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Der große Entwurf: Eine neue Erklärung des Universums
Der große Entwurf: Eine neue Erklärung des Universums
von Stephen Hawking
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schuster, bleib bei deinen Leisten!, 7. März 2012
Der Schwung von popularwissenschaftlichen Büchern ist ja im Moment in vollem Gange. Umso interessanter, dass dieses Mal ein Buch erscheint, was tatsächlich von einem renommierten Wissenschaftler kommt. Genügend Schund ist ja bereits auf dem Markt. Nun ist dieses Buch seit einigen Monaten schon in den Bestsellerlisten. Grund genug für mich, endlich mal reinzuschauen.
Ich habe beim ersten Aufschlagen vor einiger Zeit schonmal verwundert die Augen über sein Anfangsstatement "Die Philosophie ist tot" gerieben. Aha, einer der nicht lange um den heißen Brei redet und zur Sache kommt - sage ich, wenn ich es gut mit ihm meine. Ich habe jetzt die ersten drei Kapitel gelesen und schmunzle ein wenig: Was er betreibt ist selbst reinste Trivialphilosophie im Gebiet der Wissenschafts- und Erkenntnistheorie (nicht weit von dem Entfernt, womit sich die Transzendentalphilosophie beschäftigt). Seine These, es bräuchte einen neuen Entwurf nach der Methode des "modellabhängigen Realismus" (S.44) scheint ja ziemlich innovativ zu sein: Ihm gelingt es zumindest für Unwissende als der intelligente Retter aus der misslichen Lage zwischen naiven Realisten und negierenden Antirealisten aufzutreten. Was er dabei nicht erwähnt: Eine solche situations- und motivbezogene Poly-Methodik arbeitete schon vor fast 200 Jahren... Hegel(!) aus. wer? oh, ja richtig: ein Philosoph des 19. Jahrhunderts. Ganze zwei Jahrhunderte bevor er (Hawking) als Lichtbringer des großen neuen Entwurfes auf die Bildfläche der Bestseller auftritt. Das ist kein Einzelfall in seiner Darstellung: Schon auf Seite 12, wo er die Krise der empirischen Urteilskraft aufstellt, nennt er die Zeitenwende "den Anbruch der modernen Physik". Tatsächlich war es Ende des 18. Jahrhunderts in dem durch Kant(!) die s.g. Kleist-Krise ausbrach: Sie behandelt das Problem des Subjektivismus - grob: wie wird aus einer subjektiven Aussage ein Urteil über eine Sache oder eine Beobachtung.

Was mir in den drei Kapitel entgegenkommt ist nicht einer der größten Köpfe des 20. und 21. Jahrhundert (welcher er wohl unbestritten ist; ich kann da nur seinem Ruf vertrauen, da ich selbst keine Ahnung von Physik habe). In diesen 50 Seiten kommt mir ein Autor entgegen, welcher entweder von den wichtigsten Philosophen der Neuzeit nicht die leiseste Ahnung hat (was mich sehr erschüttern würde), oder einer, der bewusst eine solche Antinomie von Physik und Philosophie aufstellen will, welche nicht der Wahrheit als solcher dienlich sein kann, sondern nur der Profilierung auf polemischer Ebene. Alles in allem strotzen diese ersten Seiten von einer Arroganz, wie man sie sonst vielleicht von authoritärsten Instanzen aus Rom kennt, welche von ihm selbst mehr als einmal diesen Vorwurf zu hören bekommen. Die wenigsten wirklich intelligenten Autoren haben mit lautem Getöse für Aufsehen gesorgt, sondern durch inhaltliche Präzision und scharfsinnige wie auch genaue Beobachtung gepunktet.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 26, 2014 3:11 PM MEST


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Preis: EUR 104,90

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schlimmste software-fehler verpackt in grausamer hardware, 10. März 2011
Ich kann jedem nur DRINGENDST vom Kauf des LG Arena abraten.
Ich habe es einen ganzen Monat mit dem Gerät ausgehalten. Ich nenne hier die auffälligsten Dinge:
- regelmäßige (alle 2-3 Tage) Abstürze
- extrem langsame Oberfläche (von wegen elegante S-Class-Oberfläche), das Wechseln von einem zum Anderen Screen braucht jedesmal Ladezeit
- allein das Kalender-Öffnen dauert bis zu 5 Sekunden; von der Auswahl einzelner Tage ganz zu schweigen
- Weckerfunktion ist wohl vom Wetter abhängig ob sie funktioniert oder nicht
- eMail-Funktion nicht nutzbar da "E-Mail-Speicher voll" obwohl alle Mails manuell gelöscht
- obwohl es so aussieht, als ob das Case aus Metall ist, ist es leider doch nur Plastik und super anfällig für Kratzer und Dellen
- Booten dauert bis zu eine Minute bis alles verfügbar ist
- Softwareupdates sind eher pseudoupdates, als dass sie wirklich mal ordentliche Verbesserungen bieten
- obwohl es extra eine schnellstart-oberfläche gibt, ist es nicht möglich dort den opera-browser zu platzieren. Stattdessen darf man sich durch 4 Menüs durchklicken.

Es gibt einige Dinge, die ich gerne positiv bewerte:
- schöne Bilder mit der Kamera
- Opera-Browser ist installierbar - auch dringend notwendig, da der installierte Browser ultra-langsam ist!
- Kauft man sich ein anderes Handy, entsteht ein sehr angenehmes gefühl, sobald man das LG weggeworfen hat --> unbedingt zu empfehlen.

Inzwischen bin ich, Gott sei Dank, auf ein HTC Desire umgestiegen, welches trotz gleichen Release-Preises fünf Ligen drüber spielt.
Ich schüttel nur den Kopf, wie eine Firma mit einem Namen wie LG so ein Produkt überhaupt auf den Markt bringen kann?! Das ist eine Schmach für jede Qualitätskontroll-Abteilung!


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