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ct
(TOP 500 REZENSENT)   

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Bauknecht CA503 Grillplatte
Bauknecht CA503 Grillplatte
Preis: EUR 74,99

3.0 von 5 Sternen Für 2 Personen ausreichend und insgesamt brauchbar mit praktischem Holztablett als Ablage, 22. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bauknecht CA503 Grillplatte (Haushaltswaren)
wir haben dieses Set für den Gaskocher unseres Womos gekauft.
Preislich haben wir es über Warehousedeals nur für einen Bruchteil des Listenpreises erhalten. Dafür ist es wirklich mehr als ok.
Die gußeiserne Grillplatte ist toll, reicht für 2 Personen gut und funktioniert auch prima auf einem Spirituskocher. Der Sandwichtoaster schafft sogar das Aufbacken von Baguettestücken, flachere Brotstücke (wie Toastscheiben) werden allerdings besser gebräunt. Einzig der Stein ist uns bei der ersten Verwendung auf der Gasflamme bis zur Hälfte gesprungen und wird seither nicht mehr genutzt. Man braucht ihn eigentlich aber auch nicht, weil die Grillplatte viel bessere Dienste leistet.

Die Edelstahlhalterung ist leider schon nach dem ersten Gebrauch stark oxidiert und mit keinem käuflichen Poliermittel wieder in den Ursprungszustand zu bringen. Damit muß man wohl leben ;).

Fazit:
Für den Listenpreis würden wir dieses Set nicht kaufen, für unseren Sonderpreis sind die Kochgeräte mehr als nur eine Empfehlung wert, die Steinplatte ausgenommen.

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3 Sterne = nicht schlecht


10T Zelt-Hering Set PEG IT 10RD-25SV, silber, 25 cm
10T Zelt-Hering Set PEG IT 10RD-25SV, silber, 25 cm
Preis: EUR 5,49

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Halten nicht viel aus, 21. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wir haben damit auf unserer 6-wöchigen Frankreichtour die Bodenplane vorm Womo befestigt.
Gut... die Heringe halten, kommen aber schon nach dem ersten Gebrauch verbogen aus dem Erdreich. Dabei ist Stes Maries de la Mer nicht einmal besonders steinig, was den Untergrund angeht. Bis zum Perigord waren die Teile dann mehr oder weniger u-förmig, weil unterwegs doch ein paar festere Böden dabei waren.

Fazit:
Kaufen würden wir die Dinger nicht noch einmal. Wir suchen jetzt nach Robusterem. Vielleicht hat ja jemand einen guten Tipp?

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2 Sterne = gefällt uns nicht (nicht langlebig genug)


Plenty
Plenty
Preis: EUR 16,99

3.0 von 5 Sternen Das Kochbuch ist überbewertet, hat aber auch Rezepte-Highlights, 19. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Plenty (Kindle Edition)
wie z.B. caramelized garlic tart. Ein super Rezept, auch mit anderen Käsesorten ein tolles Geschmackserlebnis. Auch die "poached baby vegetables" sind ein kulinarisches Erlebnis, wenn die Gemüse auf den Punkt gegart werden. Ansonsten haben mich nicht allzu viele Rezepte "angemacht", d. h. zum Nachkochen angeregt. Ich empfinde das Kochbuch eher als gute Mittelklasse, kulinarisch nicht wirklich aufregend. Das ist natürlich meine, ganz subjektive Sicht ;). Das Vorgänger-Kochbuch fand ich besser.

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3+ Sterne = nicht schlecht mit Tendenz zu gefällt mir


Oscar Lammfond, 2er Pack (2 x 200 ml)
Oscar Lammfond, 2er Pack (2 x 200 ml)
Preis: EUR 12,72

5.0 von 5 Sternen sehr guter Lammfond mit deutlichem Lammgeschmack, 28. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Oscar stellt feine Fonds her. Sie haben seit einigen Jahren einen festen Platz in meiner Küche. Nicht nur, daß sie im Geschmack sehr gut sind, sie enthalten auch keine problematischen Zusätze, die z.B. auf Speisekarten deklariert werden müßten - auch keinen Hefeextrakt, der (deklarierungsfrei) natürlicherweise Glutamat enthält (s. Wikipedia).

Der Lammfond von Oscar hat eine deutlich herausschmeckbare Lammnote. Menschen, die jedes Fitzelchen Lammfett entfernen, um genau diesen Geschmack zu vermeiden, ist er daher nicht zu empfehlen. Wer den typischen Lammgeschmack mag, wird diesen Fond lieben.

Die deklarierten Inhaltsstoffe (s. Produktabbildung) "Wasser, Glukosesirup, Salz, Aroma, 9% Lammfleisch, modifizierte Stärke, Zucker, Gemüse (Zwiebel, Knoblauch), Gewürze (weißer Pfeffer, Rosmarin), Verdickungsmittel (Xanthan), Karamellzucker, Maltodextrin" sind korrekt und stimmen mit meinem Verpackungsaufdruck überein.

Fazit:
Ich habe schon einige Fonds, Consommés und Pasten von Oscar ausprobiert. Bisher ohne Enttäuschungen - im Gegenteil. Geschmacklich sind eigentlich alle Produkte sehr gut und aus meiner Sicht empfehlenswert. Natürlich sind die Geschmäcker sehr verschieden ;). Meine Lieblingsprodukte aus dieser Reihe sind der Asia-, Kalbs-, Geflügel- und der Entenfond (alles 5 Sterne-Fonds), dicht gefolgt vom Gemüse-, Rinder- und Lammfond mit 4-5 Sternen.

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4 Sterne = gefällt mir
5 Sterne = gefällt mir sehr


Oscar - Lamm-Fond 'Konzentrat' - 200 ML
Oscar - Lamm-Fond 'Konzentrat' - 200 ML
Wird angeboten von Lieferello GmbH & Co. KG
Preis: EUR 5,99

5.0 von 5 Sternen enthält keinen Geschmacksverstärker, 28. Juli 2013
Oscar stellt feine Fonds her. Sie haben seit einigen Jahren einen festen Platz in meiner Küche. Nicht nur, daß sie im Geschmack sehr gut sind, sie enthalten auch keine problematischen Zusätze, die z.B. auf Speisekarten deklariert werden müßten - auch keinen Hefeextrakt, der (deklarierungsfrei) natürlicherweise Glutamat enthält (s. Wikipedia).

Der Lammfond von Oscar hat eine deutlich herausschmeckbare Lammnote. Menschen, die jedes Fitzelchen Lammfett entfernen, um genau diesen Geschmack zu vermeiden, ist er daher nicht zu empfehlen. Wer den typischen Lammgeschmack mag, wird diesen Fond lieben.

Die in der Produktbeschreibung deklarierten Inhaltsstoffe (Wasser, Glukosesirup, Salz, Aroma, 9% Lammfleisch, modifizierte Stärke, Zucker, Gemüse (Zwiebel, Knoblauch), Gewürze (weißer Pfeffer, Rosmarin), Verdickungsmittel (Xanthan), Karamellzucker, Maltodextrin) sind korrekt und stimmen mit dem Verpackungsaufdruck überein. Es ist KEIN Geschmacksverstärker enthalten.

Fazit:
Ich habe schon einige Fonds, Consommés und Pasten von Oscar ausprobiert. Bisher ohne Enttäuschungen - im Gegenteil. Geschmacklich sind eigentlich alle Produkte sehr gut und aus meiner Sicht empfehlenswert. Natürlich sind die Geschmäcker sehr verschieden ;). Meine Lieblingsprodukte aus dieser Reihe sind der Asia-, Kalbs-, Geflügel- und der Entenfond (alles 5 Sterne-Fonds), dicht gefolgt vom Gemüse-, Rinder- und Lammfond mit 4-5 Sternen.

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4 Sterne = gefällt mir
5 Sterne = gefällt mir sehr


Kenwood KM 080 002 (KM 086) Küchenmaschine Cooking Chef / 1500 Watt /  LC-Display
Kenwood KM 080 002 (KM 086) Küchenmaschine Cooking Chef / 1500 Watt / LC-Display
Wird angeboten von TODOACOSTE
Preis: EUR 1.077,75

69 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mein Küchentraum... (Ergänzung 14.6.14), 22. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Optisches Erscheinungsbild der Maschine:
Sehr solide, aber leider kein wirkliches Highlight im Design, denn in natura sind die Seitenverhältnisse der Maschine etwas anders als sie auf den Produktabbildungen erscheinen. Das gilt ganz besonders für die Aufnahmen auf der Produktseite des Vorgängermodells dieser CC, der KM70. Die Maschine, die ich ausgepackt habe, ist schmaler in der Breite und auch etwas höher als ich anhand der Abbildungen erwartet hätte. Entweder hat man die Produktfotos in der Höhe etwas gestaucht oder der Aufnahmewinkel läßt die Seitenverhältnisse optisch gefälliger erscheinen.

Ausstattung und Qualität:
- Alle Rühr- Schlag und Knetwerkzeuge (Schneebesen, Knethaken, Rührelement, K-Haken, Flexirührer) sind qualitativ 1a. Es sind ausgesprochen große Teile aus schwerer, sehr robuster Edelstahlqualität. Auch der Flexirührer aus Plastik und Silikon macht einen soliden Eindruck.
- Als Zusatzgeräte werden Mixbehälter (hitzebeständiges Glas) und ein Foodprozessor mit Messer und 6 Edelstahlscheiben geliefert. Beide Geräte machen ebenfalls einen sehr robusten, schweren Eindruck.
- Der Spritzschutz ist aus recht dünnem, nicht sehr widerstandsfähig wirkendem Plastik gefertigt. Dieser scheint mir aber der einzige Kandidat aus dem Paket, der hin und wieder mal ersetzt werden muß.
- Weiteres Zubehör sind Spatel, Teigkarte, kleine Flaschenbürste, Maulschlüssel zum Einstellen der Rührwerkzeuge, der Hitzeschild für den Kochvorgang, Spritzschutz und Handbücher für Maschine und Zusatzgeräte.

Das Handling:
Das Zusammensetzen klappt gut.
- Die Rührwerkzeuge lassen sich leicht anbringen und entfernen. Eine Ausnahme ist der Edelstahlrührer für Kochvorgänge. Der ist leider etwas kniffliger anzubringen, weil zusätzlich ein Stift in eine Führung geschoben werden muß. Auch das Entfernen gestaltet sich wegen des Stiftes etwas schwieriger.
Die Abdeckungen der Anschlüsse sind leicht zu entfernen und wieder anzubringen. Ich empfand, daß die obere Abdeckung (für die beiden Hochgeschwindigkeitsanschlüsse) ein wenig zu locker saß.
- Die Schüssel läßt sich leicht ohne großen Kraftaufwand in die Maschine eindrehen.
- Das Zusammenbauen/Auseinandernehmen und Aufsetzen der Zusatzgeräte gestaltet sich ebenfalls recht einfach.
- Das Laufgeräusch der Maschine ist erfreulich leise, verglichen mit meiner "kleinen" Kenwood Chef.
Update: Diese Aussage gilt nur für den Leerlauf. Unter "Last" wird die Maschine merklich lauter, und dann sind die Laufgeräusche durchaus mit denen der kleinen Kenwood zu vergleichen. Besonders der Flexirührer kann auf den Nerv gehen. Er neigt dazu, quietschende Geräusche zu erzeugen, die sich nur verhindern lassen, wenn der Rührer höher eingestellt wird. Dann wird aber auch nichts mehr von den Schüsselwänden geschabt....

Die Zusatzteile sollen laut Beschreibung alle spülmaschinentauglich sein. Bis auf die Edelstahlwerkzeuge und den Glasbehälter des Mixers würde ich persönlich alles andere lieber mit der Hand spülen - auch die Edelstahlrührschüssel. Das scheint mir für eine lange Lebenserwartung die sicherere Methode zu sein ;)

Meine persönliche Erfahrung mit dieser Küchenmaschine:
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2 Jahre bin ich mit ihrer Anschaffung "schwanger" gegangen, bis ich mich endlich dazu durchringen konnte, diesen -auch bei Küchenfreaks wie mir- nicht gerade locker sitzenden Betrag zu investieren. Ein Thermomix kam für mich nie infrage, weil ich eine Küchenmaschine und nicht zusätzlich einen beheizbaren Mixer brauche.

Meine Vorfreude war also entsprechend groß, wurde aber schon bald nach Einschalten des Geräts durch den Fehler E06 (nicht im Handbuch aufgeführt) stark getrübt. D. h. der eigentliche Kaufgrund, das Kochen, klappte nicht. War also nix mit arbeitserleichtender Herstellung (ohne Wasserbad) einer Hollandaise oder eihaltiger Grundmassen für Eis. Alle mechanischen Anschlüsse der Maschine funktionierten aber tadellos.

Laut Auskunft des Kenwood-Kundendienstes ist E06 ein Fehler in der Elektronik, der bei Neugeräten eigentlich nicht auftritt. Das Gerät müsse zur Reparatur eingeschickt werden. Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, daß eine Garantie nur für Neugeräte gelte, aber ich hätte dieses als "gebraucht" bei WarehouseDeals gekauft. Was immer das konkret für mich bedeuten könnte - um mich nicht auf einen Service- und Garantieleistungskrimi einlassen zu müssen, habe ich mich entschlossen, das Gerät zurückgehen zu lassen. Schade eigentlich. Ich hätte nur allzu gerne meine positiven Erfahrungen mit meinem persönlichen Küchentraum geschildert.

Noch eine Anmerkung:
Alle Rührteile müssen in der Höhe mit Hilfe des mitgelieferten Maulschlüssels justiert werden. Nur der Knethaken ist werkseitig voreingestellt. Warum dies nicht für alle Rührgeräte gemacht wird, erschließt sich mir nicht. Bei dem Preis sollte dies doch drin sein. So überläßt man die zeitraubende Fummelarbeit dem zahlenden Kunden. Das IKEA-Prinzip bei hochpreisigen Küchenmaschinen? Das finde ich verbesserungswürdig.

Fazit:
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Die Bewertung eines Geräts setzt sich immer aus vielen Faktoren zusammen, wie z.B. dem Handling, der Ausstattung, der Qualität, dem Preis-Leistungsverhältnis und Service des Herstellers. Mehr als eine neutrale Bewertung, also 3 Sterne, sind beim besten Willen wegen meiner Erfahrung nicht drin, auch wenn die Maschine nichts dafür kann, wenn sie E06 meldet ;). Bei dem Preis erwarte ich neben hoher Qualität, daß sie auch funktioniert.... und nicht zuletzt mehr Kulanz des Herstellers.

Alles in allem war ich fast einen Arbeitstag mit Aus- und wieder Einpacken, Ausprobieren, Reinigen der Einzelteile und Infos-besorgen beschäftigt. Alles umsonst. Vielleicht bekommt ein anderes CC-Modell irgendwann mal wieder eine Chance - aber für den Moment bin ich erst einmal bedient. Das Schicksal so mancher Träume ;).

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Erste Bewertung: 3 Sterne = nicht schlecht

Update 11.11.13
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Träume scheinen doch nicht so schnell ausgeträumt ;).
Letzte Woche habe ich bei einem guten Amazn-Angebot zugeschlagen, in der Hoffnung, daß ich diesmal mehr Glück haben werde. Hatte ich? Ja und nein.

Nein:
Ich habe einen Reimport erwischt. Das mitgelieferte Kochbuch (diesmal war eines dabei) ist in einer slawischen Sprache. Ebenso sind die 4 Hochglanzbeilagen im Schuber (erste Kochrezepte etc.) und die DVD nicht für den deutschen Markt bestimmt. Wenigstens ist eine der vier oder fünf angebotenen Sprachen für mich verständlich (englisch). Das ist ja schon mal tröstlich. Die Willkommenskarte fehlt. Ist also nix mit Kochclub. Wie man in Foren nachlesen kann, ist dies aber kein sooo großer Verlust ;)

Ja:
Die Maschine funktioniert tadellos, mit der Folge, daß ich seit 2 Tagen im Dauer-Kochrausch bin ;).

Erste Erfahrungen:
"Normales" Kochen in der CC
Funktioniert recht gut, bringt aber gegenüber der Zubereitung in einem konventionellen Topf keinen wirklichen Vorteil. Ich persönlich finde es recht unpraktisch, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten fällig werdenden Zutaten durch die kleine Öffnung des Spritzschutzes oder in den relativ schmalen Spalt zwischen Schüsselrand und Maschine zu geben. Die Maschine für jede Zutat hochklappen ist lästig, weil das Kondenswasser vom Hitzeschild in Richtung Maschine abläuft. Das ist eine ziemliche Planscherei und nur durch ein geschickt platziertes, saugfähiges Tuch abzufangen. Stiftung Warentest hatte genau dies vor 2 oder 3 Jahren bemängelt. Bleibt als Plus nur noch die einstellbare Temperatur. Kein wirklicher Vorteil, wenn im Haushalt ein Induktionsfeld vorhanden ist. Ich persönlich koche überwiegend noch auf einem 90-cm-Ceranfeld und vermisse eine Temperatureinstellung nicht. Alles Erfahrungssache....;)
Fazit: normales Kochen werde ich auch weiterhin auf meinen Kochfeldern erledigen - es sei denn, ich bekomme eine (recht unwahrscheinliche) Risotto-Phase ;)

Die CC als Wasserbadersatz
Das funktioniert gut - wie erhofft. Immerhin war dieses Feature mein eigentlicher Kaufgrund. Ich habe bislang Eismassen, italienische Meringuemasse und Lemon Curd hergestellt. Ist alles gelungen, ich bin begeistert :). Eine wirkliche Arbeitserleichterung.
Kleiner Wermutstropfen: an die Temperatureinstellung muß man sich erst gewöhnen. Die auf dem CC-Display angezeigte Temperatur ist ein paar Grad höher als meine Kontrollmessung. Für die Zubereitung temperaturempfindlicher Speisen muß man zudem berücksichtigen, daß die eingestellte Temperatur nicht konstant gehalten wird. Sie schwankt i.d.R. um 3 Grad. Das kann schon mal heikel werden, wenn man eihaltige Massen zur Rose abzieht.
Fazit:
Dafür hat sich der Kauf tatsächlich gelohnt :)

Die CC als "normale" Küchenmaschine
Schon ein tolles Teil, verglichen mit meiner kleinen Kenwood Chef.
Brotteige habe ich meiner kleinen Chef nie zugemutet (dafür nahm ich immer meine alte Bosch mit der Riesenschüssel). Die CC faßt genauso viel Teig und ist ein echtes Kraftpaket.
Von den mitgelieferten Aufsätzen habe ich bislang nur den Foodprozessor ausprobiert (liefert gute Ergebnisse). Die Schneid- und Raspelscheiben und auch der Mixer waren noch nicht im Einsatz.
Meine schon im Haushalt vorhandenen Aufsätze (Nudelwalzen, Extruder, Gewürzmühle, Sahnegerät, Fleischwolf, Trommelreibe, Entsafter, Schnitzelwerk) werde ich in den nächsten Wochen an der CC ausprobieren und berichten, wenn sich Berichtenswertes ergibt.

Fazit des Nachtrags:
Ich erhöhe auf 4 Sterne = gefällt mir :)

PS: zum Lieferumfang habe ich ein Foto eingestellt.

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Update 17.11.13
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Ergänzung zur Temperatureinstellung:
Weil mir meine Eiermischung für Eis fast zu Rührei geworden ist (bei der Einstellung 90°, wie im Rezept angegeben), habe ich mich noch einmal genauer mit der Temperatureinstellung befaßt. Die Produktbeschreibung sagt aus, daß die Temperatur präzise von 20° - 140° eingestellt werden kann. Die Produktbeschreibung sagt weiter aus, daß die Temperatureinstellung in 2°-Schritten möglich sei. Ich habe also noch einmal einen genaueren Blick auf den Temperaturregler geworfen. Seine Beschriftung zeigt die Temperatur in 10er-Schritten. Dazwischen befinden sich 3 Punkte, also sind 10° in 4 Temperaturbereiche unterteilt. Macht 2,5°, keine 2°.
Wie sieht die Praxis aus?
Stellt man die Temperatur mit dem Regler ein, rastet er zwischen 20° und 140° 32 mal ein, wenn ich mich nicht verzählt habe. Stufenloses Einstellen ist nicht möglich. Bei 2°-Schritten müßte er aber (140-20):2= 60 mal einrasten. Teilt man 120 durch die 32 tatsächlich einstellbaren Temperaturbereiche, kommt man auf 3,75° pro Schritt. Das bedeutet, daß die Temperatur nur auf 20, 50, 80, 110 und 140° genau eingestellt werden kann. Die Zehnerbereiche dazwischen können nicht präzise angesteuert werden. Wenn der Benutzer/die Benutzerin bei der Temperatureinstellung nicht genau hinsieht, kann er/sie sich schon mal wundern, warum die im Rezept genannten und an der Maschine eingestellten 90° überschritten werden.... 90° kann nämlich gar nicht eingestellt werden. Entweder werden es -rein rechnerisch- 87,5° oder 91,25°, wobei das Display keine Nachkommastellen anzeigen kann.

Man kann sich aber an die Temperatureinstellung gewöhnen. Will man Gerichte zubereiten, bei denen eine Höchsttemperatur nicht überschritten werden darf oder eine Mindesttemperatur eingehalten werden muß, will man keinen Schiffbruch erleiden, muß halt berücksichtigt werden, daß die Temperatur nur in 3,75°-Schritten, aber ausreichend konstant, eingestellt werden kann.

Zusammenfassend kann ich sagen, daß ich mit diesen Einschränkungen bei der Temperatureinstellung gut leben kann, denn die Hollandaise gelingt trotzdem, wenn man die Tücken kennt. Ich finde es aber sehr unschön (vorsichtig formuliert), wenn versprochene Produkteigenschaften nicht eingehalten werden.

Update 10.12.13
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Ausprobiert habe ich mittlerweile
- die Raspelscheibe für den Foodprozessor. Mit guten Ergebnissen. Zwar bleiben relativ dicke Reste übrig, aber das macht keine Scheibe anderer Hersteller besser, zumindest nach meiner Erfahrung (ich kenne bisher außer Kenwood Bosch und Philips).
- die Knetfunktion: Hefeteige (z.B. für Brot) werden super. Klebrige Teige für sehr dunkle Vollkornbrote verarbeitet die Maschine leider sehr schlecht. Das gilt für den Knethaken, wie auch für den K-Rührer. Der Teig klebt an der Schüsselwand fest und muß manuell mit einem Schaber immer wieder abgelöst werden. Das konnte meine alte Küchenmaschine erheblich besser.

Auch noch erwähnenswert:
Zwar kann man auch kleine Eiweißmengen verarbeiten, aber wenn die Masse sehr steif wird (wie bei italienischer Meringuenmasse) bleibt das meiste im Ballonbesen "hängen". Klopfen und schütteln hilft zwar ein wenig beim Ablösen der Masse, es bleibt aber anteilig viel zuviel an dem Besen hängen.

Ergänzung vom 14.6.14 (gilt für italienische Baisermasse):
Nach meiner Erfahrung ist die Schüssel für die Verarbeitung von 6 Eiweiß zu klein. Der sehr steife Eischnee klettert die Schüsselwände hoch und berührt den Rührarm. Das führt dazu, daß die oberen Partien des Schneebesens, die Aufnahmeöffnung, die Metallabdeckung des Maschinenkopfes und der Spritzschutz sich mit Eischnee überziehen. Die Reinigung ist wegen der vielen Ritzen (Gummidichtung des Hitzeschutzes) fummelig. Sie muß also sofort nach Benutzung geschehen, damit die Baisermasse nicht eintrocknet. Eine Mengenbeschränkung auf 4 Eiweiß/Arbeitsgang verhindert das oben Beschriebene.

16 Eiklar als Maximalmenge (s. Produktbeschreibung) halte ich, selbst ohne Zuckerzusatz, für ein wenig übertrieben. Bei mir füllen 4 Eischnee ca. 50% des Schüsselvolumens.

Update 19.1.14
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Mittlerweile habe ich die Cooking Chef 2 Monate fast täglich im Einsatz. In einem solchen Zeitraum gewöhnt man sich an so manche Eigenheiten, aber andere Merkmale eines Produkts können auch anfangen zu stören.
So habe ich mich - im positiven Sinne - an die Temperatureinstellung gewöhnt. Ich komme inzwischen gut damit zurecht und lasse die Maschine oft auch ohne Dauerbeobachtung ihre Arbeit tun.
Auf den Nerv geht mir mittlerweile:
- Der fehlende Ausschalter. Der sollte bei einem solchen Preis doch drin sein... Man muß immer den Stecker ziehen, und es gibt kein Kabelstaufach.
- Die sich automatisch auf Koch-Rühr-Geschwindigkeit 1 reduzierende Geschwindigkeit bei 60°. Ich frage mich, wer sich das ausgedacht hat.
Massen, die heiß und bei hoher Geschwindigkeit gerührt oder geschlagen werden müssen, erfordern ständige Anwesenheit, damit der Benutzer/die Benutzerin im rechten Moment und unter viel Gepiepe der Maschine die "P"-Taste dauerdrücken kann, bis die gewünschte schnellere Rührgeschwindigkeit wieder erreicht ist. Leider stellt sich die Maschine oft von alleine um ca. eine Geschwindigkeitsstufe wieder zurück, wenn die Masse sich weiter erwärmt. Das heißt, daß man an der Maschine festgenagelt ist, um im Falle des Falles die Maschine wieder auf Touren zu bringen. Will man eine italienische Meringuenmasse kaltschlagen, geht auch das nicht ohne Aufsicht. Ist die Masse auf 60° abgekühlt, stellt sich die Maschine wieder auf die kleinste Geschwindigkeitsstufe zurück (= Kochrührgeschwindigkeit 1 - das ist langsamer als "min" bei den Geschwindigkeitsstufen ohne Temperaturzuschaltung). So viel zur Praxistauglichkeit....

Fazit
Die Maschine hat doch einige Tücken und Unzulänglichkeiten. Sie ist in mancher Hinsicht nicht sehr bedienerfreundlich. Ich kehre zu meiner ersten Bewertung zurück:
3 Sterne = nicht schlecht

Update 9.2.14
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Sehr alte Zusatzgeräte sind nicht unbedingt mit dem Niedriggeschwindigkeitsanschluß der CC kompatibel. Es soll aber Adapter für solche Geräte geben. Ich habe z. B. einen Bohnenschneider aus den 80ern, der nicht paßt. Das Sahnegerät (auch aus den 1980 bis 1990ern), mit dem man aus Butter und Milch eine Emulsion, also Sahne, herstellen kann, paßt an den Niedriggeschwindigkeitsanschluß - erfreulicherweise. Mit diesem Zusatzgerät kann man nicht nur Sahne, sondern auch Cremes und Lotionen von sehr guter und stabiler Konsistenz herstellen. Das könnte für diejenigen interessant sein, die ihre Kosmetik selber herstellen. Das Zusatzgerät wird nicht mehr hergestellt, wird aber hin und wieder bei e*ay.co.uk gebraucht angeboten.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 11, 2014 11:21 AM MEST


Efbe-Schott HSS 1001 multifunktionaler Handstaubsauger mit umfangreichen Zubehör und Aufblasfunktion
Efbe-Schott HSS 1001 multifunktionaler Handstaubsauger mit umfangreichen Zubehör und Aufblasfunktion
Preis: EUR 40,76

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen heizender Krachmacher mit prima Saugkraft, 30. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wir haben fürs Womo einen ziemlich saugschwachen, dafür aber recht leisen Akkusauger (Moulinex) benutzt, den wir durch ein leistungsstärkeres Gerät ersetzen wollten.

Der HSS 1001 von Efbe-Schott saugt zwar wie Teufel, macht aber auch entsprechende Geräusche. Hört sich an, als hätte jemand eine Turbine angeworfen. Das mobile Zuhause also besser nicht frühmorgens oder den Ruhezeiten des Campingplatzes mit Hilfe dieses Gerätes auf Hochglanz bringen ;). Zum Entleeren wird der waschbare Staubbeutel einfach ausgeschüttelt und mit einer Bürste vom anhaftenden Partikeln befreit. Die Kapazität des Beutelchens ist allerdings einigermassen knapp bemessen. Einmal Womo-saugen und voll ist er.

Die Aufblasfunktion (der Aufblas-Stutzen wird ans andere Ende des Stausaugers aufgesteckt) finden wir theoretisch zwar ganz nützlich, haben sie bislang aber noch nicht gebraucht. Damit die LuMa für den spätabendlichen Überraschungsbesuch aufblasen ist, wegen der Geräuschkulisse, wohl auch weniger ratsam ;).

Update 18.7.13
Nach nur 3 Putz-Einsätzen im Womo ist der Schmutz-Auffangbeutel derart mit Feinstaub zugesetzt, daß der kleine Staubsauger nebenbei als Heizung fungieren kann, weil er fast unmittelbar nach Einschalten sehr heiß wird. Damit das Gerät nicht den Hitzetod erleidet, heißt es also: zweimal saugen, den Beutel waschen und 1 Tag trocknen lassen. Finde ich reichlich unpraktisch - diese Unbequemlichkeit kostet "Stormy" glatt einen Stern.
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3 Sterne = nicht schlecht, aber verbesserungswürdig


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Funktioniert mit Medion-Surfstick und Aldi-Datentarif, 30. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Nicht-Smartphone-Besitzer wollte ich unterwegs das Wetter oder auch mal Campingplatzinfos per Tablet (Samsung Galaxy Tab 2) abrufen können.
Als Hotspot für solche Aktionen reicht eigentlich ein mobiler WLAN-Router, der sich mit meinem Surfstick verträgt. Man hört häufig, daß es schwierig sein kann, solche Gerätekombinationen zum Laufen zu bringen. Um aber Investitionen von > 100 € zu vermeiden, habe ich es trotz aller Unkenrufe gewagt.... und es hat geklappt.

Mitgeliefert werden Ladekabel und eine rudimentäre, sehr schlecht lesbare Installationsanleitung in Englisch. Ich habe 2 Lesebrillen aufsetzen müssen, um den Text zu entziffern ;)).
In der Auslieferungskonfiguration ist das Netzwerk "offen", unverschlüsselt also (ist das eigentlich noch zulässig in D?). Wird das Netz vom Tablet/Notebook etc. erkannt, kann man über Browser (ip 192.168.169.1) die Konfiguration verändern, wenn eine Verschlüsselung eingerichtet werden soll. Mir ist es aber nicht gelungen, mit der üblichen Verschlüsselung ins Internet zu kommen. Es wurden zwar automatisch die Providerdaten abgefragt und eingetragen, aber surfen war nicht möglich. Das klappte nur mit dem voreinstellten, offenen Netz. Warum auch immer.... Kann sein, daß mein frisch bestellter Tarif trotz Freischaltungsmeldung bei meinem ersten Versuch noch nicht wirklich freigeschaltet war. Weil die Reichweite des Routers nur wenige Meter beträgt, war es mir nicht so furchtbar wichtig, die Konfiguration wieder auf Verschlüsselung umzustellen und diese noch einmal zu testen. Nach unserer Rückkehr werde ich es in Ruhe noch einmal mit der Verschlüsselung versuchen und gegebenenfalls berichten.

Achtung:
Bei der Konfiguration nicht vergessen, die PIN einzutragen, wenn die SIM-Card pin-geschützt ist.

Fazit:
Für den mobilen Einsatz mit Surfstick ist der Hame-Router ein empfehlenswertes Gerät. Sternabzug wegen der verbesserungswürdigen Installationsanleitung und der werkseitig fehlenden Verschlüsselung.

Update 5.7.13
Es funktioniert mit Verschlüsselung doch wunderbar, ein zweiter Versuch klappte problemlos.
Zu bedenken bei der Voreinstellung "offen": die geringen Reichweiten des Routers reichen auf einem Campingplatz durchaus aus, daß die Nachbarn mitsurfen. Jedes moderne Handy kann bei entsprechender Einstellung offene Netze melden. Bezahlt man megabyteweise, kann das teuer werden ;), ganz zu schweigen von den rechtlichen Konsequenzen, wenn ein Nachbar Sites aufruft, die juristisch nicht sauber sind. Es ist daher für die eigene Sicherheit recht wichtig, die Verschlüsselung einzurichten.
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4 Sterne = gefällt mir
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 14, 2013 1:16 AM MEST


Grand Canyon Campingtisch Aluminium-KOFFERTISCH (inkl. 2 Hocker), Silber, 80x60x64
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Preis: EUR 76,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen schnell aufgebaut, Hocker relativ stabil (Update 3.6.14), 6. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zumindest die Alu-Hocker machen einen sehr stabilen Eindruck. Der Tisch ist in der Konstruktion des Gestells ebenfalls relativ stabil, aber die Tischplatten (=Kofferseitenteile) sind recht dünn. Darauf Karotten mit viel Druck zu würfeln ist vermutlich nicht die allerbeste Idee. Einfach nur als Eßtisch benutzen wird gehen - wenn das soeben gegrillte Steak einigermassen zart ist und man nicht allzuviel Kraft beim Schneiden anwenden muß. Mal sehen, was der Langzeittest ergibt. Ich werde berichten.

Update 22.6.13
Den ersten ernsthaften Einsatz hat dieses Koffertischchen einigermassen überstanden. Trotz schonender Transportaufbewahrung im Originalkarton hat die Beschichtung der Tischfläche oberseitig ein paar Risse durch die Benutzung bekommen, unterseitig ist ca. 1 cm² abgeplatzt. Das ist nicht sehr strapazierfägig für ein für die Mobilität entwickeltes Möbelstück, das von der Konzeption her viele Auf- und Abbauvorgänge erleben soll.

Wir haben diesen Tisch sowohl als Eß- und auch Arbeitstisch benutzt. Dabei hat er sogar das Würfeln fester Gemüse überstanden. Meine Befürchtungen haben sich also nicht bewahrheitet ;). Der "Fleischschneidtest" mußte ausfallen, weil wir diesmal sehr viel Glück hatten und uns nur sehr zartes Fleisch verkauft wurde ;).
Die beiden Aluhocker habe ich als Untersatz für unseren Cobb-Grill und den Origo-Spirituskocher benutzt. Ging prima. Als Sitze wären mir diese Hockerchen allerdigs ein wenig zu unbequem.

Update 18.10.13
6 Wochen Frankreich mit herbstlich feuchten Nächten im Perigord haben dieses Tischchen an den beschriebenen Rissen ziemlich aufquellen lassen. Viel mehr als 1-2 Jahre Gebrauch wird es wohl nicht erleben. Noch einmal kaufen würden wir diesen Campingtisch nicht. Schlicht zu teuer, wenn man die zu erwartende Nutzungszeit einrechnet. Das führt leider zum Abzug eines Sterns und es bleiben nur noch 2 übrig...

Update 3.6.14
Dieses Jahr sind wir bislang 2 x 1 Woche unterwegs gewesen.
Die Risse in der Tischplattenbeschichtung haben merklich zugenommen, die Metallteile (Schrauben) beginnen ernsthaft zu rosten. Von diesem Modell gibt es auch eine größere Version, für die übrigens ähnliche Probleme beschrieben werden.

Fazit:
Dieses Tischchen bewegt sich ernsthaft in Richtung 1-Stern-Bewertung.

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3 Sterne = nicht schlecht
2 Sterne = gefällt uns nicht


Dometic ORIGO 9103303880 1500 - 1-flammiger Spirituskocher als freistehendes Modell
Dometic ORIGO 9103303880 1500 - 1-flammiger Spirituskocher als freistehendes Modell
Preis: EUR 118,74

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter mobiler Kocher, 4. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Einen Langzeittest habe ich noch nicht gemacht, aber der erste Eindruck ist einfach super.
Auf der Terrasse habe ich probeweise Wasser gekocht und Eier gebraten. Ging alles schnell und die Eier sind auch auf der Unterseite braun geworden (Eisenpfanne). Soweit -so gut. Ich werde berichten, wenn sich neue Eindrücke ergeben.

Befüllung:
In Ermangelung von normalem Brennspiritus habe ich kosmetisches Haarwasser genommen (Hobbythek-Fans kennen diesen Alkohol: es ist ein vergällter Ethylalkohol - der von mir verwendete ist aber unparfümiert und ohne Panthenol). Dieser Alkohol Ist ein wenig hochprozentiger als normaler Brennspiritus (95% statt 94%) und verbrennt mit wenig Geruchsentwicklung. In Foren empfohlen wird als Brennstoff für Spiritusbrenner der AHK-Brennspiritus, weil dieser sehr geruchsarm verbrennt. Leider ist dieser aus dem Angebot der Lebensmittelketten (wie real oder Edeka) entfernt worden und kaum noch zu bekommen. Ich suche noch. Tipps sind sehr willkommen (per Kommentar).

Fazit:
Ein toller Kocher, der auch noch gut aussieht (abgesehen von dem wenig attraktiven Aufkleber an der Frontseite). Preislich leider auch mit einem Lifestyle-Aufschlag. Damit kann ich mit leben, weil ich davon ausgehe, daß der Kocher viele Jahre durchhält... ;)

Update 22.6.13
Mittlerweile hat der Kocher die erste Reise mitgemacht und sich gut bewährt. Alle Speisen, deren Zubereitung mit deutlicher Geruchsentwicklung und/oder Fettspritzern verbunden sind, habe ich darauf im Freien zubereitet.
- Die Zeitangaben zur Brenndauer einer Tankfüllung (ca. 4,5 Std.) haben sich in etwa bestätigt. Bei mir haben 0,3 Liter Spiritus für 2 Std. Kochen auf kleiner Flamme gereicht.
- Wie ein anderer Rezensent schon beschrieben hat, ist das Anzünden recht knifflig. Bei mir klappte es noch nicht einmal bei groß gestellter Flamme mit einem voll gefüllten Stabfeuerzeug - also fast ein Flammenwerfer ;). Zum Glück hatte ich lange Kaminstreichhölzer mit dabei, die den Job dann erledigen konnten. Das brennende Streichholz muß bis fast ans Gitter des Brennstofftanks geführt werden.
- Wenn man die leere Pfanne auf dem Kocher gut vorheizt, sind die erzielten Temperaturen zum Braten und Bräunen von Fleisch völlig ausreichend. Meine Entrecôtes wurden schön braun.
- Das Edelstahlgitter des Kochers oxidiert und verfärbt sich schnell. Mit meinen "Bordputzmitteln" hatte ich keine Chance, diese Benutzungsspuren zu entfernen. Das ging nur mit einem starken Scheuervlies, das die oberflächlichen Oxidationsspuren mechanisch abreibt und das Metall natürlich dadurch auch stumpf werden läßt. Eine schonendere Entfernung ist nur mit einem Metallpoliermittel möglich. Der Rest des Kochers ist einfach zu reinigen.

Update 19.7.13
Eine weitere Womo-Kurzreise hat die positiven Kocherlebnisse mit dem ORIGO bestätigt, aber auch die Erkenntnis gebracht, daß noch ein funktionierender Windschutz angeschafft werden muß, wenn draussen gekocht wird. Ich ahnte es schon ;)). Für das Anzünden der Flamme hat sich ein biegsames Stabfeuerzeug, das bis an die Öffnung des Spiritusbehälters geführt werden kann, bewährt. Man sollte aber darauf achten, daß der vordere Teil (Brenner) des Feuerzeugs schmal genug ist, um unter den Flammenverteiler des Kochers geschoben werden zu können.

Update 23.10.13
Während 6 Wochen Urlaub in Frankreich war dieses Gerät unsere bevorzugte Kochstelle. Der angegebene Brennstoffverbrauch ist nach unserer Erfahrung nur bei Windstille zu erreichen. Bläst es ein bißchen, ist leicht der doppelte Verbrauch drin. Dabei rußt es natürlich reichlich, was die Reinigung der Kochtöpfe und Pfannen erschwert. Die Reinigung des Kochers ist sofort nach Gebrauch zu empfehlen. Andernfalls könnten sich die Kochspuren als schwer entfernbar heraustellen. Eine Metallpolierpaste wird für unsere nächste Tour ganz sicher eingepackt ;).

Ich bin immer noch begeistert - ein wirklich toller Kocher :)
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5 Sterne = gefällt mir sehr


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