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Beiträge von Beantji
Top-Rezensenten Rang: 12.803
Hilfreiche Bewertungen: 95
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Rezensionen verfasst von Beantji
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5.0 von 5 Sternen
Die wichtigste deutsche Scheibe seit 'Monarchie und Alltag', 20. Mai 2013
Es wurde ja hier schon hinreichend auf die Bedeutung dieses Albums für die deutschsprachige Rockmusik hingewiesen. 1992 war's als ich nichtsahnend die cd in den Player des Clubs warf in dem ich damals als Bartender arbeitete: ...'ein Lied mehr dass dich festhält, dich nicht lässt wo du hinwillst...' Und ich verstand jedes Wort mit Herz und Hirn als ob es nur für mich geschrieben sei und es ging weiter hinein ins Zentrum meiner Post-Adoleszenten Verwirrung... traf und berührte mich zutiefst... und ich begann Wochen später auf Deutsch zu texten. Neben 'Ton,Stein und Scherben' s Hippie-Politik-Agit Großtat 'keine Macht für Niemand' (1971)und 'Fehlfarbens 'Monarchie und Alltag'(1981) ist 'Ich Maschine' ein Manifest der beginnenden Neunziger, irgendwie die urdeutsche Version, die 'Grunge' nie hätte sein können, nein nie hätte sein wollen und so ganz nebenbei die Wiedergeburt der deutschsprachigen Rockmusik. Im Herzen Herzen Hippie, in Attitüde Punk und in Formulierung Kunst. Ganz zu recht 5 Sterne und ein Klassiker den ich meinen Kindern ans Herz lege als ein Stück Bildung. Danke Jochen.
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5.0 von 5 Sternen
Eines der besten Alben der Neunziger, Punkt., 10. Mai 2013
Blur begannen ihre erste US Tour am Tag als 'Nevermind' erschien und Grunge zum Mekka des Gitarrenrocks mutierte. Damon Albarn hat das gehasst. Das Vorgänger Album 'modern life is rubbish' war durchaus in Bewegung und Attitüde als Gegenentwurf zu verstehen. Mit 'Parklife' haben Blur das Konzept nochmals vertieft und bereichert. Nahezu jeder Song ist ein Kleinod: Einer meiner all time faves 'baldhead', knalliger britpop: 'london loves... the waypeople just fall apart', versponnene Psychedelia 'far out ( syd barret lässt grüssen), pastoraler indie Pop 'clover over dover', Breitwandfilm Kino mit herzzereißendem Refrain 'this is a low', ein song über 'this island in the nothern sea We love so much' und dessen Wetter... um nur ein paar zu nennen. Schießt mich jedesmal zurück in eine Zeit als es noch wirklich aufregend war eine neue Band zu entdecken weil, no Social Network 24/7 und keine mp3 für Umme überall...
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4.0 von 5 Sternen
4 Sterne in Kevin Parkers Kopf, 2. Mai 2013
2. Album der Psychonauten um Kevin Parker, der genaugenommen das alles nahezu alleine aufgenommen hat. etwas synth-lastiger und irgendwie auch moderner, weniger Retro. Dennoch ein gelungener und würdiger Nachfolger des Debüts. Braucht vielleicht etwas länger um zu landen, ein 'grower' halt. Die Rezensenten scheinen ja ein bisschen gespalten hier. Klar muss man mögen. Für Freunde des psychodelischer Kaugummis wie icke in jedem Fall eine feine Scheibe. Würde soweit so weit gehen zu sagen dass mir dieses Alben in teilen noch einen Tick besser gefällt als der Erstling, weil eigenständiger. Kevin Parker ist ein großer 'Dungen' Fan ( eine weitere hervorragende psych Band aus Schweden). Hier hat er sich von den Düngen Einflüssen etwas freigeschwommen. Da dürfen wir noch auf großes hoffen... Abfahren jetzt.
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4.0 von 5 Sternen
Säureköpfe aufgepasst! Stärker psychodelischer Synapsentobak, 1. Mai 2013
Wundervoll verspulte Westcoastpsychedelica von 2 Mitgliedern der Beachwood Sparks. Massig verhallte, muffig- symphatisch vernebelte 60ties Einflüsse von Love, Jefferson Airplanes's 'Bathing at Baxters', Pretty Things (ja ich weiß die sind Britisch) Electric Prunes und Kollegen... Tolles Kopfkino, teilweise melodienselig, teilweise halluzinatorisch, in jedem Fall bewußtseinserweiternd. Für Liebhaber solcher Musik ein wirklicher Geheimtipp. Ich gebe ja nur für echte Klassiker 5 Sterne, also 4 super Sterne und ein bisserl für die Authenzität. Ich liebe Musik die high macht ohne dass ich was einnehmen muss.
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4.0 von 5 Sternen
Blur die besseren Oasis, 27. April 2013
Schöne Doku der Réunion von 2009 welche mit wirklich bewegenden Bildern aus Glastonbury 2009 endet. Mann, ich wäre auch glücklich gewesen an denen ihrer Stelle...DVD dann mit einem grandiosen Konzert vom Hyde Park wo die Band sich die Seele aus dem Leib spielt. Super. Natürlich lässt sich über Geschmack trefflich und nimmerendend streiten und so bleibt die unsäglich irrelevante Frage wer den nun die Kings des Britpops waren wohl bis zum Sanktnimmerleinstag unbeantwortet. Für mich sind Blur in jedem fall die relevantere Band was man ja nicht zuletzt auch an dem Output der Bandmitglieder nach dem Split sieht. Nun kann Mann/Frau es mögen oder nicht aber die Entwicklung der Band ist, von den frühen Rave Elementen über Psychedelia, Ray Davies, Syd Barrett, Post Punk, später dann Pavement, sogar Sonic Youth in Ansätzen, in jedem Fall der creativere, offenere und für mich persönlich der ergreifendere, vor allem very, very british. Wirklich sehr geil.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Americana fürs Offene Fenster, 15. Juni 2012
Wie schon beschrieben machen the Dawes nix neues. Das machen sie aber sehr, sehr gut! Wer auf die Musik des amerikanischen Westens im Stil der Laurel Canyon Posse steht (Jonathan Wilson hat das Album produziert) steht, Weite, Laid back Feel, süße Melancholie und herzerwärmende Melodien ohne Schmalz und Schmacht, könnte hier nicht besser liegen. Ich würde ja gerne sagen, "die werden ganz groß" aber leider hat das ja weder bei den Jayhawks, den Silos oder bei Eben Jonathan Wilson geklappt. Anyway, wir werden sie lieben und dieses, sowie ihr erstes Album, werden bestimmt viel Freunde finden. Ich sag's gerne immer wieder: nicht downloaden, kaufen. 5 Sterne gibt's bei mir im übrigen nur für echte Klassiker und herausragende Alben. 4 Sterne heißt dennoch 'absolut empfehlenswert'.
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5.0 von 5 Sternen
Fire on the hemisphere...REMs Beste Scheibe!, 12. Juni 2012
Entgegen der gängigen Meinung und ihres erheblichen kommerziellen Erfolgs der dann 2 Alben später mit 'losing my religion' and 'shiny happy people' einzog, ist 'Document' für mich der Höhepunkt des großen Triptychons mit den beiden Vorgängeralben 'Fables of Reconstructions' und 'Life's Rich Pageant'. Zudem gehört diese Scheibe mit Talking Heads 'Remain in Light' und Talk Talks 'Spirit of Eden' für mich persönlich zu den drei wichtigsten Alben der achtziger Jahre. Ich hatte das Privileg, REM in dieser Phase zweimal live erleben zu dürfen. Das Konzert in der Offenbacher Stadthalle gehörte zu den besten Gigs meines Lebens. Ich habe vor Glück geweint als Michael Stipe als Zugabe 'Dark Globe' von Syd Barrett aCapella zum Besten gegeben hat. Ich entsinne Unzählige Momente im Auto mit aufgedrehtem Cassettenrecorder (ja das waren noch Zeiten) und jugendlichem Sturm und Drang...it's the end of the world as wie know it... Fire on the hemisphere... Odd Fellows local 151 behind the firehouse... Gänsehaut und der vage Sinn, das das Leben für mich dann doch irgendwie was zu bieten haben könnte, wenn ich nur zu mir selber stehe. In einer Zeit von unsäglichem Synthipop und geometrisch türkisfarbenen Dreiecken auf Knall gelbem Untergrund waren REM die Rettung und schlichtweg die beste Band Amerikas, der Soundtrack für rechtschaffene Rebellion welche durch das Zentrum in die Weite des Möglichen explodierte. Obwohl die Band sich immer irgendwie treu geblieben ist habe ich dann bei 'Automatic for the People' das Interesse verloren. Hier wird im Gegensatz noch amtlich gerockt und der Idealismus des indiespirits verbindet sich mit der weite des amerikanischen Westens und des Kryptizismus der Lyriks zu einem powervollen Statement über die transzendente Macht von Rockmusik.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Southern Hippie Jams mit einer Prise Emo Prog, 30. Mai 2012
Tolles, wie ich finde sogar bestes Album einer tollen Band. Zwischen Allman Brothers, den Late sixties Grateful Dead, Cream zu 'Disraeli Gears' Zeiten und komplexen aber niemals verkopften Proganleihen basteln White Denim ihrem ganz eigenen psychedelischen Southern Rock Universum und produzieren ganz so nebenbei, nicht nur laut 'Mojo' und 'Uncut',' eines der besten Alben 2011. Wirklich cool finde ich wie die Band Komplexität mit Emotionalität verbindet und dabei so ganz mühelos wundervolle Melodien aus dem Hut zaubert. Das Ganze klingt dann obendrein fast wie gejamt und entsprechend spontan. die Produktion ist erdig, warm, garagig und sympathisch: lo-fi auf höchstem Niveau. Also Freunde der psychedelischen Musik: das hier ist ein Schmankerl. Nicht downloaden, kaufen!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Herrlich verspulten psychedelischen Prog Rock..., 5. April 2012
Astra machen genau das. Wenn Hawkwind bessere Musiker gewesen und nicht ständig vollkommen wegezonkt gewesen wären hätten sie vielleicht garnicht so unähnlich geklungen. Auch wer auf die frühen King Crimson steht, sollte hier voll auf seine Kosten kommen. Die Songstrukturen sind komplex und doch transparent und eine fette Prise Spacerock sorgt für gepfegte Abfahrt. Hier und da gibt es schöne Melodeien doch alles in allem ist die Musik weniger symphonisch und rifflastiger als man es aus den frühen 70-zigern Progzeiten kennt, moderner halt. Die Instrumentierung ist klassisch und wer das Mellotron so liebt wie icke findet hier ein gerüttelt Maß an Labsaal und Erbauung. Im Gegensatz zum Vorgänger scheint mir die Scheibe griffiger und songorientierter (ist auch erheblich kürzer). Ein toller Nachfolger zu einem tollen Debüt. Schön finde ich persönlich auch, dass man die Burschen auch mal im Booklet zu Gesicht bekommt, Hippies halt mit langer Haarpracht und einer gutsortierten Plattensammlung möchte ich mal annehmen. Kann ich für Psychodelik und Prog Liebhaber bestens Gewissens empfehlen und gebe gerne 4 Sterne. Für einen Klassiker langt es nicht ganz. Viel Spass.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Kann dein Leben retten- gelebte Weisheit der Seele, 1. März 2012
Habe im Laufer der letzten 20 Jahre hunderte von Buechern ueber Spiritualitaet, Religionen der Welt und Primaertexte gelesen(Upanishaden, Bibel, Koran, Guru Granth, Teile der Veden usw.)und unterschiedliche esoterische Praktiken erprobt und praktiziert Kabbala, Enneagramm, Satsang, Yoga, Meditation usw. Der Kurs spricht zu mir wie kein anders "Denksystem". Natürlich ist da nichts neu. Wie auch. Am ehesten im Ur-christentum verwurzelt (vor kirchlichem Missbrauch und jenseits jeder Form von Fanatismus/ Dogmatismus) vermittelt der Kurs in kristalliner Klarheit und mit unmissverstaendlicher Radikalität, mit Offenheit angwandt, eine profunde Erfahrung die einfach , konkret und universell ist und die zwar einen Anfang aber kein Ende hat. Verbindungen zu philosophischen Systemen wie das des Non-dualismus (Advaita Vedanta), der transzendenten Poesie des Sikh Dharma wie sie im Guru Granth zu finden sind oder der ekstatischen Liebespoesie von Hafiz oder Rumi sind fuer jene mit offenen Ohren und Herzen offenbar. Nebenbei ist der Kurs auch eine der profundesten Quellen spiritueller Psychologie die ich kenne. Der Kurs ist auch ein Arbeitsbuch. Eine Schritt für Schritt Anleitung die eigene Wahrnehmung und das eigene Denken zu dekonstruieren und die selbsterschaffenen Hindernisse zu beseitigen die dich von deinem Geburtsrecht glücklich zu sein trennen. Es ist alles wahr: Ein verdunkelter Geist sieht nur Trennung. Die Welt ist eine Illusion und doch Vehikel des Erwachens. Das Versinken in der Dunkelheit ist so unvermeidbar wie dessen letztendliche Umkehrung ins Licht. Freier Wille heisst "Wann?" nicht "Was?". Ursache und Wirkung sind eins- dass ist mittlerweile ja sogar Wissenschaft (Quantentheorie). Suende ist Mythen in Tueten, es gibt keinen strafenden Gott. Projektion fuehrt zu Aerger fuehrt zu Angriff fuehrt zu Angst...fuehrt zu mehr Projektion usw. Wer Ohren hat der hoere. Bei mir steht ihr im Licht. Ewig ist jetzt! Danke.
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