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Rezensionen verfasst von
Heimfinderin

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Camano Unisex - Erwachsene Socke 2-er Pack,  3652, Gr. 43-46, Schwarz (05 black)
Camano Unisex - Erwachsene Socke 2-er Pack, 3652, Gr. 43-46, Schwarz (05 black)
Preis: EUR 7,95

5.0 von 5 Sternen Vom Fragegefühl her ein Zwischending zwischen Sportsocke und (Business)Strumpf, 31. Juli 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mein Mann hat die Socken nun mehrfach getragen und hat insgesamt eine positive Meinung dazu. Die Socke wirkt wertig und gut verarbeitet. Das Material fühlt sich gut an, ist recht weich, aber trotzdem fest, so dass es auch nach mehreren Wäschen bisher nicht ausgeleiert ist. Auch während des Tragens sitzt die Socke gut an Fuß und Bein und rutscht nicht, und das ohne dabei am Bund einzuschneiden.

Im Bereich der Ferse, Fußsohle und Zehen ist das Material dicker, so dass die Socke einerseits auch in robusteren Schuhen gut getragen werden kann und gleichzeitig auch sehr schön in Business-Schuhen, vor allem dann, wenn man nicht so gerne die üblichen dünnen Socken unter der Fußsohle hat, sondern lieber mehr "Griffigkeit.

Die Länge am Bein empfindet mein Mann als genau richtig, nicht zu kurz und nicht zu lang, überhaupt ist die Passform für seine Größe genau richtig (er hat Schuhgröße 45 und die Socken sind 43 – 46).

Innen im Bund steht vermerkt, ob die einzelne Socke für das rechte oder linke Bein gedacht ist. Das habe ich so auch noch nicht gesehen, dass darauf geachtet wird.

Insgesamt eine schöne und bequeme Socke, die ich vom Tragegefühl her als ein Zwischending zwischen Sportsocke und (Business)Strumpf einordnen würde.


Ikarus: Roman
Ikarus: Roman
Preis: EUR 11,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach dem eigenen Mörder, 28. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ikarus: Roman (Kindle Edition)
Inhalt
Wir befinden uns auf Tayfun, einem von 17 von Menschen besiedelten Planeten. Die Gesellschaft ist unterteilt in Kreditoren und Debitoren, wobei letztere es schwer haben, von ihrer Schuldnerseite weg zu kommen. Deshalb haben sich einige zu den sogenannten Liberisten zusammengeschlossen, um gegen dieses System anzukämpfen. Auf Seiten der Kreditoren stehen dagegen die einflussreichen Holder, die über Vermögen und Macht verfügen. Die Rigger, eine weitere Spezies, halb Mensch, halb Maschine, mischen ebenfalls mit und versuchen, ihren Einfluss zu erhöhen. Die Macht, die über allen steht: die Regulatoren: Seit 400 Jahren kontrolliert und isoliert diese außerirdische Intelligenz die Menschen auf diesem Planeten und nimmt sogar verstärkt Einfluss auf das Wetter. Als deren Aktivitäten mehr und mehr zunehmen, wird langsam klar, dass sie irgendetwas im Schilde führen. Etwas, das mit der Verbotenen Zone auf dem Planeten zu tun hat...

Als Jamo Jamis Takeder erwacht, ist das erste, das er erfährt, sein eigener Tod. Ihm wird klargemacht, dass er nur eine Kopie seines vor zwei Stunden ermordeten Originals ist und nun laut einer Testamentsvereinbarung 20 Tage Zeit hat, seinen Mörder zu finden. Als Kopiat macht er sich nun auf die Suche nach Informationen über die letzten Geschehnisse und muss erkennen, dass ihm zwei Tage an Erinnerungen fehlen und nicht nur das, sondern auch sonst ist sein Erinnerungsvermögen bruchstückhaft. Ohne zu wissen, wem er trauen kann, wer die Wahrheit spricht und was er kurz vor seinem Tod getan hat, versucht er aus den vielen Puzzleteilen ein vollständiges Bild zu erhalten, um seinen Mörder zu finden. Und immer wieder stolpert er über das Wort „Ikarus“. Was hat es damit auf sich? Wusste er einst darüber Bescheid?

Meine Meinung
Mit „Ikarus“ ist dem Autor wieder eine sehr spannende Geschichte gelungen. Science-Fiction mit Thriller- bzw. Krimi-Elementen machten die Geschichte für mich zu einem tollen Rätselraten, bei dem ich als Leserin sehr gut mit der Figur des Takeder mitfiebern konnte. Vieles sprach dafür, dass sein Tod mit „Ikarus“ zu tun hatte, doch wer oder was steckte dahinter und wer wollte davon profitieren und einen Mord dafür begehen? Takeders Suche, und damit auch die des Lesers, wurde erschwert durch die Erinnerungslücken und die Ungewissheit, wem man trauen konnte. Sollte der Original-Takeder sich tatsächlich mit den Rebellen getroffen haben, die er so verabscheute? Warum hat sich sein eigentlich bester Freund so seltsam verhalten? Und woher kommen die Stimmen, die ihm Anweisungen gaben? .... Gemeinsam mit dem Kopiat versuchte ich beim Lesen, mich zu orientieren und Zusammenhänge zu finden. Vieles war seltsam und erst einmal unverständlich, doch nach und nach klärten sich die Fragen und wurde mir die Welt, in der wir uns hier im Buch bewegten, deutlicher.

Denn wir begleiten nicht nur Takeder, sondern auch den Liberisten Mercurio und lernen so die andere Seite kennen, die schon lange versucht, sich den Fesseln des Schuldensystems zu entziehen. Auch die Bekanntschaft mit einem Rigger, halb Mensch halb Maschine sorgt für spannende Momente. Und die Szenen mit einigen Debitoren macht auch deren Los deutlich, immer wieder darum zu kämpfen, von der Debitoren- auf die Kreditorenseite zu wechseln, auch wenn sie dafür riskante Aufträge annehmen müssen. Takeder lernt bei seinen persönlichen Ermittlungen nicht nur, was es mit Ikarus auf sich hat, sondern lernt auch die ihm eigentlich bekannte Welt dabei neu kennen, mit anderen Augen eben. Auch wenn sein Original ihn immer wieder gerne beeinflussen möchte, so wird der Kopiat mit der Zeit immer eigenständiger und bewertet das Gesehene und Gehörte ganz neu. Diese Veränderung der Persönlichkeit war sehr gut mitzuerleben, ich konnte es richtig spüren beim Lesen.

Aber auch die anderen Figuren waren sehr interessant und lebendig beschrieben. Ihre Gedanken und ihre Motivationen waren spannend zu lesen und auch die Nebenfiguren hatten alle Ausstrahlung, z. B. hatte Takeders Ehefrau nur kurze Auftritte, aber dafür sehr deutliche. Und die anderen Spezies wie z. B. Rigger, Glaziale und Regulatoren waren natürlich auch wieder sehr beeindruckend in ihrer Art und ihren Handlungen.

Besonders beeindruckend war, wie in den anderen Büchern des Autors auch, wieder die beschriebene Welt. Die Beschreibungen des Planeten Tayfun, die Schiffsstadt der Regulatoren, das Apartment Takeders u. ä. auf der einen Seite und die virtuellen Welten, die Reisen durch die Datennetze und Zeitparallaxen auf der anderen Seite. Ob real oder virtuell, ich hatte wieder vermehrtes Kopfkino beim Lesen! Ich bewundere immer wieder die vielseitige Fantasie des Autors und seine besondere Fähigkeit, durch seinen Schreibstil in meinem Kopf intensive Bilder und Filme zu erzeugen.

Es ist sicherlich kein Buch zum Nebenher lesen, das würde ich bei keinem der Bücher des Autors tun, sondern die Handlung erfordert auch bei dieser Geschichte wieder viel Aufmerksamkeit. Dann ist es aber ein ganz besonderes Lesevergnügen und belohnt wird man auch hier wieder damit, dass alle Fäden am Schluss doch zusammenfinden. Und nach einem actionreichen und spannenden Finale bietet das Ende dann auch noch einen schönen Ausklang.


Bauknecht KGLF 17 A2+ IN Kühl-Gefrier-Kombination / A++ / 176 cm Höhe / 233 kWh/Jahr / 196 L Kühlteil / 111 L Gefrierteil / Pro Touch Edelstahl / Flüsterleise mit 38 dB
Bauknecht KGLF 17 A2+ IN Kühl-Gefrier-Kombination / A++ / 176 cm Höhe / 233 kWh/Jahr / 196 L Kühlteil / 111 L Gefrierteil / Pro Touch Edelstahl / Flüsterleise mit 38 dB
Preis: EUR 458,95

4.0 von 5 Sternen Besonderes Plus ist die große Gemüseschublade, 21. Juli 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich habe den Kühlschrank nun ein paar Wochen im Einsatz gehabt und bin größtenteils sehr zufrieden damit. Die Vorteile eines energiesparenden Modells, wie es heutzutage ja üblich ist, liegen auf der Hand und sind bei einer notwendigen Neuanschaffung natürlich von Vorteil und darauf muss man kaum näher eingehen, weshalb ich auf die tägliche praktische Verwendung im Alltag eingehe.

Das ist mir im täglichen Gebrauch aufgefallen:

Gleich beim Aufstellen hat sich ein evtl. Nachteil gezeigt, den man beachten sollte, falls man Wert darauf legt: Die Tiefe der Kühl-Gefrierkombination ist mit ca. 65 cm und einer Stelltiefe (mit Mindestabstand zur Wand von 5 cm) von ca. 70 cm etwa 10 cm tiefer als eine Standard-Einbauküche. Möchte man den Kühlschrank also direkt daneben oder dazwischen stellen, so ragt er etwas hervor. Auch muss an beiden Seiten des Gerätes zur Luftzirkulation etwas Platz bleiben. Das nur zur Beachtung, falls der Kühlschrank nicht sowieso für sich alleine stehen soll.

Das Design und das Material gefällt mir sehr gut. Die Oberfläche der Tür ist unempfindlicher, als ich erwartet habe, Ich habe einen Herd und eine Spülmaschine mit Edelstahlfront, auf denen man jeden Fingertatscher sieht und schwer wegbekommt. Bei diesem Kühlschrank sind Fingerabdrücke viel dezenter zu sehen und lassen sich vor allem sehr leicht mit nur einem Wisch entfernen. Das ist wirklich sehr gut.

Der Kühlschrank ist sehr geräumig. Die obere und untere Ablage bietet nach oben hin jeweils knapp 20 cm Platz, so dass ich auch viele Dinge aufrecht hinstellen kann, die ich sonst nur legen konnte oder in die Tür stellen musste (z. B. kleine Flaschen, größere Schraubgläser, große Joghurtgläser ...). Dazu kommt noch die größere Tiefe im Vergleich zu meinem bisherigen Standard-Einbaukühlschrank, durch die die Ablagefächer sowieso schon mehr Platz von der Fläche her bieten. Insgesamt bekomme ich so jeweils mehr hinein.

Das Gemüsefach unten ist sehr groß (ca. 40 x 40 cm) und so bringe ich auch endlich mal neben noch anderem Gemüse auch noch zusätzlich einen großen Salat bequem dort unter. Auch bleiben Salat und Gemüse tatsächlich länger frisch, gerade beim Salat und den Möhren, ist mir das aufgefallen, da ich diese regelmäßig lagere und gut vergleichen konnte. Allerdings geht die geräumige Schublade auf Kosten der Türablage, die daher nicht ganz unten beginnen kann, da die Schublade bis zur Tür reicht. Wer also den Schwerpunkt auf in der Tür stehende Flaschen legt, hat hierbei Raum verloren, wem das Gemüse wichtiger ist, der hat dafür mehr Platz.

In die Tür passen daher nur dann bequem Flaschen hinein, wenn man die mittlere Ablage herausnimmt. Dann kann man auch große 1,5 Liter Flaschen hineinstellen und auch ein großer Wasserfilter-Behälter findet bequem Platz, aber man hat dann eben nur eine Türablage für Flaschen. Die Türablagen haben ihren festen Platz und sind nicht variabel einsetzbar (etwas höher oder tiefer).

Auch die Ablageflächen im Kühlraum sind nicht vielseitig variabel in der Höhe, man hat nur 4 Möglichkeiten bei drei Ablagen. Mir persönlich reicht das aber, vor allem auch deshalb, weil die Ablageflächen insgesamt sowieso schon großzügig Platz bieten und ich bisher keinen Bedarf an einer anderen Einteilung hatte.

Warum aber der Eier-Einsatz nur für sechs Eier ausgelegt ist, ist mir ein Rätsel. Ich kaufe immer 10er-Päckchen und weiß nun nicht, wo ich die restlichen vier Eier unterbringen soll. Das ist etwas seltsam.

Die Temperatureinstellung geht einfach, anstatt eines Drehknopfes mit Zahlen gibt es eine Temperaturtaste, die mithilfe von LED-Leuchtpunkten die eingestellte Temperatureinstellung anzeigt. Da es auch hier wie in vielen Kühlschränken 6 Einstellungen gibt, ist es nur eine andere Form der Darstellung.

Der Gefrierbereich ist ebenfalls schön geräumig. In die beiden oberen Schubladen passt sehr viel hinein, wieder mehr, als ich es von meinem alten Gefrierschrank her kenne, was wieder der größeren Tiefe des Geräts zu danken ist. Nur die untere Schublade ist kleiner, dies ist die „Einfrier-Schublade“. Die Tür des Gefrierschranks geht unerwartet schwer zu öffnen (man muss schon kräftig ziehen), aber so gesehen scheint sie auch sehr gut dicht zu halten. Bisher hat sich noch keine Eisschicht gebildet, wie ich es von meinem anderen Gefrierschrank her kenne, der schon recht zeitig nach dem Abtauen immer eine Eisschicht bildet.

Insgesamt finde ich den Kühlschrank gut, denn er bietet wirklich viel Platz und sieht toll aus. Ein bisschen vermisse ich zwar, dass ich weniger Flaschen in die Kühlschranktür stellen kann, andererseits gefällt mir aber auch der große Gemüsebereich sehr gut. Nachteilig finde ich aber, dass man den Gefrierschrank nicht getrennt vom Kühlschrank ausschalten kann. Das ist für die Reinigung bzw. Abtauen ungünstig.


Im Tal der Zitronenbäume: Roman
Im Tal der Zitronenbäume: Roman
von Sofia Caspari
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Ein neues Leben in Brasilien, 16. Juli 2015
Inhalt:
Sizilien/Brasilien 1859: Die neunzehnjährige Pauline findet keine Ruhe. Nachdem ihr Vater erst mit ihr aus Deutschland nach Sizilien gereist ist, um dem Einfluss ihrer Großeltern zu entgehen, zwingen den Vater bald unsaubere Geschäfte dazu, schon wieder zu fliehen. Fortgerissen von ihrem Freund Gregorio findet sie sich auf einem Schiff nach Brasilien wieder, wo der Vater ganz besondere Pläne mit seiner Tochter hat, die ihnen ein reiches Auskommen bieten sollen. Auf der Schiffsreise macht Pauline Bekanntschaft mit der Familie Hartung, die in der Neuen Welt ein neues Leben beginnen will und damit hofft, der Armut zu entgehen. Besonders zu deren Sohn Jonas fühlt Pauline sich gleich hingezogen und auch Jonas möchte sich nur ungern von Pauline trennen. Doch in Brasilien angekommen, trennen sich erst einmal ihre Wege ...

Meine Meinung:
Sofia Caspari entführt den Leser in ein spannendes und dramatisches Auswanderer-Abenteuer. Ihre bildreichen und intensiven Beschreibungen lassen dabei das Land mit seiner Pflanzen- und Tierwelt deutlich vor den Augen entstehen und gibt den Figuren viel Lebendigkeit und Ausstrahlung. Dramatische Szenen auf dem Auswandererschiff ließen mich das Meer und die Hitze fast spüren und ich konnte besonders gut mit den Passagieren, die beengt und verängstigt die Reise durchmachten, mitfühlen. Auch die Ankunft in Brasilien mit den vielen neuen Eindrücken von Land und Leuten wirkte sehr atmosphärisch.

Die Figuren haben mir auch gut gefallen. Pauline und Jonas waren mir schnell sympathisch. Beide wirkten neugierig und offen und entwickelten sich im Laufe der Geschichte weiter. Jonas lernte, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und während Pauline anfangs noch sehr den Vorgaben ihres selbstsüchtigen Vaters folgte, zeigte sie im Laufe der Geschehnisse mehr und mehr ihren eigenen Willen. Und gerade Pauline hatte einiges durchzustehen, bis sie sich aus den Fängen des ihr aufgedrängten Lebens lösen konnte. Sehr sympathisch war auch ihre gefühlvolle und ehrliche Art, die sich z. B. immer wieder in ihrem Entsetzen über die Haltung von Sklaven, ihrer freundlichen Art gegenüber den Sklaven auf ihrem Anwesen und natürlich ihrer Hilfsbereitschaft gegenüber der Familie Hartung zeigte. Ich habe sie schnell ins Herz geschlossen und mit ihr gelitten und gehofft, dass sie aus dem vom Vater erzwungenen Schicksal wieder herausfindet.

Ganz anders wirkte die Familie Hartung. Hier hatte ich Mühe, jemanden außer Jonas sympathisch zu finden. Auch wenn Herr Hartung die Auswanderung lange plante, so reiste er doch mit völlig anderen Erwartungen in das fremde Land, als es sich dann zeigte und seine Unzufriedenheit und ständigen Schuldzuweisungen machten ihn nicht gerade liebenswert. Auch seine Frau erschreckte mich mit ihrem Hass auf Land und Leute, auch wenn es durch Angst vor dem Neuen zu erklären ist und sie mir im Grunde auch leidtat, da sie sehr darunter litt, ihre Heimat zu verlassen, auch wenn es ihnen dort nicht so gut ging. Unheimlich war mir Greta, eine Cousine von Jonas, die als Kind von der Familie aufgenommen wurde und ihre ganzen Gefühle auf Jonas fixiert hatte. Es war schon Besessenheit, was sie ausstrahlte und sie versuchte entsprechend alles, um zu verhindern, dass Jonas sich Pauline zuwenden könnte. Ihre Intrigen und ihre Gedanken sorgten für eine ganz besondere Spannung.

Am Ende überschlugen sich dann zwar etwas die Ereignisse und ich hätte gerne ein paar mehr Seiten für die letzten Geschehnisse gehabt, aber auch so war das Ende sehr spannend und dramatisch, bevor ich es dann mit einem Lächeln zuschlagen konnte.


Philips GC332/87 Steam & Go 2in1 Dampfbürste (antihaftbeschichtete Smartflow Heizplatte, 1200W, Bürstenaufsatz) schwarz
Philips GC332/87 Steam & Go 2in1 Dampfbürste (antihaftbeschichtete Smartflow Heizplatte, 1200W, Bürstenaufsatz) schwarz
Preis: EUR 109,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine praktische Ergänzung zum Bügeleisen, um mal schnell zwischendurch Knitterfalten aus der Kleidung zu entfernen, 16. Juli 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Dampfbürste soll kein Bügeleisen ersetzen, sondern dieses ergänzen, und das macht es wirklich gut. Gerade Hemden, die man schon länger gebügelt im Schrank hängen hat und die daher leider gerne mal ein paar Knitter aufweisen, wenn man sie anziehen will, können mit der Dampfbürste schnell geglättet werden.

Besonders gut geeignet ist es auch, wenn man viel reisen muss. Mein Mann ist jede Woche dienstlich ein paar Tage unterwegs und kann sehr einfach die im Koffer doch meist etwas in Mitleidenschaft gezogenen Hemden im Hotelzimmer wieder auffrischen. Auch Hemden, die auf der Reise nicht benötigt wurden, können später daheim mit der Bürste schnell wieder geglättet werden, ohne sie noch einmal neu bügeln zu müssen.

Die Handhabung ist sehr einfach. Man befüllt den Wassertank, schaltet das Gerät ein (es gibt einen gut erreichbaren Schalter direkt am Stecker), wartet 45 Sekunden (bei vertikalem Dampf) oder 90 Sekunden (bei horizontalem Dampf), gibt einen kurzen Dampfstoß in die Luft, um Wassertropfen zu entfernen und legt los. Während des Bügelns hält man den leicht erreichbaren Knopf am Griff dann gedrückt. Man kann nun entweder auf einer glatten Oberfläche das Kleidungsstück liegend bügeln, oder man hängt es mit einem Bügel z. B. an eine Tür (dann hat man eine Hand frei), hält den Stoff seitlich weg und bedampft ihn vertikal. Wichtig ist dabei, die Hände niemals hinter den zu bedampfenden Stoff zu halten, um sich nicht zu verbrennen.

Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Natürlich ist „richtiges“ Bügeln gründlicher, aber bevor ich mir den Aufwand mache, wegen eines Hemdes oder eines T-Shirts das Bügelbrett aufzubauen und das Bügeleisen aufzuheizen, weil ein paar Knitterfalten im Schrank entstanden sind, benutze ich mittlerweile nur noch die Dampfbürste dafür. Auch zum Auffrischen und Glätten eines getragenen Teils am nächsten Tag verwende ich es gerne und zur Not bügle ich auch ganz schnell mal ein Teil aus der Bügelwäsche, wenn es schnell gehen soll und keine Zeit zum „richtig bügeln“ ist.

Der einzige Nachteil ist der kleine Wassertank, den man doch recht schnell wieder auffüllen muss, wenn man mehr als ein zwei Hemden aus dem Koffer auffrischen will, aber damit kann ich leben.

Mir persönlich gefällt das Gerät sehr gut, ich finde es praktisch und ich habe regelmäßig Verwendung dafür - neben meinem normalen Bügeleisen, nicht als Ersatz.


Jagdverhalten bei Hunden: Martin Rütters Hundeschule
Jagdverhalten bei Hunden: Martin Rütters Hundeschule
von Martin Rütter
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trainingsaufbau erfolgt hier idealerweise vom Welpenalter an. Interessante Informationen zu den verschiedenen Jagdelementen., 14. Juli 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das Buch ist aufgeteilt in vier Abschnitte und bietet für mich umfassende Informationen und Erklärungen über das Jagdverhalten unterschiedlicher Hunderassen. Denn nicht nur die bekannten Jagdhunde, sondern auch Hüte-, Wind-, Herdenschutz- und Nordische Hunde sowie Mischlinge und Straßenhunde, um einige im Buch beschriebene Rassen zu nennen, zeigen Elemente des Jagdverhaltens. Dabei zeigen unterschiedliche Rassen unterschiedliche Stufen der Jagdkette, manche nur schwach ausgeprägt, manche dafür stark. Um diese unterschiedlichen Verhaltensweisen zu wissen oder zu erkennen und damit gezielt auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Hunde im Alltag und im Training eingehen zu können, dafür bietet dieses Buch eine gute Hilfe.

1 JAGDVERHALTEN DES HUNDES

Dieser Abschnitt bietet allgemeine Informationen darüber, warum Hunde jagen, wann Hunde jagen und wie sie das Jagen von Klein auf erlernen. Dabei wird auf die Welpen- und Junghundephase eingegangen, die prägend wirkt, denn die jungen Hunde lernen spielerisch nicht nur die Elemente der Jagd, sondern auch WAS sie jagen. Gezeigt werden auch Situationen, an denen man Jagdverhalten erkennt, z. B. Stöbern im Gebüsch oder etwas anschleichen oder fixieren (auch wenn es andere Hunde sind)

2 ELEMENTE DES JAGDVERHALTENS

Hier wird auf die Elemente der Jagd eingegangen: Orten ' Fixieren ' Anschleichen ' Hetzen ' Packen ' Töten ' Zerreißen ' Fressen. Es wird erklärt, wie die einzelnen Stufen aussehen und auch von verschiedenen Rassen unterschiedlich gelebt werden. So gibt es z. B. Hunde, wie die Windhunde, die Sichtjäger sind und über die Augen, sprich das Absuchen der Umgebung orten. Andere Hunde suchen über die Nase und orten darüber nach Beute. So wird hier jedes Jagdelement erklärt und auf erste Punkte, die beim Training zu beachten sein werden, eingegangen.

3 UNTERSCHIEDE IM JAGDVERHALTEN

Im Unterschied zum Wolf zeigen Hunde meist nicht mehr die volle Kette der Jagd, aber mehr oder weniger stark ausgeprägt einzelne Teile davon. Vieles ist gezielt durch Züchtungen verstärkt und erwünscht, gerade bei den sogenannten Jagdhunden. Aber auch die anderen Rassen zeigen Elemente der Jagdkette und auf die Unterschiede bzw. die unterschiedlichen Ausprägungen wird hier im Einzelnen eingegangen. So brauchen einige Rassen ganz besondere körperliche Auslastungen, für die das Training besonders anspruchsvoll sein kann, da sie spielerische Alternativbeschäftigungen eher sinnlos finden oder Einzelgänger sind. Bei anderen Rassen wiederum ist es leichter, sie z. B. durch Apportier- oder Fährtenspiele oder auch Agility zu beschäftigen, weil es ihrem Jagdverhalten entspricht und/oder sie es gewohnt sind, eng mit einem Menschen zu arbeiten. Für andere Rassen, deren Schwerpunkt auf den Elementen Hetzen und Packen liegt bieten sich wieder andere Trainingsmöglichkeiten. So wird hier in dem Abschnitt erklärt, welcher Trainingsansatz wichtig sein wird.

Die mittlerweile häufig vermittelten Straßenhunde, für die die Jagd zum Überleben gehört und die es nie gelernt haben, mit Menschen zusammenzuarbeiten, erhalten dabei ein Extra-Kapitel.

4 UMGANG MIT JAGVERHALTEN

Der vierte Abschnitt ist der längste Abschnitt des Buches und befasst sich nun mit dem Training und darunter folgenden Themen:

a) Alternatives Verhalten: Jagen bewusst fördern:
Hier wird gezeigt, wie wichtig es ist, den Hund seinen Anlagen entsprechend zu beschäftigen, denn nur primäre Motivation, also das, was der Hund sowieso gerne tut, bietet eine sinnvolle Alternative. Ist die Motivation nur sekundär, weil z. B. ein Leckerchen dafür geboten wird, wird die Alternativbeschäftigung irgendwann uninteressant und bietet keine Hilfe.

Für welchen Hund bietet sich welche Alternative? Je nach Veranlagung der Hunde kann man hier den Aufbau eines Apportiertrainings mit unterschiedlichen Gegenständen erlernen, die Möglichkeit von Hetzspielen z. B. mit der Reizangel kennenlernen, erfahren, wie man ein Suchspiel sichtbar und unsichtbar aufbaut, dem Hund das Anzeigen von Gegenständen beibringt oder eine Spur legt und den Hund darauf ansetzt.

b) Immer unter Kontrolle: Ein Leben lang:
Idealerweise beginnt das Training im Welpenalter mit der Prägung und Lenkung auf gewünschte Beute(spiele) und die Zusammenarbeit mit dem Menschen, um unkontrolliertes und unerwünschtes Jagen im Vorfeld schon zu vermeiden. Dafür wird in diesem Kapitel das 'Entdecker Jagdspiel' aufgebaut, in dem man mit seinem jungen Hund ein 'gemeinsames Jagdgebiet' erobert, in dem der Hund gezielt das Anschleichen, Erbeuten aber auch Liegenlassen der Beute erlernt. Dabei wird auch auf die Gefahren von Stöckchenspielen und der Anerziehung von 'Balljunkies' eingegangen. So sollte nach der etwas schwieriger werdenden Jugendzeit am Ende ein erwachsener Hund das Ziel sein, der Beute anzeigt und wartet, anstatt wild hinter allem her zu rennen.

c) Wichtige Signale ' ein Leben lang:
Dieser Abschnitt geht auf die für das Training wichtigen Signale wie Impulskontrolle ein, die man z. B. auch an vielen Alltagsbeispielen üben kann, den Abbruch des Jagdverhaltens durch den Einsatz der Pfeife und das Erfüllen des Bewegungsdrangs.

d) Anti-Jagd-Training: Mein Hund jagt!:
Wie lässt sich nun dieses Training nachträglich auf Hunde anwenden, die bereits unerwünschtes Jagdverhalten zeigen? Hier gibt es eine kurze Hilfestellung zur Anwendung der einzelnen Trainigsstufen, die im Prinzip ähnlich verlaufen, aber in der Intensität verstärkt oder mit neu aufgebauten Grundgehorsamssignalen (z. B. neuer Rückruf) erfolgen. Dann sollte sich nach etwa einem Jahr auch ein bereits jagender Hund wieder von der Schleppleine entwöhnen lassen.

e) Rücksichtnahme: Regeln in Wald und Feld:
Der letzte Bereich widmet sich der Rücksichtnahme gegenüber Menschen und Tier in Wald und Feld, z. B. wie man den Hund beibringt, auf den Wegen zu bleiben.

MEINE MEINUNG: Ich finde das Buch sehr informativ, gerade was die unterschiedlichen Jagdelemente bei verschiedenen Hunderassen betrifft. Ich habe in vielen Bereichen meinen Hund wiedergefunden, auch wenn ich keine der genannten Rassen besitze, sondern eine Mischrasse, die 'eigentlich nicht jagen sollte'. Die im Buch genannten Methoden wie z. B. Impulskontrolle waren mir zwar oft bekannt, weil ich selbst auch schon in der Hundeschule ein Anti-Jagd-Training mitgemacht habe, aber eher häppchenweise. Im hier erklärten Zusammenhang und mit dem hier beschriebenen konsequenten Aufbautraining von Anfang an, ist es dagegen sehr verständlich dargestellt und ich hätte gerne dieses Buch schon zum Welpenalter gelesen, denn dann hätte ich besser gewusst, wie alles zusammenhängt und wie ich von Anfang an vorbeugend vorgehen kann. So ist mir leider genau das passiert, was hier laut Training unbedingt hätte vermieden werden sollen, nämlich, dass der Welpe eine prägende 'Echt-Jagd' erlebt.

Mein Problem, nämlich der bereits jagende Hund, wird (auch laut Buch) also ein hartes und langes Stück Arbeit mit der Schleppleine werden. Was die reinen Grundlagen betrifft, so ist die Trainigsmethode nichts Neues, denn der Schwerpunkt liegt auf den bekannten Befehlen wie 'Sitz', 'Bleib', 'Hier' (neu aufgebaut). Interssant ist für mich, mich mit meinem Hund, seiner Jagd-Motivation entsprechend, neu zu beschäftigen und ihn damit abzulenken. Hier finde ich den Aufbau der einzelnen Alternativbeschäftigungen verständlich erklärt. Allerdings habe ich doch meine Zweifel, ob ich ich ihn alleine damit vom Jagen abhalten kann oder der neu aufgebaute Rückruf nicht doch wieder durch einen davonlaufenden Hasen vernichtet wird. Das wird die Zeit erst zeigen, Wunder sollte man bei diesem Ratgeber nicht erwarten. Wenn man allerdings von Anfang an mit seinem Welpen vorbeugend trainieren möchte, so bietet dieser Ratgeber eine meiner Meinung nach schöne und hilfreich wirkende Anleitung.


Als die Sonne im Meer verschwand: Roman
Als die Sonne im Meer verschwand: Roman
Preis: EUR 15,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Starke Frauenfigur Nazmiyaa hat mir gefallen, aber insgesamt zu überladen, 7. Juli 2015
Inhalt
Beit Daras, ein Dorf in Palästina wird 1948 Ziel eines israelischen Angriffs, bei dem die Familie Baraka ihr Zuhause verliert und die Geschwister Nazmiyya, Miriam und Mamduh ein neues Leben in Unterdrückung beginnen müssen. Nazymiyya gründet in Gaza eine große Familie und hält diese so gut es geht zusammen und versucht, allen Schicksalsschlägen zu trotzen. aber Mamduh versucht sein Glück in den USA. Dort wächst auch seine Enkelin Nur auf, um die er sich rührend kümmert, bis das für ihn nicht mehr möglich ist und für das Mädchen eine leidvolle Zeit beginnt. Doch die Familienbande sind stark und Nur macht sich auf den Weg in ihre Heimat ...

Meine Meinung
Dies ist die mehrere Generationen übergreifende Geschichte einer palästinensischen Familie, beginnend mit der Kindheit und Jugend Nazmiyyas über die Gründung einer eigenen Familie mit vielen Kindern und Enkelkindern. Wir lesen von Morden, Flucht und Vertreibung, Flüchtlingslagern und Gefangenschaft, kurz , vom Alltag einer vertriebenen Familie, deren Leben doch irgendwie weitergeht und besonders vom Zusammenhalt der Frauen geprägt wird. Diese Momente im Buch, die den Alltag der Frauen, ihre Sorgen und Nöte, ihr Lachen und Weinen, das Kämpfen ums Überleben, das Lieben und Hassen, das Streiten um Kleinigkeiten und das gemeinsame Kochen und sich kümmern hat mir eigentlich am besten gefallen. Die Frauen und ganz besonders die selbstbewusste Nazmiyya, die ihre große Familie um sich schart und die immer sagt, was sie denkt, haben die Geschichte oft sehr lebendig gemacht.

Neben dieser Erzählperspektive begleiten wir als Leser auch noch die kleine Nur, die in Amerika aufgewachsen ist, weil ihr Großvater Gaza verlassen hatte. Dessen Schicksal wird kurz angerissen und mit Nur weitergeführt, deren leidensvolle Kindheit im Land der Freiheit beginnt, als ihr Großvater stirbt. So sehr mir das kleine Kind auch leid getan hat und so sehr mich gerade die Szenen mit ihrem Großvater berührt und ihr späteres Leiden betrübt haben, so war sie mir als Erwachsene nicht mehr besonders nah. Sie wirkte auf mich längst nicht so authentisch wie Nazmiyya und ich konnte ihr Verhalten als Erwachsene nicht immer nachvollziehen, warum z. B. fragt sie monatelang nicht nach ihrer Familie, wenn sie schon in das Land reist? Das wirkte etwas seltsam und konstruiert.

Ein weiterer Erzählstrang wird einem Geist gewidmet. Der tote Junge zieht sich durch das ganze Buch, auch über sein eigenes Schicksal hinweg und hat eine Erzähler-Funktion. Gleichzeitig ist er in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft immer mit dabei, entweder als Lebender oder als Geist. Dabei wirkte er auf mich aber oft unnatürlich weise. Überhaupt spielten hier viele mystische Einschübe wie Dschinns eine Rolle, was einerseits sicherlich zu der arabischen Kultur gehört und daher auch passt, mir selbst beim Lesen aber manchmal zu viel war.

Die Geschichgte verläuft nicht geradlinig, sondern hat mehr oder weniger große Sprünge, so dass es nicht immer einfach ist, ihr zeitlich zu folgen. Man muss sich daran gewöhnen, bei Lesen die einzelnen Episoden wie einen Teppich miteinander zu verweben und am Ende dann ein Gesamtbild zu haben.

Natürlich wirkt die Geschichte sehr einseitig, denn sie wird aus der Sicht einer palästinensischen Familie erzählt, die die Vergehen ihrer eigenen Leute ausblendet und ein deutliches Feindbild besitzt und hier kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es darum geht, dieses Feindbild immer wieder zu benennen. Andererseits wirkt die Familie so auch authentischer, denn differenzierter wird die Einstellung vieler Betroffenen dort sicherlich nicht aussehen.

Ich bin hin und hergerissen, wie ich das Buch bewerten soll. Einerseits gab es berührende Szenen, die durch die bildliche und blumige Sprache der Autorin besonders hervorgehoben wurden, andererseits wirkte die Geschichte phasenweise auch leblos und seltsam distanziert, weil die Erzählweise oft sprunghaft und im Stil irgendwie unbeteiligt, wie ein Bericht, wirkte. Zudem wurden mir gegen Ende die bildhaften Beschreibungen etwas zu viel, ich fühlte mich übersättigt davon und hatte manchmal das Gefühl, dass einige Beschreibungen auch zu bemüht waren. Die mystischen Einschübe verstärkten meine Ungeduld mit der Geschichte gegen Ende leider dann auch noch. Und die immer mehr aufeinander folgenden Schicksalsschläge, die neben Krieg, Flucht, Missbrauch, Verbannung, Gefangenschaft und Tod auch noch Krankheiten, Fehlgeburten, unglückliche Liebschafen etc. brachten und damit das Gefühl entstehen ließen, diese Familie muss wirklich alle Schicksalsschläge erleiden, die es zu erleiden gibt, störten mich doch sehr, denn es wirkte überstrapaziert. Und wer aufgrund des Klappentextes den Schwerpunkt auf einer tragischen Liebesgeschichte erwartet, wird dies nicht finden, denn sie spielt nur eine kleine Rolle.

Es gab also durchaus berührende Szenen, die ich interessant und gut fand, gerade ein paar der Frauen waren sehr lebendig beschrieben. Aber insgesamt war mir die Geschichte zu konstruiert und zu überladen mit Schicksalen und Klischees und was die bildhaften Beschreibungen und die Esoterik betrifft, für mich irgendwann zu übertrieben.


Ultratec Edelstahl Wasserkocher (2200 Watt, 1,7 l, LED Display und wählbaren Temperaturstufen, kabellos) silber
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Preis: EUR 39,99

4.0 von 5 Sternen Wäre die Mindestfüllmenge geringer, wäre er für mich sehr gut, 25. Juni 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Dieser Wasserkocher erfüllt viele Voraussetzungen, die ich an einen solchen habe, und ich kann somit eine gute Bewertung abgeben. Er wirkt vielleicht vom Material nicht so wertig, wie manche teurere Modelle, denn er ist recht leicht und sitzt auch recht locker auf der Grundplatte. Aber das sind alles keine Nachteile für mich

Folgendes ist mir positiv aufgefallen:

- die Wasserstand-Anzeige ist gut einsehbar an der Seite und nicht wie bei manch anderen Modellen unter den Griff gequetscht.
- Einfache Einschaltung und Bedienbarkeit direkt oben im Griff. Entweder per Anschaltknopf fürs Kochen oder per Plus/Minus-Knopf für die Auswahl der Temperatur (60, 70, 80 oder 90 Grad).
- Bei Erreichen der gewünschte Temperatur, schaltet der Kocher automatisch ab und gibt ein Piep-Signal, sehr wichtig, da ich üblicherweise nicht die ganze Zeit neben dem Kocher warte.
- Die Reinigung geht gut und einfach, denn der Behälter ist innen glatt und aus Edelstahl. Auch ist die Öffnung groß genug, um mit der Hand gut hinein zu kommen. Auch stören innen keine Ecken, Kanten oder Vorsprünge.
- Die mehrfarbige Beleuchtung ist ganz nett anzuschauen und man weiß gleich, ob man die richtige Temperatur eingestellt hat.
- Die unterschiedliche Temperaturwahl ist einfach klasse, da ich neben kochendem Wasser immer auch unterschiedlich heißes Wasser für Tee oder Suppen u. ä. benötige. Das möchte ich bei einem Wasserkocher nicht mehr missen!

Folgendes könnte besser sein:

- die minimale Wassermenge ist hier 0,5 Liter. Die Hälfte davon würde weniger Wasser verschwenden, wenn man sich nur eine einzelne Tasse Tee kochen möchte. Dies ist auch der Punkt, der zu meinem Sternabzug führt, da ich mittlerweile weiß, dass es geringere Mindestfüllmengen gibt und ich das sehr viel besser finde.
- Ich persönlich finde schwarze Schrift nicht so gut lesbar, eine weiße Schrift fände ich für die Füllstandsanzeige besser. Aber das ist sicher individuell Geschmacksache.


Der dunkle Weg: Roman
Der dunkle Weg: Roman
von Susanne Goga
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Ein junge Frau sucht in Irland eine neue Heimat - und Irland sucht die Freiheit, 17. Juni 2015
Rezension bezieht sich auf: Der dunkle Weg: Roman (Taschenbuch)
Inhalt
Die junge Hamburgerin Ida verlässt 1912 ihre Heimat, um eine Freundin in Irland zu besuchen. Schnell hat sie die Stadt Dublin und die Menschen, die sie dort kennenlernt, in ihr Herz geschlossen und beschließt, gegen den Willen ihrer Eltern, zu bleiben. Sie sucht sich eine Wohnung und eine Arbeit und beginnt zu malen. Denn Ida ist Künstlerin und fängt mit schnellen Strichen die Persönlichkeit von Menschen und Situationen ein. Schon bald findet sie sich in den Elendsvierteln wieder, um die Menschen zu malen und damit auf deren Leben aufmerksam zu machen.

Dort trifft sie auch auf den abweisend und unfreundlich wirkenden Arzt Cian, der sich mit ganzem Herzen der medizinischen Versorgung der notleidenden Bevölkerung verschrieben hat. Trotz seiner schroffen Art fühlt Ida sich schnell zu ihm hingezogen. Gleichzeitig mobilisiert sich der Widerstand der Freiheitskämpfer, die im Geheimen Pläne gegen die englischen Fesseln schmieden. Idas Liebe zu Land und Leuten wird immer fester, das Leben aber auch immer gefährlicher, denn neben den Revolutionen stürzt auch noch der Erste Weltkrieg über sie alle ein und plötzlich gehört Ida zum Feind. Sie muss sich entscheiden, wohin sie gehört...

Meine Meinung
Sehr gut gefällt mir, wie historische Personen der irischen Freiheitskämpfe und historische Ereignisse, wie z. B. die Waffenlieferungen, der Osteraufstand oder auch der Einbruch des 1. Weltkrieges geschickt in die Geschichte eingewebt wurden. Auch wenn Ida und Cian erfunden sind, so hatte ich beim Lesen das Gefühl, sie hätten auch wirklich damals gelebt haben können, so lebensecht agierten sie mit den historischen Personen, die hier von der Autorin zum Leben erweckt wurden.

Überhaupt wirkte die Atmosphäre der Zeit sehr authentisch auf mich. Nicht nur durch die schlimmen Bilder der Elendsviertel , die beschriebene Nöte der Arbeiter, die feinen Gesellschaften der reichen Familien und die gefährlichen Kämpfe der Rebellen, sondern auch durch die Gespräche und Gefühle der Protagonisten. Die Zeit und die Personen wirkten lebendig auf mich.

Und das erreichte die Autorin bei mir trotz oder gerade durch ihren ruhigen Stil. Die Figuren bekommen genug Zeit, sich vorzustellen. So erlebte man sehr gut mit, wie sich Ida in Dublin einlebte, dort neue Freundschaften schloss und zu sich selbst fand. Auch die Liebesbeziehung zwischen ihr und dem Arzt Cian wuchs langsam, aber damit um so realistischer, denn Ida war fremd im Land und musste erst einmal auf eigenen Füßen stehen und dabei die ablehnende Haltung ihrer Eltern verarbeiten, auch wenn sie ihre Liebe zu Irland schnell gefunden hatte. Und Cian trug ein belastendes Päckchen aus der Vergangenheit mit sich herum, das einer vertrauensvollen Verbindung erst einmal im Wege stand. Dazu noch Idas Angst um ihre neu gewonnen Freunde, die sich dem Widerstand verschrieben haben.

Doch auch wenn die Autorin die Geschichte ruhig fließen lässt, so ist sie alles andere als langweilig. Im Gegenteil: ich konnte dadurch eine sehr gute Nähe zu den Figuren aufbauen und daher ganz besonders gut mit ihren Erlebnissen und ihrem Zusteuern auf Krieg und Rebellion mitfiebern.

Ein sehr geschickter Beginn ist dabei der etwas beängstigende Prolog, den man beim Lesen die ganze Zeit im Hinterkopf behält und einen Hoffen und Bangen lässt und der sich gegen Ende dann wieder in die Geschichte einfügt. Das hält die Spannung gut oben.

Durch die historischen Figuren und Begebenheiten sind natürlich einige Schicksale vorgegeben, wenn man die Personen kennt. Aber ich kannte sie nicht und bin entsprechend ahnungslos auf das Ende zugesteuert, auch wenn ich schlimme Befürchtungen hatte. Der Freiheitskrieg der Iren, der mit dem Osteraufstand einen dramatischen Höhepunkt erreichte, war nun mal blutig.

Es war sehr interessant für mich, durch diesen Roman etwas über den Beginn der irischen Freiheitskämpfe zu lesen und die Menschen dahinter ein bisschen kennenzulernen und ihre Motivationen, Probleme und Konflikte zu erleben. Eingebettet in diesem Rahmen war das Schicksal von Ida und Cian für mich sehr spannend und emotional zu lesen.


GBC Fusion 3100L A3-Laminiergerät, anthrazit, mit schneller Aufheizung
GBC Fusion 3100L A3-Laminiergerät, anthrazit, mit schneller Aufheizung
Preis: EUR 132,27

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes, glattes und schnelles Ergebnis (Modell Fusion 3100L), 15. Juni 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Es handelt sich um eine Bewertung des Modells Fusion 3100L.

Ich bin sehr zufrieden mit dem handlichen Gerät und kann bisher nichts Negatives daran erkennen. Ausprobiert habe ich unterschiedliche Papierformate, einschließlich DIN A3 (mit 80 Mikro Laminiertaschen). Zum ersten Betrieb qualmt es kurz und riecht etwas strenger, aber das geht schnell weg und ist im weiteren Gebrauch nicht mehr so (Laminieren an sich riecht natürlich immer etwas).

Folgendes ist mir positiv aufgefallen:

- Kurze Aufheizzeit von ca. 1 min, dann kann man schon loslegen
- Schön leise
- Gleichmäßiger, paralleler und zügiger Einzug
- Sehr gutes, glattes und schnelles Ergebnis ohne Blasen und Wellen
- Dickere Papiervorlagen und DIN A3 Formate werden auch problemlos verarbeitet
- Eine hintere Auffangschale sorgt dafür, dass das fertig laminierte Ergebnis gerade und glatt aus dem Gerät herausgeschoben wird.
- Angenehm leichtgängige Größenverschiebung für die unterschiedlichen Formate im Einzug, kein Ruckeln und Zerren
- Praktische Touch Tasten für das schnelle Umschalten der Folienstärken
- Taste für „Manueller Revers“ vorhanden, so dass man bei Fehl- oder Schiefeinzug das Blatt wieder rückwärts gut herausschieben lassen kann.
- Automatischer Standby Modus nach 30 min, falls man mal das Ausschalten vergisst.

Das Gerät wird beim Betrieb an seiner Oberseite sehr heiß, aber nicht an den Seiten, so dass man es bei Bedarf dort anfassen und anheben oder transportieren könnte.


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