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"holylein"

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Die Nacht des Falken
Die Nacht des Falken
von David Gemmell
  Gebundene Ausgabe

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fortsetzung des Rigantezyklus und der Erfolgsleiter Gemmells, 1. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Nacht des Falken (Gebundene Ausgabe)
Wenn sie sich nach dem ersten Teil "Die steinerne Armee" gefragt haben, was aus Connavar dem Helden(?!) geworden ist, so dürfte ihnen diese Fortsetzung eher wenig Antworten bringen, sie mögen vielleicht sogar ein wenig enttäuscht sein (unbedingt weiterlesen!). Freilich, sie werden erfahren dass er noch immer der König der Riganten ist und die steinerne Armee noch immer das Land bedroht, aber fortgesetzte Lebensabschnitte des damals jungen Kriegers werden sie nicht zu lesen bekommen.
Vielmehr wird ein neuer Charakter ins Rennen geschickt, den Riganten zu helfen, den drohenden Schatten Stones abzuschütteln: Bane. Das Produkt aus der damaligen Affäre des Königs mit seiner Jugendliebe. Durch jenen Ehebruch, die von Connavar von ganzem Herzen geliebte Königin ums Leben kam. Diesen Fehler konnte er sich nie verzeihen und so war er auch nie Manns genug den Anblick seines unehelichen Sohnes Bane zu ertragen. Folglich wuchs Bane von seinem Vater verstoßen unter den Riganten auf. Sein einziger Freund, der Sohn des verstorbenen Banouin, Banouin Junior. Als Banouin beschließt, die wilden und nach Blut gierenden Stämme zu verlassen und sein Glück in der Gelehrtenbibliothek von Stone zu versuchen, gerät er gemeinsam mit Bane in eine ereignisreiche Reise. Während die beiden in Richtung Stone aufbrechen lernt Bane ein junges Mädchen kennen und lieben. Als sie von einem General der Stadt Stone ermordet wird schwört er blutige Rache, muss jedoch feststellen, dass er dem kampferprobten Mann weit unterlegen ist.
Der Zwischenfall bringt die beiden Freunde auseinander und während Banouin Junior, durch die Abstammung des Vaters, in Stone mühelos einen Studiumsplatz erhält, verschlägt es den jungen Bane in die untere Gesellschaftsschicht des "zivilisierten" Volkes, mit all seinen Schattenseiten. Intrigen im politischen Bereich inbegriffen. Seinen Schwur hat er dabei nicht vergessen und so verdingt er sich sein Brot als Gladiator. Der Weg ist mühsam doch sein Ziel scheint ihm die Qual wert zu sein und so verschafft er sich allmählich seinen Namen unter den Kämpfern der Sandarena. Er lernt neue Freunde kennen und die Geschichte erhält im Laufe der Zeit neue Einblicke und Wendungen. Bis aus dem Krieger Bane ein geübter Gladiator wird steht die Zeit nicht still und der unausweichliche Kampf der Armeen von Stone, die durch die erste Niederlage gegen die Stämme eine Verletzung ihres Stolzes sehen, rückt immer Näher. Duch Verrat und Liebe gezeichnet steht Bane eine Zukunf bevor, die eng mit dem Schicksal der Rigantenstämme verschlungen scheint.

Doch wie gehabt lesen sie am besten selbst, wie faszinierend Gemmell seine Fantasygeschichten ausschmückt und ihnen jede Seite seines Werkes lesenswert macht. Ein wahrer Muss für alle Gemmellfans!


Warcraft 3 - Frozen Throne Add-On
Warcraft 3 - Frozen Throne Add-On
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 42,95

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für all jene, die sich Warcraft III gekauft haben, 20. August 2003
Alte Freunde, neue Feinde
Es wird wieder zu den Waffen gegriffen im Fantasyuniversum einer der bekanntesten Strategiespielreihen. Rund ein Jahr ist es her seit Blizzard sie mit Warcraft III in die verzwickte Lage der Menschen Orcs und Nachtelfen geworfen hat um der Geisel Einhalt zu gebieten. Das damals nicht alles so glatt lief wie es hätte sein sollen wissen wir; nicht selten erlitt die Allianz herbe Rückschläge und auch die untote Geisel konnte nicht rechtzeitig gestoppt werden. Das am Ende doch noch alles halbwegs gut ging verdanken wir der Hilfe des Bösewichtes Illidan, jenes Dämons, den sie im Laufe der Kampagnen aus seinem unterirdischen Gefängnis befreit hatten. Mit diesem Verbündeten gelang es schließlich den Feind aufzuhalten.
Sie werden sich nun zu recht fragen was denn noch getan werden muss damit die Allianz endlich in Ruhe schlafen kann.
Nun, zum einen wurde Illidan damals nicht wieder eingekerkert sondern nur verbannt zum anderen überzieht die brüchige Herrschaft der Untoten unter den drei Schreckenslords, die Arthas in den Ländern der Menschen zurück gelassen hat, noch immer das Reich.
Aber keine Angst, damit sie nicht schon nach einigen wenigen Missionen den Sieg davon tragen hat sich Blizzard wieder allerhand für den Verlauf der Geschichte einfallen lassen. Intrigen und überraschende Wendungen lassen das ganze zu einem unvergesslichen Strategieabenteuer werden. Ihr Hauptgegner Illidan, dessen Lebensgeschichte sich durch alle drei Kampagnen ziehen wird, hat Übles im Sinne. Mit Hilfe der feindseligen Naga, will er beweisen dass er genauso fähig und mächtig wie sein Bruder Malfurion Stormrage ist. Die Folgen sind weit reichend spürbar und zunächst scheint keiner hier zu sein um ihn zu stoppen.
Na wenn das nicht nach einigen Helden der Allianz schreit, dem ein Ende zu bereiten? So werden sie in den drei Kampagnen auf alte Bekannte treffen und Illidan quer durch das Land verfolgen - erbitterte Kämpfe mit den Naga eingeschlossen. Auch werden sie im Laufe der Kampagnen erfahren was es mit dem Namensgebenden Eisthron auf sich hat.
Alles wird besser
Wer hätte gedacht dass man das Hauptprogramm ein Jahr nach dessen Erscheinen nochmals so aufpeppen könnte? Einen derart vollgestopften Expansionpack werden sie selten erleben. Neben zahlreichen nützlichen Detailverbesserungen bekommen sie eine rund 30 Stunden umfassende Geschichte erzählt.
Haben sie das geschafft, wartet noch ein nettes Gimmick auf sie. Erinnern sie sich noch an die Orcs, die auszogen, ihr neues Land Kalimdor zu besiedeln? Sie dürfen in einem speziellen Rollenspielmodus eben jenen Grünhäuten helfen sich in der neuen Welt zurechtzufinden! Sie werden staunen wie einfach sich aus einem Strategiespiel ein erstklassiges Rollenspielerlebnis zaubern lässt. Mit einfachen und teilweise schon genialen Kniffen hat es Blizzard geschafft seinem Strategiehit eine Rollenspieleinlage zu verpassen die seines gleichen sucht. Leider befindet sich in der Verkaufsversion von Frozen Throne lediglich Kapitel1 des Rollenspielmodus, die beiden letzten Teile werden sie im Laufe der Zeit kostenlos auf der Blizzardhomepage downloaden können. Somit hebt sich das Spiel nur noch mehr von den übrigen Konkurrenten ab und wird wohl einige Zeit unangefochten an der Spitze der Rangliste bleiben.
In den konventionellen Kampagnen werden sie sogar hier und da die Gelegenheit haben die Naga selbst zu steuern und deren Basen ausbauen. Nicht nur einige wenige neue Einheiten sondern gleich eine ganze Rasse samt eigenen Gebäuden hat Blizzard hier ins Schlachtengetümmel geworfen, deren größter Pluspunkt wohl ihre Neigung zum Wasser darstellt. Denn alle Einheiten der Naga können sowohl an Land als auch im Wasser bewegt werden. Weniger neu und doch ungewohnt spielen sich die Überreste der Allianz, bestehend aus Blutelfen und Menschen. So werden sie in der Menschenkampagne hauptsächlich mit den Blutelfen , ein Mix aus Nachtelfen und Menschen, durchs Land ziehen und Untote verhauen. Auf Belagerungsgeräte müssen sie bei diesem Volk jedoch verzichten.
Erneuten Einzug ins Warcraftuniversum gefunden haben die guten alten Schlachtschiffe und Fregatten aus Teil 2. So werden sie im Addon auch einige - leider wenige - Seegefechte austragen und per Transportschiff Einheiten auf entfernte Inseln übersetzen. Falls sie nun an die guten alten Zeiten zurückdenken, sollten sie beachten dass sowohl der Rohstoff Öl nicht übernommen wurde als auch dass den Seeschlachten bei weitem keine so bedeutende Rolle mehr zukommt wie noch in Warcraft II.
Die einzelnen Missionen ohne Basisbau wurden ebenfalls im Detail verbessert, so wird beispielsweise Lebensenergie nicht mehr durch minutenlanges Warten regeneriert sondern per Runen, die von getöteten Feinden gedropped werden.
Mittendrin statt nur dabei
Um das ganze passend abzurunden spendierten die Entwickler dem Multiplayerpart neben vielen neuen Karten und zwei neuen Grafiksets auch die beiden, bei der Spielercommunity sehr beliebten, Modi Turmverteidigung und Rollenspiel. Ausprobieren lohnt sich.
Einziger Wehrmutstropfen, die Naga und Blutelfen dürfen sie lediglich im Singleplayer antesten, im Multiplayerpart gibt's dann die vier altbekannten Rassen mit neuem Helden und neuen Einheiten. Diese betten sich nahtlos in die gute Balance des Hauptprogramms ein und lassen neue taktische Spielzüge zu.
Mit dem Artefaktshop den sie nun auf jeder der vier Seiten errichten dürfen lassen sich ihre Helden mit etwaigen Schriftrollen und Folianten ausstatten. Besonders witzige Idee: die kleinen Minigebäude, die ihr Held dort kaufen kann und dann im Inventar mit sich herumträgt und irgendwo auf der Karte ohne Arbeiter errichten kann. Wie wäre es beispielsweise mit einem Haupthaus an der nächstgelegenen Goldmine und ein oder zwei Türmen zu dessen Verteidigung?
Wahrlich meisterhaft wie viel sich die Entwickler einfallen ließen um aus ihrem Vorzeigespiel noch das letzte Quäntchen Spielspaß herauszukitzeln.
Fazit:
Eine bessere Spieleerweiterung wird sich wohl kaum finden lassen! Hier bekommen sie für schlappe 25 Euro 40 Stunden Singleplayerspielspaß(mehr als im Hauptprogramm!), zahlreiche neue Einheiten eine super Story die durch Zwischensequenzen in der Spielengine erzählt wird und jede Menge grenzenlosen Multiplayerspaß. Auch die etwas polygonarme Grafik sieht 1 Jahr später noch immer gut aus. Einfach nur zum Kopfschütteln wie Blizzard es immer wieder schafft die eigenen Produkte noch zu toppen! Eindeutig die Genrereferenz! Meine Empfehlung: Zugreifen und zwar schnell!


Conflict: Desert Storm
Conflict: Desert Storm

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast wäre es ein besseres Ghost Recon geworden..., 12. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Conflict: Desert Storm (Computerspiel)
Es spielt sich wie ein echter Tom Clancy Titel und doch wieder nicht. Sie schalten taktisch angehaucht Terroristen bzw. hier Kriegsgegner aus und schleichen sich mal hier mal dort in ein Gebäude stehlen einige wichtige Unterlagen und verschwinden wieder. Das alles im Kriechgang sprich robben. Das Gewehr, ein M4 (logischerweise mit Granatwerfer), selbstverständlich im Anschlag um etwaige Feinde schnell und präzise zu eliminieren. Dennoch ist es nicht ganz wie ein Rainbow Six da sie das ganze aus der 3rd Person betrachten und hier jeweils im Team von 4 Mann aggieren und diese von Mission zu Mission mitnehmen.
Um es vorweg zu sagen: Das Spiel hat Potential, soviel steht fest und mit ein wenig mehr Aufwand wäre es ein besseres Rainbow Six und Co. geworden. Dass der Titel in die Genrespalte von Tom Clancy's Ghost Recon und Rainbow Six gehört steht nach den ersten Spielminuten fest. Und ich will nicht leugnen, dass das Spiel beim Spielen Spaß macht und ich es gerne zocke aber - und damit meine ich nicht "Das Spiel ist schlecht" - man hätte mehr daraus machen können. Denn die Explosionen sehen aus wie auf einer Playstation und das müsste ja nun wirklich nicht sein da die übrige Grafik ganz gut aussieht und auch die Animationen zu überzeugen wissen. Hier kann man der Produktbeschreibung des Herstellers nicht über den Weg trauen. Und auch der Satz über die künstliche Intelligenz der Teamkollegen und Feinde lässt sich streiten. Hin und wieder aggiert der Feind wie "einer von uns" und im selben Level wenige Sekunden später steht einer der Gegner nur sinnlos in der Gegend herum und wartet nur darauf erschossen zu werden. Aber wenn wir ehrlich sind, gibts solche KI-Schwächen doch in jedem Spiel und es ist auch nicht so dass es wirklich spielentscheidend wäre. Was ich hingegen überhaupt nicht verstehe ist das gnadenlose Scriptmuster. Diesem Muster folgt das Programm auf Schritt und Tritt und so wirkt es Stellenweise wirklich angeklebt, da sich bereits gesäuberte Gebiete plötzlich wieder mit Gegnern füllen, nur weil man nun Missionsziel 1-3 erledigt hat und um zum vierten zu gelangen durch bereits bekanntes Gebiet marschieren muss.
Und hier einen netten Vorteil zu Tom Clancy Titeln: Die Missionen gestalten sich ein wenig abwechslungsreicher was durch die unterschiedlichen und vorallem mehreren Missionszielen pro Level erreicht wird. Ebenfalls vorteilhaft sind die Animationen der Gegner die gut animiert über die 3D-Landschaft kriechen, knien und rennen. Auch gut, und daher wohl auch ab 18, die verschiedenen Trefferzonen und ihre Auswirkungen. Ein Schuss ins Bein muss noch lange nicht zum Tod führen einer in den Bauch oder Kopf hingegen schon. Dies führt dazu, dass sich taktisches vorgehen scheinbar bezahlt macht. Hinzu kommt der Hauch eines Rollenspiels, da ihre Schützlinge - vier an der Zahl - pro Mission Erfahrungspunkte sammeln!! Eine Neuerung die in Ghost Recon nicht so gut gelungen ist wie hier und damit ein wesentlicher Pluspunkt. Mit diesen Erfahrungspunkten erhalten sie schließlich Levelups und anschließend einen "Stern" mehr bei der Fertigkeit im Umgang mit der meist benutzten Waffe. Dies wirkt sich auf die Zielgenauigkeit aus und lässt sich am schönsten am Sniper begutachten. Dieser trifft auf Stufe 0 einen Gegner im Wachturm nur mit Glück. Hat ihr Team die Mission geschafft und er steigt einige Level auf, wird sein Arm und Atem zunehmend ruhiger und es lassen sich gezielte Schüsse abgeben. Wenn einer ihrer Kameraden fällt können sie ihn per Medikit wieder heilen; bedenken sie jedoch, dass dies nur für eine temporär begrenzte Zeit funktioniert denn ein gefallener Soldat lebt bekanntlich ja nicht ewig mit Schusswunden weiter.
Um es zusammenzufassen: Das Spiel IST gut aber nicht perfekt. Dafür fehlt das gewisse etwas. Für mich ist es ein nettes Spiel für zwischendurch aber an ein Rainbow Six Raven Shield wird es vermutlich nicht heranreichen. Dafür ist es auch ein wenig einfacher und damit benutzerfreundlicher gehalten. Wären die Explosionen etwas zeitgemäßer geraten und hätten die Entwickler sich vielleicht noch ein wenig mehr Zeit gelassen um mehr Tiefgang für Hardcore Zocker ins Spiel zu packen, wäre es durchaus in der Lage gewesen Tom-Clancy-Spielen konkurrenz zu machen, so hingegen bleibt es für mich "nur" ein gutes Spiel, dass "nur" 4 Sterne verdient hat.
(Eigentlich etwas mehr als 4 aber hier gibts nur ganze Sterne ;-))
Für die, die sich durch diese Rezension nicht präzise beraten fühlen, empfiehlt sich der Download der rund 70 MB großen Demoversion, die sich leicht im Internet auftreiben lässt.


Battlefield 1942
Battlefield 1942
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 33,97

45 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender und fesselnder Multiplayermodus, 11. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Battlefield 1942 (Videospiel)
- diesmal fasse ich mich kurz, versprochen ;-) -
So muss ein Spiel aussehen dann vergisst man auch die Frage der Spielversion weil einem Blut oder gar abgetrennten Körperteile völlig egal sind. Hier greifen die Spieler auch gerne mal zur deutschen Version!
Und das schon bald denn dann ist es soweit Battlefield 1942 wird die Händlerregale zieren und auf gute Verkaufszahlen hoffen. Die Mischung aus gnadenloser Action, rasanten Fahrten in diversen Fahr- und Flugzeugen und spaßigem Capture the Flag machen das Spiel zu einem Unikat.
"Aber..." werden jetzt einige von euch sagen und das zu recht. Die Idee, mit einem Fahrzeug durch die Gegend zu heizen stammt wohl aus Mobile Forces, die spannenden Gefechte, sprich die Action aus Counterstrike und vermutlich wurde für das i-Tüpfelchen "Capture the Flag" bei Unreal Tournament und Co. abgeguckt. Alle drei Modi zusammen zu fassen zeigt wieder erwarten Früchte. Die Rechnung scheint aufzugehen wenn man sich das dabei entstandene Produkt ansieht. Die Grafik mag vielleicht nicht perfekt sein aber dafür dass es im Internet oder Lan verdammt flüssig läuft ist die Grafik umwerfend. Die Explosion eines Jeeps oder Panzers sieht fantastisch aus und auch die einzelnen Flugkörper der Bunkergeschütze, die ihre Kugeln erst mühsam anpassen müssen um den Flugzeugträger zu erwischen, sehen traumhaft aus, wenn die Gischt bei einem Fasttreffer vor dem Bug aufspritzt. Wie zu merken ist, rede ich hauptsächlich von der Demo, was daran liegt, dass diese Demoversion ungemein fesselnd ist. Jeder, der es noch nicht getan hat, sollte die Demo downloaden; es lohnt sich!
Weiß einer von euch überhaupt, welchen Vorgänger das sicherlich bald als "ActionHit" gepriesene Battlefield hatte? Nein? Ganz einfach: Um das Jahr 1999 kam ein, in zur damaligen Zeit schickes 3D gekleideter Actionshooter in die Läden, dessen Spielweise der des baldigen Genrevertreters Battlefield, in nichts nachsteht. Sie durften schon damals mit Panzer, Jeep, Flugzeug usw. die großen 3D-Landschaften unsicher machen. Auch damals wurde ein Weltkriegsuniversum gewählt. Hier jedoch ging es nicht um die Deutsch-Amerikanischen Gefechte sondern um ein fiktives Ereignis, dass durch Russen, die den Weltkrieg um 1900 auslösten, entstand. Sie durften die Einzelspielerkampagne des an sich recht gut gemachten "Codename Eagle" als Spion lösen. Leider gab es damals noch keinen Multiplayerpart und daher war auch der Erfolg des Spiels eher bescheiden. Für all zu schwache Rechner empfehle ich diesen Titel, da BF 1942 eben doch auf schwächeren Systemen (PIII600 GF2 MX 256RAM beispielsweise) ein wenig ruckelt. Alles in allem jedoch ist dieser Titel ein Muss für solche, die sich Counterstrike- und Mobile Forces-Fans nennen. Auch die, die dem Multiplayerpart von Sof2 (CtF) und RedFaction nicht abgetan sind ist dieses Spiel wärmstens zu empfehlen. Auch Genreneulinge können den Blick auf die Verpackung durchaus wagen.
Einzig das Flugzeug ist nicht jedermanns Sache, was sich jedoch nach ca. 20 Stunden Dauereinsatz im LAN auszahlen sollte. Was ich selbst nicht so fesselnd fand (anhand der Demo), war der Einzelspielermodus, der bei einem solchen Multiplayerspaß nicht wirklich dabei sein müsste.


Waylander der Graue.
Waylander der Graue.
von David Gemmell
  Gebundene Ausgabe

29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Buch hält was Gemmell verspricht..., 7. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Waylander der Graue. (Gebundene Ausgabe)
...nämlich packende Fantasy zu schreiben, die bis zur letzten Seite durchdacht ist. Ich persönlich habe diesen 9ten Band der Drenai-Saga zu meinem zweit liebsten Band nach "Die Legende" (Band1) gewählt. Der Epilog des Buches ist der mit Abstand beste den ich je in Gemmell-Büchern gelesen habe. Schon allein für den Epilog (es empfiehlt sich vorher das Buch zu lesen!:-)) würde ich die 14,90 Euro ausgeben.
In der Story des Buches ist Waylander älter geworden und die ersten grauen Haare zieren sein Haupt. Mittlerweile ist er wohlhabend, vermutlich der reichste Mann in den bekannten Landen der Drenai Saga. Doch er ist noch immer unglücklich. Nicht zufrieden, nicht im Reinen mit sich selbst. Er hat eine schwere Vergangenheit (Band 3+5 der Drenai Saga) hinter sich. Noch immer - nach all den Jahren - gönnt er sich keine Ruhe. Die Ereignisse der Vergangenheit lasten schwer auf seinen Schultern.
Er beschließt erneut aufzubrechen, in ein Land, bewohnt von keiner Menschenseele. Er lädt den Freund und Kaufmann Matze Kai zu sich in seinen Palast in Kydor - einem Fürstentum über dem Meer - ein, um ihm seinen Entschluss mitzuteilen. Mit dem Kaufmann betreten zwei Kiatze aus seiner Leibwache, den Palast. Der eine ein tödlicher Schwertkämpfer der andere ein ehemaliger tollpatschiger Brückenbauer. Beide wurden vom Schicksal auserwählt zusammen mit einem Dritten gegen das Böse zu kämpfen nur jener Dritte sieht keinen Anlass das Böse zu bezwingen - Waylander.
Doch anschließend geschieht, was nie geschehen hätte dürfen, Waylanders Palast wird angegriffen...
Das Buch ist gewohnt einfach gehalten und liest sich doch komplex. Die Charaktere erscheinen einem wie enge Freunde und man fiebert mit ihnen und weint um sie. Ebenfalls fasziniert die Art und Weise wie Gemmell es immer wieder fertig bringt dem Leser den Feind nicht nur als reinrassig böse zu präsentieren. (fast) Jeder von ihnen trägt einen Funken Gutes in sich; Denn schließlich geschieht nichts ohne Grund. So erwischt sich der Leser immer wieder dabei wie er dem Feind auch ein gewisses Verständnis oder gar Zuneigung entgegen bringt. Wenn dies der Fall ist, hat Gemmell seine Aufgabe wieder einmal hervorragend gemeistert und so auch diesmal wieder.
Meines Erachtens einer der besten Bände seit langem! Absoluter Muss für Gemmellfans und auch solche die gerne Fantasybücher lesen. Wahrlich ein Meisterwerk das einem hier geboten wird.


Mafia
Mafia

32 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das bessere GTA3 oder gar schon GTA4... Hitchance garantiert, 3. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Mafia (Computerspiel)
Dieser Titel ist der schlimmste Alptraum für GTA3. Denn das Spielprinzip ist in beiden Titeln so gut wie identisch. Die Unterschiede sind meist Vorteile, die Mafia gegenüber GTA3 vorzuweisen hat. Diese sollen den Titel eindeutig von der Konkurrenz abheben. Und nach meiner Einschätzung dürfte es auch gelingen.
Das Umfangreiche Tutorial wurde für die standard Tasteneinstellungen konzipiert; dennoch dürfen sie beliebig Tasten umtauschen. Hat man erst einmal das Tutorial hinter sich, liegt dem uneingeschränkten Spielspaß, den Mafia zu bieten hat, nichts mehr im Wege. Denn dort lernen sie wirklich alles was sie für ihr späteres Mafiadasein benötigen.
Die Story gestaltet sich erheblich realistisch. Und schon allein der Prolog kommt einem guten Kinofilm gleich. Die Musikuntermalung sowohl in Videosequenzen als auch im eigentlichen Spiel ist perfekt und wechselt je nach Begebenheit zwischen gemächlich ruhig, wie in den 30gern üblich und lauteren Tönen wie man sie beispielsweise bei einem Feuergefecht zu hören bekommt. In der Story starten sie als Taxifahrer, der eigentlich nichts sehnlicher tun würde als seinen Job. Wäre da nicht eine wilde Verfolgungsjagd zweier rivalisierender Mafiaclans. Natürlich ist der Fahrer der Bande um Sallieri nicht der beste und so kommt es zum Crash. Anschließend werden sie durch eine vorgehaltene Pistole davon überzeugt, sich auf die Seite der Sallierigang zu stellen. Dafür gibts dann auch am Ende der ersten Mission eine dicke Prämie; natürlich nicht ohne darauf aufmerksam zu machen, dass Männer wie ihr Alterego in den Reihen Sallieris durchaus Erfolgschancen hätten. Na wenn das kein Angebot ist. Ihr Ego allerdings möchte mit der Sache nichts zu tun haben bis ihm zwei unangenehme Typen den Wagen zerdeppern und ihnen mit dem Baseball eine deftige Lektion verpassen wollen. Anschließend hetzen sie von den Pistolen der beiden Rowdys getrieben in Richtung Sallieris Resteraunt. Wie sich dann herausstellt waren die beiden Jungs, die ihnen die Lektion verpassen wollten von einem anderen Mafiaboss geschickt und der war ganz "außer sich vor Freude" als er erfuhr dass sie die beiden Sallieri Brüder zu Beginn des Spiels in Sicherheit kutschierten. Tja und so kommen sie also in die Fänge der Mafia.
Das gesamte Spiel reproduziert ein Leben als Mafiaanhänger. Sie wollen nämlich für die Sicherheit ihrer Frau und ihres Kindes garantieren und treffen sich daher im Prolog mit einem Polizeikomissar. Dem versprechen sie Namen und Informationen zu liefern sofern dieser in der Lage ist ihre Familie zu schützen. Und hier beginnt das Spiel. Die erzählte Geschichte wird von ihnen nachgespielt.
Im Spiel selbst fällt im Vergleich zum Kontrahenten GTA3 auf, dass die gesamte Umgebung etwas weniger bunt gestaltet ist und vorallem die einzelnen Vehikel keinesfalls den Rekord im Schnellfahren erhalten würden. Eben Anfang bis Ende der dreißiger. Daher könnten sich GTA3-Fans nicht sofort mit dem besseren Genrevertreter anfreunden. Ein Gutes hat die ganze Sache dennoch: Sie fahren viel weniger Autos zu schrott als bei GTA3.
Um möglichst kurz die Vorteile des Spiels gegenüber GTA3 preiszugeben, versuche ich mich möglichst kurz zu halten ;):
Die Polizei in Mafia aggiert realistischer zumal bei GTA3 ein frontales Rammen eines Verkehrsteilnehmers keinerlei Auswirkung zeigte. In Mafia hingegen genügt schon eine Geschwindigkeitsüberschreitung um einen Polizisten auf sie aufmerksam zu machen. Auch bei rot über die Ampel zu fahren kann böse enden. In der oberen Mitte des Bildschirms sehen sie, was die Verfolger in Blau mit ihnen vorhaben. Bei einem einfachen Notizblock empfiehlt sich Gas geben oder das beliebte Strafzettelchen ausfüllen zu lassen. Kostet Zeit und Zeit ist eben Geld aber dafür können sie anschließend unbehelligt weiterfahren. Sollte hingegen ein "Wanted-Balken" und eine Pistole zu sehen sein können sie dimplomatische Verhandlungen vergessen. So eine Pistole erhalten sie schnell wenn sie einem Passanten vor den Augen eines Gesetzeshüters ins Bein schießen oder erschlagen/schießen. Ebenfalls reagieren die Beamten auf getragene Waffen mit sofortiger Festnahme durch Handschellen. Im Gegensatz zu GTA3 bleibt das Ganze dennoch realistisch: sie werden nicht auf mehrere hundert Polizeiwagen stoßen. Stattdessen sinkt ihr Wantedlevel sollten sie die Beamten die sie verhaften wollen abschütteln können oder gar eliminieren.
Ebenfalls schön anzusehen ist die belebte Stadt, die einzig an der kränkelnden KI der NPC's leidet. So können sie es beispielsweise vergessen dass aus dem Auto gezerrte Fahrer einen Versuch unternehmen ihren Besitz zurück zu erobern. Appropos besitz, Autos können nur dann geknackt werden, wenn ihnen Ralphi das Knacken des Fabrikats schon einmal vorgeführt hat.
Und ja, es lässt sich aus dem Fahrzeug auf die Gegner ballern! Na wenn dass keine Neuerung ist.
Das Waffenarsenal reicht von Schlagringen über den guten alten Baseballschläger über zahlreiche Pistolen bis hin zu abgesägten Shotguns und Snipergewehren. Eben alles was das Herz begehrt. Natürlich nur, was auch in den 30gern üblich war. So finden sie mit Sicherheit keinen Raketenwerfer oder Granatwerfer. Als Granaten dienen die bekannten Molotovs. Nicht mehr und nicht weniger. Maschinengewehre beschränken sich auch auf Thompson und Co. Selbstverständlich ist der Drift nach oben bei einer solchen Waffe nicht eben wenig. Ein bisschen Übung sollte genügen um sie zum Profi mit der Waffe werden zu lassen.
Um es nicht zu lang werden zu lassen hier das Fazit. Kompakt und die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengefasst. Das Spiel ist ein Muss für jeden GTA3 Fan und auch Genreneulinge werden mit Mafia ein gutes Spiel erwerben. Die 30ger sind gewöhnungsbedürftig aber hat man sich erst einmal eingelebt bleibt nur noch gnadenloser Spielspaß übrig. Selbst das überall kritisierte Autorennen lässt sich bequem meistern wenn man den roten Flitzer in der ersten Kurve nach dem Start dezent auf die Außenbande schuppst. Frust kommt (fast) nie auf, die Missionen sind wirklich abwechslungsreich! Von Taxifahren über Bodyguardjobs bis hin zu Häusersprengung samt Feuergefechte ist alles dabei. Besonders lustig dürfte die Mission sein in der sie über das Dach in die Kirche gelangen. Endlich in Sicherheit werden sie denken; weit gefehlt! Dort wird gerade ein ehemaliger Bekannter von ihnen beerdigt und nun raten sie mal was passiert wenn die Verwandtschaft sie entdeckt...? Das Spiel hat einige wichtige Neuerungen gegenüber GTA3 und spielt in einer traumhaft schönen Stadt. Natürlich ist die Hardwareanforderung dafür hoch. Das Spiel scheint fast auf jedem System hin und wieder zu ruckeln. Selbst bei einer Geforce4 Ti 4200 hat man noch so seine Probleme. Die deutsche Version wird sehr wahrscheinlich geschnitten werden da es besonders bei Häusergefechten oft ein wenig blutig zugeht. Auch die einzelnen Missionsziele bestehen oft aus einem "Ab 18" Stoff. Demnach sollten auch nur solche Leute das Spiel spielen. Die Englischkenntnisse für die US-Version sollten mindestens bei Note 3 liegen andernfalls gehen sie in der wirklich super inszenierten Story gnadenlos unter und hangeln sich nur teilnahmslos durch die Missionen.
Ein wirklich gutes Spiel für jeden Fan nicht zuletzt weil schon jetzt ein baldiges Multiplayerpartupdate angekündigt wurde. Zugreifen lohnt sich!


Divine Divinity
Divine Divinity
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 47,95

8 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich erschienen und hier die Wertung der inneren Werte :), 3. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Divine Divinity (Computerspiel)
Und nun die zweite Rezension da das Spiel nun seit gestern überall zu haben ist.
Wenn man mal die altbackene Grafik außer Acht lässt und auch das etwas veraltete Charaktersystem(sowohl Charakterauswahl wie auch Charakterentwicklung), dann hat man durchaus ein grundsolides Spiel. Und wenn man NUR von den inneren Werten ausgeht kann das Spiel auch überzeugen.
Die Story des Spiels ist zwar nicht gigantisch oder perfekt aber durchaus als gut zu bezeichnen und rettet dem Spiel hier einige Pluspunkte. Man möchte eben doch wissen wie es weitergeht und die Story durchspielen.
Ebenfalls besser als erwartet (erwartet hatte ich gar keine Auswirkungen) entwickelt sich der Spielverlauf anhand der Charakterwahl. Hier differenziert das Programm stark je nach Charakterwahl in Sachen Action und Rätselfülle. Wer mehr auf Rätsel steht kann sich entsprechenden Charakter auswählen. Natürlich sind die Rätsel nicht immer fordernd und ab und zu wirklich einfach aber trotzdem witzige Idee. Für plumpe Action ist wohl der Kämpfer zuständig und die Action kommt bei den Monsterhorden die sie erledigen dürfen nicht zu knapp.
Auch hier einige Pluspunkte und daher scheint die Wertung von zwei Sternen zu sehr an der Einbeziehung von Grafik und Charaktersystem/wahl gelitten zu haben. Deshalb eine neue Wertung die für Story und Gameplay etwas gerechter erscheint(hoffe ich).
Es empfiehlt sich jedoch vor dem Kauf UNBEDINGT die spielbare Demoversion aus dem Internet zu ziehen oder bei Freunden auszuleihen, um das Spiel erst einmal anzutesten. Denn vielleicht kann sich doch nicht jeder mit der Grafik anfreunden. Die Grafik und Menüs sehen nun einmal aus wie einst in DiabloI und wer sich davon dann wirklich nicht abschrecken lässt und auch der ansonsten eher abweisenden gemalten Hintergrundkulissen achselzuckend entgegentritt der könnte durchaus ein solides Spiel mit dem Kauf von Divine Divinity finden. Daher hat das Spiel eine 4 Sternewertung ohne Einbeziehung von Grafik und Gestaltung durchaus verdient.

Hier kann ein wirklicher Fan von Rollenspielen und auch der Anfänger zu greifen. Vorausgesetzt er stellt keine hohen Ansprüche an Grafik und neue Spielideen.
Dennoch meine Meinung, die Grafik sowohl Animationen wie auch Spielumgebung, sind viel zu altbacken geraten und daher schon von vornherein für viele eher abstoßend. Schade, das Spiel hätte möglicherweise überzeugen können; ein bisschen mehr Geld ins Äußerliche investiert und das Spiel hätte möglicherweise an Diablo und Co herangereicht.
Aber: Wer sich hinter die Fassade wagt erhält ein gutes, durchdachtes Spiel. ICH würde es mir dennoch nicht kaufen :-).


WarCraft 3: Reign of Chaos - Deutsche Version
WarCraft 3: Reign of Chaos - Deutsche Version
Wird angeboten von online-shop
Preis: EUR 29,99

17 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spiel mit Suchtgefahr ... und zwar auf weite Sicht, 26. Juli 2002
Da sich Warcraft III nun schon lange genug im Umlauf befindet um absehen zu können, wie sich das Spiel nun tatsächlich spielt, habe ich mich entschlossen noch eine zweite Rezension zu verfassen.
Wer Starcraft mit seinen 3 Völkern kennt, weiß dass Blizzard durch die enormen Unterschiede der Rassen eine fast schon unheimliche Balance zustande gebrach hat, die selbst ohne Patches im großen und ganzen bestand hat. Mit Warcraft wagte sich die Schmiede an gleich 4 unterschiedliche Völker. Die Nachtelfen, Untote, Orks und selbstverständlich Menschen. Wer sich an die schöne Zeit mit Warcraft II erinnern kann weiß was es heißt ein Spiel mit viel Story und Atmosphäre zu beladen und dennoch den geforderten Spielspaß bei den Fans einzufahren. Ich finde bis heute dass dieser zweite Teil unübertroffen in der Spielegeschichte ist. Nicht zuletzt weil sich Warcraft III im Grunde nicht mit dem zweite Teil vergleichen lässt.
Gründe hierfür wären die verschiedenartigen Einheiten der vier Rassen. In Warcraft II war es das Schachbrett-Prinzip, Orks und Menschen hatten von den Eigenschaften her völlig identische Einheiten während heute Warcraft III mit vier Rassen und grundlegend verschiedenen Einheiten aufwartet. Wer hier argumentiert dass die Einheiten im Grunde gleich wären, der hat meiner Meinung nach, das Spiel noch nicht wirklich gespielt. Es ist klar, dass die Fähigkeiten der Einheiten in ungefähr gleich sein müssen, sonst wäre die Balance dahin. Aber die Eigenschaften der Einheiten dürfen und sollten variieren, so ist es verständlich dass Menschen mit Scharfschützen und Orks mit Troll-Kopfjägern aufwarten und auch ist es verständlich dass Nachtelfen mit Bogenschützen ebenfalls eine Bodeneinheit besitzen die in die Lüfte blicken und schießen kann. Auch logisch ist eine vernünftige Nahkampfeinheit wie Ritter oder Berserkergrunzer/Tauren, dennoch unterscheiden sich die Einheiten oder will mir einer sagen dass ein Berserkergrunzer so schnell rennt wie ein Ritter reitet? Oder ist es nicht so dass eine Armee Tauren viel zu langsam zuschlägt? Ebenfalls schießen Nachtelfen treffsicherer und vorallem weiter als die übrigen Schützen. Auch hat jede Rasse ihr Katapult, es wäre sonst unfair wenn sich einer mit Türmen verschanzt. Wobei Orks keine Kanonentürme wie einst in Warcraft II mehr besitzen. Aber wenn man mal genau hinsieht haben die Menschen sogenannte Dampf-Panzer, eine Einheit die keine andere Rasse besitzt und enormen Schaden an Gebäuden anrichtet ebenfalls ist das Katapult der Menschen nicht etwa ein Gerät sondern eine zweier Gruppe Zwerge, die einen Mörser bedienen.
Es gibt eben grundlegende Einheiten die müssen in jeder Rasse vertreten sein doch was haben Orks an Lufteinheiten? Wenn man bedenkt wie stark die Frost-Wyrms der Untoten oder die Schimären der Nachtelfen sind? Trotzdem ist das Spiel fast perfekt ausbalanciert. Gut, es lässt sich nicht von der Hand weisen dass Menschen einen kleineren Nachteil gegenüber Orks und Nachtelfen aufweisen ebenso sind Untote meister im einbunkern! Na und? Dennoch kann jede Rasse jede andere schlagen, die Frage die sich hier stellt ist nur die, wer die Rasse dirigiert.
Ebenfalls sehr gut gelungen ist der Zugzwang dem man bei einer Goldmine von 12000 Goldeinheiten zu Beginn ausgesetzt ist. Ein Spiel dauert maximal 45 Minuten und dass nur selten. Nach den ersten 15 Minuten ist ein Spiel zu 99% entschieden.
Die Rassen spielen sich grundverschieden. Während Menschen ihre Gebäude mit Hilfe von mehreren Arbeitern errichten lassen können, benötigen die Untoten überhaupt keine Arbeiter während des Baus. Orks hingegen bauen eher konventionell und benötigen pro Gebäude einen Arbeiter, bis das Haus steht. Bei den Nachtelfen geben die nicht-produzierenden Gebäude wie Mondbrunnen(Höfe) oder Schmiede (Jägerhalle) ihre Arbeiter nach dem Bau wieder frei während Kasernen oder Bäume des Lebens die Arbeiter nach dem Bau benötigen und somit der Arbeiter verschluckt wird.
Auch der Gold- und Holzabbau ist absolut nicht der selbe, zumal die Rassen ihre Rohstoffe unterschiedlich stark benötigen. Orks benötigen überwiegend Gold während Nachtelfen für fast jedes Upgrade und jede Einheit einen gewissen Anteil an Holzeinheiten benötigen. Während Menschen eher ausgeglichen Gebäude errichten und Truppen rekrutieren, der eine Bau mehr Holz der andere mehr Gold. Untote bauen Holz mit ihrem billigen Fußvolk, den Ghouls, ab und benötigen ebenfalls von beiden Ressourcen gleich viel. Zudem hat jede Rasse ihre speziellen Fähigkeiten und speziellen Upgrades. Kein anderes Volk erhält beim Angriff feindlicher Gebäude Gold, dies bleibt den Orks vorenthalten. Ebenso können nur weibliche Nachtelfen bei Nacht mit der Umgebung verschmelzen, was sie unsichtbar werden lässt.
Ebenfalls unterschiedlich: Die Armeezusammensetzung der Rassen.
Die Menschen haben ihren Vorteil sicherlich in den Rittern, die sich schnell von Punkt A nach B befehligen lassen. Auch sind Greifenreiter durchaus akzeptabel und vorallem die Scharfschützen, die durch die Möglichkeit des Schießpulvers einen durchweg höheren Schaden anrichten. Während Orks auf eine große Armee Nahkämpfer setzen (Grunzer/Tauren/Wolfsreiter) und durch die unterstützenden Hände von Schamanen verstärkt werden. Nachtelfen hingegen aggieren gerne aus der Ferne daher haben selbst die Nahkampfeinheiten der Nachtelfen eine Distanzwaffe spendiert bekommen, die mehrere Ziele angreift. Ebenfalls beeindruckend eine Armee Bogenschützinnen. Untote hingegen setzen eher auf Massen, indem sie Ghouls oder Nekromanten einsetzen, die scharenweise Skelette beschwören. Oder sie verschanzen sich um Monstrositäten, sehr gute Nahkämpfer, die ihre angreifenden Feinde auch vergiften können und Frost-Wyrms, die durch ihren eisigen Atem ganze Produktionsstätten lahm legen können, im späteren Verlauf ausbaun zu können.
Besonders wichtig für Sieg oder Niederlage ist die Anzahl der Upgrades die eine Armee bis dato erforscht hat. Stufe1(Schwert/Schild) Männer verlieren sehr schnell gegen Stufe3 und ebenfalls lassen sich bessere Einheiten leichter erledigen, wenn die Upgrades zuvor ausgebaut wurden.
Verstärkt wird das ganze durch die Helden, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während manche Helden über flächendeckende Kampfzauber verfügen können andere widerum ihre eigenen Mannen stärken oder ganze Auren ausbaun, die eine Gruppe verstärken. Ebenfalls entscheidend für den Sieg: Das Heldenlevelup, je höher der Held umso verheerendere Sprüche lassen sich erlernen. Ebenfalls sterben ihnen ihre mühsam aufgepäppelten Helden ab Level 5 seltener als es noch mist Level1 der Fall war.
Um neue Goldminen zu erwerben müssen die neutral feindlichen Wächter ausgeschaltet werden und erst dann lassen sich die wichtigen Goldeinheiten abbaun.

Dem Käufer wird viel geboten; die Einzelspielerkampagne umfasst stolze 32 Missionen, unterteilt in vier Kampagnen, für jede Rasse eine, damit der Spieler bestens für den Multiplayerpart gerüstet ist. Eine dichte Story, erzählt durch Engine-Videosequenzen und gerenderten Endspännen, schickt den Spieler vollkommen in die fantastische Welt von Azeroth.
Über das BattleNet (Internetzugang) lassen sich kostenlos Freunde finden, Spiele austragen und die unterschiedlichsten Modi ausprobieren. Ebenfalls erhalten Sie für gewonnene Spiele Levelups, die andere Spieler im Channel einsehen können! Die Multiplayerunterstützung ist überaus vorbildlich wenn auch gelegentlich zum Teil überlastet. Dennoch, Blizzard ist in Sachen Kundenfreundlichkeit führend und wird es hoffentlich auch weiterhin bleiben. Das Balancing ist vorbildlich und vorallem durchdacht und die Einheitenvielfalt keines falls überwältigend und die baubaren Gebäude in kleinerer Zahl möglichst überschaubar gehalten. Alles auf schnelligkeit und kurze Spieldauer ausgelegt. Ein Spiel, dass seine 5 Sterne nur zu gut verdient hat. Wo sonst gibt es Spiele mit einer solchen Einheitenvielfalt und dennoch guter Balance: Es ist, als würde man vier Spiele auf einmal kaufen/spielen. Ein Muss für jeden Echtzeitstrategiespiel Fan und auch Anfänger und unwissende Neuanfänger im Genre dürfen getrost zugreifen. Die Blizzardspiele, die schlecht sind müssen erst noch hergestellt werden.


Divine Divinity
Divine Divinity
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 47,95

4 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider kein Witz, das Spiel erscheint erst noch ..., 25. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Divine Divinity (Computerspiel)
Wer schon Vergleiche zu Titeln wie Diablo2 und/oder Baldurs Gate2 anstellt sollte beachten wann diese erschienen sind und wann Divine Divinity erscheinen wird, denn während die beiden erstgenannten Titel schon seit Monaten (DII schon seit fast 2 1/2 Jahren!) in den Läden stehen, will sich Divine Divinity erst noch behaupten. Dass es dann stark verwundert, warum ein Spiel mit einer solchen Grafik zu Zeiten in denen man getrost auf NWN zurückgreifen kann, erst noch erscheint, versteht sich dann von selbst.
Gut, die Grafik ist für die isometrische Ansicht durchaus akzeptabel, der Detailverliebtheitsgrad auch nicht von der Hand zu weisen aber sind wir doch mal ehrlich, ein Spiel mit gezeichneten Hintergrundkulissen, auf denen sich ein 3D-Charakter bewegt, im Jahre 2002, ist schon mehr als altbacken. Nun ja, die Grafik liesse sich eventuell noch verschmerzen aber dann sticht einem sofort das Menü, das an die guten alten Zeiten von vor 6 Jahren erinnert ins Auge. Dieses Menü gestaltet sich überdimensional groß, da die Auflösung im Spiel nicht höher als 1024x768 reicht (soweit ich mich erinnere in der Demo nur auf 800x600). Wenn Sie nun denken, dass es ihnen dennoch keinen Beinbruch bereiten würde ein solches Spiel zu kaufen, lesen Sie weiter.
Die Charakterentwicklung während des Spiels erscheint für einen Spieler, der Diablo 1 u. 2, Baldurs Gate 1 u. 2 und etliche Noname Produkte gespielt hat, mehr als plump. Magere 4-Werte waren in der spielbaren Demo zu sehen und die durfte man pro Levelup, wie üblich, steigern. Eben Vitalität, Energie, Stärke und Geschicklichkeit; Die Charakterentwicklung ist eben auch etwas altbacken bzw. klassisch. Übliche Kost bei der Charakterwahl: Magier, Bogenschütze und Barbar. Jedoch soll die Charakterwahl damit zusammenhängen wieviel Action oder Rätsel enthalten sind. Ansonsten eher viel zu gewöhnlich. Die Effekte bei Zaubersprüchen sehen hübsch aber keinesfalls zeitgemäß aus. Das Spiel lässt sich von der Menüführung und dem Blickwinkel am ehesten mit Diablo1 vergleichen. Wenn ein Dorfbewohner ihnen einen Gegenstand zeigt und Sie ihn einstecken, wird er Sie als Dieb verurteilen und sich entsprechend gegen Sie zur wehr setzen. Also ein klein wenig Interaktion mit im Spiel. Ansonsten streifen Sie jeweils mit einem ihrer Helden durch eine der zuvor ausgewählten Übersichtskartenregion und erschlagen scharenweise Monster, die Genre üblich aus Skelettkriegern/bogenschützen, Trollen, Orks, einigen wilden Tieren und kleinen Gnomen und Magiern usw. bestehen.
Die einzig gute Sache wird vermutlich die Story die wirklich viel atmosphäre bieten soll. Hoffen wir dass es stimmt denn sonst wird nicht viel von dem Spiel übrigbleiben, dass gut ist.
Zusammenfassend bleibt mir nur die Rechtfertigung für meine Wertung, die sich in den oben genannten Gründen widerspiegelt. Wer Rollenspiele liebt oder gar Anfänger ist, dem wird das Spiel einige vergnügliche Stunden bereiten, denn trotz des altbackenen Stils kommt durchaus hin und wieder Laune auf. Dennoch zu wenig Neues, zuviel Altes und vorallem absolut nicht mehr zeitgemäß in mehreren Belangen! Wer wirklich neues sucht wird hier abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen vollkommen fehlinvestieren. Einzig die aufkommende Action und eben der Trieb seinen Charakter möglichst hoch zu leveln, retten das Spiel vor dem meiner Meinung nach fast schon verdienten Absturz.
Fazit: Nur für eingefleischte Fans des Genres, Gelegenheitsspieler und den ein oder anderen Anfänger. Die breite Masse sollte die Finger davon lassen.
Dennoch: Es war nur eine einzige Meinung eines einzigen Menschen!


GTA 3
GTA 3
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 29,95

25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Spiel aber im Vergleich zu den Vorgängern wenig neues, 11. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: GTA 3 (Computerspiel)
Nun, für die, die GTA und GTA2 nicht kennen, sei gesagt, dass es sich um einen actionlastigen Funracer handelt. Es ist kein Rennspiel der Marke Need for Speed und auch kein purer Racer wie Formel1 etc., dieses Spiel ist eher wie Driver. Sollte ihnen der Titel auch nicht weiterhelfen dann hoffe ich wissen sie am Ende der Rezension mehr.
Worum gehts in dem Spiel? Schlicht gesagt, ums Aufträge erfüllen. Sie fangen mit einem Kumpel zusammen vor einem brennenden Auto an und schleichen sich dann langsam in die Stadt hinein. Anhand der Karte in der linken Ecke des Bildschrims sehen sie mit Pink, wohin sie als nächstes müssen (während eines Auftrages) ansonsten finden sie noch einzelne Buchstaben auf der Karte, die den Anfangsbuchstaben der einzelnen Leute, bei denen sie Aufträge ergattern können, darstellen. Zu Beginn fahren sie ihren Freund zum eigenen Haus, welches die Funktion des Speicherns hat. Wenn sie also speichern wollen und sich gerade nicht in einer Mission befinden, können sie dort ihren Boliden in der Garage daneben parken und in die Tür links der Garage laufen und ihr Spiel abspeichern. Der fahrbare Untersatz, der in der Garage stehen gelassen wurde, speichert ihnen das Programm gleich mit ab. Nachdem sie sich durch die Stadt zum Ziel ihres Freundes gewunden haben (Gegenverkehr!), haben sie auf der Karte ihren ersten Buchstaben; von diesem Typen können sie ständig Aufträge anfordern. Also einfach dem Buchstaben nachfahren und sie bekommen einen neuen Auftrag, indem sie in den blauen Kreis den sie dort vorfinden laufen. Im weiteren Verlauf erhalten sie noch einige Buchstaben mehr auf ihrer Karte und können dorthin, wo immer sie denken, dass sie mehr gefordert werden.
Der Spielverlauf selbst ist in etwa so zu beschreiben:
Sie steigen zu Beginn in ihr Auto ein (die Taste dafür wie sie es wünschen belegen) und fahren mit den Pfeiltasten durch die 3D-Welt. An roten Ampeln halten andere Fahrzeuge, sie können je nach belieben durch die Gegend rauschen und auch mal das ein oder andere Auto frontal oder von der Seite rammen. Das bekommt dem einen wie auch dem anderen Auto gar nicht so gut. Spätestens nachdem ihr Motor vorne raucht und sie noch etwa vier weitere Crashs hinter sich haben sollten sie dann demnächst aussteigen. Letzte Chance ergibt sich wenns vorne unter der Motorhaube brennt. Denn dann wird das Fahrzeug naturgemäß bald in die Luft gehen. Sie sollten dann möglichst weit weg sein um nicht gesundheitlichen Schaden zu nehmen. Aussteigen können sie nur, wenn ihr Fahrzeug anhält; also in Notfällen auf die Bremse drücken was das Zeug hält, raus aus dem Wagen und schnell Land gewinnen! Wenige Sekunden danach gibts dann auch den wohlverdienten Knall, man ist ja schließlich nicht umsonst gerannt. Nun wenn man zu Fuß ist, empfiehlt sich einfach zum nächsten Auto zu rennen, wenn es anhält die Taste zum einsteigen drücken und der Rest geschieht von selbst. Mit dem neuen Fahrzeug sollten sie dann ab durch die Mitte weil die Fahrzeugbesitzer des öfteren ihr Auto zurück haben wollen. Sie denken jetzt, dass sie tun und lassen können was sie wollen? Autos rammen, rote Ampeln überfahren, Fußgänger überfahren (die durch den Notarzt wieder belebt werden) oder schlicht aussteigen können und sich mit anderen ein Faust- oder Waffenduell liefern können? Falsch gedacht! Denn da gibt es noch andere Wagen, deren Dach ein rotes und ein blaues Licht schmückt. Richtig: Die Polizei. Amerikanischer Abstammung zermöbeln diese ihren Wagen zu Brei. Es ist dann so gut wie gelaufen. Wer einmal die netten Typen mit Streifenwagen am Hals hat ist geliefert denn deren Karroserie scheint aus einem Material zu sein, dass erst noch erfunden werden muss. Einzige Hoffnung sie drehen die Autos aufs Dach, dann werden sie in einer schön anzusehenden Explosion schwarz.
Aber am besten befolgen sie folgende Regeln:
Sie sollten Autos nicht im Sichtfeld der Polizei knacken und auch keine Passanten überfahren wenn ein Gesetzeshüter zusieht. Das gibt dann einen Stern was heißt, dass alle zufällig vorbei kommenden Streifen sie verhaften wollen. Halb so wild, der Stern vergeht nach einer Weile wieder. Das schlechteste was ihnen in den Sinn kommen kann ist bei einem Stern einen Officer zu überfahren denn dann haben sie 2 Sterne und das bedeutet, alle verfügbaren Streifenwagen auf ihn. Und als Dankeschön folgt der Satz "Der Mann ist bewaffnet äußerste Vorsicht." im Spiel heißt das nichts anderes als dass die Jungs auf sie schießen werden wenn sie den Wagen verlassen.
Aber, alles halb so wild. Werden sie geschnappt starten sie an der nächsten Polizeiwache wieder; ohne Waffen und sollten sie zu dieser Zeit einen Auftrag gehabt haben ist der genauso wie die Waffen futsch. Tja wie gewonnen so zeronnen heißt es immerhin verlieren sie kein hartverdientes Geld. Geld wird ihnen nur beim Sterben abverlangt. Ganze 1000 Dollar wollen die Ärzte für ihre Rettung! Also weniger oft sterben und auch erwischen lassen ist nicht gerade super. (Die schönen Waffen ...)
Für alle erfüllten Aufträge erhalten sie Geld, was sie in eine Wagenumlackierung stecken können (empfiehlt sich sehr gut wenn sie verfolgt werden) oder sie lassen ihren Wagen mit Bomben versehen. Die Bombe aktivieren sie dann mit der Strg-Taste und der Wagen geht beim nächsten Zündschlüsseldreh in die Luft. Es gibt noch einige weitere Gimmicks aber alles muss nicht erwähnt werden. Einzig ein Tipp, sammeln sie haufenweise Geld ab und an benötigen sie eine gewaltige Summe um einen Auftrag erfüllen zu können. Auch brauchen sie ab und an kein Auto dafür aber eines von vielen Schießeisen. Schrotflinte, MP, Pistole, Baseballschläger, Raktenwerfer, Granaten, Sniper usw. Also in allen Belang hat das Spiel viel Spaß und gute Laune zu bieten. Nach etwa 3 Stunden sollte man sich abreagiert haben und langsam aber sicher mit dem Erfüllen von Aufträgen beginnen. Erst nach einer bestimmten Zahl erfüllter Aufträge darf man auf die nächste von 3 Inseln. Auch dabei ist der aus GTA2 bekannten Panzer Marke "Tod durch überwalzen". Dennoch ist das Spiel erst ab 18 weil man eben Passanten umknickt wie Grashalme sollten sie mal in der Fahrbahn stehen oder auch manch einen Umknallen muss(missionsbedingt). Viel Blut gibt es dennoch nicht, da die meisten Menschen durch den Notarzt, der selbstverständlich auf der Stelle am Einsatzort ist versorgt und aus den Toten werden, siehe da, wieder Lebende. Auch das Blut verschwindet schnell und wenn man sich einige Meter von einem Ort entfernt hat wird sowieso der Verkehr und Passanten per Zufall wieder neugesetzt.
Natürlich ist das Spiel nichts für Menschen die Driver oder die Vorgänger nicht mochten denn abgesehen von einer neuen schicken 3D-Grafik, neuen Karroseriemodellen und etlichen neuen Aufträgen hat das Spiel nicht viel mehr zu bieten. Auch, als Manko hier zu nennen leider kein Multiplayermodus ... mist sogar GTA2 hatte einen. Aber auch ohne Freunde macht das Spiel spaß. Als zweites und letztes Manko bleibt zu sagen, dass nach jedem Aufrufen der Exe, das Spiel zu Beginn ein wenig ruckelt weil wohl eben alles neu eingeladen werden muss. Jedoch keine Angst nach spätestens 30 Minuten ist alles flüssig. Wenn es dann immer noch ruckelt liegts am PC!
Ab einer Geforce 2 Ultra und 256 RAM mit entsprechendem 800-1000 MHz-Rechner dürfte aber alles flüssig laufen.
Zusammengefasst bleibt zu sagen: Ein super Spiel, was auf Dauer eintönig wird aber immer wieder mal gespielt wird weils einfach Spaß macht, den ein oder anderen Auftrag zu erfüllen dann abspeichern und wieder raus oder auch einfach nur um wie wild durch die Gegend zu rasen.
Abschließend meine Stellungnahme zur Wertung: 4 Sterne nicht, weil das Spiel nicht ganz perfekt ist sondern weil neues zu vermissen ist; die Innovation fehlt einfach ein wenig. Es gibt eben alte Kost in neuer Aufmöbelung, mag sein dass es manch einer anders sieht aber für meinen Geschmack zuwenig neues.Ich spiel den Titel dennoch hier und da und bin auch schon durch die Inseln aber wer ehrlich ist, wird einsehen dass neues dabei nicht wirklich aufgetaucht ist(abgesehen von der 3D-Engine). Gut es sind Minispiele dabei, die im Streifenwagen oder Krankenwagen absolviert werden können aber, so wirklich neu ist das prinzip ja auch nicht. Dennoch ist GTA3 ein super Spiel und hat unter Umständen auch 5 Sterne verdient; Wer die Vorgänger nicht kennt darf die Wertung als 5 Sterne betrachten.


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