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Beiträge von dieleseratz
Hilfreiche Bewertungen: 5339
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Rezensionen verfasst von dieleseratz
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Origin
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von J. T. Brannan Taschenbuch |
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2.0 von 5 Sternen
Dr. Kimble auf der Flucht - hoch 3, 13. Juni 2013
Wie spannend und vielversprechend fing der Thriller an - er packte einen von der ersten Seite und ließ an ein altes, gutes Werk von Preston & Child denken. Doch nach 24 Seiten war Schluß mit der Storyentwicklung und dem Spannungsaufbau - denn da trat dann unser indianischer Superman Matt Adams auf, ein Spurenleser mit magischen Fähigkeiten - so hört er meilenweit entfernte Geräusche, spürt sogar, dass sich jemand nähert, ohne dass man Schritte hört. Auch der Geruchssinn ist überdurchschnittlich gut, ganz zu schweigen, dass er in einer Eliteeinheit arbeitete und und und .... Matt, übermüdet nach vier Tagen ohne Schlaf (!), dazu betrunken, findet nach der Heimkehr 4 Männer in dunklen Anzügen in seinem Haus, ahnt sofort, dass sie nichts Gutes wollen und erschießt drei, der vierte wird kampfunfähig gemacht. Das ist halt so in den Staaten. Es folgt eine 150-seitige Verfolgungsjagd mit aberwitzigen Szenen - Matt und seine Ex-Frau springen aus Fenstern in die Tiefe, reiten per Pferd in eine U-Bahn-Station, das Pferd galoppierte auf den Gleisen (!) in einen Tunnel, man springt aus explodierenden Helikoptern und macht auch wirklich jegliche Eliteeinheit unschädlich. Einfach nur langweilig, bizarre Szenen, unglaubwürdige Schilderungen und immer wieder der gleiche vorhersehbare Satz am Ende des Kapitels: Helferling zum Bösen: "Sir, sie sind wieder entwischt". Die Grundidee des Buches - woher kommt die Menschheit, woher haben wir unser Wissen, gab es Atlantis, was für Artefakte wird das schmelzende Eis freigeben - als das gesamte Paläo-Seti-Gedankengut, wird hier eigentlich nur am Rande abgehandelt. Es geht nur um Action und Verfolgungsjagden, die sich sicher auf der Leinwand gut machen werden, aber die Logik der Geschichte und die Ausarbeitung der Charaktere bleibt komplett auf der Strecke. Es wird geschossen auf Teufel komm raus und unsere amerikanischen Superhelden schießen ihren Weg frei von den Staaten (Area 51) über Chile nach Peru und dann in die Schweiz (CERN) - nicht fragen, erst mal präventiv schießen ist die Devise. Schade um das gute, vielversprechende Thema. Einzig der überraschende Schluß läßt hat mich zu einem zweiten Stern bewegt. Leider ist das Ende relativ offen und ich habe die Befürchtung, dass der Autor gerade einen zweiten Band schreibt. Fazit: Ungenießbar, selbst für Paläo-Seti-Fans.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Irgendetwas fehlt .... zweieinhalb Sterne, 11. Juni 2013
Vorab: Ich bin einer großer Fan des schwarzen Humors, der skurrilen Geschichten à la John Collier, Roald Dahl - oder ganz neu der brillanten, skurrilen, im wahrsten Sinne des Wortes fantastischen Kurzgeschichten von Uwe Hermann... Deshalb war ich auch gespannt auf die "Killerkekse" - aber nach einigen Geschichten zog ich etwas deprimiert eine Zwischenbilanz: Irgendetwas fehlt. Irgendwie fehlt dieser gewisse Charme, dieser augenzwinkernde Humor, diese Liebe zu den Menschen mit all ihren Ticks und Tücken - bei Ruprecht Frieling klingt es manchmal einfach zu hämisch, zu böse, wie z.B. bei "Schweine im Weltall". Wenig schmunzeln konnte ich auch über die "Killerkekse" - ist dies schwarzer Humor, ist dies eine skurrile Geschichte oder nur böses Ablästern? Das muss natürlich jeder Leser für sich selbst herausfinden. Nach meinem Geschmack klingen auch die Sätze sehr oft zu verschwurbelt, zu unbeholfen, zu unlustig. Fazit: Unterhaltsame Lektüre für "Zwischendurch" ohne Nachhaltigkeitsfaktor - lieber zu den o.g. Autoren greifen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
... ich bin dann mal weg !, 10. Juni 2013
Es handelt sich hier um nette, humorvolle Geschichten, die sicher den ein oder anderen dazu veranlassen, den nächsten Urlaub umzuplanen und Kanada anzusteuern - sei es mit dem Frachtschiff oder Flugzeug. Als alter Kanada-Fan gefielen mir die Kurzgeschichten, da ich viel ähnliches erlebt habe und oft nicken musste: Überfüllte Nationalparks wie Banff und Jasper, von Bussen und Touristen sprichwörtlich überschwemmte Seen wie der Emerald Lake oder Lake Louise - aber auch die absolute Einsamkeit abseits der Hauptstraßen: Stille, tiefschwarze Nächte mit funkelndem Sternenhimmel und viele Tierbeobachtungen - all das ist möglich in Kanada. Leider ist das Büchlein viel zu kurz, viele Schilderungen sind viel zu knapp ausgefallen - etwas mehr Ausarbeitung und mehr Tiefe wäre schön gewesen. Deshalb vier Sterne. Aber das Fazit: Lesenswert für Kanada-Neulinge und Kanada-Fans.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Horror-Thriller der ganz besonderen Art - viereinhalb Sterne, 9. Juni 2013
Tja Horror und Thriller - beides vereint dieser Roman in sich auf eine sehr intelligente, spannende, sprachlich herausragende Art. Travis Glasgow, unser kettenrauchender, langsam an seinem Verstand zweifelnder Held ist hervorragend beschrieben, man lebt und leidet sprichwörtlich mit ihm und seiner Ehefrau. Seine Schreibblockade, seine Trauer um seinen ertrunkenen Bruder Kyle, sein gespanntes Verhältnis zum Bruder - nichts davon wirkt aufgesetzt, alles glaubhaft und nachvollziehbar erzählt. Endlich einmal wieder ein Thriller, der keine Seite zu lang oder zu kurz ist, sondern einfach passt. Endlich einmal wieder ein Horrorroman, der nicht vor Blut trieft, der einen angeeekelt zurückläßt, sondern einfach guter, subtiler Grusel. Warum dann nur viereinhalb Sterne? Das Ende war mir etwas zu unbefriedigend und uninspiriert und ließ mich leicht ratlos zurück. Fazit: Ein Autor, den man sich merken muss - unbedingt lesen!
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5.0 von 5 Sternen
Intelligenter Horror-Thriller der etwas anderen Art - viereinhalb Sterne, 9. Juni 2013
Tja Horror oder Thriller - beides vereint dieser Roman in sich auf eine sehr intelligente, spannende, sprachlich herausragende Art. Travis Glasgow, unser kettenrauchender, langsam an seinem Verstand zweifelnder Held ist hervorragend beschrieben, man lebt und leidet sprichwörtlich mit ihm und seiner Ehefrau. Seine Schreibblockade, seine Trauer um seinen ertrunkenen Bruder Kyle, sein gespanntes Verhältnis zum Bruder - nichts davon wirkt aufgesetzt, alles glaubhaft und nachvollziehbar erzählt. Endlich einmal wieder ein Thriller, der keine Seite zu lang oder zu kurz ist, sondern einfach passt. Endlich einmal wieder ein Horrorroman, der nicht vor Blut trieft, der einen angeeekelt zurückläßt, sondern einfach guter, subtiler Grusel. Warum dann nur viereinhalb Sterne? Das Ende war mir etwas zu unbefriedigend und uninspiriert und ließ mich leicht ratlos zurück. Fazit: Ein Autor, den man sich merken muss - unbedingt lesen! Anmerkung: Ich las das amerikanische Original "Floating Staircase", kann deshalb zur Qualität der deutschen Übersetzung nichts sagen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Furioser Auftakt, danach zäh, langweilig, vorhersehbar, 1. Juni 2013
Vorab: Ich liebe schwarzen Humor, mag schräge, provokative Ideen - aber leider gehört dieses Buch nicht in die Kategorie "provokativ". Okay, der Beginn war schräg, orginell, ließ lachen und schmunzeln, den Kopf schütteln. Doch spätestens ab der Mitte des Romans war jede Originalität verpufft: Der Witz war schal, langweilig, die Fortführung der Geschichte nach Schema F: Medienschelte, Mediengeilheit, doofe Leser/Zuschauer, die nach "Brot und Spielen" rufen wie im alten Rom. Ich musste mich ab der Mitte zum Weiterlesen zwingen, denn jegliche Originalität wich gepflegter Langweile und einem "Deja-vu" Gefühl. Dazu stellt man sich die Frage: Würde sich im "wirklichen Leben" die Öffentlichkeit wirklich so verhalten? Und man zieht - leider - das Fazit: Ohne den Aufhänger "Adolf Hitler" wäre dieses Buch niemals zum Bestseller geworden. Fazit: Bedingt lesenswert. Am Beginn originell, aber danach nur noch gepflegte Langweile.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Duft super, aber überteuert und die Tube ist billigster Plastikramsch!, 29. Mai 2013
Der Duft ist einer meiner Lieblingsdüfte - und da gönnt man sich schon diese an sich total überteuerte Body Lotion. Nichts zu meckern gibt es auch, was die Nachhaltigkeit des Duftes angeht - wunderbar dezent, langanhaltend. Aber: Das ganz große Manko ist diese billige Plastiktube mit Drehverschluss, die man erst drehen muss (wohin, wie weit - keine Markierung, kein Aufdruck), damit etwas herauskommt. Man dreht und drückt, dreht und drückt, nichts kommt, drückt immer fester - und hat dann mit einem riesigen "Plopp" viel zu viel von der sündhaft teuren Body Lotion auf dem Arm/dem Bein oder der Schulter. Für dieses Geld wäre ja wohl eine etwas wertigere, kundenfreundlichere und dosierbare Tube/Verpackung möglich gewesen. Fazit: Ich kaufe diese Lotion aufgrund der Tube nicht mehr, obwohl das Produkt hochwertig ist - doch der Ärger überwiegt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Dreieinhalb Sterne: Es begann als Wissenschaftsthriller mit Science Fiction Elementen ..., 28. Mai 2013
und driftete jetzt im zweiten Teil fast komplett in den Fantasy-Bereich ab. Und das ist schade! Im ersten Teil wurde noch halbwegs die Balance gehalten, aber dieser zweite Teil spielt fast komplett in Mygnia und mir kamen entschieden zu viele Fantasy Elemente vor - geflügelte Engelswesen mit Ringen, die in riesigen Nestern leben, der Anführer ein zwielichtiger Krieger mit Harem, die Gegenspieler sind unsere "Gehörnten", die unterirdisch leben und die Sonne scheuen. Also quasi eine Allegorie auf "unsere" Engel und Teufel. Viele merkwürdige Wesen, merkwürdige Bräuche, eine Welt à la "Herr der Ringe". Für mich Science Fiction Fan war es zwar nett zu lesen und gerade noch zu ertragen, da ich wissen will, wie es mit unseren irdischen Helden weitergeht. Und ich hoffe, dass der Autor noch die Kurve kriegt und wieder in Richtung Wissenschaftsroman mit Science Fiction Einschlag zurückfindet.... Fazit: Nicht so gut wie der erste Teil - nett zu lesen, spannend und flüssig, originelle Ideen - wenn auch manche Klischees, wie z.B. schießwütiges Militär, bedient werden. Ich hoffe auf einen besseren dritten Teil!
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4.0 von 5 Sternen
Wissenschaftsthriller? Science Fiction ? Fantasyroman ?, 28. Mai 2013
Der Autor war sich anscheinend nicht ganz sicher, was er denn schreiben wollte - und so wurde es von allem ein bißchen: Am Anfang Betonung auf CERN und mögliche Risiken durch den Teilchenbeschleuniger, dann drifte es in Richtung Science Fiction ab mit Donner und Lichterscheinungen und am Schluss dann Fantasy, als Lukas auf Gord trifft und ihm unfreiwillig folgen muss in die (?) Parallelwelt. Der Autor versteht es, spannend in guter, flüssiger Sprache zu schreiben, doch war ich doch vom Abdriften ins Fantasy-Genre etwas enttäuscht. Mir hätte ein Roman mit deutlich stärkerer Gewichtung auf Science Fiction/Wissenschaft mehr zugesagt - statt dessen bekommt man sehr viel Informationen über die Phantasiewelt Mygnia mitsamt der gehörnten/geschweiften/gepanzerten Fabelwesen/Lichtwesen/Engelswesen. Fazit: Da ein interessanter Mix verschiedener Genres, durchaus lesenswert, mit Abstrichen. Aber warum ein Fortsetzungsroman ?
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2.0 von 5 Sternen
Ambitioniert, aber langwierig und hölzern, 28. Mai 2013
Der Autor wollte schildern, wie es gewesen sein könnte in unserer Vergangenheit: Wie uns die Götter besuchten und - ob nun gewollt oder nicht - zu dem machten, was wir nun sind. Viele Bücher wurden von Autoren wie Sitchin, Däniken, Krassa usw. verfasst und viel wurde spekuliert. Deshalb ging ich auch mit großer Vorfreude an diesen Roman heran - und wurde doch relativ schnell gnadenlos enttäuscht. Das ganz große Manko: Der Autor benutzt nicht "Realnamen" für seine Propheten und seine Götter, sondern Phantasienamen - sogar aus dem Sirius wird ein Phantasiestern. So rätselt man immer wiedre: Wen könnte er jetzt meinen? Dazu noch die altmodische, gestelzte Sprache der Bibel - würde ein fortschrittliches Volk tatsächlich so sprechen, wie Schriftgelehrte vor zig tausend Jahren ihre Worte in Tafeln eingravierten/auf Papyrus bannten? Mühsam zu lesen, oft unfreiwillig komisch oder pathetisch - kein mitreißender Exkurs in die Welt von Paläo-Seti und nichts, was einen Zweifler überzeugen könnte - sondern eher nervig durch viele Wiederholungen und den gehobenen Zeigefinger à la "die Moral von der Geschichte".... Ich habe den Roman deshalb auch nicht fertig gelesen. Schade: An die Original-Theorie über die Astronautengötter angelehnt, in moderner Sprache, gestrafft und stilistisch überarbeitet hätte der Roman durchaus Potential.
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