenten haben geschrieben, daß durch die Entfernung des Kalkfilters der Wasserstrahl beim Ausgießen gleichmäßiger werde; ich habe dies noch nicht ausprobiert (und möchte eigentlich auch den - ebenfalls sehr solide wirkenden - Kalkfilter nicht missen).

Die Kochergebnisse sind gut, der Kocher ist schnell. Die Temperaturwahl in vier Stufen ist eine sinnvolle Zugabe, nicht nur für Teetrinker, sondern auch z.B. für Hobbyköche und Wärmflaschenbefüller. Beim Kochen tritt nur wenig Wasserdampf und gar kein heißes Spritzwasser am Deckel aus.

Insgesamt ein Wasserkocher, wie er nach meinem Empfinden sein soll. Der renommierte deutsche Mittelständler Graef (bekannt für seine Allesschneider, die er auch für den Profibereich wie Großmetzgereien u.ä. baut) zeigt einmal mehr, daß "Made in germany" noch immer ein Qualitätssiegel ist. Mir jedenfalls erscheint es lohnend, beim Kauf ein paar Euro mehr auszugeben, denn die Mehrausgabe dürfte sich durch längere Haltbarkeit des Gerätes und größere Freude bei der täglichen Nutzung im Vergleich zu den üblichen "Plastikbombern" rasch amortisieren.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4