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Beiträge von Leon Stein
Top-Rezensenten Rang: 411.532
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Rezensionen verfasst von
Leon Stein

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Völkerpsychologie: Was uns unterscheidet
Völkerpsychologie: Was uns unterscheidet

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert!, 26. November 2015
Das Buch „Völkerpsychologie“ von Andreas Vonderach gibt einen exzellenten Überblick über die ethnologische Völkerkundeforschung, anthropologische Evolutiosforschung und testgestützte psychologische Gruppenvergleiche.
Vonderach führt historische Ansätze, traditionelle Ethnologie und Anthropologie und moderne Cultural Studies und Teststudien zusammen, um die spezifischen Merkmale einzelner Nationen, markante Unterschiede und Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten.
Vonderach bietet nach einer historischen Einführung (bspw. Herder, Humboldt, Wundt, M. Weber, Lévy-Bruhl) eine Übersicht zu spezifischen Merkmalen von Nationen. Auch Stereotypforschung und der Wahrheitsgehalt von „Stereotypen“ und „Vorurteilen“ werden behandelt. Moderne Ansätze wie die der Sprachpsychologie und Verhaltensgenetik runden das Werk ab.
Andreas Vonderach ist ein wahrer Kenner auf verschiedenen Gebieten der Kulturvergleichsforschung. Er führt relevante Inhalte biologischer, ethnologischer und psychologischer Forschung zusammen. Er hat keine Scheuklappen, was auch kritische Einschätzungen in einzelnen Merkmalen betrifft. Er blendet Wirklichkeit nicht nach heutigen politischen Maßstäben aus.
Wer an einem umfassenden Kenntnisstand interessiert ist, wer einen unverstellten Einblick möchte und wer ein gut geschriebenes Wissenschaftsbuch lesen will, dem ist Andreas Vonderachs Völkerpsychologie zu empfehlen!
Prädikat lesenswert!


Die Intelligenz und ihre Feinde: Aufstieg und Niedergang der Industriegesellschaft
Die Intelligenz und ihre Feinde: Aufstieg und Niedergang der Industriegesellschaft
von Volkmar Weiss
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 34,90

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein geschichtsphilosophischer Blick auf Intelligenz und Historie, 16. Februar 2013
Volkmar Weiss gilt als origineller, aber auch kontroverser Kopf mit einer breiten Wissenschaftsbasis. Doppelt promoviert und doppelt habilitiert bearbeitet er seit Jahrzehnten Fragestellungen der Genetik, Psychologie und Gesellschaft.
In „Intelligenz und ihre Feinde“ entwickelt er ein an Nietzsche und Spengler angelehntes, zyklisches Geschichtskonzept (ewige Kreislauf von Aufstieg und Niedergang). Energieversorgung, Intelligenz, Innovation, Leistungsprinzip, Effizienz und Genetik sind miteinander verwoben und befanden sich in der Vergangenheit auf aufsteigendem Ast, jetzt aber auf absteigendem (Übersicht S. 474-475).
Der Band ist angereichert mit für den Leser immer wieder spannenden und zum Teil ergreifenden Berichten über wissenschaftliche Arbeit und Leben im 20. Jahrhundert in drei verschiedenen politischen Systemen in Deutschland (z.B. S. 242-247).
Das Buch ist mehr ein origineller Zugriff, aber kein Lehrbuch. Wer an dem üblichen gesicherten Lehrbuchwissen interessiert ist, schaue in Detlef Rosts oder Dieter E. Zimmers (populärwissenschaftlich) Intelligenzbücher.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 21, 2013 1:08 PM CET


Anthropologie Europas: Völker, Typen und Gene vom Neandertaler bis zur Gegenwart
Anthropologie Europas: Völker, Typen und Gene vom Neandertaler bis zur Gegenwart
von Andreas Vonderach
  Gebundene Ausgabe

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter wissenschaftlicher Überblick zur Anthropologie, 16. Februar 2013
Die „Anthropologie Europas“ gibt einen exzellenten Überblick zu Fragestellungen und Ergebnissen biologisch-anthropologischer Forschung. Neben Grundwissen der Anthropologie (Zugang von äußeren biologischen Unterschieden) wird solches der Genetik und der damit verbundenen Evolutionsforschung und Kulturwissenschaften (Sprachforschung) vermittelt. Diese unterschiedlichen Zugänge werden zusammengeführt.
Ein etwas ausführlicheres Glossar mit Erklärung von allen für Laien unbekannten Begriffen wie „Dolichomorpher“ hätte dem Buch gut getan.
Das Buch bleibt aber spannend zu lesen zumal viele für die europäische Geschichte wichtige und interessante Gruppen detailliert in ihren Besonderheiten und wahrscheinlichen Herkunft beschrieben werden (u.a. Römer, Griechen, Basken, Kelten, Juden, Roma).


Die deutschen Regionalcharaktere: Psychologie und Geschichte
Die deutschen Regionalcharaktere: Psychologie und Geschichte
von Andreas Vonderach
  Broschiert

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Psychischen Unterschieden im deutschsprachigen Raum auf den Grund gegangen, 16. Februar 2013
Andreas Vonderach beschreibt in seinem nicht zu dick geratenen Werk als erster Moderner systematische Persönlichkeitsunterschiede zwischen verschiedenen deutschsprachigen Regionen.
Wichtig ist der erhellende Einstieg über eine kritische Auseinandersetzung mit der selbst oft „stereotypen“ Stereotypforschung (s.a. ähnlich Jussim, Social Perception and Social Reality: Why Accuracy Dominates Bias and Self-Fulfilling Prophecy). Historisch entstandene und von vielen geteilte Einschätzungen haben meist nicht nur einen empirisch wahren Kern, sondern sind als Beschreibungen von Durchschnittsausprägungen zutreffend!
Interessant sind die vielen Detailbeschreibungen. Beispiele:
S. 40: „Die gute Intelligenz und die technische Begabung der Vorarlberger stimmen gut mit dem Bild in den volkskundlichen Volkscharakter-Beschreibungen überein. Die Vorarlberger ordnen sich damit in den alemannisch-schwäbischen Bereich ein.“ S. 92: „Vorarlberger gelten als bieder und nüchtern, fleißig, gewinnstrebend und sparsam, ..., intelligent und schlagfertig.“
S. 68): Als gut begabt gelten Niederdeutsche an der Küste, Bewohner der rheinischen Ebene, Sachsen und Thüringer, Schwaben-Alemannen mit Allgäuern, Schweizer, gelegentlich Bayern und Alpenbewohner.
Eichsfelder sind „konservativ“ (S. 88).
S. 98: „Unterschiede innerhalb des deutschen Sprachgebietes sind in Nord-Süd-Richtung stärker ausgeprägt als in West-Ost-Richtung.“
Insgesamt sind die Unterschiede aber weniger markant als international. Und selbstverständlich sind sie durch Zuzug anderer und durch gesellschaftlich-kulturellen Wandel der Änderung unterworfen.
Wer stärker an der anthropologisch-genetischen Perspektive interessiert ist, schaue in seine „Anthropologie Europas“.


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