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Rezensionen verfasst von
Daufratshofer "Doc.Daufi" (Böbing)
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On A Mission - Live in Madrid (Doppel CD)
On A Mission - Live in Madrid (Doppel CD)
Preis: EUR 19,99

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mission gelungen, 4. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also wenn man dem Michael Schenker eine Fleißnote verleihen müßte - da kommt für mich nur die Note 1 in Frage. Manchmal schon fast im Jahrestakt beglückt uns der deutsche Ausnahmegitarrist mit einer Veröffentlichung. Diesmal hat er den immer hungrigen Fans wieder ein Livealbum mit dem Titel "On A Mission Live In Madrid" beschert. Es ist bereits die 4. Scheibe, die mit seiner hervorragenden Band TEMPLE OF ROCK - featuring Ex-Rainbow Shouter Dougie White, Gitarrist & Keyboarder Wayne Findley sowie der ehemalige Rythmussection der Scorpions - Francis Buchholz am Bass und Schlagzeuger Herman Rarebell, entstanden ist.
Wie schon der Titel verrät, wurde die CD am 19. November im Joy Elava Theater in Madrid mitgeschnitten. Vorsichtshalber hatte Michael Schenker auch noch den Gig in der alten Seilerei in Mannheim mitschneiden lassen, um in Falle des Falles noch Material zu haben. Allerdings war dann doch Spanien die erste Wahl und das war auch gut so:
Ein völlig begeistertes Publikum erlebt Michael Schenker in Topform, der in seinem 3. Frühling ein Weltklasse Solo nach dem anderen herunterschraubt. Auch die Temple Of Rock Truppe scheint zu einer richtig homogenen Band zusammengewachsen zu sein, dessen I-Tüpferl Sänger Dougie White ist. Mit diesem Mann hat Michael Schenker einen richtig guten Sänger an seiner Seite. Auch wenn sich ab und zu mal kleine Spielfehler einschleichen - z.B. im Mittelteil von Attack Of The Mad Axeman und manchmal die Backing Vocals nicht ganz perfekt sind - das tut der Spielfreude auf dieser CD kein Abbruch und der Hörer bekommt ein authentisches Livekonzert auf die Ohren, bei dem nichts nachträglich im Studio getrickst worden ist.
Interessant ist diesmal die Songauswahl: Es gibt 2 Schwerpunkte in diesem Konzert bzw. auch auf der ganzen Tour: Der eine Schwerpunkt beruht sich auf seine Vergangenheit mit der englischen Band UFO - hier werden ganze 6 Stücke gespielt. Der andere Schwerpunkt bezieht sich auf die Veröffentlichungen mit seiner Temple Of Rock Band - ganz selbstbewußt werden 7 Stücke von seinen letzten 3 Langrillen gespielt. Etwas zu kurz kommt für mich die MSG Phase - die wird gerademal mit "Victim Of Illusions", "Rock My Nights Away" und "Attack Of The Mad Axeman" gewürdigt. Andererseits hat Schenker auf anderen Livescheiben diese Phase ausgiebig gewürdigt.
Ein bißchen Scorpions wurde auch mit eingepackt: "Lovedrive" und "Coast To Coast" - bei dessen Studioversionen Michael Schenker auch mitgespielt hat und mit "Blackout" und "Rock You Like A Hurricane" macht er sicherlich seinen beiden Mitstreitern Hermann Rarebell und Francis Buchholz aus ehemaligen Scorpions Tagen ein Zugeständnis. Hermann Rarebell war damals sogar am Songwriting zu "Rock You Like A Hurricane" (SCORPIONS CD - Love At First Sting) mit beteiligt.
Der Sound ist roh, kommt druckvoll herüber und am Mix kann ich jetzt echt nichts meckern. Es ist alles gut zu hören.

Fazit: Wieder ein gutes Schenker Live Album, das richtig roh und unverfälscht daher kommt, dem Meister in starker Verfassung zeigt und auch durch das tolle Publikum besticht. Der besondere Kaufanreiz liegt natürlich an den Liveversionen der Stücke aus der Temple Of Rock Phase. Bisher kannte man nur "Before The Devil Knows You`re Dead" live. Für Schenker Fans natürlich wieder ein Pflichtkauf, Fans von UFO, den SCORPIONS, bzw. von melodiösen Hardrock sollten dieser CD ein Ohr widmen.


Battle Scars (Deluxe Edition)
Battle Scars (Deluxe Edition)
Preis: EUR 16,99

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back In Blues!, 23. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Battle Scars (Deluxe Edition) (Audio CD)
Der Bluesrocker is back! Der in Kalifornien lebende Bluesrockgitarrist Walter Trout, der früher mal die Saiten für Canned Heat schwang und im Dienste von John Mayall stand, ist dem Tod nochmal von der Schippe gesprungen. Nach seiner Lebertransplation, bedingt durch seinen ausschweifenden Lebensstil hat nun der Gitarrist & Sänger Walter Trout ein Album abgeliefert, das so frisch, erdig und rockig daher kommt, wie zu seinen besten musikalischen Tagen (Relentless, Go The Distance, ...). Vergessen ist sein letztes Album "The Blues Came Callin`", wo man doch deutlich an der Stimme und auch teilweise an den Kompositionen merkte, das der Tod vor der Haustür stand. Die Scheibe war zwar bei Gott nicht übel, aber die neue CD Battle Scars ist von ganz anderen Kaliber. Trout hat wieder an Energie gewonnen, seine Stimme wirkt wieder wesentlich kraftvoller und vor allem die Songs wirken wie aus einen Guß. Der Blues knackt an allen Ecken und Enden, die Gitarrensolos reißen mich förmlich mit und Trout röhrt wie fast zu besten Tagen.
Hier ein kurzer Schnelldurchlauf der CD:
Der Opener "Almost Gone" fängt sehr bluesy, getragen an und bei der von Trout gekonnt gespielten Harp, am Beginn des rockigen Teil des Stückes, kommt gleich mal richtig Gänsehautstimmung auf. "Ohaha" spiegelt die emotionale Achterbahnfahrt während seines Klinikaufenthaltes wieder. Das folgende "Tomorrw Seems So Far Away" kommt herrlich funky daher. "Please Take Me Home" - eine Countrynummer, hat Walter Trout seiner Frau gewidmet, die ihm während seiner Leidenszeit Beistand leistete. Dann geht die Post mit "Playin` Hideway" voll ab." Das Stück rockt. Allein schon der Riff erzeugt bei mir Gänsehaut. Der Chorgesang beim Refrain ist nicht gerade typisch für Walter Trout, macht sich aber richtig gut. "Haunted By The Night" ist wieder ne langsamere Nummer, ein Riff auf der Slidegitarre erzeugt für knisternde, bluesy Stimmung. "Fly Away" ist ein guter, country, anghauchter Rocker geworden. Ein weiterer Höhepunkt dieser Scheibe ist "Move On"! Ein klasse, richtig locker lässiger Riff durchzieht den Song, der irgendwie gut zum "Go The Distance" Album gepaßt hat. Der Refrain schraubt sich in das Gehör und die herrlichen Solos bilden das I-Tüpferl dieses Stückes. "My Ship Away" wartet mit guten, fast schon southernrockigen Riff auf. Klar das auf einem Trout Album auch mindestens eine Bluesnummer vertreten ist. "Cold, Cold Ground" heißt sie und ist ein schöner Blues geworden, wo Walter Trout an Gitarre wieder mal sein ganzes Können aufbietet. Einfach fein.
Den Abschluß dieser absolut gelungenen CD bildet die schöne, sehr feinfühlige Akkustiknummer "Gonna Live Again". Großes Kino!
Ein kurzes Wort noch zu seinen Begleitmusikern, die natürlich auch erste Sahne sind. Die Hammond B 3 wird wieder von seinem langjährigen Begleitmusiker Sammy Avilla bedient. Die Rythmussection besteht aus Michael Leasure am Schlagzeug und Bassist Johnny Griparic.

Fazit: Walter Trout ist wieder da und hat mit "Battle Scars" ein derart überzeugendes Album eingespielt, was ich nach seiner langen Leidenszeit nicht mehr erwartet habe. Da kann man nur hoffen das Walter Trout noch lange in dieser wieder erwachten, bestechenden Form bleibt und uns noch viele Scheiben ala "Battle Scars" abliefert. Ein Muß für alle Trout Fans und Bluesrockliebhaber.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 24, 2015 9:00 PM MEST


Fallen
Fallen
Preis: EUR 17,99

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen und Gott sprach es werde STRYPER, 16. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fallen (Audio CD)
Stryper befinden sich im 2. Frühling. Nach der bärenstarken "No More Hell To Pay" CD und der starken Livescheibe "Live At The Whisky" legen die Jungs um Bandchef Michael Sweet mit "Fallen" wieder ein beachtlichen Longplayer hin. Mächtige Gitarrenriffs umrunden den kraftvollen, melodiösen Gesang von Michael Sweet, der nicht nur als Sänger sondern auch als Gitarrist zu gefallen weiß. Die Songs sind sehr oft im Midtempo gehalten und die hochmelodiöesen Gesangslinien werden von meist hymnenhaften Refrains (Yaweh, Fallen, Big Screen Lies, ...) abgeschlossen. Oft durchziehen schöne zweistimmige Gitarrenläufe die Songs und überhaupt wartet das Gitarrenduo Oz Fox / Michael Sweet mit klasse Solos auf.
Stryper knüpfen mit "Fallen" und der 2013 erschienen "No More Hell To Pay" da an, wo sie mit starken Scheiben wie etwa "Under Soldiers Command", "To Hell With The Devil" in den 80iger Jahren aufwarteten, aber denn durch einige mittelmäßige bis schlechte Veröffentlichungen viel Credit bei den Fans verspielten. Die Songs weisen durchaus eine Referenz zu den 80iger Jahren auf. Denoch haben sie einen modernen Anstrich bekommen und auch härtetechnisch gesehen haben Stryper ein paar Pfunde zugelegt, ohne aber den melodiösen Faden zu verlieren.
Höhepunkte der gelungenen CD ist die mit einem Kichenchor beginnende Hymne "Yahweh", der ebenfalls hymnenhafte Titelsong "Fallen", das mit starken, stypertypischen Refrain aufweisende "Let There Be Light", der Fetzer "Til I Get What I Need" und das mit starken Riff durchsetzte "After Forever". Mit den Abräumer "The Calling" fühlt man sich endgültig in goldene 80iger Jahre versetzt. Der Refrain bohrt sich sich in die Gehörgänge und reißt einen förmlich mit. Das macht Spaß. Das letzte Stück der CD "King Of Kings" hat wieder so einen ganz starken hymnenhaften Refrain, ist ansonsten ein richtig schnelles Lied. Auch die Ballade "All Over Again" weiß im Gegensatz zu manch alten Balladen, die doch arg süßlich daher kamen, zu gefallen.
Die Texte sind wieder stark religiös - ist sicherlich Geschmacksache, aber meiner Meinung nach wesentlich sinnreicher, als diverse Satansverehrung von einigen Deathmetalbands. Letztendlich zählt die Musik, und die ist auf "Fallen" wirklich erste Sahne.

Fazit: Stryper machen mit dem neuen Album "Fallen" mit dem weiter, was sie einst in den 80iger Jahren so stark gemacht hat. Wem kann man also "Fallen" empfehlen? Natürlich allen Fans von Stryper und den Fans von handwerklich gut gemachten, melodiösen Metal.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 20, 2015 1:08 PM MEST


Crosseyed Heart
Crosseyed Heart
Preis: EUR 14,49

60 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen It`s only Keef, but I like it, 18. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Crosseyed Heart (Audio CD)
Die Rock `n` Roll Legenden werden immer weniger: Viele sind in den Rock `n` Roll Himmel aufgestiegen (Brian Jones, Jimi Hendrix, Keith Moon, Bon Scott, Phil Lynott, John Bonham, ...) oder machen merkwürdige Dinge wie etwa Ritchie Blackmore, der in Strumpfsocken Mittelalterliche Folklore macht und neulich in einem Interview sagte, das er Florian Silbereisen toll findet. Manche sind auch in Rente gegangen.
Von den großen Rock `n` Roll Urgesteinen gibt es aber noch, mal abgesehen von Lemmy Kilmister (Motörhead), einen sehr aktiven Herren, der allen Jungspund Musikern zeigt, das man im Alter von 70 Jahren noch sehr ordentliche Rockmusik machen kann:
ROLLING STONES Gitarrist KEITH RICHARDS hat nun mit Crosseyed Heart ein Rockalbum abgeliefert, das so grundehrlich ist wie die Falten in seinem Gesicht, das auf dem Albumcover zu sehen ist. Es ist sein drittes Soloalbum geworden und wiederum schert sich der Altmeister einen "feuchten Dreck" um aktuelle Musikeinflüsse ala Rap ,Hip Hop, House, oder bedient sich an Sounds und Maschinenbeats, die am PC erstellt werden. Hier wird noch echte, handgemachte "Mucke" zelebriert.
Keith Richards hat wieder einige bewährte Kumpels um sich geschaart, wie etwa der Schlagzeuger Steve Jordan und Gitarrist Waddy Wachtel von seiner Band in den 80iger Jahren - der X-Pensive Winos oder die langjährige Begleitmusiker der Rolling Stones - Bobby Keys am Saxophone (zu letzten Mal - auch er ist in den Rock `n` Roll Himmel aufgestiegen) und Berhard Fowler - Backing Vocals, Jim Horn - Baritone Saxaphone. Bei der schönen Ballade "Illusion" singt Keith im Duett mit Norah Jones. Bei einigen Stücken spielt Pino Palladino am Bass sowie einige weitere Musiker.
Das Album hat eine tolle Mischung von Musikstilen, die von Blues ("Crosseyed Heart") über Funk ("Substantial Damage"), Country (Goodnight Irene), Rock `n` Roll (Blues In The Morning), schöne Balladen wie z. B. "Illusion", "Lover`s Plea" über typischen Stonesrock ala "Amnesia" oder "Heartstopper" bis hin zum Reggae "Love Overdue" reicht.
Keith singt für seine Verhältnisse recht ordentlich und er läßt seine Gitarre in unverwüstlicher Chuck Berry Manier erklingen.
Ab und zu bedient Keith den Bass und versucht sich am Piano und der Orgel. Die Songs sind eigentlich ganz typisch für ihn und eine gute, warme Produktion runden die Scheibe ab.
Fazit: Keith Richards ist ein sehr ordentliches, grundehrliches Soloalbum gelungen, der das Warten auf die hoffentlich nächste Rolling Stones Scheibe verkürzt. Wem kann man also die Scheibe empfehlen: Allen Fans von Keith Richards, den Rolling Stones und allen, die auf echte, handgemachte Rockmusik stehen.


Rise to the Mountains
Rise to the Mountains
Preis: EUR 22,67

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Futter für die Southernrockgemeinde, 15. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rise to the Mountains (Audio CD)
Nach den Scheiben "Devil In Detail", "Iron Wood", "Sons Of The Western Skies" und "If It Ain`t Broke" haben jetzt HOGJAW mit "Rise To The Mountains" bereits ihr 5. Album veröffentlicht. Schon nach dem ersten Anhören war ich sprachlos. Die 4 Jungs haben ihre Hausaufgaben gemacht, alle Kräfte nochmals gebündelt und der Southernrockgemeinde, die ja immer nach neuen Stoff lechzt, richtig 10 dicke Eier beschert. 10 hervorragende Songs mit einem leicht modernem Anstrich wurden eingespielt, die den Vergleich mit den Southernrockveteranen Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet, Blackfoot, 38 Special (die southernrockigen 38iger) mittlerweile richtig standhalten können. Diese Scheibe bietet ein einziges Feuerwerk an geilen Riffs, knackigen Gitarrensolos, tollen Gesanghooks und schöner Twinleadgitarrenarbeit. Einziges Manko, wie schon ein anderer Rezesent bemerkte, 10 Songs sind noch zuwenig - bitte noch mehr davon!
Hier ein Schnelldurchlauf:
Mit Volldampf legt man auf dem Opener "Rise To The Mountain" los, das dann interessanterweise im 2. Teil des Stückes langsamer und bedächtiger wird, ohne aber an Reiz zu verlieren. "Leaving Out The Backside" ist ein flotter Countryrocker der härteren Gangart, Refrain geht gut in das Gehör. "Over For You It" knallt voll - messerscharfe Gitarrenriffs ballern in dem Fetzer in bester Molly Hatchet Manier - das ist Heavy Southernrock! Und es geht gleich gnadenlos weiter: "Where Have You Gone" - Toller angeswampter Gesang über ein so richtig tonnenschweren Grooveriff. Mit Song Nummer 5 wird es richtig episch. "I Will Remain" - teilweise balladesk - super Leadgitarre schon am Anfang - Gesang voll episch und der Refrain heavy gespielt - yes das könnte "Freebird" 2015 werden mit dem einzigen Manko, das man als geneigter Southernrockfan am Schluß die obligatorische Gitarrenschlacht erwartet, die dann doch leider nicht kommt. Das tut aber diesem Supersong kein Abbruch. Eigentlich müßte man denken, so jetzt müßten so langsam die etwas schlechteren Nummern kommen. Nein es geht ohne Gnade auf höchsten Niveau weiter. Wieder so ein geiles Ding von Riff eröffnet den groovigen Song "Fire, Fuel & Air" und der Refrain knallt so richtig rein. Bei der Scheibe kommt man gar nicht zum Durchatmen. Mit Volldampf geht es weiter - "Another Day" - Southernrock vom Feinsten. Das Ding rockt voll - man fühlt sich direkt in beste Molly Hatchet Zeiten versetzt. "Second To None" ein schwerer Stampfer und immer wieder diese fetten Riffs und der wirklich gute Gesang Jonhat Jones, dazwischen feine Solos von Jimmy Rose. Mit "The Smoker" wird es ein kleinwenig gemütlicher - obwohl der Zwischenteil wieder gewaltig rockt. "Grey Skies" ist dann ganz untypisch für die Band und das Album. Ein sehr balladesker, melachonischer Rauswerfer, der rein mit akkustischen Gitarren versehen ist. Die Gastmusiker John Rickard an der Pedal Steel, Irish Mike an der Mandoline sowie Kiah Kowalski als zusätzliche, weibliche Stimme verleihen dem Song eine besondere Note. Großes Kino.

Fazit: Mit "Rise to The Mountain" gelingt HOGJAW ihr wohl bisher stärkstes Album. Diese CD kann locker mit anderen Klassikern des Southernrockgeneres mithalten. Wem kann man also diese Scheibe empfehlen? Allen die auf härteren Southernrock ala Molly Hatchet, Copperhead, Blackfoot, Rebel Pride Band, Lynyrd Skynyrd, und härteren 38 Special stehen. Daumen hoch Jungs, weiter so!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 7, 2015 6:30 PM MEST


The Purple Album (Deluxe Edition)
The Purple Album (Deluxe Edition)
Wird angeboten von B68 Solutions
Preis: EUR 17,49

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen die etwas zu spät umgesetzte Top Idee, 15. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Purple Album (Deluxe Edition) (Audio CD)
David Coverdale hat sich einen lang gehegten Traum erfüllt. Er hat die großen Songs der Deep Purple MK III / MK IV Phase mit der Technik von heute nochmals neu aufgenommen. Es sollte auch eine Huldingung an die Band sein, der er seine große Laufbahn zu verdanken hatte, als er als junger Sänger einer völlig unbekannten Regionalband zu den damaligen Hardrockgiganten Deep Purple aufgenommen wurde.
Ursprünglich wollte Coverdale das Projekt mit dem Orginal Deep Purple Gitarristen Ritchie Blackmore durchziehen. Blackmore hatte sogar wieder Interesse nach langer Zeit als Strumpfhosenbarde mit mittelaterlich angehauchten Liedgutes ein bißchen wieder auf alten Pfaden zu wandeln und die E-Gitarre wieder mal einzustöpseln. Leider machte ihm da sein Management (Die Schwiegermutter seiner Angetrauten Candice Night) ein Strich durch die Rechnung. Coverdale sagte daß das Management von Blackmore völlig andere Vorstellungen von der Idee hatten (möglicherweise Mittelalterlich angehauchte Versionen der Deep Purple Klassiker mit Einbeziehung von Candice Night) und er dann ganz freundschaftlich von Ritchie wieder getrennt hat.
Letztendlich wurde David Coverdale von seiner Frau Cindy überredet, dieses Projekt ohne Ritchie Blackmore nochmals anzugehen. Für die Umsetzung dieser Idee hat Coverdale seine Band WHITESNAKE herangezogen.

Was mit beim ersten Durchhören sehr angenehm auffällt ist die Produktion, für die sich David Coverdale, Reb Beach und Michael Mcintyre auszeichen: Der Sound ist im Vergleich zu den letzten Whitesnake Alben wesentlich tranparenter geworden. Keine überladenden Metalgitarren - der Sound der Gitarren ist wieder richtig hardrocklastig geworden. Alles klingt griffig und nicht so düster wie auf "Forevermore".

Reb Beach und der neue Saitenhexer Joel Hoekstra spielen hier wirklich auffallend sehr gute, gefühlvolle Gitarrensolos. Ich vermisse Doug Aldrich in keinster Weise. Keine Frage Doug Aldrich ist ein klasse Metal Gitarrist - aber vermutlich hätte er alles mit überladenden Solos zugekleistert. Aber auch Rückkehrer Tommy Aldridge am Schlagzeug spielt absolut tight. Sein Spiel wirkt sehr lebendig. Michael Devin am Bass spielt routiniert und darf bei "You Fool No One" auch mal die Harmonica auspacken. Für die Keyboards hat man sich einen Gastkeyboarder geholt: Derek Hilland macht hier einen eher unauffälligen Job - die wenigen Keyboardsolos werden gekonnt gespielt - an die Klasse des unvergeßlichen John Lord reichen sie nicht heran.

Die Songauswahl ist natürlich super. Alle Klassiker der Ära mit Coverdale wurden bedacht. Die Umsetzung ist auch überraschend gut gelungen. "Burn", "Strombringer" - das sind immer noch Killersongs, funktionieren auch bestens im neuen Gewand. Beim Klassiker "Mistreated" zieht sich die Band mehr als achtbar aus der Affäre. Sehr gefühlvoll wird "Soldier Of Fortune" präsentiert - auch hier muß ich nochmal die Gitarristen Hoekstra / Beach loben - feines Spiel an den Akkusticgitarren.
Selbst der in den letzten Jahren viel gescholtene Sänger David Coverdale macht stellenweise keine so schlechte Figur. Bei beispielsweise "Lay Down Stay Down", die Ballade "Holy Man" oder bei "Might Just Take Your Life", das mit einem Slidegitarrenintro überrascht, singt er richtig gut. Bei "You Keep On Moving" bekomme ich sogar richtig Gänsehaut wenn ich Coverdales Gesang höre. Wenn man die Scheibe öfters hört, gewöhnt man sich direkt an die gealterte, brüchig gewordene Stimme von Coverdale. Das Singen hat er nicht verlernt - die gealterten Stimmbänder lassen es halt nicht mehr zu das er höher heraufsingt und manche Passagen sind schon mal krächzig.
Wenn Coverdale diese Scheibe Ende der 80iger Jahre gemacht hätte, wäre sie mit Sicherheit noch besser geworden, da er da stimmlich noch voll auf der Höhe gewesen war. Deshalb ein Stern Abzug von mir - eigentlich nur ein halber Stern.

Fazit: Mit der CD "The Purple Album" ist David Coverdale & Whitesnake eine richtig gute Scheibe gelungen, was ich ihm ehrlich gesagt nicht mehr zugetraut habe. Eine absolut überzeugende Umsetzung der alten Deep Purple Klassiker. Hervorzuheben ist die sehr gute, richtig hardrockige Produktion und die bärenstarke Arbeit der Gitarristen Reb Beach und Joel Hoekstra. Fans von Deep Purple, Whitesnake und von Hardrock mit leicht bluesiger Schlagseite sollten hier zugreifen!


Glörious
Glörious
Preis: EUR 14,99

12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wiedergeburt mit Luft nach oben., 24. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glörious (Audio CD)
Stürmische Zeiten bei BONFIRE: Nach über 30 Jahren im Dienste der Band - wenn man auch noch die Zeiten unter anderen Namen CACUMEN dazu rechnet, verabschiedete sich Sänger Claus Lessmann. Bandmitgründer Hans Ziller wollte aber weitermachen. Nicht ganz so verwunderlich war es dann das Ziller auf den Sänger seines Sideprojektes EZ LIVIN zurückgriff: DAVID REECE! Sänger Reece war einmal der Nachfolger von Udo Dirkschneider bei ACCEPT gewesen. Das Album "Eat The Heat" kam allerdings bei den Fans nicht so gut an und ACCEPT lösten sich auf. Ebenfalls neu und auch von Ez Livin kommend ist Bassist Ronnie Parkes.

Nachdem auch Gitarrist Chris Yps Limburg BONFIRE verlassen hatte, mußte also noch ein zweiter Gitarrist her. Frank Pane heißt der neue Saitenkünstler der Gruppe. Der gebürtige Allgäuer Gitarrist hat sich mittlerweile einen sehr guten Ruf weit über die Grenzen des Allgäus erspielt. Über Stationen wie u.a. MORNING DEW, RED TO GREY, VALLEYS EVE und eigenen Soloalben spielt er aktuell neben BONFIRE auch bei PURPENDICULAR, eine der besten DEEP PURPLE Tribute Bands Europas - wo bei diversen Gigs sogar der original Drummer von DEEP PURPLE - IAN PAICE an der Schießbude saß und bei deren aktuellen Langrille Größen wie "NEIL MURRAY" (Whitesnake, Gary Moore, Black Sabbath, MSG), STEVE MORSE (Deep Purple, Kansas) oder ROGER GLOVER (Deep Purple, Rainbow), DON AIREY (Deep Purple, Rainbow, Gary Moore, ...) als Gäste mitwirkten.

Kommen wir zum neuen Album Glorious: Hans Ziller hat mit David Reece zusammen einige richtige gute Hardrocknummern geschrieben. "21 Guns Salute" - das eine richtig gute Midtemponummer mit starken Refrain. Die Doublebassnummer "Nothin` At All" geht gut ab. "Remember" zeichnet sich durch die so typischen Melodicgitarrenläufe von Hans Ziller aus und könnte so auf dem tollen FIREWORKS Album gestanden haben. Das durchaus "Ready For Reaction" kompatible "Free Wind Desperado" und das mit einem packenden Refrain versehene "Put Out The Flame" sind weitere Höhepunkte dieser durchaus gelungenen Scheibe. Hervorzuheben wäre auch noch die schöne Halbballade "Shooting Star" und der wieder mit starken Refrain versehene Titeltrack "Glorious". Alle Nummern sind sehr gut durch arrangiert und zeichnen durch einen guten melodiösen und musikalischen Level aus.

Das Problem, was aber irgendwie auch kein Problem ist heißt David Reece. Reece singt gigantisch gut. Aber er ist nicht Claus Lessmann. Dieser hat schon sehr den Bonfire Sound geprägt. Mit Reece, der einen anderen Gesangsstil hat und eine gewisse Portion Bluesfeeling und Rauhheit in seinen Gesang einfließen läßt, klingt es irgendwie anders. Es klingt nicht mehr so nach BONFIRE - eher nach einer neuen Band oder eben als noch deutlich besser gelungener Nachfolger der letzten EZ LIVIN CD "Firestorm".

Die Ballade "Fallin` Outta Love" ist ein schwacher Versuch an die großen Balladen wie etwa "Who`s Fooling Who" oder "You Make Me Feel" nochmal heranzukommen. Die Bonusnummer - eine Tributeversion von Joe Cockers "With A Little Help From My Friends" hätte man sich schenken können - das paßt nicht zu BONFIRE. Gelungen aber irgendwie unnötig sind die Neuaufnahmen der alten Klassiker "Sweet Obsession" und "American Nights".

Fazit: BONFIRE haben mit "Glörious" eine durchaus tolle Hardrockscheibe eingespielt. Eine ganze Menge an Nummern machen mir wirklich Spaß. Allerdings muß man sich an den Sängerwechsel erstmal gewöhnen. Durch David Reece klingen BONFIRE nach einer anderen Band. Claus Lessmann schwebt hier wie ein Damoklesschwert über der Gruppe. Trotzdem Daumen hoch für ein gutes Stück Musik. Fans von melodiösen Hardrock können hier bedenkenlos zugreifen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 10, 2015 7:09 AM MEST


Fox Theater Atlanta 24-07-81
Fox Theater Atlanta 24-07-81
Preis: EUR 18,99

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Vollgas durch die Prärie, 17. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fox Theater Atlanta 24-07-81 (Audio CD)
1981 waren Blackfoot an ihrem musikalischen Zenith angekommen. Nach den hervorragenden Scheiben "Strikes", "Tomcattin" , "Marauder" und dem Liveknüller "Highway Song Live", mit einen bis dato äußerst heavy gespielten Southernrocksound, waren die Jungs um Gitarrist und Sänger Rickey Medlocke schwer angesagt. Gerade bei den Hard `n` Heavy Fans fand die Band viel Beachtung. Reihenweise wurden im Vorprogramm große Bands wie etwa Judas Priest, Scorpions, Def Leppard oder Krokus an die Wand gerockt. Leider verspielte man sich dann mit sehr kommerziellen und wenig southernrocklastigen Alben wie "Siogo", "Vertical Smiles" großen Kredit bei den Fans und konnte erst mit "Medicine Man" an alte Glanzzeiten anknüpfen. Rickey Medlocke verließ dann die Band um sich Lynyrd Skynyrd anzuschließen, der Gruppe bei der er in den Anfangsjahren einmal Schlagzeug gespielt hatte.

Nun liegt uns ein ganz hervorragender Livemitschnitt aus dem Jahre 1981 vor: Am 24.July spielten Blackfoot einen Gig im Fox Theater in Atlanta, Georgia. Die Band rockt dabei so dermaßen los, als wenn es kein Morgen mehr gibt. Angefangen von einen gnadenlosen "Gimme, Gimme, Gimme" über "On The Run" und "I Got A Line On You", herrliche Versionen von "Every Man Should Know" und "Fly Away", dem Nackenbrecher "Road Fever" bis hin zum Finale mit der Hymne "Highway Song" und dem Rauswerfer "Rattlesnake Rock `n` Roller. Die Band glänzt nur so voll Power und Spielfreude. Im Vergleich mit der später etwas erweiterten Fassung des Liveknüllers "Highway Song Live" zeigt die Setliste von Fox Theater Atlanta erfreulicherweise auch noch 3 Songs auf, die auf "Highway Song Live" nicht zu finden sind: "Too Hard To Handle", "Fox Chase" und "Searchin`". Der einzige Wehmutstropfen ist hier das Fehlen des Klassikers "Good Morning".
Soundlich muß im Vergleich mit "Highway Song Live" einige Abstriche machen. Ganz so sauber und druckvoll ist der Radiomitschnitt nicht. Manchmal klingt alles leicht verwaschen - da vermißt man doch etwas die Feinheiten beim Hören. Trotzdem ist alles sehr gut zu hören und das Ding macht eigentlich nur Spaß.

Fazit: Mit Fox Theater Atlanta 24-07-81 ist ein verdammt starker Livemitschnitt aus der Glanzzeit von Blackfoot aus dem Archiven aufgetaucht. Nur die bessere Soundqualität und der Berücksichtigung des Abräumers "Good Morning" machen "Highway Song Live" noch besser. Essentiell für Blackfoot Jünger und Fans von hart gespielten Southernrock. Bitte mehr davon!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 20, 2015 12:14 AM MEST


Van Halen - Tokyo Dome In Concert
Van Halen - Tokyo Dome In Concert
Wird angeboten von Pressezentrum Lübeck
Preis: EUR 10,99

13 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen You Really Got Van Halen, 27. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Van Halen - Tokyo Dome In Concert (Audio CD)
Lange war es um eine der führenden Heavy Bands der 80iger Jahre still. Nach dem letzten gescheiterten Versuch es nochmal mit Sänger Sammy Hagar zu probieren, lag die Band erstmal brach. Gitarrist Eddie Van Halen unterzog sich einer Hüftoperation, bekämpfte Alkoholsucht und produzierte Musik für Pornostreifen.
Bassist Michael Anthony verließ die Band in Richung Sammy Hagar (CHICKENFOOT). 2012 meldet sich die Band mit Originalsänger David Lee Roth und neuer Scheibe "A Different Kind Of Truth" zurück. Den Bass bedient mittlerweile Wolfgang,der Sohn von Eddie Van Halen!
Wohl als Trostpflaster für alle europäischen Van Halen Fans, die die Band gerne auf der anschließenden Tour gesehen hätte, ist nun der am 21. Juni 2013 Livemitschnitt in Tokyo, Japan veröffentlicht worden.
Positiv fällt schonmal das Setlist der Band auf: Hier werden neben 3 Songs der aktuellen Langrille "A Different Kind Of Truth" viele alte Klassiker aus der Phase mit Sänger David Lee Roth präsentiert: Unchained, Runnin` With The Devil, Dance The Night Away, And The Cradle Will Rock..., Hot For Teacher, Panama, Ain't Talkin` `Bout Love und natürlich ihr größter Hit Jump. Das Cover von den Kinks - You Really Got Me durfte natürlich auch nicht fehlen. Songs aus der Phase mit Sammy Hagar sucht man vergebens.
Die Band präsentiert sich in prächtiger Spiellaune - da wird immer wieder mal innerhalb der Songs gejammt und alle Gitarrenjünger, die Eddie Van Halen in den 80iger Jahren auf Knien verehrt haben, sei gesagt das er immer noch klasse spielen kann.
Die Backing Vocals werden recht sauber gesungen, bei Sänger Roth merkt man natürlich das es mittlerweile 29 Jahre her ist, seit er das letzte Album mit Van Halen - 1984 aufgenommen. Manches singt er jetzt doch etwas tiefer oder anders als damals - da muß man sich teilweise schon etwas daran gewöhnen; das tut aber dem Spaß an dieser Veröffentlichung keine Abbruch. Bei ein paar wenigen Songs ist Keyboard zu hören - ob die von einem Sample kamen oder von einen Zusatzmusiker gespielt worden sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Eddie Van Halen war es mit ziemlicher Sicherheit nicht - der mußte Gitarre spielen.
Der Mischnitt ist von hochwertiger Qualität - es wurde sauber abgemischt und alles ist gut und differenziert zu hören. Möglicherweise wurde natürlich im Studio ein paar Fehler ausgebessert, aber ich glaube nicht soviel. Das kann auch egal sein, mir macht diese Scheibe Spaß!

Fazit: Van Halen ist mit Live Tokyo Dome In Concert ein prima Live Album gelungen, das durch Spielfreude, guter Songauswahl und sauberer Abmischung überzeugen kann. Ein paar leichte Abstriche muß man allerdings altersbedingt bei Sänger David Lee Roth machen. Van Halen Fans können hier bedenkenlos zugreifen. Bleibt zu hoffen das uns Van Halen nochmal live auf den alten Kontinent beehren.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 4, 2015 6:59 PM MEST


Spirit On A Mission (Deluxe Edition - CD + DVD Video)
Spirit On A Mission (Deluxe Edition - CD + DVD Video)
Preis: EUR 10,99

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schenkers 3. Frühling, 20. März 2015
Es ist kaum zu glauben, aber für mich steht fest: Michael Schenkers 3. Frühling ist da und beschert uns einen wunderbaren Frühlingsanfang am 20. März, dem Releasedatum seiner neuen CD "Spirit On A Mission".

Bereits das letzte Album "Bridge The Gap" wußte wirklich zu gefallen, aber mit "Spirit On A Mission" legt Schenker und seine Temple Of Rock Band noch eine Schippe darauf. Alle Songs wirken wie aus einen Guß geschmiedet, klingen frisch, ja fast schon zeitlos. Melodiöser Hardrock an der Schnittmenge zwischen Rainbow / Scorpions und natürlich einen guten Schuß Schenker Style, der vor allem beim Riffing und den Solos herauszuhören ist.
Da wäre beispielsweise der Fetzer "Something Of The Night" mit einem so ganz typischen Schenkerriff und einer tollen Gesangsbridge, klasse gesungen von Ex-Rainbow Shouter Dougie White. Und genau dieser Sänger ist eine der Fundamente für Schenkers 3. Frühling. Ein absoluter Ausnahmesänger mit Gespür für gute Gesanglinien. Einfach nur mal die Singleauskopplung "Vigilante Man" anhorchen - das ist Gänsehaut pur - dieser Gesang und die Melodien. Bärenstark auch die im Stropenteil leicht balladesk angehauchte Nummer "Good Times".
Beim epischen Stampfer "Let The Devil Scream" durchziehen immer wieder starke Solos das Lied.
Als weiterer Frühlingsbaustein entpuppt sich Keyboarder & Gitarrist Wayne Findley. Dieser steuerte bei gleich 5 Songs seine Ideen bei, wie etwa bei der feinen Doubelbassnummer "Live And Let Live". Die ehemalige Ryhtmusabteilung der Scorpions - Bassist Francis Buchholz und Herman Rarebell geben den Songs den so wichtigen Groove, auf den Schenker seine Solos bauen kann. "Communion" ist da so ein richtig schönes Groovemonster! "Rock City" und "Restless Heart" (geiles Riffing) fetzen richtig gut.
Man kann nur vermuten an was diese neue Frische, diese Kompaktheit herrührt: Ist es seine Band (es wäre doch mal Zeit den Namen Temple Of Rock wieder in MSG umzuändern), die immerhin schon mit Michael das 3. Album (die Livescheibe mit eingerechnet) eingespielt hat, oder gar der Umstand das Teile der CD nochmals neu aufgenommen werden mußten, nach dem Diebe im Studio die Masterbänder mitgehen haben lassen? Mir kann das letztendlich egal sein, denn Scheiben von dieser Güte darf Michael Schenker ruhig noch viele machen.

Auf der beiliegenden DVD der Deluxe Edition ist noch das Video von "Vigilante Man", nebst Interview und den typischen On The Road Trail zu sehen. Gutes Beiwerk, aber nicht essentiell.

Fazit: Michael Schenker hat ein tolles neues Album eingespielt, das in seinen Kompositionen, der Kompaktheit und Frische die wirklich gute Vorgängerscheibe "Bridge The Gap" noch toppt. Herausragender Akteur neben Michael Schenker ist wieder einmal Sänger Dougie White, der mit seinem Gesang das gewisse "I-Tüpferl" bildet. Fans von Michael Schenker, melodiösen Hardrock ala Scorpions, UFO, Rainbow können hier bedenkenlos zugreifen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 1, 2015 8:24 PM MEST


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