Profil für Saruman > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Saruman
Top-Rezensenten Rang: 20.362
Hilfreiche Bewertungen: 380

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Saruman

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11
pixel
Dark Fall Lost Souls
Dark Fall Lost Souls

4.0 von 5 Sternen Sehr gruseliges Spiel mit sehr gruseligen Sprechern, 16. Mai 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dark Fall Lost Souls (Computerspiel)
"Dark Fall 3" ist eindeutig der gruseligste Teil der Reihe. Das Kulisse wurde mit sehr viel Liebe zum Detail (und sehr viel Liebe zu einer gruseligen Atmosphäre) umgesetzt. Man ist hier nahezu unentwegt einer knisternden Spannung ausgesetzt, welche aber (nach meinem Empfinden) nicht immer nur von Vorteil ist.

pro:

- sehr guter, begleitender Soundtrack
- gute Grafik mit ausgereiften Licht- und Schatteneffekten
- ausnahmslos alle Rätsel sind lösbar und fair, wenn auch stellenweise nicht allzu einfach, dafür sehr abwechslungsreich
- ausgeklügelte Gruseleffekte (plötzlich auftauchende Geister, erschreckende Kameraschwenks, sehr viele Überraschungsmomente)
- sehr gute Soundkulisse (Knarre, Knacken, Flüstern - eben alles, was dazu gehört)
- hilfreiche Spielanleitung, um vorab etwas über die Charaktere und den Nutzen der Scheren zu erfahren
- hoher Wiedererkennungswert der Spielewelt (selber Schauplatz wie in "Dark Fall 1")
- trotz selbem Schauplatz ist das stärker verfallene Hotel sehr abwechslungsreich

neutral:

- sehr langwierige Steuerung (das Umdrehen und das Anschauen von Gegenständen sind der Realität nachempfunden und daher dreht sich der Charakter nur sehr schleppend in die ein oder andere Richtung. Der Nutzen dieses Effekts liegt auf der Hand: Durch die Ego-Perspektive sieht man nie mehr als der spielbare Charakter. Dadurch kommen teils intensive Gruselmomente zustande. Wenn man aber nur einfach schnell von A nach B will oder gar nicht mehr so recht weiß, wo es nun weitergeht, dann nervt die langwierige Steuerung ungemein.)

contra:

- sehr (und wirklich sehr, sehr) schlechte Sprecher (Betonungen sind teils vollkommen katastrophal und die Stimmen passen nicht zu den Charakteren)
- schlechte Soundabmischung (stellenweise übertönt die Musik die sehr leisen Dialoge)
- Handlung ist zwar ausgereifter als in den Teilen 1 und 2, aber wird leider äußerst knapp erzählt
- parallele Handlungsstränge der Geister zum Verdichten der Gesamthandlung gibt es kaum. Dafür werden aber manche Handlungsstränge aus Teil 1 ergänzt (man sollte auf jeden Fall den ersten Teil gespielt haben, wenn man die Handlungen vollends verstehen möchte)
- sehr zweifelhafte Verknüpfung mit dem ersten Teil (dort hatte man schließlich das "Dark Fall" besiegt und alle gefangenen Geister befreit. Nun ist es aber zurückgekehrt und Erklärungen dafür gibt es so gut wie keine. Auch ist fraglich, wieso die bereits befreiten Seelen nun wieder gefangen sind
- für meinen Geschmack ist die Gruselatmosphäre teils zu dicht (das wirkt sich auch auf die Rätsel aus, für deren Lösung man teilweise ausgiebig recherchieren muss. Das macht nur beschränkt Spaß in einer durchweg gruseligen und sehr bedrückenden Atmosphäre)

Zweifellos hätte Teil 3 das Potential gehabt, den ersten Teil zu toppen. Die Atmosphäre des Hotels ist sehr viel ausgereifter und intensiver als im Teil 1. An allen Ecken lauern Gefahren. Überall fühlt man diese knisternde Spannung und das "Dark Fall", das jeden Schritt überwacht. Selbst wenn Teil 3 am selben Schauplatz spielt wie auch schon Teil 1, ist der dritte Teil ziemlich abwechslungsreich geworden. Es ist schließlich nicht einfach, einen Schauplatz wiederzuverwerten und trotzdem ein neues Spielerlebnis zu bieten. Das ist hier jedoch sehr gut gelungen. Das Design hat sich sehr logisch weiterentwickelt (die Räume sind stärker verfallen und werden teils anderweitig genutzt, aber haben weiterhin einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Die Handlung wurde leider nicht so gekonnt mit dem Teil 1 verkettet. Mir war diese Verknüpfung einfach zu unlogisch, da man im Teil 1 das heraufbeschworene Dark Fall besiegt und alle gefangenen Seelen befreit hat. Darunter auch einige Schicksale, die nun im Teil 3 wieder auftauchen und die man in Form von diversen Rätseln erneut vom "Dark Fall" befreien muss. Ohnehin ist die Handlung nicht so die Stärke des Spiels. Zwar ist die Rahmenhandlung deutlich komplexer als die der anderen Teile, aber wird in einer ähnlich kurzen Spielzeit erzählt und daher sehr knapp gehalten. Die Spielzeit ist aber trotzdem relativ lang, da die Rätsel komplexer und schwieriger sind, aber niemals unfair und durchweg lösbar. Die Frage ist eben nur, inwiefern man sich gerne auf langwierige Recherchen begibt mit der ruhelosen Gefahr im Nacken und einer eher schleppenden Steuerung, bei der die Laufwege mal etwas länger ausfallen können. Dennoch ist der Effekt eben dieser Steuerung wirklich nicht zu unterschätzen. Gleich schon im Intro werden die positiven Eigenschaften einer so genutzten Ego-Perspektive deutlich. Die Atmosphäre, die dadurch entsteht, kann mit jedem guten Horrorfilm mithalten. Dem entgegen wirken leider die katastrophalen Sprecher. Dank der miserabel betonten und schlecht gewählten Stimme blieb mir der eigene Charakter, der Inspektor, durchweg fremd. Auch die Stimmen der anderen Charaktere waren schlecht gewählt. Auch die kleine Amy konnte mit ihrer fraulich, erwachsenen Stimme kein bisschen überzeugen. Sehr sehr schade, denn Dialoge gibt es dieses Mal einige und diese sind auch immer wieder Teil von manchen Rätseln. Daher muss man sich manche Passagen wieder und wieder anhören.

So bleibt für mich ein Spiel zurück, dass sich in seinem Gesamteindruck nicht mit dem ersten Teil messen lassen kann, obwohl dieser grafisch nicht gerade ausgereift war, dafür aber eine sehr detaillierte Handlung hatte, bei der einfach alles perfekt zusammenpasste. Durch die wirklich intensive Spielatmosphäre und die relativ belanglosen Contra-Punkte fällt das Spiel aber geradeso noch "gut" aus.


Dark Fall 2: Schatten der Vergangenheit
Dark Fall 2: Schatten der Vergangenheit
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 6,43

2.0 von 5 Sternen Die Geister des Raumschiff Enterprise..., 27. April 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Was die Anspielung im Betreff gerade bei "Dark Fall 2" zu suchen hat, sei zunächst dahin gestellt. Ohnehin ist dies ein Schwerpunkt des Spiels, genau das zunächst im Verlauf der ersten Hälfte selbst herauszufinden. Spätestens aber dann ist das Adventure nur noch in sehr geringem Maße begeisternd, aber auch schon davor hält sich die "Begeisterung" sehr in Grenzen.

pro:

- gewohnt komplexe Handlung durch zahlreiche Tagebucheinträge und zusätzliche Schriftstücke (wer also nicht gerne liest, ist mit diesem Spiel nicht gut beraten)
- überzeugende Soundkulisse
- sehr einfacher, aber überzeugender Soundtrack
- alle Rätsel sind lösbar und abwechslungsreich

neutral:

- Anknüpfung an den Vorgänger "Dark Fall - Das Journal", allerdings sehr unlogisch

contra:

- sehr schlechte deutsche Sprecher! Die Betonung und Abmischung der Sprachausgabe ist dermaßen schlecht, dass Geistererscheinungen wie ganz normale Dialoge mit lebendigen Personen wirken.
- geflüsterte Soundeffekte wurden nicht ins Deutsche übersetzt
- leider immer mal wieder Übersetzungsfehler in Schriftstücken
- sehr altbackene Grafik in absolut steriler Umgebung
- manche Hotspots sind nur mit feinem und stumpfem Absuchen des Bildschirm zu entdecken
- Steuerung manchmal unlogisch (um beispielsweise in den Keller zu gehen, muss man erst mit dem Lupensymbol nach unten schauen, um in der dortigen Ansicht dann die Treppe herunterzugehen)
- Spielzeit ist ziemlich kurz
- Handlung wird spätestens ab der Hälfte sehr unrealistisch (inwiefern man bei einem Geister-Adventure von Realismus sprechen kann, sei einmal dahin gestellt, aber die hier präsentierte Handlung ist schon arg "abgespacet")
- sehr wenige Gruseleffekte an den immer gleichen Stellen --> keine Überraschungsmomente wie im ersten Teil
- viel zu viele Passagen spielen bei Tageslicht

So viele Kritikpunkte wollen natürlich auch begründet werden. Dies geht leider nicht, ohne schon einmal einen Teil der Handlung, den man erst ab der Hälfte des Spiels erfährt, vorwegzunehmen, denn Hauptkritikpunkt ist für mich eben diese: die Handlung. Wer mit den Erwartungen an das Spiel herantritt, ein ähnlich düsteres Adventure wie "Dark Fall" vorzufinden, der wird recht schnell enttäuscht werden. Wer im ersten Teil noch eine knisternd düstere Atmosphäre vorfand und in ständiger Angst vor dem Dark Fall lebte, der weiß hier zunächst gar nicht, wovor er eigentlich Angst haben soll. Zunächst ist eigentlich recht unklar, was man überhaupt zu tun hat. Man irrt auf ein paar Bildern in einer verlassenen Hafenstadt herum, bekommt schließlich den Auftrag, seine Sachen aus seiner Hütte zu holen (wo es aber nichts zu holen gibt - zumindest nicht in unserer Zeit) und setzt schließlich zum Leuchtturm über. Dieser ist auch Dreh- und Angelpunkt bis zum Schluss des Spiels. Viel zu entdecken gibt es dabei leider nicht. Das Außengelände ist ein kleinerer Felsen, auf dem der Leuchtturm steht. Auch dessen Ausnmaße halten sich sehr in Grenzen. Immerhin ist die erstmalige Entdeckung des Leuchtturms im Jahre 1912 halbwegs gruselig, wenn es da nicht speziell zu Anfang einige sehr versteckte Hotspots gäbe, die die Entdeckung sehr bald ausbremsen. Von hier aus entdeckt man schließlich einen Geheimweg, der einen in eine Höhle führt, in der etwas Mysteriöses passiert. Schlussendlich findet man sich erneut am Leuchtturm wieder, jedoch im Jahre 2004. Eine Zeitreise also? Wie auch immer: Man erkundet dort schließlich das gleiche Gelände (wenn auch als Besucherzentrum ausgebaut) erneut und schlimmer noch: bei strahlendem Sonnenschein. Gruselig wird es erst wieder auf den drei Ebenen des Leuchtturms. Die Effekte schaffen es aber bei Weitem nicht, die Atmosphäre zu halten, befindet man sich doch oft genug wieder im Schutze des Sonnenlichts. Hier kommt auch noch die grafische Schwäche des Spiels hinzu, denn was im Dunkeln ausreichend gut wirkt, entpuppt sich bei Sonnenlicht als steril und äußerst altbacken. Erst nach diesem Ausflug ins Tageslicht kommt man langsam der eigentlichen Handlung auf die Schliche. Von dort aus hat man sowohl die Möglichkeit, die Leuchtturminsel in tiefster Vergangenheit zu bereisen (auch bei Tageslicht), sowie zu einem zukünftigen Zeitpunkt. In beiden Versionen erhält man wertvolle Hinweise, die die Geistererscheinungen erklären. Letztendlich findet man etwas vor, das nur Aliens hätten toppen können - die Wirkung ist aber nicht viel anders, befindet man sich doch in der zukünftigen Version des Leuchtturms in einer Forschungsstation im Untergrund des Leuchtturms, die im Wesentlichen einem Raumschiff gleicht und Grund allen Übels ist. So ergibt sich spätestens ab der Hälfte des Spiels eine komplett andere Atmosphäre. Der vorherige Ausflug ins Tageslicht sorgt zudem dafür, dass man die düstere Stimmung des ersten Drittels bereits vergessen hat. So wird die Antmosphäre eines mittelklassigen Science-Fiction-Adventures auch nicht mehr gestört, indem hier und da mal ein Lämpchen flackert. Vor Geistern hat man hier keinerlei Angst mehr und vor der eigentlichen Hauptbedrohung am allerwenigsten. So sehnt man sich letztenendes nur noch nach dem Ende, obwohl die Spielzeit eigentlich recht kurz ist und das, obwohl Jonathan Boakes eigentlich alles dafür getan hat, die Handlung so komplex wie möglich zu gestalten. In gewohnter Manier hauchen Briefe und Tagebücher den Figuren Leben ein und präsentieren ihre Geschichten, aber auch das schlägt irgendwie fehl, da die verschiedenen Zeiten natürlich jeweils eigene Charaktere mit eigenen Geschichten haben. Die einzige Parallele ist dann bloß die Hauptbedrohnung über alle Zeiten hinweg. So erfährt man zwar zu jeder Zeit genug, aber eben nicht in dem Maße, sodass man irgendeine Bindung zu den Charakteren entwickeln könnte. Aporpos Bindung: Es ist immer wieder toll, wenn Nachfolger mit den Vorgänger-Spielen verkettet werden, damit die Handlung noch komplexer wird, aber bis auf die Studentin Polly White und das Unternehmen Hadden Industries gibt es keine Parallelen und die sind zudem sehr unlogisch ausgefallen. Wer den ersten Teil gespielt hat (der Rest sollte das hier überlesen) wird wissen, dass Polly White durch das Dark Fall umgebracht wurde, sodass "Dark Fall 2" folglich chronologisch der Vorgänger des ersten Teils sein muss. Das erfährt man auch durch ihr Tagebuch, denn sie schreibt davon, nach Dowerton zurückkehren zu wollen. Leider geben ihre täglichen Aufzeichnung aus Teil 1 darüber Aufschluss, dass sie erstmalig nach Dowerton kam und dort bis zu ihrem Tod blieb, anstatt sich mittendrin plötzlich einem anderen Projekt zu widmen. Da wäre sicherlich eine sinnvollere Anknüpfung zu finden gewesen.

Es bleibt also ein nicht zu kleiner Schuss Science-Fiction, der die anfängliche Gruselstimmung sehr bald ablöst. Danach hangelt man sich durch freundliche Bilder im Sonnenschein, begibt sich unzählige Male auf Zeitreisen zum immergleichen Schauplatz (wenn dieser auch nur zu zwei Zeiten recht identisch aussieht) und wartet eigentlich nur darauf, dass man bei der "ach so bösen Bedrohung" endlich den Aus-Schalter umlegen kann, bevor man freudig auf den Deinstallieren-Button seines PC drücken kann.


Dallmayr Tee Adventskalender, 1er Pack (1 x 62,4 g)
Dallmayr Tee Adventskalender, 1er Pack (1 x 62,4 g)
Preis: EUR 15,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr hochwertige Tees in wenig gelungener Reihenfolge, 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich aus gesundheitlichen Gründen ohnehin keine Schokoladen-Adventskalender nutzen kann, stand für mich in diesem Jahr der Entschluss fest, nach dem sehr schlechten Haribo-Adventskalender mal auf einen Tee-Kalender umzusteigen, der einem auch gleichzeitig die Adventszeit entspannter angehen lässt. Sehr positiv fällt hier das unglaublich große Format auf. Dieser Kalender schindet an der Wand doch ordentlich Eindruck, wenn es auch mehr um den Inhalt geht. Auch dieser ist an sich sehr gelungen. Die Tees sind teilweise kleine Besonderheiten und geschmacklich sehr gelungen. Bei 24 Türchen lässt sich leider nicht vermeiden, dass sich die Teesorten irgendwann wiederholen. Das fällt aber nicht sonderlich negativ auf, da man gute Tees natürlich gerne noch einmal trinkt. Etwas nachteilig ist mir jedoch die Reihenfolge der Tees aufgefallen. Es dauerte ziemlich lange, bis der erste Früchtetee darunter war. An den Tagen davor dominierten Kräutertees oder schwarze Tees. Es kam auch vor, dass mehrere schwarze Tees dicht aufeinander folgten, sodass die Auswahl insgesamt zwar gut war, aber die Reihenfolge doch eine gewisse Abwechslung vermissen ließ.


Die Säulen der Erde [Blu-ray]
Die Säulen der Erde [Blu-ray]
DVD ~ Donald Sutherland
Preis: EUR 14,97

5.0 von 5 Sternen Spannende Verfilmung voller Intrigen und Wendungen mit glasklarem Bild, 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Säulen der Erde [Blu-ray] (Blu-ray)
Mir fällt es relativ leicht, diesen Film absolut positiv zu bewerten, da ich die Romanvorlage vorher und auch nachher nicht gelesen habe. Ich werde diesen Film also als solches hinnehmen, wie er mir präsentiert wurde, auch wenn ich über einige Veränderungen informiert worden bin. Letztendlich liegt mit diesem Film aber ein unglaublich spannender Mehrteiler vor, der trotz seiner Länge nie an Tempo verliert. Ganz im Gegenteil: Man sollte sich diesen Film tunlichst konzentriert und mit wenig Ablenkung anschauen, da man sonst schnell den Überblick verlieren kann, wer zu wem hält, wer mit wem verwandt ist und wer eigentlich nun mit wem irgendwelche Intrigen spinnt. Dieses riesige Beziehungskonstrukt ist auch die größte Stärke des Films. Daraus ergibt sich eine spannende und komplexe Handlung, der man gerne bis zum Ende folgt. Zudem agieren auch sehr viele der Schauspieler absolut überzeugend. Der Film nimmt sich genug Zeit, um den Charakter der verschiedenen Charaktere zu vertiefen, ohne dabei langweilig zu werden. Ein großes Plus bietet auch der begleitende Soundtrack, der es sehr gut versteht, Spannung aufzubauen und zu halten.

Die Bluray selbst erfüllt ihre Funktion und bietet ein gestochen scharfes Bild, das keine Wünsche offen lässt. Der Sound umschallt den Zuschauer ebenfalls in einer guten Qualität. Was die Bluray jedoch schmerzlich vermissen lässt, ist jegliches Bonusmaterial, das man bei einem Film dieser Größenordnung durchaus erwartet hätte.

Dennoch ist der Film an sich in jedem Fall den Kauf wert.


Herr der Ringe Broschur XL 2013
Herr der Ringe Broschur XL 2013
von Heye
  Kalender

5.0 von 5 Sternen Abwechslungsreiche Bilder. sowie ein Poster!, 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Herr der Ringe Broschur XL 2013 (Kalender)
Viel gibt es bei einem Kalender selbstverständlich nicht zu bewerten und schon gar nicht bei einem Fan-Kalender, denn dieser erfüllt natürlich in der Regel nur eine einzige Funktion und das wird vermutlich weniger die Funktion eines Kalenders sein. Seine Hauptfunktion, jeden Monat ein großformatiges Filmmotiv aus der Trilogie zu liefern + diverse kleinere Bilder neben und unter dem Kalenderbereich erfüllt er damit ziemlich gut. Die gewählten Bilder sind sehr abwechslungsreich. Sollte es einen Fan geben, der es wagt, diesen Kalender zu beschriften, so hat er aber auch hier alle Möglichkeit dazu. Die Tagesfelder sind zwar eher kastenförmig und daher nicht allzu bequem zu beschriften, sind aber dennoch groß genug. Hier werden auch alle Besonderheien wie Feiertage und Mondstände angegeben, sodass der Kalender keinen Wunsch offen lässt. Wer mag, der findet im Mittelteil ein kleines Poster zum herausnehmen.


Wanderkarte Rothaarsteig Blatt Nord und Blatt Süd: Maßstab 1 : 50.000
Wanderkarte Rothaarsteig Blatt Nord und Blatt Süd: Maßstab 1 : 50.000
Preis: EUR 11,00

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte und vor allem offizielle Wanderkarte des Rothaarsteigs, 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch wenn der Rothaarsteig als einer der "Top Trails of Germany" nahezu perfekt ausgeschildert ist, empfiehlt es sich dennoch, bei Wanderungen eine Wanderkarte dabei zu haben, gerade auch wenn man die Zuwege nutzen möchte/muss. Selbst diese sind zwar besser ausgezeichnet als so mancher normale Wanderweg in Deutschland, aber zwischendurch gelangt man durchaus mal an Kreuzungen, an denen der weitere Verlauf ohne Karte unklar wäre oder nur vermutet werden könnte. Selbst wer den Rothaarsteig professionell begeht (also etappenweise am Stück) wird um die Nutzung mancher Zuwege nie ganz herum kommen, da der Rothaarsteig hauptsächlich abseits der Dörfer über den Rothaarkamm verläuft. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es meist nur in den Dörfern. Alle Gelegenheitswanderer, die eine Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr planen, kommen um die Zuwege ohnehin nicht herum und genau hier liegt die Stärke dieser Wanderkarte: Nicht nur der Rothaarsteig an sich ist klar erkennbar eingezeichnet und entsprechend rot hinterlegt, sondern ausnahmslos alle Zuwege sind klar erkennbar eingezeichnet und entsprechend gelb hinterlegt. Der Maßstab dieser Karte ist völlig ausreichend, um alle Kreuzungen klar zu erkennen und um den Wegverlauf noch gut nachvollziehen zu können. Schwierig wird es nur an absoluten Ballungszentren verschiedener Wanderwege, wie dem Kahlen Asten. Aber wie gesagt: Der Rothaarsteig ist so gut ausgezeichnet, dass man im Prinzip keine Karte bräuchte. Bei den Zuwegen sind wir auf allen Etappen im letzten Jahr (19 Einzeletappen) jedoch auf drei unklare Wegpunkte gestoßen, bei denen die Karte eine sehr gute Hilfe war. Der Detailgrad der Karte ist nämlich ziemlich hoch, was man von einer Karte in diesem Maßstab nicht immer sagen kann. Man kann sich schnell anhand von Straßen, Kreuzungen, Siedlungen, Kirchen, touristischen Zielen, usw. orientieren. Alles ist exakt eingezeichnet, ohne dabei unübersichtlich zu wirken. Es gibt Karten im gleichen Maßstab, die wären kaum zu gebrauchen. Was der Rothaarsteig-Verein mit dieser Karte abliefert, ist nahezu perfekt. Apropos perfekt: Selbst das Straßennetz ist ausreichend gut eingezeichnet, sodass man die Wanderkarte sogar als Straßenkarte nutzen kann, um zu seinem gewünschten Wanderparkplatz zu gelangen. Darüber hinaus ist man auch nicht gezwungen, immer nur den Rothaarsteig oder seine Zuwege zu nutzen. Es sind auch alle fremden Wanderwege (aber nur alle Fernwanderwege) eingezeichnet, von denen es im Rothaargebirge, bzw. Westerwald jedoch so viele gibt, dass sie teilweise eine gute Alternative darstellen, um in naheliegende Dörfer und Städte zu gelangen oder schlichtweg einen Rundweg zu bestreiten, da es auf dem Rothaarsteig einige Punkte gibt, die nicht mit dem öffentlichen Nahverkehr angefahren werden können, sodass man als Gelegenheitswanderer dann gezwungen ist, zu seinem Auto zurückzukehren. Fremde Wanderwege bieten da eine gute Alternative, um nicht den gleichen Weg zurückgehen zu müssen. Als wäre das noch nicht genug, ist der Kartenausschnitt so großzügig gewählt, dass man auch komplette Wanderungen ganz abseits des Rothaarsteigs planen könnte, die rechts und links des Rothaargebirges liegen. Diese Karte bietet unglaublich viele Möglichkeiten. Einziger Kritikpunkt ist, dass der Rothaarsteig auch ein paar Rundwege bietet, die über eine schwarze Markierung verfügen. Diese Rundwege werden zwar perfekt ausgezeichnet, aber weder die Karte, noch die Homepage des Vereins gibt darüber Aufschluss. Viel mehr wundert man sich beim Wandern plötzlich über eine schwarze Markierungen an einem Baum, die vom Rothaarsteig abzweigt und mit der man nichts anfangen kann. Hierbei handelt es sich um Sonderetappen, die an einer bestimmten Stelle vom Hauptweg abzweigen, um bedeutende Orte oder wichtige touristische Punkte mitzunehmen und die später auf den Hauptweg zurückkehren. Schade, dass diese Informationen auf der Karte fehlen, sodass man weder eine Ahnung bekommt, wie weit ein solcher Rundweg wäre, noch wie lohnenswert dieser wäre.


Alice In Wonderland
Alice In Wonderland
Preis: EUR 16,54

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr eingängiges Leitthema, aber darüber hinaus kaum eine Besonderheit, 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alice In Wonderland (Audio CD)
Nach dem Schauen des Films war für mich klar, dass ich mir diesen Soundtrack zulegen möchte und bei Komponisten wie Danny Elfman, die für mich Garanten für einen guten Soundtrack sind, höre ich mir auch selten (oder nur stichprobenartig) die Hörproben an. Ab und zu kann sich das - wie hier geschehen - als kleine Enttäuschung entpuppen. Das unglaublich gute Alice-Thema ist absolut einprägsam und bietet eine klare Ohrwurmgefahr. Dass dieses Thema einen Großteil des Soundtracks ausmachen würde, war bereits beim Anschauen des Filmes klar, aber dass das Thema an sich so gering variiert und bei viel zu vielen Stücken wieder und wieder anklingt, kam etwas unerwartet. Wie auch immer: Das an sich ist eigentlich nicht das Störende, denn das Alice-Thema ist eine der schönsten Melodien in der weiten Welt der Soundtrack-Melodien und hier hat Danny Elfman ganz klar ein Meisterwerk abgeliefert. Viel mehr enttäuschen wird der Soundtrack eigentlich erst, wenn er sich vom eingängen Alice-Thema entfernt. Andere Stücke lassen klare Melodien schmerzlich vermissen. Es ist sogar so, dass ich bis auf das Alice-Thema und die zahlreichen Reprise kein Stück benennen könnte, dass dem Leitthema auch nur ansatzweise das Wasser reichen könnte. Zwischendurch klingen mal Ansätze einer guten Melodie an, aber die meisten anderen Stücke können nahezu vernachlässigt werden und über die gesamte Dauer des Soundtracks fangen diese sogar an, sich irgendwie lästig anzufühlen; vor allem im letzten Drittel des Soundtracks. Das wundervolle Alice-Thema weckt Erwartungen, die ein Großteil des restlichen Soundtracks einfach nicht erfüllen kann. Nachdem zu urteilen, was Danny Elfman mit dem Leitmotiv kreiert hat, denke ich, wäre bei den übrigen Stücken deutlich mehr drin gewesen.


Der Glöckner von Notre Dame
Der Glöckner von Notre Dame
Preis: EUR 5,99

5.0 von 5 Sternen Ein bombastisches und vielseitiges Film-Musical, 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Glöckner von Notre Dame (Audio CD)
Der Komponist Alan Menken zählt ohnehin zu meinen Lieblingskomponisten, was allerdngs nicht heißt, dass es an seinen Soundtracks nichts auszusetzen gäbe. Mit "Der Glöckner von Notre Dame" hat er jedoch ein Gesamtwerk abgeliefert, an dem es bei bestem Willen gar nichts auszusetzen gibt. Die Musik ist über den gesamten Soundtrack hinweg bombastisch und was bei Alan Menken nicht typisch ist: auch alle Stücke ohne Gesang sind melodisch unheimlich ausgereift und fügen sich zwischen den Gesangseinlagen perfekt ein! Daraus ergibt sich ein unglaublich abgerundeter Soundtrack. Die untermalenden Stücke von bestimmten Filmszenen verstehen es perfekt, die Handlung wiederzugeben, selbst wenn man diese aus dem Film nicht mehr im Detail im Kopf hat. Die Stücke sind eigenständig genug, damit man sich anhand der Melodie ganz eigene Bilder vorstellen kann und so sollte ein guter Soundtrack aussehen. Die Stärke liegt natürlich unangefochten bei allen Musical-Passagen mit Gesang. Die deutschen Sprecher, bzw. Sänger machen ihre Arbeit wirklich perfekt. Man hat nie das Gefühl gesanglich im Vergleich mit dem Original etwas zu versäumen. Die Stimmen der deutschen Sänger können sehr gut mit dem bombastischen Klang der Instrumente mithalten, wobei auch gefühlvolle Gesangseinlagen perfekt rüberkommen. Sehr auffallend an diesem Soundtrack ist die Auswahl der Instrumente, die Alan Menken getroffen hat. Viele der Stücke werden mit choralem Gesang in lateinischer Sprache getragen und es kommen Glockenklänge und Orgeln zum Einsatz und das zentrale und sehr überzeugende Leitthema von Notre Dame wird in sehr vielfältiger Weise immer wieder aufgegriffen. Dieser Soundtrack ist dermaßen ausgereift, dass ich ihn mir meistens mehrmals hintereinander anhöre und diese Ehre können nicht viele Soundtracks für sich beanspruchen. Klare Kaufempfehlung!


Nils Holgerssons wunderbare Reise [Original Soundtrack]
Nils Holgerssons wunderbare Reise [Original Soundtrack]
Preis: EUR 10,29

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderschöne nordische Klänge in einem rundum guten Soundtrack, 31. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Den dazugehörigen Film habe ich erst ein Mal gesehen, aber gleich nach dem Schauen war mir klar, dass ich diesen Soundtrack unbedingt haben muss! Alleine schon der Titelsong ist eine atmosphärische und perfekte Einstimmung auf den 1-stündigen Soundtrack. Sehr viele der Stücke bewegen sich dabei in einem nordischen Folklore-Stil, der sehr schwungvoll und unterhaltsam daher kommt, nicht selten aber auch sehr gefühlvoll. In jedem Fall schafft es die Musik, den Zuhörer mitzunehmen auf die Reise mit den Wildgänsen. Die typischen musikalischen Leitmotive geben die jeweilige Handlung klar und selbstständig wider. Ob es nun die eindrucksvollen Klänge beim Flug der Wildgänse sind oder die eher emotionalen Melodien, als Nils von seinen Eltern vermisst wird. Der Soundtrack erzählt in chronologischer Reihenfolge seine Geschichte, der man im wahrsten Sinne des Wortes gut zuhören kann. Eines der stärksten Themen ist ganz klar das Thema der Wildgänse, das im Film zumeist zu beeindruckenden Landschaftsaufnahmen eingespielt wird. Auch ohne diese Aufnahmen erzielt aber die Musik für sich alleine eine unglaubliche Wirkung. Da stört es auch nicht, dass dieses Thema ziemlich häufig aufgegriffen wird. Nur wenige Stücke bewegen sich sehr weit abseits der Leitmotive und des Musikstils im Allgemeinen. So wollen sich Stücke wie "Die Halbstarken" oder "Im Zirkus" kaum in den Stil des Soundtracks einfügen. Die Musik für den Fuchs Smirre mit chaotischen und düsteren Klängen wirkt zwar im Film sehr gut, zwischen den fließend melodischen Stücken auf dem Soundtrack wirkt sie jedoch eher unpassend, auch wenn jedes Stück natürlich seinen Teil zur Geschichte dazugibt. So ergibt sich alles in allem ein sehr besonderer Soundtrack, für den es eine klare Kaufempfehlung gibt.


Gladiator - Music From The Motion Picture (Special Anniversary Edition)
Gladiator - Music From The Motion Picture (Special Anniversary Edition)
Preis: EUR 15,09

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Passend zu einem Gladiator ist dieser Soundtrack ein zweischneidiges Schwert, 30. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dass nicht nur Russell Crowe versteht mit einem zweischneidigen Schwert umzugehen, beweist auch Hans Zimmer mit diesem Soundtrack (bewertet wird die Special Edition) gleich in mehrfacher Hinsicht. Am liebsten würde ich dem Soundtrack zwei verschiedene Bewertungen geben, denn nicht nur der Film an sich ist genial, sondern der Soundtrack trägt einen nicht unerheblichen Teil dazu bei. Wenn doch der Soundtrack so grandios ist, wieso nur drei Sterne? Nun... Soundtracks kauft man sich ja nicht, um den Film nebenher laufen zu lassen, sondern um sie sich anzuhören und die Melodien zu genießen und so muss ein guter Soundtrack nun einmal auf eigenen Beinen stehen können. Das gelingt dem Soundtrack zu "Gladiator" nur sehr bedingt. Bis auf das sehr berühmte Gladiator-Thema prägt sich kaum ein Element ein. Nur wenige Stücke auf diesem Soundtrack eignen sich tatsächlich zum einfachen Anhören. Dafür gibt es viel zu wenige, rein melodische Themen, die dem Soundtrack eine gewisse Eigenständigkeit verleihen. So bleibt eines der Highlights auf diesem Album beinahe alleine das Stück "The Battle" und selbst da wechseln angenehme Melodien sehr stark mit untermalenden Passagen, welche das Stück sehr unförmig erscheinen lassen. Diesen Eindruck hinterlässt leider nicht nur dieses Stück, sondern der gesamte Soundtrack stolpert immer wieder zwischen einprägsamen Melodien und chaotischer Instrumentierung hin und her. Im Film wirkt das wunderbar und ich könnte mir keinen besseren Soundtrack vorstellen; zum Anhören aber ist das leider zumeist ungeeignet. So bleiben dann wirklich nur wenige Themen in Erinnerung, die teils nur wenige Sekunden eingespielt werden und somit kaum einen roten Faden erkennen lassen.

Jeder, der sich für die Special Edition entscheidet, sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass es auch gesprochene Passagen, ähnlich eines Hörbuches, gibt. Diese werden dann mit der Musik von Hans Zimmer untermalt. Das wirkt ehrlich gesagt um ein Vielfaches besser und intensiver als die eigentlichen Stücke des Soundtracks, dennoch ist dies ebenfalls ein zweischneidiges Schwert, da eben dieser Stil, auch gesprochene Passagen zu bieten, wiederum von den ersten Stücken des Soundtracks abweicht. So kommt ein weiteres Element hinzu, dass sich einfach nicht zu recht in das Gesamtbild einfügen möchte. Ich kann mich nur wiederholen: Hans Zimmer hat einen sehr guten Soundtrack abgeliefert, wer aber nicht die Bilder des Films im Kopf hat oder gar Fan ist, der wird sich mit diesem Soundtrack schwer tun. Der Soundtrack ist ein ewiger Kampf in der Arena zwischen guten und schlechten Stücken. Gewinnen kann keiner der beiden Gegner - daher die goldene Mitte mit nur drei Sternen.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11