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Rezensionen verfasst von
Chili Szabo

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Canon Digital IXUS 80 IS Digitalkamera (8 Megapixel, 3-fach opt. Zoom, 6,4 cm (2,5 Zoll) Display, Bildstabilisator) silber
Canon Digital IXUS 80 IS Digitalkamera (8 Megapixel, 3-fach opt. Zoom, 6,4 cm (2,5 Zoll) Display, Bildstabilisator) silber

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für den Preis ok, 8. Dezember 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin nun wirklich kein Fachmann in Sachen Fotografie und habe deshalb "nur" nach einer preiswerten und einfach zu bedienenden "Hosentaschenkamera" gesucht. Nachdem sowohl die Bewertungen bei Amazon als auch die Testberichte in diversen Fachmagazinen durchweg positiv waren, habe ich mich für die IXUS 80 entschieden.
Nach drei Monaten bin ich mir nicht mehr so sicher, ob die Entscheidung richtig war....

Grob betrachtet erfüllt die Kamera eigentlich viele meiner Erwartungen. Sie ist klein, handlich, hochwertig verarbeitet, tolles Design, Bildstabilisator, optischer Sucher, schnell einsatzbereit, hohe Akkulaufzeit, die Menüführung ist kinderleicht, der Automatikmodus macht langwieriges Rumgefummel fast überflüssig und an einem sonnigen Tag am Strand oder in kleinen, ordentlich beleuchteten Räumen bekommt man auch richtig schöne Bilder....;o)) Wer von einer Kamera nicht mehr erwartet, kann hier bedenkenlos zugreifen. Bei dem Preis kann man gar nicht viel falsch machen. Alles perfekt? Leider nein.
Bei ungünstigen Lichtverhältnissen fangen die Probleme an. Die Bilder werden zu dunkel und unscharf. Mag sein, dass Fachleute Tricks kennen, mit denen man ein besseres Ergebnis erreicht (für sachdienliche Hinweise wäre ich dankbar...), ich habe allerdings einiges versucht und nichts hat wirklich funktioniert. Schade eigentlich. Mir ist durchaus bewußt, dass man bei einer Kamera unter 130,-€ keine Wunder erwarten kann, aber etwas mehr hätte es schon sein dürfen. Das es geht zeigt die Panasonic Lumix FS3. Diese kostet ähnlich viel, ist zwar etwas größer und nicht ganz so schick, macht aber die besseren Bilder und darauf kommt es an, oder?
3,5 Sterne


Was Muss Muss - Best Of
Was Muss Muss - Best Of
Preis: EUR 19,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Besten!, 28. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Was Muss Muss - Best Of (Audio CD)
Pünktlich zum dem Weihnachtsfest gibts nun auch eine Doppel-Best-Of von Deutschlands erfolgreichsten (und auch besten) Pop/Rock Musiker und die enthält nun wirklich jeden großen Hit von Herbert G. Auf einzelne Titel einzugehen, kann man sich wohl sparen. Selbst weniger eingefleischte Grönemeyer-Fans können wohl JEDEN halbwegs mitsingen. Somit kann man dieses Doppelalbum wirklich jedem empfehlen, der nicht die komplette Grönemeyer-Diskographie im Schrank hat, aber auch allen, die zu faul sind, sich selbst eine Best-of zu mixen...;o))
Sicher, die ein oder andere Nummer vermisst man vielleicht, aber das ist bei solchen Zusammenstellungen wohl normal und somit kein Makel. Es ist eher beeindruckend, wieviele unsterbliche Hymen dieser Mann bereits geschaffen hat und man trotzdem noch ein paar weitere gewußt hätte... Es gibt nicht viele Künstler, die 36 "Klassiker" auf eine Doppel-CD packen können. Wenn es einen Beweis für die Ausnahmestellung dieses Künstlers bedurft hätte, hier ist er.

Danke Herbert für die vielen schönen Momente...


Flick Of The Switch (Special Edition Digipack)
Flick Of The Switch (Special Edition Digipack)
Preis: EUR 8,49

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vollkommen unterbewertet..., 20. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...und genau das kann ich überhaupt nicht nach nachvollziehen. Ok, es fehlen die großen Liveklassiker (auch wenn mindestens 5 Tracks das Zeug dazu hätten...), aber sonst müßte diese Scheibe jedem AC/DC-Fans das Herz schneller schlagen lassen. Die Scheibe bietet eine Reihe erstklassiger Songs, die mit Ausnahme der "Back in Black" auf JEDEM anderen Johnson-Album als Höhepunkte durchgehen würden. Hier gibt's noch die großen Stampfhymnen der Australier, auf die man später oft vergeblich warten mußte. Und zwar:

1. Rising Power: Sehr geiles Riff, geiler Refrain. Ein Hit 10/10
2. This House Is on Fire: Klingt wie ein Überbleibsel der "FTATR". Treibender "Fistbanger", eingängig, groß! 10/10
3. Flick of the Switch: Ähnlich wuchtig und treibend wie "This House..." nur der Chorus ist nicht ganz so gelungen. Trotzdem, so ein flotter Banger fehlt z.B. auf der "Black ice" 9/10
4. Nervous Shakedown: Tonnenschwerer Killer, der Refrain sitzt bereits beim ersten Mal. Geil 9/10
5. Landslide: Richtig schneller Rocker. Zündet trotzdem nicht 7/10
6. Guns for Hire: Der Überknaller des Albums. Wenn das kein potentieller Livehammer ist... 10/10
7. Deep in the Hole: Füller. Eine Vorschau auf vieles, was danach kommen sollte 5/10
8. Bedlam in Belgium: ist da schon ne Klasse besser. Wieder ziemlich flott und eingängig. Stark. 8/10
9. Badlands: Bluesiger Reißer, der an alte Bon Scott-Tage oder auch ZZ-Top erinnert. Großartig 9/10
10. Brain Shake: Zum Abschluß ein schneller Rausschmeisser. Rock'n'Roll pur. Der Refrain ist leider etwas durchsichtig und verhindert ne Topnote. 7/10

Insgesamt also ein wirklich hochklassiges Album, das einige vergessene Perlen enthält. Sicher, der Sound könnte mehr drücken, aber das ist eigentlich auch der einzige Kritikpunkt. Ich denke, echte AC/DC-Fans wissen, was sie an dieser Perle haben, die Mainstream-Fans können weiterhin TNT gröhlen... Ich bin froh, daß diese Scheibe nicht totgedudelt wurde und freue mich auf den nächsten Durchlauf. So stark eine "Black ice" auch ist, die Flick of the switch hat deutlich mehr Leben, Klasse und Power als jedes Album danach...

8,5/10


Piece of Mind
Piece of Mind
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Göttergabe Nr. 4, 20. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Piece of Mind (Audio CD)
Nachdem Maiden mit der sensationellen "Beast" den Durchbruch geschafft hatten, wartete die komplette Metalszene sehnsüchtig auf den Nachfolger. Der Druck auf Harris muss wohl nicht ohne gewesen sein, aber wie heute auch der jüngste Banger weiss, erledigten Maiden diese Aufgabe mit Bravour und schossen das vierte unsterbliche Album in Serie aus der Hüfte. Drei weitere Göttergaben sowie ein grandioses Livealbum sollten in diesem glorreichen Jahrzehnt noch folgen.
Man mag zu den modernen Maiden stehen wie man will, aber so viele Klassiker vom Start weg, die ausnahmslos zur Grundausstattung jedes Bangers gehören, hat keine andere Metalband zuvor oder danach aufgenommen. Chapeau hoch zwo. Die Mannen um Steve Harris müssen von der Muse geküsst worden sein...,o))

Mit "Where Eagles Dare" gelingt der Band ein formidabler Einstieg. Heute sicher keiner der großen Bandklassiker, aber dafür ein oft unterbewertetes Kleinod, das über die Jahre nicht "totgenudelt" wurde. Im Anschluss folgen dann allerdings gleich vier unsterbliche Klassiker der Maidenhistorie.
"Revelations": Für mich bis heute DER Song des Albums. Eine wunderschöne Halbballade mit fantastischen Tempowechseln und einem ganz großen Solopart. Gerade wenn das Tempo angezogen wird, haben Maiden den Wumms, den mancher Fan heute so sehr vermisst.
"Flight Of Icarus" ist die typische Maiden-Hitsingle der 80er. In 3:52 Minuten ist alles gesagt, mega-eingängig, wenig Schnickschnack, dafür eine 100%ige Mitgröhlgarantie.
"Die With Your Boots On" ist MEIN (!) zweiter persönlicher Alltime-Liebling auf diesem Album. Zugegeben, der Refrain ist etwas tralala, dafür hat dieser Song meinen allerliebsten Solopart aller Maiden-Songs. Zum Niederknien. Ich kann diesen Part noch 1000x hören und werden immer eine Gänsehaut bekommen. Dann wird es aber Zeit für den Galopper des Jahrhunderts. The Trooper!. Was soll man über diese Jahrhunderthymne noch schreiben, was nicht schon xmal gesagt wurde? Live einfach sensantionell. Ohhhhhoooohooohooohooo!
"Still Life" Der ruhige Beginn hat ALLES, was ein Klassiker braucht, auch nach dem Trommelwirbel geht es stark weiter. Warum zählt "Still life" dann nicht zu den großen Hits? Weil der Refrain in meinen Ohren nicht mit dem Rest mithalten kann! Da gibt es gerade auf diesem Album wesentlich gelungenere.
"Quest For Fire" ist auch 30 Jahre nach dem ersten Hören der einzige Song, der das Niveau des restlichen Albums gar nicht halten kann. Eine passable, aber irgendwie belanglose Hardrocknummer.
"Sun And Steel" im Anschluss ist zwar auch nicht gerade epochal, proggig oder super anspruchsvoll, aber derart catchy, das es einfach richtig Spass macht. Vielleicht der eingängste Song, den Maiden bis dahin aufgenommen hatten. Warum es dieser geile Galopper nie zum Livehit oder zu Singeehren brachte, verstehe ich bis heute nicht. Das wäre doch was für die Amis gewesen...;o))
Das abschließende Epos "To Tame A Land" ist ein Beispiel dafür, dass ein 7-minüter abwechslungsreich, spannend, progressiv und dennoch auf den Punkt komponiert sein kann... Ganz groß!

Das war's auch schon.

Es gibt bis heute ja spannende Diskussionen, welches nun DAS Maidenreferenzwerk ist. Für mich ist und bleibt das Geschmackssache und ne Frage der "Tagesform". Zur Zeit steht die "Piece of mind" wieder ganz oben auf meiner privaten Hitlist. Wahrscheinlich bis zum nächsten Durchlauf der Somewhere in time...

Auf alle Fälle gehört die "Piece" zu den ganz großen Klassikern des Metal, auch wenn sie in Umfragen selten den Stellenwert einer Number of the beast erreicht. Für viele ist sie das Zwischenalbum zwischen zwei absoluten Sternstunden, für mich steht sie gleichberechtigt zwischen 7...

Viel mehr muss man nicht mehr sagen, außer

10 von 10


Pyromania
Pyromania
Preis: EUR 15,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste "Pop"-Metal Album überhaupt, 20. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Pyromania (Audio CD)
In den goldenen Achtzigern wurden wirklich ein paar Perlen veröffentlicht, die bis heute nichts von ihrem Charme verloren haben und die man einfach kennen muss. Die Pyromania gehört definitiv dazu. Das perfekte Mischung aus melodiösem AOR und richtig knackigem Hardrock. Alle Tracks sind supereingängig, trotzdem nicht so verwässert und clean wie die Hysteria-Nummern. Der Leopard hat hier das letzte Mal seine Krallen ausgefahren...;o)) Def Leppard waren hier längst nicht so hart wie auf der AC/DC-lastigen und ebenfalls superben High'n'Dry, aber immer noch wuchtig genug, um sich von Bands wie Journey deutlich zu unterscheiden. Das hat wirklich Klasse!

Die Einzelwertung:
1. Rock Rock (til you drop): Herrlich stampfender und rockender Opener. 9/10
2. Photograph: Der erste Megahit des Albums. Unglaublich genialer Refrain. Besser kann man diese Art Mucke nicht machen 10/10
3. Stagefright: Reinrassiger Metal-Song, der mit Ausnahme vom Chorus auch von Accept stammen könnte. Diesen wiederum finde ich schon zu catchy... 8/10
4. Too late for love: DIE Hardrockhymne der Pyromania und somit der nächste Überknaller. Live der absolute Bringer... 10/10
5. Die Hard The Hunter: Einer, der weniger bekannten Songs, aber deswegen nicht weniger gut. Harter, epischer Rocker mit "Überlänge" (6.15). Hätte gut auf die High'n'Dry gepaßt 9/10
6. Foolin: Was soll man hier nich groß schreiben? Längst ein Hyperklassiker und neben Rock of Ages, der beste Song eines grandiosen Albums. Großartig. 10/10
7. Rock of Ages: Das Intro kennen die jüngeren Semester wohl nur von The Offspring. Ich bevorzuge ganz klar das, was Leppard dem Genuschel folgen lassen. DIE Leppard-Hymne schlechthin und einer, der besten Songs der Heavy-Rock-Geschichte. Das ist Stadionrock pur. 11/10
8. Comin' Under Fire: Gelungener Radiorocker. Nicht ganz so genial wie seine großen Brüder... 9/10
9. Action! Not Words: Der einzige Song, der nicht wirklich überzeugen kann. Irgendwo zu vorhersehbar. 6/10
10. Billy's Got A Gun: Das Gitarrenriff zu Begin erinnert an Led Zeps Kashmir, der Rest ist typisch Leppard.... 8/10

Im Schnitt ne glatte und mehr als verdiente 9...

Solltet ihr tatsächlich diesen Megaseller nicht kennen und könnt mit Bands wie Bon Jovi, Aerosmith, Nickelback oder auch 3 Doors Down was anfangen, kauft diese grandiose Scheibe...

9/10


Let There Be Blood
Let There Be Blood
Preis: EUR 19,12

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exodus attack!, 5. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Let There Be Blood (Audio CD)
Über die Notwendigkeit dieser Veröffentlichung kann man natürlich geteilter Meinung sein. Ich fand allerdings schon die Neueinspielungen von Testament und Destruction ziemlich geil... Vielleicht wollen Exodus mit diesem Album nur die zahlreichen Neufans, die mit dem typischen 80-er Jahre Sound wenig anfangen können, auf ihren großen Genreklassiker aufmerksam machen. Ich finde das sogar nachvollziehbar. Jetzt hab ich die Scheibe halt 4x mal im Regal (diese Version, 2x die normale mit den unterschiedlichen Covermotiven + LP) stehen...;o))
Der Sound drückt (ist aber nicht überproduziert!!), Dukes macht seine Sache wirklich nicht schlecht und über die Tracks braucht man nicht zu diskutieren. Die "Bonded by Blood" gehört ohne Frage zu den besten 5 Thrash-Alben aller Zeiten. Kompositionen von dieser Klasse werden auch durch eine moderne Produktion nicht schlechter. Das Götteralbum bleibt DAS Referenzwerk in Sachen BayArea-Thrash. Der neuen Version fehlt zwar etwas der Charme und die urwüchstige Power des Originals, aber spitzenmäßig ist es dennoch.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 11, 2008 8:46 PM CET


Master of Puppets
Master of Puppets
Preis: EUR 12,97

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Metal-Album aller Zeiten!, 3. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Master of Puppets (Audio CD)
Nach einem Monat Dauerrotation der wirklich geilen "Death Magnetic" wird's mal wieder Zeit für DAS Metallica-Götteralbum schlechthin:

MASTER OF PUPPETS!!!!

Werte Freunde der Stromgitarrenmusik, auch nach 22 Jahren gibt es keine andere Scheibe, die mich immer noch so fesseln kann wie diese Großtat. Die MOP ist die perfekte Metal-Scheibe und somit der Maßstab für jedes Album davor und danach. Eine "Reign in blood" ist sicher deutlich brutaler, eine "Back in black" hat sich häufiger verkauft, die "Number of the beast" oder "Kill em all" sind historisch wohl wichtiger, die "Operation Mindcrime" komplexer, die "Ride the lightning" einfacher zu konsumieren, aber die MOP ist einfach das beste aus allen Welten. Hart, brutal, komplex und doch ungemein eingängig. Die Songs sind ohne Ausnahme großartig und jeder für sich ein Klassiker! Hier gibts keine schwache Sekunde, keine Füller. Ein Album wie ein Tornado. Wenn er über dich weggezogen ist, bist du Metallica-Fan.

Einzelkritik:

A-Seite (für alle Alt-Fans...):

1. Battery: Schon das legendäre Akkustik-Intro treibt mich zum Wahnsinn, dann die hyperfett produzierten Gitarren (ich weiß, heute macht man das noch viel brutaler...) und ab geht die Luzie. Einer der besten Thrasher aller Zeiten. 11 von 10

2. Master of puppets: Vielleicht der beste Metal-Song aller Zeiten. Mucke UND Text perfekt. Abwechslungsreich, brutal und ein göttlicher Refrain. Wer diesen Killer nur einmal live erlebt hat, weiß was ich meine... Alle singen:
Come crawling faster - Obey your master - Your life burns faster - Obey your master - Master
12 von 10

3. The Thing That Should Not Be: YES! Zündet nicht unbedingt beim ersten Hören, ist aber die Mutter aller tonnenschweren Metallica-Hymnen. Zähflüssig, kochend heiß und alles niederwalzend wie Lava. Was ein Riff.
11 von 10

4. Welcome Home (Sanitarium): Die typische Metallica-Halbballade. Nicht, daß Fade to black oder One schlecht wären, aber das hier ist einfach die beste (ich kann vor lauter Kopfschütteln und Gröhlen kaum tippen...) Einfach göttlich und zig mal besser als Nothing else matters.
Es beginnt ruhig, irgendwie bedrückend (selten haben Musik und Text besser zusammen gepaßt...), dann ein vollkommen geniales Break, eine Tempoverschärfung, die im absoluten Finale Furioso gipfelt. Einfach ein perfekter, einzigartiger Metalsong, der von niemandem niemals wieder getoppt werden kann. Will man einem Außerirdischen Heavy Metal erklären, reichen diese 6.27 Minuten.
12 von 10

Ohne Witz, ich hatte damals Tränen in den Augen als ich diese vollkommen epochale A-Seite das erste Mal durch hatte... 1986 war ich aber auch erst 16 und deutlich fanatischer (hysterischer?) als heute... :o))

B-Seite:

5. Disposable Heroes: DER Brutalo-Killer. Treibend, komplex und zeitweise ultraschnell. Wer sich Thrasher nennt, wird hier vollkommen ausrasten. Selbst Slayer haben in ihren besten Tagen keinen ähnlich intensiven 8 Minüter auf die Reihe bekommen...
11 von 10

6. Leper Messiah: Rhythmisch vertrackter, aber möderisch treibender Headbanger, der sich ab dem Solopart zum genialen Semi-Thrasher steigert. Nicht der eingängiste, aber am meisten unterschätze Track der MOP.
10 von 10

7. Orion: Instrumental. Alleine schon wegen Cliff Burton eine Pflichtnummer. Ok, Ktulu ist noch ein bißchen besser...
10 von 10

8. Damage Inc.: Letzte Kräfte mobilisieren für das Grande Finale. Und was für eines... Thrash pur. Das Break bzw. Riff vor dem wahnsinnigen Solo ist ähnlich geil, wie das von Raining blood. Mehr braucht man wohl nicht sagen... Besser geht es nicht mehr!
11 von 10

Im Schnitt ne glatte 11...;o))

Die besten Tracks, die besten Soli, Hetfield in nie wieder erreichter Form, ein göttlicher Cliff Burton, für die damalige Zeit ein ultrafetter Sound und selbst Ulrich trommelt alles in Grund und Boden. Es war damals schon klar, daß dieses Album nicht mehr getoppt werden kann. (Burton hin, Burton her...) Und dieses Niveau wurde auch bis heute nicht mehr erreicht. Basta, Ende, Fertig!

11 von 10
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 11, 2008 8:44 PM CET


Black Ice
Black Ice
Preis: EUR 6,66

14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen AC/DC pur..., 17. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Man hat es schon gar nicht mehr zu hoffen gewagt. Die australische Göttertruppe leiert sich doch nochmal ein Album aus dem Kreuz. Und das klingt (surprise surprise) so, wie eine ordentliche AC/DC-Scheibe zu klingen hat. Fette Produktion, stampfende Faustbanger ohne Ende, kein Firlefanz, keine Experimente dafür ein paar echte Hits. Alles perfekt? Kommt auf die Erwartungshaltung an. Wer so utopisch war, eine neue "Highway to hell" oder "Back in black" zu erwarten, wird sicherlich enttäuscht werden. Wer allerdings mit einer Steigerung zur "Stiff upper lip" oder "Ballbreaker" zufrieden ist, sollte dieses Album unbedingt kaufen! Das ist den Mitfünzigern nämlich wirklich eindrucksvoll gelungen. Der Sound ist druckvoll, Johnson liefert ne Top-Leistung ab und das Songwriting über weite Strecken durchaus zwingend. Vielleicht hätte man nach 8 Jahren noch mehr echte Knaller erwarten können, doch gibt es auf der "Black Ice" schon den ein oder anderen richtig super starken Song.

Zur Einzelbewertung:
Rock N Roll Train: Kennt und liebt wohl jeder... Für mich der stärkste AC/DC-Track seit Thunderstruck. Einfach ein echter Hit, mit einem Refrain, der bereits beim ersten Hören zündet. So was können nur AC/DC 10/10

Skies On Fire: Ähnlich stark wie der Opener. Gelungenes Riff und Refrain 8/10

Big Jack: Typischer AC/DC-Gute-Laune-Nummer. Auch hier bleibt der Chorus beim ersten Hören hängen. Ich befürchte allerdings, daß er mich ab dem 20sten Mal nerven wird...;o)) 7/10

Anything Goes: Perfekte Cabriomusik. Treibend, melodisch, eingängig und wirklich nicht sonderlich hart. Eher ein AC/DC-"Popsong". Trotzdem eines der Highlights! 10/10

War Machine: Harter, mächtig treibender Hardrock-Kracher. Live bestimmt ein Abräumer. 9/10

Smash N Grab: Der nächsten richtig starke und tonnenschwere Hit. Hätte gut auf die "Flick of the switch" oder "For those about to rock" gepaßt. 10/10

Spoilin' For A Fight: Geiler Angus, aber nur mittelmäßiger Song. Zu sehr Reißbrett... 6/10

Wheels: Flott und gelungen 8/10

Decibel: Erinnert mich zeitweise an "Danger", gibt mir gar nix... 5/10

Stormy May Day: Treibender Rocker im Country-Style. Interessant, weil eher untypisch 8/10

She Likes Rock N Roll: Der Refrain ist einfach großartig! Der Rest des Songs zwar nicht ganz so, könnte live aber ein Reißer werden 8/10

Money Made: Langweilig. Plätscher, plätscher... 5/10

Rock N Roll Dream: Eine AC/DC-Halbballade. Das ist mal ne Überraschung, aber sicher nicht beste Song des Albums. 7/10

Rocking All The Way: Noch ein AC/DC-Reißbrettsong. Gabs vorher schon 50 Mal und auch nicht schlechter... 6/10

Black Ice: Das würdige Ende einer richtig starken Hardrock-Scheibe. 8/10

Gibt im Schnitt ne gute 7,6 = 8...

Fazit:
Ob das nun die stärkste Scheibe seit der Back in Black oder nur seit der Razors edge, möchte ich nach 5 mal hören noch nicht abschließend bewerten. Aus heutiger Sicht finde ich alle Scheiben von der "Let there be Rock" bis zur "For those about to rock" 2-5 Klassen besser als die "Black Ice". Ich bin allerdings mit diesen Alben aufgewachsen und habe viele in den letzten 30 Jahre zig 100 mal gehört. Deshalb finde ich derartige Vergleiche/Jubelarien am Erscheinungstag ziemlich fragwürdig. Die großen Bandklassiker haben alle den test-of-time mit Bravour gemeistert. Ob das der "Black Ice" auch gelingt, wird man sehen. Die Scheibe hat durchaus einige richtig starke Momente und zeigt, daß die Australier noch nichts verlernt haben. Was dem Album, wie auch vielen seiner Vorgänger, abgeht, ist dieses Feuer, diese Wucht, dieser mörderische Punch, der AC/DC zur intensivsten Hardrock-Band der Welt gemacht hat. Live haben sie das immer noch auf dem Kasten und deswegen gehe ich davon aus, daß die meisten Black-Ice Songs bei der Tour ganz anders abgehen werden. Starkes Album, aber kein Bandklassiker!

8/10
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 27, 2008 9:31 PM CET


State of Insurgency
State of Insurgency
Preis: EUR 18,11

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für ein Debut ziemlich ok., 13. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: State of Insurgency (Audio CD)
Schon das Repka-Cover läßt auf OldSchool-Thrash schließen und den gibt's hier auch. Nicht wirklich innovativ, dafür meistens voll auf die Mütze, ohne dabei die Melodie zu vergessen. Gerade die erstklassige Gitarrenarbeit ist sehr melodisch gehalten. Dadurch erinnert die Scheibe zeitweise an die frühen Death Angel oder Atrophy, während man bei den schnellen Parts durchaus Dark Angel Gehacke bieten kann.

Hexen erreichen zwar nicht das Niveau anderer Thrash-Newcomer wie Warbringer, Evile oder Gama Bomb, mir gefällts trotzdem...;o))

7/10
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 25, 2011 12:10 AM CET


Shogun
Shogun
Preis: EUR 6,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starkes Album, 13. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Shogun (Audio CD)
Die "Shogun" ist sehr stark, allerdings kein totaler Überflieger. Technisch und musikalisch ist die Band in der höchsten Klasse angelangt. Die "Metallica-Anleihen" sind verschwunden, stattdessen hüpft man ein wenig durch die hartmetallische Botanik. Das ist aus meiner Sicht auch das Manko. Heafy und Co. können unheimlich viel, wollen möglichst viele Ideen in einen Song packen und übertreiben es mit ihrer stilistischen Vielfalt. Während bei Machine Head das wie aus einem Guß klingt, fehlt mir hier zweitweise der rote Faden.... Vielleicht bin ich aber auch einfach zu alt dafür...;o))

Der Reihe nach:
1. Kirisute Gomen: Sehr geiler, harter und melodischer (Refrain!!! Yes!) Thrasher. Die harten Parts klingen Machine Head-lastig, der Refrain ist typisch Trivium...;o)) Soon-to-be-Klassiker 10/10
2. Torn Between Scylla And Charybdis: Schwerer Banger, zündet allerdings auch nach dem 10-ten hören nicht 6/10
3. Down From The Sky: Mächtig treibender Stampfer mit grandiosem Refrain und Pantera-Mittelpart. Heafy shoutet hier auch Anselmo-like. Das Ding hat "trotzdem" wirklich Hitpotential. 10/10
4. Into The Mouth Of Hell We March: Rasant schneller Old-School-Thrash während des Solos, bis dahin ein typischer, melodischer Trivium-Track. 9/10
5. Throes Of Perdition: Maiden-artiger Beginn, Machine-Head-Parts, american EmoMetal. Der Rock Hard bezeichnete den Song als Thrash-Abrissbirne. Naja. Thrash ist definitiv was anderes... 7/10
6. Insurrection: Richtig geiler Thrasher mit sehr geilem Refrain. Davon hätte ich mir noch mehr gewünscht... 10/10
7. The Calamity: Sehr melodischer Rocksong. Mit dem passenden Video könnte das was werden... 7/10
8. He Who Spawned The Furies: Schwerer, eher getragener melodiöser Song mit DeathMetal-Part.... 7/10
9. Of Prometheus And The Crucifix: Zur Abwechslung wird wieder das Gaspedal durchgedrückt. Sehr geiles Gitarrensolo. 9/10
10. Like Callisto To A In Heaven: Sehr geil. Fett, knüppelhart und auf das wesentliche reduziert 10/10
11. Shogun: Epischer Knaller. Unheimlich einfallsreich und musikalisch. Hier paßt alles zusammen. Triviums Masterpiece und einer der besten Tracks 2008. 10/10

Im Schnitt ne verdiente 8,6 = 9....

Abwechslungsreiche, fett produzierte Scheibe, die wohl allen Fans moderner Metal-Klänge gefallen sollte. Definitiv eines der besten Alben 2008, das Trivium aber noch ein kleines bißchen Luft nach oben läßt. Diese Band wird mit Sicherheit noch größer werden!

9/10


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