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Tanjas Rezensionen (NRW)
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Theatrhythm Final Fantasy Curtain Call (Standard Edition) - [Nintendo 3DS]
Theatrhythm Final Fantasy Curtain Call (Standard Edition) - [Nintendo 3DS]
Preis: EUR 39,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wirklich tolles Musik-Rythmus-Spiel mit Fun-Faktor!, 1. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Theatrhythm Final Fantasy Curtain Call ist ja der Beschreibung nach der Nachfolger von irgendeinem anderen Game, aber ich persönlich kenne dieses nicht und kann daher auch keinen Vergleich ziehen. Eigentlich bin ich solchen Musik-Spielen gegenüber immer recht skeptisch, weil ich doch schnell das Interesse daran verliere, aber Final Fantasy hat wirklich sehr viele Spielmöglichkeiten, sodass man lange Freude an dem Spiel hat und ich bin auch noch lange nicht damit durch.

Die Bedienung ist super leicht und innerhalb des ersten Probe-Spiels hat man die Steuerung durch. Außerdem wird einem alles auch noch mal Schritt für Schritt erklärt, wenn man dies nicht überspringt, sodass der Einstieg wirklich für jeden gemacht ist. Klar muss man bei einem Rythmus-Spiel ein gewisses "Talent" vorlegen, damit man nicht dauerhaft frustriert ist, aber man kauft sich das Produkt ja schließlich auch, weil man Bock drauf hat oder? Das die niedlichen FF Charaktere mit von der Partie sind ist halt ein kleiner Bonus. Im Spiel gibt es verschiedene Modi, die man auswählen kann, je nachdem, wozu man gerade Lust hat.

Die Beschreibung gibt das ganz gut wieder:
Versus Battle Mode – Spieler können jetzt in Einzelkämpfen gegen Freunde und andere Spieler antreten
Quest Medley Mode – Lieder aus dem umfangreichen Final Fantasy-Repertoire werden als Hintergrund für einzigartige Missionen genutzt; Spieler können ihren eigenen Weg in verschiedenen kurzen, mittellangen und langen Missionen wählen. Diese Missionen können ebenfalls mit Freunden geteilt werden.
(via Amazon 2014)

Ich muss sagen, dass mir der Medley Mode noch am besten gefallen hat. Ich habe schon einiges an FF durch und fand es richtig klasse, dass man hier die Musik für kleine Missionen benutzen konnte. Dabei gefiel mir besonders gut, dass man auch die Zeit einstellen konnte bzw. die Länge der Missionen und man so entscheiden kann, wie lange man eben spielen will, ohne mitten drin abbrechen zu müssen. Der größte Vorteil ist natürlich, dass man seinen Lieblingscharakter auswählen kann und eben in fetten Kämpfen gegen Endgegner antritt, in einer Welt, die man ebenfalls selber bestimmten kann. Man hat halt viele Freiheiten. Der Battle Mode ist aber auch nicht von schlechten Eltern, wenn man eine Herausforderung sucht. Allgemein ist an solchen 3DS Spielen ja immer das coole, dass man via Connect auch zusammen spielen kann.

In dem Spiel bekommt man Charaktere aus FF VVII, X-2, Tactics und mehr zu sehen. Kann hier nicht alle aufzählen, da ich selber nicht alle FF Spiele durch habe oder mich da zu 100% perfekt auskenne, aber ich denke Fans von FF werden nicht enttäuscht sein. Insgesamt sollen es 60 Figuren sein, die man freischalten kann. Außerdem kann man beim Durchspielen "Collecta Cards" zur Verbesserung der Parameter zu sammeln, was ich echt klasse fand.

Der Schwierigkeitsgrad steigert sich auch, je länger man spielt...also langweilig wird es nicht.

Fun-Faktor: 5/5
Bedienung: 4/5
Extras: 4/5

Alles in allem ist das Spiel wirklich gelungen und nicht nur etwas für Fans, obwohl diese bei all den FF Extras und dem Role-Play sicher hin und weg sein werden. Wer spielt seine musikalisch episch unterlegten Quests nicht gerne mit seinen Lieblingen? :)


Grischa, Band 3: Lodernde Schwingen
Grischa, Band 3: Lodernde Schwingen
von Leigh Bardugo
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,90

4.0 von 5 Sternen Gelungener Abschluss, vielleicht sogar das beste Buch der Reihe!, 1. Oktober 2014
Buchgestaltung

Ich kann hier eigentlich nur dasselbe wie bei den anderen beiden Bänden sagen ;) Ich mag sowohl die englischen, als auch die deutschen Cover, obwohl mein Leserherz eher für die deutschen schlägt. Diese Art von „Zeichenstil“ ist einfach genau meins und ich finde es klasse, dass der Carlsen Verlag etwas daraus gemacht hat, das wirklich zum Buch passt. Der Originaltitel ist allerdings nicht zu übertreffen!

Meinung

Das Ende naht! Ach, wie habe ich mich auf den letzten Band der Grischa Reihe gefreut. So viele positive Meinungen gab es vorab und dauernd musste ich mir anhören, dass das hier der beste Band der Reihe ist – und dem war so! Ich persönlich finde, dass die Autorin sich hier noch einmal enorm gesteigert hat und dies einer der besten Reihenabschlüsse ist, die ich in letzter Zeit so gelesen habe :)

In die Geschichte lässt es sich relativ leicht wieder hinein finden. Wie schon bei Band zwei hat Leigh Bardugo eine sehr ruhige Art ihre Bücher zu beginnen und es gab auch einige Erinnerungsstützen in Form von Alinas Gedanken. Dafür war ich echt dankbar, denn ich finde bei komplexeren Geschichten muss das irgendwie sein. Nach dem Kampf gegen den Dunklen steht Alinas Leben mal wieder Kopf. Zwar ist Maljen noch immer an ihrer Seite, aber die Suche der beiden ist noch nicht beendet und es gibt einen Haufen neue Problem. Alina muss sich versteckt halten, weil sie noch immer in Gefahr ist, doch das bedeutet keinesfalls Ruhe, denn schneller als sie möchte, wird ihre Hilfe benötigt. Der dritte Kräftemehrer ist immer noch nicht gefunden und alte Bekannte kommen ohne Alina nicht zurecht. Während der Dunkle sich wieder erhebt und das Reich seinem Willen unterwirft, steht Alina also zwischen Ängsten und ihrer Verantwortung als Grischa all dem ein Ende zu bereiten.

Zu Beginn hat die Autorin sich viel Mühe gemacht, die Geschehnisse alle noch einmal zusammenzufassen. Als Leser bekommt man jedoch schnell mit, welche Auswirkungen die Vergangenheit auf die Gegenwart hat und diese sind teilweise echt erschreckend gewesen. Das ganz Land sieht sich einer Düsternis gegenüber, die es so nicht gegeben hat und mit jeder Seite spürt man einen weiteren Kampf, der sich unaufhaltsam nähert und dieses mal alles entscheiden wird. Gerade diese wahnsinnig tolle Atmosphäre und die Steigerung der Erwartungen war einer der größten Pluspunkte im Roman. Zuerst ist man sich noch nicht sicher, ob auch wirklich alle Fäden zusammenlaufen werden, aber das tun sie – Bis zum bitteren Ende.

Gekonnt lässt die Autorin hier Figuren auftauchen, die wir alle in Band zwei lieb gewonnen oder zu fürchten lernen haben und rundet so noch einmal, dass, was wir bereits kennen mit ein paar neuen Wenden ab. Sehr gelungen war, dass der rote Faden hier viel ersichtlicher war, als noch zuvor. Man weiß eben genau, wohin die Reise geht, was sie aber nicht minder spannenden für mich gemacht hat. Alina war eine Figur mit der ich nicht immer ganz einig war, aber hier hat sie noch mal bewiesen wie stark und vernünftig sie sein kann und mich mal nicht mit ihrer Sturheit in den Wahnsinn getrieben. Ganz anders sah es da bei Maljen aus, den ich in diesem Band einfach nicht leiden konnte. Neben den anderen Charaktere, besonders Nikolaj war er einfach mal wieder total blass und uninteressant. In meinen Augen sogar eines der Hindernisse auf dem Weg zum Ziel, wenn ich mich da an so einige Szenen erinnere...jaaa, Maljen zu ertragen, fand ich hier echt schwer.

Was den Dunklen angeht, so hat die Autorin es geschafft seiner Person etwas mehr Substanz zu geben. Ich war und bin kein Fan von ihm, aber hier habe ich das erste Mal wirkliches Interesse an seinem Schicksal gehabt und fand das Ende wirklich toll gemacht. Natürlich gab es die ein oder andere Stelle, die meinem Geschmack nach etwas zu übertrieben waren, aber je länger ich darüber nachdenke, umso mehr mochte ich das Ende, eben gerade, weil es mal etwas anderes war, vielleicht auch ein bisschen unerwartet, angesichts der auch so sicheren Seite, auf der sich viele Autoren ja immer trotz großer Vorankündigen bewegen. Eines war mir allerdings von Anfang an klar und das hatte mit Alinas Kräften zu tun...trotzdem war ich überrascht, wie gut Leigh Bardugo das alles hinbekommen hat. Enttäuscht war ich, trotz vieler Vorahnungen keineswegs, vielmehr fand ich die Wenden echt brillant.

Was mir außerdem positiv aufgefallen ist: Der Schreibstil ist hier noch mal einen Zacken drastischer und sparsamer und man muss sich nicht mehr mit den High Fantasy typischen Beschreibungen rumschlagen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass man bei diesem letzten Band schon mitten im Setting etc. ist und die Autorin das bei ihrer Vorleistung nicht mehr nötig hatte, wer weiß?

Leider hatte das Buch wieder einige Längen, was sich bei Geschichten, die von einer Reise erzählen, wohl nie ganz vermeiden lässt. Zwischendurch waren mir die ruhigen Phasen etwas zu ruhig, aber das war auch schon bei Band 1-2 eines meiner Kriterien und das hat sich nicht geändert. Allgemein denke ich einfach, dass die Autorin bestimmte „Ticks“ hat, die es in allen Büchern gibt. Wenn man also die Vorgänger mochte, dann wird man hier nichts zu meckern haben, aber ich erkenne doch schon dieselben Muster an Dingen, die mich ab und an immer wieder gestört haben. Nichtsdestotrotz reißt die Spannung und die vielen Höhepunkte der Geschichte vieles wieder heraus. Nicht zu vergessen, dass in dieser Trilogie eine Welt und ein System geschaffen wurde, dass es so noch nicht gab und ich in jedem Buch einfach klasse fand. Das Grischa keine Innovation zeigt, darf man jedenfalls nicht sagen.

Fazit

Lodernde Schwingen war ein gelungener Abschlussband, wenn nicht sogar der beste der Reihe. Große Gefühle und solide Spannung werden hier noch einmal gut vereint. Meine Kritikpunkte der Reihe gegenüber haben sich jedoch auch hier wieder gehalten. Maljen, der mich zu Tode genervt hat, Längen in der Erzählung etc. aber dennoch ist die Atmosphäre der Wahnsinn und das Ende wird sicher wieder die Geister spalten. Ich fand es klasse!


Rollei 10841 Compactline Digitalkamera 750 (16 Megapixel, 5x opt. Zoom, HD-Video-Funktion) schwarz
Rollei 10841 Compactline Digitalkamera 750 (16 Megapixel, 5x opt. Zoom, HD-Video-Funktion) schwarz
Preis: EUR 63,89

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Extra-Funktionen, 1. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Heutzutage hat wohl jeder schon einmal eine Digitalkamera in der Hand gehabt oder sich zu dem Kauf einer entschlossen. Meine alte war eine von Casio und ich muss gestehen, ich liebe sie noch immer sehr. Von der Marke Rollei habe ich ehrlich gesagt vorher noch nie gehört, aber ich bin auch kein Experte oder Technik-Freak. Jedenfalls war ich sehr überrascht, was man für den günstigen Preis doch alles von dem Produk geboten bekommt.

Das, was ich als tolles Feature empfinde, ist definitiv die Möglichkeit Sprachnotizen anfertigen zu können. Man kann diese zu einem Foto hinzufügen oder einfach so aufnehmen. Die Qualität des Mikrofons finde ich wirklich sehr gut und selbst, wenn man draußen unterwegs ist, gibt es kaum ein Rauschen im Mitschnitt. Der Lautsprecher ist ebenfalls von toller Qualität und gibt die Aufnahmen 1:1 in der aufgenommenen Qualität wieder, was ich so nicht erwartet habe. Die Videoauflösung ist wie bei jeder guten Kamera in HD, man kann auch noch ein paar andere Sachen einstellen, um den Zoom etc. zu verbessern.

Der Farbmonitor/das Display hat eine gute Auflösung, die ich für den Preis nicht erwartet hatte. Die Bedienung ist wirklich simpel, da die Rollei sehr leicht zu überschauen ist und aufgrund ihres Modells nicht übermäßig viel Schnickschnack bietet. Wer eine Einsteiger-Kamera sucht, die leicht zu bedienen ist, der ist hier goldrichtig. Man kann auch ein paar coole Sachen einstellen, bevor man losknipst, darunter z.B. Malerei oder Skizze oder man verhindert, das Augen auf Bildern im Sonnenlicht zu rot werden.

Das Gehäuse ist sehr stabil, die Kamera leicht in der Hand. Es gibt wie gewohnt einen USB Anschluss zum Verkabeln an Laptop & Co. Bilder lassen sich mit kleiner Verzögerung innerhalb von 2-3 Sekunden aufnehmen. Einen Modus, in dem das schneller geht, habe ich bisher leider noch nicht gefunden. Optisch ist die Kamera sehr schlicht und gefällt mir sehr gut :)

Einzig negativ aufgefallen ist mir, dass die Verschlüsse etwas instabil wirken. Besonders der am Akku/der Speicherkarte lässt sich nicht so gut abmachen und wieder dran clipsen. Die Rollei ist vielleicht kein Überflieger Modell, aber für den Preis hat sie mich doch überzeugt. Es muss eben doch nicht immer teuer sein.


Atemnot
Atemnot
von Ilsa J. Bick
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

3.0 von 5 Sternen Ich bin ein wenig durcheinander!, 1. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Atemnot (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Eigentlich bin ich mega Fan von Isla J. Bick und fand ihre Ashes Reihe wirklich toll. Ich meine, man hat dort bei dem ein oder anderem Band schon gemerkt, dass die Autorin ihre eigene Art hat zu schreiben und teilweise auch gerne viel offen lässt, aber Atemnot hat mich doch an einigen Stellen ziemlich verwirrt zurückgelassen. Es ist keine fröhliche Geschichte und auch keine, die man lesen sollte, wenn man nur auf ein Happy End aus ist. Der Schreibstil schafft es wirklich gut die Atmosphäre des Buches rüber zu bringen und man wird dabei stellenweise selber sehr melancholisch. Im Buch geht es viel um das Zerstören seines Lebens bzw. die Protagonistin hat ein zerstörtes Leben und kennt daher nichts anderes. Sie lebt da irgendwie in einem kaltem Muster. Ihre Eltern behandeln sie nicht gerade gut. Die Mutter ist Alkoholikern und der Vater vögelt sich durch die Gegend. Die Familie ist damit aber noch nicht am Ende, denn Jennas Bruder Matt ist Soldat und zieht in den Krieg. Somit steht sie allein da.

Die Geschichte ist auf ziemlich mysteriös getrimmt, denn man erfährt erst nach und nach, was vor sich geht oder eben gar nicht. Das war echt eine Sache, die mich sehr gestört hat. Man wartet auf Antworten oder Wendungen, aber der rote Faden lässt sich nicht immer finden. Es ist auch schwer, mehr zu sagen, ohne dabei zu spoilern. Jedenfalls bin ich kein Fan von rätselhaften Andeutungen und all solchem Krams. Die Handlung plätscherte teilweise im Alltag vor sich her und es passierte nichts spannendes.

Auf der anderen Seite waren aber auch genau die Punkte, die mich so gestört haben irgendwie ein Plus. Wie gesagt, der Roman hat eine packende Atmosphäre und durch viele Hinweise versucht man sich ständig selber ein Bild zu machen, was zum Nachdenken anregt. Das gewählte Thema kommt dazu nicht so oft in Jugendbüchern vor und das fand ich interessant.

Im Großen und Ganzen denke ich, dass es doch das Ende Schuld ist. Der Anfang beginn überzeugend und man erwartet einiges und je mehr die Geschichte voran schreitet, umso ernüchternder ist das alles. Man hätte mehr draus machen können!


LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel
LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel
von Eva Siegmund
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Idee, bei der meine Meinung zwischen Licht und Dunkel schwankt..., 28. September 2014
Buchgestaltung

Mir gefällt das Cover des Roman wirklich ausgesprochen gut, trotz des Mädchengesichts. Irgendwie hat es was...die Farben finde ich sehr schön gewählt, weil sie schon eine Mischung aus Licht und Dunkel sein könnten. Dazu die Stadt im Untergrund, in welcher die Haupthandlung stattfindet und die dunklen Vögel. Der Titel passt auch richtig gut zum Buch und dessen Inhalt.

Meinung

Zwei wie Licht und Dunkel - das würde auch ganz gut zu meiner Meinung passen, denn obwohl mich das Buch unterhalten hat, so gab es auch viel, dass ich einfach nicht mochte. Ich bin zwiegespalten. LÚM ist vielmehr ein sanfter Fantasyroman, als eine abenteuerliche Geschichte und solche treffen nicht immer ganz meinen Lesenerv. Die Schreibweise von Eva Siegmund fand ich ziemlich einnehmend. Sie hat eine sehr kompakte Art zu schreiben und schmückt nicht sonderlich viel aus. Dadurch war besonders die Atmosphäre der Geschichte sehr greifbar, weil man als Leser sehr nah an der Handlung ist. Man wird sozusagen hineingeworfen.

Was leider auch ein Nachteil eines solchen Stil ist, war für mich vor allem der Informationsmangel. Eine Zeremonie, die Jugendliche durchlaufen, um herauszufinden, ob sie Kräfte haben oder nicht und ein Regierungssystem, das viel auf Schichten aufbaut, waren mir nicht gerade neu. Und dann gab es so viel zu erleben und so wenig wurde erklärt. Die Sache mit den Kräften zum Beispiel oder allgemein die vielen Hintergründe von Handlungsmotiven waren für mich einfach unbefriedigend dargestellt. Ich hatte während des Lesens einige Fragen und gegen Ende wurde davon keine beantwortet. Vielleicht bin ich auch einfach jemand, der um zu viele Ecken denkt, aber ich mag es in Büchern eben, wenn Details eine Rolle spielen. Gerade, weil es so wenige Dialoge und mehr fließenden Text gab, kam mir das Lesen öfter sehr zäh und auch etwas langweilig vor.

Das größte Problem, welches ich jedoch mit der Geschichte hatte, war, dass mir der Bezug zu den Charakteren gefehlt hat. Meleike und ihre Familie waren nur der Anfang. Ich habe kaum etwas über sie oder die anderen erfahren können. Man sieht vielleicht die Beziehungen der Figuren untereinander, aber nicht, was sie ausmacht. Die Substanz sozusagen, hat gefehlt. Natürlich war mir Meleike dadurch nicht gleich unsympathisch, aber in einem Meer aus Farben wäre sie grau gewesen. Nicht besonders auffällig und schon gar nicht interessant. Es gibt einfach zu viele Jugendbücher, in denen die Charaktere keine Ecken und Kanten haben und hier war das auch der Fall. Man mag die Leute irgendwie, aber sie bleiben einem nicht im Gedächtnis. Sie vollbringen nichts, was von einer Entwicklung zeugt und ja, ich hatte einfach keine Gefühle ihnen gegenüber. Das war wirklich sehr, sehr schade. Für mich spielen Charaktere immer die größte Rolle und da ich mit niemanden mitfühlen konnte, waren mir ihre Schicksale teilweise auch einfach egal.

Dabei hat die Autorin hier ein ziemlich interessantes Setting aufgebaut, das in seinen Anfängen von viel Kreativität gezeugt hat. Die Eigenwörter und so manche Abläufe fand ich sehr gelungen und auch wirklich spannend. Besonders ab der Mitte kommt Bewegung in den Plot und es tun sich einige Mysterien auf. Das Einführen einiger neuer Charaktere hat auch gut gepasst, weil man so mehr Abstand zu den alten nehmen konnte und eben auch mehr Konflikte dank der „Ränge“ stattfanden.

Was die Liebesgeschichte betrifft bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich sie nun mochte oder nicht. Diese typische „Hass-Liebe“, die es hier gab wurde echt gut umgesetzt, aber da ich die Figuren nicht wirklich ins Herz geschlossen habe, konnte mich natürlich auch das Aufflackern einer Liebe nicht so ganz für sich einnehmen. Allgemein hatte ich auch einfach das Bedürfnis, beide hin und wieder zu schütteln, da sich Gefühle hier oft auf das große Ganze ausgewirkt haben. Die Sache mit den Visionen war von Anfang an irgendwie abwendbar. Ich kann auch gar nicht genau sagen, warum, aber ich hatte nie einen dieser oh-wie-soll-das-nur-gut-gehen-Momente, da für mich vieles so vorhersehbar war, dass ich Bescheid wusste. Das hat dem Roman enorm an Spannung genommen, aber vielleicht bin ich mit diesem ganzen Weltuntergangs-Kram jetzt auch einfach durch. Manchmal glaube ich, solche Geschichten können immer nur nach dem gleichen Schema ablaufen. Eine Heldin, ein störsicher Love-Interest, eine besondere Gabe und das Retten der Welt.

Fazit

LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel, ist ein Debüt, dass durch einen tollen Stil und ein andersartiges Setting besticht. Leider fiel es mir sehr schwer, eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen, weshalb mein Lesespaß gemindert wurde. Ich hätte mir mehr Informationen gewünscht, denn neben den starken Beschreibungen der Welt und der Idee, fielen Gespräche etwas zurück. Langsam und atmosphärisch geht es in Aveda zu, während es dem Roman ab und an an Action und Unvorhersehbarkeit fehlt. Mir gefiel das Buch, trotz Kritikpunkten gut, aber für mehr als „gut“ hat es eben auch nicht ganz gereicht :)


Wer die Lilie träumt
Wer die Lilie träumt
von Maggie Stiefvater
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Band eins gefiel mir ein bisschen besser ;), 28. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Wer die Lilie träumt (Gebundene Ausgabe)
Buchgestaltung

Mir gefallen die Cover sowohl in Englisch, als auch in Deutsch, obwohl mir die Aufmachung des Script5 Verlags deutlich besser gefällt. Irgendwie kann ich nicht wirklich viel mit den englischen Motiven anfangen, obwohl mir die Titel eher zusagen. Da eine Lilie eine Rolle im Buch spielt, genau wie zuvor der Rabe, habe ich aber auch nichts gegen die „Übersetzung“ einzuwenden. Alles in allem denke ich, dass es egal ist, in welcher Sprache man die Reihe verfolgt, denn beides sieht im Regal echt schick aus und es ist ja auch Geschmackssache :)

Meinung

Wen der Rabe ruft war letztes Jahr eines meiner Highlights. Ich wusste schon, dass es in Band zwei etwas mehr um Ronan gehen sollte und demnach darauf vorbereitet, aber trotzdem war das wohl einer der Hauptgründe, warum mir dieser Teil nicht so gut gefiel wie der Vorgänger. Das heißt jetzt nicht, dass ich das Buch schlecht fand – nach wie vor liebe ich Maggie Stiefvaters Bücher – aber weil ich mit Ronan nicht ganz so gut klar kam, schmälerte das natürlich einen Ticken meinen Lesegenuss.

Die Geschichte geht eigentlich ziemlich nahtlos weiter. Hauptsächlich dreht sich immer noch alles um die Suche nach dem verschwundenem König Glendower und um die Beziehungen der „Raven Boys“ untereinander. Aus dem ersten Teil kennen wir ja bereits die Dynamik der Gruppe und daran hat sich hier auch kaum etwas geändert. Adam ist immer noch arm und will keine Hilfe, Gansey ist immer noch ein hilfsbereiter Besserwisser und Ronan hängt dem Elend seiner Familie nach. Blue und ihre Familie kommt etwas weniger vor, als in Wen der Rabe ruft, dafür gab es aber einige mehr Szenen zwischen ihr und Gansey. Ich denke, wenn man den ersten Band mochte, dann kann man diesen Teil gar nicht schlecht finden. Es ist jedoch so, dass ich teilweise das Gefühl hatte, viele Dinge einfach schon zu kennen. Allgemein wurden dieselben Probleme/Konflikte wieder behandelt und das war nicht so interessant wie beim ersten mal. Adam zum Beispiel, ging mir in diesem Buch gehörig auf die Nerven, weil sein Gejammer teilweise schwer zu ertragen war. Gansey ich nach wie vor mein Favorit unter den „Raven Boys“, denn er blieb seinem Charakter durchweg treu. Dann lernen wir eine neue Seite an Ronan kennen...

Tja, was soll ich sagen? Seine Gabe und alles, was mit den Träumen zu tun hatte war einfach sau cool, anders lässt sich das nicht in Worte fassen. Ich war total fasziniert von den Erklärungen und dem Drumherum und hellauf begeistert von den Entwicklungen, die sich bei den Traum-Experimenten ergaben. Anderseits war alles, was mit Ronans Familie zu tun hatte, so gar nicht mein Ding. Er und seine Brüder waren zwar nicht wirklich unsympathisch, aber ich hätte viel lieber mehr über Blue und Gansey gelesen, als das ständige melancholische Gehabe von Ronan. Ich hatte das Gefühl jeder Charakter im Buch hatte eine gut durchdachte Storyline, nur Ronan hat nichts zu all dem beigetragen.

Deutlich konnte man jedoch die Magie im Buch spüren, sie wie die Charaktere wieder in jeder Ecke des Lebens finden und genau das macht eben auch den Charme der Reihe aus. Obwohl es langsam voran geht, erkennt man eben die Liebe zum Detail und lässt sich davon verzaubern. Das Buch war wieder wunderbar atmosphärisch. Die Autorin kann so gut wie niemand anders Beschreibungen und Dialoge zu etwas Mystischem verweben, das einen rasch in seinen Bann zieht. Ihr Schreibstil ist einfach wundervoll und hat mich auch durch etwas langatmigere Passagen gebracht, ohne, dass ich mich gelangweilt habe. Die Sache mit den Geistern und den vielen ungelösten Rätsel fand ich nach wie vor sehr spannend und habe auch gerne alle Entwicklungen verfolgt.

Etwas schade fand ich allerdings, dass man sich in diesem Teil viel mit dem unbekanntem Gegenspieler herumschlagen musste. Diese Zwischenpassagen gefielen mir gar nicht und an einigen Stellen habe ich sie auch nur überflogen, um schnell zur eigentlichen Geschichte zurückkehren zu können. Das Ende hat dann aber noch mal eine Menge für mich herausgeholt. Die Steigerung war deutlich zu spüren und genau wie bei Wen der Rabe ruft wurde es fesselnd und ging einen guten Schritt voran.

Fazit

Wen der Rabe ruft ist ein guter zweiter Band, der mich unterhalten konnte. Weniger Ronan hätte dem Buch allerdings gut getan, aber das ist wohl meine Meinung, da ich ihn von allen am wenigsten mochte. Wer die Lilie träumt ist ansonsten ein schönes, atmosphärisches Buch, das auf die übliche Maggie-Stiefvater-Weise in seinen Bann schlägt. Liebenswerte Figuren, mystischer und rätselhafter Charme und eine gelungene Idee sind große Pluspunkte.


The Girl Who Kissed a Lie: An Otherworld novella
The Girl Who Kissed a Lie: An Otherworld novella
Preis: EUR 0,00

4.0 von 5 Sternen Am besten VOR dem Buch lesen, war echt toll! :), 28. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich finde, man sollte diese echt VOR dem Buch lesen (ich hab es danach getan), weil es eine ganz tolle Vorgeschichte ist, die einem besonders Kesley und Ben näher bringt! Mir wäre es auch egal gewesen, wenn die 8 Kapitel alle im richtigen Buch gewesen wären. Vielleicht hätte ich das sogar besser gefunden! Man sieht, wie Selkie das erste mal auf etwas Übernatürliches trifft und erste Dinge setzen sich in Bewegung. Außerdem erfährt man wie Selkie und Kelsey Freundinnen geworden sind und im Buch wird das nicht so viel thematisiert, weshalb mir Kesley auch etwas blass erschienen. Das fand ich richtig schade, denn gerade die Freundschaft der beiden und Kesleys Hintergründe haben mir wahnsinnig gut gefallen. Außerdem sieht man auch etwas von der Beziehung zwischen Selkie und Ben. Der Roman setzt nämlich schon an der Stelle an, wo Selkie ihn so richtig mag und hier spürt man deutlich, dass auch ihm etwas an ihr liegt. Darum besser in dieser Reihenfolge ;)


The Girl Who Never Was (Otherworld)
The Girl Who Never Was (Otherworld)
von Skylar Dorset
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,28

4.0 von 5 Sternen Inhalt genau so toll, wie das Cover :), 28. September 2014
THE GIRL WHO NEVER WAS habe ich mir damals nur wegen des Covers ins Regal gestellt. Nachdem ich das Buch beendet habe, bin ich richtig froh, dass es meine Erwartungen erfüllen konnte. Die junge Autorin hat hier ein Buch geschaffen, dass mich von den ersten Seiten an fesseln konnte und trotz stockender Mitte nicht mehr losgelassen hat. Die Idee hinter dem Roman ist so wahnsinnig gut und kreativ, dass ich gar nicht viel dazu sagen möchte. Es gibt Feen, es gibt Ogar, es gibt Leute, die durch Welten reisen, Magie, finstere Mächte und vieles mehr. Im Mittelpunkt steht Selkie, die nur ihren Vater kennt und an ihrem siebzehnten Geburtstag endlich herausfinden will, was ihre Tanten (bei denen sie lebt) ihr verheimlichen. Neben der offensichtlichen Fantasygeschichte, in die Selkie hinein gerät, gab es auch noch eine süße Liebesgeschichte am Rande.

Und was ich ganz toll fand war, dass die Autorin es nicht nötig hat zu erwähnen wie toll alle aussehen oder wie sehr Person X Person Y liebt. Das war hier alles so natürlich dargestellt, weil die Figuren ihre eigenen Gefühle ja auch kannten. Schön war auch, ein YA Buch zu lesen, bei dem sich alles um das Setting in der "Otherworld" und die vielen paranormalen Dinge dreht und nicht die blöde High School. Man rutscht zusammen mit Selkie von einem Kapitel ins nächste und eckt so die Geheimnisse auf.

Allgemein waren die Dialoge sooo intelligent geschrieben! In diesem Buch gibt es einen roten Faden und alles baut darum herum auf. Keine unnötigen Passagen, kein dummes Drama. Die vielen Figuren sind mir dazu alle sehr ans Herz gewachsen. Selkie ist mutig und impulsiv, Ben ist einfach ein netter Kerl, die verrückten Tante, der Feen Ballon-Fahrer oder aber die kleinen Gnome...hier gab es so viele seltsame Menschen und Wesen, das war einfach cool!

Gerade diese Mischung aus Märchen, bekannten Fantasywesen und den Ideen der Autorin hat den Roman zu etwas absolut Spannendem gemacht. Die Passage, als Selkie später eine Weile im Selkie-Hof festsitzt fand ich etwas langamtig, aber ansonsten hab ich echt keine Kritikpunkte gefunden :) Das Ende war richtig gut gemacht. Es kamen noch einmal wichtige Details zur Sprache und ein paar Informationen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Außerdem ist das Ende fast ein Cliffhänger und ich freue mich sehr auf Band 2! Ich rate euch aber wirklich, lest die gratis Novelle vorher, denn dadurch ist der Einstieg noch tausend mal besser. Man erfährt einfach so viel mehr über die einzelnen Figuren und ich fand es etwas schade, dass diese ganzen Sachen nicht im richtigen Buch drin waren.


DeLonghi FH 1363 Multifry Extra Heißluft-Fritteuse
DeLonghi FH 1363 Multifry Extra Heißluft-Fritteuse
Preis: EUR 209,00

5.0 von 5 Sternen Das Gerät ist einfach der helle Wahnsinn!, 26. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Zugegeben das Gerät DeLonghi FH 1363 Multifry ist nichts, was man sich bei dem Preis mal eben leisten kann, aber ich bin damit total zufrieden und versuche zu beschreiben, woran das alles liegt. In unserem Haushalt gibt es bereits eine Friteuse, aber die hat nie ausgereicht, um für die ganze Familie gleichzeitig etwas zu Essen zu machen. Meistens mussten mehrere "Fuhren" nacheinander gemacht werden, besonders bei Pommes, aber mit dem Multifry ist das alles kein Problem mehr. "Multi" steht hier für die vielen unterschiedlichen Funktionen, die einem erlauben zu frittieren, backen und kochen. Sicher, eine fragen sich jetzt, wieso brauche ich das, wenn ich einen Herd oder dergleichen habe? Das ist leicht zu beantworten.

1) Man kann von allem für mehrere Personen oder sogar Ferien Essen gleichzeitig zubereiten.
2) Man hat immer nur ein Gerät, welches sauber gemacht werden muss und nicht gleich die ganze Küche.

Das sind zumindest meine Top-Gründe, weshalb das Gerät einen Platz in unserem Haushalt haben wird, bis es irgendwann einmal auseinander fällt. Das Fassungsvermögen liegt bei 1,5 kg, was mehr ist, als ich über jede Friteuse sagen kann, die wir bisher besessen haben. Dann kommt dazu, dass man beim machen von Pommes sehr viel Energie und Fett spart. Schon circa 1-2 Esslöffel reichen aus, um Kartoffeln oder Pommes zu machen. Wie bei einem ordentlichen Backofen spart man so viele Kalorien und desweiteren wird durch die Umluft, die durch das ganze Gerät strömt alles gleichmäßig zubereitet. Man muss im Gegensatz zum Backofen nichts umdrehen und auf etwas achten. Einmal richtig eingestellt kann absolut nichts mehr schiefgehen. Die Zusatzheizung ist es auch, die erlaubt Gerichte wie Pizza oder Eintopf zu machen.

Durch die Kombination von Unter/Oberhitze dauert das "Kochen" nie besonders lange. Pommes waren schon noch 33 Minuten fertig, andere Dinge, die wir ausprobiert haben wie Kuchen sogar noch früher. Es kommt natürlich immer darauf an, wie man das Gerät einstellt. Die Verarbeitung des Geräts ist zudem wirklich spitze. Für den Preis erwartet man einiges und das bekommt man auch. Dabei nimmt das Gerät kaum mehr Platz als andere Küchengeräte ein, hat einen festen Stand und ist durch die Keramik-Beschichtung gut zu säubern. Die einzelnen Teile lassen sich gut auseinander nehmen und sind ebenfalls sehr robust.

Beim "Arbeiten" ist das Gerät zudem viel leise als eine normale Friteuse! Eher ein angenehmes Rauschen. Im Set liegt ein kleines Kochbuch bei und man hat zudem die Möglichkeit sich eine App herunterzuladen, die ich jedoch nicht getestet hat. Jedenfalls wird einem so gut gezeigt, mit was man alles anfangen kann, um das Gerät zu testen. Vor dem ersten Gebrauch haben wir es jedoch erst mal "leer laufen" lassen, sprich etwas Öl rein und eine Runde, ohne Lebensmittel, einfach um den "neu Geschmack" rauszubekommen. Ansonsten hat das Essen bisher immer wahnsinnig gut geschmeckt :)

Fazit

Für einen großen Haushalt ist DeLonghi Multifry eine echte Bereicherung. Wir sind alle sehr begeistert von den vielen Möglichkeiten, der einfachen Handhabung und den fett-sparenden Gerichten, die man damit zubereiten kann.


Vidal Sassoon VSST2980E Infra Radiance Straightener
Vidal Sassoon VSST2980E Infra Radiance Straightener
Wird angeboten von Robert Veith ,,Preise inkl. MwSt"
Preis: EUR 24,90

4.0 von 5 Sternen Ideales Einsteiger-Modell, 23. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich bin inzwischen schon Profi, was Glätteisen, Lockenstäbe & Co angeht. Insgesamt hatte ich im Verlauf der letzten zwei Jahre sieben verschiedene Geräte, weil ich immer auf der Suche nach einem neueren und besserem Modell bin und natürlich manche der alten Geräte den Geist aufgegeben haben. Ich selber habe etwas dünnere Haare, die bis zur Schulter reichen und welche sehr stark unter Frizz leiden. Ionen-Technologie ist da bei einem Straightener immer sehr wichtig, weil diese nämlich das Austrocknen der Haare verhindert und dafür sorgt, dass sich die Hitze nicht an einer Stelle im Gerät speichert und somit der "Druck" unterschiedlich ist. Der Haarglätter von Vidal Sassoon liegt auf jeden Fall sehr gut in der Hand. Er hat einen breiten Griff und ist während des Haltens so konzipiert, dass man mit den Fingern gut an die Einstellungen kommt und während des Glätt-Vorgangs Änderungen daran vornehmen kann. Natürlich würde ich empfehlen die Einstellungen vorher zu treffen, weil das einfach praktischer ist.

Variabel bis 200 grad kann man hier die Hitze regulieren. Das ist für ein Glätteisen schon "normal" und reicht auch völlig aus. Was hier das Besondere ist, sind auf jeden Fall die breiten Keramikplatten, die dafür sorgen, dass man mehr Haar auf einmal Glätten kann. Schon beim ersten Durchgang ist das Ergebnis sichtbar und schaut sehr gleichmäßig aus, was ein großer Pluspunkt ist. Im Gegensatz zu einigen anderen Geräten schont man so die Haare, denn weniger Durchgänge = Weniger Hitze, welche auf die Haare einwirkt. Das Kabel ist zudem mehr als 2 Meter lang und dadurch wird optimal gewährt, dass man sich durchs Bad bewegen und sich auch etwas von der Steckdose entfernen kann. Wenn man keine direkt neben dem Spiegel hat, ist das wirklich toll.

Was ich allerdings etwas schade finde ist, dass sich das Gerät nicht besonders schnell von selbst abschaltet. Mein Vorgänger hatte so eine Art Sicherheitsfunktion und hier dauert das wirklich sehr lange, was heißt, sollte man das Abschalten mal aus irgendwelchen Gründen vergessen, besteht die Gefahr, dass sich das Gerät extrem aufheizt.

Der Straightener hat keine besonderen Extras und auch nur ein analoges Display. Wer also nach einem Einsteiger-Model mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, der kann hier bedenkenlos zugreifen. Wenn man allerdings wie ich schon mehrere Marken und Modelle durch hat und vielleicht etwas ausgefallenere Funktionen haben will, der empfindet das Gerät eher als guten Durchschnitt.


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