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Beiträge von dieleseratz
Hilfreiche Bewertungen: 5265
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Rezensionen verfasst von dieleseratz
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Mühsam zu lesen, zu langatmig und verworren - zweieinhalb Sterne, 25. Februar 2013
Mit viel Vorfreude ging ich an "Seelenfänger" heran, da es sich wirklich um eine originelle Thematik handelt. Und die Geschiche beginnt auch furios, spannend, vielversprechend. Aber leider leider: Nach zweihundertfünfzig Seiten war meine Vorfreude endloser Langeweile gewichen - zu ausgewalzt, verworren und kompliziert wurde die ganze Story, zu wenig Spannung, zu wenig Handlung - nach meiner Meinung wären 200 Seiten weniger ein Plus an Spannung gewesen. So blätterte ich endlos zurück um nochmals nachzulesen, wer sich jetzt eigentlich wo befindet - und warum? Ein sehr komplexes Konstrukt, das man am besten in einem Rutsch ohne Pause lesen sollte, denn nach zwei Tagen fängt man wieder an zu blättern. Fazit: Spannend begonnen, langweilig fortgesetzt - und das Ende war eine Erlösung für mich - aber leider ohne große Twists and Turns oder Überraschungen. Schade! Aber trotzdem wird das nicht das letzte Buch des Autors sein, das ich lese.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Nette Geschichte, wäre aber ausbaufähig - dreieinhalb Sterne, 25. Februar 2013
Ja, diese Novelle erinnert tatsächlich an den genialen Film "Duell", reicht ihm aber nicht ganz das Wasser. Die Story ist schlichtwegs zu kurz, um richtige Spannung aufzubauen, die Protagonisten zu entwickeln, große Sympathien oder Antipathien aufkommen zu lassen. Ganz nett auf dem Weg zur Arbeit - oder auf dem Heimweg im Bus - zu lesen, aber ohne besondere Twists and Turns. Und ehrlich gesagt, "reine" Stephen King Novellen sind besser! Fazit: Nett, um die Warterei auf das nächste Werk des Kings zu verkürzen, aber bleibt nicht lange in Erinnerung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Edel sei der Mensch, hilfreich und gut, 18. Februar 2013
Vor einigen Monaten las ich das Original "The Litigators", kann also zur Qualität der deutschen Übersetzung nichts sagen. Folgende Rezension verfasste ich damals: Grisham stand einfach schon immer für spannende, unterhaltsame Stories mit Biss und einem Schuß Gesellschaftskritik sowie Humor - und die Guten siegen immer.... Genau das ist auch in seinem neuen Roman der Fall: Ein junger, unerfahrener Rechtsanwalt und zwei dilettantische Zufallspartner, die sich bisher nur als "Ambulance Chasers" (also auf der Suche nach Unfällen und dadurch "frischen Unfallopfern") hervorgetan hatten, kämpfen gegen die machtvolle Pharmaindustrie. Aber trotz der interessanten Ausgangslage überwog sehr oft die Langeweile, da konnte auch der Humor und die Gesellschaftskritik nicht viel retten, alles war so furchtbar vorhersehbar, nichts überraschendes geschah, unser David ist einfach eine zweite Mutter Teresa und schlichtwegs eindimensional gezeichet - ein Gutmensch, der hilft, wo er nur kann: Eine arme burmesische Familie mit behindertem Sohn - er hilft sowohl finanziell als auch durch persönlichen Einsatz; sein Partner muss auf Entzug - David übernimmt einen Teil der Kosten; die Firma hat kein Geld für kostspielige Laboruntersuchungen - er legt das Geld aus; so geht es endlos weiter. Er ist einfach nur supernett, extrem hilfsbereit, schlichtwegs edel und gut, seine Frau ist bildhübsch und lieb und am Schluss gibt es ein Happy End für alle Beteiligten - alles ein bißchen sehr dick aufgetragen und sehr schlicht gestrickt. Vielleicht wollte Grisham ein "richtiges Wohlfühlbuch" aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise in den Staaten schreiben? Fazit: Flüssig geschrieben, eine gute Schilderung des aktuellen American Way of Life, aber es fehlt der Biss, es fehlen überraschende Wendungen. Wegen des "Grisham-Bonus" gebe ich gerade noch drei Sterne. Bitte das nächste Mal eine wirklich spannende Geschichte, Mr. Grisham!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Vorsicht vor rosa Kindles und falschen Kreditkartennummern, 18. Februar 2013
Da unser schussliger Lehrer versehentlich einen Zahlendreher in seiner Kreditkartennummer bei der Bezahlung auf Amazon einbaute, erhält er ein rosa Kindle aus einer anderen Dimension - dieses wird wahrscheinlich von seinem anderen "ich" in dieser anderen Dimension bezahlt, genau wie die Bücher, die sich Wesley in den folgenden Tagen noch herunterlädt. Eine nette, mit Humor erzählte Geschichte, in der natürlich extrem fürs Kindle geworben wird - aber das weiß ja eh jeder, der sich diese Geschichte herunterlädt. Der Plot ist aber sehr gut und spannend erzählt, wenn es auch keine besonders aufregenden Twists and Turns gibt. Am Schluß sorgt unser Held durch sein mutiges Eingreifen noch für ein Paradox - wird er dafür von den Wächtern bestraft ? Fazit: Empfehlenswert! Typische Novelle unseres Kings, bleibt im Gedächtnis, die Werbung sei ihm verziehen. Ich drücke es wie Wesley aus: Bücher wird es immer geben!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Erinnert an Kings "gute alte Tage", 18. Februar 2013
Hier war der King in Höchstform und erinnert mit dieser Novelle an seine 8oziger-Jahre Bestseller wie z.B. "Christine". Subtile Spannung baut sich auf, es geht nicht ganz unblutig zu (genauer gesagt sterben auch etliche "gute Samariter"), aber alles mit einem Schuß Humor und, was "blood and gory" angeht, hält Stephen King auch Maß. Kein Vergleich zu dem von mir mit nur einem Stern bedachten Machwerk "In the tall Grass" Fazit: Eine schöne Novelle, die zeigt, dass Stephen King das Schreiben nicht verlernt hat und noch immer genügend originelle Ideen parat hat. Empfehlenswert. Einfach kurz und gut!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Ekliger Kannibalismus - das braucht eine gute Novelle wirklich nicht, 18. Februar 2013
Als großer Stephen King Fan der 80ziger und frühen 90ziger Jahre, der aber zwischendrin kein gutes Haar an den neueren Werken ließ und mittlerweile wieder halbwegs versöhnt mit den Büchern wie z.B. "Die Arena" und "Der Anschlag ist, bin ich vor allem ein Fan der Novellen. Novellen schreiben, das kann unser Großmeister des Horrors eigentlich immer sehr gut. Und so freute ich mich gestern auf einen schönen Novellenabend mit Stephen King - und las als erstes "In the tall grass" von ihm, um dann zwischendrin das Kindle angeekelt auf die Seite zu werfen. Als Leser von King, Koontz, Herbert, Saul, Little usw. bin ich sicherlich abgehärtet, was schauerliche Details anbelangt, aber hier in dieser Story hätte es dieser ekligen, ausführlich geschilderten Kannibalismus-Aktion sicherlich nicht bedarft, um Spannung und Entsetzen aufzubauen - dies kann unser King doch normalerweise mit wenigen Worten. Fazit: Eklig, widerlich, sinnfrei - muss man sicherlich nicht lesen - subtile Spannung geht anders. You can do better, Mr. King!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die große Abrechnung am Lebensabend......, 18. Februar 2013
Ein Pensionär, dessen Ehefrau kurz vorher starb, sitzt einsam vor dem Fernseher, schaut Baseball und arbeitet quasi nebenbei seine Erinnerungen auf - war er ein guter Vater, ein guter Ehemann, ein guter Geschäftspartner ? Anfangs würde man alles bejahen, denn der Pensionär kommt sehr sympatisch rüber. Aber nach und nach ändert sich dieser positive Eindruck ins Negative - alles beginnt, als sein verstorbener Zahnarzt aus Kinderzeiten beim Baseballspiel in prominenter Reihe von der Fernsehkamera erfasst wird.... Eine schöne Novelle mit überraschenden Twists und Turns, die ohne Blutorgien auskommt. Fazit: Etwas viel Baseball für uns Europäer, aber eine durchaus spannende, überraschende, nachdenklich machende Kurzgeschichte des "reifen" Stephen King, die süchtig nach mehr macht. Empfehlenswert!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gut mit kleinen Mängeln, 13. Februar 2013
Als passionierter Zeitungs-, Zeitschriften- und Buchleser wird das auf Papier gedruckte Wort bei mir auch weiterhin an erster Stelle stehen. Ich lese sorgfältiger und freue mich einfach über das Gefühl von Papier in meiner Hand. Nach einem Tag im Büro am Computer habe ich auch keine Lust, noch abends vor einem Bildschirm zu sitzen. Da ich aber jeden Tag stundenlang mit Bus und Straßenbahn unterwegs bin und die Schlepperei eines dicken Wälzers in meiner Handtasche nicht schätze - und es den Büchern auch nicht zumuten will - musste jetzt ein Kindle her. Seit gut 4 Wochen bin ich deshalb ein - skeptischer - Besitzer eines Kindles. Und mein bisheriges Fazit? Lieferung und Einrichtung gingen ruckzuck. Auch die ersten Bestellungen waren schnell erledigt. Da die Auswahl so riesig ist (auch das war ein Grund, mich für Kindle und nicht die Konkurrenz zu entscheiden), muss man aufpassen, dass man nicht in einen Kaufrausch verfällt - schließlich hat man jedes Buch innerhalb von Sekunden auf dem E-Reader. Als Amazon Prime Kunde erhalte ich monatlich ein Buch gratis - darauf spekulierte ich auch beim Kauf des Kindle, da ich dachte, dass zwölf Bücher pro Jahr für mich als Pendler-Lesestoff ausreichend wären, denn zuhause lese ich weiterhin meine Lieblingsbücher auf Papier. Allerdings gibt es nicht alle Bücher, die mich interessieren (vor allem aktuelle!) in der Leihbücherei. Die kostenlosen bzw. stark reduzierten englischen Bücher, die täglich neu angeboten werden, sind auch mehr oder weniger uninteressante Ladenhüter. Mehrere von ihnen lud ich herunter um sie dann - nur halb gelesen - zu löschen. Und die aktuellen Bücher? Sind im Schnitt nur einen Euro billiger als in Printform - für mich absolut kein Kaufanreiz. Auf der Positivseite steht natürlich, dass man viele Klassiker wie z.B. Grimms Märchen, sehr günstig oder sogar umsonst herunterladen kann. Tja, für passionierte Leser, die grundsätzlich aus Platzgründen auf Bücher in Printform verzichten wollen, ist ein E-Reader sicher das Nonplusultra. Ich persönlich bin jemand, der ein gutes Buch einfach im Regal stehen haben will und nicht irgendwo in einem Gadget, das früher oder später den Geist aufgeben wird. Zur Bedienung des Kindle: Kindereinfach und selbsterklärend. Allerdings greift man versehentlich beim Festhalten öfters auf den Screen, so dass umgeblättert wird. Gut ist auf jeden Fall die dimbare Beleuchtung sowie die veränderbare Schriftgröße. Gut ist auch, dass nach dem Zusammenklappen Kindle später wieder an genau der richtigen Stelle "öffnet". Und als passionierter Leser von englisch- und französischsprachigen Büchern ist die Übersetzungsfunktion bei unbekannten Wörtern natürlich ein absolutes Plus. Auf der Negativseite: Die hohen Kosten für das Netzteil (ein günstiges, nicht von Amazon tut es ebenfalls) - das sollte eigentlich mit im Preis enthalten sein. Außerdem die extrem teuren Hüllen - ohne Hülle in die Handtasche sollte man tunlichst vermeiden. So kaufte ich eine Hülle für weniger als 10 Euro über Ebay. Schön wäre auch, wenn es das Kindle in verschiedenen Farben geben würde, dies ist aber verschmerzbar - und was Stephen King in der Novelle "UR" mit einem rosa Kindle erlebte, ist ja auch nicht Jedermans Sache..... Fazit: Leicht und einfach zu bedienen - ideal für jeden stundenlang unterwegs befindlichen Pendler oder für einen vierwöchigen Urlaub fern von Buchläden. Aber kann Kindle jemals das auf Papier gedruckte Wort ersetzen? Meine Meinung: Ein entschiedenes Nein! Aber die Zukunft wird es zeigen ....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Ein sympatischer, todkranker Superheld, 11. Februar 2013
Roy Valois, erfolgreicher Künstler, ist Witwer seit 15 Jahren. Aus einer Laune heraus läßt er durch einen Computernerd eine renommierte Zeitung hacken um seinen vorbereiteten Nachruf zu lesen. Was er liest, läßt ihn nicht los: Denn in der Vita seiner bei einem Flugzeugunglück in Venezuela verstorbenen Frau stimmt etwas nicht. Zur gleichen Zeit erfährt er, dass er todkrank ist und nur noch kurze Zeit zu leben hat. Roy Vallois will kämpfen und wird Versuchskaninchen für eine neue Behandlungsmethode und versucht gleichzeitig herauszubekommen, wie - und ob überhaupt - seine Frau tatsächlich vor 15 Jahren ums Leben kam. So weit, so spannend. Eine originelle Ausgangslage, ein zu Herzen gehendes Schicksal, ein sympatischer Held. Aber leider wächst unser angeschlagener, oft müder und von Nebenwirkungen geschwächter Held im Laufe der Geschichte extrem über sich hinaus: Schwach, schwindlig und stets von Müdigkeit geplagt, dazu immer appetitlos und abgemagert, schafft er es trotzdem, nachts mit Schneeschuhen einen Berg zu besteigen, gegen durchtrainierte Bösewichte zu kämpfen und zu siegen, ein Grab im Winter aufzugraben - alles dazu mit einem Arm im Gips (!!) .... diese Liste wäre endlos fortzusetzen, selbst ein gesunder Mensch wäre hier schon überfordert, aber Roy hält durch bis zum Schluß. Dies ist einfach nur unglaubwürdig. So gerne man Roy - theoretisch - kämpfen und siegen sieht, so unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen sind die ganzen Zufälle, die zur Auflösung des Dramas führen. Fazit: Sehr gut geschrieben, sehr spannend, aber einfach zu überzogen. Spannende Unterhaltung mit Abstrichen. Sicherlich aber nicht das letzte Buch, welches ich vom Autoren lesen werde.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Preis-/Leistungsverhältnis stimmt nicht, 9. Februar 2013
Für Krümel und Flusen nahm ich bisher den "AEG Liliput" Handstaubsauger, hoffte aber mit diesem Gerät auf ein leistungsstärkeres Teil - und wurde gnadenlos enttäuscht. Die Körner unserer zwei Vögel, die regelmäßig rund um den Käfig verstreut liegen, kann der Akkubesen gerade noch schlucken - wobei er auc hier schon mal die Körner vor oder hinter sich hin- und herschiebt, so dass es mehrerer Anläufe bedarf. Was der Akkubesen mit seiner äußerst schwachen Saugleistung überhaupt nicht kann, ist Staubflusen und Fussel einzusaugen. Natürlich gibt es dafür diese merkwürdig zu befestigenden Tücher, die dann eben anstatt des Sauger die Flusen festhalten sollen: Aber was für eine Lösung ist das bitte? Da kann ich sie gleich per Hand aufnehmen, ganz davon zu schweigen, dass ich mir sicherlich jetzt nicht eine Palette dieser teuren Tücher anschaffen will. Fazit: Bevor ich x-mal mit dem Akkukehrer über 5 Flusen oder Vogelfutter hin- und herfahre, bis diese geschluckt wurden, kehre ich wieder zum Akkusauger AEG Liliput zurück, oder hole doch den Staubsauger hervor - oder greife zu Schaufel und Besen. Das schont die Nerven und spart Zeit. Und ein weiteres sperriges, unnützes Teil spart man sich auch noch. Auf der ganzen Linie enttäuschend!
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