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Rezensionen verfasst von
AndyWE

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Sennheiser HD 25 SP II Kopfhörer
Sennheiser HD 25 SP II Kopfhörer

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Am falschen Punkt gespart..!, 8. August 2013
Vor knapp 4 Jahren stand ich vor der Entscheidung mir einen neuen Kopfhörer für mein DJ Handwerk zuzulegen. Nach längerer Recherche entschied ich mich für den Sennheiser HD 25-SP II. Diese Entscheidung bereue ich bis heute nicht wirklich, aber aufgrund einiger Punkte würde ich sie heute nicht mehr in dieser Form treffen.

Nun zunächst zu den Features des hier besprochenen Produkts. Der Sennheiser HD 25-SP II ist ein dynamischer DJ-Kopfhörer in geschlossener Bauweise. Er liefert einen maximalen Schalldruckpegel von 114 dB, womit er sich durchaus in sehr lauter Clubumgebung behaupten kann. Der Frequenzbereich von 30 – 16000 Hz, laut Hersteller, liefert einen druckvollen Bass und ein relativ transparentes Klangbild. Mit einer Nennimpedanz von 60Ω bietet er diverse Verwendungsmöglichkeiten. Des Weiteren sind die verbauten Ohrmuscheln ohraufliegend, das Kabel austauschbar, beidseitig geführt und drei Meter lang. Weiteres Zubehör, wie Ersatzteile oder ein Case, sind nicht im Lieferumfang enthalten.

Wie anfangs bereits erwähnt bin ich mit dem Produkt grundlegend sehr zufrieden. Für meinen Geschmack hat er sich in jeglicher Clubsituation wacker geschlagen. Er ist handlich, gut zu verstauen und sehr robust. Seit knapp einem Jahr trage ich ihn ebenfalls zum täglichen Musikgenuss. Nach vier Jahren Dauerverwendung musste ich nur einmal das modulare Kabel austauschen, womit man auch gut leben kann, trotz des Preises von über 50 Euro.
Jedoch kann man am verbauten Kabel schon das erste Manko ausmachen. Die beidseitige Kabelführung und die übermäßige Länge von drei Metern sind des Öfteren äußerst störend. Für mich ist dieser Kopfhörer für den DJ-Gebrauch oder den täglichen Musikgenuss unterwegs konzipiert und hierfür ist das Kabel definitiv zu lang und die Kabelführung oft nervend. Leider bietet Sennheiser kein alternatives Zubehörkabel an. Ebenfalls suboptimal ist die Klangqualität der Wandler. Ich denke, dass man in diesem Preissegment keine großen Sprünge erwarten kann, aber der Vergleich zum großen Bruder einem doch die Augen öffnet.

Abschließend kann ich sagen, dass man beim Sennheiser HD-25 SP II durchaus von einem guten Preis-/Leistungsverhältnis sprechen kann. Ich würde heute an dieser Stelle nicht mehr sparen, da man für knapp 70 Euro mehr besseren Klang und Komfort geboten bekommt. Verbraucher mit größeren Ambitionen sollten sich den Sennheiser HD-25-1 II genauer anschauen. Wer jedoch Abstriche in den oben genannten Bereichen in Kauf nehmen kann ist mit dem HD-25 SP II bestens beraten.


Heavy Metal Music
Heavy Metal Music
Preis: EUR 15,49

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrlich und Solide..!, 8. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Heavy Metal Music (Audio CD)
Wer in der Heavy Metal Szene kennt ihn nicht, Jason Newsted. Er spielte Bass in Bands wie Flotsam and Jetsam (1982 – 1986), Voivod (2002 – 2008), IR8 (1994) und natürlich Metallica (1986 – 2001). In seiner Zeit bei Metallica arbeitete er am wohl größten und erfolgreichsten Album der Bandgeschichte mit, dem Black Album von 1991. Komplettiert wird das Quartett durch den Staind Gitarristen Mike Mushok, den Ex-The Napoleon Blownaparts Drummer Jesus Mendez Jr. und den eher unbekannten Jessie Farnsworth, ebenfalls an der Gitarre.

Die 11 Tracks des auf Epic erschienenen ersten Longplayers Heavy Metal Music erinnern stilistisch stark an Newsteds Vergangenheit. Man fühlt sich des Öfteren an Metallica, Megadeth, Voivod und wie ich finde ein wenig an Godsmack erinnert. Das Album beinhaltet neben 9 unveröffentlichten Produktionen zwei Tracks aus der kurz zuvor erschienenen EP Metal Music, welche sich aber problemlos in das Gesamtkonzept eingliedern.
Besonders der Opener Heroic Dose, ...As the Crow flies und Long time Dead müssen sich den Vergleich mit Metallica gefallen lassen und brauchen in nicht zu scheuen. Das etwas direktere Stück Soldierhead, mein absoluter Favorit, könnte man Unwissenden problemlos als Trash – Metal der 90ger verkaufen. Sound, Komposition und Aufbau erinnern stark an den Metal von vor knapp 20 Jahren. Lediglich das etwas experimentellere Stück Nocturnus würde ich als missglückten Versuch der Abwechslung bezeichnen. Wobei man beim gesamten Genuss der Platte niemals den Drang verspürt ein Lied weiter drücken zu müssen.

Manche würden sagen Newsted treten bezüglich ihrer Kreativität auf der Stelle und bestechen höchstens durch fehlende Innovationen. Andere loben ihre Stiltreue und fühlen sind beim Hören in eine Zeit versetzt in der das hier besprochene Genre grundlegend mitgeprägt wurde. Kurz gesagt, wer Metallica liebte wird Newsted gerne und wiederholt auf den Speakern haben. Ich persönlich höre es jetzt schon seit einigen Wochen relativ regelmäßig und kann noch kein Gefühl des Tothörens feststellen. Unterm Strich haben Newsted ein ehrliches und solides Erstlingswerk abgeliefert und mit Soldierhead einen Track dabei den ich noch lange und gerne in meine persönlichen Zusammenstellungen packen werde.


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