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Rezensionen verfasst von
Frank H.

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Sticky Fingers (Limited Super Deluxe Boxset)
Sticky Fingers (Limited Super Deluxe Boxset)
Preis: EUR 99,99

57 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Preis/Leistungsverhältnis der Box stimmt nicht, 5. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sticky Fingers ist ein Album für die Ewigkeit, nicht nur wegen des Reisverschlusses auf dem Cover. Die LP lief bei mir rauf und runter. Songs wie Sway, Moonlight Mile, You Gotta Move, Sister Morphine und I Got The Blues sind intensiv und gehen mir unter die Haut. Wild Horses und Dead Flowers sind etwas für die Seele.
Diese Bewertung der Limited Super Deluxe Edition erfolgt nach zwei Kriterien. Erstens nach Album, Konzert, Sound usw. und zweitens nach dem Wert für uns Fans. Auf eine klangliche Bewertung der Vinylsingle möchte ich verzichten, da mein alter Dual-Plattenspieler höchstwahrscheinlich nicht mit den modernen Tonabnehmersystemen mithalten kann.
Die Box ist recht stabil. Das Buch hat einen festen Einband mit vielen Bildern, der Text ist in Englisch. Die Vinylsingle (Brown Sugar/Wild Horses) befindet sich im vorderen Einband. Sie steckt in einer Papierhülle ohne Innenfütterung und ist mit dem Original-Cover versehen. Die Silberlinge stecken im hinteren Einband und sind nicht mit den Covern bedruckt. Erst nach dem Herausnehmen kann man erkennen, um welche CD es sich handelt. Die Postkarten zeigen Aufnahmen der Stones, aber leider ohne Bill Wyman.
Warmer Sound und kristallklarer Klang zeichnen die alternativen Versionen auf der zweiten CD aus. Da fragt man sich schon, warum Bob Clearmountain Sticky Fingers nicht mit den gleichen technischen Möglichkeiten bearbeitet hat (bearbeiten durfte?). Es hätte dem Album nur gut getan. Einfach den Remaster von 2009 in die Box zu legen, ist für eine Limited Super Deluxe Edition zu wenig, da gleichzeitig eine exklusive japanische Ausgabe mit SHM-CDs erscheint. Im Vorfeld ist von Universal Japan (Uigy) eine SACD des Albums veröffentlicht worden. Fünf Sterne für das Album, eigentlich keinen Wert für uns Fans, mit gutem Willen zwei Sterne.
Gefreut habe ich mich über die Acoustic Version von Wild Horses auf der zweiten CD. Die alternativen Versionen (allen voran Brown Sugar mit Eric Clapton) sind meiner Meinung nach gut ausgewählt und der Sound ist, wie erwähnt, erstklassig. Leeds und Marquee na klar, aber Roundhouse hatte ich nicht auf dem Schirm. Umso begeisterter war ich von dem Klang. Hier besonders bärenstark: Midnight Rambler. Fünf Sterne für die zweite CD. Leider ist hier nur das halbe Konzert vertreten, obwohl der Platz auf der CD für die restlichen fünf Titel gereicht hätte. Da kann man nur den Kopf schütteln und sich wieder fragen: Was soll das? Der Wert für die Fans ist deshalb nur mit vier Sternen zu bewerten.
Unter Bootlegern ist Live In Leeds eines der besten Konzerte der Mick Taylor Ära. Let It Rock ist wohl der bekannteste Titel dieses Gigs. Es gibt mittlerweile 40 Bootlegs, die Inhalte von Leeds haben, aber auf allen sind die beiden Titel Jumping Jack Flash und Live With Me nicht vertreten. Für mich die Überraschung der Box, weil ich nicht mehr damit gerechnet hatte, sie zu Gehör zu bekommen. Mein Highlight ist, neben Let It Rock, Love In Vain. Der Sound auf dem Bootleg Get Your Leeds Lungs Out ist schon super, aber Bob Clearmountain hat auch hier noch mehr herausgeholt. Meiner Meinung nach zu viel des guten, denn bei größerer Lautstärke fangen die Bässe an zu wummern. Es hätte gereicht, das Grundrauschen zu entfernen und etwas dezenter die Tonspuren anzuheben.
Fünf Sterne, Wert für die Fans: Fünf Sterne.
Bei dem Konzert im Marquee Club, vom US- Fernsehen mitgeschnitten, stellten die Rolling Stones ihr neues Album Sticky Fingers vor, das kurze Zeit später erschien. Nur zwei Videoclips aus dem Marquee Club sind auf der DVD, armseliger geht es nun wirklich nicht. Bei dem tollen Gig wurden acht verschiedene Titel, davon einige mehrfach, gespielt. Dead Flowers ist im Netz veröffentlicht worden und hätte hier mit draufgehört. Der Sound und die Bildqualität sind erste Sahne. Dafür fünf Sterne, Wert für die Fans: ein Stern. Dieser eine Stern resultiert aus der Tatsache, dass die Stones Live At The Marquee Club im Rahmen der From The Vault Bootleg- Serie als DVD separat am 19.6.2015 (Eagle Records) veröffentlichen werden. So wird einem das Konzert in dieser Box schmackhaft gemacht, um dann nochmals kräftig in die Tasche zu greifen. Das Kalkül von Universal wird aufgehen, denn als beinharter Stones Fan wird man, alleine schon wegen Leeds, um diese Limited Super Deluxe Edition Box nicht herumkommen. Drei volle Konzerte aus 1971 hätten es sein können, aber gerade bei diesem hohen Preis für die Box steckt zu wenig hörbarer Inhalt drin.
Wert der Box für uns Fans: drei Sterne

Anmerkung
Mit dieser aggressiven Preispolitik hat Universal den Bogen überspannt. Die Deluxe Edition (2 CD) kostet 19,99 Euro. Wenn man bedenkt, dass der Stonesfan das Album in der vorliegenden Qualität oder besser besitzt, kostet die zweite CD 19,99 Euro. Für weitere 22 Euro lässt sich Universal die zwei Videoclips in der Limited Deluxe Box bezahlen. Für den Aufschlag bekommt man demnächst das komplette Marqueekonzert auf DVD inclusive der CD. Und für Leeds werden weitere 58 Euro fällig. Teures Vergnügen. Die Musikindustrie braucht sich auch gar nicht wundern, wenn immer weniger Tonträger gekauft werden und sich die Leute die Musik aus dem Netz runterladen. Der komplette Leeds- Gig und die fünf Titel von Roundhouse sind bei YouTube verfügbar.
Kommentar Kommentare (19) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 8, 2015 10:57 PM MEST


Rock and Roll Music-Any Old Way You Choose It-
Rock and Roll Music-Any Old Way You Choose It-
Preis: EUR 299,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was spricht für die Chuck Berry Box der Bear Family?, 29. März 2015
Die bisher veröffentlichten Chess/Universal Boxen sind durch die Bear Box nicht überflüssig geworden, da sie neben den LP- und Singleversionen viele alternative Titel enthalten. Bleibt die Mercury Ära, hier punktet die Bear Box, da alle vier Studio Alben, inclusive der ersten für Mercury aufgenommen Single Club Nitty Gritty, vertreten sind. Besonders das Album Chuck Berrys Golden Hits von 1967 war für mich interessant, da er hier einige seiner Hits neu eingespielt hat, die zum Teil besser und frischer klingen als die Originale. Beim Sound der Bear Family Box kann ich, wie Kay Möller, auch keinen Unterschied zu den Chess/Universal Boxen feststellen.
Das eigentliche Highlight der Box sind die fünf Live- CDs.
Los geht’s mit zwei Titeln von der Camel Rock`n Roll Dance Party 1956. Der Sound ist erstaunlich gut, dieses gilt auch für das nachfolgende Newport Jazz Festival von 1958. Die Trompete in der Begleitband von Newport ist schon schräg, aber genial.
Am 25./26. Oktober 1963 spielte Chuck Berry in Walled Lake Casino (Detroit) je zwei Sets am Tag, die auf eineinhalb CDs Platz finden. Das begleitende Saxophon fügt sich klasse ein. Die beiden Sets vom 26. Oktober wurden in der Box You Never Can Tell erstmals veröffentlicht. Hier fehlt, warum auch immer, der Titel Memphis, den Chuck Berry vor Jonnny B Goode spielte.
Auf der vierzehnten CD und fünftem Album für Mercury sind die Fillmore Konzerte vom 27. und 29. Juni 1967 verewigt. Chuck Berry wurde seinerzeit von Bill Graham nach Fillmore geholt, der dort mehre Konzerthäuser, unter anderen Fillmore West, East und Winterland leitete. Begleitet wurde Chuck Berry von Steve Miller und seiner Band. Viele Chuck Berry- Fans halten dieses Konzert für zu blueslastig. Für mich ist diese CD aber gerade deshalb so faszinierend. Zudem sind hier noch drei weitere Titel enthalten, die auf der CD Live At Fillmore Auditorium trotz Bonustiteln fehlen.
Chucks Auftritt beim Toronto Rock`n Roll Festival 1969 befindet sich auf der fünfzehnten CD. Er ist an diesem Tag gut drauf und verlangt während Reelin and Rockin singend nach einer Cola. Im Sound kann ich keine wesentliche Verbesserung gegenüber der drei CD- Box Live & In The Studio (2010) feststellen. Bonsoir Cherie, immer wieder gerne gehört, fehlt in dieser Box.
Auf der letzten Live- CD der Box ist unter anderem das Lanchester Arts Festival von 1972. Drei Titel von diesem Konzert wurden als B- Seite des Albums The London Chuck Berry Sessions veröffentlicht. Ein Ausschnitt, daher nicht vollständig, ist in der Box Have Mercy-His Complete Chess Recordings 69-74 enthalten. Mit South Of The Border ist leider nur ein Titel vom Live At The BBC Konzert von 1972 vertreten. Dafür vier Aufnahmen für BBC Radio Saturday Club von 1964.
Als Fazit kann man festhalten, dass nun erstmals alle Studioaufnahmen von Chuck Berry in einer Box gewürdigt werden. Besonders die Live- CDs mit ihren nun vollständigen Konzerten sind das Sahnehäupchen der Box. Für den Chuck Berry Fan, der bisher alles an Veröffentlichungen hat, eine schwierige Kaufentscheidung aufgrund des Preises. Ansonsten gilt: Klare Kaufempfehlung 5 Sterne.

Anmerkung: Ich würde mir eine Box mit weiteren Livekonzerten wünschen. Live At The BBC + DVD von 1972 mit dem bisher zurückgehaltenen Titel School Days steht ganz oben auf der Liste. Als Bootlegserie könnten es sein: Winterland (1967), Concertgebour (1973), London (1975), Tokyo Session (1981), Roxy + DVD (1982), Palladium (1988), Piazza Blues (2002).

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From The Vault: Hampton Coliseum 1981 (Ltd. Deluxe Boxset DVD & 2-CD)
From The Vault: Hampton Coliseum 1981 (Ltd. Deluxe Boxset DVD & 2-CD)
DVD ~ The Rolling Stones
Preis: EUR 13,99

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das WARTEN hat ein Ende, 5. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach über 30 Jahren nun aus der From the Vault Serie die offizielle CD Hampton 81 in den Händen zu halten, ist schon etwas besonderes. Nach Atlantic City 89 ist es eines der wohl bekanntesten Bootlegs der Rolling Stones.
Den Anfang der Veröffentlichungen macht nun Hampton 81, L.A. Friday von 1975 erscheint Mitte November. Weitere folgen hoffentlich bald. Es werden verschiedene Ausführungen zum Kauf angeboten, wie z.B. CD +DVD sowie Vinyl + DVD. Mein Kaufwunsch wäre die Variante aus LP+CD+DVD gewesen. Es ist schon ein wenig ärgerlich, dass sie nicht gleich mit angeboten wird. Bei Some Girls- Live In Texas wurde diese Variante ein Jahr später aufgelegt.
1982 veröffentlichten die Stones halbherzig einen Mittschnitt der American Tour mit dem Album Still Life. Dieses Lifealbum umfasst zehn Songs (plus Intro und Outro) und ist mit nur 40 Minuten Laufzeit sehr kurz geraten. Unter den Stones- Fans ist es umstritten. 1991 wurde Hampton 81 in voller Länge mit einem guten Sound von dem Label Swingin Pig in einer zwei CD- Longbox mehre Jahre legal verkauft.
Mit dem Toningenieur Bob Clearmountain haben die Stones einen Glücksgriff getan. Zeigte er schon mit Some Girls- Live in Texas seine Fähigkeiten und die technischen Möglichkeiten, so ist ihm dies mit der From the Vault Bootleg- Serie wieder bestens gelungen. Hampton 81 wurde am 18.12.1981 in Bild und Ton mitgeschnitten. An jenem Tag feierte Keith Richards seinen 38. Geburtstag, angeblich soll er schon sehr angeheitert die Bühne betreten haben. Er war so in Spiellaune, dass er kaum zu bremsen war, denn nach der Bandvorstellung in der Mitte des Konzertes und Micks Ansingen von Happy Birthday legte Keith sofort wieder mit seiner Gitarre los. Doch er wurde durch den Geburtstagsumtrunk unterbrochen, bevor er mit seinem Gesangspart Little T&A alles geben konnte. Die Setlist ist eine gute Mischung aus Songs ihrer bisherigen Schaffenszeit und außerdem sechs Songs ihres aktuellen Albums Tattoo You. Begeistert war ich besonders von Let It Bleed. Dieser Song hat gegenüber der Version auf dem gleichnamigen Album eine Frischzellenkur erhalten. Erstens wird er etwas schneller gespielt und zweitens mit genialem Sound. Das Bassspiel von Bill Wyman ist atemberaubend und das Duell im Instrumentalteil zwischen Keith und Ron an den Gitarren, sowie Bobby Keys am Saxophon ist phänomenal. Das gleiche gilt für den nachfolgenden Song You Can`t Always Get What You Want, hier aber mit Ernie Watts am Saxophon.
Im Vergleich zu dem Bootleg sind die einzelnen Tonspuren deutlich angehoben worden, besonders Keiths Gitarre, Micks Gesang und der Bass von Bill Wyman. Dadurch erklärt sich der satte Sound und die Geräuschkulisse des Publikums wird leiser. Einzig die Tonspur von Ian Stewarts Piano in Hang Fire ist komplett untergegangen. Das ändert nichts am guten Sound, ist aber dennoch schade.
Die From the Vault Serie ist ein grandioser Anfang der Veröffentlichungen von überarbeitetem, aber sonst original belassenem Material.
Klare Kaufempfehlung!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 2, 2014 10:40 PM CET


Chuck Berry - TV Special 1972
Chuck Berry - TV Special 1972
Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 68,76

3.0 von 5 Sternen Liverpool Drive, 21. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Chuck Berry - TV Special 1972 (Audio CD)
Ein Chuck Berry in Hochform, gut aufgelegt und begleitet von der Band Rocking Horse rockte er 1972 bei der BBC. Aufgenommen wurde das Konzert am 29.03.1972 vor kleinem Publikum im BBC Theater in London und wurde von der BBC am 22.7.1972, allerdings nicht vollständig, ausgestrahlt. Das Finnische und Deutsche Fernsehen übertrugen die Show mit veränderter Setlist, aber immer noch unvollständig. Somit gibt es bis zum heutigen Tage keine vollständige Veröffentlichung von Chuck Berrys Konzert bei der BBC, da noch weitere Songs fehlen.
Auch Chuck Berry TV Spezial 1972 beinhaltet nicht das vollständige Konzert bei der BBC, sondern ist die CD Ausgabe der Bootleg LP „Six Two Five“. Der Sound der CD ist überraschend gut für ein Bootleg. Die Übergänge zwischen den einzelnen Titeln sind sauber geschnitten. Einzige Ausnahme: Nach „Let It Rock“ läuft die CD 8 Sekunden ins leere, weil hier das Ende der ersten Seite der LP ist. Was diese CD aber so interessant macht, ist der Song Liverpool Drive (instrumental), der bis jetzt noch nie vom Konzert veröffentlicht wurde. (Kaufgrund) Witzig dabei, Chuck Berry vertut sich in der Setlist, spielt einen anderen Song an und wird von seiner Band unter dem Gelächter des Publikums zurückgepfiffen. Mit „South Of The Border“ und „Beer Drinking Woman“ sind noch zwei weitere Songs vorhanden, die Chuck Berry bei seinen Shows eher selten spielt. Es wird Zeit, dass die BBC endlich das komplette Konzert veröffentlicht.
Zu dem Konzert noch einige Infos:
Fehlen tut weiterhin der Song „School Days“, der laut verschiedener Quellen, als zweites gespielt wurde. Unklarheit herrscht über die beiden Songs „Let It Rock und „Can`t Stop The Train“, die eventuell nacheinander gespielt wurden. Ich glaube, es handelt sich um den gleichen Song, und somit wurde er nur einmal gespielt. (Auf der Bootleg LP ist er auch so gelistet). Ein Chuck Berry Fan stellte eine Setlist ins Netz. Seiner Meinung nach wurde das Konzert in folgender Reihenfolge gespielt.
Setlist
Roll Over Beethoven
School Days (noch nicht veröffentlicht)
Sweet Little Sixteen
Memphis Tennessee
Too Much Monkey Business
South Of The Border
Beer Drinking Woman
Let It Rock (Can`t Stop The Train)
Mean Old World
Carol
Rock And Roll Music
Liverpool Drive
Promised Land
Reelin` And Rockin`
Nadine
My Ding-A-Ling
Bye Bye Johnny
Bon Soir Cherie
Johnny B. Goode


Rolling Stones - Some Girls: Live In Texas '78 (+Audio-CD) [2 DVDs]
Rolling Stones - Some Girls: Live In Texas '78 (+Audio-CD) [2 DVDs]
DVD ~ The Rolling Stones
Wird angeboten von hardliner-music
Preis: EUR 20,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zurück zu den Wurzeln, 12. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Warm gespielt haben sich die Rolling Stones für die US- Tour am 27.5.78 in den Bearsville Studios. Die Tour 1978 war recht kurz, 25 Auftritte in 7 Wochen.
Am 14.7.78 ließen die Stones in Forth Worth Texas, vor nur 3000 Fans die Kameras mitlaufen. Herausgekommen ist ein energiegeladenes Konzert, dass ohne Backroundsänger/innen, Bläserabteilung und einer schlichten Bühne auskommt. Nur mit Unterstützung von Ian Steward am Piano, Ian Mclagan an den Keyboards und Doug Kershaw Violine, rocken die Rolling Stones durch das Programm. Die Setlist umfasst Titel aus ihrem aktuellen Album Some Girls, sowie Standards und Klassiker von Chuck Berry, mit denen sie groß geworden sind. Genau dieser Umstand macht den Reiz dieses Konzertes aus. Zurück zu den Wurzeln.
Bei der Restauration des Bildmaterials wurde ganze Arbeit geleistet, denn das bis dahin verfügbare Material war nicht besonders gut. Das war der Grund für meine Kaufentscheidung. Dafür gibt es 5 Sterne.
Bei der Tonspur brauchte Bob Clearmountain nicht all zu viel tun. Mit Handsome Girls gibt es ein Bootleg (Swingin Pig, 4 CD Box) mit einem sauberen druckvollen Sound. Meiner Meinung nach hat dieser druckvolle Sound etwas durch das Mastering gelitten, ist aber immer noch erste Sahne.
Die beiliegende CD ist ein kleines Ärgernis, weil das Konzert um 5:30 Minuten gegenüber der DVD gekürzt wurde. Hauptsächlich wurden die Zwischenräume gestutzt, so dass das Livefeeling dabei etwas verloren geht. Bei Miss You fehlen außer dem Zwischenteil noch gut 20 Sekunden vom Stück. Hier hat man mit aller Gewalt versucht, dass Konzert auf einer CD unterzubringen. Aber warum? Eine zweite CD hätte der Box gut getan. An diesem Tag wollten die Stones auf Nummer sicher gehen und haben sich wahrscheinlich vor dem eigentlichen Konzert warm gespielt. Diese 8 Titel sind auf dem Bootleg als Alternate Mixes vom gleichen Tag gelistet. Die Setliste der Tour wurde nur wenig variiert und es gab manchmal eine Zugabe. Diese 5 Songs Lies, Street Fighting Man, Satisfaction, Don`t Look Back und der Kracher Hound Dog als Livepremiere (nur Memphis und Lexington) hätte man auf der zweiten CD unterbringen können und damit die Box aufgewertet. Wünschenswert wäre eine Vinylausgabe als Doppel- LP (+ DVD/CD) vom Konzert gewesen. Für die gekürzte CD gibt es nur 3 Sterne, macht insgesamt 4 Sterne.
Diese in manchen Dingen nicht nachvollziehbaren Veröffentlichungen der Rolling Stones ziehen sich wie ein roter Faden durch den Stoneskatalog. Ich möchte die Gelegenheit nutzen dieses Thema einmal auf zu greifen.
Mit dem meiner Meinung nach gelungenen Remaster der Rolling Stones von 2002 haben sie es versäumt, diese mit Bonusmaterial auf zu werten. Viele Fans der ersten Stunde haben schon 2 komplette Sätze im Schrank stehen. Dass so etwas geht, haben die Russen mit der Maximum- Serie, natürlich illegal, vorgemacht. 31 CDs randvoll mit den UK, US- Ausgaben und den Best Of Alben bis Rolled Gold.
Mit der Get Year Ya- Ya`s Out Deluxe Box ging das ungläubige Staunen weiter. 5 Titel auf der zweiten CD. Warum wurden diese nicht in das Konzert eingefügt und auf der zweiten CD verewigt?
Bei den Exile On Main Street und Some Girls Deluxe Boxen ist noch jede Menge Platz auf den CDs. Songs wurden neu eingesungen, oder Titel gekürzt, wie der Petrol Blues auf der zweiten CD von Some Girls. Alleine von den Aufnahmen um das Album Some Girls gibt es eine Bootlegbox mit 5 CDs.
Die Grrr! Box ist auch so ein Paradebeispiel, wie man es hätte besser machen können. Zwei neue Songs und schon wird die nächste Best Of an den Mann gebracht. Die Super-Deluxe- Ausgabe schlägt dem Fass den Boden raus. Wieder fünf Titel auf einer CD (IBC Demos) mit gerade einmal knapp 14 Minuten Laufzeit und einer Vinylausgabe (BBC Studios) von vier Titeln bei einem Schwindel erregenden Preis. In dieser Box passen außerdem CD und Vinyl überhaupt nicht zusammen. Warum dann nicht alle Chess- Outtakes und/ oder die BBC Aufnahmen. Letztere füllen eine Doppel- CD.
Erfreulicherweise wurde ein Teil des Bootlegkataloges wiederum von Bob Clearmountain vorbildlich remastert, wie z.B. meine Favoriten Brussels Affair 73, L.A. Friday 75 und Hampton 81. Leider können diese CDs nur mit Kreditkartenbezahlung als Download erworben werden. Einige Exemplare der Limitet Edition (LP, CD und DVD) tauchen ab und zu bei Ebay auf. Es wird Zeit das diese für alle Fans zugänglich werden.
Woran liegt das nur? Haben die Labels zu großen Einfluss, ist es nur Abzocke oder ist es den Rolling Stones einfach schlicht egal. Ich lasse diese Frage mal so im Raum stehen.


Nine Tonight (Bonus Track)
Nine Tonight (Bonus Track)
Preis: EUR 16,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Traum, 25. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Nine Tonight (Bonus Track) (Audio CD)
Es ist nun schon die dritte Auflage von Bob Segers Live Album Nine Tonight von 1980. Nach der Doppel LP folgte 1999 die CD und 2011 die remasterte Auflage. Zusammengestellt von den Konzerten in Detroit, Cobo Hall und Boston, Boston Garden. Es wurde bei dieser remasterten Auflage ein Bonustitel hinzugefügt (Brave Strangers), aber das furiose Let It Rock ist immer noch in der gekürzten Fassung vorhanden. Es fehlen gut 4 Minuten. Für jeden Bob Seger Fan ein Albtraum.
Für diese CD wurden nur Titel verwendet, die auf den Alben Against The Wind 1980 (5), Stanger in Town 1978 (5) und Night Moves von 1976 (3) sind. Der Titel Nine Tonight ist ein Movie Track von Urban Cowboy" und Tryin To Live My Life Without You ist ein Cover Song, der als Single ausgekoppelt wurde. Er erreichte Platz 5 in den Charts und die B- Seite ist Brave Strangers. Let It Rock stammt von Chuck Berry.
Über die Musik dieses Konzertes haben meine Vorrezensenten ausführlich geschrieben. Ich habe mir einige Gedanken zur vierten Auflage gemacht.
Die komplette Setlist aus der Cobo Hall ist vorhanden, die aus Boston nicht aufzutreiben. Das Label Capitol wird die Aufnahmebänder ja wohl noch haben, auf denen sich vielleicht noch weitere Songs befinden, die bei Nine Tonight keine Berücksichtigung fanden. In der Cobo Hall wurden 7 Titel gespielt die aus der frühen Phase von Bob Seger stammen. Diese sind: Travelin Man/Beautiful Loser, Still The Same, Turn The Page, Horizontal Bob, Ramblin Gamblin Man und Katmandu.
Was für ein Traum, wenn diese Titel als Bonus drangehängt, nein besser eingefügt würden.
Hier mein Vorschlag für die Doppel- CD:
Trackliste:
1. Nine Tonight, 2. Tryin To Live My Life Without You, 3. You`ll Accomp`ny Me, 4. Horizontal Bob, 5. Hollywood Nights, 6. Old Time Rock And Roll, 7. Mainstreet, 8. Still The Same, 9. Travelin Man/Beautifull Loser, 10. Turn The Page, 11. Against The Wind, 12. The Fire Down Below, 13. Her Strut, 14. Feel Like A Number, 15. Fire Lake, 16. Betty Lou`s Gettin Out Tonight, 17. We`ve Got Tonight, 18. Brave Strangers, 19. Night Moves, 20. Ramblin Gamblin Man, 21. Katmandu, 22. Rock And Roll Never Forgets, 23. Let It Rock


Live Boston 1977
Live Boston 1977
Preis: EUR 16,29

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein starkes Stück, 16. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live Boston 1977 (Audio CD)
Die Rezension bezieht sich nur auf das Konzert Live Boston 1977.
Das Konzert fand am 21.3.1977 in der Bostoner Music Hall statt und war bisher nur als Bootleg zu bekommen. Hätte es dieses Bootleg nicht gegeben, gäbe es wahrscheinlich kein Live Boston 77. Einige Quellen sprechen von einem FM Broadcast und andere von einer sehr guten Audience Aufnahme. Ein Blick in das beiliegende Booklet würde Klarheit schaffen. Ein Booklet? Fehlanzeige. Vorhanden ist ein Faltblatt mit zwei gleichen Bildern vorn und in der Mitte, sowie die Trackliste auf der Rückseite. Eine Enttäuschung.
Die Trackliste war in sofern interessant, weil 8 Titel darunter sind, die auf der Live Bullet von 1976 nicht vertreten waren. (Aufgenommen am 4/5.9.1975 in der Cobo Hall, Detroit) Diese 8 Titel waren der Ausschlag für den Kauf der Live Boston, denn es gibt aus den Siebzigern nicht viel brauchbares an offiziellen Live- Veröffentlichungen. Live In America'74/Get Out In Denver vom 8.7.74 waren vom Sound her nicht besonders.
CD eingelegt und mit Rock`N`Roll Never Forgets geht's los. Nanu, ein wenig leise, aber nach einer Minute pendelt sich die Lautstärke ein. Bob Seger zieht ein klasse Konzert ab. Rau, kräftig und voller Herzblut unterstützt von einer gut aufgelegten Silver Bullet Band. Stark: Ramblin`Gamblin`Man und das nachfolgende Heavy Music. Er geht auf das Publikum zu und bedankt sich mehrmals.(Thank You Boston). Als sich die CD mit Night Moves dem Ende nähert, könnte es so weiter gehen. Nach dem abrupten Ende von Night Moves werde ich stutzig, denn es ist ja noch Platz auf der CD für das Abfeiern eines wohl tollen Abends. Ein wenig Recherche und die Gründe waren gefunden. Das Label Plastic Soho besitzt die Dreistigkeit, den letzten Titel des Konzertes: Let It Rock Medley, zu streichen. (Das Intro fehlt auch) Ein starkes Stück. Wenn man auf die Rückseite der CD-Hülle schaut und liest: This CD is not for sale in North America, sagt das alles. Nach dem Motto: Die Fans in Europa sind eh zu blöd. Die merken das nicht.
Was bleibt?
Ich glaube, dass Bob Seger keinen Einfluss auf diese Veröffentlichung gehabt hat, sowie die traurige Gewissheit, dass die Musikindustrie mit uns Fans macht, was sie will.
Die Hoffnung, dass Bob Seger die Schatzkammer aufmacht und wie andere Künstler (z.B. Bob Dylan mit seiner Bootleg Serie) seine Konzerte veröffentlicht.
Fazit: 3,5 Sterne für den Sound (in fachmännischen Händen wäre er noch besser ausgefallen) und keinen für die Aufmachung und Kürzung der Live Boston 1977. Macht 2 Sterne.


On Air - Live at the BBC Volume 2
On Air - Live at the BBC Volume 2
Preis: EUR 13,99

17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade eigentlich, 13. November 2013
Rezension bezieht sich auf: On Air - Live at the BBC Volume 2 (Audio CD)
Von 89 verschiedenen Titeln (inklusive der Variation From Us to You) gibt es 275 Aufnahmen. Davon sind 56 Titel auf der Vol.1 und 22 bisher unveröffentlichte auf der hier rezitierten Vol. 2. Drei wurden auf der EP Baby It`s You und einer auf der Anthology 1 veröffentlicht. Bleiben 7 übrig. Davon sind drei Fremdkompositionen: Dream Baby, wurde am 8.3.1962 und Besame Mucho sowie A Picture of You am 15.6.62 noch mit Pete Best am Schlagzeug im Rahmen Teenagers Turn- Here We Go" gesendet.
Die anderen vier sind Lennon/McCartney- Kompositionen: I Call Your Name, I Schould Have Known Better, I`m Happy Just to Dance with You und The Night Before. Schade dass die 7 Titel nicht den Weg auf dieses Album gefunden haben, stattdessen gibt es einige Überschneidungen.
Einige Jingles wurden, wie auch der Titel Tie Me Kangaroo Down, Sport mit Rolf Harris, (wobei die Beatles als Backround Sänger ihren Spaß hatten), ebenfalls aufgenommen.
Die fehlenden Titel sind das eigentliche Manko dieser Vol. 2. Stattdessen viel Gelabere und gut 30 Minuten Interviews.
Unter dem Label Great Dane Records wurden 1993 die kompletten BBC Sessions (9 CD) veröffentlicht. Warum wurde auf dieses Material nicht zurückgegriffen? Und ein Blick auf YouTube hätte den Machern dieser Doppel- CD die Augen geöffnet, denn alle fehlenden Titel stehen im Netz.
22 unveröffentlichte Titel sprechen für die On Air- Live At The BBC Volume 2, aber es wäre mehr drin gewesen. Schade eigentlich.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 26, 2015 11:29 AM CET


Last Licks Live: The Rooftop Concert
Last Licks Live: The Rooftop Concert

12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Bootleg, warum nicht?, 13. September 2013
Das Album Last Licks Life: The Rooftop Concert" wurde von meinen Vorrezensionisten ausführlich besprochen.
Ein Bootleg ist so lange ein Bootleg, bis es vom Interpreten in die Legitimität versetzt wird. In der Regel wurde ein Bootleg von der originalen Quelle als Soundboard- oder Audicienceaufnahme mitgeschnitten, und keiner Nachbearbeitung (Mastering) unterzogen.
Viele Interpreten erkennen seit längerem den Wert der Bootlegs und veröffentlichen diese auch unter der Bezeichnung Bootleg.
Bestes Beispiel ist Bob Dylan: Mit Another Self Portait The Bootleg Series" ist er bei Vol. 10 angekommen.
Neil Young sprach, als er A Treasure" veröffentlichte, von einem Schatz, den er geborgen habe. Er war aber nicht mutig genug, den vollständigen Mitschnitt eines Konzertes zu veröffentlichen. Schade eigentlich, denn mit Austin City Limits" vom 25.9.1984 gibt es ein Bootleg in Soundboard-Qualität.
Andere sind einen anderen Weg gegangen und haben gleich Platz für die Bootleger in einer Ecke der Bühne geschaffen. Greatful Dead sind trotzdem reich geworden und diese Aufnahmen finden jetzt in der Dick`s Picks Reihe ihren Platz.
Eine Zeit lang wurden Bootlegs ganz legal unter dem Label Swingin Pig verkauft. Ihr größter Deal war der digitale Mitschnitt des Atlantic City 89" von den Rolling Stones, das damit wohl am meisten verkaufte Bootleg.
Kommen wir nun zu den Beatles.
Unverständlich, dass Paul und Ringo nicht die Archive öffnen. Ansätze sind z.B. mit der Anthalogy- Reihe vorhanden, aber gerade von den Beatles gibt es noch andere Mitschnitte in hervorragender Qualität. Bestes Beispiel sind die bei Swingin Pig erschienenen Ultra Rare Trax" Vol. 1-6, sowie Vol.7 und 8 von Genuine Pig und die Alternate- Studioalben. Livemitschnitte der ersten Stunde, die nicht im Gekreische der Fans untergehen, sind Mangelware. Gut, dass es Bootlegs gibt. Live In Paris 1965" enthält 2 Shows vom gleichen Tag.
Von den BBC Sessions gibt es offiziell Live At The BBC" als Bootleg, From Us To You" (Swingin Pig) und die komplette Variante bei Great Dane und Yellow Dog in mittlerer bis hervorragender Qualität. Erwähnen möchte ich noch den Radiomitschnitt The Swedish Radio Show".
Viele Bootlegs sind von schlechter Qualität, aber die Perlen darunter müssen an das Licht der Öffentlichkeit. Als Fan der ersten Stunde wird man nicht jünger.


Some Girls (Remastered) Deluxe Edition (+ 12 unveröffentlichte Songs)
Some Girls (Remastered) Deluxe Edition (+ 12 unveröffentlichte Songs)
Preis: EUR 12,97

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Idee, schlecht umgesetzt, 9. Februar 2013
Meine Rezension bezieht sich ausschließlich auf die Umsetzung der "Bonus CD" und nicht auf das Album Some Girls an sich.
In den Rezensionen wird viel darüber geschrieben, ob die zusätzlichen Titel zum Album passen oder nicht. Hier handelt es sich um Songmaterial, dass in den Pathe Marconi Studios Ende 1977/Anfang 78 um die Entstehung des Albums Some Girls aufgenommen wurde.
Über die Titelauswahl lässt sich bei der Anzahl von Songs streiten. Auf der CD ist noch viel Platz, so hätte noch einiges mehr darauf gepasst.
Grundsätzlich erst einmal eine gute Idee. Als Stones Fan ist man froh, neues Altes zu hören.

Ich kann die Rolling Stones aber nicht verstehen. Wenn man schon die Archive öffnet, sollte man nicht so dilettantisch vorgehen wie sie. Entweder waren schlechte Berater am Werk oder die Stones wissen nicht, was ich mir als Fan unter unveröffentlichten Songs vorstelle.
Erst einmal singt man keine Titel neu ein. Wer ist denn bloß auf die Idee gekommen, dass Mick Titel nachgesungen hat? Ich hoffe, nicht er selbst.

Der zweite Knackpunkt ist die Titellänge.
Warum werden Titel gekürzt, bzw. nicht als lange Version veröffentlicht?
Bestes Beispiel: Der wirklich richtig gute Song "Do You Think I Really Care?" ist 6:05 Minuten lang und nicht 4:20. Der längere Instrumentalteil fehlt. Das gleiche gilt für "No Spare Parts" mit 4:32 Minuten anstatt 6:10. Die längere Version von "Claudine" hat eine Spieldauer von 7:33 Minuten.
Ganz gravierend ist die Kürzung bei "Petrol Blues". Der Song wurde mit einer Länge von 3:47 Minuten eingespielt und hat auf der CD nur eine Länge von 1:35.
Nachzulesen in der "The Rolling Stones Bootlegs database" - List Songs ([...]).

Was hätte noch auf die CD gepasst (gehört)?
Für mich hätte "Hang Fire" mit 6:19 Minuten und "Everythink Is Turning To Gold" (4:28) die Auswahl gut ergänzt.
Ferner hätte eine alternative Version eines Songs des Albums Some Girls der CD gut gestanden. Mein Favorit wäre "Beast Of Burden" (9:32) von den Woodstock Rehearsals 78 zur Vorbereitung der US Tour gewesen. Für alle die Keith Richards Gesang mögen, hätte sich ferner der Song "Run Rudolph Run" von 1976 (3:18) angeboten.
Bei einer so lieblosen Veröffentlichung bleibt der Verdacht der Geldschneiderei.

Für uns Fans bleibt nur die Hoffnung, dass in der Zukunft eine sonst gute Idee besser umgesetzt wird. Deshalb nur 2 Sterne.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 17, 2015 1:29 AM MEST


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