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Rezensionen verfasst von
M.v.H. (Winterwunderland)

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Blutschwur: Die Rachel-Morgan-Serie 11 - Roman
Blutschwur: Die Rachel-Morgan-Serie 11 - Roman
von Kim Harrison
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wann is das denn passiert?, 14. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zur Handlung an sich werde ich nicht so viel schreiben, da die Handlungsstränge so eng miteinander verwoben sind, dass viel zu schnell, viel zu viel verraten werden kann.
Zu Anfang gibtŽs erst mal eine Meckerunde zu den Vorgängerbänden: Rachel hat mich in den letzten zwei Teilen einfach nur noch genervt. Sie nervte mich mit Ihrer Zickerei, war Stur wie ne Herde Ochsen und Esel zusammen und rannte unüberlegt, mit offenen Armen und einen unheimlich-verrückten Lächeln im Gesicht von einem Selbstmordversuch in den Nächsten (übertriebene Darstellung meiner eigenen genervten Auffassung). Der vorliegende Band sollte mein letzter Versuch mit der Reihe sein und jetzt wo ich fertig bin muss ich sagen: Wo bleibtn der Nächste?
Bekannt ist: Rachel reitet sich gern in die Schei**e und hier kommt das große ABER. Aber nun überlegt Sie wenigstens vorher wie tief und mit welchen Möglichkeiten Sie reitet. Gezicke fand ich auch kaum noch und dann auch an verzeihbaren Punkten. Tja, Stur ist Sie immer noch, aber nicht mehr dieses Nein, ich finde ... also machen wir, Punkt".
Frau Harrison hat Ihre Rachel erwachsen werden lassen, zumindest ein gutes Stück weit. Und nicht nur Rachel hat eine Veränderung durchlebt, auch Jenks durfte einen kleinen Wandel erfahren. Ein klein wenig Toleranz sich selbst und anderen gegenüber - nur als winziges Beispiel. Hmpf, außer Trents Figur. Der Keksbäcker ist hängengeblieben, so offensichtlich hängengeblieben, dass dies gut und gern beabsichtigt sein könnte. So für den nächsten Band oder den Übernächsten.
Ich freue mich über die Weiterentwicklung Rachels, keine Frage - aber wann zum Wandel und zurück is das denn passiert? Ich kann es natürlich in meiner grenzenlosen Gier, zu erfahren was auf der nächsten Seite passiert, überlesen haben. Wer im Grashaus sitzt, sollte nicht mit Schweinen werfen. Oder es passierte tatsächlich von einem Band aufs andere abrupt.
Na, wie im Klappentext beschrieben, verschwindet das Jenseits und droht dessen Bewohner mit sich ins ewige Sonst wohin zu reißen. Eigentlich ja ein Glücksfall, sollte man meinen. Eine Welt ohne Dämonen, was kann daran schon so schlimm sein? Nichts ist so einfach wie es scheint, besonders bei Rachel nicht.
Als Leser bekommt man die Auflösung schon in den ersten hundert Seiten vor die Füße geschmissen, man weiß schon Wie und Warum - hier ist definitiv der Weg das Ziel.
Rachels Weg war auch bis zu einem Punkt ziemlich gut ausbalanciert. Meiner Meinung nach hat Frau Harrison damit einen Grundstein für den nächsten Teil mit hinein gequetscht, plötzlich und ohne einen mir ersichtlichen Zusammenhang. Aber es ist auch das einzige Manko in dieser sonst gut gemachten Geschichte.


Der Totenerwecker - Brutaler Thriller (Horror Taschenbuch)
Der Totenerwecker - Brutaler Thriller (Horror Taschenbuch)
von Wrath James White
  Broschiert
Preis: EUR 13,95

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zum Sterben Gut, 24. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu Anfang habe ich eine Weile gebraucht, um in das Buch vollständig eintauchen zu können. Es lag wohl am Anfang, die ersten Kapitel haben mir überhaupt nicht gefallen. Aber das ist eher persönlicher Geschmack und hat nichts mit einer objektiven Beurteilung zu tun. Aber der Rest: Spitzenmäßig. Man lernt Dales Kindheit kennen und was ihn zu einem besonderen Menschen macht. Er hat eine besondere Gabe, eine besonders negativ geprägte Kindheit, eine daraus hervorgehende, besonders kaputte Psyche u.s.w.u.s.f. Es macht den Charakter nicht im Mindesten sympathisch und seine Handlungen sind für mich nicht nachzuvollziehen. (Wenn es das wäre, hätte ich, glaube ich ein richtiges Problem). Auf der anderen Seite findet man Sarah und ihren Mann Josh in einer Bilderbuch-Ehe. Sie ist wunderschön und Er ein Athlet. (N bissl Klischee-behaftet, aber Pft) Sie sehen sich mit Dale als neuen Nachbarn, auch mit einem neuen Problem konfrontiert, dass zu lösen jeglicher Logik entbehrt und daraufhin nicht annehmbar erscheint. Sarah versucht zu entscheiden, ob sie den Verstand verliert oder die Gefahr tatsächlich im Haus gegenüber sitzt. Ein Nervenkrieg entbrennt, indem sie und ihr Mann immer tiefer reinrutschen.
Es ist ein nicht-mehr-aus-der-Hand-legen-bis-es-zu-Ende-ist-Buch. Es ist rasant, bleibt (bis auf den Anfang-Ups) spannend. Es kitzelt an den eigenen Nerven, man möchte am liebsten beim Lesen über die Schulter schauen, so plastisch ist es geschrieben. Und das Ende…boah Schei**e. Damit rechnet ihr mit Sicherheit net.


Frostbite: Thriller
Frostbite: Thriller
von David Wellington
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Entscheidungen, 25. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Frostbite: Thriller (Taschenbuch)
Zu Anfang soll angemerkt werden, dass es sich hier nicht um eines dieser Fantasy-Romance-Erotik-Dingern handelt, in dem muskelbepackte Schönlinge zur Rettung der Welt und ihrer Holden eilen - sich in einen supersexy Wolf wandeln, wenn es nicht anders geht. Wir haben hier eines von den blutigen, Kuschelwolffreien Teilen.
Neu ist die Geschichte in diesen Roman auch nicht, aber die Romantik-Dinger schießen seit längeren so unkontrolliert aus dem Boden, dass ich mich an einem Horror-Thriller fast aufgeile ... darf man das hier eigentlich so schreiben?
Na ja. Es geht um das Leben von Chey. Als zwölfjähriges Kind wurde musste sie zusehen, wie ihr Vater von einem Werwolf zerfleischt wurde. Einige Vielleser werden jetzt vielleicht aufstöhnen:"Boah, gääähhnn." Ja Ja, ich weiß ich weiß. Ist auch nicht grad neu, hab aber auch nicht behauptet die interessanteste Nummer des Buches zu sein.
Jedenfalls versucht sie ihr Leben vorerst weiterzuleben - so gut es zumindest eben geht. Natürlich fast sie den Entschluss, ihren Vater zu rächen. Von allein kam sie allerdings nicht auf diese super glorreiche Idee und so macht sie sich auf in die Wildnis. Ich verrate mit Absicht nicht, wer die Rückendeckung abgibt.
Die Party geht bei Zeiten schief und die liebe Chey sitzt selbst in den Fäkalien. Ich hab ja schon genug an dem Buch rumgenörgelt, aber der Punkt stört mich noch. Herr Wellington schickt da seine Hauptcharaktere ziemlich blauäugig ins Abenteuer ihres Lebens, einige Handlungen sind für mich nicht so gut nachvollziehbar und unlogisch. Jaaa, gut. Wäre ein Buch von hinten bis vorne logisch wäre es wohl nur halb so lang und einschläfernd wie Schlaftabletten.
Wie im Klappentext schon beschrieben wird Chey selbst zu einem Wolf, aber ab hier wird's interessant. Nich weil sie so blauäugig ist, sondern weil sie Entscheidungen treffen muss. Genauso wie der Leser selbst.
Als ich kurz vor Ende war, war für mich die Frage wer gewinnt plötzlich nicht mehr wichtig. Ich fragte mich, wer hier zum Teufel noch mal der Böse ist. Der Wolf, der tötet? Oder der Mensch, der tötet? Oder stehen sich hier zwei ebenbürtige gegenüber? Oder WAS jetzt? Meine Antwort: Buch lesen und selbst rausfinden!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 29, 2015 8:19 AM MEST


Der letzte Werwolf: Roman
Der letzte Werwolf: Roman
von Glen Duncan
  Gebundene Ausgabe

3.0 von 5 Sternen "Wenns" uns "Danns", 14. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Werwolf: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das gesamte Leben eines jeden Menschen ist gespickt von Wenns und Danns. Egal ob positiv: Wenn du den Müll runterbringst, dann ... jetzt fällt mir nur Jugendschutzgefährdendes ein ... brat ich dir ein dickes Steak. Oder negativ: Wenn du jetzt nicht endlich den Müll runterbringst, dann habe ich die nächsten 6 Wochen Migräne. Als Ansporn oder Erziehungsmaßnahme, als Drohung oder, in Jake Marlowes Fall: Überlebensstrategie. Zusammengefasst: Das Leben ist voller kleinerer und größerer Erpressungen. Und genau das ist Jakes Problem, seit 201 Jahren. Er ist müde geworden, hat schon alles gesehen, gehört, gemacht und gelesen. Das Einzige was blieb, die Bedürfnisse seines wölfischen Bruders seiner selbst. Seit Jahren heißt es für ihn: Vögeln, Töten, Fressen. So beschließt er sich der Jagdgesellschaft zu stellen. Jene, die sich der Ausrottung der Werwölfe verschrieben haben. Sollte einfach sein, ist es aber natürlich nicht. Jake ist der Letzte. Nicht nur der Letzte, sondern das Bonbon für den Chef der Organisation. Denn, wie es der Zufall nun mal will, steht noch eine Rechnung zwischen Grainer und Jake offen. Aber was ist das für eine Rache, wenn sich das Bonbon stellt und dankbar ist? Schal. Nichts, womit man sich brüsten könnte oder einem in völliger Befriedigung zurücklässt.
Die Geschichte wäre nicht 400 Seiten lang, wenn nicht etwas völlig Vorhersagbares passieren würde. So blieb ich enttäuscht zurück, mit der Frage, warum ich so viel Geld dafür ausgegeben habe.
Ganz ehrlich: Ich habe nicht den blassesten Schimmer von Philosophie, bin demzufolge hart mit den philosophischen Aspekten in diesem Roman zusammengeprallt, in einem Knäul aus Gliedmaßen und Unverständnis zu Boden geprallt und verwirrt liegen geblieben.
Hier also mein Fazit: Wer sich metaphorische Beulen und Blessuren ersparen möchte, sollte vielleicht zu einem anderem Buch greifen.
Wer Ahnung von der Philosophie hat, kann herzhaft zugreifen UND mir erklären, worum es in dem Buch eigentlich geht. Wer jetzt fragt, ob ich ein bisschen konkreter werden könne und was genau ich nicht verstand, dem sage ich: "Nein und Alles."


Finsteres Verlangen: Ein Anita Blake Roman
Finsteres Verlangen: Ein Anita Blake Roman
von Laurell K. Hamilton
  Taschenbuch

15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "Liebe Anita Blake, bitte, bitte..., 7. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
steck dir deine Baretta in den Mund und betätige den Anzug!"
Mein Leid hätte damit ein Ende. Die Reihe hätte ein Ende. Nur leider folgen noch weitere Bände, die ähnlich gestrickt wurden. Ich habe mir erlaubt, die Englischen Bücher mal anzusehen, es erwartet den eingefleischten Anita-Fan ein Potpourri aus Porno, Selbstzerstörung und leichter feministischer Anwandlungen. Oh, und Kleinkindsprache. Ich fand einen Satz, der aus Anitas Gedanken kam: "... dass wir wieder miteinander gehen könnten ..." und "... Man könnte wohl sagen, wir gehen miteinander...". - Ohne Worte!
Dabei fing das neueste Abenteur unseres soziopathischen, nymphomanischen Kleinkinds recht gut an. Und zwar in ihrem alten Job als Totenerweckerin. Leider war es nur eine Einleitung. Was folgte war die Befriedigung ihrer Ardeur, Gespräche über die Männer in ihrem Leben (die Anita ALLE aus tiefsten Herzen liebt), Gedankengänge wie sehr die Männer in ihrem Leben zur Last werden und ein bisschen Vampirpolitik. Ach so, der Fall an dem sie arbeitete wurde nebenbei gelöst.
Ich möchte natürlich nicht unfair sein: Es kommen auch einige wenige Frauen vor, mit denen Anita nicht schläft. Angeblich ist ihr das dann doch zu viel. (Nicht mehr lange)
Allerdings sind die weiblichen Charaktere so einfach gestrickt, dass man keinen wirklichen Bezug zur Person aufbauen kann. Und die Frauen, mit denen Anita zu tun hat, sind natürlich alle neidisch auf sie! - Ohne Worte.
Aber eines kann ich versprechen! Frau Hamilton lässt ihre Ex-Kult-Figur Anita ordentlich austeilen. Es gibt auf die Fresse! Von oben, unten, rechts und links. Diesmal ists nur extrem schiefgelaufen. Der Leser bekommt die Klatsche, nicht die Monster. Mein Fatzit: Du hasts versaut, Hamilton. Endgültig versaut. VERSAUT.
Da ich nicht die erste bin,die sich beschwert, es Leser auch direkt an Frau Hamilton richteten, möchte ich noch hinzufügen, was unser Schreiberling durch ihre PR Agentin vor ein paar Jahren ausrichten lies: ... Now, Laurell writes books. Lots of people love them, some people do not. Those that don't, should stop reading them. I don't know what else to tell you. You're not happy with the books, Laurell is not going to suddenly come to you and let you decide how she writes. You have critisims you think are valid, others do not agree. Your opinion is right for you. So find another book to read.
Und ... "Go find another author who you do enjoy. There are thousands and thousands of authors out there. So run free, find an author you like, enjoy their books, and stop making yourself unhappy".
Noch Fragen?
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 8, 2012 9:41 PM MEST


Das Ende: Roman
Das Ende: Roman
von Steve Alten
  Taschenbuch

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gemischter Salat mit Blabla-Vinaigrette, 26. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Ende: Roman (Taschenbuch)
Zuerst möchte ich gern etwas zum Vorwort des Autors niederschreiben. Nach seinen eigenen Angaben hat er zwei Jahre an diesem Roman gearbeitet. Da ich zuerst recht geringe Anforderungen an das Buch hatte, stiegen sie daraufhin natürlich. Leider erfüllten sie sich nicht. Diese sanken nach ca. 200 Seiten kleinlaut wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Was ich meiner Meinung nach vorgesetzt bekam, war ein wahrer Personen-, spirituell-, religiöser- Salat aller erster Güte.
Meine Begeisterung raste rekordverdächtig zum Mittelpunkt der Erde und ist bis zum heutigen Tag beleidigt dort zurückgeblieben.
Ich nehme mir nun die Vorstellung einiger "Handlungswichtiger" Personen raus. Wir haben zum einen, einen Hauptcharakter: den Helden. Shep, in diesem Fall. Was bei dieser Zutat nicht fehlen darf - furchtbare Seelenqualen, ausgelöst von einer schrecklichen Vergangenheit, in die er zu den unmöglichsten Gelegenheiten zurückfällt. Man könnte es Schlüsselerlebnis nennen. Ich möchte auch nicht zu viel erzählen, gesagt sei nur, dass Erlebnis und Erinnerung nicht zusammenpassten. Also für mich kein Grund für eine derartige Reaktion des ach so gebeutelten Helden.
Das passierte derart oft, dass nicht nur der Klischee-Held furchtbare Qualen litt. Nein, auch ich litt elendiglich. Natürlich darf die verlorene Familie des Helden nicht fehlen, die zwar nicht Tod, aber doch unerreichbar für ihn sind.
"Oh, Hallo Klischee! Auch mal wieder zu Besuch?! Setz dich doch und bleib ein bisschen. Ein Freund von mir ist auch noch da, darf ich vorstellen: Das ist <Hatten wir schon mal>."
Der Held wird von einer Ärztin betreut, diese merkt natürlich fast sofort, was für eine Besonderheit ihr Patient doch ist und gegen jede Warnung und Vernunft, kämpft sie für ihn um seine Vorhaben zu unterstützen.
Gewürzt ist das Ganze mit einem Bösewicht. Mit Geld, Macht und einer großen Portion Gier, die ihm sagt, von allem noch nicht genug zu besitzen. Da sich der böse Geldsack die manikürten Nägel nicht selbst abbrechen will, überlässt er also die Drecksarbeit seinem Handlanger. Da er genau so gierig ist und auf eine gute Gelegenheit hofft, selbst genug abgreifen zu können, gibt er vor wie ein kleines Püppchen brav nach den Fäden seines Bosses zu tanzen.
Eine biologische Katastrophe gibt es nicht, ohne eine hochintelligente Mikrobiologin. Sie ist quasi ein Genie auf ihrem Gebiet, eine absolute Niete in Bezug auf Zwischenmenschliche Beziehungen. Die einzige Beziehung von ihr ist die krankhaft-fanatische Beziehung zu Gott.
Und dies geht noch lange so weiter, spontan fallen mir 16 Personen ein. Von einigen habe ich immer noch nicht verstanden, was sie in der Geschichte eigentlich zu suchen hatten.
Der Überlebenskampf einer sterbenden Großstadt entpuppte sich als einen spirituell-religiösen Selbstfindungstrip des fraglichen Helden und seines Autors.
Die Handlung ist für mich nur eine üppige Blabla-Vinaigrette. Im Endeffekt ist die Pest eine Randhandlung, die zu wenig Aufmerksamkeit bekam, als das man mit so einer Handlung auf der Rückseite des Buches werben sollte.
Mein Fazit: Der Autor hat das Rad nicht neu erfunden und auch nicht verstanden, wie man es dreht.


Pralinenform Röschen
Pralinenform Röschen

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kundendienst vorbildlich!, 24. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Pralinenform Röschen (Haushaltswaren)
Ich hatte eigentlich vor, meiner Mutter Pralinen zum Geburtstag zu schenken. Da sie Pralinen sehr mag und ich ihr ein kleines "persönliches" Zusatzgeschenk, neben ihrem eigentlichen machen wollte, habe ich gleich alle drei Formen von Pötschke Ambiente gekauft. Leider ist nur Breite und Länge der gesamten Form angeben. Und die Höhe, die nicht soo richtig stimmt.
Schon nach der ersten Freude, so ziemlich gleich nach Lieferung loslegen zu können, wurde meine Euphorie schon bei dem ersten Blick stark gehemmt. Sie sahen ziemlich groß aus. Auch nach dem Entfernen der Folie wurden die Formen nicht kleiner. Sie sahen nicht nur zu groß aus, sie waren auch wirklich zu groß. Allein die "Röschen" (so werden sie beschrieben) würde ich im Ganzen gar nicht in den Mund bekommen.
Die "Röschen" sind: 4 cm breit und 3 cm hoch. Diamanten: 3,5 cm breit, 2,5 cm hoch. Herzen: 3,5 cm breit und 2,5 cm hoch, an der breitesten Stelle gemessen.
Sie würden sich sehr gut als Mini-Küchlein-Formen eignen. Aber Pralinen kann man damit nicht herstellen.
Ich rief am selben Tag (Samstagnachmittag) noch beim Kundendienst an, da in der Rücksendebeilage um vorherige Absprache gebeten wird. Ich musste auch nicht lang warten, da hatte ich eine sehr nette Mitarbeiterin an der Strippe. Es war gar kein Problem und da wir in unserem kleinen Dorf auch keinen Hermes Shop (mehr) haben, versprach sie sogar einen Mitarbeiter des Versandes zu schicken. Ganz großes Lob an die Kundenbetreuung. Ich war da auch glatt nicht mehr ganz so enttäuscht, dass ich die Formen zurück schicke. ^^
Da ich eine äußerst nette Persönlichkeit bin (!), vergebe ich vier Sterne. Einen für die Mini-Küchlein-Formen, die nur eine falsche Produktbeschreibung erhielten und drei Sterne für den freundlichen Kundendienst "Punkt"


In großen Wassern: Roman
In großen Wassern: Roman
von Kit Whitfield
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es gibt gute Bücher..., 8. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In großen Wassern: Roman (Gebundene Ausgabe)
es gibt schlechte Bücher und es gibt Bücher mit denen man nichts anfangen kann. Für mich persönlich gehört dieses Buch zur nichts-anfangen-Kategorie. Nach Seite 400 habe ich mich plötzlich gefragt, ob die Autorin eine etwas merkwürdige Beziehung zu Tieren hat. Und zu Menschen. Und zum Sterben. Und Töten.
Zum Inhalt kann man schnell etwas sagen. Es stehen zwei Mischlinge im Fordergrund, Henry und Anne. Henry wird als etwa fünfjähriger von seiner Mutter aus dem Meer getrieben um ihn zum sterben zurück zu lassen. Allerdings wird er von einem Menschen gefunden und großgezogen und soll erst später erfahren, was es für einen Menschen bedeuten kann, ein Mischlingskind aufzunehmen ohne es zu melden.
Anne wächst in königlichen Verhältnissen auf. Als zweite Tochter einer Prinzessin in direkter Thronfolge hat sie zwar viele Privilegien, ist aber als Krüppel nicht halb so hoffnungsvoll für ihr Volk wie ihre Schwester.
Die Idee an sich ist spitze, die Umsetzung für mich eine, ja hm, Zumutung vielleicht. Die beiden Hauptcharaktere entwickelten sich zu Wesen, die mir schon fast gruselig geworden sind. Henry entwickelte sich zu einem starrköpfigen, arroganten und sehr selbstbezogenen jungen Mann. Keine Rücksicht, keine Gnade, keine Bereitschaft zu irgendwas außer sich selbst und seinen eigenen Zielen. Gewaltbereit und für mich schon fast Krank. Ständig wünscht er sich Steine oder Äxte herbei, um irgendjemanden damit den Schädel einzuschlagen, weil nicht schnell genug gewünschte Antworten kommen oder geweint wird. Er reißt Tieren bei lebendigem Leib das Fleisch von den Knochen um seine sinnlose Wut an ihnen auszulassen.
Bei Anne bin ich mir nicht so ganz sicher, sie wird aus den falschen Gründen hinterhältig und zur Verräterin ihrer eigenen Prinzipien. Es machte nicht nur keinen Spaß mehr, es wurde mir auch zunehmend nervig. Immer wieder las man, wie Henry sich ständig Waffen wünschte und sich vorstellte, wie er dem Menschen ein möglichst blutiges Ende bereiten kann.
Zum Ende sage ich nur soviel: Ich war froh als ich es erreichte, aber enttäuscht dass es endete, wie es eben endete.


Die Herrschaft der Drachen 01. Bitterholz
Die Herrschaft der Drachen 01. Bitterholz
von James Maxey
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sprechende Drachen, 12. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Welt, unsere Welt in ferner Zukunft, wird nun von Drachen beherrscht. Sie sprechen ihre eigene Sprache, bauen ihre eigenen Städte, verfolgen ihre eigene Religion, laufen aufrecht auf den Hinterbeinen und halten sich den Mensch als Haus-, oder Arbeitstier.
In teilweise furchtbar heruntergekommenen Dörfern, arbeiten sich die Menschen für den Drachenkönig kaputt.
So auch der junge Bant Bitterholz. Bis irgendwann ein vermeintlicher Retter in der Not erscheint, um ihn und sein Dorf aus den Fängen des Unglaubens und der Drachen befreit.
Viele Jahre später streift Bant Bitterholz durch die Lande, allein aber einer Menge Hass im Gepäck. Denn er hat alles verloren.
Aus Rache tötet er jeden Drachen dem er begegnet. Und eines Tages tötet er den Falschen.
Die Ermordung seines Sohnes vergeltet der Drachenkönig mit der Absicht, alle Menschen in seinem Königreich auszulöschen. Mit Hilfe seines Bruders Blasphet und einen genialen und zugleich bestialischen Plan. Nur sieht die Version des Planes für den König anders aus wie die eigentlichen Absichten des geistesgestörten Blasphets, genannt den Mördergott.
Zugegeben: an aufrechtstehende sowie sprechende Drachen musste ich mich erst gewöhnen. Doch als ich mich erst in die Geschichte eingefühlt habe, wurde es immer besser.
Anschließend kommen natürlich Fragen auf, wie z. B. es kommt das in James Maxeys Welt die Drachen an Intelligenz dem Menschen in nichts nachstehen. Die Antwort (eine ganz gute) kommt im laufe des Buches in kleinen Happen serviert, um die Neugier auch ja nicht versiegen zu lassen.
Die Menschen in dieser Welt haben ihre eigene Vergangenheit vergessen, sorgsam von den Drachen unter Verschluss gehalten.
Sie haben vergessen was Flugzeuge sind, Autos, sie haben vergessen was Straßen sind, und Heizungen.
Sie leben in so ferner Zukunft und sind ins Mittelalter zurückgekehrt. Übriggebliebene Straßen werden aus Aberglauben gemieden, Ruinen von ganzen Großstädten als Ort der bösen Geister gefürchtet. Und mitten drin das Geheimnis der 'göttlichen' Drachen, welches nur wenige Drachen kennen und fürchten...


Jägerin des Zwielichts: Ein Anita Blake Roman
Jägerin des Zwielichts: Ein Anita Blake Roman
von Laurell K. Hamilton
  Taschenbuch

29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wo ist Anita Blake und was habt ihr mit ihr gemacht?, 11. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kein Vergleich zu den anderen Bänden, in denen die echte Anita Blake, Totenbeschwörerin und gelegentliche Beraterin der Polizei sowie Vampirhänkerin ihre Fälle mit einer ordentlichen Portion schwarzen Humors und (ich musste echt lachen) und einer erfrischenden Sturheit gelöst hat.
In denen die echte Anita Blake auf die Fresse bekam, weil sie nen dummen Spruch auf den Lippen hatte, sich das Blut vom Kinn wischte und noch einen draufsetzte ... und sie noch ma aufs Maul kriegte, sich aber nicht aufhalten lies. In denen ihre Rolle als Totenbeschwörerin noch vorherrschend war.
Und im vorliegenden Band? Anita hat sich zu einer Sexbesessenen, von Selbsthass zerfressenen, mit lächerlich übertrieben vielen Superkräften ausgestatteten Soziopathin entwickelt. Oder besser, ist von Frau Hamilton so entwickelt worden.
Egal wo unsere Anita auch hingeht, die Männerherzen fliegen ihr nur so zu, und wenn es nicht die Männerherzen sind, dann sind es ihre ' unteren Körperpartien (Ich wollt ja jetzt nicht Schwanz sagen, das gehört ja auch nicht hierher).
Am Anfang versprach es ja spannend zu werden: Irgendjemand Neues ist in der Stadt und holt sich zwei von Anitas Leoparden, während sie mit ihrer besten Freundin essen geht, um Anita ans Bein zu pin... urinieren.
An sich auch nicht neu. War im laufe der Reihe schon ein, zwei mal vorgekommen. Aber WAS die Neuen waren klang interessant. Anita nimmt die Herausforderung natürlich an, mit ihren ach so großen Superkräften. Allerdings bekommt sie den Boss, Clanführer oder was auch immer nicht zu sehen, von dem eindeutig gesprochen wurde.
Was mich hoffen lässt, genau dem selbigen im zweiten Teil des vom Verlag geteilten Buch anzutreffen. Obwohl ich befürchte, dass die Entführung der beiden Leoparden einfach nur ein Mittel zum Zweck war, um Anitas vorhergehende und nachfolgende Handlungen zu rechtfertigen.
Den leider war im Rest des Buches nichts mehr von einem neuen, feindlichen Clan zu lesen. Aber das bleibt abzuwarten.
Mein Fazit: Ich hab mir einen Fantasy-Thriller gekauf und einen pornografischen Unfall bekommen. Ich geh mir jetzt nen Porno kaufen, vielleicht bekomm ich ja dann nen Thriller.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 14, 2011 4:54 PM MEST


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