4.0 von 5 Sternen
Schönes Rollenspiel mit dem ein oder anderem Manko, 5. November 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Dragons Dogma ist ein wirklich spielenswertes Spiel, dass in vielerlei Hinsicht überzeugt und Suchtpotential hat - allerdings auch verbesserungswürdig ist. Spielspaß ist garantiert. Die Grafik ist hübsch gemacht. Ich fasse das Spiel im Folgenden kurz über eine Pro- und Kontra-Liste zusammen.
+ Charakterklasse wechseln
Im laufendem Spiel kann man die Charakterklasse seiner Spielfigur wechseln. So kann man das Spiel auf vielerlei Weise erleben und verschiedene Charakterklassen ausprobieren ohne das Spiel nocheinmal von Anfang an spielen zu müssen. Bislang hatte ich den Magier gespielt, der durch seine Heilfähigkeiten besticht, bin dann zum Erzmagier gewechselt, der mächtige Zauber wirken kann, im Moment spiele ich die Kombinationsklasse mystischer Ritter, der sowohl Zauber als auch Nahkampfwaffen und Schilde nutzen kann - ein wirklich tolles System!
+ Hauptcharakter + Vasallen
Man kann die Welt mit einer Gruppe aus bis zu vier Charakteren erkunden, wobei ein Charakter die Hauptfigur darstellt, welche man selbst steuert, der Zweite ist der Hauptvasall, den man selbst gestalten kann, zwei weitere Plätze in der Gruppe sind frei verfügbar und können mit Vasallen besetzt werden, die der Spieler aus dem Vasallenrift aussuchen kann, dies sind dann Vasallen, die von anderen Spielern erstellt wurden. Die Vasallen können beliebig gewechselt werden und man hat feien Zugriff auf das Inventar der Hilfsvasallen. Sie unterstützen mit ihren Fähigkeiten, geben bei Quests nützliche Tipps und suchen selbstständig nach Materialien. Jedem Vasall kann am Ende ein Geschenk für den Ersteller des Vasallen mitgegeben werden.
+ Fähigkeiten
Durch Kämpfe gewinnt man an Erfahrungspunkten, welche in Fähigkeiten investiert werden können, dabei gibt es eine Fülle an Fähigkeiten, die sich wunderbar ergänzen und gut zu der gewählten Charakterklasse passen. Jede Klasse hat passende Fähigkeiten und dadurch wird jede Klasse individuell und reizvoll.
+ Verhalten der Monster
Die verschiedenen Monster zeigen unterschiedliches Verhalten und haben ihre individuellen Schwachstellen. Ein Oger rastet zum Beispiel bei Frauen aus und kann damit auch ausgetrixt werden, während das eine Auge beim Zyklop die Schwachstelle ist und der Goblin eine Feuerschwäche hat.
+- Welt
Die Welt ist sehr schön gestaltet, frei erforschbar und wirkt autentisch.
Leider gibt es nur eine einzige große Stadt - in einem Königreich erwarte ich da mehr.
+- Charakterdesign und Ausstattung
Zu Beginn kann man seinen Charakter auf vielfältige Weise gestalten (Größe, Stimme, Ganz, Haare etc.), dabei kann man sich schoneinmal richtig gut austoben und einen für sich selbst sympathischen Charakter basteln. Im Spiel gibt es ausreichend Ausrüstungsgegenstände, die man bei Händlern auch noch aufwerten kann. Ich hätte mir an dieser Stella allerdings noch gewünscht die Kleidung des Charakters durch Farben selber anpassen zu können.
- leider nur knappe Vielfalt der Gegner
Ich hätte mir eine größere Vielfalt an Monstern gewünscht um etwas mehr Abwechslung beim Spiel zu haben - soll nun aber kein großer Minuspunkt sein.
- Reisen
Die Quests sind über die gesamte Welt verteilt und man verbringt einfach wahnsinnig viel Zeit mit dem Reisen. Im weiteren Verlaufn des Spieles findet sich zwar ein Zielkristall, den man irgendwo verbuddeln kann, um sich dann genau an diesen Ort zu teleportieren, trotzdem rennt man einfach sehr sehr lange einfach nur durch die Welt um einen Ort zu erreichen. Hier hätte ich mir eine Teleportersystem gewünscht wie in der Gothic Reihe.
- Inventar
Das Inventar ist leider recht unübersichtlich. Es gibt eine Fülle an Materialien und Gegenständen. Auf den ersten Blick ist deren Nutzen aber leider nicht immer klar. Gegenstände können außerdem kombiniert werden, der Nutzen des daraus zu entstehende Gegenstands ist leider auch nciht sofort erkennbar.
Alles in Allem eine klare Kaufempfehlung!
Ich freue mich schon auf den zweiten Teil :-)