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Rezensionen verfasst von
Ironfire

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Trekking ultraleicht
Trekking ultraleicht
von Stefan Dapprich
  Broschiert

61 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 9,90 Euro, bzw. 150g die man sich sparen kann, 19. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trekking ultraleicht (Broschiert)
Das Buch ist kein Standardwerk, es ist weit davon entfernt eins zu sein. Für den normalen "Trekker" habe ich in dem Büchlein keine Tipps gelesen, welche man sich nicht bereits selbst beim regelmäßigen Gang in den Supermarkt zusammengereimt hat. So z.B. Einwegverpackungen verwenden wenn man es denn möchte, im Buch wird aus der "5 Minuten Terrine" dann "die 5-Tages-Tasse"... Eigentlich ist das Buch ein loses Sammelsurium an Tips die man aus dem Internet auf den einschlägig bekannten Seiten bereits kannte, bevor es dieses "Buch" gab.

Manche Sprüche in der "Tipps für den Umstieg"-Sektion grenzen schon an dämlicher Arroganz. (Bspw.: "Trail oder Camp? Der Weg oder das Ziel? Im ersten Fall wird ihnen dieses Buch nützlich sein. Im zweiten Fall sollten Sie es wieder verkaufen und über die Anschaffung eines Wohnwagens nachdenken.")

Der Rest kommt mir vor wie eine Aneinanderreihung von Linksammlungen, einem Werbeprospekt mit "Ultraleicht und teuer"-Ausrüstung. Ausrüstung die mit fragwürdigen Milchmädchenrechnungen, ausschließlich nach Herstellerspezifikationen verglichen werden. Keine eigenen Erfahrungen, nichts. Das meiste Volumen pro Gewicht für einen Rucksack beispielsweise. Natürlich wird da weder auf Tragesystem eingegangen, noch auf die Langlebigkeit. Nach der Logik hängt ein 120L Müllsack mit 70g Gewicht die vorgestellten Ultraleicht-Rucksäcke GoLite Pinnacle und Gossamer Gear G4 beispielsweise locker ab.

Die Exped-Downmat 9 Isomatte soll lt. Spezifikationen auch bis -40 Grad Celsius isolieren, aber bei der allgemein bekannten Downmat/Synmat-Ausfall-Quote würde ich mir nochmal überlegen sowas im Winter wirklich mitzunehmen. Die Isomatte zurecht zu schneiden bringt natürlich auch nur etwas für die Leute die sich im Schlaf nicht viel bewegen und in den selben Positionen schlafen. Darauf wird auch nicht eingegangen. Genausowenig wird bei der ganzen Erbsen.. Grammzählerei auf den individuellen Trainings- und Gesundheitszustand eingegangen. Der ist ein wichtiger Faktor.

Das Erste-Hilfe Set des Autors besteht aus einem Verbandpäckchen und 6-8 Tabletten Ibu.. Dazu braucht man nichts sagen. Das kann selbst auf den Trekking Autobahnen mit regelmäßigen Hüttenstops zur Proviantaufnahme bei gutem Wetter und warmen Temperaturen hinterfragt werden- und nur für solche Aktivitäten ist diese, etwas realitätsfremde Ultraleicht-Variante- wie sie im Buch beschrieben und betrieben wird, geeignet. Etwas länger, etwas weiter weg von den nächsten Menschen, klimatisch ein wenig rauher.. da verschieben sich die Ansprüche dann.

Rucksackriemen kürzen und Etiketten aus der Wäsche schneiden, viel Geld für Ausrüstung mit einer fragwürdigen Lebensdauer bei normaler Benutzung in unserer Wegwerfgesellschaft auszugeben.. Das ist nichts für mich. Könnte ich 0-Sterne vergeben, ich würde es machen. Wegen dem schlechten Schreibstil, der mangelhaften Recherche und weil es inhaltlich mehr von einem Werbeprospekt als einem ordentlichen Buch hat.
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 3, 2014 9:37 PM MEST


Trapperwissen: Leben in der Wildnis
Trapperwissen: Leben in der Wildnis
von Carsten Bothe
  Taschenbuch

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ... wer des englischen mächtig ist.., 18. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
dem empfehle ich das Standardwerk Bushcraft (Erstauflage 1988, damals noch Northern Bushcraft) von Mors Kochanski, nicht nur, dass der Autor von "Trapper Wissen", genau wie viele andere in dem Bereich auch, fleißig bei Mors Kochanski abgekupfert hat, da kann man dann grundsätzlich schon nicht viel verkehrt machen, aber "Trapper Wissen" ist nicht annährend so ausführlich geschrieben und der Preis von Mors Kochanski's Bushcraft liegt auch immer mal wieder 5-10 Euro darunter.

Über manche Dinge die im Buch beschrieben sind, darüber lässt sich auch streiten.. So wird logischerweise zwar davon geschrieben, dass man das Tageslicht nutzen sollte, zwischen Jahreszeit und Umgebung aber irgendwie kein Unterschied gemacht bzw. dieses Vorgehen ausdrücklich auf jede Jahreszeit angewandt. Jedoch ist es z.B. nicht sinnvoll, sowohl in großer Hitze oder Kälte das Tageslicht insoweit zu nutzen, dass man sich körperlich anstrengt, das führt schnell zur Überanstrengung und im schlimmsten Fall eben zum Tod. Hier nutzt man den heißen oder wärmeren Tag zum ausruhen und die kühle oder eiskalte Nacht/den Abend, zur körperlichen Betätigung.. im Vorwort heißt es, wer dieses Buch gelesen, die Ratschläge verstanden hat und umsetzen kann, der wird sein Leben in der Natur in deutschen Landen, den gemäßigten Landstrichen Schwedens und Finnlands und den meisten amerikanischen Bundesstaaten angenehm und sicher gestalten können. Was immer das auch heißen mag.. denn auch dort kann und gibt es durchaus klimatische Extrembedingungen und für diese fehlt dann wiederum der ein- oder andere wichtige Tipp. Ein gutes Wärmefeuer und eine effiziente Unterkunft für kalte Wintertage.. z.B.

Also ich halte es ganz und gar nicht geeignet für die "real existierenden Möglichkeiten und Machbarkeiten des Survivals in einem der klimatisch anspruchsvollsten Regionen des Planeten" wie es in einer anderen Bewertung heißt.

Ich bin gespalten, ich schwanke da zwischen 1-3 Sterne.. Einerseits sind es immerhin 19,90 Euro für ein Buch mit ein paar, wenn auch nicht neuen, Kniffen und Ratschlägen, aber gar nicht mal soviel Inhalt. Dann muss ich es schon aufgrund der Nähe des Themas und der übernommenen Techniken, mit Kochanskis Bushcraft vergleichen- und da kann es dann nicht mehr mitziehen, andererseits stehen immerhin ein paar nützliche Sachen drin die bisher in der mir bekannten deutschsprachigen Literatur wirklich etwas rar gesäht waren. Hier bleibt aber dann der Preis, den finde ich zu hoch für das was inhaltlich geboten wird.

Ich würde sagen.. jeder der mit der englischen Sprache keine Probleme hat, für den gebe ich eine 1 Sterne Bewertung.. Denn der greift evtl. besser zu den Büchern von Kochanski oder seinen populären Schülern Ray Mears oder Cody Lundin.

An 2-3 Sternen können sich diejenigen orientieren, die ausschließlich auf deutschsprachige Literatur setzen.

Gesamtbewertung setze ich dann mal auf 2 Sterne.


Tour Explorer 25 Deutschland -  Deutschland Gesamt, Version 5.0
Tour Explorer 25 Deutschland - Deutschland Gesamt, Version 5.0
Preis: EUR 175,65

11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kein Kartenersatz, 19. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eins vorweg. Ich habe den Tour Explorer 25 nicht bestellt, um ihn mit einem GPS zusammen zu verwenden. Ich habe etwas gesucht um Routen am PC evtl. planen zu können aber vor allen Dingen um topografische Karten auszudrucken.

Der Tour Explorer 25 Deutschland besteht aus insgesamt 9 DVDs, auf denen sind das Hauptprogramm, die topgrafischen Kartendaten, Luftbilder und eine 3D Funktion enhalten. Letztere für mich nutzlos und Luftbilder könnte ich mir auch auf Google Earth/Maps anschauen. Ist aber nicht schlimm, was man hat, das hat man... Aber: Es besteht keine Möglichkeit 3D und Luftbilder bei der Installation abzuwählen. Man belegt sich also einigen Speicherplatz mit Funktionen die man möglicherweise gar nicht braucht.

Hat man alles erst einmal alles installiert geht es weiter.. Kurz in die Bedienung eingefunden, noch keine Tour geplant erst einmal das für mich wichtige Feature ausprobiert, die Druckfunktion. Im Tour Explorer 25 Deutschland ist diese aber nicht durchdacht und fehlerhaft:

Der einfache Druck lässt einen im Grunde nur den momenaten Bildschirmausschnitt drucken. Fester Zoomfaktor/fester gewählter Maßstab. Dieser lässt sich dann auf dem Blatt zentrieren, der Ausschnitt auf dem Blatt vergrößern (maximieren) oder expandieren (damit wird das Blatt gefüllt- angenommen der gewählte Maßstab füllt ein Viertel des Blattes aus, wird der weiße Bereich des Blattes mit dem Rest der Karte- außerhalb des Ausschnittes- gefüllt. Damit lassen sich aus der Software heraus also nicht ohne weiteres großen Karten drucken.

Wichtiger ist die Posterdruck-Funktion. Dadurch sollte sich theoretisch z.B. ein DIN A2 "Karten-Ausdruck" auf mehrere DIN A4 "Teil-Karten-Ausdrucke" (man kann in der Software keine DIN Formate wählen, ich benutze sie nur zur Erklärung der Funktion) mit jeweils gewählten Maßstab ausdrucken lassen. Also z.B. eine 1:25.000 Karte auf vier DIN A4 Blättern, womit die gesamte Karten dann DIN A2 Maße hätte. Anschließend könnte man diese Blätter beieinander oder klebt sie auf einen entsprechend großen Träger nebeneinander etc..

In der Praxis läuft es so: Man zoomt aus der Karte raus bis alles zu sehen ist was man auf den Kartenausdrucken sehen möchte und wählt anschließend im Posterdruck einen Maßstab aus. Daraufhin zeigt er auf der Karte der Druckvorschau, ein rotes Netzgitter, jedes Quadrat steht für ein Blatt in Form des gewählten Hoch- oder Querformates, des (in der Druckersoftware) gewählten Papierformates (A4/A5 etc.). Rechts unten steht anschließend wieviele Blätter für dieses "Poster" gebraucht werden.

Hier geht es dann los.. Man kann nicht auswählen, was er drucken soll. Immer sind da irgendwelche "Randblätter" welche man nicht braucht weil sie evtl. nur zu 1/10 in den Ausschnitt hineinragen, den man haben möchte. Da muss man immer wieder aus der Druckfunktion raus und den Bildschirmausschnitt korrigieren. Diese "Randblätter" lassen sich aber gerade bei größeren Karten nicht vermeiden.

Mit der Windows 7 x64 Ultimate Edition hatte ich dann beim Druck, mehrmals Systemabstürze und abgebrochenen Druck. (Nie mit einer anderen Software ein ähnliches Problem gehabt) Wenn der nun bei Seite 15 von 30 einfach abstürzt, da darf man das Programm neu starten und nochmal alles drucken- weil auswählen welche Bereiche er aus dem "Netzgitter" druckt, kann man ja auch nicht.

Davon abgesehen scheint mir der Posterdruck nicht in einer nachvollziehbaren Reihenfolge herauszukommen. Danach ist "puzzeln" angesagt. Der Eindruck kann mir aber auch durch die vermehrte Abstürze und den erhöhten Papierverbrauch durch die Abstürze und diese "Randblätter" gekommen sein.

Standardmäßig sind zwei Filter zur "besseren Kartendarstellung" aktiviert. Die sollte man deaktivieren. Einer der Filter ist ein Anti-Aliasing/Kantenglättung/Unschärfe Filter. Umso weiter man herauszoomt um so mehr verschwimmen Höhenlinien/Angaben, Namen etc. - Für GPS Nutzer ist sowas nicht wichtig, für Kartennutzer schon.

Als letztes gibt es die Möglichkeit, eine Route festzulegen oder eine der Beispielrouten bzw. Wanderwege zu wählen und Kartenausschnitte entlang dieser Linie zu drucken. Ausprobiert habe ich es mit einigen Wanderwegen. Diese werden als Linie auf der Karte und als Text in einem seperaten Fenster angezeigt. Dort kann man dann ein Häkchen setzen um ihn auf der Karte anzeigen oder ausblenden zu lassen. Aber erst wenn man den aktivierten Wanderweg in diesem "Objektfenster" mit der Maus auswählt/markiert, lässt sich die "entlang der Linie" Druckfunktion aktivieren. Gleiches Prinzip wie die Posterdruck-Funktion, nur wird kein Netzgitter angezeigt, sondern rote Quadrate die der Linie folgen und überlappen..

Jedoch: Mal läuft dieser Druck völlig neben der Route/dem Wanderweg entlang und/oder fängt mitten auf der Route/dem Wanderweg an. Es fehlen also ganze Bereiche der Route auf den Ausdrucken. Hier hilft wieder nur der Posterdruck... und dort druckt man dann eben wieder viele Blätter die man nicht braucht.

Das Basismaterial sind 1:25.000 Karten, davon einen 1:50.000 Ausdruck zu machen ist selbst- (oder gerade) mit den einblendbaren "Textschildern", POI's etc. grenzwertig. Man erkennt vieles nicht mehr. In den Ausdrucken selbst fehlen Angaben zur Deklination, der Maßstab, Legende.. das Maßstabslineal druckt er mal aus, mal nicht (aktiviert habe ich das Lineal auf der Karte immer).

Für meinen Zweck eignet sich der Tour Explorer 25 Deutschland nicht. Ich habe die Software zurückgeschickt und hoffe, dass der Tour Explorer 50 Deutschland besser funktioniert. Funktioniert er nicht besser, dann schicke ich ihn auch zurück, spare mir den Stress und kaufe mir wohl einfach wieder normale Papierkarten.

Die Software wirbt mit amtlichen topografischen Karten, erweiterter Druckfunktion etc. - In der Praxis scheint mir das für Karten/Kompass-Nutzer nicht durchdacht und deswegen habe ich mich gar nicht mehr mit der Routenplanung der Software beschäftigt.
Deswegen nur 1 Stern.


Feuerstarter, Automatik
Feuerstarter, Automatik
Wird angeboten von Textilwaren24 - Schittenhelm GmbH
Preis: EUR 5,16

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht zu empfehlen., 21. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Feuerstarter, Automatik (Misc.)
Ich mache es kurz- und schmerzlos. Optisch ist der MFH Automatik Feuerstarter eine 1:1 kopie des Ultimate Survival Technologies Blastmatch. Er funktioniert aber nicht weswegen es dreist und irreführend ist, ein YouTube-Review des Blastmatch als eigene Video Rezension einzustellen.

Ich hatte zwei MFH Automatik Feuerstarter testen können. Beide Male das gleiche Spiel: Um nur wenige Funken zu erzeugen ist ein sehr hoher Druck mit dem Daumen erforderlich. Das geht sehr schwer und klappt meistens nicht.

Mit dem Schaber meines Light My Fire und mit der Klinge eines Taschenmessers lassen sich zwar weitaus besser Funken erzeugen und es reicht auch aus um unter trockenen Bedingungen mit gutem Zunder ein Feuer zu starten- aber dann kann man sich direkt einen der Feuerstarter mit ordentlichem Schaber zulegen. Denn das ist nicht Sinn der Einhandbedienung.

Die Funktion des MFH Feuerstarter Automatik in Schulnoten ausgedrückt (den Light My Fire Army Feuerstarter als Maßstab genommen):

Einhandbedienung: Ungenügend
Mit Schaber od. Messer: Befriedigend
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 25, 2012 9:24 AM MEST


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