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Beiträge von Tschonnes
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Rezensionen verfasst von Tschonnes (Kleinseelheim)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Geschichten aus den alten Tagen..., 20. Juli 2009
... bekommt man in diesem Sonderband geliefert. Und das in zweifacher Hinsicht. Ich habe bisher um Star Wars-Comics eher einen Bogen gemacht und mich mehr auf die Romane konzentriert. Doch als nun durch die neue Essentials-Reihe längst vergriffene und unter Star Wars-Fans sehr beliebte Comic-Klassiker neu aufgelegt wurden, konnte ich nicht wiederstehen und griff zu... und wurde nicht enttäuscht. "Essentials 5: Das Geheimnis der Jedi-Ritter" befasst sich mit Personen und einer Ära, die Kennern der Star Wars-Romane aus der Zeit der Filme nur aus vagen Andeutungen bekannt sind. 4000 Jahre vor der schlacht um Yavin befasst sich dieser erste Teil der Jedi-Chroniken mit den Geschehnissen um die beiden Jedi-Ritter Ulic Qel-Droma und Nomi Sunrider, zu einer Zeit, in der die Jedi-Ritter in ihrer Blüte standen, die Dunklen Lords der Sith lange besiegt waren, ihr dunkler Einfluss jedoch nicht vollständig aus der Galaxis entfernt wurde und so jederzeit droht, erneut Finsternis über unzählige Planeten zu senden. Der Band besteht aus drei einzelnen Geschichten, nämlich "Der Onderon-Krieg", "Die Saga von Nomi Sunrider" und schließlich "Der Freedon-Nadd-Aufstand". 1. Der Onderon-Krieg: Der negabte aber tollkühne Jedi Ulic Qel-Droma trainiert zusammen mit seinem Bruder Cay und dem Twi'lek Tott Doneeta unter dem Jedi-Meister Arca von Arkania. Doch für die drei jungen jedi ist die Zeit gekommen, einen Auftrag ohne die Führung ihres Meisters zu übernehmen und sie werden zum Planeten Onderon geschickt, der erst kürzlich von der Republik entdeckt wurde und auf dem seit vielen jahren ein Bürgerkrieg zwischen den Menschen der einzigen riesigen Stadt Iziz und den Bestienreitern der Wildnis herrscht, die einst aus der stadt verbannt wurden und lernten die wilden Kreaturen Onderons zu zähmen. Die Jedi sollen diesen Konflikt schlichten. Doch als die Tochter von Königin Amanoa von den Bestienreitern entführt wird, wird der Konflikt immer komplizierter, denn schon bald können die Jedi spüren, dass hier dunkle Sith-Magie am Werk ist... 2. Die Saga von Nomi Sunrider: Nomi Sunrider ist machtsensitiv und mit dem Jedi Andur sunrider verheiratet, doch sie weigert sich vehement den Weg der Jedi einzuschlagen. Als sie mit ihrer Tochter Vima Andur auf eine Reise nach Ambria, dem Sitz des Jedi-Meisters Thon begleitet, um diesem ein paar seltene Lichtschwertkristalle zu bringen, wird Andur von den gierigen Schergen des Hutten Bogga getötet. Widerwillig beugt sich Nomi der letzten geisterhaften Anweisung Andurs und setzt die Reise zu Thon fort, um selbst zum Jedi ausgebildet zu werden. Doch der Hutt ist bestrebt, die wertvollen Kristalle in die Hände zu bekommen... 3. Der Freedon-Nadd-Aufstand: Auf Onderon ist durch das Wirken der jedi halbwegs Stabilität eingekehrt, doch noch immer Sorgen die Anhänger des Sith-Lords Freedon Nadd, der vor langer Zeit König von Onderon war und sein dunkles Wissen von Generation zu Generation weitergegeben hat, für Unruhe. Als der finstere König Ommin, unterstützt durch den wiedererweckten Geist freedon Nadds selbst, seine finstere Armee mobilisiert und Jedi-Meister Aca gefangen nimmt, wissen Ulic Qel-Droma und seine Gefährten, dass sie Unterstützung durch weitere Jedi brauchen. Zusammen mit Nomi Sunrider nehmen sie den Kampf gegen Nadds auf. Die Jedi-Chroniken stammen von Autor Tom Veitch, der ebenfalls für die umstrittenen "Dark Empire-Comics verantwortlich ist. Während sich die Gemüter über "Dark Empire" jedoch scheiden, hat er mit den "Jedi-Chroniken" einen echten Volltreffer gelandet. Da hier unterschiedliche Zeichner am Werk waren, unterschiedet sich der Zeichenstil teilweise von sehr gut über mittelmäßig bis eher bescheiden, ist aber in seiner Gnze soweit annehmbar. Die Geschichten hingegen sind größtenteils sehr spannend, vor allem "Der Onderon-Krieg" und "Der Freedon-Nadd-Aufstand" haben mir sehr gefallen, denn dort ist alles beinhaltet, was Fans an Star Wars so lieben. Der Kampf des Lichts gegen die Dunkelheit (beeindruckend und düster personifiziert in der geisterhaften Erscheinung des Freedon Nadd und seiner Schergen), junge, mutige Helden, die sich in der weiten Galaxis beweisen wollen, große Schlachten und fremde Welten. Besonders die Darstellung Onderons und seiner Geschichte sowie die Bilder eines zwar schon komplett bebauten, aber noch nicht ganz so modernen Coruscant haben mir sehr gefallen. Lediglich "Die Saga von Nomi Sunrider" war stellenweise doch etwas lang und unspektakulär, obwohl auch diese einige sehr interessante Aspekte hatte, wie etwa den durch die bane-Romane bekannten Natth-See auf Ambria oder die Darstellung des ungewöhnlichen Jedi-Meisters Thon. Im Vergleich zu dem Kampf gegen die Dunkle Seite war Nomis verteidigung gegen Hutt-Schergen und ihr Selbstfindungsprozess unter Meister Thon eher trivial. Trotzdem eine sehr nette Geschichte. Interessant vor allem ist jedoch das Bild der Jedi, das hier gezeichnet wird und das sich in vielerlei Hinsicht von den Jedi der filme unterscheidet... Jedi-Wächter, die bestimmten Planeten zugeordnet sind, Jedi, die heiraten und Kinder haben. In dieser Hinsicht bieten die jedi-Chroniken einige neue Aspekte über Vergangenheit und Herkunft der Friedenshüter... Wo Star Wars draufsteht ist in diesem Fall also definitiv auch Star Wars drin und mit neuen unverbrauchten Charakteren weiß dieser Klassiker größtenteils zu überzeugen. Ich freue mich bereits auf den zweiten Teil der Jedi-Chroniken "Die Sith-Lords", denn das Ende dieses Comics legt nahe, dass der Kampf Ulic Qel-Dromas, Nomi Sunriders und ihrer Gefährten gegen die Dunkle Seite noch lange nicht vorbei ist... 4 von 5 Sith-Amulette für den fünften Band der Essentials-Reihe.
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4.0 von 5 Sternen
Jack an Jill came to kill, 16. Juli 2009
Einmal mehr begibt sich Doctor-Dectective Alex Cross auf Monsterjagd. Mit James Patterson drittem Cross-Roman "Jack and Jill" (natürlich nur gut in der englischen Originalfassung, die deutsche Übersetzung nimmt dem ganzen irgendwie den Reiz)steigert sich Patterson im Vergleich zu "Kiss the Girls" wieder ein wenig, erreicht jedoch noch immer nicht das Niveau des Erstlingswerks "Along came a Spider". Zur Story: Ein grausames Verbrechen in der direkten Nachbarschaft von Alex Cross: Ein psychopathischer Killer tötet Kinder der nahen Sojourner Truth School, an die auch Cross' Sohn Damon geht, auf grausame Art und Weise. Cross und sein ewig cooler Kollege und Freund John Sampson werden mit dem Fall betraut und verdächtige sind schnell gefunden, doch die Morde gehen weiter. Gleichzeitig ermorden das Killerpärchen Jack und Jill Prominente in Washington, wobei sie kleine Reime als Hinweis auf entgültiges Ziel hinterlassen... den Präsidenten der Vereinigten Staaten selbst ermorden. Sofort wird Alex cross von der Jagd nach dem Kindermörder abgezogen und mit diesem Fall betraut, arbeitet jedoch zweischneidig an beiden Fällen. Und während die ermittlungen überall in Sackgassen Enden und Alex Cross eine gewisse Zuneigung zur Schulleiterin der Sojourner Truth School entwickelt, morden die Killer fröhlich weiter... Tempogeladen, actionreich und voller Spannung ist auch dieses Werk von James Patterson, wie immer sorgten die kurzen Kapitel und die Ego-Perspektive, in der der Roman geschrieben ist, dafür, dass ich das Buch binnen kürzester Zeit durchgelesen hatte. Wie immer überzeugt die figur Alex Cross und seine Familie und Freunde, die allesamt sehr menschlich reagieren, sich streiten, versöhnen und Fehler begehen. Dadurch, dass diesmal zwei getrennte Fälle behandelt werden, die - anders als in "Kiss the Girls" - nichts miteinander zu tun haben, gestaltet sich die geschichte auch sehr abwechslungsreich, da man auf der einen Seite, den amateurhaften Psychopathen, auf der anderen Seite die Profikiller mit höherem Ziel hat. Natürlich kommen jedoch auch diesmal die Schurken niemals an Gary Soneji heran, den Bösewicht aus "Along came a spider", auf dessen Rückkehr ich noch immer wie gebannt warte, und auch die handlung ist längst nicht so komplex und verworren. Einige Kritikpunkte gibt es trotzdem. Obwohl in sich schlüssig und spannend wirkt Alex Cross an einigen Stellen recht untätig und hilflos und scheint eher von einem Tatort zum nächsten zu pendeln, ohne dabei groß etwas zu erreichen oder in Erfahrung zu bringen. Zumindest sind diesmal jedoch die Ergebnisse, die er schlussendlich erzielt, wirklich auf seine Beobachtungen zurückzuführen und entspringen nicht dem Zufall wie in "Kiss the Girls". Dass die Story sich diesmal auf einer höheren politischen Ebene befindet und Alex Cross auch mehrfach die gelegenheit bekommt, mit dem Präsidenten ein kleines Schwätzchen zu halten, war soweit ganz in Ordnung, stellenweise wird das Ganze jedoch etwas ZU patriotisch. Jack und Jill erscheinen auch ein wenig "zu normal", ihre Untaten "zu gewöhnlich", wenn man mal von den Psychopathen und Wahnsinnigen ausgeht, mit denen der gute Dr. Cross es sonst zu tun hat. Fast interessanter als dieser Hauptstrang war daher oft der Part mit dem Sojourner Truth School Killer, über dessen wahre Identität im Verlauf mehr und mehr überraschende Details und Facetten offenbart werden. Und natürlich darf Alex sich auch (wieder) verlieben, was in diesem Falle aber wenig stört und auch in dieser Hinsicht gespannt auf den nächsten Roman warten lässt. Insgesamt bewegt sich die Alex Cross-Reihe auf einem guten Weg und verspricht auch weiterhin abwechslungsreiche Geschichten und atemberaubende Spannung. "Jack and Jill" hält in etwas das Niveau von "Kiss the Girls" und das letzte Kapitel erzeugt unglaubliche Erwartungen für "Cat and Mouse". 3,5 bis 4 kleine Gedichtsnotizen gibt es von mir für dieses Buch.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Stark unterschätzt!!, 16. Juli 2009
Viele bezeichnen "The Approaching Storm" wie der Roman im Originaltitel heißt als Lückenfüller und unnötigen Teil des Erweiterten Universums der Star Wars Saga. Unter diesem Voreindruck griff ich nach dem Buch und schon nach den ersten Kapiteln legte ich es wenig beeindruckt wieder zur Seite, um mich anderen Büchern zu widmen. Als diese mir ausgingen, griff ich wieder zu "Ein Sturm zieht auf", las erneut und war dann doch sehr überrascht, was Foster aus Mace Windus beiläufiger Bemerkung aus Episode 2, dass Obi-Wan und Anakin gerade von einem Grenzkonflikt auf Ansion zurückgekehrt seien, gemacht hat Kurz zur Handlung: Wir befinden uns unmittelbar vor den Geschehnissen aus Episode 2: Angriff der Klonkrieger und die Schatten der Separatistenbewegung sind bereits deutlich zu spüren, obwohl deren Führer und Verbündete sich weiterhin im Verborgenen halten. Shu Mai, Präsidentin der Handelsgilde, die durch ein paar kurze Auftritte in Episode 2 und 3 bekannt ist, schmiedet mit mehreren verschwörern einen Plan, um die Republik weiter auf den Weg des Zerfalls vorzubereiten. Dreh- und Angelpunkt ist der Planet Ansion, der an sich vollkommen unbedeutend ist, jedoch durch mehrere Bündnisse mit unzähligen anderen Planeten verbunden ist. Ein Austritt Ansions aus der Republik würde bedeuten, dass all diese anderen Planeten folgen und die Regierung des Planeten, auch Einheit der Städter genannt, ist aufgrund ihrer andauernden Konflikte mit den wilden Alwari-Nomaden ihrer Prärie und dem Mangel an Unterstützung der Republik auch durchaus gewillt diesen Austritt zu wagen. Shu Mai bedient sich des Hutt-Geschäftsmannes Soerg und dessen Diener Ogomoor, um diese Entwicklung voranzutreiben. Doch auch die Jedi haben von der Bedeutsamkeit Ansions erfahren und entsenden Obi-Wan Kenobi und Luminara Unduli zusammen mit ihren Padawan-Schülern Bariss Offee und Anakin Skywalker, um den Konflikt zwischen Städtern und Alwari beizulegen und so den Austritt Ansions aus der republik zu verhindern... Sicher, Alan Dean Foster, der in Star Wars-Kreisen für das umstrittene Werk "Skywalkers Rückkehr" bekannt ist, geht sehr sparsam mit dem Gebrauch von Action um, Kampfhandlungen größerer Natur werden meistens sehr schnell abgearbeitet und in vielerlei Hinsicht unterscheidet sich "Ein Sturm zieht auf" daher von anderen Star Wars Romanen. Doch gerade das ist das Bemerkenswerte. Fosters Geschichte und sein Schreibstil lassen den Leser vergessen, dass es sich hier um ein Science-Fiction-Werk handelt, stattdessen fühlt man sich eher wie in einer antiken Heldensage, in der der Held eine lange Reise auf sich nimmt, auf der er gegen Ungeheuer, feindliche Stämme und das Wetter anzukämpfen hat. Denn um wenig anderes geht es im Roman: Die Jedi kommen an, erhalten ihre Aufgabe und machen sich auf den Weg, um sich mit dem Alwari-Hauptstamm Borokii zu treffen. Der größte Teil des Buches handelt so von den Widrigkeiten, die ihnen auf der Reise dorthin begegnen. Das scheint tatsächlich ziemlich trivial zu sein, hat mir aber dennoch Freude bereitet, denn anders als viele andere Star wars-Autoren hat sich Foster sehr viel Mühe gegeben, den Planeten Ansion und alles Leben darin auszuarbeiten. Die Lebensweise der Städter und der Alwari-Nomaden, die unterschiede innerhalb der Alwari-Stämme wie die Lebensweise der Qulun, der Yiwa, der Borokii und der Gwurran, Flora und fauna... man findet sich in einer Welt wieder, die man detailliert und schlüssig erklärt bekommt und die vor dem Auge des Lesers wunderbar lebendig und realistisch wirkt. Zusätzlich dazu kommen wunderbare Momente, wie die Prüfung der Yiwa, die darin besteht, dass die Jedi ihre Gastgeber für einen Abend unterhalten müssen. Dieses lange Kapitel erinnert an große Helden-Epen wie "Herr der Ringe" oder Homers Odyssee. Einfach herrlich für jemanden, der so etwas mag. Mal abgesehen davon gibt es auch einige für eingefleischte Star Wars-Fans sehr interessante Aspekte. So wird mehr Licht auf die bis dato eher unbekannten Charaktere Bariss Offee und Luminara Unduli gelegt, die beide in Fosters Erzählung eine etwas dominantere Rolle einnehmen als die allseits bekannten Helden Obi-Wan und Anakin. Und dennoch gelingt es Foster meisterhaft, Anakins innere Konflikte immer wieder an die Oberfläche zu bringen und enthüllt vieles über Anakins Getriebensein, seine Sehnsucht nach seiner Mutter und sein Konflikt zwischen unglaublichem Potenzial und innerer Zerissenheit. Genauso werden die Zweifel und Hoffnungen der anderen Jedi Anakin betreffend deutlich und auch einige Grundsatzdiskussionen über die bürokraitsche Natur der Republik finden sich hier. Augenzwinkernde Andeutungen über Zweifel an Yodas Schwertkunst finden sich ebenfalls ;) Und nebenbei handelt der Roman noch viel von der Kraft der Heilung, der Vergebung und der Toleranz. Mit Shu Mai wurde auch ein eher unbeladener Star Wars-Bösewicht mehr beleuchtet und ihre Rolle im Geflecht der Separatisten deutlich. Die Darstellung des untergebenen Bösewichts (der wie so oft mal wieder ein Hutt ist), gefiel mir auch sehr. Und natürlich hockt im Hintergrund mindestens ein dunkler Lord, der die Ereignisse so lenkt, wie er sie gerne hätte. Natürlci hgibt es auch durchaus Kritikpunkte (so einfach ists ja dann doch nicht ;)) Auch ich muss gestehen, dass ich nach der zehnten neu eingeführten auf Ansion einheimischen Lebensform auch irgendwann die geduld mit Mr.Foster verlor, der schon in "Skywalkers Rückkehr" dazu neigte, die Helden mit einer Vielzahl tierischen Lebens zu konfrontieren. Und während er sich während der langen Reise der Jedi durch die Prärie von Ansion unendlich viel Zeit lässt und alles genau und detailliert ausarbeitet, wirkt das lang erwartete Ende so als wären Foster plötzlich die seiten ausgegangen und binnen 50 Seiten ist alles gelaufen, wofür man 200 Seiten lang durch die Pampa gependelt ist. Ein paar mehr Erläuterungen am Ende und ein Tierangriff weniger in der Mitte wären sicherlich nicht das schlechteste gewesen ;) Ich kann verstehen, dass viele Fans "Ein Sturm zieht auf" eher belächeln, denn die Action ist nicht so ausgeprägt wie in einem der Bane-Romane, die Story nicht so verzweigt wie in Timothy Zahns Werken, doch für mich steht Fosters Beitrag zum Star Wars-Universum mehr in der Tradition von alten Fantasy- und Heldensagen, die durchaus einen Platz im Star Wars Bücherregal verdient haben. 3,5 bis 4 Prärie-Tiere gibt es von mir.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Der Tag der Abrechnung ist gekommen..., 7. Juli 2009
Gary Soneji - der finstere und brillante Bösewicht aus James Pattersons Erstlings-Crossroman: "Along came a Spider" ist nach langen Ankündigungen nun ENDLICH zurückgekehrt. Und da dieser alle bisherigen Psychopathen und Killer, die Alex Cross bisher bekämpfen musste, bei Weitem in den Schatten stellte, war mir sofort klar, dass dieses Buch zu einem der Besten der Serie werden würde. Doch es kam anders als ich dachte... Zunächst mal zur Story: Soneji ist wild entschlossen, es Alex Cross ein für alle mal heimzuzahlen und dreht mehr am Rad als jemals zuvor. Ohne Rücksicht auf Verluste oder sein eigenes Leben jagt er von Ort zu Ort um eine bizarre Serie aus Amok-Läufen in Gang zu setzen, während Alex Cross sich erwartungsgemäß an seine Fersen heftet. Doch Sonejis Plan reicht weit und auch im Falle seines Todes wäre Cross' Ende vorprogrammiert. Gleichzeitig ist der ebenso brilliante Ermittler Thomas Pierce in Europa auf der Jagd nach dem absolut wahnsinnigen Killer "Mr Smith", der nicht nur für den Tod von Pierces Lebensgefährtin Isabella Calais sondern einer Menge anderer Menschen ist, die er unter grausigen Verstümmelungsmethoden lebend obduziert und zerfleddert. Die beiden Fälle kreuzen sich bald... Diese Buch hat mich definitiv umgehauen aber auf eine andere Art und Weise als ich es erwartete. Die Jagd nach Gary Soneji ist durchaus eines der interessantesten Kapitel bisher, doch läuft Sonejis Planungsgeschick hier nicht zur Höchstform auf, wie wir es aus "Along came a Spider" kennen. Dennoch sind seine gewaltsamen Ausbrüche und sein finsterer Plan, der letztendlich zum Tod von Alex führen soll, durchaus sehr spannend und ließen meine Augen geradezu am Buch kleben. Wesentlich spannender und faszinierender (das spannendste und faszinierendste, was ich bisher von Patterson lesen durfte) war hingegen der zweite Handlungsstrang mit der Jagd nach Mr Smith und die Figur des Smith allgemein, die Sonejis Wahnsinn bei Weitem in den Schatten stellt und so voller unvorhergesehener Wendungen ist, dass ich die letzten 150 Seiten in kontinuierlichem Durchlauf lesen musste. Einfach genial und die Auflösung ebenso beunruhigend wie außergewöhnlich. Die Figur des Alex Cross bleibt diesmal hingegen eher blass und wird hauptsächlich von der Liebe zur neuen Flamme Christine Johnson bestimmt. Seine inneren Konflikte und seine Zweifel, ob er denn nun weiterhin als Drachentöter die Psycho-Killer jagen oder sich davon distanzieren soll, rücken mehr in den Hintergrund und wenn er nciht gerade auf der Jagd ist, verbringt er Zeit mit Christine. Überhaupt muss ich gestehen, dass mir der Liebesstrang zwischen Alex und Christine stellenweise etwas im Weg war und nach einigen spannenden Entwicklungen der Story erstmal für drei Kapitel den Wind aus den Segeln nahm. Ansonsten zeigt sich Cross jedoch wie immer: liebevoller Familienvater, guter Freund und Vorbild für alles und jeden. Viele stört es, dass Alex Cross so perfekt ist, aber solange er sich auch mal irrt und Fehler begeht, ist dies für mich eigentlich kein Problem. Ein weitere tolle Neuerung, die Patterson diesmal einführt: Waren bisher alle Cross-Romane ausschließlich aus der Sicht von Alex Cross geschrieben und schwenkten nur bei der Betrachtung einzelner Hauptfiguren (meistens der Killer) mal in die Betrachterperspektive um, so schwenkt diesmal die Perspektive an einem bestimmten Punkt der Story um und der Leser erlebt die Geschichte nun aus den Augen des Ermittlers Thomas Pierce auf der Jagd nach dem blutrünstigen Mr Smith. Sehr gut gemacht und erst im Nachhinein zeigt sich eigentlich die ganze Tragweite dieses Wechsels. Fazit: vermutlich der düsterste aber bei Weitem der beste Cross-Roman von Patterson mit zwei der vielschichtigsten und finstersten Killer der Geschichte, gut gezeichneten Hauptfiguren und einer verworrenen Story, bei der man niemals alles für gegeben hinnehmen kann. Oder wie Thomas Pierce es so schön ausdrückt: "Assume nothing, question everything".
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5.0 von 5 Sternen
Der Tag der Abrechung ist gekommen, 7. Juli 2009
Gary Soneji - der finstere und brillante Bösewicht aus James Pattersons Erstlings-Crossroman: "Along came a Spider" ist nach langen Ankündigungen nun ENDLICH zurückgekehrt. Und da dieser alle bisherigen Psychopathen und Killer, die Alex Cross bisher bekämpfen musste, bei Weitem in den Schatten stellte, war mir sofort klar, dass dieses Buch zu einem der Besten der Serie werden würde. Doch es kam anders als ich dachte... Zunächst mal zur Story: Soneji ist wild entschlossen, es Alex Cross ein für alle mal heimzuzahlen und dreht mehr am Rad als jemals zuvor. Ohne Rücksicht auf Verluste oder sein eigenes Leben jagt er von Ort zu Ort um eine bizarre Serie aus Amok-Läufen in Gang zu setzen, während Alex Cross sich erwartungsgemäß an seine Fersen heftet. Doch Sonejis Plan reicht weit und auch im Falle seines Todes wäre Cross' Ende vorprogrammiert. Gleichzeitig ist der ebenso brilliante Ermittler Thomas Pierce in Europa auf der Jagd nach dem absolut wahnsinnigen Killer "Mr Smith", der nicht nur für den Tod von Pierces Lebensgefährtin Isabella Calais sondern einer Menge anderer Menschen ist, die er unter grausigen Verstümmelungsmethoden lebend obduziert und zerfleddert. Die beiden Fälle kreuzen sich bald... Diese Buch hat mich definitiv umgehauen aber auf eine andere Art und Weise als ich es erwartete. Die Jagd nach Gary Soneji ist durchaus eines der interessantesten Kapitel bisher, doch läuft Sonejis Planungsgeschick hier nicht zur Höchstform auf, wie wir es aus "Along came a Spider" kennen. Dennoch sind seine gewaltsamen Ausbrüche und sein finsterer Plan, der letztendlich zum Tod von Alex führen soll, durchaus sehr spannend und ließen meine Augen geradezu am Buch kleben. Wesentlich spannender und faszinierender (das spannendste und faszinierendste, was ich bisher von Patterson lesen durfte) war hingegen der zweite Handlungsstrang mit der Jagd nach Mr Smith und die Figur des Smith allgemein, die Sonejis Wahnsinn bei Weitem in den Schatten stellt und so voller unvorhergesehener Wendungen ist, dass ich die letzten 150 Seiten in kontinuierlichem Durchlauf lesen musste. Einfach genial und die Auflösung ebenso beunruhigend wie außergewöhnlich. Die Figur des Alex Cross bleibt diesmal hingegen eher blass und wird hauptsächlich von der Liebe zur neuen Flamme Christine Johnson bestimmt. Seine inneren Konflikte und seine Zweifel, ob er denn nun weiterhin als Drachentöter die Psycho-Killer jagen oder sich davon distanzieren soll, rücken mehr in den Hintergrund und wenn er nciht gerade auf der Jagd ist, verbringt er Zeit mit Christine. Überhaupt muss ich gestehen, dass mir der Liebesstrang zwischen Alex und Christine stellenweise etwas im Weg war und nach einigen spannenden Entwicklungen der Story erstmal für drei Kapitel den Wind aus den Segeln nahm. Ansonsten zeigt sich Cross jedoch wie immer: liebevoller Familienvater, guter Freund und Vorbild für alles und jeden. Viele stört es, dass Alex Cross so perfekt ist, aber solange er sich auch mal irrt und Fehler begeht, ist dies für mich eigentlich kein Problem. Ein weitere tolle Neuerung, die Patterson diesmal einführt: Waren bisher alle Cross-Romane ausschließlich aus der Sicht von Alex Cross geschrieben und schwenkten nur bei der Betrachtung einzelner Hauptfiguren (meistens der Killer) mal in die Betrachterperspektive um, so schwenkt diesmal die Perspektive an einem bestimmten Punkt der Story um und der Leser erlebt die Geschichte nun aus den Augen des Ermittlers Thomas Pierce auf der Jagd nach dem blutrünstigen Mr Smith. Sehr gut gemacht und erst im Nachhinein zeigt sich eigentlich die ganze Tragweite dieses Wechsels. Fazit: vermutlich der düsterste aber bei Weitem der beste Cross-Roman von Patterson mit zwei der vielschichtigsten und finstersten Killer der Geschichte, gut gezeichneten Hauptfiguren und einer verworrenen Story, bei der man niemals alles für gegeben hinnehmen kann. Oder wie Thomas Pierce es so schön ausdrückt: "Assume nothing, question everything".
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4.0 von 5 Sternen
Jack and Jill came to kill..., 13. Juni 2009
Einmal mehr begibt sich Doctor-Dectective Alex Cross auf Monsterjagd. Mit James Patterson drittem Cross-Roman "Jack and Jill" (natürlich nur gut in der englischen Originalfassung, die deutsche Übersetzung nimmt dem ganzen irgendwie den Reiz)steigert sich Patterson im Vergleich zu "Kiss the Girls" wieder ein wenig, erreicht jedoch noch immer nicht das Niveau des Erstlingswerks "Along came a Spider". Zur Story: Ein grausames Verbrechen in der direkten Nachbarschaft von Alex Cross: Ein psychopathischer Killer tötet Kinder der nahen Sojourner Truth School, an die auch Cross' Sohn Damon geht, auf grausame Art und Weise. Cross und sein ewig cooler Kollege und Freund John Sampson werden mit dem Fall betraut und verdächtige sind schnell gefunden, doch die Morde gehen weiter. Gleichzeitig ermorden das Killerpärchen Jack und Jill Prominente in Washington, wobei sie kleine Reime als Hinweis auf entgültiges Ziel hinterlassen... den Präsidenten der Vereinigten Staaten selbst ermorden. Sofort wird Alex cross von der Jagd nach dem Kindermörder abgezogen und mit diesem Fall betraut, arbeitet jedoch zweischneidig an beiden Fällen. Und während die ermittlungen überall in Sackgassen Enden und Alex Cross eine gewisse Zuneigung zur Schulleiterin der Sojourner Truth School entwickelt, morden die Killer fröhlich weiter... Tempogeladen, actionreich und voller Spannung ist auch dieses Werk von James Patterson, wie immer sorgten die kurzen Kapitel und die Ego-Perspektive, in der der Roman geschrieben ist, dafür, dass ich das Buch binnen kürzester Zeit durchgelesen hatte. Wie immer überzeugt die figur Alex Cross und seine Familie und Freunde, die allesamt sehr menschlich reagieren, sich streiten, versöhnen und Fehler begehen. Dadurch, dass diesmal zwei getrennte Fälle behandelt werden, die - anders als in "Kiss the Girls" - nichts miteinander zu tun haben, gestaltet sich die geschichte auch sehr abwechslungsreich, da man auf der einen Seite, den amateurhaften Psychopathen, auf der anderen Seite die Profikiller mit höherem Ziel hat. Natürlich kommen jedoch auch diesmal die Schurken niemals an Gary Soneji heran, den Bösewicht aus "Along came a spider", auf dessen Rückkehr ich noch immer wie gebannt warte, und auch die handlung ist längst nicht so komplex und verworren. Einige Kritikpunkte gibt es trotzdem. Obwohl in sich schlüssig und spannend wirkt Alex Cross an einigen Stellen recht untätig und hilflos und scheint eher von einem Tatort zum nächsten zu pendeln, ohne dabei groß etwas zu erreichen oder in Erfahrung zu bringen. Zumindest sind diesmal jedoch die Ergebnisse, die er schlussendlich erzielt, wirklich auf seine Beobachtungen zurückzuführen und entspringen nicht dem Zufall wie in "Kiss the Girls". Dass die Story sich diesmal auf einer höheren politischen Ebene befindet und Alex Cross auch mehrfach die gelegenheit bekommt, mit dem Präsidenten ein kleines Schwätzchen zu halten, war soweit ganz in Ordnung, stellenweise wird das Ganze jedoch etwas ZU patriotisch. Jack und Jill erscheinen auch ein wenig "zu normal", ihre Untaten "zu gewöhnlich", wenn man mal von den Psychopathen und Wahnsinnigen ausgeht, mit denen der gute Dr. Cross es sonst zu tun hat. Fast interessanter als dieser Hauptstrang war daher oft der Part mit dem Sojourner Truth School Killer, über dessen wahre Identität im Verlauf mehr und mehr überraschende Details und Facetten offenbart werden. Und natürlich darf Alex sich auch (wieder) verlieben, was in diesem Falle aber wenig stört und auch in dieser Hinsicht gespannt auf den nächsten Roman warten lässt. Insgesamt bewegt sich die Alex Cross-Reihe auf einem guten Weg und verspricht auch weiterhin abwechslungsreiche Geschichten und atemberaubende Spannung. "Jack and Jill" hält in etwas das Niveau von "Kiss the Girls" und das letzte Kapitel erzeugt unglaubliche Erwartungen für "Cat and Mouse". 3,5 bis 4 kleine Gedichtsnotizen gibt es von mir für dieses Buch.
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4.0 von 5 Sternen
Der größte Liebhaber der Welt schlägt zu..., 24. Mai 2009
Nach "Along came a Spider" dürstete ich förmlich danach, den zweiten band "Kiss the Girls" in die Hände zu bekommen. Leider muss ich gestehen, dass "Kiss the Girls" doch einen Deut schlechter ist, als der erste Cross-Roman. Prinzipiell geht es einmal mehr um den Cop und Psychologen aus Washington - Dr. Alex Cross. Einmal leistet James patterson hier hervorragende Arbeit bei der Kreierung seines mitfühlenden, durch und durch menschlichen Helden, der von vielen zwar als "zu perfekt" empfunden wird, ich diesen Punkt jedoch wenig bedenklich finde. So ungemein "gut" er doch im Umgang mit Menschen und seiner Familie rüber kommt, so macht er doch auch mal den ein oder anderen Fehler, was seine Ermittlungen angeht. In Kiss the Girls" ist Alex' Nichte Naomi "Scootchie" Cross, die im Süden des Landes lebt, plötzlich spurlos verschwunden, ein Grund für Alex (diesmal nur teilweise unterstützt von seinem Kollegen John "Man Mountain" Sampson) an den Ort des Geschehens zu reisen und nach dem Rechten zu sehen. Die lokale Polizei und das FBI (hier mit dem in "Along came a Spider" kurz auftretenden Kyle Craig als Hauptakteur) arbeiten dort bereits fieberhaft an einer Reihe von Entführungen, die auf den unbekannten Serienvergewaltiger zurück geht, der sich selbst "Casanova" nennt und spezielle Frauen zu einem versteckten Ort entführt, sie dort als Harem hält und wahlweise vergewaltigt oder bei Missachtung seiner Hausregeln tötet. Alex wirft sich in die Ermittlungen, unterstützt von Kate McTiernan, der einzigen Person, der es gelungen ist, schwer verletzt den Klauen Casanovas zu entrinnen, und zu der Alex eine besondere Verbindung herstellt. Doch Casanova und sein Versteck bleiben verschwunden und bald sieht es so aus, als würde Casanova mit einem weiteren Serienmörder, dem "Gentleman Caller" zusammen arbeiten... eine gefahrvolle Jagd beginnt, denn diesmal ist es für Alex Cross persönlich. Fangen wir einmal mit den guten Aspekten des Buches an... Alex Cross, wie gesagt, brilliant dargestellt und auch der Schreibstil von "Kiss the Girls" ist in Patterson-manier genial... kurze Kapitel, die einen immer und immer weiterlesen lassen und auch an Spannung geizt das Buch nicht, sodass auch dieses Buch von mir in kürzester Zeit verschlungen wurde... jedoch nicht so schnell wie "Along came a Spider". Denn wusste man zuletzt nie wirklich, was eigentlich passiert war und wie und viele offene handlungsstränge wurden erst zum Schluss verknüpft, so geht es in "Kiss the Girls" eigentlich nur um: "Wer ist der Killer und wo?" Eigentlich schade, hatte ich doch eine etwas komplexere verworrenere Handlung erwartet. Und auch die Methoden mit denen Alex Cross dann schließlich auf die Lösung kommt, sind irgendwie zu banal (Alex gibt aus "purem Frust" Schüsse in die Luft ab und wird so von einigen gesuchten Personen gehört... zu leicht, Herr Patterson, tut mir leid. Und dies ist nur eine der eher einfallslosen Enthüllungen im Casanova-Fall). Und auch das Ende erinnert zu sehr an das von "Along came a spider" und ist irgendwie unbefriedigend. Warum dann trotzdem vier Sterne? Tja, in Wahrheit sind es dreieinhalb, die ich aufgerundet habe, da trotz dieser inhaltlichen Mängel "Kiss the Girls" dennoch in Punkto Spannung besticht. Man muss einfach immer und immer weiterlesen, will endlich erfahren, wie das alles endet und beißt sich förmlich fest. Und auch wenn Casonava und der Gentleman Caller NIEMALS das Niveau von Gary Soneji, dem Finsterling aus "Along came a Spider" (auf dessen Rückkehr man mehr und mehr hoffen kann), so sind sie und der ganze Twinning-Aspekt doch hochinteressante Aspekte des Buches. Eine Menge Spannung und ein wenig Enttäuschung kann man also von "Kiss the Girls" erwarten. Ich hoffe darauf, dass "Jack und Jill" wieder ein bisschen komplexer wird, was den Plot angeht, lege "Kiss the Girls" aber jedem Patterson-Fan ans Herz... Dreieinhalb, sprich vier, Sterne gibt es dafür.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Menschliche Cops und psychopathische Kidnapper, 17. Mai 2009
Wow! Als meine Schwester mit dieses Buch in die hand spielte, konnte ich zunächst nicht ahnen, dass mich dadurch das Cross-Fieber packen würde. Doch nun, da ich diesen unglaublich spannenden Roman des Meisterautors james patterson binnen kürzester Zeit förmlich verschlungen habe, kann ich es kaum erwarten, auch die Folgeromane zu lesen. James Patterson formt in seinem Serienauftakt "Along came a spider" unglaublich reale Pro- und Antagonisten und schildert stilvoll und detailgenau eine spannende, verzweigte und immer wieder überraschende Geschichte. In dem Thriller geht es um Alex cross, einen schwarzen Cop in Washington D.C., der nebenbei auch noch Psychologe ist und zusammen mit seinem Kollegen John Sampson die Straßen Washingtons sicher hält. Dabei handelt es sich hierbei keinesfalls um einen jener vollkommen fehlerlosen, harten Superbullen, von denen es in Filmen und Romanen nur so wimmelt. Nein, Alex Cross ist unglaublich menschlich, lebt zusammen mit seinen zwei Kindern und seiner Großmutter unter einem Dach und lebt in liebevoller Verbindung zu ihnen, trauert um seine verstorbene Frau und ist alles andere als ein gefühlskalter, harter Cop. Dennoch ist er ein Profi auf seinem Gebiet und daher wird er zu einer Ermittlung von großer Bedeutung hinzugezogen. Zwei Kinder reicher Eltern - Maggie Rose Dunne und "Shrimpie" Goldberg - wurden aus einer nahen Schule von dem psychopathischen Gary Soneji, der das verbrechen des jahrhunderts begehen möchte, entführt. Wütend, dafür den Mord an einer Familie im schwarzen Elendsviertel Washingtons aufgeben zu müssen, macht sich Alex an die Ermittlung, zusammen mit dem FBI und unterstützt von Jezzie Flanagan, einer Mitarbeiterin des Secret Services, die für den schutz der Kinder verantwortlich war und zu der sich Alex mehr und mehr hingezogen fühlt. Schnell wird deutlich, dass Gary Soneji das "Verbrechen des Jahrhunderts" seit langem und sehr detailliert geplant hat und vor nichts zurückschreckt. Mehr und mehr spitzt sich die Lage zu als Ermittler getötet werden und eins der Kinder tot aufgefunden wird. Und auch als der Entführer gefasst wird, setzt dieser seine furchtbaren Psycho-Spielchen fort und das entführte Mädchen bleibt verschwunden... Eine spannende Suche und schwierige Ermittlung nimmt ihren Lauf. Pattersons erster Alex Cross-Roman ist unglaublich brilliant und wartet sowohl mit einer Story, die bis zum Ende immer neue Wendungen in absolut unerwartete Richtungen offenbart und den Leser dabei unglaublich fesselt, als auch mit sehr realistischen Personen, auf. Die Hauptfiguren und vor allem Alex Cross sind sehr gut aufgearbeitet und überaus vielschichtig und man kann sich dadurch äußerst gut in sie hineinversetzen. Was aber die wahre faszination dieses Romans ausmacht, ist meiner Ansicht nach der Entführer, Gary Soneji, der ebenso facettenreich ist wie die Hauptfigur selbst und aus dem man nie so richtig schlau wird. Brilliant? Psychotisch? Multiple Persönlichkeit? Immer wieder werden neue Seiten von ihm offenbart, die ihn zu einem der besten Bösewichte der mit bekannten literatur machen. Eine Mischung aus Edward Norton in "Primal Fear" und Heath Ledgers Joker aus "The Dark Knight". Nur selten hat mich eine Romanfigur so in ihren Bann gezogen... und dabei steht sie doch im Wettstreit mit der ebenso faszinierenden Hauptfigur Alex Cross. Und neben der so faszinierenden Crime-Story kommen auch noch andere Aspekte und themen in pattersons Thriller zum Tragen. Das Leben in den schwarzen Slums von Washington, der noch immer weit verbreitete Rassismus und Intoleranz und die Problematik von Liebesbeziehungen zwischen Menschen unterschiedlicher Hautfarbe - all dies ist Thema des Buches. In kurzen Kapiteln von oft nur zwei bis fünf Seiten und kurzen, bündigen Sätzen, bleibt Patterson dennoch sehr detailliert in seinen beschreibungen. Die Kleidung und das Aussehen einzelner Figuren oder Orte wird ebenso detailliert dargelegt wie die Sex-Szenen oder die blutrünstigen Morde des Killers. Und die kurzen Kapitel spornen einen noch zusätzlich zum zügigen weiterlesen an. Außerdem ist der Großteil des Buches aus der Ego-Perspektive von Alex cross geschrieben, ein angenehmes Stilmittel, das einen noch tiefer in das Seelenleben des Helden und die Story eintauchen lässt. Die Verfilmung "Along came a spider/Im netz der Spinne" mit Morgan Freeman kann man sich hingegen getrost schenken, da sie nicht einmal annähernd an das buch herankommt und sich sogar größtenteils sehr vom Buch unterscheidet. So fehlt der komplette und für mich besonders faszinierende Soneji/Murphy-Schizophrenie-Teil. Eine der enttäuschendsten Buchverfilmungen aller Zeiten vermutlich. Patterson-Fans und Freunden von Psycho-Thrillern mit überraschenden Wendungen sei dieses Werk dringend ans Herz gelegt. Ich freue mich auf jeden Fall bereits auf den Nachfolgeband "Kiss the Girls" und alle weiteren Cross-Romane, die ich in Bälde ebenfalls lesen werde. Volle 5 Sterne für dieses Glanzwerk, das man auf jeden fall (und am besten in der Originalsprache) gelesen haben muss
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Momo
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von Michael Ende Gebundene Ausgabe |
| Preis: EUR 14,95 |
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
"Du kennst MOMO noch nicht????", 28. April 2009
Dieser erstaunte Ausruf wurde mir entgegengeschleudert, als meine Freundin mir dieses Buch vor die nase hielt und ich eingestand, dass ich dieses geniale Buch von Michael Ende noch nie zuvor in Händen gehalten hatte. Ein Kinderbuch, so tat ich diese Geschichte vom kleinen Mädchen Momo, desen größtes talent es ist zuzuhören, ab. Auf das Drängen meiner Freundin hin, nahm ich das Buch dennoch entgegen und fing an, darin zu lesen... ... und konnte kaum aufhören. Das Buch ist geradezu genial. Sicherlich ursprünglich für Kinder geschrieben, ist es dennoch so brilliant, schön geschrieben und voller nachdenklicher Symbolik, dass ich es jedem Jugendlichen oder Erwachsenen wärmstens ans Herz legen würde. Die anschaulichen Schilderungen des Autors lasen das Bild der kleinen Momo vor unseren Augen lebendig werden, während in unserem Hinterkopf ständig Bezüge zwischen dem phantastischen Geschehen der Geschichte und der symbolischen Bedeutung, der Bedeutung für uns in unserer heutigen Welt, zieht. Zur Geschichte: Momo ist ein kleines Mädchen ohne Eltern und Heimat, dass in einem kleinen Amphitheater außerhalb einer Stadt lebt. Viele Bewohner der Stadt - alt und jung - kommen Momo besuchen, denn diese hat das unglaubliche talent des Zuhörens. Wenn andere Menschen ihr von ihren Problemen erzählen, so kommen sie dadurch, ohne das Momo auch nur ein Wort sagt, auf eine Lösung. Die Kinder werden von Momo zu spannendem Spiel inspiriert. Momos beste Freunde sind der alte gemütliche Beppo Straßenkehrer und gigi Fremdenführer, der alle, die die Stadt besuchen mit den abenteuerlichsten Geschichten empfängt. Doch die Idylle wird mit dem Auftauchen der Grauen Herren gestört, Zeitdieben, die die Menschen besuchen und ihnen einreden, sie würden all ihre Lebenszeit maßlos verschwenden. Von nun an geben mehr und mehr Menschen sich immer mehr Mühe Zeit zu sparen... ohne zu merken, dass ihnen diese so von den Grauen Herren, die daraus ihre Lebensenergie ziehen, gestohlen wird. Doch die grauen Herren wollen mehr... ihr Ziel ist die Eroberung der gesamten Zeit der Menschen. Und während Momos Freunde immer weniger Zeit haben, erfährt diese vom finsteren Plan der grauen Herren und ist die einzige, die in der Lage ist, deren Pläne zu durchkreuzen. Dazu bedarf sie jedoch der Hilfe des Verwalters der Zeit, Meister Hora und seiner voraussagenden Schildkröte Kassiopeia. Ein großes Abenteuer beginnt. Wie gesagt, wundervoll und anschaulich geschrieben, bietet "Momo" eine faszinierende und spannende Geschichte, hinter der so viel mehr steckt als man vermuten mag. Michael Ende klagt unsere Gesellschaft an, dass sich niemand mehr Zeit für etwas nimmt und alle nur noch darauf bedacht sind, möglichst schnell und zeitsparend durchs Leben zu hasten und möglichst viel profit zu machen, dass sie dadurch vergessen, wahrlich zu leben. Dass wir dabei in Wahrheit keine Zeit sparen, sondern sie uns stehlen lassen, ist uns meistens nicht bewusst. Diese Gefahr, die gefahr nur noch hastig und ohne Freund möglichst schnell möglichst viel Geld anhäufen zu wollen, ist hier durch die grauen Herren anschaulich und höchst erschreckend dargestellt und mir als Leser fiel es wie Schuppen von den Augen. Und seit Momo, so kann ich sagen, nehme ich mir auch öfters mal einfach Zeit für mich, Zeit, die so ungemein kostbar ist und die verschwendet wird, ohne dass wir es merken. Unvergessen bleiben wird mir das Kapitel, in dem der erste graue Herr in der Stadt auftaucht und einem unbescholtenen Bürger detailliert und mit seeehr großen Zahlen vorrechnet, dass er bisher all seine Lebenszeit durch "sinnlose" Aktivitäten wie das besuchen von Freunden, das ruhige, freudige und nicht etwas schnelle und effiziente Arbeiten oder das Kümmern um Haustiere und nun gefälligst mit dem Sparen anfangen sollte. Insgesamt war es der Teil mit den grauen Herren, der mir an dem Buch am meisten gefallen hat, denn diese geben als Finsterlinge des Romans die nötige beklemmende Stimmung, die die Aufmerksamkeit des Lesers fesselt. Aber auch die sagenhafte Gestalt des Meiser Hora sowie die erschreckende Wandlung, die Momos Freunden widerfährt, als sie in den finsteren Einfluss der Grauen Herren gelangen sind sehr gut gelungen. Das Buch ist ein wahrer Augenöffner und dazu noch absolut lesenswert und unterhaltsam. Eben einfach ein Meisterwerk. Dafür vergebe ich volle 5 von 5 graue zigarrenstummel...
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Collateral
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| DVD ~ Tom Cruise |
| Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt. |
| Preis: EUR 6,76 |
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Spannende und tiefgründige Taxifahrt durchs nächtliche L.A., 2. Juli 2008
Max ist ein netter und zuvorkommender, schüchterner Taxifahrer und vielleicht der beste in seinem Beruf, obwohl er darauf besteht, das Taxifahren nur zur Überbrückung zu machen, während er Geld für ein eigenes Limousinenunternehmen sammelt. Diese hochtrabenden Pläne schiebt er allerdings in die Ferne Zukunft. Vincent hingegen ist ein eiskalter und gnadenloser Profikiller und vielleicht ebenfalls einer der besten in seinem Job. Er erledigt Auftragsmorde für ein kriminelles Konsortium und zeigt keinerlei Skrupel. Für ihn hat das Leben an sich ohnehin keinen Sinn, die Erde ist nur einer von Milliarden Lichtern, daher spielt ein einzelnes Lebewesen oder eine große Anzahl davon auch keine Rolle. In einer Nacht, als Max gerade die hart arbeitende Staatsanwältin Annie nach Hause gefahren hat, steigt Vincent in sein Taxi und bietet ihm einen hohen Geldbetrag dafür, ihn an fünf Stellen der Stadt kurz rauszulassen, wo er einige "Freunde" besuchen will. Schnell muss max jedoch bemerken, was wirklich gespielt wird und das Vincent in Wahrheit an dem Tod dieser "Freunde" interessiert ist. So fährt das ungleiche Paar durch die nacht von L.A., gejagt von dem DEA-Cop Fanning und in ständigem Dialog von Gefahr zu Gefahr. Und beider Leben soll sich durch diese Begegnung für immer verändern. Ich sage nur eins: Brilliant! Brillianter Film, brillianter Regie, brillianter Soundtrack, brilliante Schauspieler. Man kann über Tom Cruise sagen was man will, aber in diesem Film hat er sich mit der Darstellung des Vincent selbst übertroffen. Er spielt den Profikiller als eiskalten aber auch sehr nachdenklichen und tiefgründigen Mann. Ebenso leistet Jamie Foxx gute Arbeit in der Darstellung des stets furchtsamen aber zeitweise auch sehr entschlossenen Max. Abgerundet wird die Leistung durch Mark Ruffalo als Detective Fanning (eine Rolle, die man meiner Meinung nach jedoch auch hätte streichen können, ohne dass dem Film damit etwas bedeutendes verloren ginge) und Jada Pinkett Smith (die Frau von Will Smith) als Staatsanwältin Annie. Der Film ist kein Action-Thriller im Stil von "Stirb langsam" und das will er auch gar nicht sein. Er kommt mit verhältnismäßig wenig Action aus, auch wenn diese jedesmal hochwertig ist. Was "Collateral" stattdessen ist lässt sich in zwei Punkte fassen: 1.) Eine Charakterdarstellung und eine Entwickulngsgeschichte der beiden Figuren Vincent und Max. Beide vertreten gegensätzliche Weltanschauungen, Max ist der mit den großen Plänen aber ohne Mut sie umzusetzen, Vincent ist der gleichgültige Killer, für den - angesichts der Belanglosigkeit des kleinen Planeten Erde, der doch nur ein Licht unter vielen ist - ein oder auch hundert Leben mehr oder weniger keine Rolle spielen. Im Verlauf des Film, durch die Extremsituationen in denen sich die beiden zusammen wiederfinden und durch ihre Gespräche, beginnen beide verstärkt über ihr Leben nachzudenken. Und wenn zwei Kojoten, die über die Straße huschen, beide in eine nachdenkliche Stimmung versetzen (Tom Cruises Mimik hier überragend!) so ist damit genau der Kern dees Films getroffen. 2.) Es ist eine Darstellung von L.A. Vincent nennt die Stadt im Film einen Ort, wo niemand auf den anderen achtet und dieser Eindruck wird an vielen Stellen aufrechterhalten. Und während der Fahrt kann man den Facettenreichtum der Stadt erleben: ruhige Jazz-Clubs, technogeladene Discotheken, lange Autobahnen, Geschäftsvviertel, Latino-Viertels usw. Der Soundtrack ist ebenso brilliant und lohnt, ihn sich separat anzuschaffen. Shadow on the sun von audioslave ist ein besonderes Highlight aber auch sonst untermauert der Soundtrack den Film jedesmal optimal. Kurz gesagt: ein Film von einer Art, die man gerne öfter sehen würde. Actiongeladen aber doch tiefgründig, Starvesetzung und ein guter Soundtrack. Geniale Arbeit von Regiesseur Michael Mann. Top! 5 Sterne
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