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RPG Hacker

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TP-Link Archer T4U AC1200 Dualband-WLAN-Adapter (802.11b/g/n/ac, 1200Mbit/s, WPS,USB 3.0)
TP-Link Archer T4U AC1200 Dualband-WLAN-Adapter (802.11b/g/n/ac, 1200Mbit/s, WPS,USB 3.0)
Preis: EUR 29,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterstützt Soft AP (zum Teilen der Internetverbindung des Computers über W-Lan), 17. Oktober 2014
Ich habe nach einer Möglichkeit gesucht, meinen Nintendo 3DS und andere Geräte in einem Haushalt ohne W-Lan-Router mit dem Internet zu verbinden. Am liebsten war mir dabei eine Lösung über einen W-Lan USB Stick mit so genannter Soft AP (Access Point) Unterstützung, um das Internet über den USB-Port meines Windows 7 PCs zu teilen. In einem Elektronik-Markt habe ich mich dann eine Weile in der W-Lan-Abteilung umgesehen. Ich wusste, dass einige Sticks von TP-Link Soft AP unterstützen, aber bei den vorrätigen Sticks wurde nichts derartiges auf der Verpackung angegeben und selbst auf deren Produkt-Seiten war nichts bezüglich Soft AP zu finden (auf den Produkt-Seiten zu anderen TP-Link Sticks jedoch schon, weshalb ich bei den vorrätigen Geräten wenig Hoffnung hatte). Ich habe mich dann trotzdem mal dazu entschieden, den Archer T4U etwas genauer zu betrachten, da dieser neuer und leistungsfähiger zu sein schien, als die anderen TP-Link-Sticks mit Soft AP-Unterstützung. Deshalb habe ich Google weiter abgesucht, bis ich eine Seite gefunden habe, auf der behauptet wurde, dass der T4U Archer über die mitglieferte Software Soft AP unterstütze. Zwar war ich etwas skeptisch, entschied mich aber dennoch zu einem Kauf. Zu Hause dann die große Erleichterung. Nach Einstecken des Sticks und Installieren der Treiber von der mitgelieferten CD wurde mir tatsächlich gleich eine Soft AP-Einstellungsmöglichkeit in der Software des Sticks angezeigt. Am Anfang gab es noch ein paar Fehlermeldungen beim Starten des Soft AP-Modus, aber nach ein paar Änderungen in den Freigabe-Einstellungen meiner LAN-Verbindung unter Windows 7 waren diese dann auch verschwunden und ich konnte problemlos meinen 3DS mit dem Soft AP verbinden und auf dem 3DS das Internet benutzen.

Auch wenn das sicherlich nicht der günstigste Stick für einen Soft AP ist, bin ich völlig zufrieden, da ich bekommen habe, was ich brauchte. Ob man den Stick auch als normalen W-Lan-Stick verwenden kann, während er im Soft AP-Modus arbeitet, kann ich nicht beantworten und bezweifle ich auch. Auch zu den allgemeinen W-Lan-Eigenschaften kann ich nichts sagen. Da ich den Stick aber ohnehin nur als Soft AP benötige und vermutlich auch so bald nicht anders verwende, sind meine Erwartungen erfüllt.


Sharkoon Skiller Gaming Tastatur schwarz
Sharkoon Skiller Gaming Tastatur schwarz
Wird angeboten von Savetec Swiss GmbH (Es gelten unsere AGB und Zollbestimmungen)
Preis: EUR 16,87

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider kein standardisiertes Layout!, 29. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir die Tastatur neulich bestellt, nachdem meine alte nach vielen Jahren den Geist aufgegeben hatte. Qualitativ habe ich bei dem Preis natürlich nichts an der Tastatur auszusetzen. Auch die Zusatztasten sind ziemlich nett und funktionieren alle. Ich bereue es allerdings, dass ich mir die Tastatur vor dem Kauf nicht erst einmal genau angeguckt habe, denn leider hat sie einen klitzekleinen Design-Fehler, der zumindest bei mir fatale Folgen hat.

Wollten die Hersteller die Tastatur nur besonders cool aussehen lassen oder versprachen sie sich tatsächlich einen besonderen Nutzen aus dieser Änderung, ich weiß es nicht. Jedenfalls haben sie sich bei dieser Tastatur dazu entschlossen, die Enter-Taste unten links um ungefähr eine Tastenbreite zu erweitern. Was wie eine Kleinigkeit klingt dürfte jeden nerven, der Zehn-Finger-Tastschreiben beherrscht, denn um die Enter-Taste breiter zu machen, musste natürlich erstmal Platz geschaffen werden. Da dachten die Hersteller sich wohl, dass die Raute-Taste eine so selten verwendete Taste sei, dass man die ruhig verschieben könne. Allerdings musste auch für die erstmal neuer Platz geschaffen werden. Also wurde die Backspace-Taste einfach um dieselbe Breite verkürzt, um die die Enter-Taste erweitert wurde und die Raute-Taste wurde links daneben gesetzt.

Wie ihr seht nur eine klitzekleine Änderung, aber die Auswirkungen sind äußerst nervtötend. Folgende Fehler passieren mir dank ihr nun andauernd:

-Wenn ich etwas löschen will, schreibe ich stattdessen Rauten. Hieran habe ich mich zum Glück mittlerweile schon gewöhnt, da ich ja mit dem kleinen Finger nur um ein kleines Feld nach rechts rutschen musste und diese Position auch auf anderen Tastaturen immer noch die Backspace-Taste ist.

-Nerviger ist da hingegen schon, dass ich nun immer auf Enter komme, wenn ich ein Apostroph schreiben will. Und da ich viel auf Englisch schreibe, brauche ich durchaus des öfteren mal Apostrophe. Besonders in Chats ist dies nervig, da dort mit Enter Nachrichten direkt verschickt werden. So kommen bei meinen Gesprächspartnern oftmals abgeschnittene, unvollständige Nachrichten an. Und leider ist dies auch eine Layout-Änderung, bei der es dumm wäre, sich an die neue Position der Taste zu gewöhnen, da sie bei allen anderen Tastaturen mit deutschem Layout an einer ganz anderen Stelle sitzt. Also z.B. Tastaturen, wie man sie auf der Arbeit oder in der Schule sicherlich nutzt.

Das dumme daran ist, dass ich in der verlängerten Enter-Taste auch überhaupt keinen Nutzen sehe. Ich jedenfalls habe mir noch nie gedacht "Verdammt! Wieso muss diese Enter-Taste nur so kurz sein? Ständig drücke ich daneben!" Da haben die Hersteller wohl leider überhaupt nicht mitgedacht.

Zusammenfassend bleibt mir also zu sagen, dass ich die Tastatur niemandem empfehlen kann, der das Zehn-Finger-Tastschreiben beherrscht und keine Lust hat, sich an ein neues Layout zu gewöhnen. Alle anderen können ruhigen Gewissens zuschlagen.


Beat the Beat: Rhythm Paradise
Beat the Beat: Rhythm Paradise
Wird angeboten von 4u2play
Preis: EUR 10,49

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Nachfolger von Rhythm Paradise endlich auch in Europa, 9. Juli 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Beat the Beat: Rhythm Paradise (Videospiel)
Beat the Beat: Rhythm Paradise ist genau das, was man vom Nachfolger von Rhythm Tengoku (GBA, nur in Japan erschienen) und Rhythm Paradise (NDS) erwartet: Fünfzig abwechslungsreiche, lustig inszenierte Minispielchen in denen das Rhytmus-Gefühl des Spielers auf die Probe gestellt wird. So spießt ihr zum Beispiel zum Beat der Musik Erbsen mit einer Gabel auf, spielt Badminton über den Wolken, begleitet Vögel auf einer Wanderung oder führt einen Tanz am Strand auf. Im Vordergrund steht dabei auch diesmal wieder ganz die Musik, denn anders als bei herkömmlichen Rhytmus-Spielen ist es bei Beat the Beat: Rhythm Paradise nicht so wichtig, was gerade auf dem Bildschirm passiert, sondern es kommt wirklich nur darauf an, den passenden Rhytmus zur Musik zu finden, die gerade läuft.

Was einfach klingt entpuppt sich zumindest für Einsteiger erstmal als ziemliche Herausforderung: Lässt man sich zu sehr vom Bild ablenken, fällt es schwer, das richtige Timing für eine bestimmte Aktion zu treffen. Dies ist nicht etwa ein Spiel-Fehler, sondern ein von den Entwicklern gewolltes Feature, das im Spiel auch häufig gezielt ausgenutzt wird um den Spieler zu irritieren. So kommt es zum Beispiel nicht selten vor, dass sich ein Charakter oder ein Objekt vor die Kamera bewegt und die Sicht auf das Spielgeschehen verdeckt, sodass der Spieler gezwungen ist, sich voll und ganz auf sein Gehör zu verlassen. Damit sind wir auch schon bei der größten Stärke des Spiels angelangt: So ziemlich alle Minispiele in Beat the Beat: Rhythm Paradise sind voll und ganz mit dem Gehör spielbar. Tatsächlich kann man alle Minispiele nach einer kurzen Trainingsphase selbst mit geschlossenen Augen spielen und genau das macht das Spiel so besonders. So wird jedes Minispiel von akkustischen Signalen begleitet, die den Spieler über die nächste Aktion und das richtige Timing informieren. Zum Beispiel eine bis drei zählende Stimme, ein schreiendes Äffchen oder das Geräusch einer Glocke.

Diese Spielmechanik ist es auch, die den Schwierigkeitsgrad des Spiels ausmacht. Herkömmliche Rhytmus-Spiele erfordern es in der Regel, dass der Spieler auf irgendwelche Symbole auf dem Bildschirm reagiert (zum Beispiel Kreise einer bestimmten Farbe oder ähnliches). Meistens ist es dabei nicht so wichtig, das Timing immer zu 100% genau zu treffen, solange es nur "ungefähr" stimmt. Das ist bei Beat the Beat: Rhythm Paradise anders, denn konzentriert man sich zu sehr auf das Bild anstatt auf die Musik, verpasst man leicht das Timing für eine Aktion und macht einen Fehler. Hier ist das Spiel besonders kleinlich, denn oft wird es schon als Fehler erkannt, wenn man bei einer Aktion im Timing nur ganz knapp daneben liegt und oft reichen schon vier bis fünf Fehler aus um bei einem Minispiel nicht zu bestehen. Das ist aber nichts schlechtes, denn gerade dieses Spielelement sorgt dafür, dass man immer eine enorme Befriedigung verspürt, wenn man das Timing einer Aktion genau trifft. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass man bei einem Fehler unter Druck gerät und sich anschließend umso mehr bemüht, keinen weiteren Fehler zu machen. Die Aktionen des Spielers nehmen dabei direkten Einfluss auf die aktuelle Musik, sodass die Musik zum Beispiel an einer bestimmten Stelle anders klingt, wenn ihr das Timing einer Aktion verpasst. Dies hilft dem Spieler dabei Fehler zu erkennen, den Rhytmus zu finden und das Timing beim nächsten Versuch besser zu treffen. Nach jedem Minispiel wird euer Rhytmus-Gefühl dann in eine der folgenden Kategorien eingestuft:

-Noch einmal: Ihr habt zu viele Fehler gemacht und müsst es nochmal versuchen
-O.K.: Ihr habt das Minispiel gerade so bestanden und das nächste freigeschaltet
-Superb: Ihr habt das Minispiel bestanden und dabei kaum oder gar keine Fehler gemacht

Immer, wenn ein Minispiel zum ersten mal mit "Superb" abgeschlossen wird, gibt es eine Medaille. Mit Medaillen schaltet man im Spiel zusätzliche Boni frei. Und wem das noch nicht reicht, der hat, sobald er ein Spiel mit Superb ageschlossen hat, irgendwann auch die Möglichkeit, das jeweilige Minispiel noch mit "Perfekt" abzuschließen, was buchstäblich bedeutet, dass das Spiel absolut fehlerfrei gespielt werden muss. Allerdings immer nur dann, wenn ihr bei der Minispiel-Auswahl gerade dazu aufgefordert werdet und selbst dann nur bei dem einen Minispiel, dass das Spiel gerade zufällig für euch ausgewählt hat und auch nur für maximal drei Versuche in Folge. Versagt ihr dreimal hintereinander, verstreicht die Chance fürs erste und ihr müsst warten, bis dieses Minispiel wieder zufällig für eine Chance auf ein Perfekt ausgewählt wird. Durch dieses System wird es extrem schwer an ein Perfekt heranzukommen, womit man sich über jedes einzelne natürlich umso mehr freut und womit selbst eingefleischte Spieler an ihre Grenzen geführt werden. Während ich als Spieler des Vorgängers beispielsweise fast problemlos in jedem Minispiel an ein Superb rangekommen bin, fällt es mir bei den meisten Spielen selbst jetzt immer noch unglaublich schwer, diese absolut fehlerfrei zu spielen, sodass selbst ich als eingefleischter Fan der Serie immer noch ausreichend gefordert werde und eine enorme Befriedigung verspüre, wenn ich dann endlich ein Perfekt schaffe. Mit jedem Perfekt wird übrigens auch ein weiterer Bonus freigeschaltet (zum Beispiel das jeweilige Lied zum Anhören in der Jukebox).

Damit wären wir erstmal mit den Grundlagen des Spiels durch. Spieler des Vorgängers werden sich jetzt aber sicherlich fragen: "Schön und gut. War aber doch schon alles im Vorgänger so. Worin genau unterscheidet sich dieser Teil vom Vorgänger?" Nun, hier die gute Nachricht: Überhaupt nicht! Wieso sollte er auch? Der Vorgänger hat ja schon fast alles richtig gemacht und indem sich dieser Teil daran orientiert, kann er auch nicht viel mehr verkehrt machen. Das ist zumindest die kurze Antwort, tatsächlich gibt es schon einige sinnvolle Änderungen. Natürlich sind die fünfzig Minispiele an sich alle komplett neu. Neu ist allerdings auch - zumindest für die Leute, die nicht in Japan leben und den ersten Teil der Serie, Rhythm Tengoku, nicht gespielt haben - dass dieses Spiel mit den Knöpfen und nicht mit dem Touchscreen gesteuert wird. Somit dürfte der für viele Spieler größte Frustfaktor des Vorgängers ausgemerzt sein, denn während in Rhythm Paradise manchmal Aktionen über den Touchscreen nicht richtig erkannt wurden, funktioniert die Steuerung über die Knöpfe in diesem Spiel einwandfrei, sodass diesmal der Spieler für absolut jeden Fehler selbst verantwortlich ist (auch wenn das einmal manchmal nicht so vorkommt).

Ein weitere Neuigkeit, in deren Genuss nur wir Europäer kommen (was wohl auch die lange Lokalisierungszeit erklärt), ist dass jetzt zum ersten mal zwischen der englischen und der japanischen Version des Soundtracks gewechselt werden kann. Ich persönlich bin zwar ziemlich enttäuscht, dass nicht wieder (wie für Rhythm Paradise auf dem Nintendo DS) extra ein deutscher Soundtrack produziert wurde, aber das dürfte wohl an den schlechten Verkaufszahlen des Vorgängers in Europa gelegen haben und immerhin sind sowohl der englische als auch der japanische Soundtrack beide sehr gut und motivieren zum Spielen. Besonders Puristen, die mit lokalisierten Soundtracks nicht so viel anfangen können, kommen mit dem japanischen Soundtrack auf ihre Kosten.

Übrigens bietet Beat the Beat: Rhythm Paradise auch erstmalig einen Zweispieler-Modus. Da ich bisher aber noch keinen Mitspieler finden konnte, wird diesem hier keine besondere Beachtung geschenkt. Gameplay-Videos nach zu urteilen scheint er allerdings nicht weniger spaßig zu sein, als der Einspieler-Modus.

Komme ich nun zum Abschluss dieser Rezension und zur Frage "Für wen ist Beat the Beat: Rhythm Paradise geeignet?" oder besser "Für wen ist Beat the Beat: Rhythm Paradise NICHT geeignet?" Fakt ist: Die Minispiele sind allesamt ziemlich abgedreht und kommen in einem äußerst "japanischen" Stil daher. Anime-Fans zum Beispiel dürfte dieser Stil sehr zusagen, andere Leute könnte er allerdings abschrecken. Auch der Schwierigkeitsgrad ist nicht für jedermann geeignet. Macht es euch nichts aus, bei einem Spiel des öfteren Frustmomente zu erleben und dafür jeden Erfolg besonders zu genießen? Habt ihr ein ausgeprägtes Rhytmus-Gefühl, seid geuldig und wisst eine ordentliche Herausforderung zu schätzen? Dann könnte das Spiel für euch sein. Gehört ihr allerdings eher zu der Sorte Mensch, die schnell mal ihren Controller an die Wand pfeffern, wenig Geduld haben, sich über Kleinlichkeit bei Spielen aufregen und bei einem Spiel dieser Art generell lieber entspannen würden, als sich zu kozentrieren, dann ist Beat the Beat: Rhythm Paradise vermutlich eher nichts für euch. Ein Pflichtkauf ist das Spiel auf jeden Fall für all diejenigen, die mit diesem Spielprinzip auch nur das geringste anfangen können.

***UPDATE***
Ein paar Dinge habe ich noch vergessen.

Erstens:
Jedes fünfte Minispiel ist ein so genannter Remix. Dabei werden die Minispiele, die man bis dahin gespielt hat, in einer zufälligen Reihenfolge zu einer neuen Melodie zusammengeschnitten. Remixes sind besonders fordernd, weil man hier nicht nur im Takt bleiben, sondern diesen auch ab und zu wechseln muss. Gerade an den Übergängen passieren leicht mal Fehler.

Zweitens:
Das Spiel messt nach jedem Minispiel euer Rhytmus-Gefühl. Der aktuelle Wert wird auch bei der Minispiel-Auswahl angezeigt. Ich weiß allerdings nicht, wie seriös und verlässlich dieser Wert ist. Zum Beispiel scheint er grundsätzlich bei 68 zu starten, egal wie gut oder schlecht ihr beim ersten Spiel seid. Er scheint auch recht zufallsbasiert anzusteigen. Manchmal ist er bei zum Beispiel angestiegen, obwohl ich bei einem Spiel nicht bestanden habe, während er manchmal gleich geblieben ist, obwohl ich ein Spiel zum ersten mal perfekt gespielt habe. Es scheint also eher eine Art Ingame-Gag zu sein (den es auch in den Vorgängern schon gab). Der maximale Wert, den ich bisher erreicht habe, war 136. Ich weiß nicht, ob es noch höher geht.

Drittens:
Soeben habe ich mein fünfzigstes Perfekt geschafft. Das beweist, dass es durchaus möglich ist, in allen Spielen ein Perfekt zu kriegen, obwohl es definitiv schwer ist und viel Hingabe erfordert. Alleine beim letzten Remix habe ich in der Summe für das Perfekt sicherlich zwei bis drei Stunden gebraucht. Allerdings sind nicht alle Spiele so schwer. Bei einigen bekommt man das Perfekt relativ früh und problemlos, während man sich an anderen erstmal die Zähne ausbeißt. Ich schätze mal bis auf ungefähr zehn Minispiele/Remixes sind alle Perfekts mit etwas Übung problemlos zu schaffen. Selbst am letzten Remix habe ich nur so lange gesessen, weil dieser auch tatsächlich so schwer sein soll. Es handelt sich dabei um einen Remix mit sehr vielen Minispielen und mit überdurchschnittlicher Länge (ca. drei Minuten, während die meisten anderen Minispiele höchstens eineinhalb Minuten dauern). Hiermit will ich nur bestätigen, dass es im Spiel definitiv genügend Frustmomente gibt, man einen Erfolg dafür aber umso mehr genießt.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 16, 2012 7:00 AM MEST


Eureka Seven - Der Film: Good Night, Sleep Tight, Young Lovers
Eureka Seven - Der Film: Good Night, Sleep Tight, Young Lovers
DVD ~ Tomoki Kyoda
Preis: EUR 24,99

8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine komplett neue Geschichte mit Charakteren und Szenen aus der Serie, 26. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach dem Meisterwerk "Eureka Seven" warteten viele Fans lange auf eine Fortsetzung. 2009 war es dann endlich so weit und der Eureka Seven-Film lief in japanischen Kinos an. Statt um eine Fortsetzung handelte es sich hier aber um eine alternative, alleinstehende Geschichte mit Charakteren und wiederverwendeten, verfremdeten Szenen aus der Serie. Kann so eine Art von Film der Serie überhaupt gerecht werden? Das kommt ganz darauf an, worauf man bei der Serie den größten Wert gelegt hat. Noch mehr kommt es allerdings darauf an, ob man sich von den Charakteren aus der Serie trennen und zumindest für die Dauer des Films akzeptieren kann, dass sie hier eine ganz andere, von der Serie unabhängige Rolle einnehmen. Lässt man sich darauf ein, so bekommt man hier einen mehr als sehenswerten Film serviert, andernfalls wird man an ihm wohl keine Freude haben.

Der Film beginnt mit einem Rückblick Rentons. Der Rückblick legt einem die Vergangenheit von Eureka und Renton näher, die als Kinder in Warschau von ihrem Lehrer Dominic aufgezogen wurden. Dieser erzählt ihnen von der so genannten Mondblume, die der Sage nach Wünsche erfüllen kann. Ausgerechnet diese magische Blume wächst auf einem Hügel ganz in ihrer Nähe. Als sie sich jedoch alle um sie versammeln und sich etwas wünschen, verwelkt die Blume. Auf Wunsch von Dominic versprechen Renton und Eureka ihm daraufhin, diesen Hügel und die Mondblume von nun an für immer zu beschützen. Das Schicksal nimmt jedoch seinen Lauf und Dominic verstirbt kurze Zeit später. Zu allem Übel wird daraufhin auch noch Eureka vom Militär entführt, während der vor Angst gelähmte Renton nur zuschauen kann. Gezeichnet von diesen Ereignissen tritt er selbst ins Militär ein, mit der Hoffnung, Eureka eines Tages retten zu können. Nach einer besonders erfolgreichen Laufbahn landet er schließlich bei der Gekko, einer nach außen hin dem Militär treu untergebenen Truppe, die insgeheim aber ihre eigenen Ziele verfolgt. Neben der Geschichte um Renton spielen im Film auch noch die so genannten Image eine Rolle. Diese stellen eine außerirdische Rasse dar, die die Menschheit für immer zu vernichten droht und deshalb seit vielen Jahrzehnten vom Militär bekämpft wird.

Auf dem ersten Blick scheint der Film diverse Story-Parallelen zur Serie aufzuweisen. So spielt das Militär wieder eine große Rolle, es gibt wieder einen gemeinsamen Feind einer außerirdischen Rasse, die Gekko scheint eine ähnliche Rolle, wie in der Serie, einzunehmen und es gibt auch wieder diverse Mecha-Fights. Gerade in der ersten Hälfte des Films ist dieser Eindruck, insbesondere durch die wiederverwendeten Szenen, besonders prägend. Je länger man den Film jedoch verfolgt, desto mehr trennt sich sein Handlungsstrang von dem der Serie und desto mehr unterscheiden sich auch die einzelnen Charaktere von ihren jeweiligen Gegenstücken. So bekommen die Gekko-Mitglieder im Film beispielsweise auch mal die Rolle von Gegenspielern zugeteilt und sind von internem Misstrauen geprägt. Durch diese Entwicklungen erhält der Film ganz neue Qualitäten und wird für Fans damit umso spannender, da nicht dieselbe Kost zweimal verdaut werden muss. Wie gesagt aber auch nur, wenn man sich auf diese alternative Handlung einlässt.

Als ich damals die Serie geschaut habe, gefielen mir an ihr drei Dinge besonders gut:
1) Die dramatischen Liebesgeschichten
2) Die Charakterentwicklung
3) Die philosophischen Aspekte
Selbstverständlich habe ich mir deshalb vom Film auch genau diese Punkte wieder gewünscht. Ob bzw. inwiefern meine Erwartungen erfüllt worden sind, lege ich im Folgenden dar.

Bezüglich 1) wurden meine Erwartungen größtenteils erfüllt. Der Liebesgeschichte von Renton und Eureka wurde wieder sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt und sie erlebt wieder sehr viel Drama, Kitsch und einige Glücksmomente. Durch die Kürze des Films bedingt fällt sie allerdings nicht ganz so ausführlich aus, wie in der Serie. Dies trifft die anderen Liebesgeschichten leider umso härter. Die Liebesgeschichte von Holland und Talho spielt nur ganz am Ende des Films eine größere Rolle und die Liebesgeschichte von Anemone und Dominic wird gar nur einmal kurz angedeutet. Dies ist allerdings auch verständlich, denn in der Kürze des Films blieb nichts anderes übrig, als sich auf die wichtigste der drei Liebesgeschichten zu konzentrieren, nämlich die von Renton und Eureka. Spätestens, wenn sie dann vereint sind, ist sowieso alles drumherum vergessen und man erlebt dieselben Glücksgefühle, wie in der Serie.

Bezüglich 2) muss ich sagen, dass meine Erwartungen hier nur teilweise erfüllt wurden. Hieran ist wieder die Kürze des Films Schuld. In knapp zwei Stunden Film lässt sich einfach nicht ganz so viel Charakterentwicklung hineinpressen, wie in über sechzehn Stunden Serie. Dafür hat im Film aber wieder jeder Charakter seinen ganz eigenen und dramatischen Hintergrund. Das Schicksal von Renton interessiert einen genau so sehr, wie das von Eureka oder das der Gekko-Mitglieder. Durch die jeweiligen Hintergründe entwickelt man auch Sympathie für die Charaktere und kann ihre Handlungen voll und ganz nachvollziehen. Diese Charaktertiefe gleicht die fehlende Charakterentwicklung wieder aus.

Bezüglich 3) wurden meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen. Anders als bei 1) und 2) wirkte sich in dieser Hinsicht die Kürze des Films sogar positiv auf ihn aus. Während in der Serie die meiste Zeit über eine reale Welt dargestellt wurde und philosophische Aspekte erst zum Ende hin überhaupt eine größere Rolle spielten, nehmen sie hier mindestens die zweite Hälfte des Films komplett ein. Ob es um das Verwirklichen von Träumen, das Erfüllen von Wünschen, das Erschaffen von Legenden oder das Verändern der Welt geht: All diese Aspekte spielen im Film eine große Rolle und dürften jeden zufriedenstellen, der auf Philosophie einen eben so großen Wert legen, wie ich.

Wonach man in diesem Film, genau wie in der Serie, vergeblich sucht, sind lange und ausgeprägte Mecha-Fights, denn ähnlich wie in der Serie erfüllen die Kämpfe hier nur den Zweck, die Story, die den eigentlichen Fokus des Films ausmacht, voranzutreiben. Wer also, wie ich, mit Mecha so rein gar nichts anfangen kann, braucht sich auch vor diesem Film nicht zu fürchten.

Nun ein paar obligatorische Worte zu Animation und Soundtrack. Die Animationen sind, selbst für 2009, sicherlich nicht das Maß aller Dinge, dennoch ist der Film durch viele bunte Lichteffekte und Farben durchaus eine Freude für die Augen. Ein besonderer Leckerbissen ist es hier, Eureka mit langen Haaren zu erleben. Der Soundtrack ist hingegen wieder absolut spitzenmäßig und wird dem Soundtrack der Serie vollkommen gerecht. Sowohl einige altbekannte, als auch viele neue Themes sind zu hören und unterstreichen die Stimmung des Films perfekt. Besonders das Ending Theme "Space Rock" von iLL bleibt einem noch lange im Kopf.

Jetzt möchte ich auf die deutsche Synchro eingehen, die am 24.06.2011 mit der DVD hierzulande erschien. Als Fan von Eureka Seven und von deutschen Dubs musste ich mir die DVD natürlich sofort vorbestellen. Angesichts der Tatsache, dass der Film, anders als die Serie, in Deutschland von Kaze und nicht von Beez lizensiert wurde, war bereits mit einigen Änderungen zu rechnen. So haben auch viele Charaktere einen neuen Synchronsprecher verpasst bekommen. Glücklicherweise haben aber zumindest die wichtigsten Charaktere, darunter Renton, Eureka und Holland, ihre alten Stimmen behalten und selbst die neuen Synchronsprecher machen ihre Arbeit größtenteils gut und passen zu ihren Charakteren. Sehr störend ist es allerdings, dass die Übersetzung vieler Namen und Begriffe sich im Vergleich zur Serie stark verändert hat. So wurde aus Talho beispielsweise Taruho (mit stark betontem U), aus Gidget wurde Gijetto, aus Mathieu wurde Matthew (mit englischer Aussprache) und aus der Devilfish wurde der Teufelsfisch. Auch kann ich die Aussprache des Wortes "Image" nicht nachvollziehen. Statt englisch wird dieses nämlich französisch und somit als "Imaasch" ausgesprochen.

Trotz dieser Mängel empfehle ich aber jedem, die deutsche statt der japanischen Version zu schauen. Wieso? Aus einem ganz einfachen Grund: Der Film erzählt eine Menge Story in sehr kurzer Zeit. Auf Japanisch fällt es einfach verdammt schwer, der Handlung des Films zu folgen, was mit der deutschen Synchro wesentlich erleichtert wird. Da sie im Gesamtbild immer noch durchaus gelungen ist, sollte man hier, zugunsten des Verständnisses der Story, ruhig mal auf die japanische Synchro verzichten und stattdessen zur deutschen greifen. Mir jedenfalls hat es sehr geholfen.

Zu guter Letzt noch ein paar Worte zur DVD an sich. Nach besonders vielen Extras sucht man auf ihr vergeblich. Das ist, meiner Meinung nach, auch nicht weiter schlimm, denn der Fokus bei einer DVD liegt immer noch ganz klar auf dem Film selbst. Der ist zum Glück, wie es sich gehört, mit deutscher und japanischer Tonspur (jeweils in 2.0 und 5.1), sowie deutschen Untertiteln ausgestattet. Einen kleinen Punkt abziehen muss ich lediglich für die auf der DVD enthaltenen Anime-Trailer. Wenn man schon Trailer auf eine DVD packt, sollten diese auch aufschlussreich sein. Die Trailer auf dieser DVD enthalten allerdings keinerlei Synchro, sondern bestehen nur aus etwas Musik sowie Bildmaterial aus den jeweiligen Anime und sind somit überhaupt nicht aufschlussreich. Einen kleinen Pluspunkt gebe ich der DVD aber dafür, dass sie mit einem Wendecover ausgestattet ist und man das riesige FSK-Logo so ganz leicht verstecken kann.

Zusammenfassend bleibt mir zu sagen, dass man mit dem Film zu Eureka Seven, sofern man sich auf sein Konzept einstellen und seine Erinnerungen an die Serie mal für kurze Zeit vergessen kann, ein durchaus gelungenes Werk präsentiert bekommt, welches es zwar nicht mit der Serie aufnehmen kann, jedoch viele gute Elemente aus dieser wieder aufgreift und mit neuer Story und neuen Charakteren aufwartet.


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