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Rezensionen verfasst von
Christian Rollinger
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Greek Fire, Poison Arrows, and Scorpion Bombs: Biological & Chemical Warfare in the Ancient World
Greek Fire, Poison Arrows, and Scorpion Bombs: Biological & Chemical Warfare in the Ancient World
von Adrienne Mayor
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leicht enttäuschend, dennoch empfehlenswert, 11. Dezember 2009
Folgendes sei der Rezension vorausgeschickt: Ich habe zuerst die soeben neu erschienene Mithridates-Biographie der gleichen Autorin gelesen, in der sie häufiger auf dieses Buch verweist. Die Ansprüche waren dementsprechend hoch und konnten nicht ganz erfüllt werden. Mayor beschäftigt sich mit einem oft vernachlässigten oder belächelten Thema der antiken MIlitärwissenschaft und schafft es nachzuweisen, dass auch im Altertum bereits biologische und chemische Waffen ins Feld geführt worden sind. Sie geht dabei über das oft beschriebene "Griechische Feuer" hinaus und kann eine überraschende Vielzahl und Vielfalt an antiken Massenvernichtungswaffen nachweisen, von vergifteten Pfeilen, über Flammenwerfer bis hin zu Giftgasattacken. Eine der scheinbar lächerlichen Geschichtchen, die Mayor erzählt und die in den Quellen eindeutig belegt sind, ist zum Beispiel der Einsatz von Schweinen im Kampf. Sie wurden mit Pech übergossen und in Brand gesteckt, um dann im gestreckten - pardon - Schweinsgalopp die Front des Feindes zu bestürmen und vor allem Kriegselefanten so in Angst und Schrecken zu versetzen, dass diese die Flucht ergriffen. Solche und ähnliche Geschichten finden sich in Mayors Buch zuhauf und sie sind durchaus unterhaltsam. Darin liegt jedoch auch das Problem: Da die Quellen nicht ganz so ergiebig sind, wie Mayor uns das manchmal glauben machen will, wiederholen sich die erzählten Anekdoten laufend und spätestens bei der fünften Neuerzählung der Sage von Herkules, der aus dem Blut der Hydra Giftpfeile fertigte (usw.) verliert sich die Spannung. Gerade auch weil die Quellen so weitgestreut sind und manchmal nur unzureichend Informationen liefern, muss Mayor sich oft auf Anekdoten aus der Herkules-Sage oder dem Trojanischen Krieg berufen, deren historischer Wert - wie sie selbst zugibt - größtenteils darin liegen, dass man mit ihrer Hilfe nach dem Muster "...dies ist ein Hinweis auf..." argumentieren kann.
Alles in allem wurden die Ansprüche, die die Autorin selbst in ihrem späteren Werk geweckt hat, nicht ganz befriedigt. Dennoch ist es - gerade auch weil es nur sehr wenige vergleichbare Abhandlungen gibt - durchaus ein Lesen wert.


Empires of the Sea
Empires of the Sea
von Roger Crowley
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,23

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Beispiel englischer "erzählter Geschichte", 11. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Empires of the Sea (Taschenbuch)
Sehr lebendig geschriebene, kurzweilige Darstellung des Kampfes zwischen den (ab und ab) vereinten christlichen Nationen des Mittelmeerraumes gegen das Vordringen der Osmanen im 16. Jahrhundert. Besonders die Belagerungen von Rhodos und die Belagerung von Malta sind sehr eindringlich - hier spielt Crowley seine nicht unbeträchtliche Erzählgabe voll aus. Die Darstellung der entscheidenden Schlacht von Lepanto bleibt dagegen etwas blutbleer. Wer sich einen Überblick über Epoche und Thematik verschaffen will, ohne von unzähligen Fußnoten, Quellenbelegen usw. behelligt zu werden, wie das bei streng wissenschaftlicher Literatur der Fall wäre, ist hier genau richtig. Der Text an sich ist durchweg mit Quellenzitaten gespickt, sogar die Bibliographie am Ende ist verhältnismäßig umfangreich. Crowley schafft es auch, die Spannungen zwischen Christenheit und Islam darzustellen, ohne sich offensichtlicher Voreingenommenheit (bei keiner der beiden Seiten) verdächtigen lassen zu müssen - sein Darstellung bleibt immer ausgewogen, fair und vor allem unterhaltsam.


Die Römische Armee
Die Römische Armee
von Yann Le Bohec
  Gebundene Ausgabe

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fabelhaft günstig, 11. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Römische Armee (Gebundene Ausgabe)
Mit diesem Neudruck des Standardwerkes des französischen Althistorikers Yann LeBohec zur kaiserzeitlichen Armee Roms bietet der Nikol Verlag ein fachlich nicht hoch genug einzuschätzendes, bis heute hin aktuelles Standardwerk zu einem extrem niedrigen Preis. Zum Buch selbst muss nicht viel gesagt werden: Keiner, der sich für die römische Armee interessiert, kommt an Le Bohecs Monogaphie vorbei, die von Rekrutierung, Organisation, Ausbildung, Alltagsleben etc. etc. fast jeden nur denkbaren Aspekt der Armee untersucht. Es handelt sich hier um die photographische reproduzierte 1:1 Neuauflage der Übersetzung von Cécile Bertrand-Dagenbach, die bereits 1993 im Franz Steiner Verlag erschienen ist und dort bis vor kurzem noch weit über 50 € gekostet hat (aktuell für 40 € zu haben). Die Umschlaggestaltung ist Geschmackssache (das etwas kitschige fake-Marmor-Motiv finde ich persönlich nicht so ansprechend), das Buch an sich absolut zu empfehlen.


Geschichte Siziliens und der Sizilianer
Geschichte Siziliens und der Sizilianer
von Moses I. Finley
  Taschenbuch

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Uneingeschränkt empfehlenswert, 11. Dezember 2009
Ansprechend geschriebene, durchdachte und überaus informative 'Biographie' Siziliens und der Sizilianer. Von der Antike bis hin in die jüngst Geschichte Siziliens im 20. Jahrhundert werden alle Epochen behandelt, wobei man aber die Mühe der Autoren merkt, keiner einzelnen Epoche zuviel Gewicht auf Kosten einer anderen zukommen zu lassen. Mit Moses Finley hat sich zudem ein ausgewiesener Kenner der antiken Welt des antiken Siziliens angenommen. Für jeden, der sich mit dem Gedanken trägt Sizilien zu bereisen - oder es fest vorhat - eigentlich unverzichtbar. Nirgends sonst findet sich eine so kompetente Beschreibung im handlichen Taschenbuchformat zu einem solch niedrigen Preis.


Herrschaft und Regierung. Roms Regiment in den Provinzen in der Zeit der Republik
Herrschaft und Regierung. Roms Regiment in den Provinzen in der Zeit der Republik
von Raimund Schulz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 27,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kompetent, 11. Dezember 2009
Sachlich kompetent und mit großer Detailgenauigkeit bearbeitet Schulz das Thema. Er versucht dabei von den Bedingungen der Vergabe von Provinzämtern in Rom, über die Gepflogenheiten der in den Provinzen tätigen Aristokraten, bis hin zur Informationsbesorgung, Entscheidungsfindung und Reaktion der Statthalter auf plötzlich eintretende Krisen oder auch auf alltäglich Gegebenheiten, anhand der Quellen ein so komplettes Bild zu zeichnen, als nur möglich. Das es ihm dabei nicht immer gelingt, die etwas trockene - aber hochinteressante - Thematik spannend darzustellen und man sich durch manche Abschnitte eher mühsam durcharbeiten muss ist zwar bedauerlich, schmälert aber in keiner Weise den Wert dieser Monographie, die ohne weiteres als deutsches Standardwerk zur Verwaltung und Administration römischer Provinzen in der Späten Republik werden könnte. Für Fachleute überaus empfehlenswert, für Laien eher schwierig.


Justinian's Flea: Plague, Empire and the Birth of Europe
Justinian's Flea: Plague, Empire and the Birth of Europe
von William Rosen
  Taschenbuch
Preis: EUR 18,63

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 24. November 2009
Rosen will in seinem Buch offensichtlich nicht nur den Pestausbruch unter Justinian beschreiben, sondern ebenso ein Bild vom römischen Reich des 5. und 6. Jahrhunderts zeichnen. Das gelingt ihm nicht ganz: Gerade im "allgemeinen" Teil passieren ihm etliche Nachlässigkeiten und Fehler, die einfach nur störend wirken. Die Beschreibung der Pest, ihre Entstehung, Herkunft, Symptome, Auswirkungen etc. ist insgesamt viel besser gelungen. Wer nur etwas über den Pestausbruch wissen will, der sollte sich auf diesen Teil des Buches beschränken. Der Stil des Autors gerät für meinen Geschmack oft zu melodramatisch/bzw. aufreißend (z.B. spricht er vom Bakterium Y. pestis stets nur als "the demon") - es erinnert manchmal in der aufdringlichen Dramatik zu sehr an Flugblattaktionen. Weniger störend empfand ich die häufigen Exkurse auf Dinge, die den Autor beim Schreiben einer bestimmten Passage augenscheinlich gerade durch den Kopf gegangen sind. Die These, dass der Pestausbruch großteilig mitverantwortlich für den Niedergang des oströmischen Reiches im 7. Jahrhundert ist, halte ich für irrig. Rosen erklärt sich den vollkommenen Zusammenbruch des Perserreiches gegen die einfallenden Araber mit einer Pestepidemie im Perserreich, kann aber nicht erklären, wieso eine ebenso verheerende (nach konservativen Schätzungen 25 Mio. Opfer fordernde) Epidemie in Ostrom (die überdies jahrzehntelang periodisch wieder aufgetreten ist) nicht auch Ostrom gänzlich untergehen lässt. Es ist ohnehin zweifelhaft, dass die Pestepidemie für die römische/byzantinische Niederlage am Yarmuk (636 n. Chr.) verantwortlich sein sollte. Die berühmte Epidemie lag zu diesem Zeitpunkt bereits fast 100 Jahre zurück. Wie ein englischer Rezensent dieses Buches es ausgedrückt hat: Es ist ungefähr so, als ob man die spanische Grippe (die 1917-20 auch 25 Mio. Opfer gefordert hat) für eine Niederlage im Jahr 2010 verantwortlich machen würde! Gerade, als ob sich Bevölkerungsdichte und Einwohnerzahl in einem Jahrhundert nicht mehr von einer einzelnen - wenn auch noch so erschreckenden - Epidemie erholen könnten.
Alles in allem hatte ich mir von diesem Buch mehr erwartet: Den Ansprüchen, die sein Titel und der Blurb wecken wird es nicht gerecht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 24, 2009 9:56 PM CET


Anastasios I.: Die Entstehung des Byzantinischen Reiches
Anastasios I.: Die Entstehung des Byzantinischen Reiches
von Mischa Meier
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 27,95

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterstück, 24. November 2009
Mischa Meier, der sich in letzten Jahren vor allem durch Monographien und Aufsätze zu Justinian hervorgetan hat, wagt sich in diesem Werk einige Jahrzehnte zurück und widmet mit Anastasios I. (491-518 n. Chr.) einem eher unbekannten Kaiser, der auch von der Forschung lange Zeit ignoriert wurde, ein größeres Werk. Die Darstellung ist dabei zum überwiegenden Teil klar und nachvollziehbar - selbst die immer schwierig nachzuerzählenden theologischen/christologischen Debatten dieser Zeit (Mono/Myaphysitismus; Theopaschitismus; Nestorianismus; Chalkedon usw. usf.) vermag Meier einleuchtend zu erklären. Das ist leider in wissenschaftlichen Abhandlungen nur selten der Fall. Die Grundthese seines Werkes, das Anastasios das Überleben der römischen Kaiseridee, (mit)gesichert und damit erst die Weichen für das Rückeroberungswerk Justinians (der natürlich eben deswegen weit mehr Beachtung bekommen hat, als der in den Quellen schlecht fassbare Anastasios, dessen eigentliches Wesen verborgen bleibt) gestellt hat, kann Meier überzeugend belegen. Der Wert der Monographie liegt aber m.E. vor allem im Bereich der Religionspolitik: Anders als die meisten (vergangenen und heutigen) Autoren sieht Meier Anastasios nicht als (mehr oder minder) überzeugten Monophysiten, sondern bringt seine schwankende Religionspolitik (von der anfänglichen, gescheiterten Henotikon-Politik bis hin zur letztlichen Annäherung an die Monophysiten) auch in einen politischen Kontext. Gerade gegen Ende seiner Herrschaft, als der Krieg gegen die Perser den Osten des Reiches bedroht und in Mitleidenschaft zieht, kann es sich - so Meier - Anastasios nicht mehr leisten, den größtenteils monophysitischen Osten mit einem starren Festhalten am Glaubensbekenntnis von Chalkedon vor den Kopf zu stoßen.

Was den Schreibstil von Meier angeht, so gelingt es ihm, schwierige und hochkomplexe Sachverhalte verständlich darzustellen. Im Gegensatz zum Vorrezensenten, finde ich Meiers Stil jedoch teilweise immer noch etwas mühsam und schwergängig. Die Versuche, den üblichen Gelehrtenduktus zu durchbrechen und etwa sein Werk mit einer Momentaufnahme der Donaugrenze zu beginnen, sind aber durchaus lobenswert. Ich lasse es mal dahingestellt, ob solche Versuche unter Historikern wirklich "ih-bäh" sind - m.E. sind sie das nur in Deutschland. Die englischsprachige Geschichtschreibung hat keinerlei Problem damit, wissenschaftliche Untersuchungen und Erkenntnisse und spannende Schreibweise - selbst Humor! - miteinander zu vermischen. Und das es sich bei Meiers Werk um eine streng wissenschaftliche Untersuchung handelt, zeigt sich allein schon am sehr umfangreichen Quellenapparat, der dem eigentlichen Text hintangestellt wird. Dass er es dennoch schafft, für ein breites Publikum ansprechend zu schreiben, muss ihn hoch angerechnet werden. Auch als Teil der "üblichen Verdächtigen (Althistoriker und so)" kann ich dieses Buch nur empfehlen - Gerade auch für Studenten, die sich mit dem behandelten Zeitraum (5./6. Jhdt.) beschäftigen, ist es sehr gewinnbringend.


The Proud Tower: A Portrait of the World Before the War, 1890-1914; Barbara W. Tuchman's Great War Series
The Proud Tower: A Portrait of the World Before the War, 1890-1914; Barbara W. Tuchman's Great War Series
von Barbara W. Tuchman
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,39

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragende und faszinierende Untersuchung, 29. April 2009
B. Tuchmann porträtiert in diesem Band die europäische und US-amerikanische Gesellschaft des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jhdts. Das klingt langweilig. Es sollte auch eigentlich langweilig sein. Es fehlt an den üblichen 'Unterhaltungen' in historischen Werken: Schlachten, Skandale, Revolutionen. Stattdessen schreibt Tuchmann von der Dreyfus-Affäre, dem Aufstieg der Sozialistischen Parteien in Europa und den Bemühungen eines amerikanischen Kongressabgeordneten, etwas mehr Disziplin und Effektivität in die Parlamentsordnung einzuführen. Über allem thront die Figur des großen Patriziers, Lord Salisbury, dem Tuchmann das Anfangskapitel widmet.

Dieses Buch dürfte eigentlich keinen Spaß machen. Tut es aber. Die eigenartige Atmosphäre in Europa zwischen 1870 und 1914, irgendwo zwischen Optimismus und fin de siecle, ist großartig beschrieben. Die Aufbruchstimmung in den USA, die Phantasterei einer manifest destiny, der rabiate und hysterische Annexionismus der erstaunlich lange die amerikanische Außenpolitik beherrschte wird kontrastiert mit dem langsamen Treiben der europäischen Mächte, die von Krise zu Krise flanieren. In der Dreyfus-Affäre und der Ermordung des französischen Sozialisten Jean Jaurès zeigt sich in Frankreich das hässliche Gesicht der Reaktion, während die ersten Sozialisten an der Regierung beteiligt werden, in England die Labour-Party und in Deutschland die SPD gegründet werden. Gerade wer Tuchmanns Meisterwerk, The Guns of August kennt, hat während der Lektüre des gesamten Buches ein unangenehmes Gefühl, da über allem Erzählten die Katastrophe des Ersten Weltkrieges schwebt.

Akribisch recherchiert, flüssig und witzig erzählt, mit Anekdoten und wissenswerten à propos gespickt, ist The Proud Tower eines der besten Werke Tuchmanns und kann problemlos mit Guns of August und The Distant Mirror mithalten.


De Officiis: Vom pflichtgemäßen Handeln (Sammlung Tusculum)
De Officiis: Vom pflichtgemäßen Handeln (Sammlung Tusculum)
von Rainer Nickel
  Gebundene Ausgabe

1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitgemäße, gute Übersetzung, 29. April 2009
Endlich hat sich der ArtemisVerlag bemüßigt gefühlt, diesem Klassiker eine neue Übersetzung zukommen zu lassen (die Reclam-Ausgabe etwa stammt noch aus den 70ern): Zeitgemäß, gut und gleichzeitig flüssig übersetzt, ohne allzu große Freiheiten mit dem Text, mit ausführlichem Kommentar und Einordnung in den historischen Kontext. Sollte die neue, deutschsprachige Standardübersetzung werden.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 19, 2010 2:52 AM MEST


The Command of the Ocean: v. 2: A Naval History of Britain 1649-1815 (Naval History of Britain 2)
The Command of the Ocean: v. 2: A Naval History of Britain 1649-1815 (Naval History of Britain 2)
von N. A. M. Rodger
  Gebundene Ausgabe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ausgiebigst, 29. April 2009
Dieses Buch ist nichts für Gelegenheitsleser. Alleine der Umfang wird viele abschrecken, spätestens aber wenn man sich durch die ersten mehr als 20 Seiten geblättert hat, in denen nur Karten, Vorwörter, Glossare und rudimentäre Klarstellungen, was denn nun Backbord und Steuerbord ist und wieso forecastle und fo'c'sle das gleiche sind, zu finden sind, will man erst einmal tief durchatmen. Das Buch ist dennoch äußerst fundiert und zusammen mit dem ersten Band, der von 7 bis zum 17 Jhdt reicht, die beste, umfangreichste, detaillierteste und am besten recherchierte Geschichte der Royal Navy und des Aufstieges der britischen See- und Kolonialmacht. Für wirklich (!) interessierte toll - für alle anderen gilt: vielleicht doch besser Horatio Hornblower lesen...


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