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"obru"

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Wie ich die Dinge geregelt kriege: Selbstmanagement für den Alltag
Wie ich die Dinge geregelt kriege: Selbstmanagement für den Alltag
von David Allen
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

289 von 297 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie ich die Dinge WIRKLICH geregelt kriege, 17. Dezember 2003
Haben Sie auch schon einige Bücher über Zeit- und Selbstmanagement gelesen und das hat alles irgendwie nicht so richtig funktioniert, jedenfalls nicht langfristig?
Dann sollten Sie es unbedingt mal mit diesem Buch versuchen (das erste, von dem ich behaupten kann, daß ich es wirklich in die Praxis umgesetzt habe!)
Der Autor stellt ein wirklich durchdachtes System verschiedener, auch bekannter, Organisationsmethoden vor, mit dem man wirklich alles, was so auf einen zukommt, aufnehmen und verarbeiten kann -sowohl beruflich als auch privat.
1. Erfassen
Hier wird erst mal alles zusammengetragen, was dort ist, wo es auf Dauer nicht hingehört. Das bezieht sich auf Schreibtisch, Schränke, Ablage, Zetttelwirtschaft ... Daten auf dem PC, E-Mails, Listen, Organizerinhalt, aber auch auf das, was man nur im Kopf mit sich rumträgt. Alles, was man schon längst mal tun wollte und hätte tun müssen. Aufschreiben!
2. Durcharbeiten
Jetzt wird der Riesenstapel auf Null gesetzt.
Worum handelt es sich? Und dann Kann man da was tun?
Wenn NEIN: in den Müll, auf einen Stapel „Vielleicht irgendwann" oder ins „Archiv" (alphabetisch sortiert, so kann man alles mögliche aufheben und auch leicht wiederfinden)
Wenn JA: Die Frage, die einen wirklich vorwärts bringt - Was ist der nächste Schritt?
Wenn das ganze nur zwei Minuten oder weniger dauert, sofort tun!
Wenn nicht, kann ich das jemanden anders aufhalsen (delegieren) ;-)?
Was dann übrig bleibt sind schwebende Vorgänge.
3. Organisieren
Alles was man delegiert hat, kommt auf die Liste „Warten auf", eine sehr praktische Gedächtnisstütze.
Alles was mit Fixterminen oder Dingen, die an bestimmten Tagen auf einen zukommen, zu tun hat, kommt in den „Terminkalender"(nur das!).
Alles an das man an einem bestimmten Tag/Monat wieder erinnert werden will, kommt in die „Terminkartei", auch als Wiedervorlage bekannt.
Alles was an „Nächsten Schritten" ermittelt wurde, kommt auf Listen, die nach Kontext sortiert werden. Z.B. Anrufe, am PC, im Büro, zu Hause, unterwegs, lesen/noch einmal durchgehen und je eine Liste für alle wichtigen Personen, mit denen man regelmäßig oder in größerem Umfang was zu besprechen hat und Konferenzen, an denen man teilnehmen muß.
So legt man seine Arbeit danach fest, wo bin ich im Moment, wieviel Zeit habe ich, wie geht's mir (einfaches oder anstrengendes) und dann erst Priorität!
Jetzt wird noch eine „Projektliste" erstellt - zum Überblick - und das „Projektmaterial" in greifbarer Nähe in Ordnern abgelegt.
Der Stapel „Vielleicht irgendwann" erhält einen eigenen Ordner (nach Umfang) mit einer entsprechenden Liste.
4. Durchsehen
täglich - Terminkalender, Terminkartei und „nächste Schritte"
Wochenüberblick - zum Dranbleiben
5. Erledigen
vier Kriterien für Entscheidungen, was aktuell zu tun ist
dreistufiges Modell zur Bewertung der täglichen Arbeit
sechsstufiges Modell für den Überblick über die eigene Tätigkeit
Nachdem ich das System umgesetzt hatte, ist es mir gelungen, vieles, was schon seit Monaten rumlag, gezielt abzuarbeiten.
Wenn man sich einmal dazu gebracht hat, immer alles aufzuschreiben und dann ein Mal in der Woche alles durchgehet, funktioniert es wirklich prima!


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