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Rezensionen verfasst von
O. Poetgen "Olle" (Eupen, Belgien)
(REAL NAME)   

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DEUS EX: Human Revolution
DEUS EX: Human Revolution
Wird angeboten von Games Plus GmbH
Preis: EUR 33,00

10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deus Ex Human Revolution :), 27. August 2011
Rezension bezieht sich auf: DEUS EX: Human Revolution (Computerspiel)
Seit gestern nun besitze ich Deus Ex Human Revolution und habe bereits einige Stunden gespielt. Was ich bisher sagen kann:

Liebhaber des ersten Teils (aus dem Jahr 2000) werden mit Sicherheit Spaß haben. Denn ich glaube, Human Revolution ist der richtige Nachfolger des ersten Teils, nicht Invisible Wars. Ich fühle mich wirklich an den ersten Teil erinnert, das Feeling ist wieder da :)
Ich habe Deus Ex geliebt und wahrscheinlich in keinem anderen Spiel mehr Zeit investiert. Ok, vielleicht bei Fallout 3 ;)

Die Grafik mag nicht mehr auf der Höhe der Zeit sein, aber das sollte bei dieser Art Spiel nicht das Wichtigste sein. Auch der erste Teil von Deus Ex sah bisweilen bescheiden aus. Trotzdem ists eins der besten Action RPGs, welche bis heute gemacht wurden.

Toll ist der Sound und die Sprachausgabe. Ich spiele das Spiel auf englisch, werde mich also nicht über schlechte Lippensynchronisation beschweren ;)

Spielen tu ich mit dem Xbox 360 Gamepad. Das ist etwas ungewohnt, da ich Deus Ex von den Anfangstagen her kenne. Das ist eigentlich ein PC-Spiel (obschon später auch ne Konsolenversion rauskam) und wird somit mit Maus/Tastatur gespielt. Natürlich kann man auch HR so spielen, aber die Steuerung per Gamepad ist nicht schlecht. Ich werd mal beide Möglichkeiten probieren.

Ich kann bis jetzt folgende Empfehlung aussprechen:

Leute, die Deus Ex damals auch schon gespielt haben und das Spiel wie ich lieben, sollten zugreifen. Vielleicht was warten, bis der Preis sinkt (nicht wie ich :P). HR ist ein würdiger Nachfolger von Deus Ex.

Leute, die Deus Ex noch nie gespielt haben, sollten vielleicht vorher ne Demo spielen oder bei youtube ein paar Let's play Videos schauen. Dieses Spiel ist sicherlich nicht für jedermann/frau. Das ist kein simpler Egoshooter, bei Deus Ex muß man Zeit investieren, rumprobieren und tausend Tode sterben ;) Man stirbt übrigens recht schnell, bei Verletzungen regeneriert die Gesundheit jedoch selbstständig. Aber frustrierend ists nicht, denn man kann jederzeit speichern. Ganz wichtig bei dieser Art Spiel. Ich habe schon soweit verstanden, daß HR noch mehr auf schleichen ausgelegt ist als der erste Teil. Durch Gefechte wird das Spiel schwerer, es ist tatsächlich besser (und vielleicht auch einfacher) unerkannt zu bleiben bzw. die Gegner lautlos auszuschalten. Aber nicht vergessen, die Körper zu verstecken ;) Gegner entdecken ihre toten oder bewußtlosen Kameraden. Auch die überall vorhandene Videoüberwachung kann Körper identifizieren und Alarm schlagen. Manchmal kommts vor, daß die Gegner-KI seltsam agiert. Man müßte eigentlich entdeckt werden, man ist in Sichtkontakt mit den Gegnern. Aber trotzdem passiert nix. Kann aber auch schonmal hilflich sein :D Denn wie gesagt, Gefechte enden schnell tödlich. Ich weiß aber nicht wies läuft, wenn der (anscheinend) jederzeit änderbare Schwierigkeitsgrad hochgeschraubt wird.

Ich werd mich wohl intensiver mit dem Spiel beschäftigen und meine Eindrücke schreiben.

Da mich das Spiel direkt gepackt hat, ich mich schon heimisch fühle in der Deus Ex Welt, kann ich eigentlich nur 5 Sterne geben :)

Übrigens: HR muß online aktiviert werden. Dies ist ein einmaliger Vorgang. Dananch kann man offline spielen. Steam fungiert auch als Kopierschutz, somit sind keine sonstigen Kopierschutzmaßnahmen vorhanden.

edit 29/8: Wow! Deus Ex HR ist wirklich toll :) Zumindest die Kämpfe haben etwas Splinter Cell-mäßiges (gefällt mir sogar besser als der erste Teil) und der Soundtrack, episch :) Gibts hier Leute, die das Spiel auf einem Alienware M11X R1 mit SU7300 Prozessor spielen?

edit 03/06/12: Ich habe nach einer Zeit der Abstinenz von Deus Ex HR das Spiel neu begonnen und durchgespielt. Natürlich im höchsten Schwierigkeitsgrad "Deus Ex" ;) Ich hatte keine Pause, weil ich das Spiel nicht mehr mochte, sondern weil ich auch einige andere Titel intensiv spiele. Ich habe nun irgendwie das Verlangen, HR nochmals durchzuspielen, aber in anderer Spielweise. Meine bisherige Taktik bestand großteils aus schleichen und hier und da Wild-West-Schießereien. Aber anscheinend ist es möglich, daß Spiel, ohne töten und Alarm auszulösen, zu lösen. Es reizt mich, HR unter diesen Bedingungen zu spielen. Denn ich kann mir vorstellen, daß sowas möglich ist. Ausnahmen beim nicht-töten bilden die Boss-Kämpfe. Die muß man schon niederingen ;)

Ich glaube, ich habe auch noch nicht alle Neben-Missionen gespielt. Das ist das, was ich von einem Spiel erwarte... es ist zwar nach etlichen Stunden durchgespielt, aber man hat erstens nicht alles gesehen und
zweitens könnte man gewisse Aufgaben vielleicht besser lösen als vorher ;)

Für alle Zwecke hab ich mir noch "The Missing Link" besorgt. Dies ist ein DLC, welches über ein gewisses Ereignis in HR besser Aufschluß geben soll und nochmals mehrere Stunden Spielspaß verspricht. Die beiden anderen DLCs hab ich selbstverständlich auch, welche spezielle Waffen und auch Bonus-Missionen besorgen ;) Wenn man alles in einem haben will, sollte man die "Augmented Edition" von Deus EX HR kaufen... diese beinhaltet das Haupt-Spiel und alle DLC's.

Aber ich möchte den Machern von Eidos nochmals danken für die vielen Stunden Spielspaß, die ich mit HR hatte und noch haben werde. Diese Art Spiele sind genau nach meinem Geschmack und ich bete schon zum Gamer-Gott, daß er uns doch eine weitere Deus Ex-Episode beschere :)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 28, 2011 10:28 AM MEST


S.T.A.L.K.E.R. - Shadow of Chernobyl
S.T.A.L.K.E.R. - Shadow of Chernobyl
Wird angeboten von Strongvision-Videogames
Preis: EUR 9,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Schatten von Chernobyl, 3. Juli 2011
Hallo,

Nach monatelangem exzessiven spielen des super genialen Fallout 3 wollte ich mal etwas "neues" probieren... nach Möglichkeit sollte es ein 3D-Shooter mit ähnlichem Szenario sein und RPG Elemente bieten. Somit bin ich auf S.T.A.L.K.E.R. - Shadow of Chernobyl gestoßen. Ich kannte das Spiel schon länger (ist ja auch von 2007), aber seltsamerweise habe ich es bisher niemals gespielt. Vielleicht haben mich die ersten Testberichte mit den Bugreports vom Kauf abgehalten, danach ist das Spiel in Vergessenheit geraten.

So, vor kurzem habe ich mich doch durchgerungen, daß Spiel bei Steam runterzuladen, um selber mal zu sehen, was viele Leute so toll an dem Spiel finden. Ich spiele nun schon einige Stunden und hatte schon etwas Schwierigkeiten, mich in das Spiel "einzuarbeiten".

Liegt das daran, daß ich das Spiel nicht mit meinem Gamepad spielen kann, sondern mir extra zu diesem Zweck eine Notebook-Maus zulegen musste? Liegt es an dem etwas ungewöhlichen Inventar? Man kann nicht alle vorhandenen Waffen einfach auswählen wie bei einem gewöhnlichen Egoshooter. Man muß die Waffe erstmal aus dem Rucksack (Inventar) nehmen und seine aktuelle Waffe austauschen. Ist es, wegen der zu Beginn etwas wirren Story, welche sich erst mit der Zeit entfaltet? Warum bin ich überhaupt hier? Daß die Waffen kaputt gehen mit der Zeit und daß die überall präsente Radioaktivität an meinem Gemütszustand nagen, kannte ich schon von Fallout 3. Zusätzlich muß man seinen Spielcharakter auch schonmal füttern (Messer und Gabel Symbol im HUD) und was zu trinken geben (Vodka schützt übrigens, zumindest bei S.T.A.L.K.E.R., vor Radioaktivität). Liegt es vielleicht daran, daß es im Unterschied zu Fallout 3 auch Witterungsänderungen gibt? Ja, bei S.T.A.L.K.E.R. regnet, donnert und blitzt es... Die Lichteffekte haben mich wirklich überrascht... Wenn man sich in einem dunklen Raum mit Fenster aufhält, dann wird der Raum bei Blitzen erhellt. Das kommt gut beim durchforsten leerstehender Wohnblöcke und Fabrikgebäude :)In freier Wildbahn kann man die Blitze in ihrer ganzen Schönheit beobachten...

Vielleicht liegt es auch an diesen absolut schnellen Kämpfen... die Gegner, seien es andere Stalker, Wolfsrudel oder mutierte Wildschweine halten einen auf wirklich auf Trab. Es gibt Häuserkämpfe mit Scharfschützen, Massenschießereien mit der Armee, mal schleicht man sich durch unterirdirsche Tunnelsysteme und wird dort von Mutanten gehetzt.
Währenddessen führt man Aufträge für verschiedene Leute aus und folgt man noch einer Geschichte, welche angeblich 7 verschiedene Enden haben kann, je nachdem wie man sich im Spiel verhält.

Puh, dieses Spiel kann stressig sein. Aber was S.T.A.L.K.E.R. so außergewöhlich macht, ist diese beklemmende Atmosphäre in einer kaputten Welt. Das hat mir auch schon bei Fallout 3 gefallen, wobei die Geschichte von S.T.A.L.K.E.R. ja einen realen Hintergrund hat im Gegensatz zu Fallout 3. Auch gefallen mir die RPG-Elemente im Spiel, wobei es aber nicht so stark auf RPG hinausläuft wie bei Fallout 3, sondern mehr auf Action.

Die Grafik ist wirklich "hübsch", bestimmt nicht mehr auf dem neuesten Stand. Aber ich habe selten ein Spiel gespielt, welches die Welt so glaubhaft rüberbringt. Ich finde das sogar noch intensiver als bei Fallout 3. Ein bißchen blöd gemacht finde ich die Levelbegrenzugen. Manchmal wird man auch durch einen Stacheldraht gestoppt, welchen man nicht überspringen kann. Hier ist dann der Unterschied zu Fallout 3. Genau wie bei Borderlands sind die Gebiete unterteilt. Man kann zwar frei herumlaufen und das im wahrsten Sinne des Wortes => es gibt keine Fahrzeuge wie bei Borderlands und ein Schnellreisesystem wie bei Fallout 3 habe ich noch nicht gefunden. Allerdings leitet ein Pfeil auf der Weltkarte einen sicher ins Ziel. Verlaufen kann man sich zumindest nicht. Aber der Spielfluß wird gestoppt durchs nachladen. Bei Fallout 3 kann man ohne nachzuladen durch die ganze Karte laufen, nur beim Betreten von Gebäuden und U-Bahnhöfen wird mal kurz nachgeladen. Sowieso finde ich daß die Ladezeiten bei S.T.A.L.K.E.R. etwas lang sind.

Soundmäßig hält sich S.T.A.L.K.E.R. zurück. Es gibt z.B. keine Radiosender wie bei Fallout 3. Es wird mehr Wert auf die Geräuschkulisse gelegt. Und diese wird sehr gut rübergebracht (Geräusche beim Gehen, Donner, Schußgeräusche, die Geräusche der Mutanten in dunklen Schächten, Gespräche anderer Charakter im Spiel, etc).

Mit der Kombi Maus / Tastatur lässt sich übrigens gut spielen. Eben wie ein Egoshooter am Desktop-PC (spiele auf meinem M11X). Man kann jederzeit abspeichern (nicht wie bei Borderlands) und das Spiel läuft zumindest bei mir absturzfrei (Win 7 64 Bit).

Ich werde das Spiel mal weiterspielen, denn irgendwie packt es mich doch :)

edit 2/3/14: Mich hat vor einiger Zeit wieder das SOC Fieber gepackt und ich habe mich erneut auf die Reise nach Prypiat gemacht. Diesmal aber mit Complete Mod :) Stalker ist ein fantastisches Spiel, das zwar bekanntermaßen seine Macken hat, aber die zumindest ich verzeihe. Solch einen beinharten Shooter, der mich so sehr in den Bann gezogen hat, hab ich davor und danach nie wieder erlebt. Ich würde mir wirklich einen Nachfolger wünschen, mit aktueller Grafik und richtiger Open World álà Fallout 3. Was wär das nicht toll. Aber anscheinend wurde der Nachfolger beerdigt, bevor er erschien :( Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich muss jetzt noch schnell ein paar Artefakte für einen Kunden besorgen und einen fiesen Zeitgenossen meucheln... meine Auftragsliste ist rappelvoll.
Für alle, die dieses Spiel zum ersten Mal spielen: Am Anfang ists ein bisschen frustrierend, weil man keine gute Schutzkleidung und vernünftige Waffen hat. Man kann sich stellenweise nicht vernünftig bewegen, weil man direkt verstrahlt wird oder eine der Anomalien einen in Stücke reisst... man stirbt viele Tode. Man kann aber auch jederzeit speichern. Wenn man aber mal ein paar Auträge geschafft und die Gegend ein bisschen erkundet hat, kriegt man auch bessere Ausrüstung und man wird vom Gejagten zum Jäger :) Wenn man das Spiel länger spielt, achtet man auch vermehrt auf kleine Details. Irgendwo in der Wildnis stieß ich nachts auf eine Gruppe Stalker. Einer saß an einem Lagerfeuer und spielte mit seiner Akkustik-Gitarre Deep Purples Smoke on the water :) Ich könnt auch schwören, daß bei einer anderen Situation ein Stalker Smells like teen spirit von Nirvana mit der Gitarre anspielte.
Als ich übrigens heute Nachrichten schaute, sah ich Bilder aus der Ukraine. Vermutlich russische Soldaten besetzen nach und nach Teile der Krim und vielleicht noch andere russischsprachige Gebiete. Die Bilder von den vermummten Soldaten und der Umgebung erinnerten mich sofort an Stalker. Hoffen wir mal, daß das kriegerische Setting des Spiels nicht Wirklichkeit wird. Vor allem, da die neue ukrainische Regierung die Staatengemeinschaft anscheinend schon um Hilfe beim Schutz der nuklearen Anlagen des Landes gebeten hat.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 8, 2011 8:26 PM MEST


Razer Kabuto Gaming Mauspad schwarz
Razer Kabuto Gaming Mauspad schwarz
Preis: EUR 24,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Kissen für die Orochi, 8. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hab mir vor kurzem die Razer Orochi gekauft und mir gedacht, daß da auch ein gutes Mauspad mit muss. Die Razer Kabuto wird als das passende (und nicht grade billige) Mauspad für die Orochi beworben. Um sich die Größe des Pads vorstellen zu können: Es bedeckt die komplatte Tastatur meines Alienware M11X Laptops. Es ist also kein sehr großes Pad, aber es soll ja auch ein Pad für den mobilen Einsatz sein. Zum Transport kann man das Pad zwischen Bildschirm und Tastatur des Notebooks legen. Nebeneffekt: Der Bildschirm wird nochmals zusätzlich geschützt. Auch lässt sich das Pad zum reinigen des Bildschirms nutzen :)

Die Verpackung der Kabuto ist Razer-typisch... Die Leute wissen, wie man verpackt ;) Es ist sogar möglich, durch eine Öffnung in der Verpackung das Pad anzufassen, ohne es auspacken zu müssen. So álà: Touch me before you buy me! Da ich das Pad online gekauft habe, konnte ich davon nicht profitieren...

Aber gut, wie macht sich das Mauspad im täglichen Einsatz? Ich nutze mein Notebook viel auf dem Sofa und im Bett... Das Pad neben mir auf dem Sofa oder auf der Matraze. Die Orochi flutscht nur so ohne jeden Wiederstand über das Pad. Das Pad hat eine rauhe Unterseite, die auf vielen Untergründen halt bietet. Die Oberseite ist aus weichem Stoff und fühlt sich gut an. Jemand in einer anderen Rezension schrieb, daß man das Pad auch als Knuddeldecke nutzen kann :D

Ich hoffe, daß die Ränder des Kabuto Pads nicht zu zerfransen anfangen nach längerer Nutzung, wie andere Leute schrieben.


Razer Orochi Bluetooth Laser Gaming Mouse
Razer Orochi Bluetooth Laser Gaming Mouse

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Razer Orochi, 8. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

Aufgrund meines Verlangens, PC Egoshooter am Alienware M11X Laptop zocken zu können, habe ich mir diese kleine Bluetooth Maus, welche auf den Namen Razer Orochi hört, gekauft. Ich hab sonst immer mit meinem X-Box 360 Gamepad gespielt. Aber dann wollte ich mal S.T.A.L.K.E.R. Shadow of Chernobyl spielen und mein ansonsten sehr gutes Gamepad musste hier außen vor bleiben - denn das Spiel unterstützt ganz simpel keine Gamepads. Mit der Taustatur / Touchpad Kombi hab ich es mal probiert, aber das ist nicht sehr komfortabel. Also mußte eine Maus her, wie zu guten alten Desktop-Zeiten :) Ich wollte auch so eine Hybrid-Maus... also eine Maus, welche wahlweise verkabelt oder auch kabellos genutzt werden kann. Ich möchte eine Maus nicht nur drahtlos nutzen. Unter gewissen Umständen hat eine Verkabelung Vorteile, z.B. bei Spielen.
Bei der Drahtlostechnik bevorzuge ich Bluetooth, da mein Notebook einen integrierten Bluetooth-Empfänger hat und ein zusätzlicher Sender im USB-Dongle Format somit nicht notwendig ist. So wird kein USB-Anschluß zusätzlich benötigt und steht für andere Aufgaben frei.

Ich habe die Maus am Samstag bei Amazon bestellt, heute (Mittwoch) ist das Päckchen eingetroffen. Ich habe übrigens neben der Maus auch das passende und nicht ganz billige Kabuto Mauspad von Razer (dafür später eigene Rezension) bestellt.

Die Treiber für die Maus muß man von der Razer Webseite runterladen. Das hab ich schon vor Erhalt der Maus erledigt und mir auch gleich die neueste Firmware runtergeladen. Ich habe die Maus innerhalb 10 Min komplett eingerichtet (Zeit für den Neustart des Laptops inbegriffen). Es war recht einfach. Hab erstmal mal die Treibersoftware installiert, Laptop neu gestartet, Maus per USB-Kabel angeschlossen und da flutschte der Mauszeiger auch schon über den Bildschirm. Danach direkt auf die neueste Firmware geupdatet.
Ich finde es übrigens gut, daß Razer auf eine Treiber-CD verzichtet... Warum sollte ich mir veraltete Treiber-Software von einer CD installieren, die ich danach niemals wieder benötige, weil ich mir dann hinterher eh die neuesten Treiber von der Razer Webseite runterlade? Natürlich behalte ich die Installations-Dateien für spätere Neuinstallationen. Für Leute, die immer noch mit DSL Light oder gar ISDN leben müssen, ist das vielleicht ärgerlich. Aber in diesem Fall einfach die Software im Vorfeld runterladen. Bei Erhalt der Maus kann man dann direkt loslegen :) Großer Vorteil dieser Vorgehensweise: Man hat von vornerein die neuesten Treiber installiert. Über die Razer-Software kann man dann auch nach künftigen Updates für die Treiber und Firmware suchen.

Im Anschluß dann noch Bluetooth eingerichtet. Hierfür die Maus vom Laptop getrennt, Die 2 Batterien eingelegt, mittels Schalter auf der Unterseite die Maus eingeschaltet und dann gleichzeitig die 4 seitlichen Tasten der Maus ein paar Sekunden gedrückt gehalten um die Bluetooth-Funktionalität der Maus zu aktivieren. Mit dem Laptop danach nach neuen Geräten gesucht, die Orochi direkt gefunden und gepairt. Ergebnis: Maus funktioniert :) Die Maus verbindet sich später automatisch mit dem Notebook oder BT-Empfänger, vorausgesetzt Maus und BT am Notebook sind eingeschaltet :D Das dauert ein paar Sekunden, dann ist die Maus einsatzbereit.

Die Einrichtung war also wie gesagt sehr einfach und jetzt wird die Maus erstmal getestet. Später werde ich meine Eindrücke der Rezension hinzufügen.

Was ich schon mal sagen kann: Die Maus fühlt sich sehr wertig an (bei dem Preis auch zu erwarten), hier sitzt alles und wackelt nix. Ohne eingelegte Batterien ist die Maus sehr leicht, mit Batterien merkt man natürlich den Unterschied im Gewicht. Der Batteriedeckel ist übrigens auf der Oberseite der Maus. Man kann diesen einfach abziehen. Nach dem Einlegen der Batterien braucht man den Deckel nur auf die Maus zu legen, welcher mittels kleiner Magneten an der Maus haften bleibt.
Aber vom ersten Eindruck her liegt die Maus trotz ihrer geringen Größe gut in meinen mittelgroßen Händen. Die Orochi ist für Rechts- und Linkshänder ausgelegt (daran mußte ich mich erstmal gewöhnen). Das Design ist äußerst schick und eine schwarze Maus mit schwarzem Pad passt natürlich super zu meinem schwarzen M11X :) Übrigens ist auch das Mausrad blau beleuchtet, genau wie die Tastatur meines M11X. Die Beleuchtung ist im USB-Kabel Betrieb dauerhaft an, im BT-Betrieb (also auf Batterie) leuchtet diese nur, wenn die Maus benutzt wird (aus Energiespargründen). Man kann die Anzeige der Batterieenergie und die Beleuchtung des Mausrads auch einzeln ab/einschalten.

Diese Maus ist einstellbar in ihrer Sensibilität (DPI). Man kann diese sogar mit den Mausknöpfen einstellen. Ich lasse die Einstellungen vorerst mal auf die standardmäßig eingestellten 1500 DPI. Auf Wunsch gehts hoch bis 4000 DPI (nur im Kabelmodus).

edit 9/6/11: Tag 2: Diese Maus fasziniert mich zunehmend :) Die Leichtigkeit, mit der die Orochi ohne jeglichen Wiederstand über das Kabuto Pad flutscht, hab ich so noch nicht erlebt. Habe die DPI auf 2000 gestellt. Hab auch mal 4000 DPI probiert, aber da braucht man quasi nur gegen die Maus zu hauchen, um den Zeiger zu bewegen. Das war mir jetzt schon zu extrem. Wenn ich an die 5600 DPI der Mamba denke... wer braucht denn sowas? Mit sowas zockt wahrscheinlich Chuck Norris :D
Im Bluetooth Modus sieht man das schön, auch wenn sich hier die hohen DPI Einstellungen (max und immerhin 2000 DPI) nicht setzen lassen. Die Beleuchtung des Mausrads ist ja nur bei der Benutzung der Maus aktiv, nach einigen Sekunden Nicht-Benutzung erlischt diese. Man muß die Orochi nur antippen und die Mausradbeleuchtung wird aktiv. Wahnsinn, wie sensibel die Maus ist. Übrigens find ich den Umstand, daß das Mausrad beleuchtet ist, toll. Das hat was :)
Der Maus liegt übrigens auch eine kleine Tasche bei. So kann man das Schmuckstück sicher transportieren.

Was mir ein wenig negativ auffiel:

- Die 2 Maustasten an der rechten Seite sind ein bißchen fummelig zu erreichen. Gut, diese sind z.Z. so konfiguriert, um die DPI Einstellungen zu ändern. Muß ich also nicht laufend drücken :)

- Ebenso fiel mir auf, daß man schon ein bißchen Kraft aufwenden muss, um das USB-Kabel mit der Maus zu verbinden oder von ihr zu trennen... Ich hoffe, daß das Material das über längere Zeit mitmacht.

- Ich habe auch bemerkt, daß zumindest bei mir die beiden an der rechten Seite der Maus angebrachten Tasten mehr hervorstehen im Vergleich zu den beiden an der linken Seite der Maus angebrachten Tasten. Das fühlt man eindeutig, wenn man mit den Fingern drüberfährt.

- Der Bluetooh-Funktionalität ist der Umstand geschuldet, daß die Maus sporadisch hakt. Vor allem dann, wenn man die Maus einige Sekunden ruhen lässt um sie danach wiederzubenutzen. Anscheinend fällt die Orochi in einen Energiesparmodus. Wenn man die Maus bewegt, wird die Verbindungen wieder hergestellt, öfters mit dem Effekt eines kleinen Rucklers des Mauszeigers. In Spielen könnte das lästig sein, aber man spielt doch auch nicht über Bluetooth. Dafür haben wir ja das USB-Kabel ;) Diesen Effekt hat man natürlich nicht bei einer Kabelverbindung.

- Ich habe das jetzt schon öfters gelesen... und zwar bei Berichten zu anderen Mäusen aus dem Hause Razer: Die Daumenablage (für mich an der linken Seite der Maus) fühlt sich irgendwie klebrig an. Warum ist das so?

Diese "Negativ"-Punkte veranlassen mich aber nicht, der Maus einen Punkt in meiner Bewertung abzuziehen. Die Razer Orochi ist eine tolle portable Gaming-Maus, welche wie geschaffen zu sein scheint für den Einsatz an meinem M11X. Das ist genau, was ich gesucht hab :) Denn ich kann nun auch vernünftig S.T.A.L.K.E.R. am M11X zocken :D

edit 25/6/11: Ich habe gemerkt, daß zum Umschalten zwischen Kabel-Betrieb und Bluetooth-Betrieb der Bluetooth Ein/Aus Schalter an der Unterseite der Orochi auf jeden Fall auf "on" eingestellt sein sollte, bevor man das USB-Kabel rauszieht. Ansonsten wird die Orochi vom Notebook nicht richtig erkannt. Ich habe das gemerkt, da nach dem Betriebswechsel die Orochi nicht reagierte, dafür aber das Touchpad des Notebooks aktiv war.
Ansonsten läuft die Maus wirklich 1A!

edit 3/7/11: Ich habe nun einige Stunden Stalker hinter mir... Die Maus ist toll für dieses Spiel. Habe die DPI Einstellungen auf 3000 und die Abtastfrequenz auf 1000 Hertz eingestellt zum spielen. Die Orochi ist sehr präzise und schnell.
Auch bei der normalen PC Nutzung überzeugt mich die Maus. Nutze hierbei die Maus über Bluetooth. Besonders schön ist es, wenn man z.B. den Opera Browser in Kombination mit Mausgesten nutzt :) Gut, das können auch andere kabellosen Mäuse, die sehen aber nicht so stylisch aus wie die Orochi :D
Ich möchte auch noch drauf hinweisen, daß die Orochi nicht über USB aufgeladen werden kann, wie es z.B. bei der Mamba der Fall ist. Es kommen 2 herkömliche AA Batterien mit 1,5 Volt zum Einsatz. Natürlich kann man wiederaufladebare Batterien nutzen.

edit 21/7/11: Ich bin immer noch sehr zufrieden mit der Maus. Habe bisher 1x die Batterien wechseln müssen. Habe aber auch testweise Spielsessions im Bluetooth-Betrieb gehabt. Wenn die Batterie-Energie zur Neige geht, ändert die Beleuchtung der LED unter dem Mausrad von Blau in Rot. So weiß man, daß bald die Batterien aufgeladen werden sollten :)
Was ich ein bißchen schade finde, ist daß das Mausrad sich nur runter, aber nicht zur Seite drücken lässt. Das vermisse ich ein bißchen, kenne ich doch diese komfortable Funktion (damit kann man in Webseiten schnell vor- und zurückblättern) von meiner Logitech Maus. Diese fehlende Funktion kann ich z.B. im Opera Browser aber durch Mausgesten ersetzen. Nach einigen Wochen Nutzung kann ich auch sagen, daß zumindest für meine Hände die Maus nicht zu klein ist. Ist halt ein bißchen Umgewöhnung, auch weil die Maus ja ergonomisch neutral ist (also nicht speziell auf Links- oder Rechtshänder ausgelegt). Aber ich muß doch sagen, daß die Orochi gut in meiner Hand liegt.

edit 01/03/12: Ich nutze die Orochi mittlerweile fast ausschließlich am Desktop-Rechner :) War zwar schon am überlegen, ob ich nicht eine zum Desktop-PC passende Maus kaufen sollte... aber irgendwie funktioniert die Razer natürlich auch sehr gut ausserhalb von Notebooks. Auch wenn die Maus recht kompakt ist (ist halt ne Notebook-Maus), ist diese doch nicht zu klein für meine mittelgroßen Hände. Z.Z. nutze ich die Orochi aber ausschließlich kabelgebunden, da mir (noch) ein Bluetooth-Adatpter fehlt am Rechner. Aber dies ist sicherlich subjektives Empfinden und manch andere(r) hätte längst eine "richtige" Desktop-Maus ;)


Super Meat Boy - Ultra Edition
Super Meat Boy - Ultra Edition

5.0 von 5 Sternen Das blutigste und schwerste Spiel der Welt..., 5. Mai 2011
Ich habe schon früher liebend gerne Jump'n Runs gespielt, vorzugsweise mit dem Commodore 64. Ich erinnere mich da z.B. an den Mario-Verschnitt Gianna Sisters :) Ein blödes Spielprinzip, man muß mit seiner Spielfigur einen Parcours ablegen um ins nächste Level zu kommen. Das geht dann stundenlang so und dabei ertönte die typische Synthi-Musik aus den Lautsprechnern. Diese Spiele sind simpel und machen immer wieder Spaß.

Ich wollte nach langer Zeit mal wieder so etwas spielen, aber diesmal auf dem Windows-Rechner. Ich kannte mich gar nicht aus mit den verfügbaren Spielen und hab mich dann einfach für Super Meat Boy entschieden. Ich habe das Spiel bei Steam gekauft, da gabs mal eine Sonderaktion, wo das Spiel ganze 5 Euro kostete.

Leute, was soll ich schreiben? Mögt ihr Jump'n Runs? Dann kauft dieses Spiel! Es gibt eine kleine Story und zwar die Liebesgeschichte von Super Meat Boy und Bandage Girl. Diese werden terrorisiert vom bösen Dr. Fetus, welcher mit aller Macht verhindern will, daß Super Meat Boy und Bandage Girl glücklich und alt werden. Also entführte er Bandage Girl und wir müssen nun unsere Freundin retten. Das ist eigentlich ganz simpel. Wir befinden uns in einem Level, Super Meat Boy steht an einer Ecke, Bandage Girl an einer anderen Ecke. Dazwischen gibts allerlei Fallen und Hilfsmittel, die uns die Sprünge von Plattform zu Plattform erschweren (z.B. Kreissägen) oder auch erleichtern (z.B. Ventilatoren). Hier und da liegen die sogenannten "Bandages" rum. Diese kann und sollte man versuchen zu sammeln. Denn bei einer gewissen Zahl gesammelter Bandages werden weitere Spielfiguren freigeschaltet. Jedoch sind die Bandages oft schwer zu erreichen. Auch gibts in einigen Levels die "Warp-Zones"... hier wird man in versteckte Levels befördert.

Die Grafik und der Sound von Super Meat Boy sind an die alten Jump'n Run-Tage angelehnt... hier gibts es Klötzchengrafik und Synthi-Musik. Es ist keine weltbewegende Grafik, aber das soll sie auch nicht sein :) Gespielt wird entweder mit der Tastatur oder dem Gamepad. Ich nutze für diese Zwecke mein X-Box 360 Gamepad, welcher perfekt erkannt wird.
Wir spielen in verschiedenen Szenarien, z.B. im "The Forest", "The Hospital", "The salt factory" und noch einigen anderen. Zu jeder Welt, die auch Licht-Welt genannt wird, gibts auch eine Dark-World. Als ich das Spiel einige Zeit gespielt hatte, fiel mir auch auf, daß die Entwickler wohl was geraucht haben müssen :D die Levels sind oft ziemlich farbenfroh und teils psychedelisch. Da erleuchtet ein Level auch schonmal dunkel-violet oder grün und Super Meat Boy ist schwarz :D

So, ich habe dieses Spiel nun etliche Stunden gespielt... es fängt einfach an, denn zu Beginn wird man an die Fähigkeiten von Super Meat Boy herangeführt und lernt diese einzusetzen. Wir können laufen, rennen und springen. Das wars schon. Die ersten Levels sind wie gesagt simpel, aber ich sag euch: Im späteren Verlauf wird das Spiel so dermaßen schwer, daß ich mir vorstellen kann, daß Leute schon wutentbrannt ihr Gamepad aus dem Fenster geworfen haben :D
Das Problem an dem Spiel ist aber: Man hört nicht auf es zu spielen, auch wenn man bereits tausend Tode gestorben ist. Das Gameplay ist so ausgelegt, daß man beliebig oft einen Level wiederholen kann, ohne große Wartezeiten. Man stirbt und kann sofort von neuem beginnen. Anders wäre es wohl auch frustrierend.

Aber warum fasziniert dieses Spiel so, obschon es wirklich schwer ist? Nun ja, es ist dieser Retro-Look und die absolut tolle(!) Musik. Das Spiel ist einfach zu bedienen, motivierend und ziemlich schnell... Man möchte unbedingt das nächste Level sehen :) Man möchte auch unbedingt die Bandages aufsammeln und die Warp-Zones besuchen. Wenn man das Spiel beendet, weil ein Level zu schwer ist, dann ist man unzufrieden und weiß, daß man schon bald weiterspielen wird. Denn auch, wenn einige Levels quasi unschaffbar erscheinen, es gibt immer einen Weg ;)

Das schöne ist halt, daß man jeden Level wiederholen kann und auch mal einen überspringen kann, wenn der zu derb ist. Aber unser Ego lässt diesen Schandfleck auf der Level-Karte nicht zu ;) Dort werden nämlich die geschafften Levels markiert. Und auch wenn man einen Level geschafft und alle Extras gesammelt hat, dann kann man immer noch versuchen, seinen Zeitrekord zu brechen. Es gibt immer eine Zeitvorgabe in jedem Level. Unterbietet man diese, bekommt man ein "Grade A". Und hat man alle Levels einer Welt geschafft, dann könnt ihr euch die "Dark World" derselben Welt anschauen, denn jedes Level existiert auch nochmal in der "Hölle" ;) Diese sind nochmals schwerer, aber auch hier gibts Extras einzusammeln, also sollte man diese spielen. Der letzte Level einer Welt beinhaltet übrigens einen Obermotz ;) Das "Grade A" versuche ich bei jedem Level zu bekommen, aber ich bin mittlerweile schon etwas weiter im Spiel und froh, wenn ich überhaupt bis zum Ende komme...

Wenn man einen Level geschafft hat, kann man sich auch eine Wiederholung anschauen. Damit kann man erstmal vor Freunden prahlen und noch viel wichtiger: Man kann nochmals prüfen, ob man nicht irgendwo ein Bandage oder Warp Zone übersehen hat :) Die Wiederholung lässt sich auch speichern.

Bugs im Spiel sind mir nicht bekannt... also, daß z.B. ein Level unmöglich zu bewältigen ist oder daß Grafikfehler aufkommen. Ich habe das Spiel aber noch lange nicht durch, es gibt nämlich an die 300 Levels zu bewältigen ;) In Anbetracht der vielen Stunden Spielzeit waren das die am besten investierten 5€ seit langen :)

Wenn ihr das Spiel mal in Action sehen wollt, dann schaut euch ein Let's play-Video bei Youtube an und werdet Zeuge, wie die Leute teils verzweifeln, teils die schwersten Levels mit absoluter Leichtigkeit schaffen ;)

Ich gebe 5 Sterne für den Spielspaß, da grade in späteren Levels der Schwierigkeitsgrad teils so dermaßen ansteigt, daß man keinen Plan hat, wie man das schaffen soll. Aber, die Levels sind schaffbar... das sieht man auch bei den Let's play Videos. Es ist sehr motivierend, grade die schweren Levels zu meistern (nach Möglichkeit mit Grade A) und wenn man nach unendlich vielen Versuchen dann endlich erfolgreich ist, fühlt sich das fast an wie ein Sechser im Lotto und ein Freudenschrei lässt sich nur schwer unterdrücken :D Frustattacken hab ich noch nicht erlebt... wenns mir zuviel wird, hör ich einfach auf mit dem Spiel :) Man kann ja jederzeit einen Level aufs neue versuchen.


Batman: Arkham Asylum - Game of the Year Edition
Batman: Arkham Asylum - Game of the Year Edition
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 9,99

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der dunkle Ritter, 17. April 2011
Habe Batman Arkham Asylum impulsiv gekauft. Kurz voher einen Testbericht zum Spiel gelesen und einige Youtube Videos gesehen. War auch eigentlich nie ein riesiger Batman Fan, aber ich mag solche Schleichspiele álá Splinter Cell oder Metal Gear Solid. Somit wollte ich auch mal Batman testen. Das Spiel hab ich dann über Steam bezogen. Dabei hab ich auch gesehen, daß das Spiel eine (schnell von Statten gehende) Online-Aktivierung benötigt. Gut, stört mich nicht, wenn das Spiel danach läuft. Hab dann auch keine Probleme gehabt.

Beim ersten Start des Spiels erscheint ein Menü, wo man auch die Grafik-Einstellungen vornehmen kann (geht nicht im Spiel selber!). Spiele das Spiel auf meinem M11X und habe nach einigen Versuchen rausgefunden, daß die Grafik-Qualität auf Hoch gesetzt werden kann. Die Auflösung hab ich auf 1280*720(16:9)gesetzt (geht in Ordnung bei einem 12"). AA, Vsync und Hardware-Beschleunigung sind abgestellt. Dann das Spiel gestartet und gesehen, daß man einen Benchmark laufen lassen kann. Bei den von mir gesetzten Einstellungen sind die niedrigsten Frameraten 22 FPS, die höchsten 102 FPS. Als Mittelwert wurde eine Framerate von 66 FPS angegeben. Klingt ja ganz ordentlich. Habe dann für die ersten Spielsessions auch Fraps am laufen gehabt. Auch kann man einstellen, daß ein Gamepad benutzt wird. Mein X-Box 360 Gamepad wird perfekt erkannt, als ob es dafür gemacht wäre.

Das Spiel startet dann mit einer Filmsequenz, nach deren Ende man anfängt zu spielen. Überhaupt gibts öfters Filmsequenzen im Spiel. Mein erster Eindruck war: Wow! Geile Grafik und wie die erst den Batman hingekriegt haben :) Die Spielgrafik ist wie in einem Comic gehalten und wird aus der Third Person Perspektive gezeigt. Man sieht Batman also von hinten. Die Spielwelt ist offen, man kann überall hingehen. Der Spielverlauf jedoch ist linear, man verfolgt eine Story. Die Musik (spiele mit KH) ist mal ruhig und mal je nach Szene spannend. Die Gespräche sind toll synchronisiert. Überhaupt diese Gesichtsmimik im Spiel. Einfach klasse.
Ich habe nun einige Stunden gespielt und das Spiel ist sehr abwechslungsreif gestaltet. Habe auch schon einen Endgegener hinter mir. Aber ich muß sagen, die Grafik im Spiel ist teilweise richtig krank in Szene gesetzt. Ob die Entwickler was geraucht haben? ;) Dieses Spiel ist auf jeden Fall kein Kinderspiel und auch ohne Anzeige von Blut und herumfliegenden Körperteilen sehr brutal.
Beim Spielen zeigt Fraps übrigens meist um die 30 FPS an. Manchmal geht sie auch ein paar Frames runter, manchmal gehen diese auch rauf bis zu 40 FPS. Es kommt hier und da zu Mikro-Rucklern. Diese halten sich aber in Grenzen. Ich kann meistens flüssig spielen. Alternativ könnte ich die Grafikqualität noch etwas runtersetzen. Aber mit dem Ergebnis kann ich leben und habe schönere Grafikeffekte :) Da das M11X "nur" eine GT335M Grafikkarte hat, bleiben mir DirectX 11 Effekte verwehrt. Aber keine Bange für die Leute in einer ähnlichen Hardware-Situation: Das Spiel sieht immer noch gut aus. Würde es mal gerne auf meinem 22" spielen.

Es gibt auch ein ganzes Arsenal von Batman typischen Waffen und Werkzeugen. Man kann auch seine Fähigkeiten erweitern. Mit der Zeit habe ich gemerkt, daß ich es hier mit einem besseren Sam Fisher zu tun habe :D Einfach toll, wie man durch die Gegend schleichen kann... sich mit einem Seil an hohen Wänden hochzieht oder von Mauer zu Mauer springt und Gegner nach Möglichkeit lautlaus ausschaltet. Wenn man aus großer Höhe abspringt, dann gleitet Batman dank seines Umhangs sanft zu Boden ohne sich zu verletzen.

Ich muß ganz klar sagen, daß dieser Impulsiv-Kauf sich gelohnt hat. Ein wirkliches gutes Spiel, an dem ich eine Weile zu knabbern hab. Zu Beginn noch ists recht einfach, die Aufgaben zu bewältigen. Man lernt dann gut, mit der Steuerung von Batman umzugehen. Aber mit der Zeit werden die Kämpfe und Aufgaben schwieriger. Aber es ist auf keinen Fall frustrierend. Der Spielfluß bleibt vorhanden. Ich muß aber sagen, daß ich fürs erste die Schwierigkeit auf Normal gesetzt habe. Wenn ich das Spiel durchhab, dann spiel ich es mal auf schwer. Man kann übrigens auch nicht nach belieben abspeichern. Aber es gibt recht viele Checkpoints, wo automatisch gespeichert wird. Die Goty-Features hab ich noch nicht ausprobiert.

Ganz klar 5 Sterne :)


Creative Sound Blaster X-FI Surround 5.1 Pro externe Soundkarte mit THX
Creative Sound Blaster X-FI Surround 5.1 Pro externe Soundkarte mit THX

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soundkarte fürs Notebook :), 17. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe heute die X-FI Pro erhalten. Amazon mal wieder schneller als die Polizei erlaubt :) Der Grund für den Kauf dieser externen Soundkarte war folgender: Ich besitze schon länger den HD 595 von Sennheiser und hatte bisher nur die Möglichkeit, den Kopfhörer mit Onboardsound zu betreiben. Habe keine Anlage, nutze PC/Laptop zum Musik hören und Filme schauen. Mir ist bewusst, daß ich dem Kopfhörer mit dieser schwächeren Ausstattung nicht die ganze Leistung entlocken kann. Auch habe ich nun die Möglichkeit, ein 5.1 Boxenset anzuschliessen.

Z.Z. teste ich die Soundkarte am Notebook über Kopfhörer. Ich muss schon sagen, daß mehr Druck im Sound ist. Habe was Trance, Pink Floyd, Kate Bush und Fear Factory (:D) gehört. Grad hör ich Maneater von Nelly Furtado. Klingt auf jeden Fall besser als mit Onboard-Sound. Toll :)

Der Soundkarte liegt eine Fernbedienung (!), eine DVD mit Software, ein USB Kabel, ein Audiokabel und die üblichen Papierbeilagen bei. Ein ordentliches Handbuch liegt nicht bei. Dieses kann man aber am PC sehen.

Von der Software hab ich die Fernbedienungssoftware, OSD, die Unterhaltungskonsole und natürlich die Soundblaster Treiber installiert.
Die Unterhaltungskonsole ist ein Programm zum einfachen Erreichen der Funktionen der Soundkarte. Hier kann man EAX, THX, Lautsprecher/Kopfhörer, Equalizer und diverse andere Dinge einstellen. OSD zeigt auf dem Monitor die Lautstärke an. Es befindet sich noch andere Software auf der DVD. Man kann auch PowerDVD gratis runterladen (wers braucht). Diese Software hab ich aber noch nicht getestet.

Die Instatllation der Soundkarte war denkbar einfach. Soundblaster per USB am Laptop angeschlossen, DVD eingelegt und Installationsprogramm gestartet, Software installiert, Windows Neustart, fertig...

Toll ist die Fernbedienung. Damit kann man auch Winamp und VLC steuern :)

Teste die Soundkarte mal weiter. Gefällt mir auf jeden Fall schon mal sehr gut.

Update 20/3/11: Habe jetzt einige Stunden Hörtests hinter mir und auch mal mit den Soundeffekten und Equalizer rumgespielt. Ich bin begeistert vom neuen Klangerlebnis in Verbindung mit meinem Sennheiser HD 595, das macht richtig süchtig :D Vor allem ist der Bass druckvoller und Tiefen werden stärker hervorgehoben im Vergleich zum Onboardsound. Insgesamt klingt Musik lebendiger. So habe ich meine Kopfhörer noch nicht erlebt :)
Nutze zum Musikhören die THX Crystalizer Funktion und den Equalizer. Surround und EAX Effekte habe ich ausgeschaltet.


Xbox 360 Wireless Controller für Windows schwarz
Xbox 360 Wireless Controller für Windows schwarz
Wird angeboten von ELECTRONIS
Preis: EUR 58,63

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Controller, 2. Januar 2011
Das X-Box 360 Wireless Control Pad ist der Nachfolger meines Logitech Rumble-Pad 2 Wireless. Dieser musste ersetzt werden, da nicht mehr alle Spiele einwandfrei unterstützt wurden (z.B. Aliens vs Predator3). Ich habe mir aber ein Paket mit beigelegtem Empfänger gekauft.

Nach 2 Wochen Nutzzeit komme ich zu folgendem Fazit:

- Das Pad liegt sehr gut in der Hand und fühlt sich wertig an. Gefällt mir sogar noch besser als das Rumble Pad 2. Jedoch finde ich, daß bei längerem Spielen durch die Nutzung des linken Analog-Sticks der linke Daumen ein wenig schmerzt (das kannte ich vom Rumble Pad 2 nicht).

- Meine Spiele werden allesamt perfekt unterstützt. Als Beispiel nenn ich hier mal Borderlands (das Rumble Pad 2 vertauscht beim linken Analog-Stick Oben/Unten), Aliens vs Predator (mit dem Rumble Pad 2 funktionierte nur die Steuerung im Menü, aber im Spiel gings nicht) und Fallout 3 (hab ich bisher nur mit dem X-Box Controller gespielt... es scheint wie dafür geschaffen zu sein). Ich finde, daß die Analog-Sticks sehr präzise arbeiten. Komme bei meinen Spielen bestens damit zurecht und merke keinen großen Unterschied zum Rumble Pad 2. Auch sind genügend Funktions-Tasten vorhanden, eigentlich genau wie beim Rumble Pad 2. Spiele z.B. Dead Space damit und kam sofort zurecht. Meine Finger mussten sich nicht an eine andere Tastenbelegung gewöhnen. Das D-Pad ist wie schon andere Rezensente anmerkten etwas schwammig. Nich immer gelingt die gewünschte Bewegung direkt.

- Vibration wird unterstützt wie beim Rumble Pad 2, funktioniert aber besser. Bei manchen Spielen funktioniert die Vibration gar nicht, wenn ich das Rumble Pad 2 nutzte (z.B. bei Borderlands). Mit dem X-Box Controller funktionierts.

- Die Batterie-Laufzeit scheint gut zu sein. Habe das Pad jetzt knapp 2 Wochen und heute zum ersten Mal die Batterien wechseln müssen. Ich spiele aber auch jeden Tag damit mehrere Stunden. Es werden übrigens auch 2 Batterien mitgeliefert. Ich nutze aber meine aufladenbaren Batterien. Weiss nicht, ob normale Batterien länger halten würden.

- Da das Pad von Microsoft ist, wirds von Windows 7 problemlos erkannt. Es wird eine kleine Software mitgeliefert, die den Batteriestatus ausgibt, wenn man die große X-Taste drückt. Diese Taste ist beleuchtet, wenn das Pad aktiv ist und blinkt, wenn die Batterieenergie zur Neige geht. Das Pad schaltet sich übrigens ab bei längerer Nichtbenutzung. Durch drücken der Taste schaltet sich das Pad wieder ein und verbindet sich automatisch mit dem Empfänger.

Ich bin froh, mir den X-Box Controller gekauft zu haben. Dieser funktioniert einfach gut und zuverlässig bei meinen Spielen und liegt gut in der Hand. Und wenn mit der linke Daumen beginnt zu schmerzen, dann hab ich eh schon wieder viel zu lang gezockt und sollte mal was anders machen :D

1 Stern Abzug, weils D-Pad besser sein könnte und mir der linke Daumen nach längerer Spielzeit leicht schmerzt.


Fallout 3 - Game of the Year Edition - [PC]
Fallout 3 - Game of the Year Edition - [PC]

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen I dont want to set the world on fire, I just want to start a flame in your heart, 1. Januar 2011
Zuerst muß ich anmerken, daß RPGs Neuland für mich sind. Solche Spiele waren mir immer zu zeitaufwendig und komplex... nun spiel ich aber sehr gerne Borderlands. Dieses Spiel wird ja oft mit Fallout 3 verglichen, u.a. wegen dem Endzeitszenario und den Rollenspielelementen. Wobei sich der RPG-Einfluß bei Borderlands ja bekanntermaßen in Grenzen hält und es sich mehr auf die Action ankommt. Und so kam es, daß ich trotz meiner bisherigen Ablehnung mal ein richtiges RPG spielen wollte, denn irgendwie wollte ich plötzlich mehr tun und Einfluß auf die Geschichte haben können.

Obschon mir RPGs wie gesagt bisher fremd waren, bin ich ziemlich schnell ins Spielgeschehen eingetaucht. Zu Beginn des Spiels muß man ja seinen Charakter designen. Schon hier fing der Spaß an. Zuerst wird man im Vault 101 (einem Atomschutzbunker bei Washington D.C. für die "besseren" Leute, die dort nach einem Atomkrieg untergebracht wurden) geboren und der Vater möchte einen Namen für sein Baby ausdenken. Hier kann man dann seinen Namen im Spiel eintippen. Weiter gehts mit dem Geschlecht und dem Aussehen. Hier gibts vorgefertigte Modelle oder man bastelt sich sein eigenes zukünftiges Aussehen bis ins kleinste Detail... Alleine damit war ich über eine halbe Stunde beschäftigt :p Anschließend durchlebt man im Zeitraffer seine Kindheit (wobei man auch seine späteren Skills festlegen kann) und Jugendzeit. Als man dann 19 Jahre ist, flieht der Vater aus dem Vault 101. Es ist nämlich so, daß alle Insassen den Bunker niemals verlassen dürfen. Aber den Vater zieht irgendwas in die nuklearverseuchte Welt rund um D.C.
Man folgt nun dem Vater und bricht ebenfalls aus dem Vault 101 aus und ist ab diesem Moment auf sich alleine gestellt in einer zerstörten und brutalen Welt. Ab hier heißt es dann Vati suchen :)

Ich muß sagen, daß Spiel hat mich bereits ziemlich gepackt... die Spielewelt ist riesengroß und überall gibts was zu entdecken, Leute und deren Geschichte kennen zu lernen, Gegenstände und Waffen finden... Man bekommt laufend Aufträge angeboten, welche man annehmen oder auch ablehnen kann. Aber ich merke, daß meine eigentliche Motivation (nämlich Vati finden) jetzt schon mehr und mehr in den Hintergrund tritt. Es gibt einfach zu viel zu tun und zu entdecken. Bereits entdeckte Orte werden auch auf der Landkarte markiert und können im Schnellreise-System besucht werden (so werden lange Märsche erspart).

Zur technischen Seite: Grafik und Sound gefallen mir gut. Die Grafik ist aber nicht mehr State-of-the-Art, aber trotzdem gelungen. Die düstere Endzeit-Atmosphäre wird toll in Szene gesetzt. Es gibt auch einen fliessenden Wechsel zwischen Tag und Nacht. Die Animationen der Menschen, Roboter und Lebewesen ist aber manchmal etwas holprig. Toll ist allerdings diese phänomenale Weitsicht im Spiel. Wenn man sich auf einem erhöhten Ort befindet, kann man wirklich kilometerweit sehen. Man sieht dann z.B. in der Ferne die zerstörten Hochhäuser von Washington D.C. oder andere weit entfernte Gebäude :) Das hab ich so schon lange nicht mehr in einem Spiel gesehen. Bei vielen Spielen wird die Grafik beim rumlaufen aufbebaut und blendet nach und nach Gebäude ein. Bei Fallout 3 hat man diesen Effekt nicht. Auch wird nur nachgeladen, wenn man ein Gebäude oder einen U-Bahnschacht betritt. Ansonsten läuft man flüssig durch das Ödland. Das macht die Welt realistischer. Ich erwisch mich manchmal dabei, wie ich einfach nur durch die Landschaft laufe, nur um Orte für einen guten Ausblick zu finden :)

Man kann übrigens wahlweise in der Ego- oder Third-Person-Perspektive spielen. Spielen tu ich mit einem X-Box Gamepad, welches perfekt erkannt wird. Ein positiver Punkt: Im Gegensatz zu Borderlands kann man bei Fallout 3 jederzeit speichern. Der Sound gibt die Atmospähre auch gut wieder... Die Musik läuft meistens entspannend, wird bei Kämpfen aber hektischer. Beim durchwandern des Ödlands hört man den Wind leise flüstern, welcher den Staub auf den Wegen aufwirbelt und auch Gegner lassen sich anhand ihrer Geräusche lokalisieren.

Was ich auch toll finde und erst eben rausgefunden habe... man kann mit seinem Pip-Boy (das ist eine Art PDA, welche man am Arm trägt und u.a. auch das Inventar, die Missionen und die Landkarten verwaltet) Radio hören. Es gibt auch anscheinend mehrere Sender. Bei einem läuft während des Spiels dann die ganze Zeit 50er Jahre Musik... ein anderer Sender spielt patriotische Musik. Mal eine ganz andere Erfahrung und gibt dem Spielgeschehen eine ganz spezielle Note :) Überhaupt ist das Spiel obschon in der Zukunft spielend an die 50er angelehnt. Man sieht das an den Autos und ganzen Gegenständen, welche man z.B. in Häusern findet. Da sieht man u.a. Transistoren-Radios und Röhrenfernseher.

So wie Fallout 3 die Zukunft darstellt, hätte es tatsächlich kommen können. Einfach ein schauriger Gedanke, wenn man die zerbombten Städte durchwandert und die Häuserruinen sieht. Aber andererseits ist es auch faszinierend, solch ein Szenario mit seinem selbst erstellten Charakter zu durchleben. Das Spiel wird mich wohl lange beschäftigen... Und wenn ich es doch irgendwenn mal durch hab, dann hab ich noch die Addons :)

Ein Wort zur Gewalt im Spiel: Dieses Spiel ist für Erwachsene und deshalb ab 18. Aber nichtsdestotrotz möchte man den erwachsenen deutschspachigen Spielern mal wieder nicht zuviel zumuten und hat kurzerhand einige Gore-Szenen und anscheinend auch anstössige Dialoge entfernt. Wenn man z.B. den VAST-Modus aktiviert, wird das Spielgeschehen eingefroren und man kann genau die Körperteile der Gegner anvisieren. Wenn man richtig trifft, wird man mit einer Slow-Motion Animation "belohnt", die sich gewaschen hat ;) In höheren Levels lernt man auch, im VAST-Modus mehrere Gegner hintereinander anzuvisieren. Man wird z.B. mit einer Gruppe Raiders konfrontiert und zielt mit einem Jagdgewehr deren Köpfe an... Solche Szenen dürfen erwachsene deutschsprachige Spieler wohl nicht sehen :(
Ich halte nichts von dieser Bevormundung und habe deswegen zur US-Fassung des Spiels gegriffen. Fallout 3 spielt nunmal in einer Welt nach dem Atomkrieg und daß es dann nicht zimperlich zugeht, ist klar. Glücklicherweise verstehe ich Englisch und habe durch diese Entscheidung keinen Nachteil :)

Ich bin wirklich überrascht von diesem Spiel und deswegen auch 5 Sterne. Hätte nicht gedacht, daß es mir bereits nach kurzer Zeit so viel Spaß machen würde. Ich hatte immer die Bedenken, daß ich mich zulange in ein solches Spiel einarbeiten muß, ich aber eigentlich mehr der ungeduldige Typ bin. Aber das hat sich nicht bewahrheitet :)

Update 6/1/11: Ein Wort zu den viel besprochenen Abstürzen von Fallout 3. Auch ich habe bisher 2x seit der Installation vor 1 Woche erlebt, daß das Spiel aus heiterem Himmel abschmiert und ich mich auf der Windows Oberfläche wieder finde. Den Grund oder die Gründe kann ich nicht nachvollziehen. Das ist mir einmal in der Hitze eines Gefechts mit einigen Super Mutanten und einmal beim Benutzen des Pip-Boys passiert. Ich spiele Fallout 3 auf einem M11x mit SU7300 Dual Core, 4GB RAM, nVidia GT335M und Win 7 Home 64bit. Diese Art Absturz habe ich auf meinem Notebook bisher bei keinem anderen Spiel erlebt. Habe das Spiel auch übrigens über Steam bezogen. Wegen diesem Wehrmutstropfen muß ich dem eigentlich genialen Fallout 3 nun nachträglich einen Stern abziehen :(

Update 22/1/11: Ich mußte grad mal meinen Rezensions-Titel bearbeiten :) Das Spiel macht immer noch Laune. Die Ingame-Musik ist einfach nur zynisch in Anbetracht der Umstände. Wer bei dieser Musik ein Rudel Super-Mutanten mit der Fat Man Waffe (wie zynisch, war Fat Man doch der Name der Nagasaki-Bombe) auslöscht, weiß wovon ich schreibe. Absolutes Top-Spiel, auch wenn die gelegentlichen Abstürze nerven.

*** Vorsicht Spoiler! ;) ***

Kleiner Tipp: Wenn man z.B. von einem Rudel Wölfe im Ödland attackiert wird, nutze ich um Munition zu sparen, die Power-Faust. Schwächere Gegner kann man damit munitionssparend ausser Gefecht setzen. Denn es gibt 2 Probleme, mit denen man laufend im Spiel konfrontiert ist: Es herrscht zwar generell kein Munitionsmangel, aber für spezifische Waffen findet man doch recht selten Munition UND die Waffen gehen kaputt bei häufiger Nutzung. Man kann diese zwar reparieren (gute Reparatur-Skills vorausgesetzt), aber es kommt vor, daß im Gefecht die richtige Waffe grad mal wieder kaputt ist bzw. noch schlimmer, die Waffe mitten im Gefecht kaputt geht oder einfach passende Munition fehlt.

Natürlich kann man Waffen auch beim Waffenhändler kaufen/reparieren oder Munition kaufen, genug Geld in Form von Kronkorken vorausgesetzt... allerdings wacht in uns allen auch schonmal das Böse und man könnte sich dazu entschließen, die Waffen und Munition unentgeltlich zu erwerben ;) Genauso wie auf Sklavenjagd gehen, die Gefangenen mit elektronischen Halsbändern versehen und am nächsten Sklavenhändler verkaufen. Alternativ kann man Sklaven auch vom Sklavenhändler befreien und diesen dann ausrauben... Die einzelnen Sklaven kann man dann befreien, indem man ihnen das Halsband entfernt. Hat man aber keine guten Wissenschafts-Skills, könnte das Halsband explodieren und der armen Kreatur sprichwörtlich den Kopf kosten. Das ist mir mal passiert... Es war mir bereits gelungen, einen Sklaven zu befreien und ich fühlte mich nun als der Befreier im Wastland. Sklaven befreien bringt gutes Karma. Also wollte ich noch mehr Sklaven befreien und fand auch welche. Kurz vor dem Eingriff wurde ich wieder mal gewarnt, daß meine Wissenschafts-Skills eigentlich nicht hoch genug sind, um den Sklaven ohne Komplikationen befreien zu können. Ich könnte nun aus Angst um das Leben des Sklaven vom Eingriff absehen, oder es einfach ausprobieren. Der Sklave meinte auch noch, daß er lieber tot wäre als sein Leben lang Gefangener zu sein. Also gesagt und getan, das Halsband versucht zu entfernen (hatte ja schon mal funtkioniert), als der Sklave sich über das plötzliche vibrieren des Halsbandes wunderte... ein beherzter Sprung nach hinten verhinderte Schaden an meiner eigenen Spielfigur... jedoch verlor ich durch diese Aktion gutes Karma und die übrigen Sklaven rannten nun alle weg von mir, da sie mir nicht mehr trauten :(

Gutes oder schlechtes Karma haben aber Einfluss auf den Spielverlauf. Mit gutem Karma kann man andere Leute eher von seinem Vorhaben überzeugen, wenn es sich sich um eine gute Sache geht. Mir ist es aber tatsächlich schon passiert, daß mein gutes Karma eine andere Person daran hinderte, mir auf meinem Weg zu folgen. Problem war, diese Person war ein Bandit und befand mich als zu anständig ;) In dieser Situation hätte ich einen Mitstreiter anwerben können, schlechtes Karma vorausgesetzt.

Ich versuche im Spiel ein gutes Karma zu erhalten. Aber hier und da kommt doch der Schweinehund aus einem raus, wenn die Situation günstig ist. Aber naja, ist ja nur ein Spiel :D Und auch das macht Fallout 3 aus: Der Spielverlauf lebt vom agieren des Spielers. Alles was man tut, kann später auf einen zurückfallen. Im guten wie im schlechten... Ganz wie im richtigen Leben ;)

Über alles, was ich bereits bei Fallout 3 erlebt habe, könnte ich ein kleines Buch schreiben. Wenn ich Fallout 3 irgendwann mal durch hab, kommt New Vegas dran :D

edit 1/5/11: Für alle, die schonmal Probleme mit dem Radio im Pip-Boy haben (Musik stottert, Radiosprecher klingt normal): Ich habe den Fall gehabt, daß der Fraunhofer MP3 Codec für die stotternde Musik verantwortlich war. Die Lösung war der sogenannte MAD Filter. Dies scheint ein alternativer Codec zu sein, welcher aber das Problem behoben hat. Ich mußte nach der Installation aber auch den Fraunhofer Codec deaktivieren. Das geht z.B. mit der Freeware InstalledCodec.

Übrigens schien das Problem bei mir mit dem Einsatz der externen X-Fi Soundkarte begonnen zu haben.


Half-Life 2
Half-Life 2

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch nach über 6 Jahren noch spielenswert, 25. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Half-Life 2 (Computerspiel)
Ich habe dieses Spiel 2005 gekauft als DVD-Version. Selbst mit einer DVD muß man aber immer noch einen Internet-Anschluß haben, um Teile des Spiels runterzuladen und zu aktivieren. Ich muss aber sagen, daß die Installation mich vor keine großen Hürden gestellt hat. Ein schneller Internet-Anschluss ist aber von Vorteil, aber in der heutigen DSL-Zeit kein Problem. Wenn man das Spiel einmal komplett hat, kann man mit Steam auch ein Backup machen. So muß man die Installations-Hürde bei einer Neuinstallation nicht mehr ertragen ;)

Über das Spiel selber brauch ich glaub ich keine Worte mehr zu verlieren. Es handelt sich hier um eins der besten PC-Spiele, welche jemals veröffentlicht wurden. Punkt. Half-Life 2 hat jetzt schon einige Jahre auf dem Buckel, aber ich spiel es immer wieder. Es hat nun seine Renaissance auf meinem M11x erlebt :D Ich würde mal sagen, daß Half-Life 2 damals seiner Zeit voraus war.

Die Grafik und der Sound sind immer noch sehens-/hörenswert, die Story packend und das Gameplay nahezu perfekt. Es macht einfach immer noch Spaß, mit Gordon Freeman durch diese futuristische, aber deprimierende Welt zu laufen oder mit verschiedenen Vehikeln umher zu rasen. Die Physik-Engine ist einfach der Hammer. Man kann Gegenstände aufheben und durch die Luft oder einem Gegner an den Kopf werfen oder einfach zerstören. Die Waffen-Auswahl (vom Brecheisen bis zur Gravity-Gun) ist vielfältig. Hervorzuheben ist natürlich die Gravity-Gun. Hiermit kann man Gegenstände und im späteren Spielverlauf auch Gegner packen und durch die Luft werfen. Da liegen auch schon mal Sägeblätter rum, welche man auf die Gegner schleudern kann, um diese in in Stücke zu reissen. Bei Dead Space wurde dieses Feature kopiert (Kinesie). Ich habe übrigens die US-Fassung des Spiels. Die deutsche Version soll ja geschnitten sein. Ok, Half-Life 2 ist nicht zimperlich bezüglich der Gewalt-Anwendung. Hier fliesst viel Blut und Gegner werden zerfetzt. Manche Leute stossen sich an sowas auf... die sollen dann die deutsche Fassung nehmen :D

Ich habe das Spiel bereits mehrmals durchgespielt und spiel es nun abermals... Das nenn ich mal ne Langzeitinvestition :D Danke an Valve dafür :) Half-Life 1 war DER Ego-Shooter der 90er, Half-Life 2 ein mehr als würdiger Nachfolger im letzten Jahrzehnt und Half-Life 3 (wann kommts endlich?) werd ich mir sicherlich auch antun :)

Dieses Spiel ist einfach gut, auch wenn alles sehr gradlinig und gescripted abläuft. Findet mal ein Spiel, welches nach so langer Zeit immer noch wert ist, installiert zu werden :) Auch zu erwähnen ist, daß das Spiel perfekt unter Windows 7 64 Bit läuft.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 28, 2015 7:43 PM CET


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