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Amazon Kunde "zholvar"

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Zeit, Liebe, Erinnerung. Auf der Suche nach den Ursprüngen des Verhaltens
Zeit, Liebe, Erinnerung. Auf der Suche nach den Ursprüngen des Verhaltens
von Jonathan Weiner
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reise von den Ursprüngen der Genetik bis zur Biotechnologie, 25. Dezember 2002
"Zeit, Liebe, Erinnerung" bietet ein interessantes Panorama auf die Entwicklung der Genetik und mit ihr verwandten Wissenschaften. Hierbei fokussiert der Autor Weiner den Pionier Seymor Benzer, der als Mitgründer dieser Forschung gilt. Ohne oberflächlich zu werden, oder ins Fachchinesisch zu gleiten werden auf fast 400 Seiten Zusammenhänge von Genetik, der Entwicklung eines Gedächtnisses und eines Geistes, sowie des menschlichen Verhaltens beschrieben. Diese Darstellung, die stets eng verwoben ist mit der Biographie Benzers bietet eine interessante, populärwissenschaftliche Einführung in das Thema und räumt mit Clichés und Vorurteilen wie dem "Mördergen" auf. Auch die Arbeitsweisen der ersten Genetiker, und ihre wissenschaftlichen Experimente mit Mutanten der Taufliege Drosophila Melanogaster, die zur Entdeckung verschiedener Mutanten geführt haben, werden beschrieben. Bei aller Tiefe behält Weiner jedoch stets die Leitthemen seines Titels im Auge und entwickelt diese Kapitel für Kapitel: Die "Zeit" zum Beispiel wird zum Kernthema, da sie als wichtiges Verhaltensmerkmal gilt, was auch in der Betrachtung von Mutanten ersichtlich wird, bei denen ein Defekt des "Zeitgens" vorliegt.
Kurzum ein gelungenes Buch, das durch erzählerische Brillanz und fundierte Sachkenntnis überzeugt und dessen einziges Manko seine Kürze ist


Ramses der Große: Eine archäologische Biographie
Ramses der Große: Eine archäologische Biographie
von Philipp Vandenberg
  Taschenbuch

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Informativ und kritisch.., 31. Juli 2002
Auch in diesem Buch schafft es der Autor Philipp Vandenberg dem Leser einen deatillierten Einblick in Leben und Wirken des Pharaos Ramses zu geben. Die lebensnahen Schilderungen vom Wirken des Pharaos zeichnen das Bild eines Mannes, dessen Mut und Prunkentfaltung wahrscheinlich von keinem Pharaonen späterer Zeiten übertroffen wurden. Auf der anderen Seite porträtiert der Autor jedoch auch die allzu "menschlichen" Züge des legendenumwobenen Herrschers, wie sein Hang zu orgiastischen Ausschweifungen und Festen. Diese Beleuchtung beider Aspekte von Ramses Persönlichkeit lässt den Ägypter menschlich erscheinen und gibt dem Leser eine Art Richtschnur, wie Ramses Person zu beurteilen ist. Weiterhin schafft Vandenberg es mit seinem Buch nicht nur ein biographisches Werk erster Güte, sondern auch einen Streifzug durch ein lebendiges Ägypten abzuliefern, das den Leser neugierig auch auf weitere Personen und Geschehnisse der Epoche macht. Ein durch und durch lesenswertes Buch.


Terra X : Von den Oasen Ägyptens zum Fluch des Inka-Goldes
Terra X : Von den Oasen Ägyptens zum Fluch des Inka-Goldes
von Helga Lippert
  Gebundene Ausgabe

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gewohnt hoher Standard, aber unglückliche Themenwahl, 31. Dezember 2001
Das Begleitbuch zur aktuellen Terra- X Staffel besticht vor allem durch seinen guten Stil und die gewohnt sorgfältig recherchierten Artikel. Bemerkenswert ist der Wechsel an der Spitze von Terra-X: Nicht mehr Gottfried Kirchner, sondern Helga Lippert ist Herausgeberin des Buches. Dies fällt dem Leser insofern auf, als dass er beim Überfliegen des Inhaltsverzeichnisses die obligate Abhandlung über den Templerorden vermisst. Es war in den letzten Jahren fast schon zu einer Tradition geworden in jeder Staffel mindestens einen Beitrag über die Tempelritter zu senden. Wer sich an diese Praxis gewöhnt hatte wird solche Artikel vermissen. Quasi als Ausgleich finden sich jedoch zwei Abhandlungen über Ägypten und ein interessanter Bericht über Lawrence von Arabien, den "Dauerbrenner" unter den Mythen des 20. Jahrhunderts.Man kann darüber streiten, ob es nötig war das "Amerika- Rätsel", die Frage nach dem Entdecker des Westkontinentes, wieder aufzuwärmen, da zu diesem Themenkomplex bereits ein eigener Terra -X Band erschienen ist. Im Großen und Ganzen jedoch ist das Buch eine lohnende Anschaffung, die zusätzlich zum Film einiges an Hintergrundwissen bietet.


Atlas der Alten Welt
Atlas der Alten Welt
von Margaret Oliphant
  Gebundene Ausgabe

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Farbenfroh und erschöpfend, 14. April 2001
Rezension bezieht sich auf: Atlas der Alten Welt (Gebundene Ausgabe)
Der "Atlas der alten Welt" bietet, wie es der Untertitel verspricht, einen hervorragenden Überblick über die Hochkulturen der Menschheit. Bemerkenswert ist hier vor allem auch, dass auch Völker angesprochen und beschrieben werden, die in vergleichbaren Werken eindeutig zu kurz kommen; zu nennen wären hier beispielsweise dei Hyksos, die, trotz ihres temporär und lokal stark begrenzten Einflussbereichs detailreich beschrieben werden. Natürlich kommt hierbei das Spektrum der anderen Völker von Hethitern über Assyrern zu Griechen und Römern ebenfalls nicht zu kurz. Zweifellos kann der Atlas nicht mehr, als einen Überblick über Epochen und zeitgeschichtliche Ereignisse der Prähistorik geben, doch schließlich ist das Ziel des Buches nicht eine fachbuchartige, präzise Erschließung spezieller Völkerschaften, sondern vielmehr die wichtigsten Merkmale in kultureller und politischer Sicht hervorzuheben, was durch die zahlreichen Farbilustrationen und Randerklärungen auch gelingt. Etwas negativ ins Auge fallen der manchmal doch recht eintönige Schreibstil, der allerdings doch seinen Zweck, nämlich Fakten zu vermitteln, erfüllt. Fazit: Ein Werk, das gerade dem Leser nützen wird, der sich einen groben Überblick über kulturellen, technischen und politischen Stand einzelner Völker der Vor- und Frühgeschichte verschaffen will. Wer jedoch Königslisten und Anaylsen bestimmten zeitgeschichtlicher Ereignisse sucht, wird mit einer fachwissenschaftlichen Darstellung besser beraten sein.


Stadt des Lichts: Der erste mittelalterliche Bericht einer Reise nach China
Stadt des Lichts: Der erste mittelalterliche Bericht einer Reise nach China
von Jacob von Ancona
  Gebundene Ausgabe

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessantes Portrait eines Händlerlebens.., 12. April 2001
Die "Manuskripte des Jacob von Ancona", übersetzt durch den Historiker Selbourne geben dem Leser hervorragende Einblicke in ein geschäftiges ändlerleben der Zeit des 13. Jahrhunderts. Der Jude Iaccobo di Ancona, der sich im Jahre 1270 auf dem Weg zur legendären "Stadt des Lichts" im fernen Cathay (China) macht liefert im größten Teil eine politische Beschreibung der sozialen Verhältnisse in Zaitun, seinem Reiseziel. Die eigentliche Reise wird recht schnell abgehandelt, was auf den Leser zunächst irritierend wirkt und beschränkt sich auf ca. 1/4 des Buches. Die eigentliche Schilderung der "Stadt des Lichts" jedoch ist, denke ich, besonders für den Historiker interessant, der über Kontext und Ereignisse im China des 13. Jahrhunderts informiert ist. Der Leser kann zwar durchaus den Schilderungen des Händlers folgen und trotzdem drängt sich nach der Lektüre das Gefühl auf, einzelne Passagen wesentlich besser mit einem gewissen Quantum an Hintergrundinformationen verstanden zu haben. Nichtsdestotrotz ist die Quelle nicht unbedingt ausschließlich Historikern oder informierten Laien zu empfehlen: Grundsatzkonflikte wie den Hass der beiden Kopnfessionen Judentum-Christentum treten recht offen zutage und charakterisieren wichtige Aspekte des damaligen Lebens. Erwähnt werden muss jedoch auch, dass die Manuskripte keieneswegs eine Art "historischer Roman" sind, sie stellen wie geschrieben vielmehr einen adäquaten Zeugenbericht aus dem 13. Jahrhundert dar. Die Konsequenz heiraus ist vor allem, dass das Lesen des Buches eher einem Studium gleichkommt, sofern man denn die Ideen des reisenden Händlers wirklich verstehen oder nachvollziehen möchte empfiehtl sich ausserdem eine vorrausgehende Lektüre eines kurzen Werkes über chinesische Geschichte, um, als Mitteleuropäer, zumindest einen kurzen Überblick über die Geschichte Cathays zu erhalten.


Der Mossad. Ein Ex-Agent enthüllt Aktionen und Methoden des israelischen Geheimdienstes.
Der Mossad. Ein Ex-Agent enthüllt Aktionen und Methoden des israelischen Geheimdienstes.
von Victor Ostrovsky
  Taschenbuch

25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Korruption, Geld und Macht.., 12. April 2001
Das Buch "Der Mossad" des ehemaligen Agenten Victor Ostrovsky stellt einen interessanten Einblick in den Geheimdienst, der immer noch mit einer Art Nimbus der Unbesiegbarkeit umgeben ist, dar. Beschrieben wird das ausgeklügelte System, mit dem neue Mitglieder des israelischen Geheimdienstes angeworben werden und die verschiedenen Kommandostrukturen innerhalb der einzelnen Mossad Büros. Dies geschieht mit einem Geschick und eine Raffinesse, bei der der Leser nur staunen kann. Anhand verschiedener Aufgaben, die dem angehenden Agenten Ostrovsky aufgetragen wurden erläutert der Aussteiger Schulung und Prüfung der Auszubildenden Spione. Immer wieder wird der Leser durch die komplexen Vorgehensweisen des Geheimdienstes überrascht. Doch letztlich, und das ist die Intention des Buches, ist "Der Mossad" eine Kritik an den Verhältnissen innerhalb des Geheimdienstes: Längst sei man abgerückt von dem Gebot, nur dann zu töten, wenn Lebensgefahr für einen israelitischen Bürger bestünde und längst habe die Korruption und Grausamkeit Einzug in den Mossad gehalten. Unter diesem Aspekt lernt der Leser eine ganz neue Seite des äußerlich scheinbar perfekt durchorganisierten Geheimdienstes kennen. Abgerundet wird das Buch durch zahlreiche "Husarenstücke" des Mossad, wie zum Beispiel die Verhinderung eines Attentats auf die damalige israelische Premierministerin Golda Meir durch palästinensische Attentäter. Fazit: Ein gelungenes Buch über die Schattenseiten eines Geheimdienstes und dessen, teilweise verbrecherische, nationale und internationale Vorgehensweisen, Verflechtungen und Praktiken. Am Ende steht jedoch die Frage inwiefern dieser Bericht auch noch heute im 21. Jahrhundert aktuell ist, da das Erscheinen des Buches schon eine ganze Weile zurückliegt...


Terra X : Von Babylon zum Bernsteinwald
Terra X : Von Babylon zum Bernsteinwald
von Gottfried Kirchner
  Taschenbuch

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung einer tradierten Bücherreihe, 12. April 2001
Der Begleitband zur aktuellsten Terra-X Sendereihe zeigt wieder einmal, wie interessant historische Sachverhalte dargestellt werden können, um sie für ein breites Publikum interessant zu machen: In gewohnter Manier werden 7 Themenbreiche aus einem brieten Spektrum präsentiert und - sowohl in Wort und Bild- anschaulich dargestellt. Die "Krönung" des Bandes stzellt nach Meinung des Autors dieser Rezension der Artikel "Planet der Pyramiden" dar. Sowohl die, in den letzten Tagen des Jahre 99 ausgestrahlte Sendung, als auch der Artikel im Begleitbuch verdeutlichen dem Leser noch einmal den Wunsch nach Unsterblichkeit und ewigem Ruhm, der eine elementare Eigenschaft des Menschen ist und sich durch alle Epochen zieht. Doch auch die anderen Themen sind klug gewählt und obwohl der Orden der Templer in anderen Terra-X Bänden bereits angesprochen wurde, wirkt die Schilderung der Flucht der Ordensbrüder nach Portugal keineswegs ermüdend. Fazit: Wie erwartet findet die Terra-X Reihe mit "Von Babylon zum Bernsteinwald" eine würdige Fortsetzung in der ein breites Themenspektrum- vom legendären "Turmbau zu Babel" bis zur "Jagd nach der Bundelslade"- behandelt wird. Wem schon die Serie gefallen hat, für den wir dieser Band zu einer nützlichen und anschulichen Ergänzung des Wissensschatzes werden.


Cäsar und Kleopatra: Die letzten Tage der Römischen Republik
Cäsar und Kleopatra: Die letzten Tage der Römischen Republik
von Philipp Vandenberg
  Taschenbuch

42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erzählerisch spannend und sachlich informativ.., 12. April 2001
Philipp Vandenberg, bekannt durch histroische Kriminalromane, aber auch durch Sachbücher erster Güte, ist ein anschauliches Sachbuch gelungen, das Rom und die politischen Verhältnisse des ersten vorchristlichen Jahrhunderts auf beste Weise koloriert: Zunächst wird, aus der Sicht des Julius Caesar, dessen Aufstieg im cursus honorum der Polithierarchie im antiken Rom geschildert. Selbst dieses, an sich trockene, Thema wird dem Leser lebendig und farbig geschildert, sodass dieser ohne langwierige Erklärungen über politische Verhältnisse und Machtgewichtungen den Überblick behält. Nach den Iden des März 44 v. Chr bilden Kleopatra und Marc Anton den roten Faden dieses "Sachromans" und bis zum tragischen Tod der Ptolemäerin büßt Vandenbergs Werk nichts von seiner erzählerischen Kraft ein. Nicht nur dass der Leser nach Beendigung des Romans ein äußerst genaues Bild über die Lebensverhältnisse im alten Rom erhalten hat, er kann ebenso behaupten einen Blick in den Charakter der Hauptpersonen, sprich Caesar, Kleopatra und Marc Anton und deren politische und persönliche Aktionsweisen und Motive bekommen zu haben. Fazit: Ein Buch von sachlicher Präzision und auch erzählerischer Kraft, das nicht nur Einsteigern in das vielfältige Thema der "letzten Tage der römischen Republik" empfohlen sei, auch informierte Leser, die die Thematik aus anderen Werken kennen, werden ihre Freude an dem Roman haben


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