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Rezensionen verfasst von
Daufratshofer "Doc.Daufi" (Böbing)
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Special Forces
Special Forces
Preis: EUR 12,57

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Special good, 31. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Special Forces (Audio CD)
An 38 Special laufen sicherlich die Meinungen der Southernrockfans auseinander. Das liegt vorallem daran, daß die Band 2 musikalische Richtungen verfolgt. Die eine Stilistik - Southernrock, der sich in Richtung Lynyrd Skynyrd bewegt (kein Wunder, da 38 Special Sänger Donnie Van Zant der Bruder des, bei einem Flugzeugabsturz um das Leben gekommene, Lynyrd Skynyrd Sängers Ronnie Van Zandt ist, und zudem auch der Bruder des jetzigen Lynyrd Skynyrd Sängers Johnny Van Zandt ist), stellenweise sogar härter als Lynyrd Skynyrd klingt, aber nie so gewaltige, lange Gitarrenschlachten ala Freebird oder That Smell (beide Songs von Lynyrd Skynyrd) hatten, obwohl die Gitarristen Don Barnes, Jeff Carlisi oder der später dazu gekommene Danny Chouncey durchaus gute Gitarristen sind. Die andere musikalische Linie ist kommerzieller US - Rock, Mainstream der Marke Foreigner, Surviver, Toto. Und genau diese Musikrichtung vergrault den ein oder anderen, beinharten Southernrockfan,vorallem aber dadurch daß es in der Geschichte der Band einige Alben mit überwiegend Mainstreammaterial gegeben hat.

Doch kommen wir zu Special Forces: Dieses Album ist eines der härtesten Alben in der Geschichte von 38 Special und toppt die schon guten Vorgängeralben Special Delivery und Wild Eyes Southern Boys.
Es geht los mit der Mainstreamnummer Caught Up In You - diese Nummer ist heute nicht mehr aus dem Programm wegzudenken. Ein Top Ten Erfolg für die Band. Mainstreamfreunde werden ihre Freude daran haben - tolle eingängige Gesangsmelodien, fette Backinggoundchöre,untermalt von melodiösen Gitarrensolis. Back Door Stranger - irgendwo zwischen Mainstream und Southernrock - schöner Gitarrenriff, eingänginger Refrain, Gesang ist southernmäßig angehaucht. Dann Back On The Track. Klasse Southerngitarrenriff (Gänsehautfeeling - schon bei den ersten Takten garantiert), der Refrain ist eine einzige Hymne - das rockt und groovt von vorne bis hinten. Chain Lightnin` - wieder etwas kommerzieller, aber kein nerviges Keyboardgesäusel wie bei späteren Scheiben (Strength in Numbers, Flashback, Rock `n` Roll Strategy)- durchaus rockig, wenngleich nur wenig Southerneinfluß, mit starken Instrumentalintro (da merkt man als Hobbymusiker - hier sind echte Könner am Werk) gefolgt von Rough-Housin` - schöner, straighter Southernrocker. Mit You Keep Runnin` Away werden nochmals die Mainstreamfans bedient, wirkt aber sehr süßlich, poppig (der einzig wohl wirklich schwache Song) bevor das Finale langsam eingeleitet wird: Breakin` Loose - ein lässiger Southerngroover mit einem Refrain, der sich voll in die Gehörgänge windet. Take Em` Out fetzt! Gehört mit zu den schnellsten Songs von 38 Special und hier gibt es immer wieder fetzige Gitarrensolos - einziger Manko - diese klasse Solos hätte man ruhig noch 2 - 3 Minuten länger weiterlaufen lassen können - ich kann davon gar nicht genug bekommen. Firestarter ist ein würdiger Schlußpunkt. Durch und durch southernlastig, wuchtig, schleppend, hart, der Gesang wird hier wie bei vielen Songs von 38 Special durch erstklassige Gitarrensolos untermalt - Gänsehaut.
Special Forces ist das letzte, harte, southernrocklastige Album für lange Jahre. Wohl eines der besten Scheiben einer Band, die zunehmend dem Mainstream verfallen ist, obwohl die Band auch einige hervorragende Mainstreamtitel (z.B. Caught Up In You, Hold On Loosely, Rebel To Rebel)verfaßt hat, aber mehr und mehr belanglosen Waschweiberpop produziert hat. Umso schöner die Trendwende mit dem Resolutionalbum und vorallem mit dem neuesten Werk Drivtrain.


Strange Highways
Strange Highways
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 39,95

10 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Katastrophe, 24. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Strange Highways (Audio CD)
Strange Highways ist eine der schlechtesten Veröffentlichungen des Gesangsgottes Ronnie James Dio. Waren schon die Alben Sacret Heart, Dream Evil und Lock Up The Wolfes nicht mehr ganz so stark wie seine Vorgängerwerke mit Dio, Rainbow oder Black Sabbath, ist diese Scheibe eine ganz herbe Enttäuschung. Ähnlich schlecht ist überigens der Nachfolger Angry Machines! Wer also auf Scheiben wie Holy Diver, The Last In Line, die zwei Black Sabbath Veröffentlichungen Heaven And Hell, Mob Rules oder Long Live Rock And Roll, Rising mit Rainbow abfährt, auf tolle Riffs, ware Göttermelodien, Kompositionen voll grandiosen Gesangslinien, gespickt mit klasse Gitarrenarbeit der Herren Campell, Lommi oder Blackmore steht, der sollte hier die Finger weglassen. Diese CD ist eine einzige Enttäuschung! Äußerst seltsame Gesangsmelodien - unmelodisches Gesinge, komische abgehackte Gitarrenriffs, Songs die überhaupt nicht im Gehör bleiben - der einzige Stern wird für den Song Hollywood Black verliehen - das ist nochmal ein
typisch, packender Diosong mit stampfenden Rhythmus und einem Refrain, der im Ohr hängenbleibt. Gitarrist Tracy G wirkt wie ein Totalausfall. Der Mann kann keine geilen Riffs schreiben und die Solis sind katastrophal - völlig ideenlos.
Wer Tracy G. noch genauer unter die Lupe nehmen möchte, der sollte sich zum Vergleich auch das Live Album mit Tracy G - Dio`s Inferno reinziehen - eigentlich relativ gute Songauswahl mit vielen alten Klassikern, aber wenn Tracy G Solo spielt - dann verhunzt dieser Mann den wieder aufkeimenden Hoffnungsschimmer - ganz im Gegenteil zu dem phantastisch aufspielenden Gitarristen Doug Aldrich(heute bei Whitesnake) - auf dem Evil Or Devine Live Album.
Fans des 90iger Jahre Metals werden an Strange Highways durchaus Gefallen finden. Wer aber auf richtig tollen 70iger / 80iger Jahr Hardrock mit einem grandios aufsingenden Ronnie James Dio steht, der wird hier bitter enttäuscht sein.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 18, 2014 8:55 AM MEST


Coming Out Fighting + Dangerou
Coming Out Fighting + Dangerou
Wird angeboten von samurai_media_JPN4DE
Preis: EUR 26,05

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 2 Hammeralben, 17. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Coming Out Fighting + Dangerou (Audio CD)
Coming Out Fighting und Dangerous Charme sind für Sinnerfans 2 unverzichtbare Alben. Aber auch Liebhaber des 80iger Jahrmetals werden mit Sicherheit daran Gefallen finden.
Kommen wir zunächst zu dem 1986 erschienen Album Comin` Out Fighting: Der singende und baßspielende Bandboss Mat Sinner (auch kreavtive Kraft bei Primal Fear)mußte sich nach dem Abgang des Gitarrenduos SG Stoner und Hermann Frank (wechselte zu Accept, später dann zu Victory), nach 2 neuen Gitarristen umschauen und zog wiedermal 2 noch relativ unbekannte Jungtalente an Bord: Angel Schleifer (später dann Pretty Maids und Bonfire), sowie der von GRAVESTONE kommende Gitarrist Don Dieth (später bei U.D.O.)
Mit den 2 neuen Kreativköpfen spielte Mat Sinner das Commin` Out Fighting Album ein, das sicherlich zu den besten Alben der Band in den 80iger Jahren gehört.
Die Songs waren im Vergleich zu den schon starken Vorgängeralben Danger Zone und Touch Of Sin noch ausgereifter und es wurde das erste Sinneralbum, auf dem Keyboards (eingespielt von Don Airey - u.a. Rainbow, Gary Moore, Whitesnake, Deep Purple)zu hören sind.
Das Album beginnt mit der schnellen Nummer Hypnotized, gefolgt von dem keyboardlastigen, sehr melodiösen Faster Than Light. Comin` Out Fighting ist eine typische Sinnerkomposition - schnell, hart, 2 stimmige Gitarrenläufe, während Age Of Rock ein klasse Stampfer mit Ohrwurmqualitäten ist. Dann folgt eine Coverversion des Billy Idol Titels Rebel Yell im Metalgewand - Billy Idol ist sicherlich heute noch neidisch auf diese Version. Lost In A Minuete - ein schneller Fetzer, dann eine gekonnte Ballade - Don`t Tell Me sowie die absolute Hymne des Albums: Germany Rocks - der würdige Nachfolgesong von Born To Rock. Playing with Fire wieder ein typischer Sinnerrocker, bevor die Scheibe mit Madhouse beendet wird - ein eher langsameres Lied, von Keyboards durchsetzt, mit klasse Gesangslinien versehen und einen Refrain, der Ohrwurmqualitäten aufweist.
Auf Dangerous Charme sind wieder 2 neue Gitarristen zu hören: Armin Mücke und der äußerst talentierte Andy Susemihl. Wer Comin` Out Fighting mag, der wird auch Dangerous Charme mögen. Die Produktion ist zwar nicht ganz so gut wie auf dem Vorgängeralbum und die Keyboards sind diesmal nicht so geschmackvoll eingesetzt - sie wirken manchmal einwenig aufdringlich, aber die Songs reißen diese kleinen Schwächen voll raus. Besonders hervorzuheben wäre der wohl bekannteste Sinnersong - Knife In My Heart - das ist Melodicmetal vom Allerfeinsten, die Ohrwürmer Concrete Jungle, Dangerous Charme, Back In My Arms, die Ballade Everybody Needs Somebody To Love oder der sehr schnelle Fetzer Fight The Fight.
Beide CD`s wirken natürlich im Vergleich zu den heutigen Produktionen etwas dünn - für die 80iger Jahre waren es durchaus gute Produktionen.
Fazit: Für Sinner Fans ein Muß und wer auf guten, melodiösen, durchaus gekonnt gespielten Metal Made In Germany steht - der sollte hier zugreifen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 30, 2013 2:06 PM MEST


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