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Rezensionen verfasst von
thejack

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In Session (Deluxe Edt.)
In Session (Deluxe Edt.)
Preis: EUR 5,99

4.0 von 5 Sternen Keine Frage.., 21. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Session (Deluxe Edt.) (Audio CD)
dieses Box-Set enthält ein echtes Stück Musikgeschichte!
Aber es lässt bei mir auch erneut eine Frage aufkommen, die ich mir schon des Öfteren gestellt habe:
Warum genau wird SRV bloß dermaßen gehyped??
Er ist ganz bestimmt ein großartiger Gitarrist, aber neben einem wie Albert King wirkt er doch arg blass. Und man bekommt wieder einmal sehr schön den Unterschied demonstriert zwischen einem, der jedes Stück Raum mit seinen schnellen Läufen "zuspielt", und einem, der den Noten Raum gibt, der sie atmen lässt.. und zum Singen bringt.
Alles in allem: Auf jeden Fall empfehlenswert, und Geschmäcker scheinen ja auch in diesem Fall sehr unterschiedlich sein zu können..


Der Gott der Lebenden: Wie könnte ein aufgeklärter Evangelikalismus aussehen?
Der Gott der Lebenden: Wie könnte ein aufgeklärter Evangelikalismus aussehen?
von Mr Christoph Furrer CF
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Für Menschen aus evangelikalem Hintergrund.., 19. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ein ganz interessantes Buch.

Es hat aber einen eigenartigen Mangel, für den ich am liebsten nicht nur einen, sondern gleich zwei Sterne abgezogen hätte, und der deshalb auch vor aller inhaltlicher Reflexion erwähnt wird:

Mit keinem Sterbenswörtchen, weder im Buch selbst noch auf dem Umschlag, erfährt der Leser irgendetwas (biografisches) über den Autor!?
Das ist vermutlich der Veröffentlichung in einem On-demand-Verlag geschuldet - aber auf den Gedanken, dass der Leser gerne wissen möchte, mit wem er es zu tun hat, hätte man auch so kommen können..

[Ein Versuch bei Google legt nahe, dass der Autor im Umfeld einer Gemeindebewegung namens Ekklesia zu suchen sein könnte.]

Der evangelikale Hintergrund des Autors wird im Buch selber thematisiert; darüberhinaus legt der Text nahe, dass der Autor kein studierter Theologe ist: Zu sehr bleibt er in seinen Beschreibungen einem evangelikalen Verständnis verhaftet (der leibhaftige Teufel, David als Autor der meisten Psalmen u.a.).

Allerdings freut man sich über jede Publikation, der es gelingen könnte, Lesern aus diesem Hintergrund bestimmte Einsichten nahezubringen, wie etwa Kommunikationsprozesse innerhalb verschiedener biblischer Schriften oder auch die historische Gewordenheit bestimmter Vorstellungen [hier vor allem anhand des Höllengedankens exemplifiziert].

Leider gibt es auch einige Druckfehler zuviel, aber insgesamt bleibt ein sympathisches Buch, dem man durchaus viele Leser wünschen mag.


W.a.S.P./Digi
W.a.S.P./Digi
Preis: EUR 13,96

0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tut mir leid.., 23. August 2013
Rezension bezieht sich auf: W.a.S.P./Digi (Audio CD)
..aber dies ist das einzige Wasp Album, mit dem ich einfach überhaupt nichts anfangen kann.
Woran genau das liegt, ist schwer zu sagen.
Das Songwriting scheint mir verglichen mit späteren Veröffentlichungen doch arg unausgereift, selbst Blackies Gesang bleibt irgendwie flach und farblos.
Auch textlich ist weder der Anspruch (ab Headless Children) noch der Humor (Last command) späterer Scheiben erkennbar.

Für meinen Geschmack leider ein Totalausfall.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 2, 2014 12:39 AM MEST


How I Beat Fischer's Record (Judit Polgar Teaches Chess)
How I Beat Fischer's Record (Judit Polgar Teaches Chess)
von Judit Polgár
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,63

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensationell!, 1. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mein erstes Gefühl beim Lesen dieses Buches war: "Dies ist das Schachbuch, auf das ich immer gewartet habe!"
Und bald danach folgte: "Man stelle sich einmal vor, alle großen Spieler der Schachgeschichte hätten zumindest ein Buch dieser Art hinterlassen!?"

Es ist das "teaches" aus dem Untertitel, das dieses Buch so ausgezeichnet - und vor allem außergewöhnlich - macht, denn wann geben sich Großmeister schon einmal die Mühe [Blöße!?], ihre eigenen Partien für Amateure verständlich zu ERKLÄREN??

Sicher, in manchen Partiensammlungen - etwa Fischers 60 denkwürdigen Partien - finden sich diesbezügliche Ansätze. Aber auch nicht mehr! WENN Fischer einen Zug kommentiert, ist es meist durchaus lehrreich, aber für Amateure gibt es doch deutlich zuviel "white space", um wirklich etwas zu lernen.

Anders hier bei Judith Polgar: Fast jeder Zug ist Ihr eine kurze Bemerkung wert, oft genug auch außerschachlicher Natur.

Ausgesprochen angenehm fand ich auch ihren unprätentiösenn Stil:
An keiner stelle hatte ich das Gefühl, dass sie sich irgendwie besonders darstellen will.

Diesbezüglich fand ich bereits das erste Kapitel interessant, in dem sie sich nicht zu schade ist, "Tricks" als ein herausragendes Merkmal ihres Spiels zu nennen - und sogar Kortschnois Urteil über sie ("Kaffehausspielerin") zitiert.
Ich fühlte mich erneut an Fischers 60 denkwürdige Partien erinnert, der ja bekanntlich sogar Verlustpartien in seine Sammlung aufnahm.

Ich persönlich hätte mir statt Partiefragmenten zwar mehr komplette Partien gewünscht, aber man kann wohl nicht alles haben ;)

Insgesamt: Ein wirklich sensationell gutes Buch! Ich freue mich sehr auf die Fortsetzungen.. und das, obwohl Polgar bisher - vom Stil her - nicht unbedingt zu meinen Lieblingsspielern gehörte.

Sie hat mich überzeugt.


Still Got the Blues (Remastered)
Still Got the Blues (Remastered)
Preis: EUR 8,50

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es ist ja manchmal so eine Sache.., 12. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Still Got the Blues (Remastered) (Audio CD)
mit der Eigen- und Fremdwahrnehmung.. ;)

Gary Moore sieht sich selbst offenbar als einen Bluesgitarristen, der eben eine Zeitlang auch andere Sachen gemacht hat (STILL got the Blues..)..

Was man dann auf dieser CD zu hören bekommt, klingt allerdings mehr nach einem Rockgitarristen, der sich an einigen Bluesnummern probieren..oder sagen wir es ruhig: austoben möchte!

Da ich sowohl Rock als auch Blues sehr mag, habe ich damit weniger ein Problem, und die CD gefällt mir an und für sich auch ganz gut.
Allerdings stört mich bei Gary Moore zuweilen sein Hang, mit allzu schnellen Läufen die Songs inklusive seiner Rhythmustruppe geradezu über den Haufen zu spielen (im Englischen mit "to overplay" treffend bezeichnet).

Insbesondere die Duette mit Albert King und Albert Collins sind beide für Gary Moore eher wenig schmeichelhaft: Erstens, weil sie - wenig überraschend - den besseren Blues spielen, und zweitens (und vor allem!), weil es eben so KLINGT, als wenn Gary Moore es ihnen mit seinen pfeilschnellen, fast metal-artigen Läufen nun aber mal so richtig zeigen will.

Ohne Frage ist Gary Moore ein begnadeter Gitarrist, was etwa bei "As the Years go passing by" eindrucksvoll zu hören ist.
Aber im Blues zählen doch andere Dinge als im Rock, und ein solches Umsatteln, wie Moore es mit dieser CD einleitete, ist auch für jemanden wie ihn nicht mal eben so zu schaffen.

Besonders aufschlussreich ist in solchen Fragen ja manchmal der direkte Vergleich, und hier fällt er etwa gegenüber Peter Green ("Stop messin` round") oder Eric Clapton bzw. Otis Rush ("All your love") erneut nicht sehr schmeichelhaft aus.
Moores Versionen wirken im direkten Vergleich doch arg poliert und glatt.

Aber nochmal: Mich persönlich stört das nicht, denn das Adaptieren viel gespielter Stücke im eigenen Stil gehört zur Geschichte und für mich auch zur Faszination des Blues.
Ich habe zu Hause sogar eine ganze CD mit Coverversionen von "Rock me baby", von BB King über die Doors und Tina Turner bis zu Acdc und den Stones.
Aber das nur am Rand. ;)

Als Fazit bleibt:
Für Bluespuristen vermutlich kaum hörenswert - wer Rock mag, wird schon eher auf seine Kosten kommen.


Unmasked
Unmasked
Preis: EUR 10,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für KISS Puristen eine schmerzhafte Angelegenheit.., 1. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Unmasked (Audio CD)
denn um dieses Album einigermaßen einordnen zu können, muss man einigen ungeliebten Tatsachen [natürlich in Anführungszeiten zu lesen, da ich ja hier meine Meinung schreibe] ins Auge blicken:

Nämlich:

1. KISS waren nie wirklich eine klassische Hardrockband. Wenn ich hier in den Rezensionen lese, sie hätten früher solche "Hardrock-Kracher" wie Deuce oder Strutter geschrieben, muss ich schon schmunzeln ehrlich gesagt..
Auch bei diesen frühen Songs ging es immer schon um eingängige Melodien, und das "harte" an KISS kam eher in ihrem Image und der Bühnenshow zum Vorschein als in der Musik.

2. Die obige Feststellung sollte nicht als Kritik missverstanden werden. Im Gegenteil, das Schreiben eingängiger Melodien halte ich ehrlich gesagt für eine der größten Stärken von Gene Simmons und Paul Stanley (jedenfalls, sofern sie von guten Produzenten unterstützt wurden!).
Wenn die beiden sich für zwei der großen Songschreiber der Rockgeschichte halten, liegen sie meiner Meinung nach nicht so falsch!

3. Dies ist vermutlich für viele der umstrittenste Punkt:
Ich bin der Überzeugung, dass der Abgang der Originalmitglieder Criss und Frehley der Band MUSIKALISCH eindeutig gutgetan hat!

Bereits auf diesem Album, wo ja der legitime Criss-Nachfolger Eric Carr noch gar nicht die Trommeln bedient, ist das Niveau des Schlagzeugspiels im Vergleich zu hochgelobten Alben wie Love Gun oder Destroyer eindeutig [ehrlich gesagt: um ein Vielfaches] gestiegen.
Anton Figg verleiht den Songs eine Leichtigkeit, die mit Peter Criss fraglos nicht erreicht worden wäre.
Sein Spiel kam doch zu häufig über ein trockenes Rhythmushalten nicht hinaus.

Zusammenfassend:

Mir gefällt dieses Album noch um einiges besser als der Vorgänger Dynasty. Zwar finde auch ich "Shandi" ziemlich misslungen, aber erstens ist es im Vergleich zu späteren Balladenversuchen wie "Forever" immer noch recht gut, und zweitens steht auf der Habenseite mit dem Opener "Is that you?" meiner Meinung nach ein echter Klassiker, dem sich dann in loser Folge solche Poprockperlen wie "Tomorrow", "What makes the world go round", "She`s so European" und "Talk to me" anschließen.
Und auch der Rest ist zumindest interessant anzuhören.
Das einzige echte Manko ist für mich, dass das Album zum Ende hin deutlich abfällt, da die letzten drei Songs eher Filler als Killer sind.. ;)

Dennoch verdiente vier Sterne.


Monster
Monster
Preis: EUR 12,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen hm.., 1. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Monster (Audio CD)
Das ist es also, das Sonic Boom-Nachfolgewerk, das laut Paul Stanley ja "thunderously better" als der Vorgänger aus dem Jahre 2009 sein soll.
Nun ja.

Zunächst ist positiv festzuhalten, dass es tatsächlich recht unterhaltsam geraten ist..und sogar den einen oder anderen richtig guten Song enthält (All for the love of Rock n Roll, Take me down below).

Allerdings haben Kiss mittlerweile eine Schwachstelle, die früher ganz undenkbar gewesen wäre, und an der auch Sonic Boom bereits krankte:

Paul Stanleys Gesang ist wirklich kaum noch ein Schatten seiner selbst. Dabei sei dahingestellt, ob er es nicht mehr kann [kaum vorstellbar eigentlich], oder ob einfach der Produzent fehlt, der ihm diesbezüglich wieder in die richtige Spur helfen könnte.

Jedenfalls hat er in den letzten beiden Alben seine früher beeindruckende Bandbreite fast völlig auf den (neuen?) "Heavy" Sound eingeschmolzen, der auch noch auf besonders pompös und aggressiv produziert ist.
Unterm Strich ergibt das allerdings gähnende Langeweile, und sehnsüchtig erinnert man sich an die Zeiten zurück, in denen Stanley bei Songs wie "Who wants to be lonely", "I was made for loving you", "Nowhere to run", "I want you" oder auch "The Oath" [um auch einmal die oft verschmähten Achtziger nicht ganz zu vergessen] etwas mehr von seinen stimmlichen Fähigkeiten zeigte.

Das führt dann auch dazu, dass eigentlich alle Stanley-Nummern zu den Ausfällen des Albums gehören.
Da die restlichen Songs nun aber auch nicht so stark sind, dass fünf Nullnummern mal eben so kompensiert werden könnten, kommt insgesamt eben ein mittelmäßiges Album heraus.
Und nein, ich gehöre nicht zur Fraktion der "ohne Ace und Peter ist alles Müll"- Rufer.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 8, 2014 10:02 PM MEST


Capablanca (Move by Move)
Capablanca (Move by Move)
von Cyrus Lakdawala
  Taschenbuch
Preis: EUR 25,40

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die entscheidende Frage.., 15. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Capablanca (Move by Move) (Taschenbuch)
..im Hinblick nicht nur auf dieses Buch, sondern die ganze neue Everyman Chess "Move by move"-Serie ist ganz einfach:

Was genau soll bloß so ein Etikettenschwindel?

Warum "Move by move" draufschreiben, wenn es gar nicht drin ist??

"Move by move" ist seit längerem ein feststehender Begriff für eine Art von Schachliteratur, die anhand ausgewählter Meisterpartien, IN DENEN JEDER EINZELNE ZUG EINEN KOMMENTAR ERHÄLT, Schachwissen zu vermitteln sucht.

Bekannte Beispiele sind etwa Nunns "Understanding Chess move by move", natürlich Chernevs Klassiker "Logical Chess Move by move", aber etwa auch "Modern Chess Move by move" von Crouch oder die "Unbeatable Chess Lessons"-Serie von Snyder - und übrigens auch das fast vergessene "Fischer-Spassky move by move" von Larry Evans.

Hier allerdings wird fast durchweg die Eröffnungsphase komplett übersprungen - häufig auch noch mit einem Kommentar wie "nicht besonders überzeugend gespielt"..wobei es für den Lernenden allerdings schön wäre erklärt zu bekommen, WARUM ein bestimmter Aufbau nicht überzeugend ist und was stattdessen besser gewesen wäre!

Ganz ähnlich auch im Endspiel, wo die Analysen zunehmend spärlicher werden.

Fazit: Recht gewöhnliche Analysen von recht bekannten Partien - die an anderer Stelle oft genug sorgfältiger kommentiert wurden (etwa bei Chernev, oder auch bei Reinfeld!).


Lick Library - Learn To Play Brian May: The Solos (+ Audio-CD) [2 DVDs]
Lick Library - Learn To Play Brian May: The Solos (+ Audio-CD) [2 DVDs]
DVD ~ Danny Gill
Preis: EUR 23,11

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zunächst eine Klarstellung.., 6. November 2012
Der Lehrer auf dieser DVD ist NICHT Danny Gill - obwohl es tatsächlich fälschlicherweise auf der Vorderseite des Covers steht! -, sondern Michael Casswell!

Und das ist genau das Problem :(

Im Gegensatz zu Gill tut Casswell sich auffällig schwer damit, seine Lektionen einem vorgestellten nicht ganz so fortgeschrittenen Publikum anzupassen.
So hält er es oftmals nicht für nötig, die Tonart anzugeben, in der das Solo (hauptsächlich) gespielt wird.
Manchmal spielt er einfach schnell drauf los, um sich selbst zu orientieren..und man fragt sich nur verwundert, ob er sich denn wohl nicht wirklich vorbereitet hat?!

Und nun das Schlimmste:

Die Lektionen stimmen nicht überein!
Nachdem man sich - recht mühevoll - durch seine Darbietung des I want it all-Solos gearbeitet hat und nun die ersten Früchte seiner Mühen ernten möchte, in dem man zunächst zur langsamen Version mitspielt, stellt man verwundert (und ehrlich gesagt auch verärgert!) fest, dass er hier ziemlich am Anfang eine unterschiedliche Notenfolge spielt.
Und bei der "medium tempo" Version noch einmal eine andere.

Nun mag man einwenden, dass ein einigermaßen fähiger Gitarrist sich hier relativ schnell die richtige Version "raushören" können sollte - dann wäre allerdings die Anschaffung dieser DVD insgesamt überflüssig.

Ich war jedenfalls ziemlich enttäuscht!

Wenn Michael Casswell sich mit dem "note for note"-Format nicht besonders wohlfühlt, sollte er es vielleicht seinen Kollegen überlassen.
Und ansonsten bitte: Besser vorbereiten, und sorgfältiger aufbereiten!


Chess Masters on Winning Chess
Chess Masters on Winning Chess
von Fred Reinfeld
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Ein großartiges Konzept,.., 29. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Chess Masters on Winning Chess (Taschenbuch)
das Reinfeld in diesem sehr schönen Buch umgesetzt hat:

An den Analysen der Meister entlang, die die ausgewählten Partien spielten [meistens der Sieger, aber gelegentlich kommen auch die Besiegten zu Wort..], verfasst er seine eigenen Kommentare - die im Gegensatz zu denen der Meisterspieler ausdrücklich lehrreich sein wollen.

Ein wirkliches Lehrbuch ist es dennoch kaum, dafür aber SEHR unterhaltsam - und der eigenen Spielstärke sicher nicht abträglich..
(Jedenfalls dann nicht, wenn man etwas Zeit und Geduld investiert, um den Gedanken der großen Meister nachzuspüren)

Mir hat noch besonders die Partieauswahl gefallen:

Es gibt wenig bekannte, bereits "hundertmal gesehene" Partien [einzig: Zukertort-Blackburne 1883], dafür eine Menge eher unbekannter Kampfpartien, etwa Koehnlein-Tarrasch 1907.
Ungewöhnlich genug für solche Partiensammlungen ist auch die Aufnahme von Remispartien (Nimzowitsch-Aljechin 1926 und Rubinstein-Sämisch 1926).

Wie immer bei älteren englischen Schachbüchern muss man allerdings mit deskriptiver Notation leben können.

Da die Analysen von Großmeistern auch heute noch kaum einmal den ausdrücklichen Zweck verfolgen, das Spiel für den amateurhaften Leser zu ERKLÄREN [die einzige Ausnahme vielleicht Paul Keres!], kann man sich nur wünschen, dass Reinfelds Konzept in diesem Buch eines Tages wiederentdeckt wird!


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