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nirak

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Skarabäus und Schmetterling: Roman.
Skarabäus und Schmetterling: Roman.
von Elisabeth Büchle
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

5.0 von 5 Sternen Eine etwas andere Geschichte um Tutenchamun, 8. März 2015
Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckt Howard Carter das Grab des Tutenchamun und Sarah Hofmann ist hautnah dabei. Sarah ist gemeinsam mit Lady Alison Clifford angereist. Lady Alison kümmert sich um die Erziehung von Sarah, da sie eine gute Freundin von deren verstorbener Mutter war und Sarah sonst keine Familie mehr hat. Leider wird der Aufenthalt in Kairo für Sarah zu einem Spießrutenlauf. Immer wieder geschehen ihr seltsame Unfälle und der Verdacht kommt auf diese sind nicht zufällig.

Dann 90 Jahre später in Berlin. Rahel arbeitet als Praktikantin im Berliner Museum. Sie darf Tutenchamun – Artefakte katalogisieren doch dann gerät sie unter Verdacht diese stehlen zu wollen. Es tauchen immer wieder solche Artefakte auf dem Schwarzmarkt auf. Sie sucht zunächst Schutz bei dem Historiker Daniel und seiner Frau Emma. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was los ist. Ihre Suche bringt sie bis nach Kairo.

Diese Geschichte ist in zwei zunächst unabhängigen Erzählsträngen und Zeitebenen erzählt. Es beginnt zu nächst mit der Geschichte von Sarah in Kairo. Dieser historische Erzählstrang ist spannend und auch informativ, was die Ausgrabungen betrifft. Frau Büchle nimmt den Leser mit auf eine Entdeckungsreise ins Tal der Könige. Sie erzählt spannend und facettenreich und lässt dabei die Pyramiden vor dem geistigen Auge der Leser entstehen. Ihre Protagonisten werden schnell sympathisch und man ist automatisch bei Sarah und ihren Freunden. Die Autorin erzählt aber nicht nur von den Ausgrabungen, sondern vor allem von Liebe und der Toleranz zueinander. Sarah lernt hier zwei Männer kennen und sie verliebt sich ihn einen von ihnen, aber sie muss lernen zu vertrauen. Gerade dieses Vertrauen wird auf eine harte Probe gestellt.

Der zweite Erzählstrang spielt in der Gegenwart und scheint zunächst nicht viel mit dem ersten Teil gemeinsam zu haben. Erst nach und nach wird die Verbindung sichtbar und erst ganz zum Schluss schließt sich der Kreis wieder. Auch hier sind sympathische Protagonisten dabei. Es gibt auch hier wieder eine Liebesgeschichte, die berührt. Als Leser fällt es vielleicht zunächst ein bisschen schwer sich in diesem zweiten Teil wohlzufühlen. Mir ging es jedenfalls so, ich habe einige Seiten gebraucht, um wieder in der Gegenwart anzukommen. Aber dann die Geschichte, als Krimi genossen. Die Autorin schafft es immer wieder falsche Spuren zu legen und den Leser in die Irre zu führen, es macht Spaß den Weg der Protagonisten zu folgen. Mit ihnen zusammen die Gegner zu stellen und dabei zu sein, wenn sich die Liebe ihren Weg sucht. Die humorvollen Dialoge tragen mit zur guten Unterhaltung bei. Nicht vergessen aber sollte man, dass dieser Roman in einem christlichen Verlag erschienen ist, somit findet auch die Beziehung zum christlichen Glauben hier ihren Weg.

Auf dem Cover sind direkt die Pyramiden zu sehen und so ist klar, wohin die Reise geht. Am Schluss befindet sich ein Glossar der fremden Begriffe. Ein ausführliches Nachwort gibt es hier nicht, dafür aber zu Beginn ein Vorwort welches auf den Roman einstimmt. Ein Vermerk am Schluss weißt auf die Homepage der Autorin hin, dort gibt es noch mehr Informationen über Recherche, Fotos und Personenregister.

„Skarabäus und Schmetterling“ ist zum einen Teil ein toller historischer Roman über die Ausgrabungen am Grab des Tutenchamuns. Er ist unterhaltsam und lässt Bilder im Kopf entstehen. Im zweiten Teil ist er aber ein Gegenwartskrimi, der kaum spannender sein könnte. Hier gibt es also zwei Romane in einem, die beide auf ihre eigene Art für gute Unterhaltung sorgen. Geprägt sind beide von der Liebesgeschichte der jeweiligen Charaktere, diese Beziehungen sind aber gut in die Geschichte eingebettet und es macht einfach Spaß sie zu lesen.


Die Stadt der schweigenden Berge: Roman
Die Stadt der schweigenden Berge: Roman
von Carmen Lobato
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berlin – Hattusa, eine Reise die bewegt, 5. März 2015
Berlin 1930, es ist nicht üblich das eine Frau studiert noch dazu Archäologie doch Amarna, Tochter eines Archäologen macht genau dies, außerdem hat sie sich für ihre Abschlussarbeit ein schwieriges Thema ausgesucht, und zwar das Gilgameschepos. Da sie in Berlin nicht weiterkommt, will sie unbedingt an den Ort, der von diesem Epos erzählt, nach Hattusa. Sie ahnt zu Beginn nicht, dass dieser Ort für sie selbst einige Geheimnisse hat und mit ihrem Leben verbunden ist. Alle raten ihr von dieser Reise ab, aber sie setzt sich durch.

Carmen Lobato nimmt den Leser mit auf eine Reise in ein unbekanntes Land. Ihre Art zu erzählen ist fesselnd und lässt einen nicht mehr los. Einmal begonnen ist es fast nicht möglich, dieses Buch aus der Hand zu legen.
Gerade die Protagonisten wie Amarna oder auch später Arman lassen einen nicht mehr los. Dabei ist es vor allem das Schicksal dieser Menschen mit ihrem tragischen Hintergrund welches zu Denken gibt. Die Reise in die Vergangenheit wird gerade für Amarna eine Reise in ihre eigene Vergangenheit, sie lernt dabei sich selber kennen und eben auch die Menschen die ihr viel bedeuten. Gleichzeitig lernt der Leser aber auch die Geschichte eines Volkes kennen. Über die Hethiter ist nicht so viel bekannt wie über andere Völker hier wird vielleicht sogar ein bisschen mehr als im üblichen Geschichtsunterricht erzählt.
Die gute Recherchearbeit der Autorin ist in jeder Zeile zu spüren, es steckt so viel Liebe im Detail. Dem aufmerksamen Leser wird auffallen, wie viel Herzblut der Autorin in der Geschichte steckt, oder vielleicht ist es auch nur mir aufgefallen da ich, dank diverser Internetplattformen mitverfolgen konnte, wie sie der Veröffentlichung entgegen fieberte. So wurden mir die Protagonisten schnell vertraut und sind mir an mein Leseherz gewachsen.
Ich habe in diesem Buch einiges gelesen, was ich so nicht kannte und mich gleichzeitig aufgefordert gefühlt noch etwas mehr dazu zu lesen. Das Gilgameschepos war mir völlig unbekannt, über die Hethiter hatte ich bisher nur wenig gelesen.
Außerdem erfährt der Leser sehr viel aus dieser vergangenen Epoche der Hethiter. Aber genauso auch einiges aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Gerade über das Schicksal der Armenier in der damals noch jungen Türkei ist wenig bekannt. Viele Gräueltaten aus den Anfängen des vergangenen Jahrhunderts werden und wurden heruntergespielt, in leisen Tönen macht die Autorin auch darauf aufmerksam, soweit dies in einem Roman eben möglich ist.

Ein zweiter kleinerer Handlungsstrang ist den Menschen in Hattusa gewidmet. Er erzählt die Liebesgeschichte dreier Menschen und gleichzeitig auch die Geschichte Hattusas. Er hebt sich etwas von dem ersten Erzählstrang ab und ist vielleicht auch ein bisschen sperrig zu lesen, aber mir hat gerade dieser Teil sehr gut gefallen, gibt er doch Einblicke in eine längst vergangene Epoche. Auch dieser Charaktere werden schnell vertraut und man fiebert automatisch um ihr Schicksal und hofft für sie, dass alles gut wird.

„Die Stadt der schweigenden Berge“ ist nicht einfach nur ein historischer Roman, sondern er erzählt von Liebe und davon was Liebe alles Aushalten kann. Von Schicksalen die berühren und zum Nachdenken anregen.
Selten war ich nach der letzten Seite eines Buches so berührt und musste immer wieder an Amarna und ihren Arman denken, diese Geschichte ist einfach noch nicht zu Ende erzählt und so warte ich gespannt auf die Fortsetzung.


Die Venezianerin und der Baumeister: Historischer Roman
Die Venezianerin und der Baumeister: Historischer Roman
von Gudrun Lerchbaum
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Marieangela, 19. Februar 2015
Der Steinmetz Andrea Palladio lebte und arbeitete im 16. Jahrhundert in Venetien. Die junge Waise Mariangela verliebt sich in ihn und würde alles für ihn tun. Sie hat früh Vater und Mutter verloren und nur der Gnade von Allegras Eltern ist es zu verdanken, dass sie nicht in einem Waisenhaus aufwuchs, sondern eine zweite Familie bekam. Allegra und sie wachsen wie Geschwister auf. Um so schwerer, ist der Verrat Allegras zu verkraften. Andrea verliebt sich nämlich in Allegra und bittet sie ihn zu heiraten. Die junge Frau nimmt an und durch einen weiteren Schicksalsschlag lebt nun auch Mariangela in dieser Familie.

Eigentlich handelt diese Geschichte von dem Baumeister Andrea Palladio. Er ist ein berühmter Architekt Italiens. Allerdings verblasst er neben dem Charakter der Mariangela, die Geschichte beginnt mit ihr, erzählt von ihrem Verliebt-sein in den Mann. Erzählt von ihrem Schicksal und ihren Schicksalsschlägen, die sie nur noch mehr an Allegra fesseln. Die Autorin schildert die Träume die die Mädchen haben und gleichzeitig aber auch wie schnell Träume platzen können. Während Andrea in der Gunst der Mächtigen aufsteigt und seine Chancen für ein Studium bekommt, lebt seine Familie fast in Armut und muss sehen, wie sie durchs Leben kommt. Glaubhaft wird hier geschildert, wie schwer diese Zeit gerade für Frauen war. Der Mann durfte seine Träume leben und arbeiten und die Frauen hatten den Haushalt zu versorgen und stillzuhalten.

Wochenlange Trennungen der Familie waren normal, während der Mann selbstverständlich fremd gehen durfte konnte die Frau nicht mal wagen, daran zu denken. Aber doch haben sie Lösungen gefunden, Lerchbaum nimmt hier kein Blatt vor den Mund und erzählt, wie sie die Beziehungen der Familie gesehen hat. Da gibt es dann auch schon mal Anspielungen darüber ob Palladio nicht vielleicht homosexuell war. Die Protagonisten sind schwer zu greifen und aus heutiger Sicht ist ihr Handeln sicher nicht zu verstehen, aber im 16. Jahrhundert hatte gerade Mariangela nicht viele Möglichkeiten und so wie hier von Gudrun Lerchbaum geschildert könnte sie durchaus gelebt haben. Ein Nachwort klärt dann noch Fiktion und Wahrheit, denn der Architekt Palladio ist historisch nachweisbar so wie auch einige seiner Gönner.

„Die Venezianerin und der Baumeister“ ist ein historischer Roman über einen Architekten der Renaissancezeit Italiens. Er besticht eher mit leisen Tönen. Der Erzählstil der Autorin ist zwar leicht und flüssig zu lesen, aber nicht unbedingt dramatisch. Sie erzählt von Liebe und Verrat, und von Freundschaft, die fast alles verzeiht.


Die Schatten von New Orleans: Historischer Roman
Die Schatten von New Orleans: Historischer Roman
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Schatten von New Orleans, 13. Februar 2015
Cynthia Crane wächst als Hausmädchen in dem Haushalt der reichen Familie van Buren in New York auf. Es ist die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ihr Leben ist ihr klar vorherbestimmt, doch dann verliebt sie sich in David den Sohn und einzigen Erben des Hauses. Gemeinsam planen sie ihre Zukunft, aber dann kommt alles ganz anders und Cynthia findet sich im berüchtigten Gefängnis Rabennest wieder. Nun muss sie lernen damit zu leben als Verbrecherin zu gelten. Warum wurde ihr das angetan? Was ist geschehen und wo ist David? Fragen, die ihr einfach keiner beantworten kann oder will. Schnell merkt sie da muss noch mehr dahinter stecken, aber was ist nur plötzlich los.

In diesem historischen Roman nimmt der Autor Oliver Becker seine Leser mit nach New York aber der Aufenthalt dort ist nicht von langer Dauer. Zunächst wird das beschauliche Leben im Hause der van Burens geschildert, dann wie Cynthia in das Gefängnis gebracht wurde und wie sie dort lernte, mit ihrem Schicksal zu Recht zu kommen. Sie findet Anschluss an eine Mitinsassin, diese hilft ihr später in den Straßen von New York denn aus dem Gefängnis können sie fliehen. Für Cynthia wird bald klar sie muss ihr Schicksal in einer anderen Stadt suchen. So geht es dann bald weiter in den Süden nach New Orleans.

Die Protagonisten dieser Handlung sind bunt gemischt, auf der einen Seite Cynthia, die zwar als Magd gearbeitet hat aber trotzdem wohl behütet aufgewachsen ist. Dann Danny, ein junger Mann, den sie in den Straßen von New York kennenlernt und der seinen Lebensunterhalt mit nicht so ganz legalen Mitteln finanziert. Danny wird ihr zum guten Freund und Retter. Dabei ist diese Freundschaft für die damalige Zeit sehr ungewöhnlich denn Danny ist ein Schwarzer, der auf den Straßen von New York lebt und einer Piratenbande angehört. Auf diesem Wege erhält der Leser Einblicke in das Leben dieser Stadt in der untersten Einwohnerschicht. Überhaupt hat der Autor immer wieder geschickt die Lebensumstände der Zeit mit eingeflochten.

Dann ist da ein seltsamer fast blinder Mann, der in einem zweiten Handlungsstrang von sich erzählt. Dieser Teil setzt sich nicht nur durch eine andere Wortwahl von der Geschichte ab er ist auch optisch anders geschrieben. So weiß der Leser immer genau, bei wem er gerade ist. Dieser Mann tritt lange nicht richtig in Erscheinung und ist nicht greifbar, macht die Geschichte aber mysteriös und spannend.

Der Erzählstil von Becker lässt sich leicht und locker lesen und ist dabei bildhaft gestaltet. Er hat es vortrefflich verstanden das Leben dieser Zeit zu schildern und auch den Aberglauben hier leben einzuhauchen. Eine seltsame alte Frau sagt Cynthia die Zukunft voraus und gibt ihr einen noch merkwürdigeren Satz mit auf den Weg: „Er ist nicht der, den du liebst, und du bist nicht die, die du bist.“ Dieser Satz begleitet Cynthia weiter auf ihrer Suche und gibt mehr Rätsel auf als das er Klarheit bringt. Der Glauben dieser Zeit ist überhaupt schwer zu greifen, Becker hat es aber geschafft ein Gefühl dafür zu entwickeln und so fühlt man sich beim Lesen irgendwie direkt dabei.

Auf dem Cover ist eine Puppe zusehen, die scheinbar von einer Feder durchbohrt wird. Die Farben sind dunkel gehalten und so wirkt es etwas mysteriös. Hat der Leser aber erst mal das Buch gelesen, so wird auch schnell die Verbindung zu Puppe und Feder klar. In einem Nachwort klärt der Autor noch kurz Fiktion und Wahrheit.

„Die Schatten von New Orleans“ ist ein weiterer historischer Roman von Oliver Becker. Gekonnt entführt er seine Leser diesmal in den Süden Nordamerikas. Er erzählt von Freundschaft, Liebe und Aberglauben. Die Geschichte von Cynthia Crane ist fesselnd und ungewöhnliche Wendungen sorgen hier für Spannung. Die Liebesgeschichte ist gut mit der Geschichte verwoben und birgt so manche Überraschung.


Marovka Blues
Marovka Blues
von Oliver Becker
  Broschiert
Preis: EUR 13,99

5.0 von 5 Sternen Marovka Blues, 25. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Marovka Blues (Broschiert)
Leo Platschke ein Mann der unbedingt die Frau fürs Leben sucht versucht ausgerechnet sein Glück bei einer Heiratsvermittlerin aus Prag. Die Einladung dorthin nimmt er an, doch anstatt der Frau seiner Träume vorgestellt zu werden, kommt es zunächst zu einer Begegnung mit einer Frau, die er nicht will und als er dann Ludmilla Schultze, sie ist die Heiratsvermittlerin, zur Rede stellen will, sieht er sich der Russenmafia gegenüber. Eine wilde Hetzjagd quer durch Prag beginnt. Warum auf einmal die Mafia? Was ist hier los? Fragen, die sich Leo stellt und auf die er eigentlich keine Antworten will.

Leo Platschke ein Mann wohl in den besten Jahren sucht sein Glück und landet zwischen den Fronten. Ludmilla Schultze eine Frau, die versucht ihr Leben zu meistern und daran zu scheitern droht, diese beiden so unterschiedlichen Charaktere treffen in Prag aufeinander. Gemeinsam müssen sie vor der Mafia fliehen. Für Leo ist es zunächst ein Abenteuer ist er doch davon überzeugt er sei der Situation gewachsen und kann mithalten. Schon bald wird ihm klar, so ganz richtig ist das nicht. Ludmilla hatte eigentlich gedacht sie sei die Mafia los, was für ein Irrtum. Nun sind diese beiden so unterschiedlichen Menschen gemeinsam unterwegs und das, obwohl sie sich nicht leiden können. Im Gegenteil Leo ist ziemlich sauer auf die Schultze, hat sie ihm doch seinen Traum von der Traumfrau kaputtgemacht. Ludmilla ihre Kratzbürstigkeit trägt nicht gerade dazu bei, dass die Zwei Lösungen finden und doch bringt sie Leo sicher wieder nach Deutschland. Die Dialoge der Beiden sind geprägt durch den Charakter von Ludmilla, sie nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt, wo es langgeht. Ein Spaß für den Leser, für Leo eher weniger.

Der Erzählstil von Oliver Becker ist hier leicht und spritzig zu lesen, die Story rasant geschrieben. Viel Zeit zum Luftholen bleibt weder den Protagonisten noch den Lesern. Die Hetzjagd quer durch die Lande wird geschildert, aber auch so nach und nach die Lebensgeschichte von Ludmilla. Damit bekommt die Story einen ziemlich ernsten Hintergrund dieser ist aber gut verpackt und beantwortet auch die Fragen, die sich dem Leser sowie Leo nach und nach stellen.

Marovka Blues ist ein Roadmovie mit allem was dazugehört. Von Protagonisten mit eigenen Marotten, über Gangster die ihr Ziel immer haarscharf verfehlen bis hin zu ungewöhnlichen Freundschaften. Ein Krimi verpackt als fesselnder Roadmovie, sicher nicht nur was für Krimiliebhaber.


Das schwarze Erbe
Das schwarze Erbe
von Oliver Becker
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine spannende Abenteuerreise vom Schwarzwald zu den Black Hills, 26. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Erbe (Broschiert)
Es beginnt im Schwarzwald des 19.Jahrhunderts. Der Räuberhauptmann Johann von Kusterberg nimmt sich des Waisenjungen Tobias an. Tobias wächst bei der wilden Räuberbande auf und sein größter Wunsch ist es, so zu werden wie der Hauptmann selbst. Aber es kommt alles ganz anders. Ein Überfall auf eine mysteriöse Kutsche beendet das Leben der gefürchteten Kusterbergbande. Tobias ist nun auf sich allein gestellt. Was bleibt ist das Geheimnis seiner Herkunft. Die Lady aus der Kutsche scheint einiges über Tobias zu wissen, doch sie ist verschwunden und Johann von Kusterberg starb noch bevor er das Geheimnis lüften konnte. Nur der alte Erasmus hat den Überfall überlebt. Er bringt Tobias dazu der Lady zu folgen, und so beginnt eine abenteuerliche Reise vom Schwarzwald nach Hamburg und schließlich in die neue Welt nach Amerika. Als einziges Andenken an sein altes Leben bleibt Tobias ein geheimnisvolles Bärenmedaillon und ein mysteriöser Familienfluch.

Der Erzählstil von Oliver Becker zeichnet sich durch knappe, präzise Sätze aus. Er bringt die Szenen auf den Punkt ohne viel auszuschmücken. Dabei erzählt er spannend und fesselnd die Geschichte von Tobias. Einmal begonnen ist es fast unmöglich einen Lesestopp einzulegen. Man will und muss einfach wissen wie es weitergeht. Tobias lernt der Leser als junges Bandenmitglied kennen. Er kennt nur seine Welt und nichts sonst. Der plötzliche Tod der gesamten Bande zwingt Tobias dazu Erwachsen zu werden und für sich selbst zu sorgen. Er macht sich auf den Weg das Geheimnis seiner Herkunft zu lüften und dieser Weg ist ein sehr spannender, der ihn bis in die neue Welt führt. Vom Schwarzwald über Hamburg nach New York und dann weiter gen Westen zu den Indianern in den Black Hills. So ganz nebenbei erfährt der Leser von den politischen Gegebenheiten dieser Zeit. Die Überfahrt wird anschaulich geschildert und vor allem das Erreichen einer völlig neuen Welt und die damit verbundenen Probleme sind einfach gut dargestellt. Ein bisschen Mystery hat Oliver Becker auch geschickt mit eingewoben. So ist von schwarzem Blut und einem geheimnisvollen Familienfluch die Rede. Es ist an Tobias dies aufzuklären. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Schon bald lernt Tobias eine junge Frau, Elisabeth, kennen die sein Herz erobert. Ein kleiner Handlungsstrang ist auch ihr gewidmet. Dieser Teil ist kurz gehalten und nicht so vordergründig, lässt aber auch nichts aus. Es passt einfach alles zusammen. Die Geschichte ist stimmig, die Charaktere gut ausgearbeitet und das Leben von Tobias und seinen Freunden glaubwürdig und spannend.
In einem kleinen Nachwort klärt der Autor noch kurz Fiktion und Wahrheit, auch sehr interessant. Das dunkle Cover wirkt auf den ersten Blick etwas düster, aber bei genauerem hinsehen gibt es sogar Hinweise auf die Geschichte im Buch. Geschickt gemacht und mal etwas anderes.

„Das schwarze Erbe“ ist eine Geschichte über einen jungen Mann, der sich vom Schwarzwald aus auf den Weg macht das Geheimnis seines Lebens zu lüften. Die Abenteuer die er dabei erlebt sind spannend zu lesen und sorgen für vergnügte Lesestunden. Am Ende fällt es schwer Tobias einfach gehen zu lassen, das Ende kam einfach viel zu schnell.


Die Englische Hochzeit (Devon Cream Tea 1)
Die Englische Hochzeit (Devon Cream Tea 1)
Preis: EUR 4,99

4.0 von 5 Sternen Die englische Hochzeit, 21. Juni 2014
Samanthas Ehemann Roland, ist verstorben. Er hat ein seltsames Testament hinterlassen. Seine Tochter Tess, soll binnen eines Jahres verheiratet sein und zwar am besten mit einem Mann aus dem britischen Adel. So macht sich Sam mit ihrer Tochter aus Amerika auf den Weg ins britische Königreich. Ihr Ziel Devon, dort lebt Simon St. Clair-Denham, der 12. Earl of Bedington und seine Familie. Der Lord ist ein alter Freund des Verstorbenen. Er ist wenig begeistert von seinen Besuchern und so kommt es zu allerlei Zwistigkeiten.

Der Erzählstil von Frau Hille ist leicht und flüssig zu lesen und so fliegen die Seiten nur so dahin. Zunächst entsteht der Eindruck, dass man eigentlich eine Geschichte aus dem 19.Jahrhundert liest. Eben sowie es im Adel Englands so zuging, dieses Gefühl begleitet den Leser durch die gesamte Geschichte, ja wenn da nicht hin und wieder die Erwähnung von Telefon und Laptop wäre, die dann eben richtig stellen in welcher Zeit sich der Leser befindet. Das Aufeinandertreffen der Protagonisten gestaltet sich zunächst schwierig. Der Lord, der eben nicht begeistert davon ist, eine Amerikanerin und ihre Tochter zu beherbergen und auch noch mit ihnen auf Brautschau zu gehen. Aber auch Sam ist wenig angetan von dieser Idee und so kommt es wie es kommen muss, immer wieder kehrende Streitgespräche sorgen für Unterhaltung beim Leser und Verwirrung bei den Charakteren.

Die einzelnen Charaktere wiederrum sind gut ausgearbeitet worden und haben Potenzial sich auch noch weiterzuentwickeln. „Die englische Hochzeit“ ist ja nur der erste Band einer Reihe um das Haus in England. Hier werden sozusagen die Protagonisten vorgestellt und erste Bande geknüpft. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht. Genug Spannung ist am Ende dieses ersten Teils jedenfalls geblieben. Es gibt einige Fragen die noch nicht beantwortet sind und auf deren Auflösung der Leser gespannt sein darf.

„Die englische Hochzeit“ ist ein Roman über eine Familie, die vielleicht nicht ganz in das Bild passt, welches man vom englischen Adel oder von einer Amerikanerin hat, und gerade weil es so ist, macht es Spaß ihr dabei zuzusehen wie sie ihr Leben meistern. Manche Verhaltensweisen sind sicher vorhersehbar und auch zu durchschauen, aber gerade wie die Geschichte erzählt ist, macht es Spaß sie zu lesen. Mal ein Liebesroman der mir einfach gut gefallen hat. Ich freue mich auf die Fortsetzung.


Totentanz: Roman
Totentanz: Roman
von Martina André
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Totentanz, 13. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Totentanz: Roman (Taschenbuch)
Die Autorin Martina André erzählt ihre Geschichte in zwei voneinander unabhängigen Handlungssträngen. Zum einen, einen spannenden historischen Teil. Dieser beginnt im Jahre 1476 in Italien. Hintergrund ist hier das Attentat der Familie Pazzi auf die Familie Medici. Er ist spürbar gut recherchiert und spannend geschildert. Die fiktiven Protagonisten Gabrielle und Damian fügen sich spielend in die historische Handlung ein. Zugleich gibt die Autorin einen schönen Einblick in die damalige Zeit und in das politische Gefüge der Mächtigen und Reichen. Mir hat das gut gefallen. Es wirkt authentisch und glaubwürdig. Die Protagonisten sind so lebendig und schon von den ersten Zeilen an sympathisch.

Dann geht es zunächst weiter im Jahre 2014. Der Leser lernt Elle kennen. Sie ist die Tochter eines Mafiabosses und gleichzeitig auch die Exfrau eines Mannes aus diesem Milieu. Ihr Vater ist verstorben und hinterlässt ein umfangreiches Vermögen, welches natürlich auch Elles Exmann interessiert. Ein Attentat auf Elle schickt sie ins Koma und der Weg zum Erbe scheint frei zu sein. Spätestens ab hier wird klar, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen historischen Roman handelt. Ein mysteriöser, gutaussehender, fremder Mann taucht bei Elle auf und bittet sie ihm zu vertrauen. Was will der Fremde? Wo kommt er her? Und was haben Damian aus dem Jahre 1476 und er gemeinsam? Frau André hat sich offenbar intensiv mit dem Thema Nahtoderfahrung auseinander gesetzt und so erzählt sie von Dämonen und Geistern und wie das Leben nach dem Tod weiter gehen könnte. Ich bin ihr gern auf diesem Weg gefolgt und fand ihre Darstellung interessant und spannend zu lesen. Geschickt verbindet sie die beiden Handlungsstränge und den Mysterypart miteinander und so fließen Gegenwart, Vergangenheit und Fantasy ineinander über. Auch spielt die Liebe eine große Rolle in dieser Geschichte. Ein paar erotischen Szenen erzählen davon.

Am Ende gibt es ein Personenregister in dem die historischen Protagonisten gekennzeichnet sind. Ein Nachwort klärt kurz Fiktion und Wahrheit und ein kleines Glossar klärt noch zusätzlich fremde Begriffe. Auch das Cover und der Titel passen wunderbar zu der Geschichte zwischen den Buchdeckeln.

„Totentanz“ ist wieder ein gelungener Roman von Martina André. Es ist alles dabei, Liebe, Verrat und Spannung. Himmel und Hölle gegeneinander auf Erden sowie darüber hinaus. Der historische Part, wie immer gut recherchiert und interessant zu lesen und der Rest Fantasy pur. Für Leser die sich auch gern mal auf ungewöhnliche Abenteuer einlassen, genau das Richtige.


Die letzte Jüdin von Würzburg
Die letzte Jüdin von Würzburg
von Roman Rausch
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Die letzte Jüdin von Würzburg, 27. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Jüdin von Würzburg (Taschenbuch)
1349 in Straßburg, nur mit knapper Not kann die Jüdin Jaelle dem Pogrom entkommen. Sie flieht in Männerkleidung nach Würzburg und sucht Hilfe, bei den dort lebenden Juden. Auf ihrem Weg dorthin lernt sie Michael de Leone, den Berater des Bischofs, kennen. Als Johan bittet er ihr eine Stellung in seinen Diensten an. Nachdem Jaelle/Johan mit dem Rabbi Moshe, in Würzburg, gesprochen hat, nimmt sie das Angebot an. Gleichzeitig soll sie jedoch de Leone ausspionieren, denn auch in Würzburg gehen ungeheurere Dinge vor. Die Angst vor einem Komplott gegen die Juden ist allgegenwärtig. Aber auch die Suche nach ihren lebenden Verwandten in Würzburg gestaltet sich schwieriger als gedacht.

Der Erzählstil von Roman Rausch ist so mitreisend und fesselnd, dass es schwer fällt, das Buch erst einmal angefangen, überhaupt wieder aus der Hand zu legen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Der Autor erzählt seine Geschichte mit Hilfe von Jaelle. An ihrem Beispiel zeigt er auf, wie die Juden lebten, wie sie behandelt wurden und vor allem was gerade im Jahre 1349 geschah. Der Protagonist Michael de Leone ist eine historisch, belegte Person. Er hat tatsächlich gelebt und für den Bischof gearbeitet. Seinen Charakter hat der Autor gut und glaubwürdig dargestellt. Hauptaugenmerk liegt bei dieser Geschichte aber bei den Juden. Ihr Schicksal steht hier im Vordergrund, wird geschildert, nicht übertrieben aber glaubhaft und bildreich. Leider auch sehr dramatisch. Die historischen Ereignisse hat der Autor gut und ungeschönt beschrieben.

In einem Nachwort trennt Herr Rausch Fiktion und Wahrheit, es ist sehr interessant. Die Aufmachung dieses Taschenbuchs ist auch interessant gestaltet. Das Bild des Covers findet sich vor jedem Kapitel wieder. Außerdem gibt es zwischendurch immer wieder eine kleine Geschichte rund um die Geschichte der Juden. Diese Geschichten sind im ganzen Buch verteilt und zeigen einmal mehr das Leben dieser Zeit.

„Die letzte Jüdin von Würzburg“ erzählt zwar das Leben von Jaelle, vor allem von ihrem Überleben. Aber hauptsächlich gibt der Autor hier das Leben der Juden wieder. Er erzählt wie es ihnen ergangen ist und wie sie lebten und überlebten. Dieses Buch ist auf der einen Seite sehr traurig, aber auch gleichzeitig voller Hoffnung auf das Gute im Leben. Die Menschen werden immer wieder gezeigt wie sie hoffen und vor allem Glauben. Glauben an ihren Gott, der sie in ihrer Not nicht im Stich lässt. Glauben an das Gute im Menschen, denn sie sind doch Christen. Nur durch diese Hoffnung können sie weiterleben und bleiben eben auch in ihrer Heimat. Leider erzählt die Geschichte auch davon wie oft dieses Hoffen auf Hilfe enttäuscht wurde. Diese dramatischen Ereignisse werden schonungslos und ehrlich geschildert und lassen den Leser schon mal mit einem Kloß im Hals zurück.


Die Rose von Florenz
Die Rose von Florenz
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Die Rose von Florenz, 27. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Rose von Florenz (Kindle Edition)
Bianca Capello und Mafalda leben Beide im Jahre 1563. Bianca ist die Tochter adliger Eltern aus Venedig. Sie flieht mit ihrem Geliebten, da dieser nicht standesgemäß ist. In einem Kloster lernt sie die junge Mafalda kennen, sie soll ihr Leben als Nonne fristen, da ihr für eine Heirat keine Mitgift zur Verfügung steht. Doch Mafalda schafft es ihren Onkel davon zu überzeugen, ihre kranke Tante in Florenz zu pflegen. Hier trifft sie Bianca wieder und diese bietet ihr nach dem Tod der Tante eine Stellung als ihre Kammerzofe an. Mafalda nimmt an, denn sie und Bianca sind Freundinnen geworden und eine Freundin braucht Bianca dringend. Sie hat sich in Francesco de Medici verliebt. In dem Umfeld der Medicis wimmelt es nur so von Mord und Intrigen und Bianca gerät immer tiefer hinein.

In leisen Tönen erzählt Ingrid Kretz hier die Geschichte der historischen Bianca Capello. Von ihrem Leben und ihre Liebe zu Francesco de Medici. Mit der fiktiven Mafalda hat sie ihr eine Freundin an die Seite gestellt, die ihr geholfen hat ihr Leben zu meistern. Sie zeichnet ein wunderbares Bild dieser Zeit. Gibt einen kleinen Einblick in das Rechtswesen von Venedig und Florenz. Frauen dieser Zeit und dieser Bevölkerungsschicht hatten es nicht immer einfach. Bianca ist aus Venedig geflohen und darf die Stadt lange nicht mehr betreten, da sie verfolgt wird und bei Ergreifung bestraft werden würde. Mafalda ist auf das Wohlwollen ihres Onkels angewiesen und darf auch nicht unbedingt das machen wonach ihr der Sinn steht. Für Bianca zu arbeiten, bedeutet für Mafalda ein kleinwenig Freiheit und gleichzeitig auch einen gewissen Wohlstand und Sicherheit. Bianca selbst wird als eigensinnige Person geschildert, für ihre Liebe opfert sie alles. Die Charaktere der Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein. Während die eine ihre Erfüllung im Glauben sucht, Mafalda, lässt die Andere, Bianca, nichts unversucht um ihre Liebe zu leben. Das Leben der Frauen schildert die Autorin glaubwürdig und zugleich spannend. Natürlich erfährt der Leser auch einiges über die de Medici, aber eher nur so nebenbei, denn Hauptaugenmerk liegt auf den Frauen.

In einem kleinen Nachwort klärt Frau Kretz noch kurz Wahrheit und Fiktion. Ein Glossar am Ende gibt Aufschluss über die fremden Begriffe und ist beim Lesen sicher eine Hilfe. Das Cover passt sehr gut zu der Geschichte, zeigt es doch ein Gemälde der Bianca Capello. Die Rosen am unteren Rand unterstreichen dann noch einmal den Titel „Die Rose von Florenz“.

„Die Rose von Florenz“ ist ein historischer Roman, der die Geschichte von Bianca Capello schildert. Ob ihr Leben so verlief wie geschildert, kann wohl niemand genau sagen, aber es wäre durchaus möglich. Die Geschichte wirkt authentisch und echt. Es macht Spaß die beiden Frauen ein Stück weit ihres Lebens zu begleiten.


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