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Rezensionen verfasst von
Calculon (Nürnberg)

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So Divided
So Divided
Preis: EUR 5,99

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trail of Dead setzen sich zwischen die Stühle, 23. November 2006
Rezension bezieht sich auf: So Divided (Audio CD)
Es ist durchaus nachvollziehbar, dass Trail of Dead mit ihrem neuen Album nicht unbedingt die Erwartungen aller erfüllen können. Es macht auch wenig Sinn, über Geschmack zu diskutieren, doch man sollte zumindest Künstlern die Veränderung zugestehen. Sicher war Madonna groß, Source Tags ein definitives Meisterwerk, doch anstatt wie unzählige andere Bands den gleichen Song immer und immer wieder zu schreiben, haben sich Trail of Dead mit Worlds Apart weiterentwickelt und den Krach gegen Melodie ausgetauscht. Natürlich fehlt auf dem vorliegenden Album So Divided die rauhe Energie, für die man Trail of Dead so liebt, fast völlig, doch stattdessen bekommt man alternative (Pop)musik auf allerhöchstem Niveau. Welche andere Band schreibt schon Songs wie Life, welches auf dem White Album der Beatles positiv aufgefallen wäre oder das grandiose Wasted State of Mind? Source Tags war Whiskey und Selbstzerstörung, So Divided Wein und Selbstreflexion, kein Mensch ist jeden Tag gleich, wieso sollte eine Band immer die gleiche Musik machen? Deshalb gleich einen lächerlichen Vergleich mit deutschem Mainstreamgedudel heraufzubeschwören zeugt von wenig Umsicht, T.O.D. verarbeiten in einem Song mehr Ideen als genannte, nun ja, "Künstler", in ihrer ganzen Karriere. Auch glaube ich kaum, dass Trail of Dead irgendwann als weinerliche Akustikschunkelband enden werden, die Verstärker werden bestimmt wieder aufgedreht, und dann wird So Divided im Kontext der anderen Alben absolut bestehen können, auch wenn dies einige jetzt noch anders sehen sollten.


Stadium Arcadium
Stadium Arcadium
Preis: EUR 6,49

21 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweiliges Selbstplagiat, 14. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Stadium Arcadium (Audio CD)
[]Das neue Album ist insgesamt gesehen eine laue Angelegenheit. Ich gehöre gar nicht zu denen, die die RHCPs nur bis 1991 gut finden, Californication und teilweise auch noch By the Way enthalten großartige Songs, doch auf ihrem neuen Doppelalbum gingen den Peppers die Ideen komplett aus. Das mag möglicherweise an Frusciante liegen - obwohl ich der Meinung bin, dass er ein herausragender und absolut unverkennbarer Musiker ist, tritt er, seit er sein Soloalbum-Inferno hinter sich gelassen hat, zusehends auf der Stelle. Weniger wäre bei Frusciante möglicherweise mehr, denn er wiederholt sich mittlerweile in einem Ausmaß, welches objektiv einfach nur noch zur Belanglosigkeit führt. Natürlich sind die Peppers immer noch eine große Band, technisch auf hohem Niveau, und es gibt ja auch durchaus Lichtblicke auf der neuen Platte, aber insgesamt bleibt fast nichts hängen, die Tiefe, die BSSM oder Californication stellenweise hatten sucht man vergebens. Wer wirklich das Album des Jahres sucht, sollte vielleicht Portugal.The Man oder Tool hören.


Finistra
Finistra

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beatles treffen Nirvana, 19. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Finistra (Audio CD)
Es gibt wohl kein vergleichbares Album aus Deutschland. Natürlich sind Blackmail, Ken und die anderen Alben von Scumbucket (vor allem "Aficionados") in der gleichen Liga,
aber "Finistra" ist definitiv die eigenwilligste und schönste
Rockplatte, die jemals in Deutschland veröffentlicht wurde.
Der musikalische Einfluss aus den 60ern verbunden mit den
harten Riffs von Kurt Ebelhäuser ergibt eine unnachahmliche
Mischung. "Finistra" ist nicht einfach "Alternative-Rock",
sie geht viel weiter.


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