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Kini

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Vengeance Falls (Special Edition)
Vengeance Falls (Special Edition)
Preis: EUR 19,99

11 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auf Nr. Sicher gegangen... Schade., 11. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Vengeance Falls (Special Edition) (Audio CD)
Bisher konnte man getrost sagen, dass Trivium mit jedem neuen Album immer wieder eine Überraschung parat hatte (meist stilistisch). Man vergleiche nur jedes bisherige Album mit seinem Vorgänger. "Vengeance Falls" ist stilistisch aber deutlich eine Fortsetzung von "In Waves". Dies würde mich an sich ja nicht stören wenn sich das Songmaterial nicht vielfach nur wie 'alt bekanntes - wieder aufgewärmt' anfühlen würde.
Die Riffs erscheinen vielfach nur mehr als Variationen, die Soli oft als Übungsskalen. Weiters hatte Heafy auf "Shogun" und "In Waves" eine schöne Balance zwischen Clean Vocals und gutturalem Gesang gefunden, die hier wieder verloren gegangen ist. Den Gesang könnte Ich teilweise wie die Riffs beschreiben. Das größte Problem aber ist, dass die Band diesmal allzu sehr in Pentatonik und schematischen 08/15 Strukturen versunken ist, was das vorhin beschriebene Gefühl bekräftigt. Somit sollte man auf keine großen Überraschungen gespannt sein. Es wurde eben auf Nr. Sicher gegangen.

Was anderen bisher als positiv aufgefallen ist, missfällt mir eher: der Einfluss von David Draiman. Meiner Meinung hat er seine Klauen doch etwas zu weit eingefahren. So klingen die Gesangsmelodien über weite Teile doch zu sehr nach Disturbed ("To Believe", "Through Blood And Dirt And Bone") und lassen Trivium eher als uneigenständig dastehen.

Bei den Lyrics hat die Qualität vielleicht auch etwas nachgelassen. So wie uns auf "The Crusade" noch thematisch pointierte Kurzgeschichten erzählt wurden und auf "Shogun" bekannte Mythen metaphorisch in ein neues Gewand gebracht wurden, verfällt man auf "Vengeance Falls" inhaltlich offenen Floskeln (z.B. "Villainy Thrives").

Vollkommen überzeugen können mich letztendlich nur "Strife", "Incineration: The Broken World" und "Wake [The End Is Nigh]". Weiters finde Ich die rhythmisch interessanten Songs "Brave This Storm" und "Vengeance Falls" ganz gut. Natürlich gefällt mir der Rest des Albums nicht garnicht, deswegen gibt es solide 3 Sterne von mir jedoch ist das für ein Trivium-Album doch eher schade. Vielleicht eröffnet sich mir ja nach dem 20. Durchgang noch etwas, dann gibt es ein Review-Update.

UPDATE

Auch nach mehrfachem Hören bin Ich noch immer derselben Meinung. Es bleibt also dabei.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 7, 2014 5:09 PM MEST


Device
Device
Preis: EUR 18,46

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Insignifikant, 11. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Device (Audio CD)
Für mich bis jetzt die Enttäuschung des Jahres oder vielleicht sogar länger!
David Draiman breitet dem Hörer hier einfach sein altbekanntes Repertoire aus anstatt etwas Neues zu probieren (wofür Nebenprojekte normalerweise doch gut sind). Das würde mich eigentlich ja gar nicht mal so stören, da er ja ein hervorragender Sänger ist, wenn die Musik selbst nicht so absolut 08/15, todlangweilig und einfach uninspiriert wäre. Was hier im Instrumentalbereich abgeht ist einfach künstlerische Faulheit und stupide Massenabfertigung, kurz: einfach eine Zumutung. Jeder, der schon mal eine Gitarre in der Hand gehabt hat, wird das bestätigen können.

Auch die diversen Gastauftritte können diesen Karren eigentlich nicht mehr aus dem Dreck ziehen obwohl ich zugegebenermaßen teils teils doch gemischte Gefühle darüber habe. Entweder sind die Gäste eine wirklich gute Addition und können den Songs wenigstens irgendetwas beisteuern (Shadows, Hughes) oder sie sind absolute Griffe ins Klo, die einfach soundmäßig überhaupt nicht ins Gesamtbild passen (Hale, Tankian). Und ob Geezer Butler hier irgendwo Bass gespielt ist sowieso nicht zu hören und auch Tom Morellos Gitarrenarbeit ist nichts, was die diversen Synths, die sowieso am Album sind, nicht auch zustande gebracht hätten.

Ich bin eigentlich wirklich neutral oder sogar positiv an das Album herangegangen (bin ja ein Disturbed-fan).

Letztendlich bleibt für mich einfach zu sagen, dass das Album eine absolut insignifikante Addition zu Draimans Diskographie ist und man es besser vergessen sollte, überhaupt im Hinblick auf den Kommentar, der hier in den anderen Rezensionen schon öfter gefallen ist, dass man es als Disturbed-fan sowieso hören sollte. Im Gegenteil! Hört euch lieber nochmal Indestructible, Believe etc. an und wartet auf das nächste Disturbed-album.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 21, 2014 9:45 AM CET


God of War: Ascension - [PlayStation 3]
God of War: Ascension - [PlayStation 3]
Wird angeboten von Preferito, Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 18,29

2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Altes, neu aufgewärmt., 15. März 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Schade, Schade. Ich dachte nicht, dass ich ein GoW Spiel mal mit 2 Sternen bewerten muss aber bei diesem sechsten Eintrag in die Serie ist so einiges schief gegangen.

Angefangen bei der Story: Diese ist eigentlich auch schon mein größter Kritikpunkt. "Wo können wir den die griechische Mythologie und unser GoW Universum noch weiter ausschlachten". Der Titel wurde einfach so lieblos in die Geschehnisse eingefügt, dass er sich sogar klarer als erwartet selbst entlarvt. Im Vordergrund stehen die kommerziellen Gründe. Und so inhaltlich irrelevant die Story ist, so farblos ist auch Kratos als Figur. Keine Entwicklung und auch keine Möglichkeit für den Spieler in jeglicher Form Empathie zu entwickeln.

Gameplay: Hier bin ich etwas geteilter Meinung. An sich fällt mir das Kämpfen etwas ausgeklügelter auf (das Upgrade-system ist altbewährt), jedoch blockt der werte Herr Kratos so schlecht und verzögert wie noch nie. Ebenfalls negativ fiel mir die Kamera auf, und das eigentlich zum Ersten Mal. Viele der Einstellungen (besonders am Anfang) sind einfach sehr unvorteilhaft.

Grafisch hat sich nicht viel getan und der Soundtrack ist so langweilig wie die Story und Kratos (Dies fällt mir ebenfalls erstmals auf).

Den Multiplayer habe ich nicht probiert. Es würde mein Urteil aber auch nicht beeinträchtigen, weil ich generell kein großer Multiplayer-fan bin und ich es besonders bei einem Spiel wie diesem als eher unnötig empfinde.

Generell ist einfach zu sagen, dass man alles schon mal gesehen hat und das leider aber auch besser. Bei Teil 6 ist es einfach auf jeden Fall erlaubt zu kritisieren, wenn man sich billig abgespeist vorkommt, was hier definitiv der Fall ist. An den bombastischen Serienhöhepunkt God of War III kommt es einfach nicht heran, und dieses war auch der vierte Titel. Entwicklung wäre also möglich.

Die 2 Sterne sind auf jeden Fall solide weil stellenweise sicher Spielspaß aufkommt (zumindest bis zum Trial of Archimedes, dass diesen dann wieder ordentlich dämpft). Fragt sich nur, was 2 solide Sterne denn bedeuten?


The Living Infinite
The Living Infinite
Preis: EUR 13,08

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ∞∞∞ Hier wird Geschichte geschrieben! ∞∞∞, 6. März 2013
Rezension bezieht sich auf: The Living Infinite (Audio CD)
∞∞∞

Das Album ist ja bekanntlich das erste Doppelalbum in der Geschichte des Melodic Death Metals und darüber hinaus auch wahrscheinlich jetzt schon eines der Besten. Während In Flames in den letzten Jahren doch etwas nachgelassen haben wird Soilwork immer besser. Mit The Living Infinite können sie problemlos an frühere Meisterwerke wie Natural Born Chaos, Stabbing The Drama und dem ebenfalls extrem starken Vorgänger The Panic Broadcast anschließen.

Das Album hat meiner Meinung nach keine Lückenfüller oder Durchhänger und das immerhin bei einer Spielzeit von fast 85 Minuten! Die Songs sind sehr sehr divers: Es gibt typische Soilworksongs wie This Momentary Bliss oder Rise Above The Sentiment, schnellere Nummern wie Spectrum Of Eternity, Leech oder Let The First Wave Rise, balladeske Songs wie Antidotes in Passing, zwei Instrumentalnummern und auch getragenere Songs wie Memories Confined oder Owls Predict, Oracles Stand Guard. Die Band zeigt definitiv, dass sie auch ohne Peter Wichers Wahnsinns-songs schreiben können. Der neue Gitarrist David Andersson hat immerhin einen Großteil der Songs fabriziert.

Weiters anzumerken ist, dass der Anteil an Blastbeats von Verbeuren definitiv gestiegen ist und die Texte überraschend melancholisch ausgefallen sind.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass diese bereits äußerst talentierte Band immer besser wird, allen voran Björn Strid, dessen Stimme hier einfach nur mehr Wahnsinn ist!

∞∞∞∞


The Living Infinite (Special Edition inkl. Earbook)
The Living Infinite (Special Edition inkl. Earbook)
Preis: EUR 38,37

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ∞∞∞ Hier wird Geschichte geschrieben! ∞∞∞, 1. März 2013
∞∞∞

Das Album ist ja bekanntlich das erste Doppelalbum in der Geschichte des Melodic Death Metals und darüber hinaus auch wahrscheinlich jetzt schon eines der Besten. Während In Flames in den letzten Jahren doch etwas nachgelassen haben wird Soilwork immer besser. Mit The Living Infinite können sie problemlos an frühere Meisterwerke wie Natural Born Chaos, Stabbing The Drama und dem ebenfalls extrem starken Vorgänger The Panic Broadcast anschließen.

Das Album hat meiner Meinung nach keine Lückenfüller oder Durchhänger und das immerhin bei einer Spielzeit von fast 85 Minuten! Die Songs sind sehr sehr divers: Es gibt typische Soilworksongs wie This Momentary Bliss oder Rise Above The Sentiment, schnellere Nummern wie Spectrum Of Eternity, Leech oder Let The First Wave Rise, balladeske Songs wie Antidotes in Passing, zwei Instrumentalnummern und auch getragenere Songs wie Memories Confined oder Owls Predict, Oracles Stand Guard. Die Band zeigt definitiv, dass sie auch ohne Peter Wichers Wahnsinns-songs schreiben können. Der neue Gitarrist David Andersson hat immerhin einen Großteil der Songs fabriziert.

Weiters anzumerken ist, dass der Anteil an Blastbeats von Verbeuren definitiv gestiegen ist und die Texte überraschend melancholisch ausgefallen sind.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass diese bereits äußerst talentierte Band immer besser wird, allen voran Björn Strid, dessen Stimme hier einfach nur mehr Wahnsinn ist!

∞∞∞∞
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 11, 2013 4:21 PM CET


Infamous
Infamous
Preis: EUR 20,14

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Bastard mit den Eltern Marilyn Manson und Bleeding Through!, 24. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Infamous (Audio CD)
Einleitend möchte ich gleich anmerken, dass ich den gewaltigen Genre- (und meiner Meinung nach auch Qualitäts-) Sprung nur komplimentieren und begrüßen kann. Wer bei Creatures dachte, dass MIW auch nur eine weitere Durchschnitts-Emocore-Band ist (und damit vielleicht auch nicht ganz Unrecht hatte), sollte ihnen noch eine Chance geben und sich dieses Album reinziehen. Die Band klingt wirklich wie neu erfunden. Ich kann ja nur mal versuchen einen Genre-Rahmen für Infamous zu setzen: Symphonischer Industrialmetal al'a MM (besonders "The Golden Age of Grotesque"), die Härte von Bands wie Bleeding Through mit einer zünftigen Prise Deathmetal-einfluss und von Zeit zu Zeit eine subtile Referenz an den Horror-Metalcore von Creatures. Wer hier aber Breakdown-lastigen Herzschmerz-Metal sucht, wird sich eventuell verloren fühlen.

Ich will eigentlich nicht damit anfangen die einzelnen Songs zu umschreiben weil mir das eigentlich immer missfällt, da einem sofort eine Idee oder ein Konzept eines Songs vom jeweiligen Rezensenten in den Kopf gesetzt wird welches nicht notwendigerweise mit den eigenen übereinstimmen muss. Hört einfach selbst rein. Entweder gefällts euch oder nicht.

Generell denke ich, dass das Album die Fanmenge sehr entzwei teilen wird. Warum man es hassen könnte, fallen mir jetzt auf Anhieb 2 Gründe ein. 1) Man ist enttäuscht, dass man kein Creatures 2 bekommen hat (was ja oft vorkommt, dass gewisse Leute einfach mit den kleinsten Änderungen unzufrieden sind) oder 2) Man findet den musikalischen Angleich an genannte Bands (eben beispielsweise MM oder BT) nicht gut oder überbordend.

Wie eben gesagt. Reinhören lohnt sich auf jeden Fall. Ich bin auf jeden Fall begeistert. Ich würde die Band auch niemals hören wenn sie noch ein Album wie Creatures abgeliefert hätten.
Abschließen möchte ich mit einem Zitat von Woody Harrelson aus Larry Flynt: "Opinions are like assholes. Everbody's got one!"
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 28, 2012 12:43 AM CET


House of Gold & Bones Part 1
House of Gold & Bones Part 1
Preis: EUR 9,99

14 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide aber leider nicht mehr!, 19. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: House of Gold & Bones Part 1 (Audio CD)
Ich bin leider etwas geteilter Meinung mit House of Gold & Bones Part 1. Das Album will bei mir einfach nicht so wirklich zünden wie es damals Stone Sour oder danach Come Whatever May schaffte. Das Problem dabei ist mir aber eigentlich auch klar: Die zwei besten Songs des Albums sind wahrscheinlich zweifelsohne Gone Sovereign und Absolute Zero. Dies sind nun die beiden Songs, die schon etwas länger bekannt sind und somit eine ungemeine Erwartungshaltung bildeten. Nur kann der Rest des Albums meiner Meinung nach nicht wirklich mithalten. Der einzige Song der mir noch ganz gut gefällt ist Influence of a drowsy God.

Der nächste Punkt ist, dass mir die Gitarrenarbeit auf diesem Album großteils gar nicht gefällt. Viele der Riffs klingen so 08/15, dass mir vorkommt, sie wurden an einem verzechten Wochenende geschrieben. Da komm ich mir als Hörer und Fan der Band etwas einfach und schnell abgespeist vor. Corey leistet wie auf jedem SS Album wie immer gute Arbeit. Auch die Drums und der vom Skid Row Bassisten eingespielte Bass sind an sich gut.

Alles in allem kommt mir das Album eher wie eine Ansammlung von B-Sides vor wobei die Songs The Travelers Pt. 1 & 2 sogar sehr starken Füll-track-charakter haben. Vielleicht hat sich die Band ja die wirklich guten Songs für Part 2 nächstes Jahr aufbewahrt. Ich hoffs. Wie gesagt eben finde ich das Album solide und durchaus zwischendurch hörbar aber doch weit entfernt von einem 'Genre-Meilenstein', den es angeblich jetzt schon darstellt.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 29, 2012 5:12 PM CET


Resident Evil 6 (uncut) - [PlayStation 3]
Resident Evil 6 (uncut) - [PlayStation 3]
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 20,99

10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Spiel ist so schlecht es könnte von Paul W.S. Anderson sein!, 8. Oktober 2012
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Ich werde garnicht erst auf den Paradigmenwechsel im Gameplay eingehen weil das eh von vornherein klar war, dass es mehr Shooter als sonst was wird.

Mich stört eher die Länge des Spiels, weil wirklich niemand verlangt hat an einem RE-Spiel eine 30 Stunden Kampagne zu spielen. Das Problem dabei ist nämlich, dass die Story hier nie so viel zu bieten hat um den Spieler wirklich bei der Stange zu halten. Das merkt man an den vielen und langen Cutscenes die inhaltlich ja sehr sehr flach sind und an den vielen Räumen die man für nichts und wieder nichts durchläuft. Generell ist auch zu sagen, dass die Story wieder wie auch schon in RE4 wirklich mies ausgefallen ist aber RE4 hatte hingegen aber zweifelsohne Atmosphäre und Charakter. RE5 hatte m.M. eine viel bessere Story aber verlor dafür schon etwas an Charisma. RE6 hat garnichts von beiden. Hier wurde lediglich an der Oberfläche gekratzt aber im Detail wurde so ziemlich alles falsch gemacht.

Auch die Steuerung ist um einiges hölzerner als in den Vorgängern und hier lassen sich definitiv die langweiligsten und uninnovativsten Quick-Time-Events der letzten Jahre verzeichnen. Und die Kamera ist viel zu nahe am Avatar dran was das Ganze äußerst unübersichtlich macht, weil ich mir schon oft unsicher war ob die Gegner nicht genau aus diesem Grund teilweise einfach aus dem Nichts respawnen wenn die Kamera gerade nicht zuschaut.

Zuletzt möchte ich noch die Onlinefunktionen bemängeln. Ich habe ein paar mal probiert mit einem Freund Coop zu spielen aber entweder kommt man nicht einmal in die Lobby hinein oder man wird nach ein paar Minuten wieder getrennt. Wir haben noch keinen Level gesamt zusammen spielen können und die Über-Frechheit war, dass wir einmal gemeinsam ab Level 5 anfangen wollten und natürlich rausgeschmissen wurden. Ich war statt Leon dann im Coop Helena (einer muss ja zweiter sein) und nach der Trennung hat mir das Spiel die Offline-Spielstände einfach überspeichert, d.h. alles was ich mit Leon mitgebracht habe aus den vorangegangenen Leveln (Sprays, Munition etc.) war weg. "Schon äußerst dämlich programmiert" war nur mein Gedanke dazu.

Conclusio:
Meiner Meinung nach ist RE6 ein kräftiger Griff ins Klo. Sogar das ebenfalls weit verpöhnte RE Operation Raccoon City gefiel mir um Längen besser! Und es ist jetzt ja nicht unbedingt so als wäre ich mit meiner Einstellung eine einsame Opposition. Ich wage mich wirklich zu behaupten, dass alle 5-Sterne Rezensenten eher die jüngere Generation sind die ungefähr mit RE4 angefangen haben und nur 3rd Generation-Games kennen. Jeder Fan der ersten Stunde wie ich wird höchstwahrscheinlich eher dieser Meinung sein. Danke fürs Lesen
Kommentar Kommentare (14) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 9, 2012 12:51 PM CET


God Is An Automation
God Is An Automation
Preis: EUR 16,86

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!, 29. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: God Is An Automation (Audio CD)
Hier gibts wahrlich nicht viel zu sagen und noch viel weniger auszusetzen! Die Band klingt so frisch wie eh und je. Besonders Benjamins Stimme ist ungemein stark auf diesem Album. Es gibt keinen einzigen Durchhänger und das bei einer Spielzeit von ziemlich genau einer Stunde! Jeder Song kann absolut überzeugen: Wahnsinns- Industrial Gitarren und -Härte mit dem gewohnten Elektronikeinschlag, hammernd begleitende Drums und Basslines und die Sybreed-artigen hymnischen/harten Vocalparts.

Conclusio:
Absolute Kaufempfehlung! Wer vielleicht als Industrialmetalfan vom neuen FF-Album etwas enttäuscht war, für den ist "God Is An Automaton" hingegen sicher ein gefundenes Fressen!


Dark Roots of Earth (Limited Edition)
Dark Roots of Earth (Limited Edition)
Preis: EUR 16,39

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum eigentlich nicht The Big 5!?!, 27. Juli 2012
Das Album ist definitiv eines der Metal-Highlights des Jahres. Großartige Trashmetalsongs mit qualitativ hoher Rifflastigkeit. Die Band ist sich selbst immer treu geblieben ohne sich zu wiederholen. Das Album ist vor allem hart aber auch sehr vielseitig. Es finden sich auch Midtempo-Songs auf dem Album wie Dark Roots Of Earth und Cold Embrace, dass im Verse mit Akkustikgitarren aufwarten kann.

Mit einer Spielzeit von über 80 Minuten (inkl. aller Bonustracks) kann sich das neue Werk wirklich sehen lassen. Die Artworks und generall die Aufmachung des Digi-books ist sehr schön gelungen. Lediglich bei der beiliegenden BonusDVD gibt es ein Manko. Die Bild- und Tonqualität des Livematerials ist leider nur mittelprächtig. Das Making Of des Albums und die Gear-tour der Gitarristen ist aber cool gemacht.

Fazit: Für Fans sowieso ein Pflichtkauf. Für alle deren Ohren noch nicht von Testament entjungfert wurden, ist dies genau das richtige Album für euch, wenn ihr es hart mögt!!!!!! :)


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