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Rezensionen verfasst von
KWiNK "-kwink-"

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Nicht totzukriegen: Roman
Nicht totzukriegen: Roman
von Claus Vaske
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

1.0 von 5 Sternen Nein. Sorry. Gar nicht., 19. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Nicht totzukriegen: Roman (Taschenbuch)
Ich bin zufällig über dieses Buch gestolpert und nein. Keine Empfehlung. Eher eine Warnung: Es ist weder witzig, noch nachvollziehbar, noch in irgendeiner Weise befriedigend.

Nicole vermutet bei ihrem Mann Tom eine Affäre und bringt ihn um. Mehrmals, da der feine Herr nach jedem Mord plötzlich wieder putzfidel vor ihr steht. Weshalb, wird nie erklärt. Nicht einmal im Ansatz. Es passiert einfach. Die Handlung ist also unglaubwürdig - ebenso leider die Figuren. Obwohl wir den Plot durch Nicoles Augen erleben, wird ihr plötzlicher und heftiger Umschwung ins Mörderische nicht nachvollziehbar gemacht (zumal die Affäre lange eine unbewiesene Vermutung bleibt) und auch später wechselt die Figur ständig die Richtung. So ziemlich alle anderen Figuren bleiben Abziehbildchen ohne Tiefe. Wenn wenigstens der Humor stimmen würde... aber nicht mal das ist gegeben, es gibt kaum richtige Pointen und die lustigen Situationen sind kaum wirklich lustig.

Dieses Buch sollte man nicht mal geschenkt nehmen und wenn man es geschenkt bekommt, lohnt sich die Zeit nicht, es zu lesen. Abstand halten!


Original Samsung Stereo In-Ear Headset EHS-44 schwarz passend für Samsung i9100 Galaxy S2
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Wird angeboten von Sorze
Preis: EUR 3,74

2.0 von 5 Sternen Schlechter Klang, gehen schnell kaputt, 26. August 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Das waren die dritten und wahrscheinlich letzten Samsung In-Ears, die ich mir geholt habe.
Als die Ersten, die mit meinem Telefon mitgeliefert wurden, an einem Wackelkontakt IM Klinke-Stecker erkrankten, dachte ich mir noch: Kann ja mal vorkommen. Als den Zweiten nach wenigen Monaten dasselbe passierte, wurde ich stutzig. Die letzten waren ein Gelegenheitskauf, weil sie mir sehr günstg auf Amazon angeboten wurden, als ich sowieso gerade ein paar Dinge bestellte. Schon nach wenigen Wochen war der Knopf mit Mikrofon kaputt, sendete unberechenbare Befehle ans Telefon, brach Musikstücke ab, legte einfach auf... nicht mehr zu benutzen.

Hinzukommt, dass ich zur Überbrückung Ohrhörer anderen Fabrikats verwendete und obwohl die Geräuschdämmung nach außen wesentlich schlechter ist, war der Klang dort viel klarer. Die Samsung In-Ears sind doch ziemlich dumpf und schlucken viele Bässe.

Fazit: Mit teureren In-Ears von versierteren Anbietern ist man besser beraten.


Willkommen im Club (STANDARD VERSION - 24seitiges Booklet)
Willkommen im Club (STANDARD VERSION - 24seitiges Booklet)
Preis: EUR 6,99

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MIA.s bestes Album seit "Hieb & StichFEST", 29. September 2008
Als MIA.-Fan ist man natürlich voreingenommen - gegenüber den neueren Alben der Band gewöhnlich negativ, seit sie sich nach dem genial eigensinnigen ersten Album mehr und mehr dem Pop zuwenden. Aber nach dem mir persönlich zu uneinheitlichen "Stille Post" und dem streckenweise vielleicht etwas zu verspielten "Zirkus" legen MIA. ein Album vor, das wirklich unerwartete Qualitäten bietet: Es ist tanzbar, nimmt einen mit und das Überraschendste: Es ist düster!

Nach "Stille Post", wo sie auch nur noch in Ansätzen vertreten war, wich die Wut als Emotion aus MIA.s Musik und wurde durch einen verkopfteren und verherzteren Umgang mit Ablehnung und Enttäuschung ersetzt. "Willkommen im Club" nimmt diese Erfahrungen in sein Innerstes auf. Wo "Zirkus" noch glockenklar und offen daherkam, ist der "Club" deutlich hintersinniger. Angefangen beim Opener "Kapitän", ein Liebeslied darüber, die Welt aus anderen Perspektiven zu sehen. Gleichzeitig sind die Strophen aber angefüllt mit drängenden Disharmonien, irgendwas stimmt hier gar nicht und der Text verstärkt noch das Gefühl mit den Strand-Metaphern - die See ist unruhig, ein Sturm naht.

Insbesondere "Mausen" verkörpert diese Düsternis. "Die Katze lässt das Mausen nicht", "Lass deine Monster frei" - ein Sinn von Unwohlsein, sogar Gewalt, steht im Hintergrund. Diese Zeilen und die hervorragende Instrumentalisierung transportieren fundamental traumatische Selbsterfahrungen. Selbst das wohl direkteste Liebeslied, das abschließende "Die Aussicht", hat nichts mit grünen Wiesen, Schmetterlingen und Blümchen à la "Uhlala" zu tun, eher mit einem engen, langsamen Tanz im Zwielicht, ein glückliches Ankommen in der Dunkelheit.

Sie können sich vorstellen, wie enttäuscht ich war, als ich das offizielle Musikvideo zur Vorab-Single "Mein Freund" sah. Wieder lächelt Mieze unbekümmert sanft in die Kamera während sie singt, was eigentlich ein dramatischer Text von einem Menschen ist, der sich von seinen Dämonen einholen lässt. Es bleibt zu hoffen, dass die Band für zukünftige Singles die Düsternis ihrer neuen Schöpfung anerkennt und mit mehr Mut unheimlichere Videos schafft. Denn das Album hat ein düsteres Herz und das aber am rechten Fleck. Es ist MIA.s selbstsicherstes, einheitlichstes und zweifellos bestes Album seit "Hieb- & StichFEST" und musikalisch das beste, was ich von der Band seit der "Was es ist"-EP gehört habe.


Let's Pretend We're Going
Let's Pretend We're Going
Preis: EUR 18,43

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen TimTim ist da!, 1. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Let's Pretend We're Going (Audio CD)
Er hat sich ja ein wenig Zeit gelassen, den Traum vom eigenen Album zu erfüllen. Nun ist es da, aber das tönt er nicht groß raus. Auch aus welchen anderen Berliner Erfolgsformationen (in der Regel Bands, die deutlich LAUTER sind, als das hier) man den jungen Gitarrenspieler kennen könnte, schreit er nicht hinaus. Einzig die Danksagungen verraten, wer seine sonstigen Kollaborateure sind.
Rausgeschrien wird sowieso nichts. "Let's Pretend We're Going" ist ein entspanntes Reisealbum für jene Reisen, die man daheim zurückgelehnt im Sessel erlebt. Hier und da klingt noch das Experiment durch, ein Sound der so klingt, als sei er beim Ausprobieren in den Song geraten oder eine Komposition, die ein wenig zufällig anmutet. Dann überrascht TimTim mit einer warmen, behutsamen Stimme, die auf der CD viel besser rüber kommt, als man sich das vielleicht vorstellt, wenn man sie hauptsächlich von Gesprächen mit ihm und aus Interviews kennt. Manchmal jagt er sie durch den Computer und hört sich plötzlich wie das uneheliche Kind von Neil Tennant und Brian Molko an. Nett! Die Gitarrenriffs, insbesondere in "Patron St. of the Bad Comedians", versöhnen dann sowieso mit allen elektronischen Experimenten, die man noch als solche zu erkennen meint.
Es ist verhältnismäßig deutlich ein erstes Album, aber irgendwie ist es gerade diese Tatsache, die es so sympathisch macht. Sogar für mich, der sonst weniger ruhige und chillige Musik hört und eher die lauten Töne von TimTims anderen Bands bevorzugt. Es ist einfach die ideale Entspannungsmusik und - ganz davon abgesehen - funktionieren die "Gedankenreisen", um die es laut Albuminfo geht, tatsächlich.
Ich möchte nicht behaupten, TimTim gehöre die Zukunft, aber das erste Album punktet und darauf kommt es erst mal an.


Bowling For Columbine [VHS]
Bowling For Columbine [VHS]
VHS

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Journalistisch fragwürdig... Aber WICHTIG!!!, 3. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Bowling For Columbine [VHS] (Videokassette)
„Warum geschehen Dinge, wie das Massaker in der Columbine High School vor allem in Amerika?" fragt sich der Macher von "Roger & Me" und beginnt mit seinem Kamerateam der amerikanischen Gesellschaft auf den Zahn zu fühlen, in der mehr als 25 Millionen registrierte Schusswaffen verbreitet sind und wo es jährlich mehr Todesopfer durch Kugeln gibt als in jedem anderen westlichen Land. Er spricht mit Vertretern der Waffenindustrie, mit Schülern der Columbine Highschool, mit Waffenvereinen und am Ende sogar mit Charlton Heston, dem legendären Schauspieler und Vorsitzenden der US-Waffenlobby, selbst. In der bunten Riege der Gesprächspartner sind allerdings Schockrocker Marilyn Manson und South Park-Erfinder und Columbine-Absolvent Matt Stone noch unter denen, deren Beiträge den meisten Sinn machen.
Mr. Moore findet in jeder Antwort eine neue Frage und meistens ist es genau die richtige. Er schafft eine so provozierende wie witzige Abrechnung mit der amerikanischen Waffenkultur, die dann am schlechtesten ist, wenn er versucht ohnehin bestürzende Umstände zusätzlich zu emotionalisieren. Auch sind seine Interviewmethoden nicht immer lupenrein, zumal er ablehnende Reaktionen mancher ihm unsympathischer Leute direkt provoziert.
Aber dennoch kann er immer wieder die Zuschauer mit Humor und Ironie angesichts des Elends bannen und schafft es, einige furchtbare Zusammenhänge herzustellen. Wahrscheinlich der wichtigste amerikanische Film seit "Schindlers Liste"!


Kein Titel verfügbar

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ostalgischer Zauber zum Schmunzeln, 29. März 2003
Man sollte sich schon ein wenig mit der Geschichte der DDR und gerade der Wende auskennen, um die historischen Abläufe nachvollziehen zu können, denn diese behandelt das Drehbuch mit unglaublicher Hingabe und Liebe. So sehr das System des „anderen" Deutschlands verurteilt werden muss, das Lebensgefühl der Leute löst selbst bei ewigen Wessis Ostalgie aus. Auch die typischen Ost-Produkte - Spreewald Gurken, Vita Cola - ringen jedem ohne Schwierigkeiten ein Schmunzeln ab. Dennoch ist der Fokus mehr auf dem Drama, wofür sich die fantastische Frau Saß mit ihrem sensiblen Spiel auch sehr verdient macht, während aber auch Herr Brühl ein weiteres Mal zeigt, weshalb er als bester deutscher Jungschauspieler gilt. Dazu noch in weiteren Rollen der unvergleichliche Michael Gwisdek als Ex-Schulleiter Klapprath und ein wunderschön eingefangenes Berlin (mit Trabbis und fliegenden Lenin-Statuen) und der Zauber ist perfekt, auch wenn der komische Anteil häufig der Sentimentalität zum Opfer fällt.


Kein Titel verfügbar

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Langsam wird's spannend..., 7. Oktober 2002
Regisseur M. Night Shyamalan lässt sich viel Zeit damit, die Handlung zu entfalten und die einzelnen Szenen voranzutreiben. So steigt zum Ende hin die Spannung und das Grauen über das Ungewisse ins Unermessliche, allerdings bedeutet das auch für Mel Gibson, seine Rolle sehr langsam, schwerfällig und schleppend zu gestalten. Aber bis zum zerreißend spannenden Ende merkt man dann doch wieder, dass Meister ihres Fachs am Werk sind, die genau wissen, wie sie ihre Zuschauer in Angst und Schrecken versetzen können und sich dennoch hin und wieder kleine humoristische Einlagen erlauben dürfen und das Alles ohne immer direkt zu erschrecken (obwohl das natürlich auch - und wie!). Wer das wohlige Kribbeln bei der Unsicherheit über die höheren Wesen in "2001: Odyssee im Weltraum" genossen hat, wird diesen Film lieben.


Halfway Between the Gutter and the Stars
Halfway Between the Gutter and the Stars
Wird angeboten von Get it in a Jiffy
Preis: EUR 10,30

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sein bislang ausgefeiltestes Album, 14. September 2002
Der Grand Master der elektronischen Musik präsentiert sein bis zum heutigen Tage nachdenklichstes und am tiefsten empfundenes Album. Dabei macht er klare Bekenntnisse zur Soul und Funkmusik, arbeitet bei "Weapon of Choice" (das geniale Video von Spike Jonze mit Christopher Walken nicht verpassen!!) sogar mit Funklegende Bootsy Collins zusammen und bringt zwei Tracks mit der rauchigen Stimme Macy Grays.
Norman "Fatboy Slim" Cook gibt geschliffene Töne, baut Emotionen auf, hält den Hörer in seinem Bann, lässt ihn mal sanft wieder los, nur um ihn durch den Aufbau neuer Spannung wieder in den Musikrausch zu binden.
Das Album enthält zwar viele grandiose Einzeltracks (das atemlose "Ya Mama" oder das himmlische "Sunset (Bird of Prey)" mit einem Voicesample von Doors-Sänger Jim Morrison), ist aber auch ein berauschendes Gesamtwerk, das jedes mal wieder ein 70-minütiges Erlebnis beschert, wenn man die Platte von vorne bis hinten durchhört.
Eine CD, die nicht alt werden wird. Slim hat die Partywelt nicht verlassen, er hat nur angefangen, darüber nachzudenken. Und dieses ist nur ein Teil einer Entwicklung, die sich fortsetzen wird und mit dem nächsten Album noch fantastischer zu werden verspricht.


Kein Titel verfügbar

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Solche Filme will man sehen - danke., 6. September 2002
Hugh Grants Verhalten im Finale ist nicht wirklich nachzuvollziehen. Das war die Kritik, denn ansonsten stimmt an dieser wundervollen, kleinen Außenseiterkomödie nach Nick Hornbys Buch (der neben Grant, Robert DeNiro und ein paar anderen Gentlemen auch produzierte) fast alles. Vor allem Hugh Grant verdient sich in seiner bisherigen Karriere verlorenen Respekt zurück. Anstatt die ganze Zeit zu stolpern und zu stottern, spielt er Will, einen Macho, der die Kontrolle, die er über sein Leben hat, liebt und deswegen seine Unabhängigkeit und seelische Einsamkeit hütet. Dann begegnet er Marcus, der unter seiner eigenen, ungewollten Einsamkeit leidet. Die Darstellung von dem Newcomer Nicholas Hoult greift hervorragend in Grants abweisendes Versteckspiel mit seinen eigenen Bedürfnissen und in die Verschrobenheit von Toni Collettes Rolle der Mutter. Die amerikanischen Weitz-Brüder spielen gekonnt in das Herz der englischen Gesellschaft, experimentieren mit verschiedenen sehr einfallsreichen Kameraeinstellungen und liefern damit einen Film ab, der so einfühlsam wie zauberhaft ist. Danke.


Spider-Man [VHS]
Spider-Man [VHS]
VHS
Wird angeboten von eifel-dvd-vhs
Preis: EUR 4,11

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Superheldenspektakel mit Klasse, 10. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Spider-Man [VHS] (Videokassette)
Das Kinoerlebnis des Jahres 2002 ist zwar wieder eine aufgeblasene Special-Effects-Schleuder, steht und fällt aber mit dem Regisseur, den Darstellern und dem (leider manchmal etwas holprigen) Drehbuch. Tobey Maguires Stärke ist es, eben kein Superheld zu sein, sondern unter seinem Kostüm ein unsicherer, verletzlicher Teenager zu bleiben, was dem Charakter unerwartete Tiefe und Glaubwürdigkeit verleiht. Willem Dafoe, als Wissenschaftler und Millionär Osborne, der mit seinem Alter Ego, dem Grünen Goblin, kämpft, hat es nicht so gut getroffen; der schizophrene Part verlangt ihm manchmal etwas viel ab und er gibt nur NOCH mehr. Und Kirsten Dunsts M.J. ist eine etwas unzeitgemäße Opferrolle, die sie allerdings mit Bravour verkörpert, bis zu dem unzumutbaren Monolog am Ende. Bis dahin probiert der Film sich einige lustigere Klischees an und spielt mit dem Humor, den Peters unerwartete Kräfte bewirken oder auch nur ein Grüner Goblin, der trotz seines unhandlichen Kostüms versucht cool auszusehen. Spaß und Spannung à la Hollywood mit guten Variationsmöglichkeiten für die Fortsetzungen (zwei sind bereits geplant). Ansehen empfohlen.


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