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Beiträge von Alf Urbschat
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Rezensionen verfasst von
Alf Urbschat "alf @ www.depeche-world.de" (Hamburg)
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Fire, 17,7 cm (7 Zoll) Display, WLAN, 8 GB (Schwarz) - mit Spezialangeboten
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Preis: EUR 49,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für den Preis wirklich top!, 25. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im Preis-Leistungsverhältnis gefällt mir das Fire-Tablet sehr gut. Die Möglichkeit, mit Hilfe einer Speicherkarte auf zu rüsten finde ich super.
Leider stehen im App-Store nicht alle Apps zur Verfügung, die ich im Google-Playstore oder auch bei Apple finden kann. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich die Auswahl noch weiter vergrößern wird.


Violently Beautiful
Violently Beautiful
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig!, 20. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Violently Beautiful (Audio CD)
Fast unbemerkt schleicht sich da ein Album an, auf das ich mit Sicherheit insgeheim schon lange gewartet habe. Ganze fünf Jahre hat es gedauert, bis Christer Hermodsson einen Nachfolger für das Biomekkanik-Erstlingswerk „State of Perfection“ (2009) fertig gestellt hat. Aber das Warten hat sich gelohnt. „Violently Beautiful“ schließt nahtlos an den Vorgänger an, ja übertrifft ihn stellenweise um Längen.

Biomekkanik haben es geschafft, einen eigenen Stil zu kreieren, der irgendwo zwischen Electronic und Crossover angesiedelt ist. Bereits der Opener „Monumental Me“ gibt ganz klar die Richtung vor und bestimmt auch das Tempo der Platte. Der Track baut sich langsam auf, um dann nahezu zu explodieren. Eine Platte, die es verdient hat, laut gehört zu werden, eröffnet sich hier. Sehr tanzbar und einladend. Floorfiller gibt es Track an Track. Ein gutes Beispiel für tanzbare Melodien bietet u.a. auch das schnelle „Kamikaze Playboy“. Für mich ein Track, der in den Clubs gut anlaufen müsste.

Beinahe hymnenhaft klingt der Titeltrack des Albums. „Violently Beautiful“ baut sich monumental auf, um dann mit harten Beats und Gitarrenriffs seine ganze Klasse raus zu lassen. Geht das Album denn nur hart nach vorne? Nein, nicht immer. „Melancholy Friend“ erinnert mich sehr stark an „State Of Perfection“, den namengebenden Track vom ersten Album. Es klingt aber nicht abgekupfert, sondern die Stimmung des Tracks wurde transferiert und erneut wieder gegeben. Hier zeigt es sich auch, dass elektronische Musik nicht kühl und gefühllos klingen muss.

Mit „Violently Beautiful“ haben sich Biomekkanik ein gewaltiges Stück näher an die Spitze der Szeneband ran geschlichen ohne sich bei den andernen Bands billig zu bedienen sondern eher, um selbst gute Akzente zu setzen. Ein Erfolg für die Platte ist ihnen zu wünschen.


Dr. Martens 1461 DMC PW SM-B, Unisex-Erwachsene Derby Schnürhalbschuhe, Schwarz (Black), 45 EU (10 Erwachsene UK)
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Preis: EUR 92,80

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was ist aus den Martens geworden.???, 30. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin wirklich enttäuscht, was aus den guten alten Dr.Martens geworden ist. Sonst immer eine sichere Bank, so ist die Qualität wirklich schlecht geworden. Ich habe mir bei Amazon ein paar gekauft, welches ich bereits nach sechs (!) Wochen reklamieren konnte. Das Oberleder wurde rissig und spröde. Unkomplizierter Ersatz wurde schnell geliefert. Aber auch die sind wieder nicht einwandfrei. Nach sechs Monaten ist irgend ein Steg in der Sohle unter der Hacke wohl gebrochen. Das Laufen ist unangenehm. Und das Oberleder ist auch nicht mehr wirklich schön. Und das, obwohl ich meine Schuhe immer sehr pflege.

Das war definitiv das letzte Paar Martens, dass ich mir gekauft habe. Für fast 90€ kann ich bessere Qualität verlangen. Seitdem Dr.Martens preislich unterscheidet, wo die Schuhe gefertigt wurden ist es nur noch Ausschuss. 90€ für Taiwan-Ware und 150€ für Original UK-Ware??? Wozu???


Kein Titel verfügbar

5 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zu viel Wind um nichts, 10. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das war meiner Meinung nach ein wenig zu viel Vorschussloorbeeren, die über den Chromecast ausgeschüttet wurden. Der Chromecast dient eigentlich nur dazu, Aboprogramme wie Watchever oder Maxdome zu nutzen. Da Youtube ja sehr sehr viele Einschränkungen in Deutschland hat, lohnt es nicht wirklich, sich dafür den Chromecast an zu schaffen.

Von der Bedienung und Installation her ist es wirklich einfach und auch für Laien schnell verständlich. Da hat Gogle alles richtig gemacht. Was aber den Umfang der Möglichkeiten angeht, finde ich den Chromecast zu sehr beschränkt.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 24, 2014 10:39 AM MEST


Delta Machine (Deluxe Edition)
Delta Machine (Deluxe Edition)
Preis: EUR 8,97

64 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist wie es ist. Es ist DEPECHE MODE, 8. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Delta Machine (Deluxe Edition) (Audio CD)
Seien wir mal ehrlich, was erwartet man von einer Band, die seit dreißig Jahren so ziemlich jeden Klang erfunden hat, den ein Gegenstand oder ein elektronisches Instrument überhaupt erzeugen kann. Eigentlich nicht mehr viel. Die künstlerische Geschichte von Depeche Mode scheint vor einigen Jahren bereits fertig geschrieben zu sein. Noch ein paar Preise fürs Lebenswerk und ab dafür. Danke war nett. So hatte ich mich auch schon mit dem Gedanken angefreundet, dass DM nach dem mehr als mittelmäßigen letzten Album „Sounds of the Universe“ und den ganzen Begleiterscheinungen einfach so die Segel streichen.

Aber welch Überraschung, sie wollen es noch mal wissen und Martin Gore hockt sich hin, gibt sich zu Hause den Blues und machte mit Vince Clarke nebenbei ein abgespacestes Technoalbum und Dave Gahan begibt sich auf eine kreative Reise mit den Soulsavers. Wie sollen diese Charaktere noch mal ein schlüssiges Werk erarbeiten und in welche Richtung soll es gehen.

Der erste Vorbote „Angel“ der bereits auf der Pressekonferenz in Paris im Oktober 2012 der Presse und einem ausgesuchten Millionenpublikum via Internet präsentiert werden sollte, lies erahnen, dass Depeche Mode auf etwas neues, großes zu steuern.

Jetzt dreht sich bei mir „Delta Machine“ das 13 Album von Depeche Mode auf dem Plattenteller und ich wippe vor entzücken nicht nur mit dem Fuß. Martin Gore hat sich beim Komponieren noch weiter von der Poplandschaft entfernt, als er sowieso immer schon war und Dave Gahan leidet noch mehr als auf den letzten drei Alben zusammen. So viel Experimentierfreudigkeit habe ich Depeche Mode nicht mehr zugetraut. Es piept, knarzt und rauscht an allen Ecken und Kanten und Depeche Mode halten das Versprechen ein, dass das Album sehr viel auf Blues und Soul basiert, ohne altbacken zu klingen. Und sie überraschen durch eigenwillige Kompositionen, die auch in ihrer eigenen Geschichte vergeblich nach Vergleichen suchen lässt. Die Zeiten simpler Popmelodien sind jetzt definitiv vorbei, oder? Nicht ganz, aber sie sind weit nach hinten gerückt. Dafür werden sie lieber wieder dreckig, was ihnen in den letzten Tagen abhanden gekommen war. Nicht nur „Angel“ ist ein guter Beweis dafür. „Slow“ oder auch „Goodbye“ zeigen ganz neue Seiten an Depeche Mode. Gore schreibt Gahan wieder Songs auf den Leib und der lebt sie aus. Den Schritt zurück nach vorne wagen sie dafür dann schon eher mit der Vorabsingle „Heaven“. Von der Stimmung her musste ich anfangs an „Condemnation“ denken und habe mich von der Single ebenso wie zig andere Fans aufs Glatteis führen lassen. „Heaven“ ist der Ausnahmetrack auf „Delta Machine“. Haben Depeche Mode immer schon Vorabsingles ausgesucht, die für ein neues Album stehen, haben sie es diesmal komplett umgedreht.

Aber können Depeche Mode denn auch noch den besonderen Kick bereiten? Können sie. Wer nur einmal in Stücke wie das wunderbare „Broken“ oder in „Alone“ rein hört, wird wissen, was ich meine. Und wer dann auch noch „Should be higher“ wird vor Freude durchs Zimmer hüpfen, wie Rumpelstilzchen ums Feuer. Hier zeigt sich einmal mehr, dass Dave Gahan in den letzten Jahren viel gelernt hat, was das Schreiben von Songs angeht. Genau solche Stücke habe ich in den letzten Jahren vermisst. Hierbei lässt sich aber auch heraus hören, dass Dave Gahan zu einem gereiften Sänger geworden ist. Was bei seiner Arbeit mit den Soulsavers begann, hat er wunderbar weiter geführt. Die kaputte eintönige Stimme, die wir noch auf „Exciter“ (2001) oder „Playing the angel“ (2005) ertragen mussten, ist definitiv einer Stimme eines gereiften Mannes gewichen, der weiß, dass seine Stimme ein weiteres Instrument im Gesamtkunstwerk ist.

Aber gibt es keine Hitsingles mehr? Schließlich haben Depeche Mode es schon beim letzten Album gekonnt vermieden, potenzielle Singles nicht zu veröffentlichen. Doch! Mit „Soothe my soul“ haben sie einen Klassiker geschaffen. Treibende Beats und Bassline und dazu ein Gahan, der Gore’s Text auslebt und einmal mehr zum Sexgott der weiblichen Fans wird. Droht er doch damit, dass er vor Geilheit strotzend die Angebetete besuchen wird und sich erst dann wieder verzieht, wenn er seine Gier gestillt hat. Welche Frau im DM-Fankreis träumt nicht heimlich davon? Und wenn Dave Gahan dann auch noch lecker aussieht, wie mindestens seit zwanzig Jahren nicht mehr.

„Delta Machine“ entschuldigt für alles, was Depeche Mode ihren Fans in den letzten Jahren an Mittelmäßigkeit angetan haben. Das Warten hat sich gelohnt. Sie erfinden weder sich noch das Rad neu, ziehen dem Rad zumindest endlich eine neue Decke mit greifendem Profil auf. Sex, Gier und Weltschmerz werden mit Sicherheit immer bei Depeche Mode im Vordergrund stehen, aber wir wachsen mit ihnen und werden ihnen weiter folgen (müssen).
Kommentar Kommentare (16) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 10, 2013 10:42 AM MEST


Automation Baby
Automation Baby
Wird angeboten von ProMedia GmbH
Preis: EUR 14,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klassenziel erreicht, aber nicht mit Bravour, 8. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Automation Baby (Audio CD)
Es gibt immer wieder Bands, die warten ewig auf den großen Wurf. Und es gibt Bands, die haben den großen Wurf gelandet und ruhen sich danach darauf aus. Das kann gefährlich sein, weil man in der Langeweile verkommt und keine innovativen Ideen mehr hervor bringt.

Mit Mesh tue ich mich in den letzten Jahren ehrlicherweise immer schwer. Seit ihrem 1999er Album „The Point At Witch It Falls Apart“ haben sie mich immer wieder positiv überrascht. Die Mischung aus guten Popmelodien, Rockelementen und Electro-Einflüssen sind immer schon das gewesen, was mein Ohr gerne hören mag. Auch wenn ihre Platten in den letzten Jahren immer länger brauchen, um sich in meinen Kopf einzubrennen, sind sie immer gerne aufgelegt. Okay, man muss anfangs ja auch nicht alles gut finden. Mit dem zweiten hört es sich halt oftmals besser.

Jetzt legen Mesh mit „Automation Baby“ ihr mittlerweile siebtes Studioalbum vor, welches fast keine Wünsche offen lässt. Mark Hockings und Richard Silverthorn haben wieder verstanden, vierzehn kleinere und größere Popperlen hervor zu zaubern, wo ich mich immer wieder frage, warum diese Band keinen kommerziellen Erfolg im großen Stil hat.

Das Album startet mit einem für mich klassischen Mesh-Opener. „Just leave us alone“ bietet alles, womit eine Platte starten sollte und öffnet den Horizont des Mesh-Universums. Erstes Highlight bildet dann aber dann doch „Taken for Granted“. Der Track klingt zwar an einigen Stellen etwas überladen, treibt doch gewaltig an. Ein bisschen weniger Pop, aber dafür ein wenig mehr Wumms, fertig wäre der Hit. „I need to start again – take me far away“ heisst es da. Einen Neustart benötigt der Track nicht, aber ein wenig mehr Risikobereitschaft wäre nicht schlecht. Da setze ich dann aber auf die Liveumsetzung. Aber was ist dagegen bei „You want what’s owed to you“ schief gelaufen? Der Track klingt für mich zu glatt gebügelt. Die Melodie klingt für mich wie tausend Mal gehört und immer weiter geskipt. Und irgendwie verfliegt die Anfangseuphorie, und es braucht für mich lange, wieder in das Album einzusteigen. Zu glatt klingen Tracks wie „Automation Baby“ oder „The Way I feel“. Es fehlen die Höhepunkte in den einzelnen Tracks und so plätschert ein großer Teil der Platte vor sich hin. Erst sechs Tracks später steige ich bei „Born to lie“ wieder ein. Da ist sie wieder, die typische Mesh-Platte. „Born to lie“ eignet sich zum tanzen und abfeiern. Der Track ist laut und treibend und beinhaltet die gewisse Tragik, die Mesh immer wieder in ihren Stücken verstecken können.

„Automation Baby“ kommt weitestgehend ohne große Höhepunkte aus. Schade eigentlich, aber es bleibt für mich erst mal bei Mesh nichts Prägnantes hängen. Liegt es daran, dass sie es sich mit „Automation Baby“ zur Aufgabe gemacht haben, ein s.g. Konzeptalbum zu schaffen? Beschäftigen sie sich doch durchgehend mit der sich stetig verändernden Konsumgesellschaft aus sozialen Netzwerken und der daraus resultierenden Anonymität der Individuen. Oder liegt es vielleicht doch an der Arbeit von Produzent Olaf Wollschläger, der in den Jahren die Alben von Mesh zu sehr in eine Richtung drängt.

Ich würde Mesh den großen kommerziellen Wurf von Herzen gönnen. Mit „Automation Baby“ haben sie auch ein gutes Album vorgelegt. Der große Wurf wird damit aber leider nicht gelingen.


Depeche Mode - Tour of the Universe, Barcelona (Limited Edition Deluxe: 2 DVDs, 2 CDs)
Depeche Mode - Tour of the Universe, Barcelona (Limited Edition Deluxe: 2 DVDs, 2 CDs)
DVD ~ Depeche Mode

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht es kaum, 7. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lange hat es gedauert und man konnte schon zweifeln, ob sie wirklich noch kommen wird. Die DVD zur Depeche Mode 'Tour oft he Universe 2009/2010'. Jetzt steht sie in den Regalen und das Warten hat sich gelohnt. Und das nicht nur für den geneigten Devotee (Depeche Mode-Fan).

Aufgenommen am 20. & 21.November 2009 in Barcelona, wurde ein Konzert festgehalten, welches wohl als goldene Mitte der Tour zu bezeichnen ist. Man erkennt eine Spiellaune der Band, welche nach den Vorgeschichten der Tour wohl kaum für möglich gehalten wurde. Das Zusammenspiel zwischen Dave Gahan und Martin Gore war selten besser in den letzten 30 Jahren. Und die Herren haben nichts zu verlieren und müssen sich und den Fans nichts mehr beweisen. Die Playlist der DVD spricht fast Bände. Als Fan habe ich aber leider doch etwas daran auszusetzen. Es sind zwar genügend Tracks der 'Sounds oft the Universe' enthalten aber ich vermisse da doch das nur einmal gespielte 'In Sympathy' oder vielleicht 'Perfect'. Schmerzlich vermisse ich auch 'Strangelove', welches leider im Laufe der Tour durch das schon sehr abgenutzte 'Behind the wheel' und 'Stripped' ersetzt wurde. Aber man kann es ja nicht allen recht machen. Leider! Dafür empfinde ich Tracks wie z.B. 'I feel you' oder auch 'Fly on the windscreen' als besonderes Leckerli. Selten hat 'I feel you' auf den letzten DVD's so gerockt und Spaß gemacht, wie auf diesem Silberling.

Als besonderes Bonbon befinden sich zur Ergänzung der DVD auch die Tracks, welche Depeche Mode am zweiten Abend in Barcelona ausgetauscht haben. Wo ich besonders 'Miles away/the truth is' und 'Sister of night' als freudige Überraschung empfunden habe. Im gesamten gesehen ist 'Tour oft he Universe: Barcelona 20./21.11.2009' eine gelungene Live-DVD, die nicht nur für Fans geeignet ist.

Für Fans geeignet ist dagegen schon eher die 2DVD/2CD-Edition oder die Blue-Ray geeignet. Hier findet man mit 'Inside the Universe' eine sehr interessante Kurzdoku über das Konzert und die Tour, wo Dave Gahan sich auch zu seiner Krebserkrankung äußert sowie Andy Fletcher, der am Abend des ersten Konzertes der Tour den Tod seines Vaters zu betrauern hatte. Beide Begebenheiten hätten beinahe dazu geführt, dass Depeche Mode die Tour beinahe ersatzlos gecancelt hätten. Wie und warum es doch anders gekommen ist, wird hier sehr informativ und ungekünstelt erklärt. Zusätzlich gibt es die bei Depeche Mode-DVD's schon obligatorischen Backingvideos sowie drei sehr tolle Montage-Videos mit den besten Liveszenen der DVD. Und es gibt die vier Videos zu den Singles 'Wrong', 'Peace', 'Hole to feed' und 'Fragile Tension'. Alle doch eher umstritten, da DM für ihre Verhältnisse neue Wege in Sachen Musikvideo gegangen sind.

Die beiliegende 2CD beinhaltet nochmals das Konzert. Sehr gut abgemischt im PCM-Stereoklang. Wer keine Zeit hat, die DVD anzuschauen, hat so die Möglichkeit, auch schnell mit Hilfe des CD-Players eine kleine Party zu starten. Die große Party sollte man aber auf jeden Fall starten, wenn man die DVD/Blue-Ray in den Player legt und sich in 5.1 in der richtigen Lautstärke den Genuss gibt. Bisher hat keine Depeche Mode-DVD so einen guten Klang gehabt wie diese. Da ja nun Weihnachten vor der Tür steht, sollte der Fan, der noch überlegt, sich auf jeden Fall die DVD unter den Weihnachtsbaum legen lassen.


Recoil Selected (Deluxe Edition)
Recoil Selected (Deluxe Edition)
Preis: EUR 20,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einstiegsdroge und Wertschätzung in einem, 24. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Recoil Selected (Deluxe Edition) (Audio CD)
Was soll man noch sagen, bei all dem Hype, der in den letzten Wochen um Alan Wilder gemacht wurde. Der Mann taucht nach 16 Jahren auf einer Depeche Mode-Bühne auf, unternimmt eine Promo-Tour wo es u.a. auch um Depeche Mode geht und hat nebenbei eine Compilation seiner Lieblingstracks von seinem Projekt RECOIL zusammen gestellt. Da kann man kaum noch etwas dazu schreiben, oder doch? Nicht jeder, der Depeche Mode mag, muss auch RECOIL gut finden. Das ist mit Sicherheit auch nicht der Antrieb für Alan Wilder. Aber so ziemlich jeder, der RECOIL mag, hat auch mehr als zehn Platen von DM im Schrank.

"Selected" ist aber keine lieblose aneinander Reihung von Songs. Es ist ein Soundtrack ohne Film. Alan Wilder versteht es gekonnt, dem geneigten Hörer Bilder in den Kopf zu malen, die man nicht in Worte greifen kann. "Strange Hours" oder auch das fesselnde "Allelujah" bilden eine Landschaft aus Klängen. Zu solchen Tracks tanzt man nicht, oder jedenfalls nicht allein. Ein dunkles Zimmer, ein Glas Wein, eine Kerze und eine RECOIL-Platte kann einen auf eine Reise in ferne dunkle Welten befördern, die so in den Bann ziehen, dass man gar nicht wieder ausbrechen will. Wobei die drei RECOIL-Alben "Subhuman", "Liquid" und "Unsound Methods" in einem gewissen Konsenz zueinander stehen, was auf "Selected" raus zu hören ist. Da überraschen einen schon Tracks wie z.B. "Faith Healer", Wilders erste Single von 1992 mit Doug McCarthy (Nitzer Ebb) als Gaststimme.

Wer sich bei "Selected" für die Ein-CD-Edition entscheidet, muss auf so einige Hörerlebnisse verzichten. Der geneigte Hörer findet auf der 2-CD-Edition zwölf Remixe, die ebenso hörenswert sind und einmal mehr das Gespühr Alan Wilders für zukunfts orientierte Klänge darlegt. Wobei u.a. "Allelujah (Noisy Church Mix), "Blac Box (Exerpt)" und "Missing Pieces (Night Dissolves)" zu meinen Favoriten gehören.

Wem die komplette Diskografie RECOIL's zu anstrengend erscheint, der ist mit "Selected" mehr als gut bedient. Für den geneigten Fan nicht unbedingt viel neues. Es verkürzt aber die Wartezeit bis zum nächsten Album. Und wer Alan Wilder kennt, weiß dass es schon immer etwas länger dauern kann.


Industrial Complex
Industrial Complex
Preis: EUR 17,61

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fortschritt ist kein Rückschritt, 17. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Industrial Complex (Audio CD)
Wenn eine Band sich trennt wegen 'musikalischer Differenzen' klingt es meist danach, dass die beteiligten sich auch nicht mehr wirklich etwas zu sagen haben. So geschehen auch bei Nitzer Ebb Mitte der 90er Jahre. Und es sah so aus, dass diese Formation Geschichte ist. 2006 taten sich Douglas McCarthy und Bon Harris wieder zusammen und versprachen nach mehreren erfolgreichen Konzertreisen auch wieder neues Material zu veröffentlichen.

Jetzt liegt mit 'Industrial Complex' das sechste Album der EBM-Ikonen vor und wird viele Zweifler in die Schranken weisen. Denn 'Industrial Complex' macht da weiter, wo 'Big Hit' 1995 aufhörte. Eine Mischung aus EBM-Klängen, harten Drums und soften Blues. Nicht gerade eine Mischung, die Mut machen könnte. Der Opener 'Promises' führt einen zurück in die 80er. Der Track geht gut ab, wird aber kaum für das Album sprechen. Da spricht 'Once your say' schon mehr für das Album. Ein Track, der schon durch den Einsatz der Drums sehr nach vorne treibt. Die Überraschung für mich ist 'Going away'. Doug McCarthys anklagender Gesang des verlassenen hat mich bis dato noch nie so gefesselt wie in diesem Track. Wenn ich mich nicht irre, ist dies die erste Ballade von Nitzer Ebb. Und sie lässt mir das Blut in den Adern gefrieren. Fast würde ich mich dazu hinreißen lassen, den Track als definitiv den besten Track den Nitzer Ebb je aufgenommen haben, zu betiteln.

Dass Harris/McCarthy reifer geworden ist hört man sehr gut bei 'Hit you back' raus. Selten hört man von einer Electroband einen Track, der so dermaßen viel Blues enthält. Hier zerren sie von tiefgründigen früheren Veröffentlichungen wie der 'Ebbhead' (1991). Aber zurücklehnen sollte man sich zu sehr. 'Payrol' zeigt dann doch wieder, dass da auch Säue am Werk sind. Rap einlagen, harte Beats und eine Prise Aggressivität. Geht doch. Ebenso geht es bei 'My door is open' zu. Der Track baut sich auf und schreit danach, dass auch die Nachbarn den Track jetzt erleben müssen. Also ran an den Regler und die Anlage aufgedreht. Sehr tiefgründig ist auch 'I'm undone' welches gleich in mehreren Versionen zu hören ist. So enthält die Bonus-CD einen Remix von Christopher Kah und einen von Alan Wilder (Recoil, ex Depeche Mode).

Beendet wird das Album mit 'Traveling'. Einem Midtempo-Track, der eigentlich nicht unbedingt von einer Electroband stammen müsste. Hier zeigen Nitzer Ebb nochmals, dass sie sich vom einfachen EBM-Act, der seinen Einflüssen (DAF, Krupps, Neubauten) Tribut zollt, zu einem ernstzunehmenden Act gewandelt haben. Der Gesang von Douglas McCarthy verdient auch seine Bezeichnung und die Arrangements von Bon Harris passen 'wieder' bestens zusammen und können das Album auch ohne den vergangenen Background dastehen lassen.

Ist dieses Comeback jetzt von Nöten? Es erleichtert das ganze natürlich ungemein, dass so viele auf diese Platte gewartet haben. Kommerziell würden es Nitzer Ebb wohl leider sehr schwer haben, wenn sie nicht schon in der Vergangenheit erfolgreich gewesen wären.


Of Faith,Power and Glory
Of Faith,Power and Glory
Preis: EUR 20,98

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zuviel wind um wenig substanz, 17. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Of Faith,Power and Glory (Audio CD)
Für viele ist es schwer, sich über mehrere Jahre qualitativ auf einem hohen Niveau zu halten. Gerade in der Kreativität der elektronischen Musik ist es mit Sicherheit nicht so einfach. Nahezu wöchentlich werden neue Projekte an die Oberfläche gespült. Teilweise machen diese Newcomer den Alten" schnell mal was vor. Ronan Harris schafft es aber bis jetzt kontinuierlich ein Erfolgsalbum nach dem anderen zu produzieren und zeigt jüngeren Bands gerne mal, wo der Frosch die Locken hat.
Nun liegt mir das mittlerweile schon 7. Fulltimealbum von VNV Nation vor und ich erwarte eigentlich nicht viel. Harris hat in den letzten Jahren sich einen musikalischen Standard erarbeitet. Der Großvater des Futurepop weiß, wo er die Regler hinbewegen muss, damit es gut klingt. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Of Faith, Power and Glory" ist mittlerweile nur" noch Standardprogramm. Das Voluminöse Intro Pro Victoria" lässt mich in Verbindung mit dem militaristischen Cover der Platte erstmals ein wenig erstarren. Bläserfanfaren und Marschtrommeln hatte ich eigentlich nicht so erwartet. Da wird die Erwartungsschraube sehr hoch gedreht. Sentinal" bietet mir genau das, was ich erwarte. Treibende Beats, harte Bassline, schöner Refrain mit lauten Melodien. Tomorrow never comes" startet für mich sehr Dance lästig, driftet dann aber wieder in gewohnte Regionen ab. Weltuntergangsstimmung verpackt in süße Melodien die uns das Warten auf das Jüngste Gericht angenehm gestalten sollen.
Ghost" bietet mir da schon eher das, was ich an VNV Nation schätze. Geheimnisvolle Klänge, getragene Streichersequenzen mit einer Priese Traurigkeit. Harris leidet in solchen Tracks so schaurig schön, dass mir das Blut gefriert. Hier zeigt er seine Klasse und ist für mich fast unschlagbar. Und während man noch andächtig da sitzt bekommt man mit Art of conflict" einen brettharten Technotrack in die Fresse. Das Album erhebt sich langsam in eine neue Richtung von der ich mir einiges erhoffe. Leider fällt man danach dann doch wieder in alte Gewohnheiten zurück, die ich dann doch in den letzten Jahren zu oft gehört habe. Einzig zu erwähnen ist da noch die schöne Ballade Fromm my hands". Ein Track, der einem vor Rührung die Tränen in die Augen treiben könnte. Schade eigentlich, dass Ronan Harris diesmal nur so wenig Kreativität an den Tag gelegt hat. Er sollte sich viel mehr trauen, Experimente einzugehen, als sich von Album zu Album immer wieder an denselben Standards zu verpflichten. So kann es schnell passieren, dass man dann doch vom kreativen Nachwuchs überholt wird.


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