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Beiträge von R.S.
Top-Rezensenten Rang: 1.798
Hilfreiche Bewertungen: 8226
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Rezensionen verfasst von R.S.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Tolle Fortsetzung, 11. Juni 2008
Mit Die Hüter der Rose legt Rebecca Gablé die Fortsetzung zu ihrem ersten historischen Roman Das Rad der Fortuna vor. Robin of Waringham ist noch am Leben, hat jedoch seine Güter längst an seine Söhne übergeben. Für seinen jüngsten Sohn John hat er jedoch kein Gut übrig, so dass dieser fürchtet ins Kloster zu müssen. Er flieht und begibt sich an den Hof des neuen Königs Harry (Henry V.). Hier wird er seinen Weg machen, muss jedoch zuvor vieles durchstehen: Krieg, scheinbar hoffnungslose Liebe, Verlies usw. Obwohl zwischen der Entstehungszeit der Bücher einige Jahre liegen, schließen sie wirklich nahtlos aneinander an. Es ist kaum ein stilistischer Unterschied zu erkennen und auch der Aufbau ist in bewährtem Gablé-Stil - ein junger Adliger erlebt die wichtigsten Punkte an der Seite des englischen Königs. Die Recherche ist wie üblich gut gelungen. Wie auch sonst immer stellt Gablé die Ritterschaft und vor allem den Krieg weniger drastisch dar als dies z.B. Bernard Cornwell macht. Wer sich ein wenig für Geschichte interessiert dem wird am Ende klar, dass dieses Buch nach einer Fortsetzung schreit, die denn auch geschrieben wurde. Die Geschichte Heinrich VI. geht doch erst so richtig los, nachdem dieser Roman abgeschlossen ist. Ein Buch das wirklich zu empfehlen ist, wie praktisch alles von Rebecca Gablé.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Eine schwere Geburt, 20. Mai 2008
Hier haben wir nun also den fünften Teil aus der Reihe rund um Jane Rizzoli und Maura Isles vorliegen. Und schon geht es weiter im Leben der beiden Protagonistinnen, hier nun allerdings hauptsächlich in jenem von Jane Rizzoli, die nicht nur unmittelbar vor der Entbindung steht, sondern auch noch justament in jenem Zeitpunkt in der Klinik ist, als ein Pärchen von Erpressern einen Teil der Klinik in ihre Gewalt bringt. Wieder ein absolutes Muss für all jene die den Stil von Tess Gerritsen mögen. Ein Roman nach meinem Geschmack: schnell, gut erzählt und mit vielen möglichen mysteriösen Wegen. Natürlich kann Gerritsen die Finger nicht von den grausamen Details der Gerichtsmedizin lassen. Dennoch eine klare Empfehlung - wenn man die Reihe bis hierher gelesen hat, kann man doch nicht einfach aufhören, oder?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Wo kommt denn der Zwilling her?, 20. Mai 2008
Maura Isles kommt von einer Reise zurück und macht eine furchtbare Entdeckung. Eine Frau die ihr wie ein Zwilling ähnelt, wurde vor ihrem Haus getötet. In diesem Roman beschäftigt sich Gerritsen wiederum sehr viel mit der Vergangenheit ihrer beiden Protagonistinnen. So lernt der Leser sehr viel über die Vergangenheit und die Gefühlswelt von Maura Isles, aber auch über die zweite Hauptperson - Jane Rizzoli - und deren Schwangerschaft wird viel erzählt. Wie bereits im dritten Teil widmet Gerritsen also viel Platz der Entwicklung ihrer Figuren und macht sich damit nicht nur Freunde. Sieht man ihre Romane nur als Thriller so kostet dies tatsächlich manchmal einiges an Tempo, sieht man die Romanreihe aber auch als einen Bericht über die Leben der beiden Protagonistinnen so ist dies eine logische und wertvolle Ergänzung zur spannenden Handlung. Mir erschien die Handlung hier nicht so geradlinig, wie bei den vorherigen Romenen aus der gleichen Reihe. Nicht ganz klar zuzuordnen, wo die Autorin den Draht verliert aber manchesmal wirkt das Ganze doch etwas ungeordnet. Dennoch natürlich ein wichtiger Roman, sofern man auf die ganze Reihe Wert legt. Bestimmt nicht der Beste aus der Serie aber dennoch ganz in Ordnung.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Das schwierige Privatleben von Rizzoli und Isles, 20. Mai 2008
Wenngleich ein sehr spannender Fall im Zentrum des dritten Teil aus der Reihe um Rizzoli und Isles steht, so ist dieser Roman doch wesentlich stärker auch auf die persönlichen Befindlichkeiten der beiden Hauptfiguren konzentriert. Isles muss sich mit ihrem Exmann auseinandersetzen, während Rizzoli mitbekommt, dass sie ausgerechnet von Gabriel Dean (dem FBI-Mann aus dem zweiten Teil) schwanger ist. Der Fall den es zu klären gilt, beginnt in einem Kloster wo eine junge Nonne erschlagen und eine ältere Nonne schwer verletzt wird. Als bald darauf eine Inderin gefunden wird der die Hände und Füße abgetrennt wurden, kommen die Ermittlungen erst richtig ins Rollen. Wiederum schreibt Gerritsen einen hochkarätigen Roman, der sich diesmal aber wie erwähnt auch sehr stark um die Charakterentwicklung der Hauptfiguren kümmert. Das mag von einigen kritisiert werden, tut aber der ganzen Reihe gut, weil die Rahmenhandlung so mehr Bedeutung bekommt. Diese Serie ist eben mehr als nur ein Thriller nach dem anderen, sie ist sehr stark an den interessanten Persönlichkeiten interessiert, die Tess Gerritsen geschaffen hat. Gut gemacht Frau Gerritsen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die Fortsetzung zu "Die Chirurgin", 20. Mai 2008
Jane Rizzolis Leiden mit Warren Hoyt ist noch nicht zu Ende, denn kaum hat sie sich von ihren zahlreichen Blessuren erholt ist sie schon mitten in einem Fall angekommen, der frappante Ähnlichkeiten mit dem Horror aus dem vorigen Fall hat. Wieder legt Gerritsen einen extrem spannenden und hervorragend erzählten Thriller vor. Die Rahmenhandlung der Romanreihe wird sehr stark weiterentwickelt und einige wichtige Grundlagen für die weiteren Roman in der Serie werden hier gelegt. Die Persönlichkeiten sind sauber weiterentwickelt und der Erzählstil hat immer das richtige Tempo. Ein großartiger Kriminalroman, den man sich nicht entgehen lassen sollte - wie eigentlich die ganze Serie rund um Jane Rizzoli und Maura Isles. Wie schon im ersten Teil soll auch hier (und gleich für sämtliche weitere Romane aus dieser Serie) die Warnung nicht vergessen werden, dass die gerichtsmedizinischen Szenen nichts für schwache Gemüter sind.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Rizzoli die Erste, 20. Mai 2008
Mit diesem Roman begann für mich der Einstieg zu einem besonderen Lesevergnügen. Jane Rizzoli ist eine eigenartige Persönlichkeit, sie kommt mit ihrem Leben als Frau nicht wirklich klar und dennoch hat sie einen Beruf gewählt indem sie besonders exponiert gegenüber männlichen Kollegen ist. Sie ist Detective im Boston PD. Tess Gerritsen stellt sie in diesem Fall in eine Umgebung die grausamer nicht sein könnte. Ein Serienmörder geht um er geht nach einem Muster vor, das die Polizei bereits einmal erlebt hat. Damals gab es eine Überlebende, nämlich die Chirurgin Catherine Cordell. Doch der Täter von damals ist tot, getötet von der Chirurgin. Ein unheimlich spannender und gut geschriebener Thriller. Sprachlich durchaus in Ordnung, sind die Hauptpersonen gut gezeichnet. Die Sprünge in die Gedankenwelt des Täters sind gut gelungen und heben die Spannung weiter an. Die Darstellung der diversen Aktionen der Gerichtsmedizin ist allerdings nichts für schwache Nerven.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Nesbøs bester Hole - bislang, 19. Mai 2008
Mit diesem Buch setzt sich Nesbø einen neuen Maßstab. Waren seine Romane bisher mal sehr gut, mal eher mäßig, so hat er sich nun eindeutig übertroffen und ein Meisterwerk vorgelegt. In Oslo wird ein junger Mann erschossen. Sehr schnell bemerkt der Auftragsmörder, dass er den Falschen erwischt hat und bricht nicht zu seinem Rückflug auf. Schnell kommt Harry Hole dem Täter auf die Spur und ein Wettrennen beginnt. Extrem spannend beschreibt Nesbø den nunmehr fünften Roman des schwierigen Kommissars Harry Hole. Sprachlich konnte man Nesbø nie etwas vorwerfen, in manchen Romanen fehlte es ihm an der nötigen Spannung. Aber hier stimmt einfach alles, der Ton, das Tempo, die Charaktere. Wenn er in diesem Stil weitermacht - was ich natürlich hoffe -, dann wird er einen Platz unter den Top-Autoren aus Skandinavien einnehmen.
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14 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Dawkins Abrechnung mit den christlichen Fundamentalisten, 19. Mai 2008
Richard Dawkins ist seit jeher ein Vertreter des Neodarwinismus und wurde daher beinahe eben so lange von religiösen Fundamentalisten angefeindet. Der Aufschwung den diese Gruppe besonders in den USA genommen hat (z.B. als die Schöpfungslehre in den offiziellen Lehrplan einiger Bundesstaaten Einzug hielt), führte dazu, dass er immer mehr angefeindet wurde. Wohl auf Grundlage dieser persönlichen Erfahrungen schrieb der Biologe nun seine Abrechnung mit jenen christlichen Gruppen - auch wenn er immer wieder andere fundamentalistische Bestrebungen kritisiert, so wendet sich seine Hauptargumentation gegen die großen monotheistischen Religionen und speziell das Christentum. Ist das Buch vordergründig auch als ein Schmöker für Atheisten und Agnostiker gedacht, der auch religiöse Menschen zum Nachdenken bringen soll, so verlor Dawkins wohl irgendwann während des Verfassen des Manuskripts den Bezug zur sauberen schriftstellerischen Arbeit. Extrem Schade, da er sich damit teilweise auf eine Ebene mit jenen Hetzern stellt. Das Buch hat sehr viele wichtige Informationen zu bieten und könnte tatsächlich Zweifler an ihrem Glauben dazu bringen ihre Ansichten zu überdenken. Aber durch den teilweise aggressiven Stil wird er wohl gerade diese Suchenden nicht erreichen können. Ein Buch das ich aber dennoch allen empfehlen möchte die sich mit Religion bzw. Atheismus beschäftigen. Es beinhaltet sehr viele kluge Ansätze und nötigt den Leser immer wieder seine Positionen zu überprüfen. Ein Buch das es verdient hätte auf einer weniger emotionalen Ebene geschrieben zu werden, das aber dennoch in einer Bibliothek nicht fehlen sollte.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Unterhaltsam, 19. Mai 2008
Lange musste man im deutschsprachigen Gebiet warten, bis man endlich den zweiten Roman Nesbøs (nach Der Fledermausmann) lesen konnte. Dafür konnte man schon einige der späteren Romane vorher lesen, was ein wenig lästig ist, da die Reihe wirklich chronologisch gelesen werden sollte. Wie dem auch sei, dieses Werk hat mir recht gut gefallen, wenngleich es bestimmt nicht zu den besten Werken Nesbøs gehört. Die Geschichte die Harry Hole in Bangkok erlebt ist aber durchaus spannend beschrieben, viel besser aber gefielen mir die sehr interessant charakterisierten Figuren. Wenn es etwas auszusetzen gibt, dann den etwas eigenartigen Schluss. Obwohl ich ihn mehrfach gelesen habe wurde ich nicht ganz schlau daraus. Ohne etwas zu verraten kann man sagen, dass nicht ganz klar wird, was Hole nun wirklich gemacht hat. Sieht man davon allerdings ab, so hat man einen brauchbaren Roman in Händen, den man, wenn man die Serie um Hole mag, nicht vermissen sollte.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
England rund um John of Gaunt, 19. Mai 2008
Hier haben wir also den ersten historischen Roman der deutschen Königin des Historischen Romans vor uns. Und ich gebe zu ich war beeindruckt. Bereits vor einiger Zeit hatte ich "Das zweite Königreich" von ihr gelesen, das mich wirklich tief in den Bann gezogen hatte. Zugegeben ist "Das Lächeln der Fortuna" nicht ganz so perfekt aber immer noch ein großartiges Werk. Der Roman begleitet Robin of Waringham von seinen Kindheitstagen und beschreibt wie er sich in den Dienst von John of Gaunt den Sohn von König Edward III. stellt. Gablé hat sehr gut recherchiert und lässt ihre Phantasie spielen. Ob John of Gaunt wirklich so selbstlos war, wie es die Autorin zu vermitteln versucht sei dahingestellt, die Darstellung der Figuren aber ist insgesamt glaubhaft und passt sich sauber in die historischen Fakten ein. Verglichen mit den Werken von Bernard Cornwell stellt Gablé die Zeit freundlicher und ehrenvoller dar. Die schriftstellerische Ausarbeitung des Themas ist Gablé jedenfalls sehr gut gelungen, sowohl sprachlich als auch die Darstellung der Personen ist sehr gut. Ein Buch das ich Liebhabern von Historischen Romanen uneingeschränkt empfehlen kann.
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