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Rezensionen verfasst von
Enni

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Die Bücherfreundinnen
Die Bücherfreundinnen
von Jo Platt
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Seichte romantische Komödie für den Strandurlaub, 18. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Die Bücherfreundinnen (Taschenbuch)
Inhalt:
Es ist der Wunsch der todkranken Lydia, dass ihr Ehemann Jon nach ihrem Tod zur montlichen Leserunde mit ihren besten Freundinnen eingeladen wird. Er ist zwar der Hahn im Korb, aber dennoch entwickelt sich eine großartige Freundschaft.
Alle Mitglieder haben mit ihren mehr oder weniger großen Problemen zu kämpfen. Die Beziehung von Alice endete vor etwa einem Jahr ziemlich unschön. Doch nun möchte sie es wagen, sich von ihren Freundinnen verkuppeln zu lassen. Doch ist einer der ausgewählten Kandidaten wirklich ihr Mister Right?

Meine Meinung:
Der Leser wird sofort in die Geschichte hineingeworfen. Bereits im zweiten Kapitel findet eine Leserunde statt. Es gab so viele Protagonisten mit (Ehe-)Partnern - da kam ich wirklich durcheinander. Außerdem war die Namenswahl Craic und Greg dem nicht besonders förderlich... Zum Glück gab es die kleine Beschreibung vorne. Darauf musste ich tatsächlich öfter (auch zum Ende hin noch!) zurückgreifen.

Ich-Erzählerin Alice war mir grundsätzlich sympathisch, nur ihre oft sehr lange Leitung hat mich teilweise richtig genervt. Für mich bereits komplett selbstverständliche Tatsachen wollte sie entweder nicht wahr haben, oder hat es einfach nicht verstanden. Von den anderen Mitgliedern des Buchclubs bekommt der Leser eigentlich nicht so viel mit, wie ich es mir vielleicht erhofft hätte. Abigail, genannt Abs, ist eigentlich fast nie wirklich vorgekommen. Von Connie und Miriam erfährt man zwar etwas mehr, aber eigentlich richtig ans Herz wachsen konnten sie mir nicht. Jon, der junge Witwer, blieb für mich bis zum Ende undurchschaubar. Seinen Charakter konnte ich wirklich überhaupt nicht einschätzen. Mehr als, dass er gut aussieht und nett ist, kam bei mir nicht an. Richtig geliebt habe ich hingegen die laute und wunderbare Sophie. Auch David, der Chef von Alice und Sophie, hat mir sehr gut gefallen. In der eigentlichen Haupthandlung kamen auch größtenteils diese drei Personen vor.
Die Protagonisten sind teilweise schon sehr stereotypisch und klischeehaft. Nichts desto trotz hatte eigentlich jeder seine eigenen kleinen Probleme. Sei es die Hausfrau Miriam, die in ihrer Ehe nicht mehr richtig glücklich ist. Oder Connie, die sich von ihrem Sohn und Ehemann ein wenig auf der Nase herumtanzen lässt.

Den Titel des Buches fand ich leider ziemlich schlecht gewählt. Er ist etwas irreführend. (Zumal Jon ein eindeutig männliches Mitglied der Bücherfreundinnen ist...) Es geht nicht wirklich um den Buchclub oder deren Mitglieder, sondern um das Liebesleben von Alice. Wer also eine seichte romantische Komödie erwaretet, wird nicht enttäuscht. Wenn man allerdings (wie ich) hofft, dass es mehr um das Verhältnis der Beteiligten zu der verstorbenen besten Freundin Lydia geht, wird eindeutig enttäuscht. Zwar gibt es Rückblicke in die Zeit, als diese noch lebte, aber für meinen Geschmack deutlich zu wenige. Ab und an ist sie kurz Gesprächsthema, aber höchst selten.

Nichts desto trotz ist das Buch wirklich locker-leicht geschrieben. Ich musste wirklich oft schmunzeln oder sogar lachen. Relativ schnell wusste ich, wie das ganze enden würde. Letztlich wurde ich wenig überrascht.

Fazit:
Ein nettes Buch für zwischendurch. Es liest sich wirklich super weg - ist definitiv eine gute Strandlektüre. Mehr aber nicht. Hatte wohl einfach etwas anderes erwartet.


Die Schattenbucht: Kriminalroman
Die Schattenbucht: Kriminalroman
von Eric Berg
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsamer, gut durchdachter Krimi, 9. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schattenbucht: Kriminalroman (Broschiert)
Inhalt:
Die Psychologin Ina Bartholdy hat schon viele Schicksale kennen gelernt, doch das von Marlene Adamski wirft Fragen auf. Die Frau sprang vom Balkon, doch der Selbstmordversuch scheiterte. Seither sprach sie kein Wort. Ina setzt alles daran, Marlene auch nach ihrer Entlassung weiter zu betreuen. Irgendwie muss der Bäckersfrau doch zu helfen sein...
14 Monate zuvor. Marlene, ihr Ehemann Gerd, die junge Bäckereifachverkäuferin Romy, der IT-Profi Bodo und der Bibliothekar Daniel treffen sich im Haus der Adamskis. Sie planen ein Verbrechen. Ein Mann soll entführt werden. Was führt diese Gruppe ganz normaler Menschen dazu?

Meine Meinung:
Zu Beginn war ich etwas traurig, dass man von dem Verbrechen schon so viel erfährt. Der Leser weiß bereits nach kurzer Zeit, dass ein Herr Töller entführt wird. Auch das Motiv löst sich ungefähr im ersten Drittel des Buches auf. Daher war eigentlich Enttäuschung am Ende vorprogrammiert - das war aber keineswegs der Fall.
Der Autor versteht es, Handlungsstränge spannend aufzubauen. Ich kam wirklich bis zum Ende nicht dahinter, was noch alles passieren wird. Der Roman wird in zwei Zeitebenen erzählt. Dies kannte ich bereits aus dem Vorgängerroman "Das Küstengrab". Bei "Das Nebelhaus" war es wohl genauso - werde das auch bald mal lesen. Das "heute" startet mit der Behandlung von Marlene. Außerdem erfährt der Leser viel über das Leben der Psychologin, die ich auch als Hauptprotagonistin bezeichnen würde. Die Vergangenheit startet 14 Monate vorher. Als das kleine Grüppchen den "Plan" in die Tat umsetzt. Beide Handlungsstränge ergaben nach und nach viel mehr Sinn - richtig zusammen fließen sie natürlich erst am Ende.

Die Charaktere mochte ich wirklich gerne. Ina wurde gut beschrieben. Auch ihre Beziehung zu dem jüngeren Bobby sowie ihrer Tochter wurde gut beschrieben. Die "Täter" waren wirklich ein richtig bunter Haufen. Daniel, die Weichflöte. Gerd, der Schlaumeier. Romy, die Trantüte. Bodo, der Mitfühlende. Und natürlich Marlene, die gute Hausfrau. Später kommt noch Giovanni, der Macho, zu der Truppe dazu. Dass der super-Plan aus dem Ruder laufen muss, dürfte dem Leser relativ schnell klar werden.

Fazit:
Ein gut durchdachter Krimi, der eine eher unterschwellige Spannung ausweist. Außerdem interessante Protagonisten. Das Ende hat mich auch wirklich überrascht! Da es mir am Anfang zu viele Infos waren, nicht die volle Punktzahl.


Days of Blood and Starlight: Zwischen den Welten 2
Days of Blood and Starlight: Zwischen den Welten 2
von Laini Taylor
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Gefiel mir noch besser als Band 1, 25. März 2015
Inhalt:
Endlich erinnert sich Karou. Sie ist kein Mensch, sondern eine wiedergeborene Chimäre. Und sie liebt Akiva - doch er ist Schuld an dem Tod ihrer Familie! Hass brennt in ihr und weckt eine unerwartete Kraft. Sie nimmt Brimstones Stelle als Wiedererweckerin ein. Derweil hofft Akiva, dass Karou noch lebt und ihm irgendwann verzeihen kann.
Der Krieg in Eretz scheint sich dem Ende zu neigen. Die Seraphim gewinnen. Doch die schönen Engel haben nicht mit der Armee gerechnet, die durch Karou in der Wüste herangezüchtet wird...

Meine Meinung:
Der Schreibstil gefällt mir ebenso gut wie beim ersten Band. Die Perspektive wechselt sehr oft. Das schürt die Spannung. Insbesondere die neuen Charaktere werden sehr gut beschrieben, nahezu jeder hat seine eigene Geschichte. Und schon sind wir bei dem absoluten Highlight des Buches! Ich habe einige Protagonisten sofort ins Herz geschlossen und mit gefiebert. Allen voran den beiden Dama-Mädchen, mit welchem der Leser das Grauen des Krieges hautnah miterlebt. Denn nichts anderes findet derzeit in Eretz statt. Und die Chimären verlieren... Nach dem Tod von Brimstone sind keine Wiedererweckungen möglich - die Engel sind in der Überzahl. Akiva tut zwar sein Bestes, innerhalb der Armee den Feinden heimlich zu helfen, doch allein kann er nicht viel erreichen. Als Zuzana wieder vorkam fiel mir wieder ein, warum ich sie so sympathisch in Erinnerung hatte. So ein unfassbar toller Mensch.

Währenddessen in der Menschenwelt versucht Zuzana verzweifelt, Kontakt zu Karou aufzunehmen. Doch die hat ganz andere Sorgen... Das letzte verbliebene Portal zwischen Eretz und der Menschenwelt befindet sich in Marokko. Genau dort befindet sich Karou. In einer alten Kasbah. Gemeinsam mit dem Weißen Wolf und seiner Armee. Zumindest dem Rest davon. Doch niemand traut ihr, niemandem kann sie trauen. Denn jeder weiß, dass sie einst Madrigal war. Eine Chimäre, die sich in einen Engel verliebt hatte und dafür hingerichtet wurde. Doch sie brauchen Karou - denn sie ist ihre neue Wiedererweckerin. Eine Aufgabe, die mit viel Schmerz und Mühe verbunden ist. Die einst so starke, mutige junge Frau ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Getrieben von Rachegedanken. Für Akiva kann sie nur noch Hass empfinden, obwohl tief in ihr noch immer die Liebe für ihn verborgen ist. Doch das kann sie nicht zulassen - er tötete ihre gesamte Familie!

Dieses Buch ist sehr viel düsterer und brutaler als sein Vorgänger. Ich fand jedoch die Handlung um Längen spannender und auch vielschichtiger. Insbesondere durch die diversen Personen, Orten und Perspektiven. Nun wird auch endlich aus der Sicht der Chimären erzählt. Diese waren im ersten Teil noch so fremd und durch ihr Äußeres auch unwirklich. Durch die Charaktere in diesem Buch sind mir diese Wesen so viel näher gekommen. Natürlich gibt es auch weniger nette Exemplare - aber wo gibt es sowas nicht. Die Engel sind auch nicht grundböse! Nur ihre Anführer scheinbar größenwahnsinnig.

Das Ende lässt einfach so viel Raum. Einiges kann erwartet werden, anderem sehe ich mit äußerster Spannung entgegen! Ich MUSS einfach die Fortsetzung haben - wann ist endlich Juni?!

Fazit:
Ich hätte es niemals gedacht, aber dieser zweite Teil gefiel mir noch besser als der Vorgänger. Bin geflasht. Punkt.


grabestreu: Thriller
grabestreu: Thriller
von Colette McBeth
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Schreibstil und spannende Story, 3. März 2015
Rezension bezieht sich auf: grabestreu: Thriller (Taschenbuch)
Inhalt:
Es scheint als hätte Mel das perfekte Leben. Ein wunderschönes, großes Haus. Ihr Verlobter ist Arzt und sieht gut aus. Doch der Schein trügt. Vor einigen Jahren wurde sie fast zu Tode gewürgt, lag danach im Koma. Damals nannte sie sich noch Melody. Für sie das Schlimmste: Es war ein guter Freund von ihr... David Alden wurde verhaftet, verurteilt und ist nun wieder auf freiem Fuß. Doch Mel fühlte sich auch nicht sicher, als er noch hinter Gittern saß. Sie leidet seit dem Vorfall unter Panikattacken, geht niemals allein vor die Tür. Als eine Frauenleiche im selben Park gefunden wird, horcht Mel auf. Eve Elliott wurde stranguliert und in ihrer Hand wurde eine Kette gefunden, genau wie bei Melody...

Cover / Aufmachung:
Mir gefällt das Cover nicht so gut. Etwas nichtssagend. Die Titelübersetzung finde ich übrigens auch nicht so gelungen - was ist so falsch an 'The life I left behind". Passt doch viel besser.
Der Klappentext (den ich immer zuletzt lese) ist leider nicht richtig. Dort heißt es nämlich: "muss Melody erkennen: Ihr Peiniger ist auf freiem Fuß." - ähm, ja. Das wusste sie und musste es nicht erkennen. Hätte man vielleicht anders formulieren können.

Erster Satz:
"Das erste, was ihm auffällt, ist die Kälte."

Meine Meinung:
Der Schreibstil der Autorin hat mich richtig gekriegt. Das war mal etwas ganz anderes. Es gab die klassische Ermittlerin und das Opfer. Besonders war Eve. Denn die Tote hat mehr zu erzählen als manch anderer Protagonist. Sie ist zwar gestorben, aber noch nicht ganz weg. Als eine Art Geist beobachtet sie die Handlungen. So erfährt der Leser viel mehr, aber immer zum richtigen Zeitpunkt. Nichts wird vorschnell behandelt.

Es gibt eigentlich zwei Hauptprotagonisten: Melody und Eve.
Wobei mir Eve von vorneherein viel sympathischer war. Eine lebensfrohe Frau, sie sich von nichts und niemanden einschüchtern lässt. Beruflich hatte sie früher Rechtsirrtümer aufgeklärt und zu Unrecht verurteilte aus dem Gefängnis geholt. Als sie David Alden kennen lernt, reizt sie sein Fall. Er ist zwar wieder entlassen, doch sein Ruf ist ruiniert. Eve möchte ihm helfen - das macht es auch so befremdlich, dass er sie getötet haben soll...
Melody ist keineswegs wehleidig; solche Protagonisten finde ich einfach nur schrecklich. Sie scheint schlicht unter starkem psychischem Druck zu stehen. Die Autorin verstand es wirklich sehr gut, diesen darzustellen. Ich konnte wirklich nachvollziehen, wie es Mel ging. Die Ängste, die Langeweile nach Aufgabe ihres Jobs, die Schauspielerei, damit niemand sie durchschaut. Ein perfekt inszeniertes Leben - nur ohne wirklich zu leben. Es wird auch beschrieben, wie sie früher war. Nicht nur äußerlich ähnelte sie damals Eve. Trotz allem ist Mel eine wirklich starke Persönlichkeit.
Auch die Polizistin, DI Rutter, wird sehr gut beschrieben. Ihr Zwiespalt, den Kindern und ihrem Mann neben der zeitraubenden Arbeit nicht gerecht zu werden.
Einige Charaktere liebte ich vom ersten Moment an (Nat), andere waren mir so unfassbar unsympathisch (Sam). Insgesamt hat die Autorin es geschafft, mir zu jedem ein Bild in den Kopf zu setzen. Ihre Beschreibungen waren wirklich klasse.

Das Buch war von Anfang an richtig spannend. Ich wollte zu wirklich jedem Zeitpunkt wissen, wie es weitergeht. Die Perspektivwechsel taten ihr Übriges. Es gab keine richtigen Rückblenden, vielmehr erinnerten sich die Protagonisten an die Vergangenheit. Auch diese Infos, was in der Vergangenheit geschah, waren sehr wichtig und interessant. Hierbei wird nichts zu früh verraten. Insbesondere der eigentliche Überfall, was danach genau geschah usw. bleibt ziemlich lange im Dunkeln. Immer nur kurze Andeutungen halten den Leser bei der Stange.

Fazit:
Ich fand das Buch sehr spannend und den Schreibstil großartig. Sicher nicht mein letztes Buch von der Autorin.


Die Insel: Roman
Die Insel: Roman
von Richard Laymon
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Selten solch einen Mist gelesen! Mein erster und letzter Laymon., 17. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Insel: Roman (Taschenbuch)
Inhalt:
Rupert ist 18, nicht wirklich attraktiv, schlaksig und Jungfrau. Mit seiner Freundin Connie wollte er eigentlich Schluss machen (sie ließ ihn schließlich bislang nicht ran), doch dann lädt sie ihn zu einem Bootsausflug mit ihrer Familie ein. Mit dabei sind die wunderschöne Kimberly + Ehemann Keith, Connies heiße Mutter Billie + Ehemann Andrew und Thelma + Ehemann Wesley. Letzter stirbt offenbar sofort nach der Ankunft auf einer einsamen Insel, als die Jacht der Familie in Flammen aufgeht. Kurz darauf findet Rupert den Toten Keith aufgeknüpft auf einem Baum. Scheinbar macht jemand Jagd auf die Gestrandeten...

Cover / Erster Eindruck:
Das Bild und die Kurzbeschreibung versprechen einen spannenden Abenteuerroman. Lasst euch nicht täuschen!

Meine Meinung:
ist verheerend...

Als Erzählform bedient sich der Autor der Tagebuchform. Sprich, der Hauptprotagonist Rupert schreibt alle Erlebnisse in ein Journal. Ich komme nicht umhin, das Adjektiv zu erwähnen, welches mir unvermittelt nach Lesebeginn in den Sinn kam: Flapsig. Genau so ist dieser Schreibstil. Als hätte irgend ein pubertierender Jugendlicher seinen Stift genommen und angefangen, die Frauen in der Umgebung ganz genau zu beschreiben. Natürlich auch die Umgebung und was so passiert, aber das Hauptaugenmerk lag eindeutig auf Brüsten. Kein Scherz! (Eine LEICHE wird aufgrund ihrer Oberweite vom Protagonisten identifiziert! Ja, mit Anfassen!)

Bitte nicht falsch verstehen. Ich habe nichts gegen genaue Beschreibungen oder ein bisschen Sexismus. Schließlich wurde mir Rupert als Charakter gut vorgestellt (= notgeiler Loser), aber man kann es auch einfach übertreiben.

Könnte mir gut vorstellen, dass dieses Buch ein gutes Trinkspiel abgeben würde. Immer wenn es um das Thema "der weibliche Körper" geht, muss ein Kurzer getrunken werden. Ich glaube nicht, dass jemand diese Alkoholvergiftung überleben würde...

Kommen wir aber zurück zu den Charakteren. Diese handelten einfach überhaupt nicht nachvollziehbar. Insbesondere zum Ende hin. Connie war für mich sowieso ein Buch mit sieben Siegeln. Ein unfassbar nerviger Charakter, sogar noch schlimmer als Rupert! Warum hatte sie unseren Hauptcharakter überhaupt erst mit auf die Insel gebracht - laut eigener Aussage wollte sie nur jemanden dabei haben. Rupert ekelt sie an - dennoch präsentiert sie sich später aufreizend nackt vor ihm... Billie - die exhibitionistische Mutter Connies?! Kimberly, die schöne halb-sioux. Alle Frauen blieben flach (natürlich außer ihre Brüste :p) und uninteressant. Thelma schlief erst nur und wurde dann zur Gefahr?! Wesley das ultimativ Böse?! Es kam mir alles so unglaublich konstruiert vor, die "Hintergründe" des Antagonisten mehr als schwammig...
Zu Rupert fällt mir eigentlich nichts mehr zu ein... Und von seinen geistesgestörten Träumen will ich auch gar nicht anfangen - Psycho!

Die Grausamkeiten waren schon ziemlich krass, kamen mir in der geschilderten Situation zeitweilig jedoch einfach nur lächerlich vor (insbesondere das völlig überspitze Ende... - da konnte ich nur noch lachen in Anbetracht dieses Schwachsinns).

Kurze Anmerkung zum Schluss: Ich las die (offenbar) ungekürzte Original-Ausgabe. Habe hier gesehen, dass die neueren Auflagen offenbar zensiert waren... (Wenn alle nicht auf die Story ausgelegten Nebengedanken den Protagonisten tatsächlich entfernt worden wären, hätten wir vermutlich gerade einmal 100 Seiten statt 559 zu lesen gehabt...).

Fazit:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Buch tatsächlich irgendjemandem gefällt... Dem ist jedoch nicht so, wie andere Bewertungen hier verraten. Von mir bekommt ihr ein ganz klares NEIN zu diesem Buch. Noch niemals zuvor habe ich solch einen Schund gelesen. Und dabei geht es mir definitiv nicht um "übertriebene Gewalt" - die ist wirklich kein Problem für mich bei diesem Buch gewesen!

Vielleicht habe ich auch den "tieferen Sinn" dieses "Werks" nicht verstanden... Mag sein...


Eine Liebe zwischen den Zeiten: Roman
Eine Liebe zwischen den Zeiten: Roman
Preis: EUR 5,99

4.0 von 5 Sternen Guter Zeitreiseroman mit Liebesgeschichte, 23. Februar 2014
Inhalt:
Lea Salbach ist eine Deutsche, die seit Jahren in England lebt. Nun kehrt sie wegen einer Erbschaft zurück. Zu ihrer verstorbenen Großmutter hatte sie keinen Kontakt und auch gute Erinnerungen an die Dame fehlen. Als sie das große Haus in Begutachtung nimmt, landet sie durch ein Zeitportal im Brauschweig von 1938. Eigentlich möchte sie so schnell wie möglich wieder in ihre Zeit zurück, doch dann lernt sie den Arzt Daniel kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich nach und nach eine Romanze. Doch Lea muss um seine Sicherheit fürchten, denn er ist Jude...

Meine Meinung:
Die Handlung beginnt im Jahr 2005. Lea ist in einer Beziehung mit Brian, doch so richtig glücklich ist sie nicht. Ihr Freund stellt seine Familie stets vor sie und sogar der gemeinsame Urlaub soll verschoben werden. Irgendwie kommt es Lea so ganz recht, dem Alltag etwas entfliehen zu können. Natürlich hatte sie nicht damit gerechnet, so weit zu fliehen...

Ich hatte etwas Sorge, dass die Zeitreisegeschichte ganz furchtbar umgesetzt sein könnte. Allerdings wurde ich positiv überrascht. Lea war nicht im Jahr 1938 gestrandet sondern konnte zwischen den Zeiten wechseln. Dies ist eine wirklich gute Lösung gewesen. Obwohl Lea als Lehrerin viel geschichtliches Hintergrundwissen besitzt, konnte sie so auch einiges über die Zeit nachschlagen.

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir wirklich gut. Es wurde wirklich nie langweilig, den Erlebnissen von Lea - sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart - zu folgen. Ich fieberte regelrecht mit der Hauptprotagonistin. Anfangs war sie mir recht suspekt. Aber nach und nach wurde mir klar, woran dies lag. Sie hatte nie wirklichen Familienzusammenhalt erlebt und konnte und wollte sich demnach nicht wirklich öffnen. Auch die weiteren Charaktere gefielen mir gut. Was mir allerdings nicht gefallen hat, war das Alter von Daniel. Der ist nämlich schon (für meine Verhältnisse) richtig alt! Er hat sogar eine erwachsene Tochter und eine kleine Enkeltochter. Also an diese Liebesgeschichte musste ich mich erst gewöhnen...

Mein absoluter Liebling war jedoch Carl. Der Retter in der Not. Gerade zu Beginn dreht Lea fast durch - meint sogar, den Verstand verloren zu haben. Sie erinnert sich jedoch an einen Freund ihres verstorbenen Vaters, der in der Nähe lebt - Carl. Er ist ihr eine ganz wunderbare Stütze und auch oft treibende Kraft für den Fortgang der Handlung.

Gestört hat mich, dass Lea ihren Freund so einfach betrügt. Sie hat noch nicht einmal Gewissensbisse, ruft ihn gar nicht mehr an - trennt sich aber auch nicht von ihm. Fand das unmöglich. Außerdem war das Ende etwas kitschig. Ich konnte es schon relativ bald erahnen und fand es eigentlich nicht soo schlimm. Das Alter des männlichen Protagonisten war auch so eine Sache... Daher nicht die volle Punktzahl.


Harter Schnitt: Thriller (Georgia-Serie, Band 3)
Harter Schnitt: Thriller (Georgia-Serie, Band 3)
von Karin Slaughter
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Roman, aber irgendwie fehlte mir etwas, 23. Oktober 2013
Inhalt:
Faith ist zu spät dran. Nicht das erste Mal. Ihre pensionierte Mutter passt auf Faiths vier Monate alte Tochter Emma auf, während die selbst arbeitet. Als sie dort ankommt schrillt Heavy-Metal-Musik aus dem Haus - so gar nicht die Musik ihrer Mutter. Als sie dann im Haus auf mehrere Angreifer und sehr viel Blut trifft, sitzt der Schock tief. Was war passiert? Und wo war ihre Mutter? Weshalb wurde sie entführt?

Meine Meinung:
Zunächst einmal muss ich auf meine Enttäuschung hinweisen, die allein meiner nicht korrekten Recherche geschuldet ist. Es handelt sich nämlich um die Fortsetzung einer Reihe! Und zwar einer Reihe, die ich wirklich gerne gelesen hätte (und es womöglich trotzdem noch tue). Nur als kurzer einleitender Hinweis.

Da ich die komplette Will-Trent-Reihe bislang nicht gelesen habe, bin ich relativ unvoreingenommen an die Geschichte herangegangen und ich kann sagen: Man kann dieses Buch tatsächlich ohne jegliches Vorwissen wunderbar lesen. Alles wird nach und nach erklärt, aber nicht so, als hätte man wirklich viel verpasst.

Mir hat das Buch gut gefallen. Ich habe schon einige Bücher von Karin Slaughter gelesen (Sara-Linton-Reihe) und ich mag ihren Schreibstil. Gerade die genauen medizinischen Beschreibungen, die auch in diesem Buch an einer Stelle besonders aufgefallen sind, haben mir immer gut gefallen. Die Autorin bleibt sachlich, aber verpackt es dennoch sehr interessant.
Natürlich hat auch das Persönliche der Protagonisten eine große Rolle gespielt. Das Zusammenspiel zwischen Sara und Will war einfach großartig. Allerdings wurde mir Faith nie wirklich sympathisch. Man erfährt so wahnsinnig viel über sie und ihre Vergangenheit / Familiengeschichte - aber für mich blieb sie irgendwie trotzdem blass. Sie war mir nicht egal, aber ich habe einfach die Szenen mit Will viel lieber gelesen. Er ist nämlich ein unglaublich interessanter Mann und sehr charismatisch.
In diesem Roman geht es vorrangig um Faiths Mutter Evelyn, die seit einigen Jahren pensioniert ist. Ihre Entführung scheint irgendwie mit ihrer Vergangenheit bei der Polizei zusammen zu hängen. Ihre gesamte Einheit wurde damals wegen Korruption verhaftet. Die Frage ist nur: War Evelyn irgendwie in die Sache verwickelt? Faith glaubt fest an ihre Mutter und tut einfach alles, um sie zurückzubekommen.
Die Story war stimmig. Das kann man gar nicht anders sagen. Aber irgendwie habe ich mir am Ende einen größeren "Knall" erhofft. Außerdem waren mir zu viele Bösewichte im Spiel. Dem Schreibstil der Autorin zum Dank kam ich nie durcheinander. Ich wusste immer sofort, von wem die Rede war. Tatsache ist, dass es auch weiterhin verwirrend sein sollte. Der Leser sollte einfach lange Zeit im Dunkeln tappen. Das hat definitiv funktioniert.
Spannung war mehr unterschwellig vorhanden. Eigentlich ähnelt das Buch eher einem Krimi. Ich wollte immer wissen, worum es denn jetzt tatsächlich geht. Aber mir fehlte einfach etwas.

Fazit:
Weniger blutig als erwartet und doch ein recht gelungener und unterhaltsamer Thriller. Ein paar Kritikpunkte hatte ich allerdings, daher nicht die volle Punktzahl.


Desirée
Desirée
DVD ~ Marlon Brando
Preis: EUR 10,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großartiger Film - sehr nah am Buch, 18. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Desirée (DVD)
Die Besetzung ist wirklich erstklassig. Marlon Brando war einfach ein großartiger Napoleon. Und Jean Simmons ist wunderschön. Die perfekte Désirée - obwohl die ja gar nicht so schön gewesen sein soll.

Ich habe das Buch vorher gelesen und war (trotzdem) begeistert! Klar waren einige Dinge anders als im Buch - aber es war ziemlich detailgetreu. Hat mir sehr gut gefallen!


Nenn mich einfach Superheld: Roman
Nenn mich einfach Superheld: Roman
von Alina Bronsky
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das hätte ich tatsächlich nicht erwartet!, 18. September 2013
Man könnte meinen, dass es in dem Buch um die Verarbeitung von Mareks Trauma geht. Die Selbsthilfegruppe heilt seine inneren Wunden. Doch genau so ist dieses Buch überhaupt nicht. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es wird sehr viel anders als erwartet.

Den Schreibstil der Autorin fand ich großartig. Man ist sofort mitten in der Geschichte. Es war immer spannend. Ich-Erzähler Mareks bissige Kommentare haben mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht. Die anderen Charaktere blieben allerdings ziemlich blass. Das fand ich sehr schade. Ich hätte wirklich gerne mehr über sie erfahren. Selbst seine Mutter Claudia ist ziemlich undurchsichtig. Bei keinem der Protagonisten war mir klar, was in ihren Köpfen vor sich geht. Selbst bei Marek, in dessen Kopf man ja unterwegs war, blieb dies ziemlich unklar - auch bis zum Schluss. Ich denke, dass der Leser sich hier eine eigene Meinung bilden sollte. Gerade darüber, wie Marek mit seinem entstellten Gesicht umgeht und wie er sich tatsächlich damit fühlt.

Am Anfang lief alles so, wie ich vermutet hatte. Der hat mir wahnsinnig gut gefallen - fünf Sterne. Dann passierte etwas, das mit der eigentlichen (also für mich eigentlichen) Handlung nichts zu tun hatte. Alles änderte sich. Merkwürdig, dachte ich, aber das wird schon. Das Ende hat mich dann komplett geschockt. Wirklich nichts war so, wie ich vermutet hätte. Irgendwann hatte ich zwar eine Ahnung, aber Anhaltspunkte gab es dafür eigentlich nicht.

Ein ziemlich außergewöhnliches Buch. Es hat mich wirklich sehr überrascht. Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. So etwas liebe ich an Büchern. Habe aber auch einige Kritikpunkte - daher nicht die volle Punktzahl. Es hat mir gut gefallen und mich gut unterhalten.


no_way_out
no_way_out
von Alice Gabathuler
  Broschiert
Preis: EUR 12,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Jugendroman mit interessantem Hauptprotagonisten, 21. August 2013
Rezension bezieht sich auf: no_way_out (Broschiert)
Inhalt:
Mick ist Teenager und lebt auf der Straße. Sein Leben ist nicht einfach und als er dann auch noch von einem schwarzen Jaguar angefahren wird, hält er dies für den Tiefpunkt. Doch es kommt noch viel schlimmer. Der vermögende Fahrer, Jake Linder, ist angetrunken und will ihn daher nicht ins Krankenhaus fahren. Stattdessen nimmt er ihn mit zu sich nach Hause, besorgt ihm einem "Arzt". Eigentlich möchte Mick so schnell wie möglich wieder dort weg, doch sein Zustand lässt dies nicht zu. Als er eines morgens neben Jakes ermordeter Ehefrau aufwacht, klebt Blut an seinen Händen... Mick bekommt Panik. Hat er sie getötet? Niemand wird dem obdachlosen Jugendlichen glauben!

Meine Meinung:
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich schlecht in die Geschichte reinkam. Das lag vor allem an dem Schreibstil der Autorin, an den ich mich erst gewöhnen musste. Die Kapitel sind teilweise sehr kurz, das hat mich anfangs etwas genervt. Außerdem steht zu Beginn jedes Kapitels ein kurzer Satz, wie eine Twitternachricht mit Hashtags. Das habe ich erst überhaupt nicht verstanden. Was es damit auf sich hat ergibt sich jedoch nach und nach, bis ich es dann auch kapiert hatte. Ab diesem Zeitpunkt fand ich die Nachrichten wirklich super. Sie haben die Handlung optimal ergänzt. Eingeflochten sind auch oft Zeitungsberichte, die teilweise sinnvoll sind, aber an manchen Stellen zu viel vorwegnehmen.

Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Allen voran Ich-Erzähler Mick, der es wirklich nicht einfach hatte im Leben. Der Leser erfährt erst langsam, wie es dazu kam, dass er auf der Straße lebt und niemandem vertraut. Teilweise sind Micks Gedankengänge recht wirr, aber das fand ich nicht schlecht, eher authentisch. Bei mir sieht es ja auch nicht anders aus. Mick ist Einzelgänger, doch eine Person kommt einem Freund am nähesten. Smiley lebt ebenfalls auf der Straße. Allerdings hat er sogar eine Art Heim, eine Hütte unter einer Brücke. Zu Beginn des Buches spielt er keine große Rolle, dies ändert sich aber schlagartig, als Mick dringend Hilfe braucht. An Smiley hat mir seine intelligente und hilfsbereite Art sehr gefallen. Er ist einfach ein wahnsinnig netter Kerl, ein bisschen verrückt, aber liebenswert. Außerdem gibt es da noch Edy. Sie ist die Tochter der Ermordeten und verständlicherweise zunächst gar nicht gut auf Mick zu sprechen. Aber ich will nicht zu viel verraten!
Die Story war wirklich richtig gut. Ein aktuelles Thema spannend verpackt. Mich hat aber gestört, dass ich mir vieles schon denken konnte. Werde einfach gerne überrascht. Das soll nicht heißen, dass ich den Ausgang vorhergeahnt hätte. Habe mir nur meinen Teil gedacht und damit nicht ganz falsch gelegen. Nichts desto trotz konnte mich die Autorin des Öfteren überraschen.

Fazit:
Als ich erst mal in die Geschichte eingetaucht war, konnte ich das Buch kaum weglegen. Wegen meiner anfänglichen Schwierigkeiten aber nicht die volle Punktzahl. Mein Tipp: Keine zu ausführliche Inhaltsangabe lesen!


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