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Rezensionen verfasst von
Mary (Wunderwelt)

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Conni kommt in die Schule
Conni kommt in die Schule
von Liane Schneider
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 5,00

5.0 von 5 Sternen [Kinderrezenison] Total schön, 27. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Conni kommt in die Schule (Gebundene Ausgabe)
In der Schule ist was los. Denn die Kindergartenkinder kommen endlich in die Schule. Conni kommt in die erste Klasse, doch sie weiß noch nicht, ob ihre Lehrerin nett oder streng ist und hat ein bisschen Angst vor ihren ersten Schultag. Ihre beste Freundin Julia kommt auch in Connis Klasse - in die Klasse 1b
Dieses Buch gefällt mir prima, weil die Bilder so schön und bunt gemalt sind. Dieses Buch erinnert mich an meinen ersten Schultag. Ich bin auch in der 1b, doch ich komme bald in die 2b. Die Geschichte war sehr spannend. Mir gefällt Conni super, weil Conni sehr lustig ist und immer Abenteuer erlebt. - Helena♥

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"'Conni kommt in die Schule'ist echt ein tolles Buch für Kinder ab 5 Jahren zum Vorlesen und für Kinder ab 6/7 Jahren zum Selberlesen. Kurzer Text, einfache Wörter und Sätze und einer lustigen, authentischen und interessanten Geschichte mit einer pfiffigen und sympathischen Protagonistin machen das Lesen für jeden zu etwas ganz Besonderen" - Mary♥

Cover/Titel: 5/5 Punkten
Protagonisten: 5/5 Punkten
Spannung: 4/5 Punkten
Inhalt/Idee: 5/5 Punkten
Illustration: 5/5 Punkten

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Der Richter und sein Henker.
Der Richter und sein Henker.
von Friedrich Dürrenmatt
  Taschenbuch
Preis: EUR 5,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Objektiv und Oberflächlich, 25. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Richter und sein Henker. (Taschenbuch)
Die Idee zur Lektüre ist toll, doch bei der Umsetzung hapert es leider gewaltig,
So wird die Geschichte zwar aus verschieden Perspektiven erzählt, dennoch fühlt man sich als Leser als Außenstehender und bekommt nur immer das Wichtigste mit. Mehr leider nicht. So erfährt man kaum etwas Näheres von den Hauptpersonen, außer das, was zum Verständnis der Auflösung beiträgt und kann sich so leider überhaupt kein Bild von den Protagonisten machen, geschweige denn sich mit ihnen identifizieren. So weiß man nur etwas über Bärlachs Beruf, Krankenakte und sein Junggesellendasein, doch ich hätte mir noch wesentlich mehr Anhaltspunkte über seinen Charakter gewünscht. Was ihm so durch den Kopf geht, welche Hobbies er hat oder auch ob er von einer Frau geschieden ist, aber Kinder hat. Diese banalen, aber dennoch interessanten Dinge machen doch Personen aus und lassen die Geschichten lebhaft wirken. Und lebhaft ist das Buch nun wirklich nicht, was vor allem aber am Schreibstil liegt. Dieser ist nämlich altmodisch, objektiv und unglaublich oberflächig. So schwindet die Lust zum Weiterlesen jede Seite ein bisschen mehr, sodass man am Schluss schon kämpfen muss, um das Buch fertig zu lesen. Und das bei gerade mal 128 Seiten.
Denn die Spannung bleibt größtenteils auch aus, da der Fall erst in den letzen 5 Seiten gelöst wird. Doch die haben es in sich. Denn in diesen letzten 5 Seiten wird ein total überraschendes Ende enthüllt und es kommt richtig zur Sache. Denn in diesen Seiten gibt es mehr Spannung, Überraschung und Aktion als in den vorherigen 120 Seiten und man erkennt an diesen Punkt erst die Genialität Bärlachs.
Wenn Dürrenmatt diese Geschichte in ein 300 Seiten Buch verpackt, und man viel mehr Informationen über Personen, Orte und Sonstiges geliefert bekommen hätte, wäre es ein richtig spannender und mitreißender Kriminalroman geworden.

---FAZIT---

Ein kompliziertes und oberflächliches Buch mit einer tollen Idee und einem sehr gutem Ende. Dennoch konnte mich "Der Richter und sein Henker" auf irgendeine Weise überzeugen. 2 von 5 Punkten.

Cover/Titel: 2/5 Punkten
Protagonisten: 1/5 Punkten
Spannung: 2/5 Punkten
Inhalt/Idee: 4/5 Punkten

[...]


Ab morgen ein Leben lang
Ab morgen ein Leben lang
von Gregory Sherl
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,00

3.0 von 5 Sternen Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, 15. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Ab morgen ein Leben lang (Gebundene Ausgabe)
"Ab morgen ein Leben lang" ist eine etwas andere, durchgeknallte und "schrullige" Story. Es wird die Geschichte zwischen Evelyn und Godfrey erzählt, die wie für einander geschaffen sind laut der Vergegenwärtigungsapparatur. Doch - wie sollte es anders sein - gibt es ein paar kleine Schwierigkeiten. Das erste Problem ist, dass sich die Beiden am Anfang des Buches noch überhaupt nicht kennen, was sich dann auch sehr lang hinzieht, bis zum ersten Date. Die zweite Schwierigkeit ist, dass ja Godfrey "halb" verlobt ist. Und zwar mit Madge - einer unglaublich unsympathischen, egoistischen Frau, die ich persönlich im Buch während des Lesens so gar nicht abhaben konnte. Gleich in den ersten Seiten kann man sehen, wer hier in der Beziehung die Hosen an hat - Madge. Deshalb beginnt "Godfreys Entwicklung" erst nach circa 300 (von 400!) Seiten. Davor kommt mir Godfrey wie ein kleines Kind vor, das selbst nichts auf die Reihe bekommt. Nach den 300 Seiten blüht aber Godfrey förmlich in seiner Rolle auf und wirkt gleich viel sympathischer. Denn hier zeigt er sich als "Rebelle", der für die wahre Liebe kämpft. Evelyn dagegen konnte mich schon von Anfang an überzeugen. Wegen ihrer bodenständigen und schrulligen Art konnte ich sie gleich ins Herz schließen. Doch meine absolute Lieblingsprotagonistin ist und bleibt Dot, Evelyns beste Freundin. Sie lässt hin und wieder mal etwas mitgehen und ist sich für nichts zu schade. So kommt es auch, dass sie Evelyn auf einem Picknick-Tisch das Schwimmen beibringt und dazu sich ein Kissen unter die Jacke zu schieben um authentischer zu wirken, da sie der Meinung ist, dass alle Sport- und insbesondere auch Schwimmlehrer einen dicken Bauch haben. Deshalb sitzt man manchmal von einem Ohr zum Anderen grinsend vor dem Buch.

>>Liebe beginnt nicht damit, dass man jemanden braucht. Man begegnet sich und zack - die Liebe ist da und erkennt sich<< (Seite 278)

Was ich auch passend zu der ganzen Geschichte und deren Protagonisten finde, ist der Schreibstil. Ich hatte das ganze Buch über das Gefühl, dass der Schreibstil perfekt an die einzelnen Personen angepasst worden ist. So wirkt der Schreibstil bei jeder Perspektive ein wenig anders.

Die Idee ist natürlich einzigartig, total interessant und vor allem neu. Oder habt ihr schon einmal ein Buch mit einer Vergegenwärtigungsapparatur gelesen? Nein? Also!

Doch trotz allen positiven Dingen an dem Buch, muss ich leider dennoch sagen, dass sich die Geschichte rund um Evelyn und Godfrey stark "gezogen" hat. So kommt erst - wie oben schon genannt - nach 300 Seiten richtig Schwung in die Geschichte und wird ab da erst interessant. Davor schaukelt die Story immer nur langsam so hin und her. Und das ist auch der große Negativ-Punkt, den ich an dem Buch zu bemängeln habe.

---Fazit---
Ein tolles Buch für alle leidenschaftliche Leser dieses Genres. Für alle anderen: Vielleicht noch mal den Kauf überdenken.
Insgesamt ist "Ab morgen ein Leben lang" ein gutes Buch mit leider vielen Ecken und Kanten. 3 von 5 Punkten

Cover/Titel: 4/5 Punkten
Protagonisten: 3/5 Punkten
Spannung: 2/5 Punkten
Inhalt/Idee: 4/5 Punkten

---Ich danke dem Dumont Buchverlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares---

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Das Los: Thriller
Das Los: Thriller
von Tibor Rode
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pech in der Liebe, Glück im Spiel, 4. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Los: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Am Anfang ist "Das Los" ein wenig kompliziert und verwirrend, da viele Sichtwechsel innerhalb kurzer Zeit erfolgen. So wird auch die Geschichte aus vielen verschiedenen Orten geschildert von Menschen die gegenseitig nicht unterschiedlicher nicht sein können. Diese Menschen bilden die Hauptprotagonisten. Da hätten wir zum Beispiel Trisha, eine professionelle Pokerspielerin in Las Vegas, Henri, einen selbstbewussten Mann mittlerern Alters, der wegen Betrug seine Haft in Santa Fu (Hamburg) absitzt, aber auch Carter, ein fieser Finanzmakler, der seine eigenen Klienten kein Geld auszahlen will und kann und Pradeep, ein schüchterner Slumbewohner in Mumbai (Indien). Nicht zu vergessen Calzabigi, ein stolzer und reicher Mann, der im 18. Jahrhundert eine Lotterie erfand und diese den Ursprung der ganzen Geschichte um "Das Los" bildet. Und genau dieses Misch-Masch an unterschiedlichen Charakteren ist schuld, dass man als Leser ein riesig aufgebautes Kopfkino erlebt. Man kann sich das Aussehen der Charaktere und der Orte richtig schön ausmalen und schätze ich bei diesem Buch sehr.
Was ich auch echt schön finde, ist, dass alle Figuren eine unglaubliche Entwicklung zurücklegen. So geschieht es, dass man die Personen, die man am Anfang überhaupt nicht leiden kann, später als Lieblingscharaktere bezeichnen kann und mit diesen mitfühlt, mitweint und mitlacht.

Der Schreibstil ist total unkompliziert, leicht und schön zu lesen. So kann es vorkommen, dass man das Buch innerhalb weniger Tage beendet. Eine Ausnahme bilden die Dialoge, die im 18.Jahrhundert rund um Calzabigi gesprochen werden. Diese sind an dem Sprachstil vor rund 300 Jahre angepasst und stören den Leser aber in keinster Weise. Im Gegenteil, sie verstärken das - vorher angesprochene - Kopfkino.

Auch die Idee zum Buch verdient meinen vollen Respekt. Die (Hintergrund-) Geschichten zu den Personen und die Story selbst sind so durcheinander und ausgeklügelt, bilden aber am Ende erstaunlicherweise ein komplett logisches Bild.

Die Spannung hält sich ebenfalls nicht in Grenzen, sodass Tibor Rode den Leser schon am Anfang des Buches packt und in die Geschichte hineinzieht. Zwar kommen immer wieder einzelne Szenen vor, in denen es nicht zu 100% spannend ist, doch genau diese Szenen sind von Wichtigkeit in der Geschichte und stören den Leser kaum. Was mich aber ein kleines bisschen an "Das Los" stört, ist, dass man sofort den Mörder erkennt und die Story so vorhersehbar wirkt, was dem Mörder betrifft. Allerdings muss man dem Buch echt den Schluss anmerken, der ist nämlich legendär geschrieben und ausgebaut. Deswegen kommt man auch nie auf den Preis, den es in der Lotterie zu gewinnen gibt.

"Das Los" ist das ideale Buch für diejenigen, die auch auf seichtere Thriller stehen. Tolle Charaktere und eine perfekt ausgebaute Geschichte mit viel Spannung führen dazu, das Buch ratz-fatz durchzulesen. Volle Punktzahl.

Cover/Titel: 4/5 Punkten
Protagonisten: 5/5 Punkten
Spannung: 5/5 Punkten
Inhalt/Idee: 5/5 Punkten

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Das Lied von Eis und Feuer 01: Die Herren von Winterfell
Das Lied von Eis und Feuer 01: Die Herren von Winterfell
Preis: EUR 11,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein toller Auftakt einer tollen Dekalogie, 24. April 2014
Vor ein paar Tagen ist die vierte Staffel der HBO-Produktion "Game of Thrones" erschienen, also die Serie der Dekalogie "Das Lied von Eis und Feuer". Davor wurde schon mächtig Werbung und Aufsehen erzeugt, sodass ich auch über derartige Trailer und Teaser im Fernsehen und im Internet gestolpert bin. Nach dem gefühlten 50. Trailer wollte ich den Hype über die Serie verstehen und begann zu recherchieren. Ich stoß auf die Buchreihe und ließ mich ziemlich leicht von den vielen positiven Rezensionen beeinflussen. Und nach meinem Motto "Erst das Buch, dann der Film/ die Serie"hielt ich schon wenige Tage später den ersten Teil in der Hand...

Die ersten Seiten waren wirklich sehr schwer für mich. Ein total ungewöhnlicher Schreibstil, altmodisch und aufgeblasen, und Namen, die sich sowieso kein Mensch merken kann. Ich war mehrmals kurz davor das Buch aufzugeben. Doch irgendwas hielt mich dann doch noch am Weiterlesen. Nach rund 150 Seiten war die Hürde geschafft, der - jetzt gewohnte - Schreibstil passt perfekt zur Geschichte und macht einfach nur noch Spaß. Die Namen aber waren für mich leider weiterhin ein kleines Problem für mich. Die ganze Geschichte lang. Zwar sind hinten im Buch Listen aufgereiht von den verschiedenen Königshäuser, indem alle Namen + Zusammenhang stehen. Doch einige Namen kamen doppelt vor, bzw. hatte eine Person mehrere (Spitz-) Namen, sodass es namenstechnisch immer ein bisschen kompliziert für mich war. Doch von diesem Manko ließ ich mich nicht mehr unterbringen und lies weiter.

Was ich richtig passend und schön fand, war, dass die Geschichte aus mehreren Perspektiven geschildert wird. So erlebt man als Leser die wichtigsten Charaktere hautnah und wird, wenn es bei einer Perspektive richtig spannend wird, in die nächste geschubst, sodass man einfach weiterlesen MUSS. Außerdem erhält man so viele weitere Hintergrundinformationen der einzelnen Personen, sodass diese noch lebhafter erscheinen. Am Schluss ergänzen sich wieder alle Perspektiven, die ich immer gern mit Puzzle-Teilen vergleiche, und man erhält ein ganzes einheitliches und logisches Bild.

Auch nach dem Lesen bin ich immer noch erstaunt, wie George R.R. Martin es geschafft hat, jeder, aber wirklich JEDER Figur die passende Rolle zu verteilen. Jede Person könnte nicht unterschiedlicher von einer Anderen sein, jede denkt, handelt und IST anders, was ich bei diesem Buch total toll finde. Diese Charakterenvielfalt ist auch einen großen Teil daran Schuld, dass ich das Buch so ausgeklügelt und genial finde. So habe ich auch jede vorkommende Person in mein Herz geschlossen, egal ob gut oder böse.

Sonstiges:
-Dem Buch würde ich nicht in das Genre Fantasy schieben, da zwar der Winter und der Sommer Jahre dauern können, aber sonst nichts "Fantasymäßiges" am Buch ist.
-Außerdem finde ich, dass der Preis für die deutsche Reihe echt eine Sauerei ist. Zehn Bücher à la 15€ ergeben 150€!!! Der Schuber des englischen Originals beinhaltet alle 6 Bücher, die zusammen aber nur 34,95€ kosten. Hallo, geht's noch ???!!!

Fazit:
Ein tolles Buch mit einzigartigen Charakteren, bei dem man aber am Anfang echt seine Schwierigkeiten hat. Aber: Nicht aufgeben! Nach ca. 150 Seiten wird es leichter und schöner zu lesen.
Ich würde es dennoch ab 15+ empfehlen, da es einerseits schwer zu lesen ist, andererseits wirklich brutale und intime Szenen vorhanden sind. Ich vergebe dem Buch 4 von 5 Punkten.

Cover/Titel: 4/5 Punkten
Protagonisten: 5/5 Punkten
Spannung: 4/5 Punkten
Inhalt/Idee: 5/5 Punkten

Viel Spaß beim Lesen!
Eure Mary♥

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Sterben kann ich morgen noch: Roman
Sterben kann ich morgen noch: Roman
Preis: EUR 4,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Wettlauf gegen die Zeit..., 16. April 2014
Am ersten Tag seines Aufenthaltes im "Sunset Valley's Senior Rest" macht Frank Logan sich schon Feinde mit dem Personal. Der alte Mann lebt seinen eigenen Kopf und lässt sich von niemanden etwas sagen - vor allem nicht von Toby Chester, einem launischen Altenpfleger. Blanker Horror für Frank - wäre da nicht Mike, der sich auf Anhieb mit ihm versteht. Schon bald vertraut Frank ihm seinen Lebenswunsch an: Noch einmal nach Wounded Knee, dem Schauplatz seiner Western-Romane, besuchen. Mike will ihm seinen Wunsch erfüllen und reist mit ihm quer durchs Land. Doch bald merkt er, dass Franks Frist bald abläuft. Und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

>>Ich gebe dir mein Wort darauf, dass du es nicht bereuen wirst, Mike. Wenn wir unser Ziel erreicht haben, dann wirst du verstehen, warum ich diese Reise einfach antreten musste.<< (Seite 42-42)

Wie schon angesprochen ist Frank Logan unheimlich sturköpfig und will immer seinen eigenen Willen durchsetzen. Auch ist ihm seine Würde von enormer Wichtigkeit . Er lässt sich nur ungern und selten helfen und lebt generell sehr zurückgezogen. In ihm habe ich eine störische, doch zugleich auch eine nette und sympathische Figur kennengelernt. Das Protagonistengegenstück bildet Mike, der Altenpfleger, in dem Frank schnell einen neuen Freund findet und Vertrauen zu ihm schafft. Mike habe ich persönlich gar nicht gemocht, denn man erfährt nur wenig von ihm und wirkt sehr ... steril. Die Geschichte ist zwar aus seiner Sicht erzählt, doch nach jeglichen Emotionen von Mike kann man im Buch lange suchen. Beim Thema Frank kann der Autor ein paar Gefühlsregungen von Mike entlocken, die aber leider wieder sehr schnell verschwinden. So wird dem Leser die Handlung sehr objektiv erzählt.

Der Einstieg in das Geschehen wurde sehr interessant geschildert und so wird der Leser gleich am Anfang ins Altenheim "Sunset Valley's Senior Rest" geschleudert. Schon in den ersten Seiten lernt Mike Frank kennen und so erlebt man den Beginn einer neuen Freundschaft. Das finde ich einerseits sehr schön, da das Buch schnell zur "Sache" kommt und nicht um das Thema umher redet. Das darf es auch bei "nur" 166 Seiten. Andererseits bekommt man als Leser nicht viel von der Entwicklung der Freundschaft mit und an dieser Stelle hätte ich mir ebenfalls ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Dafür lässt aber die Spannung nicht lang mit sich warten und das Buch wird zum richtigen Kopfkino.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen und so hat man die 166 Seiten auch ratze-fatz durch. Er hält den Leser in der Geschichte gefangen, sodass man nicht oft das Buch zur Seiten legen kann und passt perfekt zur Geschichte rund um die Reise nach Wounded Knee.

Ein richtig nettes Buch für zwischendurch, leider aber auch nicht viel mehr. Es hat trotz allen Ecken und Kanten Spaß gemacht "Sterben kann ich morgen noch" zu lesen. Ich würde es eher der Erwachsenenwelt empfehlen. Insgesamt 3 von 5 möglichen Punkten.

Cover/Titel: 3/5 Punkten
Protagonisten: 2/5 Punkten
Spannung: 3/5 Punkten
Inhalt/Idee: 4/5 Punkten

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Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens: Roman
Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens: Roman
Preis: EUR 2,99

4.0 von 5 Sternen Ob La Di Ob La Do -oder- Wenn einem toten Menschen ein Schmetterling aus dem Mund fliegt..., 1. April 2014
Okay, ich glaube in dem Punkt sind wir uns alle einig: Das Cover ist der absolute Wahnsinn. Einfach nur ein Hingucker;) Der Tod im Mittelpunkt mit seinem Kescher in der Hand, 2 Schmetterlinge, ein Kegel und eine Bowlingkugel. Treffender hätte man das Cover nicht gestalten können. Daher von mir ein dickes Lob an den Illustrator, der ganze Arbeit geleistet hat. Auch der Titel beschreibt so ziemlich die gesamte Handlung.
Und die ist nicht ohne und hat es in sich. Martin lernt mit 7 Jahren am Sterbebett seiner Oma den Tod kennen und freundet sich mit ihm an. Statt draußen mit den anderen Kindern zu spielen, sitzt er lieber in seinem Zimmer und spielt mit Tod eine Partie Schach. Dadurch entwickelt sich Martin sehr schnell zum Aussenseiter, was aber auch daran legen könnte, dass er während den Pausen in der Schule sich lieber mit Tod unterhält, was für die Anderen eher merkwürdig rüberkommt, denn die können ja Tod nicht sehen und Martins Gespräch schaut eher aus wie ein Gespräch mit der Luft. Und nachdem er einen "kleinen" Unfall am Sportplatz hatte, behandelt ihn sowieso jeder so, als ob er nicht existieren würde. Auch Anja, die einzige Person in die Martin je verliebt war...
Die Charaktere sind mir mit allen Ecken und Kanten sehr ans Herz gewachsen.
Martin, der ewige Aussenseiter, der sein Leben nicht so recht in den Griff bekommt, und Tod, der Martin so ziemlich mit Problemen am Laufen hält und Schwung in sein Leben bringt. Das Einzige was mich hier ein bisschen gestört hat, ist, dass sich die Beiden in der Mitte des Buches die ganze Zeit gezankt haben, wenn sie sich gesehen haben und immer wieder die gleichen Argumente gefallen sind. Doch das beeinträchtigt zum Glück die Story nur wenig und man verliert trotz andauernden Zank den Spaß nicht am Lesen. Dafür sorgt auch der Schreibstil.
Sebastian Niedlich bringt einen Schreibstil voller Humor und Ironie in das Buch mitein, sodass auf dem Gesicht des Lesers ein ewiges Grinsen und Schmunzeln zu finden war. Auch etliche Lacher kamen mir aus, sodass mich die Leute im Bus ganz eigenartig angestarrt haben. Ups:)
Doch es gibt auch traurige und entsetzliche Seiten...
Die Geschichte findet in der Vergangenheit statt, sodass im Buch auch Ereignisse, wie der 11. September thematisiert werden. Dieser ging aber im Buch leider ein bisschen unter.
Doch ich finde die Vorstellung total schön und beruhigend, dass einem sterbenden Menschen die Seele in Form eines wunderschöner Schmetterling aus dem Mund fliegt, den der Tod einzufangen hat.

---Fazit---
Ein tolles Buch, zwar mit wenig Spannung, doch mit viel schwarzem Humor und "Schmunzel-Auslöser". Perfekt für Zwischendurch. 4 von 5 Punkte.


Delirium (Amor-Trilogie, Band 1)
Delirium (Amor-Trilogie, Band 1)
von Lauren Oliver
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Liebe als Krankheit, 16. März 2014
Wir befinden uns im Buch in der Zukunft. In der Zukunft, in der die Liebe als tödliche Krankheit abgestempelt wird und in der wir Lena kennenlernen.
Lena ist nett, sympathisch - kurz: man kann sich richtig mit ihr identifizieren und sich in ihre Lage hineinversetzen. Im Lauf der Geschichte legt Lena eine radikale Entwicklung (auch zum Besseren!) hin und wächst über ihre Grenzen hinaus. Auch Alex, der Junge mit den Herbstlaubhaaren, ist eine tolle Protagonisten-Besetzung. Er ist mutig, stark und passt einfach perfekt zu Lena. Das Geniale an der Liebesgeschichte ist, dass sich die Beiden zum ersten Mal während Lenas Eingriff begegnen, der aber wegen einem ungewöhnlichen Zwischenfall abgebrochen werden muss. Auch an der Entwicklung zwischen den Protagonisten hat mir gefallen, dass Lena und Alex es wirklich langsam angingen, was in anderen Büchern nicht so häufig vorkommt. So wirkt die Liebesgeschichte echt und konnte mich definitiv überzeugen.
Aber nicht nur Lena und Alex verdienen es, hier erwähnt zu werden, sondern auch Hana, Lenas allerbeste Freundin. Hana war von Anfang an meine Lieblingsprotagonistin. Sie ist tough, keck und stellt sich indirekt gegen die Regierung, was Lena anfangs gar nicht verstehen konnte und so zu einigen kleinen Streitereien führte, was die Handlung noch realistischer macht.
Was dem Ganzen noch die Krone aufsetzt, ist der unglaublich tolle Schreibstil. Lauren Oliver hat es geschafft, das Buch so in einem wahren Pageturner zu gestalten. So hatte ich das Buch auch auf zwei Tagen durch, da ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Die Idee zum Buch finde ich ziemlich genial. Delirium ist keine 08/15-Dystopie, sondern sticht mit weiteren Elementen (z.B. die amor deliria nervosa) heraus. Allein die Vorstellung Liebe als tödliche Krankheit zu betrachten, weckt beim Leser Interesse der besonderen Art.
Was ich richtig schön finde ist, dass bei jedes Kapitel mit einem (fiktiven) Gedicht zum Thema Liebe, oder ein Zitat des Buches Psst (ein Buch der Zukunft, in dem alles Nennenswerte über die Liebe und dem Eingriff steht) oder anderer fiktiver Bücher anfängt. So wirkt das System der Regierung noch realistischer und grausamer.
Das Cover finde ich total gelungen und passt (wie der Titel) perfekt zum Buch und dessen Geschehnisse. Man sieht Lena vor einem roten Hintergrund. Rot wird in den USA der Zukunft kritisch hingestellt, da ja Rot die Liebe symbolisiert.

---Fazit---
Delirium ist ein Buch, das ich wirklich jedem von euch ans Herz legen kann. Es ist zwar an Jugendliche ausgerichtet, doch ich glaube, dass dieses Buch auch Erwachsene begeistern kann. Unbedingt lesen! Von mir volle Punktzahl.

Cover&Titel: 5/5
Personen/Charaktere: 5/5
Inhalt: 5/5
Spannung: 4/5

Viel Spaß beim Lesen!
Eure Mary♥

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Noah: Thriller
Noah: Thriller
von Sebastian Fitzek
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen Ein zweites Inferno, 1. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
ZITAT:
So um die zehn Prozent.
Ich hatte darüber eine Auseinandersetzung
mit einem Kollegen, der mir vorwarf,
ich sei zu optimistisch. Ich arbeite hart
daran, dass es elf werden. Wir sind
auf dem falschen Kurs, und es gibt keine
Anzeichen dafür, dass wir ihn ändern.

Paul R. Ehrlich, Professor für Biologie
an der Universität Stanford, auf die Frage
eines Reporters der Süddeutschen Zeitung,
wie hoch er die Chancen sehe, dass die
westliche Zivilisation dieses Jahrhundert
übersteht.

--- "NOAH" Sebatian Fitzek ; Seite 239 ---

MEINE MEINUNG:
Beim Lesen von "NOAH" wurde ich überrascht. Überrascht in dem Sinne, dass "NOAH" kein gewöhnlicher Fitzek ist. Nein, mit diesem Buch beweist Fitzek, dass er noch "andere" Bücher schreiben kann. Die Handlung spielt nämlich nicht nur in Deutschland (wie ich es von den Fitzek-Büchern normalerweise gewöhnt bin), sondern auch in den Niederlanden und in Italien. Auch konnte ich den Autor am Schreibstil nur schwer wiedererkennen. Der Schreibstil gleicht mehr dem von Dan Brown. Auch der Kern der Geschichte ähnelt SEHR "Inferno". In beiden Bücher geht es um die Weltbevölkerung und die Aussage, dass 7 Milliarden Menschen einfach zu viel für diesen Planeten ist und so der "Bösewicht" diese mit einem speziellen Mittel den größten Teil der Weltbevölkerung radikal auslöschen will (hier wird die Manila-Grippe, einer künstlich geschaffenen Krankheit, beschrieben, die sich auf die Hälfte der Bevölkerung tödlich anschlägt). Auch der Einstieg des Protagonisten von "NOAH" ist an "Inferno" angelehnt. Noah ist nach seiner Bewusstlosigkeit bei einem Obdachlosen, Oscar, aufgewacht. Er wusste weder wie er heißt, noch wie er in diese Lage gekommen ist. Doch eines weiß er. Jemand wollte ihn töten. Bei "Inferno" hingegen ist der Protagonist Robert Langdon nach seiner Bewusstlosigkeit im Krankenhaus aufgewacht. Er wusste nicht warum er hier ist. Bald stellte sich jedoch raus, dass ihm jemand - vergebens - töten wollte und dieser jemand es noch ein zweites Mal probieren will.
Ihr wisst wahrscheinlich worauf ich hinaus will. Neben diesen Ähnlichkeiten gibt es noch ein paar mehr, wie zum Beispiel, dass beide Handlungen in Italien spielen.
Ich könnte wetten, dass Fitzek "Inferno" von Dan Brown gelesen hat und von der Geschichte vielleicht so "inspiriert" wurde, dass er den Kern nochmal schön in ein anderes, -eigenes- Buch verpackt hat. Wer weiß?
Die Spannung jedenfalls kam nicht zu knapp. Von der ersten Seite an gelang es dem Buch den Leser auf seine Art und Weise zu fesseln und ihn in der Geschichte festzuhalten. Ich hatte das Buch ratz-fatz durch, da ich "NOAH" nicht mehr aus der Hand legen konnte und wollte.
Der Einstieg in die Geschichte spielt in Manila, einen Ort auf den Philippinen, genauer gesagt, auf einer Müllkippe. Hier lernen wir Alicia und ihre beiden Söhne Noel und Jay kennen, die auf dieser Müllkippe leben .... okay, sagen wir besser: versuchen zu überleben. Denn die drei und noch viele andere Menschen sind stark unterernährt und kämpfen jeden Tag gegen den Hunger.
Immer wieder wird die Handlung um Noah unterbrochen und die Geschichte von Alicia "eingeblendet".
Vom Hauptprotagonist - Noah - selbst erfährt man relativ wenig. Das liegt aber höchstwahrscheinlich daran, dass er von sich selbst eigentlich auch fast gar nichts weiß.
Zwar ist es so absolut nachvollziehbar, jedoch hätte ich mir noch mehr Informationen gewünscht
Immer wieder werden auch die Sichten gewechselt. Neben Noahs und Alicias Sicht, wird die Handlung auch aus der Sicht von Celine, einer Journalistin aus New York, und Altmann, einem Serienkiller, der es auf Noah abgesehen hat. Allerdings überschneiden sich die Wege von Noah und Oscar, Altmann und Celine.
Noah bricht an dieser Stelle nach Italien auf um seine Identität zu finden. Doch auch hier kann er der Manila-Grippe nicht entkommen. Ob er wohl sein wahres Ich findet und gleichzeitig die Manila-Grippe aufhalten kann?

"NOAH" ist ein spannender, schockierender, aber auch - auf seine Art und Weise - informierender Thriller. Einmal angefangen kann man nicht mehr aufhören zu lesen.
Für jeden ab 14 Jahren absolute Kaufempfehlung.

Cover&Titel: 5/5
Personen/Charaktere: 4/5
Inhalt: 5/5
Spannung: 5/5


MULTIPLAYER - Gefährliches Spiel: Roman
MULTIPLAYER - Gefährliches Spiel: Roman
Preis: EUR 1,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hat mich leider nicht überzeugt..., 24. Februar 2014
An dieser Stelle sollte ich wohl sagen, dass ich mit Online-Spielen und derartiges nichts am Hut habe, und diese Spiel-Welt im Buch für mich absolutes Neuland ist. Ich hatte schon meine Zweifel, ob ich überhaupt das Online-Spiel im Buch verstehen würde. Ich wurde aber zum Glück keineswegs enttäuscht. Sämtliche "Gamer"-Begriffe wurden verständlich gemacht und die Welt, das Prinzip und sonstige Dinge auch für "Nicht-Gamer" wie mich erklärt. So kam ich problemlos mit und wurde in dieses Terrain eingeweiht.
Die Geschichte spielt aber hauptsächlich in der realen Welt und nicht im Online-Spiel, wie ich zuerst vermutet habe. Die Handlung bezieht sich eher auf Finjas Liebesleben und ihre Problem und geht nur sehr zäh voran. Ständig erzählt Finja, wie sehr sie in ihrem Chef, der mit ihr eine Affäre hatte, verliebt ist und wie sehr sie Ben verachtet, da sie in seinem Bad Antidepressiva gefunden hat. Später verstehe ich sie zwar, warum sie Ben möglichst aus dem Weg geht, aber davor war das für mich kein Grund ihn so im Stich zu lassen. Auch kann man schon fast auf jeder fünften Seite lesen, wie pummelig sie ist und dass sie ihre Arbeit hasst und noch ein Dutzend anderer "überflüssiger Probleme". Ihr merkt schon, Finja hat mich als Hauptprotagonistin nicht überzeugen können. Sie war mir zu "depressiv", das heißt, dass sie die ganze Zeit die Einstellung "Alles ist blöd" hatte und ihre Laune an den Lesern des Buches ausließ, hatte ich das Gefühl. Und so ging das ganze 377 Seiten lang, die sich mit der Zeit sehr zogen und ich nur langsam im Buch vorankam.
Auch kommt erst in den letzten 30 Seiten Spannung auf. Leider habe ich insgesamt nie das Bedürfnis gehabt nach einem Kapitel weiterzulesen und hatte so meine Schwierigkeiten.
Der Schreibstil fand ich dagegen sehr angenehm zu lesen. Er passte meist gut zur Situation und war nicht "schwer" oder kompliziert, sodass die im Buch beschriebene Atmosphäre real rüberkam. Dies war aber auch nur einer der wenigen Gründe, die ich mich überhaupt motiviert haben, das Buch zu Ende zu lesen.
Das Cover finde ich passend zur Geschichte. Das Auge wirkt bedrohlich und aufdringlich, genau so wie die Handlung im Buch verläuft. Auch der Titel hat mich überzeugen können, da er Lust auf mehr macht und mit der Geschichte zu tun hat.

"MULTIPLAYER - Gefährliches Spiel" von Jannis Becker hat meinen Erwartungen an das Buch leider nicht standhalten können. Ich würde diesen Roman nur denen empfehlen, die sich für Online-Spiele oder seichte Thriller interessieren. 2 von 5 Punkten

Cover&Titel: 4/5
Personen/Charaktere: 1/5
Inhalt/Idee: 3/5
Spannung: 2/5


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