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Rezensionen verfasst von
Bahar Ruhanya

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Asiklar Meclisi
Asiklar Meclisi
Wird angeboten von LV'S UK
Preis: EUR 19,13

5.0 von 5 Sternen herbe Mystik von finsterer Leuchtkraft und umwerfender Schönheit., 12. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Asiklar Meclisi (Audio CD)
Özlem Taner kam 1974 in Gaziantep auf die Welt, studierte dort und begann mit acht Jahren Bağlama (Saiteninstrument) zu spielen. Ein Jahr später stand sie schon auf der Bühne. Im staatlichen Konservatorium wurde sie die beste Schülerin ihres Jahrgangs und Ehrenmitglied. Mit 17 Jahren begann sie in diversen Vereinen Bağlama - Musikunterricht zu geben. Musik ist für Özlem Taner eine Form von geselliger Unterhaltung. Ein Album zu veröffentlichen ist für sie der Versuch mit Fremden zu kommunizieren.

An ihren Erstlingswerk „Türkmen Kizi“ (2007) hat Özlem Taner fünf Jahre herumgetüftelt. Zuvor hat sie sich mit ihrer Stimme und ihrem Saz in viele Serien und Filme eingebracht. Auf ihrem Debut singt sie Volkslieder und alevitische Weisen von Âşık Mahzuni Şerif, Âşık Davut Sulari, Muhlis Akarsu, Neşet Ertaş, Âşık İkrami. Das Album versucht vielen Stilen gerecht zu werden: Volkslieder und religiöse Weisen, gespielt mit traditionellen Musikintrumenten und Gitarrenklängen. „Türkmen Kizi“ kam in England unter die Top 10 der meistgehörten Alben. Im BBC-Radio kam „Türkmen Kizi“ unter die meistgehörten 5 Alben. Im In- und Ausland hat Özlem Taner mit zahlreichen internationalen Musikern zusammengearbeitet und Konzerte gegeben.

Das Cover für “Aşıklar Meclisi” hätte angemessener nicht sein können: roter Hintergrund für Leidenschaft und schwarze Kleidung für Trauer (wobei schwarz im Orient Rebellion bedeutet, also nicht Trauer. Schwarz ist auch die Farbe des Ehlibeyt.)

Auf dem zweiten Album “Aşıklar Meclisi” (2013) haben klangvolle Namen türkischer Volksmusik mitgewirkt: Arif Sağ, Erdal Erzincan und Volkan Kaplan. Es enthält traditionelle Lieder, die sie als Kind in weiblichen Zusammenkünften gehört und gelernt hat. „Arzuhal eyledim’’ und „Ela gözlerini sevdiğim dilber“, hörte sie in ihrer Kindheit von ihrer Mutter. In den gesungenen Versen der Aşıks waren Koranzeilen versteckt, wodurch sie Ayet genannt wurden. „Hak Kelami“, also Gottes Worte, verankert in heiligen Büchern, befanden sich in diesen Gedichten. Die Interpretationen auf diesem Meisterwerk sind schnörkellos und einfach gehalten, die mystisch – religiösen Texte / Gedichte sind von einer unbedarften Reinheit und Tiefe. Diese Sprache ist charismatisch und eindringlich, da sie von entwaffnender Ehrlichkeit ist. Jede Form von Übertriebenheit, Schrillheit, Effekthascherei, Aufdringlichkeit, Prahlerei und Anbiederungen an den Zeitgeist ist ihr fremd. Statt Plastikmelodien wird hier Seelenmusik präsentiert. Özlem Taner singt wie eine uralte erfolgreiche Künstlerin von Weltformat, die keinem mehr etwas bewiesen muss – diese Souveränität muss man einfach bewundern.

“Aşıklar Meclisi” ist ein unglaublich reifes Album. Die Leidenschaft und Intensität, die hier dargeboten wird, muss mitreißen und jedem aufmerksamen Zuhörer eine Gänsehaut bescheren. Die Songauswahl ist frischer als auf dem Debut. Sie enthält relativ unbekannte Lieder und Raritäten. Wer Gute-Laune-Lieder und Motivationsmusik sucht, sollte von diesem Album die Finger lassen. Rückhaltlos ehrlich gibt sich Özlem Taner schwarzen Gefühlen hin, singt leise, feinfühlig und charismatisch. Die wenigen Instrumente halten sich meist dezent im Hintergrund. Das Album ist pechschwarz wie eine bewölkte Nacht, eine Nacht, in der weder der Mond scheint, noch die Sterne funkeln. Schwermut in ihrer finstersten Ausprägung, die rechtmäßige Königin unter den Gefühlen, schlägt uns mit voller Wucht ins Gesicht, erschwert unsere Glieder und lässt die stärksten in unseren Reihen auf ebener Erde stolpern. Zum Teufel mit positivem Denken, zum Teufel mit Verlogenheiten und Anbiederungen an das Leben. Die Melancholie ist die Philosophin unter den Gefühlen, sie verrät uns Wahrheiten, die uns die anderen Gefühle verschweigen.

Et Muvaffak Rabbena Söz: Ali Haki Edna
Arzuhal Eyledim Söz: Asik Burhani Müzik: Geleneksel
Dostun Gül Cemali Söz: Asik Kul Fakir Müzik: Haci Bayrak
Ela Gözlerini Sevdigim Dilber Söz: Gevheri Müzik: Geleneksel
Agbaba Semahi Söz: Asik Ismail Müzik: Geleneksel
Bizim Sahralarin Basi Söz: Ercis'li Emrah Müzik: Haci Bayrak
Hublar Sultani Söz: Sitki Baba Müzik: Sadik Hüseyin Dede
Yolumuz Ugradi Anonym
Muhammed Ali Söz: Pir Sultan Abdal Müzik: Özlem Taner
Asiklar Meclisi Söz & Müzik: Davut Sulari
Hoylucu Saldim Yemen'e Söz & Müzik: Anonim

Fazit: ein unentdecktes Meisterwerk ! Ein Muss für jeden Türken und Liebhaber traditioneller Volksmusik. Auch für europäische Ohren empfehlenswert. Vergleiche sind nie perfekt. Sie sind immer mehr oder weniger blöd. Trotzdem will ich mir eines erlauben: Özlem Taner ist die Loreena McKennitt des Orients... Sie hat unsere Ehrerbietung und unseren Kniefall verdient.
Dieses Meisterwerk wird die Welt nicht erobern – wen kümmert es. Zum Teufel mit der Welt...


Pineview Drive House of Horror
Pineview Drive House of Horror
Preis: EUR 14,59

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie stark ist der innere Schweinehund ?, 31. August 2014
Horror ohne Gewalt, ohne Gegner und fassbare Gefahren. Kann so etwas fesseln? Ja, es kann... und wie ! Das deutsche Entwicklerstudio VIS-Games hat dieses Kunststück fertiggebracht. Der einzige Feind des Protagonisten ist seine eigene Angst, sein einziger Verbündeter ist seine Coolness. Könnt ihr diesen Kampf gewinnen ?

Zur Story:

------------------- SPOILER (Anfang) ------------------

Wir kommen am verlassenen Haus an, weil wir herausfinden wollen, was damals mit unserer Ehefrau Linda geschehen ist. Als sie vor 20 Jahren starb sind wir geflohen. An mehr können wir uns beim besten Willen nicht erinnern. Während wir im Haus, das von Tag zu Tag zu wachsen scheint, nach Hinweisen suchen, werden wir immer mehr von Erinnerungsfetzen heimgesucht. Wir werden mit Erscheinungen und Geistern konfrontiert. Wir finden ein Foto, das uns an die verdammte Puppe erinnert, die großes Unglück über uns brachte. Wir finden letztlich den Friedhofschlüssel und erlangen Zugang zu den Gräbern der Hausbewohner. Diese bewohnten das Anwesen nach uns haben höchstens 30 Tage überlebt. Unter Lindas Grab entdecken wir einen seltsamen Gang. Er führt in einen riesigen Keller mit Geräten und Maschinen. Doch was ist mit Linda? Wir denken nach und mit einem Mal verstehen wir... nicht wir sind damals weggelaufen, sondern Linda. Der merkwürdige Keller mit all seinen Einrichtungen macht überhaupt keinen Sinn. Ihn haben wir erfunden, um uns etwas einzureden. Eigentlich, ja eigentlich sind wir tot... wir sind das Gespenst, das verloren im Haus umherirrt und nicht Linda. Die Erscheinung Linda ist womöglich nur unsere Sehnsucht nach ihr. Deshalb ist sie uns oft erschienen, um uns Schlüssel zukommen zu lassen, die uns weitergebracht haben...

Die Pointe am Ende erinnert an die überraschende Wende im Nicole Kidman Film „The Others“. Die vermeintlich Toten leben und die vermeintlich Lebenden sind tot – sie sind die Geister! Der Protagonist ist ein Toter, der als Geist herumirrt und die Tatsache nicht wahrhaben will, dass er schon längst tot ist. Vielleicht hat „The Others“ als Vorlage zu diesem Spiel gedient, denn auch dieser Film ist minimalistisch: er lebt von der Dunkelheit, erzeugt subtile Spannung und verzichtet auf allzu viel Brutalität, Blut, Gegner und Action.

-------------------- SPOLIER (Ende) ----------------------

Zum Gameplay:
Erschrecken wir uns, verringert sich die Lebensenergie (grüner Balken). Sie erholt sich wieder, wenn wir stillstehen und nichts geschieht oder wenn ein neuer Tag anbricht. Der Schreck wird meist durch (unheimliche) Geräusche oder Erscheinungen ausgelöst, die sich dem Helden plötzlich darbieten - wie bei Horrorfilmen. Der Held gerät außer Atem, sein Puls rast und am liebsten würde er wegrennen. Genau das sollte man aber nicht machen. Nur wenn man stillsteht wird nichts mehr vom grünen Balken (Lebensenergie) abgezogen. Die verheißungsvolle Hintergrundmusik wird immer dramatischer, sie scheint ständig etwas anzukündigen und wird immer lauter. Das kann wirklich an den Nerven zehren. In solchen Augenblicken muss ich mich ständig umdrehen, weil ich denke "Vielleicht wird die Musik lauter, weil sich mir etwas von hinten nähert." Das ängstliche Sichumdrehen wird irgendwann zur lästigen Gewohnheit. Ich glaube die Lautstärke und Dramatik der Musik ist zufällig. Sie steht nicht im Zusammenhang mit bevorstehenden Ereignissen.

Man kann nicht nach Lust und Laune abspeichern. Das Spiel speichert bei Anbruch eines neuen Tages automatisch ab, wobei die Tage nicht dann beginnen, wenn Spielzeit vergangen ist, sondern, wenn man gewisse Fortschritte erzielt hat. Bricht ein neuer Tag an, muss man das bekannte Terrain noch einmal absuchen. Irgendwo findet man einen neuen Schlüssel, der am Tag zuvor nicht vorhanden war. Mit dem kann man eine neue Tür aufsuchen ect. 99% der Spielzeit verbringt man damit, die (altbekannten) Räume abzusuchen. Was in der Beschreibung langweilig klingt, ist lange Zeit ganz und gar nicht langweilig. Denn in dieser Zeit wird Erwartung und Spannung aufgebaut... gleich wird was' passieren ! Das Spiel legt von Spieltag zu Spieltag immer wieder neue (unspäktakuläre) Brotkrumen aus. Etwa ab der Mitte wird diese stupide Spielstruktur ein wenig langweilig. Man hätte mehr Einfälle einbauen können, die für Abwechslung sorgen...

Über kleine Logiklöcher und Ungereimtheiten sollte man gnädig hinwegsehen.

Ein bisschen muss man auch Ressourcen verwalten dh mit Streichhölzern haushalten und die Batterien nicht verschwenden. Kleiner Tipp: wenn man die leeren Batterien der Taschenlampe nicht auswechselt, erholen sie sich ganz leicht. Die volle Strahlkraft hat man aber nur mit frischen Batterien.

Wenn die Optik zu dunkel ist könnt ihr unter Grafik-Einstellungen die Helligkeit auf Maximum erhöhen. Statt in völliger Finsternis zu wandeln seht ihr dann vieles im Zwielicht

Wer steckenbleibt und keinen Rat weiß, kann sich die Lösung in Youtube-Gameplay-Filmen anschauen

Positiv:
+ es gelingt dem Spiel tatsächlich eine intensive Gruselatmosphäre aufzubauen ! Anfangs habe ich das Spiel belächelt. Um die Stimmung zu steigern habe ich es um Mitternacht mit Kopfhörer gezockt...(weil ich gedacht habe, ich hätte Eier aus Stahl) Das habe ich aber ganz schnell wieder sein lassen. Aber ganz schnell. Die Geräusche, die Musik und die Nacht, in der das Böse an Kraft gewinnt und übermächtig wird, haben mich in einen Feigling verwandelt, so dass ich nur noch tagsüber weiterspielen konnte. Wenn man in das Spiel eintaucht ist die Atmosphäre schon nach kurzer Zeit so intensiv... selbst in Augenblicken, in denen nichts geschieht, hat man Herzklopfen. Eine vage Gefahr, die man weder greifen, noch sehen kann ist für mich gruseliger als festumrissene Zombies oder Feinde. Vielleicht empfindet ein anderer das völlig anders: Geschmacksache !
+ der Sound ist erstklassig. Die geheimnisvollen Hintergrundgeräusche und die Nervenmusik sind schlimm, einfach bösartig. Ich habe das Spiel um Mitternacht mit Kopfhörer gespielt und gedacht: "Die Musik und die Geräusche machen mich noch fix und fertig - sie bringen mich noch in die Nervenklinik..."
+ die Grundidee Eingabegeräte als Lügendetektor zu benutzen ist genial dh man kann das Spiel nur meistern, wenn man cool ist. Das Spiel beobachtet, wie man sich in kritischen Momenten verhält (entspannt oder unruhig). Man muss diesen Einfall würdigen auch wenn ihre Umsetzung unbefriedigend ist. Das originelle an diesem Independent-Shocker: die Maus dient als Lügendetektor. Ein Lügendetektor ist eigentlich ein Angstdetektor. Er misst nicht den Wahrheitsgehalt in den Aussagen eines Probanten, sondern die körperliche Erregung dh die Angst. Lügen verursacht Stress (bei gesunden - anständigen Menschen... Psychopathen sind eine Ausnahme). An seiner Angst verrät sich ein Lügner. Die Maus eines Spielers, der sich fürchtet, ist unruhig. Sie zittert. Der Verängstigte reißt die Maus weg, er ist flatterhaft, schaut sich ständig um und möchte am liebsten flüchten und wegrennen – ganz gleich wohin. Die Nerven liegen blank... die Pferde gehen mit ihm durch. Das Gegenteil, die Entspannung, ist absolute Ruhe (es sei denn, der Verängstigte steht unter Schockstarre oder ist bereits tot). Während dieser Coolness erholt sich die angeschlagene Lebensenergie bzw sie wird bewahrt.

Kritik:
- die Spielzeit wird sehr stark und künstlich in die Länge gestreckt. Erkundete Orte müssen sehr oft erneut aufgesucht werden; immer wieder müssen altbekannte Räume abgesucht werden
- der Held spricht zu wenig. Er hätte laut nachdenken und fluchen können zB ängstliche Selbstgespräche
- der Held hat wenig Persönlichkeit zB keinen Namen (er ist unscheinbar); der Zuschauer kann sich nicht mit ihm identifizieren (sich für ihn erwärmen)
- die Systemanforderungen dieses Spieles sind beträchtlich. Die Grafik ist ausreichend bis ansehnlich, aber nicht spektakulär. Warum ruckelt es dann bei niedrigsten Grafikeinstellungen selbst bei anständiger Rechenpower (AMD 4x 3,6 GHz und Sapphire HD 7770 1GB OC)? So weit ich das beurteilen kann ist das Spiel uneffektiv programmiert.
- Manchmal tauchen die Schlüssel an Stellen auf, die man gründlich abgesucht hat. Sie tauchen auf, weil genug Zeit vergangen ist. Da fragt man sich, warum man denn überhaupt alles so gründlich und systematisch absucht. Frustrierend !
- Immer mehr verliert man den Überblick und vermisst eine Automap, die alles aufzeichnet. Schließlich habe ich selber angefangen eine Karte zu skizzieren, mit all ihren geschlossenen Türen.
- Es wird schnell dunkel und die Nacht dauert sehr sehr lang. Wenn man nicht weiterkommt, dauert sie ewig.
- die originelle Idee, die Maus als Lügendetektor zu verwenden, scheitert bedauerlicherweise an der schlechten Umsetzung. Meine Grundangst (jenseits der Schockmomente) schlägt sich Coolnessbalken kaum nieder. Denn ich habe das Prinzip durchschaut und weiß, wie ich in brenzeligen Momenten zu reagieren habe: mit Nichtstun, Starre und Teilnahmslosigkeit (keine Tasten drücken und die Maus loslassen). Dies ist keine Kritik am Spiel selbst (es ist überwiegend spannend und gruselig), sondern an der Tatsache, das Maus und Tastatur schlechte Lügendetektoren sind. Würde man verdrahtete Sensoren auf der Haut anbringen, die die physiologische Erregung messen (wie bei einem echten Lügendetektor) oder eine Pulsuhr wäre das Problem mit der Angsterkennung adäquat gelöst. Vielleicht wird es so etwas in naher Zukunft geben... Zusätzliche Kritik: das Spiel beobachtet den Spieler nur in kritischen Augenblicken (Schockmomenten). Spieler, die mit einem echten Lügendetektor verdrahtet wären, könnte man permanent beobachten. Angst kann man in diesem Spiel ständig haben – durchgehend.
- Zunächst ärgert man sich darüber, dass man mit der Umwelt so gut wie gar nicht interagieren kann: man kann keine Kerzen mitnehmen, keine Schubladen öffnen, in Büchern lesen, das Beil im Vorgarten mitnehmen, Türen eintreten, Möbel verschieben ect. Am Ende wartet die Story mit einer überraschenden Wendung auf und man versteht warum das so sein muss... (Dennoch: wenn man nichts mit sich herumtragen kann, warum kann man dann eine Taschenlampe besitzen und Streichhölzer?)

Fazit: empfehlenswert ! Ein Spiel mit vielen Schlüsselmomenten, das wirklich an die Nerven geht. Nichts für Schwangere und Zartbesaitete... Für das Ruckeln, die hässliche – frustrierende Dunkelheit und das simple Spielprinzip (Schlüssel finden – Tür aufschließen) ect. könnte man 1-2 Sterne abziehen. Dennoch: PD hat vieles richtig gemacht. Ohne die erwähnten Unzulänglichkeiten wäre es ein originelles Meisterwerk !


Machete Kills - Uncut [Blu-ray]
Machete Kills - Uncut [Blu-ray]
DVD ~ Danny Trejo
Preis: EUR 8,94

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sehenswerter Thrash !, 20. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Machete Kills - Uncut [Blu-ray] (Blu-ray)
Machete ist unglaublich cool. Man kann ihn weder erschießen noch aufhängen. Wenn er am Strick baumelt, zuckt er nicht einmal mit der Wimper. Er kommt herunter und plaudert mit dem Präsidenten der USA. Machete kann sogar wilde Raketen einreiten, die 1000 Pferdestärken besitzen. Dieser Trashfilm übertreibt und ist zuweilen unfreiwillig komisch, doch unser Gehirn scheint nun einmal Übertreibungen zu lieben... Sonst gäbe es auf der Welt nur noch Dokumentarfilme.

In der IMBD - Note bringt es dieser Film auf 5,7

Fazit: empfehlenswert. Sollte man gesehen haben. Sich soviel Coolness entgehen zu lassen wäre uncool


Die For Allah/Foolish Americans
Die For Allah/Foolish Americans
Preis: EUR 9,89

5.0 von 5 Sternen nie war Ironie so politisch..., 28. Juli 2014
Fearless Iranians From Hell machen Harcore Punk, wobei die Fachpresse ihre Musik mit den frühen Agnostic Front vergeicht. Der islamische Fanatismus und der Amerika-Hass sind natürlich ironisch gemeint. Denn diese Punk-Band lebt in Texas (San Antonio). Gegründet 1984, haben sie sich inzwischen aufgelöst (2009). "Foolish Americans Holy War Die For Allah" ist eine Compilation aus den Studioalben "Die for Allah", "Holy War", "Foolish Amercans".

Fazit: empfehlenswert. Trotz der Ironie steckt viel Leidenschaft und Protest in dieser Punkmusik...


20. Yıl Bana Göre Aşk
20. Yıl Bana Göre Aşk
Preis: EUR 7,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eingängige Tanzmusik, 18. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: 20. Yıl Bana Göre Aşk (MP3-Download)
türkischer eingängiger Pop von Serdar Ortac, Sänger, Songwriter und Showmaster, mit einigen melancholischen Stücken und tanzbaren Songs. Glücksspieler / Hobbyzocker Serdar geht musikalisch wie immer auf Nummer sicher: er setzt auf bewährtes, statt etwas Neues zu wagen. Diese Musik ist Mainstream: aalglatt ohne Ecken und Kanten, moderner Pop / Disco mit orientalistischen Klängen. Fast alle Songs stammen aus Serdar Ortacs Feder (Texte und Musik). Die Texte bieten keine großen Überraschungen: wir bekommen einen genretypischen Liebespathos aufgetischt - kitschig und humorlos. Eine Ausnahme ist 'Bana göre Ask', das einen finsteren Beziehungspessimismus verbreitet...


Bana Göre Ask
Bana Göre Ask
Wird angeboten von LV'S UK
Preis: EUR 17,81

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eingängige Tanzmusik, 18. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Bana Göre Ask (Audio CD)
Türkischer eingängiger Pop von Serdar Ortac, Sänger, Songwriter und Showmaster, mit einigen melancholischen Stücken und tanzbaren Songs. Glücksspieler / Hobbyzocker Serdar geht musikalisch wie immer auf Nummer sicher: er setzt auf bewährtes, statt etwas Neues zu wagen. Diese Musik ist Mainstream: aalglatt ohne Ecken und Kanten, moderner Pop / Disco mit orientalistischen Klängen. Fast alle Songs stammen aus Serdar Ortacs Feder (Texte und Musik). Die Texte bieten keine großen Überraschungen: wir bekommen einen genretypischen Liebespathos aufgetischt - kitschig und humorlos. Eine Ausnahme ist 'Bana göre Ask', das einen finsteren Beziehungspessimismus verbreitet


Light My Fire - Tribute to The Doors
Light My Fire - Tribute to The Doors
Preis: EUR 18,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen adäquate Hommage an die legendären The Doors, 18. Juli 2014
Das Album ist eine gelungene Hommage an die legendären The Doors.
Klangvolle Namen haben hier mitgewirkt:

L.A. Woman: Jimi Jamison (Survivor), Ted Turner (Wishbone Ash) and Patrick Moraz (Moody Blues)
Love Me Two Times: Lou Gramm (Foreigner), Thijs van Leer (Focus) and Larry Coryell
Roadhouse Blues: Leslie West (Mountain), Brian Auger and Rod Piazza
Love Her Madly: Mark Stein (Vanilla Fudge) and Mick Box (Uriah Heep)
Riders on the Storm: Joe Lynn Turner (Rainbow), Tony Kaye (Yes) and Steve Cropper (Booker T. & The M.G.'s)
The Crystal Ship: Edgar Winter and Chris Spedding
Intro (People Are Strange): Keith Emerson, Jeff `Skunk' Baxter and Joel Druckman
People Are Strange: David Johansen (New York Dolls) and Billy Sherwood (Yes)
Touch Me: Robert Gordon, Jordan Rudess (Dream Theater), Steve Morse (Deep Purple) and Nik Turner (Hawkwind)
The Soft Parade: Graham Bonnet (Rainbow), Christopher North (Ambrosia) and Steve Hillage (Gong)
Hello, I Love You: Ken Hensley (Uriah Heep) and Roye Albrighton (Nektar)
Spanish Caravan: Eric Martin (Mr. Big) and Elliot Easton (the Cars)
Alabama Song (Whiskey Bar)': Todd Rundgren, Geoff Downes (Yes/Asia) and Zoot Horn Rollo (Captain Beefheart)
Break On Through: Mark Farner (Grand Funk Railroad) & Chick Churchill (Ten Years After)
Light My Fire: Ian Gillan (Deep Purple), Rick Wakeman (Yes) and Steve Howe (Yes)
The End: Pat Travers and Jimmy Greenspoon (Three Dog Night)

Ohne Frage sind die Originale unerreichbar genial, doch die Interpretationen auf diesem Album sind dennoch hörenswert... Ziel eines solchen Albums kann nicht sein die Originalsongs so getreu wie möglich nachzuäffen - da kann man sich gleich die Doors anhören - sondern eine eigene Note / Handschrift hineinzubringen. Hier und da werden beim Gesang die Worte anders betont, neue Melodien, Solos und Intros hineingebracht. Die meisten Interpretationen sind durchaus gelungen, sie haben eine Daseinsberechtigung...

Die Auswahl der Songs ist erstklassig. Mit 16 Songs ist das Album recht umfangreich.
Besonders gelungen finde ich: Riders On The Storm, L.A.Woman, Alabama Song, Break On Through, Hello, I Love You, Light My Fire

Fazit: Die Coverversionen können natürlich das Charisma, das besonders vom Gesang getragen wurde, nicht einfangen. Dennoch ist das Album für Fans und Neulinge hörenswert. Diese Musik ist von zeitloser Schönheit. Warum sonst machen sich so viele Rockstars die Mühe Doorssongs zu covern, wenn sie langweilig und anachronistisch sind? Ist das keine respektvolle Verbeugung vor dieser Band, keine Anerkennung?


The Blackened Heart
The Blackened Heart
Preis: EUR 19,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen klassischer Hard Rock aus Heilbronn..., 14. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: The Blackened Heart (Audio CD)
2006 gegründet brachten HARD RIOT 2009 ihre erste EP (5 Songs) „The Hidden Truth“ heraus. Ihr Debut folgte 2011 mit „Living On A Fast Lane“. Von der Fachpresse wurde das überraschend professionelle und reife Debut überwiegend gut bewertet. Nur der kommerzielle Erfolg lässt noch immer auf sich warten, den die Jungs inzwischen zweifellos verdient haben.

Zwei Jahre später liefern Hard Riot nun mit „The Blackened Heart“ einen würdigen Nachfolger ab. Nach eigenen Worten ist das Nachfolgewerk „noch tighter und explosiver“ geworden. Dennoch haben die vier Heilbronner ihren klassischen Stil nicht veruntreut: ein auffällig mitreißender Gesang, der von harte Riffs getragen wird und guten alten Hard Rock wieder aufleben läßt. Das Ganze klingt nie anachronistisch – eher zeitlos !
Michael Gildner trägt mit seinem leidenschaftlichen Gesang viel dazu bei, dass diese Musik authentisch und ehrlich rüberkommt.

Die Fachpresse beschreibt diese Musik mit den Worten:
„Energiegeladen wie AC/DC, emotional wie die Scorpions und knallhart wie Metallica...“
„Wer auf fette Stampfer, hymnische Rock Songs und balladeske Momente steht sollte einfach blind zugreifen.“
AC/DC hört man auf beiden Hard Riot Alben deutlich heraus, ohne dass es nach Plagiat stinkt. Das gilt allerdings nur für die Melodien. Die charismatische Stimme ist kraftvoll und emphatisch, doch vom dreckigen Gesang Bon Scotts ist sie Lichtjahre entfernt.

Fazit: empfehlenswert ! Hard Rock reinsten Wassers...


Living on a Fast Lane
Living on a Fast Lane
Preis: EUR 13,22

4.0 von 5 Sternen klassischer Hard Rock aus Heilbronn..., 14. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Living on a Fast Lane (Audio CD)
2006 gegründet brachten HARD RIOT 2009 ihre erste EP (5 Songs) „The Hidden Truth“ heraus. Ihr Debut folgte 2011 mit „Living On A Fast Lane“. Von der Fachpresse wurde das überraschend professionelle und reife Debut überwiegend gut bewertet. Nur der kommerzielle Erfolg lässt noch immer auf sich warten, den die Jungs zweifellos verdient hätten.

Die vier Heilbronner machen dem klassischen Stil alle Ehre: ein auffällig mitreißender Gesang, der von harte Riffs getragen wird und guten alten Hard Rock wieder aufleben läßt. Das Ganze klingt nie anachronistisch – eher zeitlos ! Besonders Michael Gildner trägt mit seinem leidenschaftlichen Gesang viel dazu bei, dass diese Musik authentisch und ehrlich rüberkommt.

Die Fachpresse beschreibt diese Musik mit den Worten:
„Energiegeladen wie AC/DC, emotional wie die Scorpions und knallhart wie Metallica...“
„Wer auf fette Stampfer, hymnische Rock Songs und balladeske Momente steht sollte einfach blind zugreifen.“
AC/DC hört man auf beiden Hard Riot Alben deutlich heraus, ohne dass es nach Plagiat stinkt. Das gilt allerdings nur für die Melodien. Die charismatische Stimme ist kraftvoll und emphatisch, doch vom dreckigen – diabolisch - genialen Gesang Bon Scotts ist sie Lichtjahre entfernt.

Fazit: empfehlenswert ! Hard Rock reinsten Wassers...


Der schwarze Hengst
Der schwarze Hengst
DVD ~ Kelly Reno
Preis: EUR 6,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehenswerter Kinderfilm !, 29. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Der schwarze Hengst (DVD)
„Der schwarze Hengst“ ist die Verfilmung des Jugendbuches „Blitz der schwarze Hengst“ des Autors Walter Farley. Von kleinen Abweichungen abgesehen ist es eine adäquate Verfilmung des Buches.

------------------- SPOILER (Anfang) ------------------

Alec Ramsay, ein US-Knabe, und ein wilder schwarzer Araberhengst stranden auf einer unbewohnten Insel. Sie sind die Überlebenden eines Schiffbruchs. Zunächst befreit Alec den Hengst von Seilen, die ihn gefangenhalten. Später wird Alec von einer Schlange bedroht, die der Hengst tottrampelt. So schließen beide Freundschaft, bis sie von portugiesischen Fischern gefunden und gerettet werden. In der Heimat läuft der Hengst vom Grundstück der Ramsays, wird von einem Bauern, einem Ex-Jockey, eingefangen, mit dem sich Alec anfreundet. Gemeinsam wollen sie aus dem Wildhengst ein Rennpferd machen und trainieren ihn. Kurz vor dem Rennen verletzt sich der Hengst und blutet. Mit diesem Handicap muss er sich gegen das schnellste Pferd der Welt behaupten.

-------------------- SPOILER (Ende) -----------------------

Der Film wurde 1980 in den Kategorien Bester Schnitt sowie Bester Nebendarsteller (Mickey Rooney) für den Oscar nominiert. 2002 wurde der Film ins National Film Registry aufgenommen.

Zwei Jahre nach der Premiere wurde dieser Film mit „Der schwarze Hengst kehrt zurück“ fortgesetzt. 2003 entstand eine Art Vorgeschichte „Der schwarze Hengst... wie alles begann“. Ausserdem entstand die Fernsehserie „Black, der schwarze Blitz“.

Bild und Sound sind makellos und die Synchronisation klingt glaubwürdig - professionell.

Fazit: Wortkarger Kinderfilm, in dem Regisseur Carroll Ballard (und Produktion Ford Coppola) die starken Bilder sprechen läßt. Sehenswert - auch für Erwachsene

In der IMDb-Wertung erreicht „Der schwarze Hengst“ eine gute Note von 7,4 (1-10)


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