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Rezensionen verfasst von
D. Zagotsis
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Scythe Shuriken Rev.2 Prozessorkühler
Scythe Shuriken Rev.2 Prozessorkühler
Preis: EUR 26,89

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Völlig in Ordnung, wenn nicht gerade Hochleistung verlangt wird, 18. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Habe den Lüfter als Ersatz für den doch nervig lauten boxed fan meines, nicht übertakteten, AMD Phenom II 955 BE (125W TDP) erworben und der CPU - statt der mitgelieferten Wärmeleitpaste - einen Anstrich Arctic Cooling MX-2 verpasst. Nach etwa einer Stunde, nicht ganz hunderprozentiger und durch "Orcs Must Die! 2" verursachter, Dauerlast stieg die Temperatur der CPU laut CoreTemp auf um die 62°C und hat sich im weiteren Verlauf freundlicherweise bei diesem Wert eingependelt. Idle lag er so bei 36°C (BIOS), unter normalen Windows 7-Betrieb - wiederum mit CoreTemp gemessen - schwankte die Temperatur zwischen 43°C und 44°C.

Sicherlich ein unterdimensionierter Kühler wenn man vorhat o.g. Prozessorfamilie zu übertakten (wofür die Black Edition natürlich gedacht ist), aber eine wohltuende Alternative zu dem nervtötenden Hochleistungs-Staubsauger der ansonsten bei dem Prozessor mitgeliefert wird.

Von mir fünf Sterne, da der Kühler meine Ansprüche 100%ig erfüllt.

Champions Online
Champions Online
Wird angeboten von Tradinio
Preis: EUR 1,80

15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Way to go, Cryptic, 24. August 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Champions Online (Computerspiel)
Lang erwartet, endlich gut?

Nun, bedingt. Das neue Superhelden-MMO aus dem Hause Cryptic Studio, die auch für City of Heroes und City of Villains verantwortlich zeichnen, hat eine doch recht ausgiebige Entwicklungszeit hinter sich. Umso gespannter erwartete ich den Start der offenen Beta, die diese Tage auch ihr Ende finden wird bevor das Spiel Anfang September im Laden steht.

Über den Anfang der offenen Beta muss ich nicht viele Worte verlieren - es handelte sich um eine einzige Katastrophe. Mit Glück schaffte man es nach einem wahrhaften Patch-Marathon, endlich ins Spiel einzuloggen - Probleme wie ein einfrierender Patcher, ständig überforderte Patchserver und eine Zwangsregistrierung bei Fileplanet allein zum Download des Clients zerrten ganz schön an den Nerven.

Das Spiel selbst ist im Moment ganz ordentlich, wobei der derzeitige Stand im Moment im Angesicht der Tatsache, das das Ding in etwas mehr als einer Woche erscheint, ein wenig besorgniserregend ist. Die Grafikengine sieht mit den richtigen Einstellungen gut aus, leidet aber teilweise unter nicht nachvollziehbaren Ruckelanfällen und ist von der Performance her nicht unbedingt ein Paradebeispiel gelungener Programmierung. Die UI reagiert oft sehr träge und registriert Tastendrücke oft stark verspätet oder im schlimmsten Fall überhaupt nicht. Die deutsche Übersetzung ist weit davon entfernt, als "ausgereift" bezeichnet werden zu können und das PVP ist im Angesicht der nicht vorhandenen Balance völlig unbrauchbar.

Zum PvE sei zu sagen, das es ordentlich ist, aber mit Genregrößen wie EQ2, LotRO oder WoW sicher im Moment nicht mithalten kann - was bei einem brandneuen Spiel allerdings auch kaum zu erwarten ist. Mittels Questreihen wird der Spieler durch die einzelnen Gebiete geführt, wobei die Aufgaben sich zwar meist auf "Töte X davon" und "Sammle Y davon" beschränken, aber erstaunlicherweise - zumindest sehe ich das so - recht gute Unterhaltung bieten. Ein paar nette Einfälle hat das Spiel dann auch zu bieten: öffentliche Quests, natürlich aus WAR stibitzt, lockern das PvE auf und wenn man Glück (oder auch Pech) hat, läuft man in der Wüste schonmal einem 10 Meter hohen Superschurken über den Weg, der fleissig Mutanten verkloppt und ein wenig wie Hulk auf Steroiden wirkt. Kommt man ihm zu Nahe, lässt er einen abfälligen Kommentar über die Kräfte des Spieler-Chars los und verschwindet im Anschluss. Darüber hinaus wird man in regelmäßigen Abständen in eine Instanz geschickt, um einen Oberschurken zu erledigen, was zusätzlich zur Auflockerung des Geschehens beiträgt.

Das Balancing im PvE ist im Moment noch ein bisschen aus dem Tritt - während eine Charakterklasse auf Level 19 es nicht mal annähernd schafft, einen einzigen dickeren Level 19-Schurken in die ewigen Jagdgründe zu schicken, schafft eine andere das bereits auf Level 16, und zwar auch dann noch wenn der Schurke ein paar Helfer mitbringt. Auf der anderen Seite kann es auch mal passieren, das man sich Solo problemlos durch eine kleinere Instanz (15 bis 20 Minuten) kämpft, nur um dann festzustellen das für den Endgegner eine Gruppe doch nicht ganz unpraktisch gewesen wäre - so etwas ist ärgerlich und vor allem nicht nachvollziehbar.

Über fast jeden Zweifel erhaben ist die Charaktergenerierung:
Zwar sind einige Zuordnungen - also welche Details in welchem Bereich zur Verfügung stehen - noch nicht ganz durchdacht, aber wenn man Spaß daran hat seinen eigenen Charakter zu designen, ist Champions Online das reine El Dorado.

Fazit bisher:
Im Großen und Ganzen bin ich der Meinung, das Cryptic noch an vielen Stellen nachzubessern hat, was sie allerdings auch während der Beta schon fleissig tun. Das Spiel ist sicher nicht unbedingt eines, das über viele Monate oder gar Jahre fesseln kann, aber ich schätze ein Monat hier und da ist durchaus schonmal drin wenns ein bisschen Abwechslung zum "Haupt-MMO" sein soll.

Trotz dem negativen Grundton in meiner Rezension denke ich, das Champions Online zum Release sicherlich ganz gut spielbar sein wird (das ist es mit ein paar Einschränkungen auch jetzt schon), allerdings liegt noch ein ganzer Haufen Arbeit vor dem Hersteller um das Paket wirklich rundum empfehlenswert zu machen. Die Beta macht mir persönlich Spaß, da das Spiel solide PvE-Unterhaltung und eine zumeist nette Community bietet, aber o.g. Kritikpunkte dürfen natürlich nicht verschwiegen werden.

Eine Kaufempfehlung kann ich bisher im Angesicht der Schwächen noch nicht aussprechen, allerdings kann ich auch nicht komplett vom Kauf abraten. Wenn ihr ein bis in den letzten Winkel poliertes MMOG wollt, seid ihr im Moment bei Champions Online falsch. Wenn ihr mit ein paar Macken leben könnt, ist das Spiel mit Sicherheit
einen genaueren Blick wert.

Odin Sphere
Odin Sphere
Wird angeboten von karunsode
Preis: EUR 24,90

33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das letzte PS2-Meisterwerk, 15. März 2008
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Odin Sphere (Videospiel)
Odin Sphere ist bereits vorletztes Jahr in Japan erschienen und hat jetzt schließlich auch den Weg nach Europa geschafft. Ich für meinen Teil habe vor ein paar Tagen den Test gelesen und mich sofort in die wirklich grandiose 2D-Grafik verguckt - ein paar Stunden später befand sich das wohl letzte Meisterwerk, das die angestaubte PS2 noch erleben darf, in meinem Besitz.

Zunächst mal vorweg:
Wie schon in einigen Rezensionen vorher angedeutet handelt es sich bei diesem Spiel nicht wirklich um ein RPG im Stile von meinetwegen Final Fantasy - bei Odin Sphere gehts eher um knallharte Action mit Rollenspiel-Elementen, also Erfahrungspunkte, einem Inventar und z.B. der Möglichkeit, durch Alchemie neue Gegenstände wie beispielsweise Heiltränke herzustellen.

Ich bin mir gar nicht sicher, wo ich anfangen soll - Odin Sphere besticht durch eine Atmossphäre, bei der kaum ein anderes neueres Spiel mithalten könnte.

Da wäre zum einen die Grafik, die komplett in 2D gehalten ist - wohlgemerkt kein Pseudo-2D, in dem 3D-Figuren vor einer zweidimensionalen Landschaft agieren, sondern dem 2D, in dem jede einzelne Grafik, jedes Detail, jede Figur, jede Animation von Hand gezeichnet wurde. Jedem, der etwas für handgezeichnete 2D-Grafik übrig hat, wird unweigerlich die Kinnlade runterklappen - und das sicher mehr als einmal.

Passend untermalt wird das Geschehen von der wirklich tollen, aufwendigen Musik, die sicher mit zu dem besten gehört, was ich in den letzten Jahren in einem Videospiel gehört habe. Etwas aus der Reihe fällt hier die Kampfmusik, die zwar je nach Abschnitte unterschiedlich ist, aber sich doch nach einer Weile wiederholt - das ist allerdings kaum ein Beinbruch, da der Spieler meist sowieso wenig Zeit hat während des Kampfes hinzuhören, wenn er sich gegen ein halbes Dutzend oder mehr Gegner gleichzeitig verteidigt.

Größter Schwachpunkt von Odin Sphere ist in meinen Augen, das es stark repetetiv ist - d.h. von einem Storyschnipsel geht es zum nächsten Schlachtfeld, das feinsäuberlich mit Speer, Klinge, etc. seziert wird, es folgt am Schluss des Schlachtfeldes ein Endgegner, und nach dessen Ableben wird die Story wieder ein Stück weitererzählt.

Im Prinzip ist das eine Spielmechanik wie man sie von tausenden und abertausenden Actionspielen kennt, also sollte das eigentlich in Ordnung gehen. Aber da Odin Sphere für eine Spieldauer von etwa 30 bis 40 Stunden ausgelegt ist, kann das Ganze doch hin und wieder ein bisschen langweilen.

Glücklicherweise - und da hat der Hersteller alles richtig gemacht - wird die Daueraction von einer Story eingerahmt, die einfach nur großartig ist und den Spieler förmlich dazu zwingt, weiterspielen zu wollen. Im Prinzip handelt Odin Sphere die Geschichte von 5 unabhängigen Charakteren ab, deren Schicksale allerdings durch einige Querverbindungen miteinander verwoben sind.

Im ersten Kapitel z.B. erlebt man die Geschichte der Walküre Gwendolin, die noch relativ autark ist, obwohl auch hier einige Figuren aus dem späteren Spielverlauf auftauchen. Richtig in Schwung gerät die Suchtspirale dann allerdings spätestens ab Kapitel 2 - der Geschichte des Menschenprinzen Kornelius, der sich plötzlich als Pooka (Bewohner der Welt, die durch einen Fluch in hasenähnliche Geschöpfe verwandelt wurden) in der Unterwelt wiederfindet, dort erstmal heimlich still und leise entfliehen muss und bei seiner Durchreise durch das angrenzende Land des Dämonenkönigs Odin von den Walküren gefangen genommen wird.

Auf wen trifft er natürlich im Palast des Dämonenkönigs? Auf Gwendolin, die auch gleichzeitig Tochter von Odin ist.

So setzt sich die Geschichte immer weiter fort. Ich für meinen Teil empfand die Tatsache, das man mit der aktuellen Spielfigur auf Figuren trifft, die man ein paar Stunden vorher noch selbst gesteuert hat, als wirkliches Aha-Erlebnis. Dieser Kunstgriff beim Aufbau der Story sowie allgemein die Story selbst werden mich sicher nicht ruhen lassen, bevor die Geschichte um die 5 Protagonisten zu einem befriedigenden Abschluss gekommen ist.

Eine Warnung soll zu dem Spiel aber noch ausgesprochen werden:
Es ist wirklich nichts für Anfänger - teilweise sind die Kämpfe schon gegen normale Gegner knüppelhart und gerade die End-und Zwischengegner haben bisweilen Angriffe in petto, die den Spieler mit einem einzigen Treffer aus den Socken pusten. Bissspuren im Joypad sind vorprogrammiert, wenn man zum zehnten mal am gleichen Gegner scheitert.

Hat man sich allerdings an den Schwierigkeitsgrad gewöhnt und geht mit der Einstellung an das Spiel, das nicht sofort immer alles auf Anhieb funktionieren und das man sich den Weg hin und wieder geradezu freibeissen muss, erwartet jeden Spieler der mit dieser Art Spiel etwas anfangen kann nichts weniger als ein Meisterwerk.

Zwei Worte:
Must have!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 1, 2009 3:14 PM CET


Everquest II - All in one Pack
Everquest II - All in one Pack
Wird angeboten von komplett-allesguenstig
Preis: EUR 3,90

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die bisher beste Erweiterung, 20. November 2006
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Echoes of Faydwer (EoF), inzwischen die dritte Erweiterung für EQ2, spielt - wie der Name schon sagt - im Land der Fae, Zwerge und Elfen: Faydwer.

Der Kontinent ist schlicht und ergreifend riesig. Nimmt man das Originalspiel als Referenz (ohne die beiden Erweiterungen "Desert of Flames" und "Kingdom of Sky"), wird die Landmasse der Oberwelt mit EoF um gut 65 bis 75 Prozent erweitert. Ums ein wenig zu verdeutlichen: der neue Kontinent ist etwa 5 bis 6 mal größer wie der mit "Desert of Flames" eingeführte Kontinent "Ro".

Das hat allerdings auch einen guten Grund: anders als bei den anderen Erweiterungen ist EoF für Spieler aller Stufen geeignet - d.h. es ist möglich einen Charakter von Level 1 bis 70 zu leveln, ohne den Kontinent einmal verlassen zu müssen.

Die neue Feen-Rasse, die in der Stadt Kelethin startet, ist sicher nicht jedermanns Geschmack, aber sehr liebevoll designed - auch die Charaktergenerierung lässt in diesem Fall keine Wünsche offen. Die Möglichkeiten sind vielfältig: von bunt und kitschig bis düster und "gar gruselig" sind so ziemlich alle Variationen möglich, die man sich wünschen kann.

Die Grafik ist SOE sehr gut gelungen. Lesser Faydark, eine der Zonen, ist beispielsweise von gigantischen Pilzen übersät und wirkt relativ friedlich. Hingegen gibt es auch noch eine Zone, die direkt einem Horrorfilm entsprungen zu sein scheint. Überhaupt: ein Vampirschloss, eine unterirdische Zwergenstadt, eine Gnomstadt die von Terminator-Verschnitten in Besitz genommen wurde und noch einiges mehr zeugen von einem weitem Stil-Spektrum. Die Grafik-Engine an sich scheint nochmal überarbeitet worden zu sein - das Spiel läuft merklich flüssiger, auch wenn sich viele Spieler an einem Ort befinden und dazu noch Schatten eingeschalten sind.

Der Sound ist schlicht und ergreifend großartig. SOE hat seine Hausaufgaben gemacht und schafft mit der Sounduntermalung eine richtig tolle und dichte Atmosphäre innerhalb der einzelnen Zonen. Der neue Komponist, der für die Musikstücke verantwortlich ist, hat auch gute Arbeit geleistet.

Die Übersetzung hat mich fast am meisten überrascht. War diese bisher EQ2s absoluter Schwachpunkt, hat sich der Hersteller beim neuen Add On ziemlich ins Zeug gelegt - ein Großteil der Texte in EoF ist übersetzt, laut Angaben des Herstellers an die 98%, was gut hinkommen kann.

Im Prinzip kann man endlos über Echoes of Faydwer schreiben, da es viele neue Features ins Spiel einführt. Eine neue Rasse, Gildenumhänge mit weitreichenden Designmöglichkeiten, zwei neue Sekundärberufe, ein Glaubenssystem, sogar ein richtiges Schiff für die Überfahrt nach Faydwer (ich bin begeistert! *g*), Portalsprüche für Druiden und Magier, natürlich eine riesige Welt, bei der es richtig Spaß macht sie zu erkunden und die Anhebung des maximalen Gildenlevels auf 60 sprechen eine recht deutliche Sprache.

Ein paar Kritikpunkte gibt es natürlich, die aber nicht unbedingt dieses Add On betreffen, sondern eher das Spiel an sich:

- Zu wenig Möglichkeiten zur Interaktion mit der Umwelt oder anderen Spielern. Es ist weder möglich, sich in ein Bett zu legen noch auf einen Stuhl zu setzen.

- Die Übersetzung in den alten Gebieten ist nach wie vor schlecht. Es hat sich zwar in letzter Zeit viel getan, aber von einer vollständigen Übersetzung ist SOE noch weit entfernt.

- Die detaillierte Spielwelt verursacht natürlich Unmengen an Daten, die beim Betreten eines Gebietes geladen werden müssen. Trotzdem wäre es klasse (wenn auch technisch wohl sehr aufwändig bis nicht machbar), wenn die Zonenübergänge fließend wären. Der Ladebildschirm zwischen den Zonen stört den Spielfluss doch ein wenig.

Da sich diese Kritikpunkte allerdings aufs Hauptprogramm beziehen, gibt es von mir trotzdem 5 Sterne für EoF. 35€ für das Hauptprogramm, Desert of Flames, Kingdom of Sky und Echoes of Faydwer zusammen sind ein unschlagbares Angebot.

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