Profil für Joerg Krause > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Joerg Krause
Top-Rezensenten Rang: 17.856
Hilfreiche Bewertungen: 126

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Joerg Krause (Essen)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
pixel
Bow Wow
Bow Wow
Wird angeboten von MEDIMOPS
Preis: EUR 5,77

4.0 von 5 Sternen Leider etwas elektronisch, 21. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bow Wow (Audio CD)
Johnny Guitar Watson – als Funkateer ein Ausnahmekünstler. Ich steh jedenfalls total d’rauf – jedenfalls auf seine handgemachte Funkmusik wie auf "Ain’t That A Bitch", "A Real Mother For Ya" oder "Love Jones". Johnny Guitar Watson ist Multiinstrumentalist und er hat auf diesen CDs bis auf die Bläser fast alles selbst eingespielt (Gitarre, Bass, Drums, Keyboards, Vocals). „Bow Wow“ ist ein Werk der 90er und so sind Drum und Bass programmiert. Zwar wohl vom Meister selbst, aber dennoch synthetisch. Und das hört man - leider! Die Kompositionen sind dennoch ganz gut und die Gitarren sind natürlich auch echt. "Johhny G. is back" ist im Übrigen ein sehr geiler Titel. Also 3,5 Sterne, aufgerundet auf 4 ;-) Wer noch nichts von ihm hat, sollte mal nach den oben Genannten CDs schauen. Für Watson-Fans ist aber auch Bow Wow durchaus den Kauf wert.


My Old Friend: Celebrating George Duke
My Old Friend: Celebrating George Duke
Preis: EUR 16,97

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Always there, my old friend, 21. August 2014
Ich war sehr skeptisch. Al Jarreau ist für mich einer der ganz großen und Alben wie "We got by", "Glow" und "Breakin‘ Away" laufen bei mir auch heute noch regelmäßig. Ob jazzig oder poppig, fast immer mit erstklassigen Musikern und guten Arrangements ausgestattet, sind seine Aufnahmen mal enorm groovig und mal äußerst gefühlvoll. Und dann natürlich seine außerordentliche Stimme. Wie alle Menschen, wird aber auch AL Jarreau älter und das, was ich live in den letzten Jahren von ihm gehört habe, hat mich dann doch eher enttäuscht. Das ist nicht zu ändern, kommt an den Zauber der früheren Jahre aber nicht heran. Und so wollte ich "My Old Friend" erst gar nicht kaufen. Gut, dass ich es doch getan habe. Natürlich merkt man, dass er stimmlich nicht mehr so "vital" ist, wie früher. In einer Musikzeitschrift las ich "Schon nach den ersten Tönen ist klar: Auch in seinem 73. Lebensjahr singt Jarreau so beweglich und nuancenstark wie eh und je". Das ist m.E. Unsinn. Da fragt man sich, ob der Kritiker die CD überhaupt gehört hat. Dennoch ist das neue Album aber ein schönes Stückchen Musik. Es ist seinem 2013 verstorbenen Freund George Duke gewidmet und enthält daher ausschließlich dessen Kompositionen. Musikalisch schnörkellos und erstklassig, u.a. mit John Robinson (Drums), Marcus Miller, Stanley Clarke (Bass), Paul Jackson Jr. (Guitar) und -der Technik sei Dank- George Duke. Gesanglich hat Al sich Unterstützung geholt u.a. von Lalah Hathaway, Kelly Price, Dianne Reeves und Dr. John. Und das war eine sehr gute Idee. Al Jarreaus Stimme klingt hin und wieder zwar etwas gebrechlich, funkelt und strahlt aber dennoch inmitten seiner Kollegen. In dieser Mischung ist das Album daher absolut empfehlenswert. Es ist nicht so herausragend wie einige seiner älteren Werke und insgesamt eher ruhig angelegt. Deshalb am Ende von mir „nur“ 4 Sterne. Hört euch die ersten beiden Nummern an und entscheidet dann selbst. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dies der gelungene Abschluss von Al Jarreaus Discographie ist. Aber wer weiß, was dem Meister noch einfällt…? Kaufempfehlung!


Funk This
Funk This
Preis: EUR 15,03

5.0 von 5 Sternen Funk This !, 1. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Funk This (Audio CD)
Das Schöne ist ja, dass man vor dem Kauf einer CD in die Titel des Albums reinhören kann. Das sollte man hier eventuell tun, dann würden sich Kommentare wie "es hat mit Gesang wenig zu tun. (…) das ist kein Gesang, sondern eine Schreierei." vermeiden lassen (obwohl ich schon ein bisschen darüber grinsen musste). Chaka Khan hat mit "Funk This" nach längerer Pause ein amtliches Album vorgelegt, das mehr ist als nur Wiederholung dessen, wofür sie in den 80ern bekannt wurde. Es hat (zum Glück) einen eigenen Sound, der alles andere als beliebig ist. Dafür schon mal die ersten beiden Sterne. Zu Chaka Khans Gesang kann ich auf die Rezension von "chodeige" verweisen: "kraftstrotzende Signatur-Stimme mit schier unendlicher Energie" trifft es schon ziemlich gut. Zugegeben - ich musste die CD zwei-, dreimal hören bis es bei mir geFUNKt hatte. Es groovt, es rumpelt und es knallt. Fette Beats, gute Gitarren-Riffs und ein insgesamt dichter und kompakter, analoger Sound. Das sind die nächsten zwei Sterne. So stell ich mir zeitgemäßen R&B vor. Wer immer noch nicht weiß, was ihn erwartet, der möge sich die erste Nummer „Back in the Day“ anhören und vielleicht noch das Cover von "Sign O' The Times" und dann entscheiden…


Breakin' Away
Breakin' Away
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Breakin‘ Away - der Titel ist Programm…, 1. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Breakin' Away (Audio CD)
…könnte man meinen, wenn man dieses Album mit den zuvor von Al Jarreau veröffentlichten vergleicht. „We got by“, „Glow“ und “This Time“ & Co. waren deutlich jazz-orientierte Alben, die natürlich nach wie vor großartig sind. „Breakin‘ Away“ geht aber klar in Richtung Pop-Musik. Das gilt für den Sound, die Arrangements und Kompositionen gleichermaßen. Trotzdem (oder gerade deshalb?) ist es DAS Album, das mir Al Jarreau damals nahegebracht hat und für mich auch heute noch zu seinen besten drei Alben gehört. Unfassbar wie luftig und locker die gesamte Musik daherkommt. Anders als in einer anderen Rezension zum Ausdruck kommt, spielt Steve Gadd bei fast allen Stücken Schlagzeug und Abraham Laboriel Bass, die Fender-Rhodes- und Keyboard-Sachen stammen überwiegend von David Foster und Tom Canning (bei einer Nummer von George Duke). Für die Bläser war in großen Teilen Jerry Hey verantwortlich. Unglaublich wie sämtliche Stücke gooven. Das fängt schon mit der ersten Nummer „Closer to your Love“ an. Unerreicht auch „Roof Garden“. Allein für diese beiden Stücke würde sich der Kauf der CD schon lohnen. Trotz vieler weiterer guter Alben ist Al Jarreau m.E. danach nie wieder ein so homogenes und musikalisch überzeugendes Album gelungen. „Jarreau“ von 1983 klingt in großen Teilen sehr nach 80er-Jahre Synthie-Pop. „High Crime“ von 1984 teilt trotz guter kompositionen soundmäßig dasselbe Schicksal. „L is for Lover“ von 1986 ist (produziert von Nile Rodgers) musikalisch recht belanglos. Und Ende der 90er begann leider das herausragende stimmliche Talent von Al Jarreau zu verblassen. So traurig es auch ist, er ist inzwischen ganz und gar nicht mehr das, wofür er bekannt wurde. „Breakin‘ Away“ mag der/ein Höhepunkt seines Schaffens gewesen sein. Jedenfalls ist das Album nach wie vor zeitgemäß und damit mehr als ein Meilenstein. Ich kann kaum glauben, dass hier bislang nur 4 Rezensionen zu finden sind, immerhin vergeben alle 5 Sterne ;-)


Hammer & Michel
Hammer & Michel
Preis: EUR 12,05

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen wenig authentisch, langweilig, überflüssig, 20. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Hammer & Michel (Audio CD)
Mir gefällt die CD von Jan Delay auch nicht und ich kann auch nicht mehr als 2 Sterne dafür vergeben. Mich stört dennoch, dass sich hier so viele mit derselben Ignoranz und Intoleranz zu Wort melden, die man Jan Delay vorhält. Das ist absurd. Man frage mal Kenner der klassischen Musik nach den Sangeskünsten einiger z.T. hochdotierter Rockstars. Vor diesem Hintergrund Jan Delay vorzuhalten, er „könne nicht singen“, ist lächerlich. Natürlich kann er das nicht. So wie viele Rockmusiker es auch nicht können. Was aber bei dem einen noch geflissentlich übersehen wird (oder sogar zum Kult erhoben wird), hält man dem anderen als scheinbar objektives Argument entgegen. Zu schreiben, dass Jan Delay ein „Nulltalent“ sei oder nur ein „Poser“ ist jedenfalls mit Blick auf die Hard Rock und Metal-Szene ebenfalls ziemlich daneben; tummeln sich hier doch selbst unzählige Poser und -sagen wir mal- Musiker mit ganz besonderem Geschmack.

Ja, Jan Delay wirkt auf der CD auch auf mich wenig authentisch; das war bei „Bahnhof Soul“ anders. Seine Art zu singen passt wahrscheinlich auch besser zu rhythmischen Sachen wie Funk und Hip Hop. Auch die Band, die auf der letzten CD noch so extrem leichtfüßig daher kam, als hätte sie nie etwas anderes gemacht, klingt auf „Hammer und Michel“ hölzern, uninspiriert und bemüht. Das liegt nicht nur an den Kompositionen, die in der Tat überwiegend langweilig und so wenig spritzig sind, wie die vielen Holzhammer-Reime. Man hat den Eindruck, dass sich keiner von den Jungs in diesem Genre wohl fühlt. Nur Jan Delay scheint nichts davon zu merken. Schade eigentlich, denn noch so eine CD wie „Bahnhof Soul“ hätte in meinem CD-Regal durchaus noch Platz gehabt.

Noch ein paar Worte zu Delays Aussagen über Heino. Ich weiß nicht, ob Heino ein Nazi war oder ist. Er beteuert ja immer das Gegenteil. Fakt ist aber, und damit müssen sich auch seine Fans auseinandersetzen, dass er 1978 auf Geheiß des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Hans Filbinger (Mitglied des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes der Freiburger Universität, des Wehrsportverbands, der NSDAP und des NS-Rechtswahrerbundes), der auch nach 1945 durchaus öfters wegen seines Talentes von sich reden machte, altes Brauchtum zu beleben, einer Schulklasse seine neue Platte mit dem dreistrophigen Deutschlandlied überreichte („Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt“). Fakt ist auch, dass Heino in den Jahren 1983 und 1986 in Südafrika -also zur Zeit des Apartheidregimes- in dem Freizeitkomplex Sun City aufgetreten ist, der ausschließlich der weißen Bevölkerung vorbehalten war und deshalb unter den meisten namhaften Musikern verpönt war. Fakt ist auch, dass Heino noch im letzten Jahr (2013) in einem Interview gesagt hat, er sei „Hart wie Kruppstahl, zäh wie Leder, flink wie ein Windhund“ - eine Aussage, die fast wörtlich ihren Ursprung in einer Rede Adolf Hitlers auf dem Reichsparteitag der NSDAP im September 1935 hat. Der historische Zusammenhang sei ihm nicht bewusst gewesen, hat Heino später dazu gesagt. Derselbe Heino übrigens, der den Menschen, die ihn wegen seiner -sagen wir mal- folkloristischen Liederwahl kritisieren, ansonsten gerne mangelnde Geschichtskenntnisse vorhält. Bei Hitler-Zitaten ist er wohl nicht so ganz geschichtsfest... Ihn deshalb, wie Jan Delay es getan hat, einen Nazi zu nennen, war nach Ansicht von Juristen aber wohl dennoch nicht in Ordnung. Verstehen kann ich trotzdem, dass man es als Musiker schlimm findet, wenn man sein eigenes Stück auf Heinos Album "Mit freundlichen Grüßen" wiederfindet und seine Texte mit gerolltem „R“ und in schönem Bariton hören kann.

Wer Jan Delay einen „Volksverhetzer“ und Heino ein „Musikurgestein“ nennt, der sollte darüber vielleicht noch einmal in Ruhe nachdenken. Auch über die (hier in einer anderen Rezension zu lesenden) Äußerung „Es ist bezeichnend, wenn ein Linksextremist einen Volksmusikanten als Nazi bezeichnet, weil er Volkslieder singt“ wird sich selbst der ein oder andere Linksextremist wohl ärgern. Im Übrigen verstehe ich auch nicht, dass sich hier Rock- und Metal-Fans auf die Seite von Heino schlagen. Einen großen Unterschied kann ich zwischen den Alben "Mit freundlichen Grüßen" und „Hammer und Michel“ nämlich nicht erkennen. Beide sind nicht authentisch. Beide sind langweilig. Und vor allem: beide sind überflüssig.

In diesem Sinne: „Schwarz braun ist die Haselnuss!“ oder auch "auf St. Pauli brennt noch Licht da ist noch lange noch nicht Schicht"...


Fantec DB-AluSky U3e Festplattengehäuse (8,9 cm (3,5 Zoll), SATA, eSATA, USB 3.0)
Fantec DB-AluSky U3e Festplattengehäuse (8,9 cm (3,5 Zoll), SATA, eSATA, USB 3.0)
Wird angeboten von vollfarbdrucker-de Ihre Office Experten
Preis: EUR 32,42

4.0 von 5 Sternen Macht, was es soll und sieht schick aus ;-), 24. Mai 2014
Ich hatte noch eine Festplatte in einem USB 2.0 Gehäuse. Funktionierte, war aber ziemlich langsam. Also Platte ausgebaut und in dieses Gehäuse eingebaut. Die Bauteile machen nicht den allerstabilsten Eindruck, passen und funktionieren aber gut. Über den eSATA-Anschluss meines PCs ist die Platte nun natürlich viel schneller. Aber auch die USB 3.0-Übertragung zu unserem Notebook ist deutlich besser als vorher mit USB 2.0. Wie die Übertragungsraten im Vergleich zu anderen Gehäusen dieser Art sind, kann ich nicht sagen. Ich bin aber sehr zufrieden. Der Umbau war einfach und es sind alle Schrauben und Kabel (auch eSATA und USB!) dabei. Insofern relativiert sich der recht hohe Preis. Der "Standfuß" ist auch ok. Am Gehäuse ist ein On/Off-Schalter. Wer ein Gehäuse für eSATA und USB 3.0 haben möchte, ist hier m.E. bestens bedient.


Ice Age 4 - Voll verschoben
Ice Age 4 - Voll verschoben
DVD ~ Chris Wedge
Preis: EUR 5,97

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Teil 4 - voll nervig, 21. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Ice Age 4 - Voll verschoben (DVD)
Das meiste sagen die anderen 2-und 3-Sterne Kritiken schon.
Langweilige Handlung, hektischer Ablauf, alberne Witze, unmotivierte Dialoge...
Wie so häufig, eine Fortsetzung, die den Machern sicher viel Geld in die Kassen gespült hat, die man sich ansonsten aber sehr gut hätte sparen können. Wo Teil 1 und 2 wirklich witzig und neu waren, dominieren hier dämliche und vorhersehbare Pointen. Schade. Zwei Sterne sind schon geschmeichelt.


Samsung UE32F6470 80 cm (32 Zoll) 3D-LED-Backlight-Fernseher, EEK B (Full HD, 200Hz CMR, DVB-T/C/S2, CI+, WLAN, Smart TV, HbbTV, Sprachsteuerung) schwarz
Samsung UE32F6470 80 cm (32 Zoll) 3D-LED-Backlight-Fernseher, EEK B (Full HD, 200Hz CMR, DVB-T/C/S2, CI+, WLAN, Smart TV, HbbTV, Sprachsteuerung) schwarz
Wird angeboten von die TECHNIK-PROFIS
Preis: EUR 469,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 8. Mai 2014
Nachdem sich unser Röhren-Fernseher verabschiedet hatte, konnte es ja nur ein Flachbildschirm werden und die Wahl fiel auf den Samsung UE32F6470. Einerseits geht bei einem solchen Wechsel natürlich die Sonne auf. Anderseits gibt es auch Schattenseiten. Der Fernseher hat alle möglichen Anschlüsse (u.a. 3 x HDMI) und drei eingebaute TV-Tuner. Auch bei allen anderen technischen Daten konnte unser alter Fernseher natürlich nicht mithalten. Da wir außer einem Festplattenrekorder und einem (neu erworbenen) Blu-Ray Player nichts an dem Gerät angeschlossen haben, kann ich zu der Frage, ob anderen die Anzahl der Anschlüsse genügt, nichts sagen.

Aufbau und Einrichtung des Fernsehers waren relativ einfach und halbwegs schnell erledigt. Beim ersten Einschalten erscheint ein Installations-Assistent, mit dem ich alle wichtigen Einstellung vornehmen konnte. Auch die Einbindung in unser W-LAN verlief ohne Schwierigkeiten. Das Sortieren der Sender funktioniert mit der Fernbedienung passabel, auch wenn es vielleicht etwas länger dauert (hierzu gibt es aber inzwischen viele Tipps im Internet).

Das ganze Gerät ist aus Kunststoff und macht, wenn es einmal steht, einen halbwegs stabilen Eindruck. Vorteil dieser Bauweise ist das geringe Gewicht von ca. 8 Kg. Damit kann man es noch ganz gut allein bewegen. Der Standfuß macht einen ausreichend stabilen, aber optisch nicht gerade wertigen Eindruck. Er scheint aus Kunststoff mit einem dünnen Metallüberzug o.ä. zu sein. Bei dem 32-Zoll-Modell wirkt der Fuß m.E. etwas überdimensioniert (ich denke, dass der Fuß bei allen Modellen gleich groß ist und die Abbildung ein größeres Display zeigt). Ein schlichter schwarzer Fuß wäre mir lieber gewesen. Geschmackssache.

Die (Haupt-)Fernbedienung ist relativ klein, leicht und etwas unübersichtlich gestaltet. Ich habe zwar schon schlechtere gehabt; dennoch wird es dauern, bis man sich auf dieser im Dunkeln zurechtfindet. Bis dahin wird man sicher häufig den falschen Knopf erwischen. Eigentlich komisch, dass in Zeiten, in denen alles von irgendwelchen Spezialisten designed wird, ergonomische Fernbedienungen offenbar nicht zum Standard gehören. Liegt sie auf dem Tisch, kann man nicht mal eben lauter machen oder umschalten, weil sie mit der Unterseite nicht plan aufliegt und sich deshalb bei leichtestem Druck wegdreht. Es liegt noch eine weitere Fernbedienung bei, die viel weniger Tasten und sowas wie ein Touchpad hat. Für die Bedienung des Fernsehers empfinde ich die Touch-Bedienung als unkomfortabel und überflüssig. Mag sein, dass sie für die ein oder andere App (Smart-TV) sinnvoll ist.

Bei dem 32-Zoll-Modell liegen keine 3D-Brillen bei. Also: zusätzlich kaufen (20,00-30,00 EUR). Irgendwie seltsam, aber für mich nicht so wichtig.

Die Bedienung des Geräts ist recht übersichtlich. Ich kann zwar nur wenige Vergleiche zu anderen Herstellern herstellen. Wer sich ein bisschen mit Menüstrukturen auskennt, wird hier aber sicher keine größeren Schwierigkeiten haben. Computermuffel und/oder ältere Menschen werden ggf. Probleme haben. Da hilft nur, sich das Gerät von jemandem einrichten zu lassen, der sich auskennt, und dann eine Zusatzfernbedienung mit großen Tasten und den wichtigsten Funktionen kaufen (die Verkäufer in den Multimedia-Geschäften wissen sofort Bescheid ;-). Ebenfalls bescheiden ist die Tatsache, dass dem Gerät weder eine gedruckte Bedienungsanleitung beiliegt (nur eine Art Schnellstart-Anleitung) noch eine ausführliche auf CD o.ä. Das Gerät verfügt zwar über ein so genanntes E-Manual; das muss man aber erst einmal finden. Und außerdem muss das Gerät dafür in Betrieb sein. Will man bestimmte Funktionen des Geräts ausprobieren, während man in der Anleitung liest (was häufig nützlich wäre), taugt das E-Manual nichts.

Nun zum Bild: wer (wie wir) keine Fernsehsender in HD empfangen kann, wird ggf. etwas enttäuscht sein. Bildschirme dieser Art interpolieren die geringere Auflösung des Standard-Signals, damit ein volles Bild ausgegeben wird. Dabei bilden dann mehrere Bildpunkte des Monitors einen Bildpunkt des Quellsignals ab und darunter leiden Schärfe und Brillanz des Bildes. Steht der neue -größere- Fernseher am selben Platz wie sein Vorgänger, entsteht dabei durchaus der Eindruck, dass sein Bild nicht besser ist. Bei diesem so genannten „Upscaling“ soll es Unterschiede bei den Herstellern und/oder Geräten geben. Wie gut der UE32F6470 im Vergleich abschneidet, kann ich nicht genau sagen. Das Ergebnis ist aber erträglich. Ein guter Röhrenfernseher liefert hier m.M. nach aber klar das gefälligere Bild. Bei HD-Signalen ändert sich das allerdings schlagartig, weil Auflösung und Schärfe sofort signifikant zunehmen. Hier liegen klar die Vorteile dieser Bildschirme. Ob das Fernseh-Erlebnis dadurch insgesamt angenehmer wird, muss sich noch zeigen. Ich finde die Art der Darstellung (ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll) insbesondere bei Spielfilmen (und da vor allem bei Szenen mit Kameraschwenks/Bewegung) gegenüber Röhrenfernsehern gewöhnungsbedürftig. Das Bild sieht häufig so aus wie bei Billigproduktionen wie Soaps o.ä.; das kannte ich früher z.B. von Serien wie „Der Doktor und das liebe Vieh“ etc. Wie gesagt, es lässt sich nur schwer beschreiben. Ich wundere mich aber immer darüber, dass dies nur wenigen Menschen auffällt.

Sound: mag sein, dass dieses Modell für einen Flachbildschirm einen verhältnismäßig guten Sound ausgibt (ich habe keinen Vergleich zu anderen Modellen/Herstellern). Im Vergleich zu unserem alten Röhrenfernseher ist der Ton dennoch mäßig. Keine echte Enttäuschung, aber ein Verschlechterung. Will man das nicht akzeptieren und Blu-Rays oder DVD nicht nur mit gutem Bild, sondern auch mit gutem Sound schauen, muss man sich zusätzliche Geräte anschaffen (ab 100,00 EUR aufwärts). Damit ist ein Vorteil der flachen Fernseher (geringerer Platzbedarf) dann schon wieder verspielt und es werden noch mehr Kabel verlegt und noch mehr Stecker wandern in die Steckdose.

Smart TV /Netzwerkfunktion: wenn man bedenkt, dass alte Fernseher über einen USB-Stick oder gar über W-LAN maximal geschmunzelt hätten, bietet der Samsung auf den ersten Blick natürlich jede Menge Features. Wenn man sich aber genauer anschaut, welche davon letztlich genutzt werden bzw. überhaupt nutzbar sind, und wenn man mal die darin verborgene Werbung abzieht, dann schrumpft die Freude wieder merklich. Man erreicht die Mediatheken der öffentlich rechtlichen Sender und kann somit verpasste Sendungen über das W-LAN (wenn man denn eines hat) anschauen (ansonsten auch übers LAN). Das funktioniert passabel, auch wenn die Umschalt- und Reaktionszeiten in diesem Modus recht lang sind und das Laden der Daten (Streaming) etwas dauert. Es ist am Ende dennoch einfacher, als die Dateien erst auf den eigenen PC zu laden und von dort zum TV übertragen. Man kann seinen PC oder sein Tablet mit der Youtube-App des Fernsehers synchronisieren und so Youtube-Videos auf dem Tablet anwählen und auf dem Fernseher schauen. Das finde ich sehr praktisch; wer Youtube & Co. nicht nutzt, wird daran allerdings keine Freude haben. Wie es um Nutzbarkeit und Nützlichkeit der anderen Apps bestellt ist, kann ich nicht sagen; ich habe sie bislang nicht genutzt. Ausprobieren werde ich sicherlich noch, ob das Streaming von Portalen wie Watchever® o.ä. reibungslos in HD-Qualität funktioniert. Das dürfte sicherlich ein nützliches Feature sein. Die Bedienung einiger Apps wird sicherlich auch noch komfortabler, wenn man eine Computer-Maus und -Tastatur (USB oder Bluetooth) anschließt, was technisch möglich ist.

TV-Empfang und Rekorder-Funktion: in dem Gerät sind drei Tuner eingebaut (u.a. für DVB-T), von denen immer nur einer gleichzeitig genutzt werden kann. Daher taugt die Aufnahme-Funktion des Fernsehers nur begrenzt. Wer nur ab und zu einen Film aufnehmen will, wenn er eh nicht zuhause ist (oder eine Time-Shift-Funktion nutzen will), ist damit ausreichend bedient: USB-Stick anschließen, Aufnahme programmieren und die Sendung später vom USB-Stick anschauen (ggf. Werbung überspringen). Während einer Aufnahme kann man allerdings keine anderen Sender schauen. Und offenbar wirkt sich dieses Problem auch auf den Programm-Guide (EPG) aus; er zeigt die Inhalte der (noch) nicht angewählten Sender nicht bzw. nicht zuverlässig an. Isbesondere in der Programm-Übersicht ist das natürlich absurd. Schließlich versieht das Gerät jede Aufnahme mit einem Kopierschutz, d.h. sie kann nur auf diesem Gerät wiedergegeben werden. Das ist wirklich Unsinn. Ehrlich gesagt, funktioniert das alles mit einem durchschnittlichen Festplatten-Receiver um Längen komfortabler. Wer also häfiger und ohne Nerverei aufnehmen möchte, der kommt um die Anschaffung eines externen Rekorders nicht herum.

Zusammengefasst: für den aktuellen Preis ist das ein guter Fernseher mit vielen aktuellen Möglichkeiten. Da die Entwicklung in den letzten 15 Jahren in diesem Bereich rasant war und dies sicher so weitergeht (Ultra HD etc.) stellt sich die Frage, ob man sich das neueste Modell (zu einem meist hohen Preis) kauft. Da man außerdem davon ausgehen kann, dass Produkte dieser Art grundsätzlich nicht mehr für eine Lebensdauer von 10 oder mehr Jahren gebaut werden, wird man sich in Zukunft wohl ohnehin öfter ein neues Gerät kaufen. Aus ökologischer Sicht ist das natürlich völliger Unsinn, aber leider hat man hier kaum eine andere Wahl. Vor diesem Hintergrund mag die Entscheidung sinnvoll sein, sich ein auslaufendes Modell zu einem geringeren Preis zu kaufen und dabei zumindest wirtschaftlich halbwegs gut wegzukommen. Die 32-Zoll-Modelle von Samsung mit 400 Hz CMR kosten derzeit immerhin ca. 170,00 EUR mehr und Ultra-HD-Modelle sogar ein Vielfaches davon. In Anbetracht des recht günstigen Preises daher (bis jetzt) 4 Sterne von mir.


Morph the Cat
Morph the Cat
Preis: EUR 12,98

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer auf Fagen steht, kauft sich die CD ohnehin..., 23. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Morph the Cat (Audio CD)
…denn allzu viel gibt es von dem Meister ja nun auch nicht im Angebot.

Zugegeben, „Morph the Cat“ ist nicht die beste der Trilogie, die, so scheint es, inzwischen (seit Sunken Condos) aus vier CDs besteht ;-). Von mir aus kann Herr Fagen allerdings auch eine 8-teilige Trilogie herausgeben. Kamakeriad gefiel mir besser. Sunken Sondos gefällt mir besser. Und „The Nightfly“ ist außer Konkurrenz, weil sie mir 1982 den Sound von Donald Fagen ins Gehirn gespült hat, wo er sich bis heute festgesetzt hat. In einer anderen Rezension las ich zu „Morph the Cat“: perfekt aber ohne Leidenschaft. Das ist nicht so ganz falsch. Und in einer Zeitungskritik zu einer Steely Dan CD las ich mal, dass selbst deren schlechteste CD immer noch deutlich besser sei, als das meiste aktuelle Pop-Zeugs. In diesem Sinne: 4 Sterne – kaufen!


Horny Protectors KFZ Auto Halterung für Apple iPad 2G/3G/4G
Horny Protectors KFZ Auto Halterung für Apple iPad 2G/3G/4G

3.0 von 5 Sternen iPad an der Frontscheibe – ob das gut geht?, 23. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Halterung ist passabel verarbeitet und das iPad kann darin einfach und gut befestigt werden. Wir hatten sie gekauft, weil wir unser iPad2 im Urlaub auch als Navigationsgerät benutzen wollten. Und das hat letztlich gut funktioniert. Allerdings muss man sich im Klaren darüber sein, dass ein iPad etwa 750 Gramm wiegt und es während der Fahrt entsprechenden Druck bzw. Hebelkraft auf den Saugnapf ausübt (bei uns ist es nicht runtergefallen!). Außerdem ist so ein iPad relativ groß und es schränkt, je nachdem, wo man es an der Scheibe befestigt, das Sichtfeld doch deutlich stärker ein, als ein „normales“ Navigationsgerät. Insgesamt würde ich das Teil daher nicht wieder kaufen, was aber weniger an der Halterung liegt, als an der grundsätzlichen Idee, ein iPad an der Frontscheibe im Auto zu befestigen. Deshalb 3,5 Sterne ;-)


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5