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Rezensionen verfasst von
O. Poetgen "Olle" (Eupen, Belgien)
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Krusell Orbit Flex Schutzhülle für Samsung I9001 Galaxy S Plus
Krusell Orbit Flex Schutzhülle für Samsung I9001 Galaxy S Plus
Wird angeboten von KOKA Beste Ware, Beste Preise
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krusell Orbit - meine Lieblingstaschen für Smartphones, 19. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

Das ist nicht die erste und letzte Krusell Orbit Tasche, die ich kaufe. Der Preis ist mit 20€ gerechtfertigt.

Warum die Krusell Orbit fürs Samsung Galaxy? Man kann sein Galaxy nutzen, ohne es aus der Tasche ziehen zu müssen. Ausserdem wird ein gewisser Schutz geboten, wenn das Galaxy mal aus der Tasche auf den harten Boden fällt. Es geht sich mir nicht nur darum, daß ich das Galaxy vor einem technischen Schaden schützen will. Nein, daß Galaxy ist auch ein schickes Smartphone und deswegen soll es möglichst nicht durch Kratzer und Risse verunstaltet werden :) Bitte beachten, daß die beiden unteren Ecken des Galaxy frei liegen. Dies sind die einzigen ungeschützten Stellen.

Desweiteren finden sich noch im Deckel der Tasche ein Einschub für Kreditkarten (oder etwas, was die Größe einer Kreditkarte hat) und 2 Einschübe für SD-Karten. Für alle wichtigen Stellen des Galaxy gibts Aussparungen. Das Galaxy kann dann tatsächlich immer in der Tasche stecken bleiben. Zu beachten ist auch, daß der Deckel sich abziehen lässt (zur Seite ziehen).

Ein bißchen ungewohnt ist, daß der Deckel der Tasche oben am Galaxy aufklappt wird und nicht unten. Die Verarbeitungsqualität stimmt (so wie ich es von Krusell gewohnt bin). Das Material ist Leder. Schließen lässt sich die Tasche mit einem (magnetischen) Druckknopf. Durch den Einsatz des magnetischen Knopfes kann ich aber keine Funktionsbeeinnträchtigung des Galaxy feststellen.

Manche Leute scheinen sich am mitgelieferten Gürtelclip zu stören. Ich habe den noch nicht ausprobiert... bin halt nicht der Typ, der sich Handys an die Hose hängt ;)

Eine Krusell Orbit würde ich auch für künftige Smartphones anschaffen. Aber es ist halt Geschmackssache, ob man nur eine normale Tasche will (wo man das Smartphone zur Nutzung erstmal aus der Tasche rausziehen muss) oder eine Tasche im Stil der Krusell Orbit. Da die Tasche aber meine Erwartungen erfüllt (wie immer) kann ich nur 5 Sterne vergeben.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 11, 2011 8:25 PM CET


Samsung Galaxy S Plus I9001 Smartphone (10,16 cm (4 Zoll) Display, Touchscreen, 5 Megapixel Kamera, Android Betriebssystem) schwarz
Samsung Galaxy S Plus I9001 Smartphone (10,16 cm (4 Zoll) Display, Touchscreen, 5 Megapixel Kamera, Android Betriebssystem) schwarz
Wird angeboten von handy-shop-deutschland-de
Preis: EUR 319,00

220 von 239 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einstieg in die Android-Welt :), 17. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

Seit vielen Jahren nun habe ich ausschließlich auf Windows Mobile Smartphones / PDAs gesetzt. Aber irgendwie bleibt die Entwicklung bei Windows Mobile ein bißchen stehen. Da mein vorheriges Smartphone (Xperia X1i mit WM 6.1) nun auch schon 2 Jahre auf dem Buckel hatte, mußte mal was neues her. Ich habe mir immer gesagt, daß mein nächstes Smartphone mal was mit Android sein wird. Man liest und hört immer, wie schnell und personalisierbar Android ist. Das mochte ich auch an Windows Mobile. Im Auslieferungszustand langweilig eingerichtet, aber mit den richtigen Programmen und Plugins für den Homescreen lässt sich das schnell ändern.

Hab mir also vorige Woche mal das Galaxy S Plus bei Amazon bestellt. Hier wie immer ein Lob an Amazon für die schnelle und unkomplizierte Abwicklung des Geschäfts... Aber warum überhaupt das Galaxy? Ich wollte ein flaches und leichtes Smartphone mit großem Bildschirm und einer richtigen Touch-Oberfläche. Bei meinem vorherigen Xperia war ein Stylus noch Pflicht. Das Xperia hatte auch eine richtige Tastatur. Die hab ich aber so gut wie nie benötigt und die machte das Gerät natürlich dicker. Hatte immer mit dem Stylus hantiert. Ausserdem hat das Galaxy die Möglichkeit, den Speicher mittels MicroSD(HC)-Karten auf bis zu 32GB zusätzlich zu erweitern. Im Amazon-Angebot sind standardmäßig knapp 8 GB interner Speicher installiert, von denen so 5GB zur freien Nutzung zur Verfügung stehen. Somit macht eine zusätzliche Investition in eine Speichererweiterung mittels MicroSD-Karte Sinn. Da eine 32GB MicroSD-Karte aber mittlerweile günstig zu haben ist, sollte dies in Betrachtung gezogen werden. Auch ein 3,5mm Klinkenanschluß fürs Headset ist vorhanden. Alternativ lassen sich natürlich auch Bluetooth-Headsets verwenden. Das Akku ist ebenfalls austauschbar.

Ich habe das Galaxy S Plus nun erst ein paar Tage und habe ein wenig rumgespielt und natürlich auch telefoniert ;) Telefonieren geht auf jeden Fall gut, sollte man ja auch bei einem Telefon (!) erwarten können. Ich kann mein Gegenüber klar und deutlich verstehen, auch ich werde gut verstanden. Der Empfang scheint auch immer gut zu sein. Die Antenne ist ja beim Galaxy unten auf der Rückseite, dort wo die Wölbung am Akkudekkel ist.

Solche Android-Handys sind ja offensichtlich absolut zur Internet-Nutzung ausgelegt und das Galaxy S Plus bietet ausreichend Möglichkeit, "on" zu gehen. Ich nutze aber mangels Datenflat nur mein heimisches WLAN, um z.B. Apps runterzuladen, Daten zu synchronsieren, meine Emails zu lesen und Webseiten zu durchstöbern. Als Browser nutze ich, auch wegen meiner Erfahrung aus Windows Mobile Zeiten, am liebsten den Opera Mini Browser. Ich habe auch schon eine Facebook-App, den Mort Player (Musikwiedergabe), eine Taschenlampen-App und eine Wallet-App installiert.

Was ich nach dieser Rumspielerei schon sagen kann: Das Gerät lässt einfach einzurichten. Da braucht man kein Freak wie bei Windows Mobile zu sein. Wenn ich an die Frickelei aus Windows Mobile Zeiten denke... Auch stimmt die Bedienung mittels Touchscreen. Es reagiert schnell und bietet auch Multitouch-Gesten, so wie mans vom iPhone kennt. Allerdings muß ich mich nun an die Fingerabdrücke auf dem Display gewöhnen.

Etwas zum Galaxy:

Das Smartphone hat trotz seines 4" Bildschirms relativ kompakte Ausmaße. Es ist bedeutend kleiner und flacher als mein alter iPaq hx4700 (auch mit 4" Bildschirm). Dadurch liegt es auch gut in der Hand und vor allen Dingen: Es ist schön leicht. Unter dem Akkudekkel, den man einfach abziehen kann, befinden sich das austauschbare Akku und der Slot für SIM-Karte und MicroSD(HC)-Karte. Oben an der linken Seite ist ein Lautstärkeregler. Je nach aktueller Anwendung regelt man damit z.B. Gesprächslautstärke beim telefonieren oder die Lautstärke der Musikwiedergabe. An der rechten Seite befindet sich der An/Aus-Schalter. Durch einmaliges Drücken wird der Bildschirmanzeige des Galaxy S Plus abgeschaltet. Durch längeres Drücken erscheint ein Menü auf dem Homescreen, wo man das Smartphone auch ganz ausschalten kann. An der Unterseite ist der Micro-USB Anschluß, welcher mit einer Blende vor Staub und Schmutz geschützt wird und der 3,5mm Kopfhöreranschluß. Beim USB-Anschluß muß ich sagen, daß es sich um einen Samsung-eigenen Anschluß zu handeln scheint. Handelsübliche Micro-USB Stecker passen da nicht rein :( Auf der anderen Seite des Kabels ist aber ein ganz normaler USB-Anschluß für die Verbindungen mit dem PC.
Das Gehäuse des Galaxy S Plus besteht komplett aus schwarzem Kunststoff, hat aber so eine Art Chrom-Umrandung. Da bin ich anderes gewohnt von meinen früheren Geräten. Aber gut, es sieht trotzdem schick aus und die Verarbeitung scheint zu passen. Nur habe ich mir direkt eine passende Tasche (Krusell Orbit, damit kann man das Galaxy bedienen, ohne es aus der Tasche ziehen zu müssen) fürs Galaxy gekauft, damit das Gerät auch kleinere Stürze unbeschadet überleben kann.

Was ich bereits genial finde: Schliesst man das Galaxy mittels USB am Rechner an, hat man vom Rechner aus sofortigen Zugriff auf die Daten des Galaxy. Interner wie externer Speicher werden angesprochen. So kann man leicht Daten schieben :) Auch kann das Galaxy so am Rechner aufgeladen werden. Ich hab das ganze mit Windows XP Pro ausprobiert.
Auch zeichnet sich das Handy diversen Testberichten nach auch durch besonders niedrige Strahlungswerte aus :)

Was ich bereits weniger genial finde: Im Gegensatz zu meinen vorherigen Windows Mobile Smartphones gibts keinen Standard Micro-USB Anschluß. Man muß schauen, daß man immer das richtige Kabel dabei hat (z.B. um das Galaxy an einem fremden Rechner aufzuladen). Das ist aber auch bisher neben der reinen Kunststoffhülle das einzige, was mir negativ auffiel.

Da ich wie schon angedeutet Neuling bei Android und Samsung Smartphones bin, muß ich mich erstmal was einarbeiten und die Rezension mit der Zeit anpassen. Es gibt halt umfangreiche Einstellmöglichkeiten und quasi unendlich viele Möglichkeiten, den Homescreen zu personalisieren. Man besorgt sich einfach eine App (wie ich das Wort hasse!) über den Android Market und nutzt es... das ist wirklich einfach und intuitiv gehandhabt. Viele Apps sind auch kostenlos, während es auch kostenpflichtige gibt.

Vielleicht wichtig zu wissen für die Windows Mobile Umsteiger: Android ist nicht so sehr auf PIM-Funktionalität ausgelegt wie Windows Mobile. Das wird die meisten Android-User wohl nicht stören. Hier gibts halt nur eine Basis PIM-Funktionalität. Vielleicht kann man das ja durch Apps aufwerten. Bei Windows Mobile gabs ja neben der bereits vorhandenen guten PIM-Funktionalität Programme (ja, die hießen da noch nicht Apps! ;)), die die Möglichkeiten stark erweiterten. Ich denke da z.B. an Agenda Fusion oder Pocket Informant. Auch weiß ich nicht, wie die direkte Synchronisierung mit einem PC funktioniert. Ich habs mal versucht, aber war nicht erfolgreich. Gut, Android ist nicht Windows Mobile. Android lebt in der Cloud. Es ist ein anderes Konzept. Auf jeden Fall ists schön, wenn ich wieder Dinge mit WLAN synchen kann, ohne den Umweg über nen Exchange-Server zu gehen. Windows Mobile User wissen was ich meine. Das sind Dinge, für die manche Leute wohl mindestens 1 Stern in der Bewertung abziehen würden. Mir wars bewußt, daß Android nicht Windows Mobile ist und daß manche Dinge ungewohnt oder gar nicht funktionieren, so wie man das gewohnt ist.

edit 29/10/11: So, das Galaxy nun seit 2 Wochen im Einsatz und bin sehr zufrieden. Die Akkulaufzeit ist bei mir immer so 3 Tage, mit Nutzung verschiedener Fuktionen und Programme. Also surfen über WLAN, Musik hören, Videoclips auf Youtube schauen, Facebooken, etc... und natürlich auch was telefonieren und simsen / Emails. Das bin ich auch von meinen vorherigen Smartphones gewohnt. Ich habe AllShare ausprobiert und mit meinem NAS verbunden. Konnte so über DLNA Musik streamen. Habe dasselbe aber auch über eine smb Verbindung zum NAS erreicht. Toll, so kann ich auch ohne Notebook Musik vom NAS streamen :)

Ich hatte ja schon auf die eingeschränkte PIM-Funktionalität hingewiesen. Aber ist es wirklich so, daß ich bei einem Kontakt nur Name, eine Tel-Nr und Email-Adresse hinterlegen kann? Habe bisher nichts anders gefunden. Genial wiederum finde ich die Live-Hintergründe... Habe mir da eine animierte Matrix-Wallpaper installiert. Sieht schön aus und zieht bestimmt am Akku, aber egal :)

Auch finde ich die Software-Verwaltung gelungen. Über den Android Market hat man eine Übersicht seiner installierten Apps. Hier wird man auch auf verfügbare Updates hingewiesen und kann dies direkt tun. Wenns Updates für mehrere Apps gibt, dann kann man alle Apps in einem Mal updaten lassen. Alternativ kann man Apps auch automatisch updaten lassen. Das schalte ich aber aus. Apps lassen sich auch leicht deinstallieren. Wie schon zu Beginn geschrieben, finde ich die Software-Verwaltung einfach und intuitiv. So leicht hab ich keine Programme auf meinen Windows Mobile Smartphones installiert. Die Masse an kostenloser Software ist wirklich beeindruckend. Da gibts die tollsten und verrücktesten Apps :)

Habe auch mal Kies Air ausprobiert. Wußte gar nicht, was das sein soll... Also, mit Kies Air kann man sein Galaxy am PC / Notebook über den Browser verwalten. Man stellt mit dem Galaxy die Netzwerk-Verbindung her (z.B. über WLAN) und öffnet den Webbrowser auf seinem PC. Dort gibt man die LAN IP-Adresse des Galaxy ein und setzt :8080 dahinter. Das Galaxy wird nun eine Meldung zeigen, daß ein anderes Gerät auf ihn zugreifen will. Hier muß man dann erstmal akzeptieren. Nun wird im Browser-Fenster allerlei angezeigt, was sich so auf dem Galaxy befindet. Hier kann man dann direkt Dateien schieben. Über alle Möglichkeiten, die Kies mit sich bringt, bin ich noch nicht so informiert. Aber diese Funktion ist schon mal interessant. Auch kann ich von hier aus z.B. eine SMS-Nachricht senden. Die Kontakte auf dem Galaxy sind natürlich auch sichtbar. Hatte früher mal ne separate Software, um sowas tun zu können. Allerdings funktionierte das damals über Bluetooth und dem Windows Mobile Device Center bzw. ActiveSync. Mit dem Galaxy geht das über WLAN.... Vieeeeeel einfacher zu nutzen :)

edit 31/10: Achja, so macht man Screenshots auf dem Galaxy => Zurücktaste gedrückt halten und dann den Home-Knopf drücken, loslassen... Im Root-Verzeichnis befindet sich nun ein Order Screencaptures oder so... hier wurde ein Bildschirmfoto als .png-Datei abgelegt. Kann man dann mit Kies auf den PC laden und im Forum posten, z.B. im Falle von Problemen oder man will einfach nur stolz seinen neuen Homescreen zeigen ;)

edit 01/11: Erste "Gehversuche" mit Kies auf dem PC. Ich hatte mir die Software Kies von der Samsung Website runtergeladen. Mit dieser Software soll man u.a. die Firmware des Galaxy aktualisieren können. Die Installation von Kies hat eine Weile gedauert, es mussten an die 80MB Daten runtergeladen werden. Die Installation hat dann für meine Ansprüche unverständlich lange gedauert (ich sag mal jetzt einfach gefühlte 15-20 Min). Aber gut, hauptsache die Software funktioniert danach.

Der erste Verbindungsversuch zwischen Galaxy und PC über USB-Kabel scheiterte. Ich mußte erst in den USB-Einstellungen des Galaxy auf "Samsung Kies" umstellen. Danach klappte die Verbindung. Sofort wurde ich über eine neue Version der Firmware informiert und das wollte ich dann auch tun. Also den Anweisungen auf den Bildschirm gefolgt. Irgendwann erscheint auf dem Display des Galaxy ein grünes Android-Männchen... und dann? Nichts geschah mehr. Auf dem PC-Bildschirm konnte ich sehen, daß der Fortschrittsbalken bei 3% hängen blieb. Auf dem Galaxy Display stand, daß grade "gedownloadet" würde und ich das Kabel nicht trennen soll. Dachte mir: Gut, der muß die Firmware erstmal über USB auf das Gerät schaufeln. Das kann eine Weile dauern. Laut Setupassistent könne das zwischen 5 Min und einer Stunde dauern. Leute, ich hab das Gerät schlußendlich die ganze Nacht am Rechner angeschlossen gehabt und nichts, aber auch gar nichts geschah.

Am nächsten Morgen wurd es mir zu bunt... ich hab mir doch nicht mein Galaxy tot geflasht? Aber nein, nur die Ruhe bewaren... Wie stoppe ich den Update-Vorgang ohne das Kabel aus dem Galaxy zu ziehen? Ich habe das Update-Programm von Kies mit "Gewalt" am Rechner beendet. Dann Galaxy vom Kabel getrennt, ausgeschaltet und wieder angeschaltet. Es erschien ein Handy und ein PC-Symbol mit einem orangenen Ausrufezeichen dazwischen. Was mach ich jetzt? Achja, in Kies gibts die "Notfallwiederherstellung der Firmware". Hört sich gut an. Diese Funktion also gestartet und den Anweisungen auf dem Bildschirm gefolgt. Wieder startet der Firmware Installations-Assistent und wieder bleibt der Vorgang bei 3% hängen... Panik? Hmmmmmmm, warum will der net? Ach, 99% aller Verbindungsprobleme sind doch durch falsche Verkabelung verursacht? Ich verbinde mein Galaxy über einen USB-Verlängerungskabel am PC. Soll ich das Galaxy mal direkt am Rechner anschließen? Ok, ein Versuch ists wert. Dieselbe Update-Prozedur gestartet und diesmal FUNKTIONIERTS! Der Update-Prozess lief diesmal tatsächlich über die erwähnten 3% hinaus und wurde endlich beendet. Ich sollte danach das Kabel vom Galaxy trennen und neu starten. Gesagt, getan... das Galaxy lebte wieder und alle meine Daten und Apps scheinen noch da zu sein :) Gut, wieder mit Kies verbunden (ich mag den Nervenkitzel) und Kies meldet mir, daß die Firmware aktuell wäre.

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende :) Leute, verliert nicht die Geduld, wenns mal nicht direkt funktioniert mit dem Update. Ich war schon am überlegen, ob ich das Galaxy jetzt einschicken muss.

edit 02/11: Ich möchte noch hinzufügen, daß ich ziemlich überrascht war, daß nach dem erneuten flashen der Firmware mein Galaxy noch immer so eingestellt war wie vor dem flashen. Einzig und alleine das Hintergrundbild hat sich zurückgesetzt auf den Standard-Hintergrund (dieses orangene Wallpaper). Übrigens verliere ich auch immer das Hintergrund-Bild, wenn ich das Galaxy komplett neu starte. Auch sind dann die Einstellungen des Sense-Widgets verloren. Aber das Widget wird nach wie vor geladen, allerdings mit Basis-Einstellungen... Wie ich damals meine PocketPC / Windows Mobile-Geräte geflasht habe, mußte ich immer dafür sorgen, daß von meinen wichtigen Daten (Kontakte, SMS, etc) Backups existieren, die ich später wieder einspielen kann. Anwendungen (Apps) mußte ich später neu installieren. Es wurde zumindest nie empfohlen, die Anwendungen mit ins Backup zu sichern und zurückzuspielen nach einem Firmware-Flash. Das Galaxy macht das automatisch wie von Geisterhand. Selbst meine Anwendungen sind nach dem Firmware-flashen noch vorhanden. Das ist schon fast unheimlich :) Ich denke, diese ganzen Daten und Anwendungen werden über mein Gmail-Konto gesichert?

edit 19/11: Habe das Galaxy S Plus nun mehr als 1 Monat in Gebrauch und mittlerweile auch eine 32GB MicroSDHC-Karte eingebaut, welche tadellos erkannt wird :) Was mir auffällt ist, daß nach einiger Zeit der Nutzung durch irgendetwas sehr viel Akku verbraucht wird. Ich merke das, wenn ich das Galaxy vollständig aufgeladen habe und über Nacht dann im Standby-Betrieb weit über 10% Energie verloren geht. Auch bei der Nutzung geht übermässig viel Energie verloren, sodaß eine Akkuladung dann grade mal einen Tag reicht. Ein Neustart des Galaxy hat immer Abhilfe geschaffen. Dann hält das Akku bei meiner Nutzung locker 3 Tage. Ich weiß aber nicht, woher dieser plötzlich hohe Akkuverbrauch kommt.

Mittlerweile komme ich auch besser mit dem PIM-Managment zurecht. Man kann schon mehr Infos als 1 Tel-Nr, 1 Mobil-Nr, 1 Email-Adresse und Name hinterlegen ;)

Ich bin auch sehr angetan von der WLAN-Geschwindigkeit :) Im Heim-WLAN erreiche ich an die 14Mbit/s im Downstream und knapp 2Mbit im Upstream (mein VDSL bringt max 20Mbit/s Downstream und 2MB/s Upstream). Das ist weitaus schneller als mein altes Xperia. Fairerweise aber muss ich natürlich sagen, daß das Galaxy den N-Standard unterstützt (im Gegensatz zum Xperia). So machts bedeutend mehr Spaß, irgendwas über WLAN aufs Handy zu laden. Auch Youtube-Videos lassen sich so wunderbar gucken.

Ausprobriert habe ich auch Allshare, also den DLNA-Client. Es funktioniert auf jeden Fall (in Verbindung mit meiner Linkstation).

Eine sehr nützliche Anwendung (App) ist übrigens der kostenlose ES Datei Explorer. Damit kann man vom Galaxy aus z.B. in den Freigaben des eigenen Heimnetzes stöbern. Das geht mit den Android Standard-Anwendungen nicht. Praktisch, um Musik aufs Handy zu ziehen :)

Apropos Musik: Es werden In-Ear Ohrstöpsel mitgeliefert. Diese sind wie erwartet nicht der Wahnsinn, aber auch nicht der letzte Schrott. Wenn man nicht klar kommt, dann halt andere Hörer kaufen. Samsung denkt netterweise an sowas und spendiert dem Galaxy wie bereits erwähnt einen Standard 3,5mm Klinkenanschluß. Ich mag dieses In-Ear Design nicht, die rutschen mir immer aus den Ohren :P

Ich habe mich sehr schnell an Android gewöhnt und mag mein neues Telefon bereits sehr :) Es gibt aber einige Features, die ich noch gar nicht probiert habe (GPS, Bluetooth, mobile Datenverbindung,...).

edit 4/12/11: Habe mich jetzt mal mit dem Synchronisieren von Kalendereinträgen versucht. Da ich von Windows Mobile komfortable PIM-Software gewohnt bin, habe ich auch den kostenpflichtigen Android-Pendanten von Pocket Informant installiert (auf diese App möchte ich jetzt nicht näher eingehen, um nicht den Rahmen zu sprengen). Ich erstelle hier meine Termine und synche diese mit meinem Gmail-Konto. Auf meinem Notebook läuft Opera. Hier habe ich die Speed Dial-Erweiterung von Google Calendar installiert. Diese zeigt kommende Termine, welche über Gmail gesyncht wurden in der Opera Schnellwahl an. Genial, wie hier Geräte mit verschiedenen OS indirekt zusammenarbeiten! Man kann aber auch mit dem normalen Android Kalender synchen.

edit 11/12/11: Ich verfalle zunehmend dem App-Wahn... als kleine Orientierungshilfe für Android-Einsteiger (wie ich einer war bis vor kurzem) hier eine Auflistung meiner Apps (bis auf 2 Apps alles Freeware):

1. Advanced Task Manager: Hiermit lässt sich RAM-Speicher freischaufeln, indem vorher definierte Prozesse beendet werden. Nützlich, da daß Galaxy S Plus ja "nur" 358MB RAM zur freien Verfügung bereithält. Kommt mit einem Widget für den Homescreen. Man kann auch Tasks switchen, ich find aber diese Funktion noch zu umständlich und suche eine eigenständige App zum Task-switchen :)

2. Angry Birds: Geschicklichkeitsspiel...

3. Bluetooth OnOFF: Widget für den Homescreen zum Ein/Ausschalten der Bluetooth-Funktionalität.

4. Dead Space: Der PC-Klassiker als Android-Version! Zeigt eindrucksvoll die Grafikmöglichkeiten von Android. Achtung: Erstmal dicker Download (so 140MB) und keine Freeware!

5. ES Datei Explorer: Sehr funktioneller Dateimanager.

6. Facebook Messenger: Selbsterklärend...

7. FolderSync: Mit dieser App kann man Ordner auf dem Android-Phone mit Netzwerk-Ordnern synchronisieren. Auch lassen sich Cloud-Speicherdienste (box.net, Dropbox, Amazon S3, etc) mit Android-Ordnern synchronisieren. Ein lokaler Datei-Manager ist ebenso enthalten (Achtung: Keine Freeware!)

8. GO Launcher EX: Ersetzt Touchwiz durch einen flexibel konfigurierbaren Homescreen. Probierts aus... ihr wollt kein Touchwiz mehr danach ;)

9. GO SMS Pro: Alternative zum Android-SMS Programm.

10. Hello (Belgacom-App für Kostenkontrolle bei mobilen Daten-Verbindung und Telefonaten) Kommt mit Widget.

11. Jewels Star: Kostenlose Variante des Bejeweled-Spiels.

12. K-9 Mail: Email-Client, der IMAP unterstützt.

13. Kompass: Selbsterklärend...

14. Matrix Live Wallpaper: Das Matrix-Motiv (ihr wißt schon, die fallenden Zahlen) als animiertes Wallpaper :)

15. MortPlayer Music: Alternative zum Standard-Android Musikwiedergabeprogramm.

16. MX Video Player: Genial, damit kann ich mit Hilfe vom ES Datei Explorer Videos übers Heim-LAN auf meinem S+ schauen :) Die Möglichkeit, direkt vom MX Video Player aus in Netzwerkfreigaben zu browsen hab ich (bisher) nicht gefunden. Vielleicht geht das ja mit der kostenpflichtigen Pro-Version? Aber über den Umweg mittels ES Datei Explorer gehts auch mit der Freeware :) Übrigens lassen sich so ziemlich alle Video-Formate abspielen.

17. MyPhoneExplorer: Sehr empfehlenswerte App. So kann man sein Smartphone offline mit seinem Rechner synchen. Man kann auch SMS direkt am Rechner tippen, etc. Funktioniert über einfache WLAN-Verbindung oder auch Bluetooth oder USB-Kabel. Auf dem Rechner wird allerdings auch diese Anwendung benötigt. Ist nicht so wie bei Kies Air, wo man mittels Browser aufs Galaxy zugreift.

18. Opera Mini: Sollte bekannt sein ;)

19. Opera Mobile: Für mich DER Web-Browser für Smartphones.

20. Pocket Informant: Erweiterter Kalender. Achtung: Keine Freeware!

21. Pukklepop App: Wenn man zum Pukkelpop in Belgien kommt, dann hat man mit dieser App eine Übersicht über alles Festival-Relevante :)

22. ROM Toolbox Pro: Ähnlich wie ROM Manager, allerdings mit jeder Menge interessanter Zusatzfunktionen. U.a. lässt sich hier Werbung in Apps unterbinden und es gibt einen Root Datei-Explorer! Erfordert Root-Zugriff! Diese App gibts auch als Freeware, aber diese Version ist keine Freeware!

23. Scan: Ein Barcode-Scanner.

24. Sense Analog Clock: Uhren-Widget für den Homescreen, Klon vom HTC Sense.

25. Shake Calc: Erweiterter Taschenrechner. Lustig: schütteln des Galaxys führt eine Rechenoperation aus :)

26. Shutdown Menu: App für den Homescreen. Man kann so per Dropdown-Menü einfach das Smartphone neu starten, ausschalten oder in den Recovery-Modus gehen.

27. SPB Wallet: Passwortsafe... Achtung: Keine Freeware!

28. Speed Test: Damit kann man seine Internetverbindungsgeschwindigkeit messen.

29. Spiegel Online App: Selbsterklärend...

30. Super Sudoku: Schöne Variante des Zahlenrätsels Sudoku.

31. Swiftkey X: Interessante Alternative zur Android-Tastatur Achtung: Keine Freeware!

32. Tapatalk Forum App: App zum einfachen einloggen und posten in Foren. Achtung: Keine Freeware!

33. Taschenlampe: Verwandelt den Homescreen in eine Taschenlampe :) Damit kann man die fehlende Fotoleuchte/Blitz der Galaxy Kamera ersetzen. Kommt mit Widget.

34. Titanium Backup Pro: Die wohl ultimative Backup-App für Android! Erfordert Root-Zugriff! Gibts auch als Freeware-Version, aber diese Version ist keine Freeware!

35. WhatsApp: Sollte bekannt sein ;)

36. WiFi OnOFF: Widget für den Homescreen zum Ein/Ausschalten des WiFi-Funktionalität.

37. Zakus WiFi Profiles: App zum Erstellen von WLAN-Profilen. Kommt mit praktischem Widget zum schnellen Wechsel eines Profils.

Viele Apps lassen sich auf die interne (fest eingebaute) SD-Karte installieren. Aber: Manche dieser Apps sollte man trotzdem in den Telefon-Speicher installieren. Anwendungen, die direkt beim System-Start ausgeführt werden (z.B. Sense Analog Clock oder mein Live Wallpaper =>lassen sich beide auf SD-Karte installieren), würden sonst nur mit Verzögerung einsatzbereit sein, da die Speicherkarte immer erst initialisiert werden muss. Diesen Effekt kenn ich auch noch von Windows Mobile. Anwendungen wie z.B. den Mort Player oder SPB Wallet können aber auf SD-Karte installiert werden. Andere Apps hingegen werden prinzipiell in den Telefonspeicher installiert.

Noch als kleiner Tipp: Wenn man Touchwiz nutzt, kann man auch die Launcher unten im Homescreen ändern (Telefon, Kontakte, Nachrichten). Man geht ins Anwendungs-Menü und tippt die linke Taste unter dem Display. Es erscheint ein Menü, man tippt auf "bearbeiten" oder so. Nun kann man die Launcher aus der unteren Leiste ins Anwendungsmenü ziehen und durch andere Launcher ersetzen. Hab da z.B. einen Launcher für die Taschenlampen-App gesetzt.

edit 30/12/11: Es ist ein Update auf Android 2.3.6 erschienen. Im Gegensatz zum vorigen Update war ich nun schlauer und hab das Galaxy S+ problemlos mittels Kies aktualisiert. Allerdings war mein Galaxy nach dem Update instabil geworden. Ich mußte einen "Hard-Reset" vornehmen. Das bedeutet, daß das S+ auf Werkszustand zurückgesetzt wird. Lässt sich in den Einstellungen erledigen... Da ich noch kein richtiges Backup-Programm hatte (jetzt aber wohl :D), konnte ich zwar meine PIM-Daten und Nachrichten mittels MyPhoneExplorer zurückspielen. Ich mußte jedoch alle Apps neu installieren (die Installationsdateien kann man aber sichern mit MyPhoneExplorer) und deren Einstellungen neu setzen. Diesmal nutze ich auch die Möglichkeit einiger Apps, die Einstellungen auf SD-Karte zu sichern (z.B. bei GO SMS oder GO Launcher). Nun hab ich mir Sprite Backup installiert und damit Backups angelegt. Übrigens läuft das S+ nach dem Hard-Reset wieder stabil.

Fazit: Geniales und schickes Smartphone :) Der Preis stimmt auch. Wer mal ein schönes Smarphone zum akzeptablen Preis haben will, sollte sich das Samsung Galaxy S Plus ansehen. Ich wünsche euch viel Spaß damit :)

edit 02/02/12: Nochmals meine App-Liste aktualisiert :)

edig 26/02/12: Ich möchte auch noch eine für mich wichtige Sache hinzufügen: Als ehemaliger Windows Mobile User war ich vom teilweise nicht funktionierenden Wecker genervt. Hier und da weckte der Wecker nämlich nicht und ich hab mich deswegen schon verschlafen ;) Ich weiß, daß ich nicht alleine da stand mit diesem Problem. Android hat mich bisher immer zuverlässig geweckt. Ganz ohne zusätzliche Apps. Der vorinstallierte Wecker ist absolut ausreichend.

Nach einigen Monaten der Nutzung glaub ich sagen zu können, daß das I9001 die richtige Entscheidung war. Habe nach wie vor die original FW drauf und wüsste auch gar nicht, warum ich so dringend auf ein inoffizielle ICS updaten sollte. Viele Leute kritisieren die FW-Politik Samsungs. Ein so relativ junges Gerät bereits jetzt von künftigen Android-Updates auszuschließen, stößt nicht immer auf Gegenliebe. Aber ich muß auch sagen, daß das I9001 sehr stabil läuft mit Ginger Bread und sehe gar nicht den Zwang, auf ein aktuelles Android umsteigen zu müssen. Verzichte ich eben auf Touchwiz 4.0, durch den Einsatz einiger Apps hab ich eh schon die original Samsung-Oberfläche so gepimpt, wie ich sie mir wünsche. Aber natürlich ist es trotzdem schade, daß kein offizielles ICS kommt... ich würde natürlich trotzdem updaten, auch wenn Ginger Breed sehr gut läuft :)

edit 28/04/12: Habe nun endlich auch mal Bluetooth ausprobiert. Und zwar ist mir eingefallen, daß ich noch ein altes Nokia BH-103 Bluetooth Stereo Headset besitze, welches ich damals in der Schublade verstaut hatte, weil es sich nicht mehr aufladen ließ. Nun plötzlich geht es wieder und ich konnte dieses Headset problemlos mit meinem S+ koppeln.

edit 06/05/12: Ein Firmware-Update ist wieder erschienen. Ich habs jetzt einige Tage drauf. Aber die Änderungen sind wohl marginal, anscheinend mehr Bugfixes. Die Android-Versions-Nr ändert sich nicht (wie gehabt 2.3.6 Ginger Bread). Was mir aber optisch aufgefallen ist: Wenn man angerufen wird, dann muß man ja den grünen Balken nach rechts ziehen zum entgegennehmen bzw. den roten Balken nach links ziehen zum abweisen. Es sind nun keine Balken mehr, es ist sinde Kreise, die man durch ziehen vergrößert / verkleinert. Zieht man den Kreis nach außen zum vergrößern, nimmt man ein Gespräch an, zieht man den Kreis nach innen zum verkleinern, weist man das Gespräch ab. Sieht stylischer aus :) Ist das ein Feature von ICS?
Und ich habe den Eindruck, daß sich neue Apps auf dem Galaxy befinden. Ich könnte schwören, daß sich gewisse Verknüpfungen zu Google-Apps vor dem Update noch nicht auf dem Galaxy befanden. Ich hab diese aber auch nicht selber installiert. Sonst ist mir nichts weltbewegendes aufgefallen.
Das Update konnte ich übrigens nicht am Rechner machen, denn Kies erkennt seltsamerweise nicht mehr mein Galaxy. Auf dem Bildschrim des Galaxy steht "verbunden", aber am Bildschirm vom Rechner sehe ich, daß der sich "zu tode" verbindet. Man kann aber den Verbindungsversuch abbrechen, Kies stürzt nicht ab. Am Notebook hingegen funktionierts. Ich hab auf beiden PCs Windows 7 64 bit und Kies ist jeweils auf dem neuesten Stand. Neuinstallation und Verbindungsfehlersuche haben auch nicht geholfen. Hmmmmmmmmmmm...

edit 25/08/12: Das Problem mit Kies am Dekstop ist verschwunden :) Irgendwann ist mal ein Update für Kies erschienen, seitdem kann ich wieder das Galaxy S+ mit Kies verbinden :) Übrigens war das S+ vorige Woche ein guter Begleiter fürs mehrtägige Open-Air Festival. Ich hatte einen Musik-Player fürs Zelt. Damit das Akku nicht leer geht, hab ich das S+ an einem Solar-Ladegerät betrieben. Es war sehr viel Sonne und das S+ war immer betriebsbereit. Auf dem Festival-Gelände gab es freies WLAN. In Verbindung mit einer speziellen App nur für dieses Event konnte ich das Band Line-Up anschauen und wusste immer, wann eine interessante Band spielt. Facebook- und Nachrichten-App hielten mich dann auch immer auf dem Laufenden :)

Hab das S+ jetzt knapp ein Jahr und bin bis auf weiteres sehr zufrieden. Immer wieder interessant, für welche neuen Einsatzgebiete das Smartphone geeignet ist :) Auch nach einem Jahr gehört das S+ für mich nicht zum alten Eisen, sondern ist ein sehr gutes Smartphone. Ich nutze nach wie vor die original Samsung Firmware. Für meine Apps erscheinen regelmäßig Updates. Das S+ hat auch bisher noch keine Macken gezeigt. So soll für mich ein Smartphone sein. Viele Funktionen, zuverlässig und nicht zu teuer :) Das Akku hat auch noch genug Kraft. Ich lade es so alle 3 Tage auf. Nach wie vor 5 Sterne fürs S+.

edit 10/02/13: Bin nun auch in den Genuß einer 3G Internet-Verbindung gekommen. Ist schon klasse, mit seinem Smartphone überall im Land Zugriff aufs Internet zu haben (Daten-Roaming hab ich sicherheitshalber gleich deaktivieren lassen). Die Möglichkeit hatte ich schon vorher, aber nur über spezielle WiFi Hotspots. Auf jeden Fall war die Einrichtung fürs mobile Internet unkompliziert. Hab aber zur Sicherheit eine Kostenkontrolle eingerichtet. Ein gewisses Datenvolumen ist in meinem Vertrag inbegriffen. Aber wird das überschritten, kommen Zusatzkosten. Da ich damit mal schlechte Erfahrung gemacht hab, hab ich nun vorgesorgt. Hatte die App 3G Watchdog ausprobiert. Aber ich hatte den Eindruck, der Datenzähler war nicht sehr genau. Nun benutze ich die App von meinem Provider. Da sollte ich auf der sicheren Seite mit sein.

Ständig das Internet "in der Tasche" zu haben, ist für mich neu und führt sicherlich zu interessanten Anwendungen. Nun schiele ich aber schon auf ein Gerät mit größerem Display... wie das S3 oder das Note :) Naja, eine Weile möchte ich das Galaxy S+ aber noch nutzen. Denn eigentlich funktioniert es sehr gut. Daß kein Update für ICS gekommen ist, hat mich nicht gestört. Das Smartphone funktioniert doch gut? :) Ich sehe keinen Grund, auf alternative ROMs auszuweichen, nur um ICS oder neuere FW zu haben. Auch läuft die Original Firmware (Gingerbread) sehr stabil. Kenne keine Abstürze. Aktuelle Android-Versionen nutz ich dann, wenn mal ein neues Smartphone ansteht.

Für mich war das Galaxy S+ absolut kein Fehlkauf. Sicher gibts Dinge, die man besser machen könnte. Ich finde z.B., daß das Smartphone mehr RAM haben könnte. Auch hats "nur" einen Single-Core Prozessor mit 1,4Ghz Takt. Aber Display find ich immer noch super (könnte halt nur noch was größer sein) und alle meine Anwendungen funktionieren. Nutze einen Task-Manager, zum Aufräumen des Arbeitsspeichers, aber ein Neustart des Smartphones tut auch schon mal gut hier und da :) Die Lautsprecher sind auch nicht sehr leistungsstark. Mein S+ musste schon öfters den Hut ziehen mit anderen Handys / Smartphones. Da das S+ aber trotzdem auch schonmal als mobile Stereoanlage herhalten muss, kommen dann eben Lautsprecher-Boxen vom Rechner zum Einsatz.

Durch den sofortigen Einsatz einer Schutztasche ist das S+ auch noch gut in Schuss. Das Display hat keine Kratzer (keine Schutzfolie im Einsatz) und das Gehäuse ist auch okay. Das Akku hält bei normaler Nutzung so 3 Tage, auch nach anderhalb Jahren der Nutzung. Durch mobiles Internet geht jedoch noch zusätzlich Akkukraft verloren, sodaß ich jetzt auch desöfteren nach 2 Tagen das Gerät an die Steckdose hängen muss.
Auch Bluetooh funktioniert sehr gut. Habe ein Stereo Headset von Phillips im Einsatz. Kann damit kabellos die Musik-App Mortplayer auf dem Galaxy fernsteuern und telefonieren :)

Die 5 Sterne bleiben berechtigt :)
Kommentar Kommentare (20) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 28, 2012 11:28 AM MEST


DEUS EX: Human Revolution
DEUS EX: Human Revolution
Wird angeboten von poweronlineshop
Preis: EUR 14,99

10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deus Ex Human Revolution :), 27. August 2011
Rezension bezieht sich auf: DEUS EX: Human Revolution (Computerspiel)
Seit gestern nun besitze ich Deus Ex Human Revolution und habe bereits einige Stunden gespielt. Was ich bisher sagen kann:

Liebhaber des ersten Teils (aus dem Jahr 2000) werden mit Sicherheit Spaß haben. Denn ich glaube, Human Revolution ist der richtige Nachfolger des ersten Teils, nicht Invisible Wars. Ich fühle mich wirklich an den ersten Teil erinnert, das Feeling ist wieder da :)
Ich habe Deus Ex geliebt und wahrscheinlich in keinem anderen Spiel mehr Zeit investiert. Ok, vielleicht bei Fallout 3 ;)

Die Grafik mag nicht mehr auf der Höhe der Zeit sein, aber das sollte bei dieser Art Spiel nicht das Wichtigste sein. Auch der erste Teil von Deus Ex sah bisweilen bescheiden aus. Trotzdem ists eins der besten Action RPGs, welche bis heute gemacht wurden.

Toll ist der Sound und die Sprachausgabe. Ich spiele das Spiel auf englisch, werde mich also nicht über schlechte Lippensynchronisation beschweren ;)

Spielen tu ich mit dem Xbox 360 Gamepad. Das ist etwas ungewohnt, da ich Deus Ex von den Anfangstagen her kenne. Das ist eigentlich ein PC-Spiel (obschon später auch ne Konsolenversion rauskam) und wird somit mit Maus/Tastatur gespielt. Natürlich kann man auch HR so spielen, aber die Steuerung per Gamepad ist nicht schlecht. Ich werd mal beide Möglichkeiten probieren.

Ich kann bis jetzt folgende Empfehlung aussprechen:

Leute, die Deus Ex damals auch schon gespielt haben und das Spiel wie ich lieben, sollten zugreifen. Vielleicht was warten, bis der Preis sinkt (nicht wie ich :P). HR ist ein würdiger Nachfolger von Deus Ex.

Leute, die Deus Ex noch nie gespielt haben, sollten vielleicht vorher ne Demo spielen oder bei youtube ein paar Let's play Videos schauen. Dieses Spiel ist sicherlich nicht für jedermann/frau. Das ist kein simpler Egoshooter, bei Deus Ex muß man Zeit investieren, rumprobieren und tausend Tode sterben ;) Man stirbt übrigens recht schnell, bei Verletzungen regeneriert die Gesundheit jedoch selbstständig. Aber frustrierend ists nicht, denn man kann jederzeit speichern. Ganz wichtig bei dieser Art Spiel. Ich habe schon soweit verstanden, daß HR noch mehr auf schleichen ausgelegt ist als der erste Teil. Durch Gefechte wird das Spiel schwerer, es ist tatsächlich besser (und vielleicht auch einfacher) unerkannt zu bleiben bzw. die Gegner lautlos auszuschalten. Aber nicht vergessen, die Körper zu verstecken ;) Gegner entdecken ihre toten oder bewußtlosen Kameraden. Auch die überall vorhandene Videoüberwachung kann Körper identifizieren und Alarm schlagen. Manchmal kommts vor, daß die Gegner-KI seltsam agiert. Man müßte eigentlich entdeckt werden, man ist in Sichtkontakt mit den Gegnern. Aber trotzdem passiert nix. Kann aber auch schonmal hilflich sein :D Denn wie gesagt, Gefechte enden schnell tödlich. Ich weiß aber nicht wies läuft, wenn der (anscheinend) jederzeit änderbare Schwierigkeitsgrad hochgeschraubt wird.

Ich werd mich wohl intensiver mit dem Spiel beschäftigen und meine Eindrücke schreiben.

Da mich das Spiel direkt gepackt hat, ich mich schon heimisch fühle in der Deus Ex Welt, kann ich eigentlich nur 5 Sterne geben :)

Übrigens: HR muß online aktiviert werden. Dies ist ein einmaliger Vorgang. Dananch kann man offline spielen. Steam fungiert auch als Kopierschutz, somit sind keine sonstigen Kopierschutzmaßnahmen vorhanden.

edit 29/8: Wow! Deus Ex HR ist wirklich toll :) Zumindest die Kämpfe haben etwas Splinter Cell-mäßiges (gefällt mir sogar besser als der erste Teil) und der Soundtrack, episch :) Gibts hier Leute, die das Spiel auf einem Alienware M11X R1 mit SU7300 Prozessor spielen?

edit 03/06/12: Ich habe nach einer Zeit der Abstinenz von Deus Ex HR das Spiel neu begonnen und durchgespielt. Natürlich im höchsten Schwierigkeitsgrad "Deus Ex" ;) Ich hatte keine Pause, weil ich das Spiel nicht mehr mochte, sondern weil ich auch einige andere Titel intensiv spiele. Ich habe nun irgendwie das Verlangen, HR nochmals durchzuspielen, aber in anderer Spielweise. Meine bisherige Taktik bestand großteils aus schleichen und hier und da Wild-West-Schießereien. Aber anscheinend ist es möglich, daß Spiel, ohne töten und Alarm auszulösen, zu lösen. Es reizt mich, HR unter diesen Bedingungen zu spielen. Denn ich kann mir vorstellen, daß sowas möglich ist. Ausnahmen beim nicht-töten bilden die Boss-Kämpfe. Die muß man schon niederingen ;)

Ich glaube, ich habe auch noch nicht alle Neben-Missionen gespielt. Das ist das, was ich von einem Spiel erwarte... es ist zwar nach etlichen Stunden durchgespielt, aber man hat erstens nicht alles gesehen und
zweitens könnte man gewisse Aufgaben vielleicht besser lösen als vorher ;)

Für alle Zwecke hab ich mir noch "The Missing Link" besorgt. Dies ist ein DLC, welches über ein gewisses Ereignis in HR besser Aufschluß geben soll und nochmals mehrere Stunden Spielspaß verspricht. Die beiden anderen DLCs hab ich selbstverständlich auch, welche spezielle Waffen und auch Bonus-Missionen besorgen ;) Wenn man alles in einem haben will, sollte man die "Augmented Edition" von Deus EX HR kaufen... diese beinhaltet das Haupt-Spiel und alle DLC's.

Aber ich möchte den Machern von Eidos nochmals danken für die vielen Stunden Spielspaß, die ich mit HR hatte und noch haben werde. Diese Art Spiele sind genau nach meinem Geschmack und ich bete schon zum Gamer-Gott, daß er uns doch eine weitere Deus Ex-Episode beschere :)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 28, 2011 10:28 AM MEST


S.T.A.L.K.E.R. - Shadow of Chernobyl
S.T.A.L.K.E.R. - Shadow of Chernobyl
Wird angeboten von ToBi`s Computer (DER LADEN MIT DEN FAIREN PREISEN!)
Preis: EUR 4,79

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Schatten von Chernobyl, 3. Juli 2011
Hallo,

Nach monatelangem exzessiven spielen des super genialen Fallout 3 wollte ich mal etwas "neues" probieren... nach Möglichkeit sollte es ein 3D-Shooter mit ähnlichem Szenario sein und RPG Elemente bieten. Somit bin ich auf S.T.A.L.K.E.R. - Shadow of Chernobyl gestoßen. Ich kannte das Spiel schon länger (ist ja auch von 2007), aber seltsamerweise habe ich es bisher niemals gespielt. Vielleicht haben mich die ersten Testberichte mit den Bugreports vom Kauf abgehalten, danach ist das Spiel in Vergessenheit geraten.

So, vor kurzem habe ich mich doch durchgerungen, daß Spiel bei Steam runterzuladen, um selber mal zu sehen, was viele Leute so toll an dem Spiel finden. Ich spiele nun schon einige Stunden und hatte schon etwas Schwierigkeiten, mich in das Spiel "einzuarbeiten".

Liegt das daran, daß ich das Spiel nicht mit meinem Gamepad spielen kann, sondern mir extra zu diesem Zweck eine Notebook-Maus zulegen musste? Liegt es an dem etwas ungewöhlichen Inventar? Man kann nicht alle vorhandenen Waffen einfach auswählen wie bei einem gewöhnlichen Egoshooter. Man muß die Waffe erstmal aus dem Rucksack (Inventar) nehmen und seine aktuelle Waffe austauschen. Ist es, wegen der zu Beginn etwas wirren Story, welche sich erst mit der Zeit entfaltet? Warum bin ich überhaupt hier? Daß die Waffen kaputt gehen mit der Zeit und daß die überall präsente Radioaktivität an meinem Gemütszustand nagen, kannte ich schon von Fallout 3. Zusätzlich muß man seinen Spielcharakter auch schonmal füttern (Messer und Gabel Symbol im HUD) und was zu trinken geben (Vodka schützt übrigens, zumindest bei S.T.A.L.K.E.R., vor Radioaktivität). Liegt es vielleicht daran, daß es im Unterschied zu Fallout 3 auch Witterungsänderungen gibt? Ja, bei S.T.A.L.K.E.R. regnet, donnert und blitzt es... Die Lichteffekte haben mich wirklich überrascht... Wenn man sich in einem dunklen Raum mit Fenster aufhält, dann wird der Raum bei Blitzen erhellt. Das kommt gut beim durchforsten leerstehender Wohnblöcke und Fabrikgebäude :)In freier Wildbahn kann man die Blitze in ihrer ganzen Schönheit beobachten...

Vielleicht liegt es auch an diesen absolut schnellen Kämpfen... die Gegner, seien es andere Stalker, Wolfsrudel oder mutierte Wildschweine halten einen auf wirklich auf Trab. Es gibt Häuserkämpfe mit Scharfschützen, Massenschießereien mit der Armee, mal schleicht man sich durch unterirdirsche Tunnelsysteme und wird dort von Mutanten gehetzt.
Währenddessen führt man Aufträge für verschiedene Leute aus und folgt man noch einer Geschichte, welche angeblich 7 verschiedene Enden haben kann, je nachdem wie man sich im Spiel verhält.

Puh, dieses Spiel kann stressig sein. Aber was S.T.A.L.K.E.R. so außergewöhlich macht, ist diese beklemmende Atmosphäre in einer kaputten Welt. Das hat mir auch schon bei Fallout 3 gefallen, wobei die Geschichte von S.T.A.L.K.E.R. ja einen realen Hintergrund hat im Gegensatz zu Fallout 3. Auch gefallen mir die RPG-Elemente im Spiel, wobei es aber nicht so stark auf RPG hinausläuft wie bei Fallout 3, sondern mehr auf Action.

Die Grafik ist wirklich "hübsch", bestimmt nicht mehr auf dem neuesten Stand. Aber ich habe selten ein Spiel gespielt, welches die Welt so glaubhaft rüberbringt. Ich finde das sogar noch intensiver als bei Fallout 3. Ein bißchen blöd gemacht finde ich die Levelbegrenzugen. Manchmal wird man auch durch einen Stacheldraht gestoppt, welchen man nicht überspringen kann. Hier ist dann der Unterschied zu Fallout 3. Genau wie bei Borderlands sind die Gebiete unterteilt. Man kann zwar frei herumlaufen und das im wahrsten Sinne des Wortes => es gibt keine Fahrzeuge wie bei Borderlands und ein Schnellreisesystem wie bei Fallout 3 habe ich noch nicht gefunden. Allerdings leitet ein Pfeil auf der Weltkarte einen sicher ins Ziel. Verlaufen kann man sich zumindest nicht. Aber der Spielfluß wird gestoppt durchs nachladen. Bei Fallout 3 kann man ohne nachzuladen durch die ganze Karte laufen, nur beim Betreten von Gebäuden und U-Bahnhöfen wird mal kurz nachgeladen. Sowieso finde ich daß die Ladezeiten bei S.T.A.L.K.E.R. etwas lang sind.

Soundmäßig hält sich S.T.A.L.K.E.R. zurück. Es gibt z.B. keine Radiosender wie bei Fallout 3. Es wird mehr Wert auf die Geräuschkulisse gelegt. Und diese wird sehr gut rübergebracht (Geräusche beim Gehen, Donner, Schußgeräusche, die Geräusche der Mutanten in dunklen Schächten, Gespräche anderer Charakter im Spiel, etc).

Mit der Kombi Maus / Tastatur lässt sich übrigens gut spielen. Eben wie ein Egoshooter am Desktop-PC (spiele auf meinem M11X). Man kann jederzeit abspeichern (nicht wie bei Borderlands) und das Spiel läuft zumindest bei mir absturzfrei (Win 7 64 Bit).

Ich werde das Spiel mal weiterspielen, denn irgendwie packt es mich doch :)

edit 2/3/14: Mich hat vor einiger Zeit wieder das SOC Fieber gepackt und ich habe mich erneut auf die Reise nach Prypiat gemacht. Diesmal aber mit Complete Mod :) Stalker ist ein fantastisches Spiel, das zwar bekanntermaßen seine Macken hat, aber die zumindest ich verzeihe. Solch einen beinharten Shooter, der mich so sehr in den Bann gezogen hat, hab ich davor und danach nie wieder erlebt. Ich würde mir wirklich einen Nachfolger wünschen, mit aktueller Grafik und richtiger Open World álà Fallout 3. Was wär das nicht toll. Aber anscheinend wurde der Nachfolger beerdigt, bevor er erschien :( Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich muss jetzt noch schnell ein paar Artefakte für einen Kunden besorgen und einen fiesen Zeitgenossen meucheln... meine Auftragsliste ist rappelvoll.
Für alle, die dieses Spiel zum ersten Mal spielen: Am Anfang ists ein bisschen frustrierend, weil man keine gute Schutzkleidung und vernünftige Waffen hat. Man kann sich stellenweise nicht vernünftig bewegen, weil man direkt verstrahlt wird oder eine der Anomalien einen in Stücke reisst... man stirbt viele Tode. Man kann aber auch jederzeit speichern. Wenn man aber mal ein paar Auträge geschafft und die Gegend ein bisschen erkundet hat, kriegt man auch bessere Ausrüstung und man wird vom Gejagten zum Jäger :) Wenn man das Spiel länger spielt, achtet man auch vermehrt auf kleine Details. Irgendwo in der Wildnis stieß ich nachts auf eine Gruppe Stalker. Einer saß an einem Lagerfeuer und spielte mit seiner Akkustik-Gitarre Deep Purples Smoke on the water :) Ich könnt auch schwören, daß bei einer anderen Situation ein Stalker Smells like teen spirit von Nirvana mit der Gitarre anspielte.
Als ich übrigens heute Nachrichten schaute, sah ich Bilder aus der Ukraine. Vermutlich russische Soldaten besetzen nach und nach Teile der Krim und vielleicht noch andere russischsprachige Gebiete. Die Bilder von den vermummten Soldaten und der Umgebung erinnerten mich sofort an Stalker. Hoffen wir mal, daß das kriegerische Setting des Spiels nicht Wirklichkeit wird. Vor allem, da die neue ukrainische Regierung die Staatengemeinschaft anscheinend schon um Hilfe beim Schutz der nuklearen Anlagen des Landes gebeten hat.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 8, 2011 8:26 PM MEST


Razer Kabuto Mobile Gaming Mouse Mat
Razer Kabuto Mobile Gaming Mouse Mat
Preis: EUR 18,83

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Kissen für die Orochi, 8. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hab mir vor kurzem die Razer Orochi gekauft und mir gedacht, daß da auch ein gutes Mauspad mit muss. Die Razer Kabuto wird als das passende (und nicht grade billige) Mauspad für die Orochi beworben. Um sich die Größe des Pads vorstellen zu können: Es bedeckt die komplatte Tastatur meines Alienware M11X Laptops. Es ist also kein sehr großes Pad, aber es soll ja auch ein Pad für den mobilen Einsatz sein. Zum Transport kann man das Pad zwischen Bildschirm und Tastatur des Notebooks legen. Nebeneffekt: Der Bildschirm wird nochmals zusätzlich geschützt. Auch lässt sich das Pad zum reinigen des Bildschirms nutzen :)

Die Verpackung der Kabuto ist Razer-typisch... Die Leute wissen, wie man verpackt ;) Es ist sogar möglich, durch eine Öffnung in der Verpackung das Pad anzufassen, ohne es auspacken zu müssen. So álà: Touch me before you buy me! Da ich das Pad online gekauft habe, konnte ich davon nicht profitieren...

Aber gut, wie macht sich das Mauspad im täglichen Einsatz? Ich nutze mein Notebook viel auf dem Sofa und im Bett... Das Pad neben mir auf dem Sofa oder auf der Matraze. Die Orochi flutscht nur so ohne jeden Wiederstand über das Pad. Das Pad hat eine rauhe Unterseite, die auf vielen Untergründen halt bietet. Die Oberseite ist aus weichem Stoff und fühlt sich gut an. Jemand in einer anderen Rezension schrieb, daß man das Pad auch als Knuddeldecke nutzen kann :D

Ich hoffe, daß die Ränder des Kabuto Pads nicht zu zerfransen anfangen nach längerer Nutzung, wie andere Leute schrieben.


Razer Orochi Bluetooth Laser Gaming Mouse
Razer Orochi Bluetooth Laser Gaming Mouse
Wird angeboten von AV-ELECTRONIX GmbH
Preis: EUR 93,44

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Razer Orochi, 8. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

Aufgrund meines Verlangens, PC Egoshooter am Alienware M11X Laptop zocken zu können, habe ich mir diese kleine Bluetooth Maus, welche auf den Namen Razer Orochi hört, gekauft. Ich hab sonst immer mit meinem X-Box 360 Gamepad gespielt. Aber dann wollte ich mal S.T.A.L.K.E.R. Shadow of Chernobyl spielen und mein ansonsten sehr gutes Gamepad musste hier außen vor bleiben - denn das Spiel unterstützt ganz simpel keine Gamepads. Mit der Taustatur / Touchpad Kombi hab ich es mal probiert, aber das ist nicht sehr komfortabel. Also mußte eine Maus her, wie zu guten alten Desktop-Zeiten :) Ich wollte auch so eine Hybrid-Maus... also eine Maus, welche wahlweise verkabelt oder auch kabellos genutzt werden kann. Ich möchte eine Maus nicht nur drahtlos nutzen. Unter gewissen Umständen hat eine Verkabelung Vorteile, z.B. bei Spielen.
Bei der Drahtlostechnik bevorzuge ich Bluetooth, da mein Notebook einen integrierten Bluetooth-Empfänger hat und ein zusätzlicher Sender im USB-Dongle Format somit nicht notwendig ist. So wird kein USB-Anschluß zusätzlich benötigt und steht für andere Aufgaben frei.

Ich habe die Maus am Samstag bei Amazon bestellt, heute (Mittwoch) ist das Päckchen eingetroffen. Ich habe übrigens neben der Maus auch das passende und nicht ganz billige Kabuto Mauspad von Razer (dafür später eigene Rezension) bestellt.

Die Treiber für die Maus muß man von der Razer Webseite runterladen. Das hab ich schon vor Erhalt der Maus erledigt und mir auch gleich die neueste Firmware runtergeladen. Ich habe die Maus innerhalb 10 Min komplett eingerichtet (Zeit für den Neustart des Laptops inbegriffen). Es war recht einfach. Hab erstmal mal die Treibersoftware installiert, Laptop neu gestartet, Maus per USB-Kabel angeschlossen und da flutschte der Mauszeiger auch schon über den Bildschirm. Danach direkt auf die neueste Firmware geupdatet.
Ich finde es übrigens gut, daß Razer auf eine Treiber-CD verzichtet... Warum sollte ich mir veraltete Treiber-Software von einer CD installieren, die ich danach niemals wieder benötige, weil ich mir dann hinterher eh die neuesten Treiber von der Razer Webseite runterlade? Natürlich behalte ich die Installations-Dateien für spätere Neuinstallationen. Für Leute, die immer noch mit DSL Light oder gar ISDN leben müssen, ist das vielleicht ärgerlich. Aber in diesem Fall einfach die Software im Vorfeld runterladen. Bei Erhalt der Maus kann man dann direkt loslegen :) Großer Vorteil dieser Vorgehensweise: Man hat von vornerein die neuesten Treiber installiert. Über die Razer-Software kann man dann auch nach künftigen Updates für die Treiber und Firmware suchen.

Im Anschluß dann noch Bluetooth eingerichtet. Hierfür die Maus vom Laptop getrennt, Die 2 Batterien eingelegt, mittels Schalter auf der Unterseite die Maus eingeschaltet und dann gleichzeitig die 4 seitlichen Tasten der Maus ein paar Sekunden gedrückt gehalten um die Bluetooth-Funktionalität der Maus zu aktivieren. Mit dem Laptop danach nach neuen Geräten gesucht, die Orochi direkt gefunden und gepairt. Ergebnis: Maus funktioniert :) Die Maus verbindet sich später automatisch mit dem Notebook oder BT-Empfänger, vorausgesetzt Maus und BT am Notebook sind eingeschaltet :D Das dauert ein paar Sekunden, dann ist die Maus einsatzbereit.

Die Einrichtung war also wie gesagt sehr einfach und jetzt wird die Maus erstmal getestet. Später werde ich meine Eindrücke der Rezension hinzufügen.

Was ich schon mal sagen kann: Die Maus fühlt sich sehr wertig an (bei dem Preis auch zu erwarten), hier sitzt alles und wackelt nix. Ohne eingelegte Batterien ist die Maus sehr leicht, mit Batterien merkt man natürlich den Unterschied im Gewicht. Der Batteriedeckel ist übrigens auf der Oberseite der Maus. Man kann diesen einfach abziehen. Nach dem Einlegen der Batterien braucht man den Deckel nur auf die Maus zu legen, welcher mittels kleiner Magneten an der Maus haften bleibt.
Aber vom ersten Eindruck her liegt die Maus trotz ihrer geringen Größe gut in meinen mittelgroßen Händen. Die Orochi ist für Rechts- und Linkshänder ausgelegt (daran mußte ich mich erstmal gewöhnen). Das Design ist äußerst schick und eine schwarze Maus mit schwarzem Pad passt natürlich super zu meinem schwarzen M11X :) Übrigens ist auch das Mausrad blau beleuchtet, genau wie die Tastatur meines M11X. Die Beleuchtung ist im USB-Kabel Betrieb dauerhaft an, im BT-Betrieb (also auf Batterie) leuchtet diese nur, wenn die Maus benutzt wird (aus Energiespargründen). Man kann die Anzeige der Batterieenergie und die Beleuchtung des Mausrads auch einzeln ab/einschalten.

Diese Maus ist einstellbar in ihrer Sensibilität (DPI). Man kann diese sogar mit den Mausknöpfen einstellen. Ich lasse die Einstellungen vorerst mal auf die standardmäßig eingestellten 1500 DPI. Auf Wunsch gehts hoch bis 4000 DPI (nur im Kabelmodus).

edit 9/6/11: Tag 2: Diese Maus fasziniert mich zunehmend :) Die Leichtigkeit, mit der die Orochi ohne jeglichen Wiederstand über das Kabuto Pad flutscht, hab ich so noch nicht erlebt. Habe die DPI auf 2000 gestellt. Hab auch mal 4000 DPI probiert, aber da braucht man quasi nur gegen die Maus zu hauchen, um den Zeiger zu bewegen. Das war mir jetzt schon zu extrem. Wenn ich an die 5600 DPI der Mamba denke... wer braucht denn sowas? Mit sowas zockt wahrscheinlich Chuck Norris :D
Im Bluetooth Modus sieht man das schön, auch wenn sich hier die hohen DPI Einstellungen (max und immerhin 2000 DPI) nicht setzen lassen. Die Beleuchtung des Mausrads ist ja nur bei der Benutzung der Maus aktiv, nach einigen Sekunden Nicht-Benutzung erlischt diese. Man muß die Orochi nur antippen und die Mausradbeleuchtung wird aktiv. Wahnsinn, wie sensibel die Maus ist. Übrigens find ich den Umstand, daß das Mausrad beleuchtet ist, toll. Das hat was :)
Der Maus liegt übrigens auch eine kleine Tasche bei. So kann man das Schmuckstück sicher transportieren.

Was mir ein wenig negativ auffiel:

- Die 2 Maustasten an der rechten Seite sind ein bißchen fummelig zu erreichen. Gut, diese sind z.Z. so konfiguriert, um die DPI Einstellungen zu ändern. Muß ich also nicht laufend drücken :)

- Ebenso fiel mir auf, daß man schon ein bißchen Kraft aufwenden muss, um das USB-Kabel mit der Maus zu verbinden oder von ihr zu trennen... Ich hoffe, daß das Material das über längere Zeit mitmacht.

- Ich habe auch bemerkt, daß zumindest bei mir die beiden an der rechten Seite der Maus angebrachten Tasten mehr hervorstehen im Vergleich zu den beiden an der linken Seite der Maus angebrachten Tasten. Das fühlt man eindeutig, wenn man mit den Fingern drüberfährt.

- Der Bluetooh-Funktionalität ist der Umstand geschuldet, daß die Maus sporadisch hakt. Vor allem dann, wenn man die Maus einige Sekunden ruhen lässt um sie danach wiederzubenutzen. Anscheinend fällt die Orochi in einen Energiesparmodus. Wenn man die Maus bewegt, wird die Verbindungen wieder hergestellt, öfters mit dem Effekt eines kleinen Rucklers des Mauszeigers. In Spielen könnte das lästig sein, aber man spielt doch auch nicht über Bluetooth. Dafür haben wir ja das USB-Kabel ;) Diesen Effekt hat man natürlich nicht bei einer Kabelverbindung.

- Ich habe das jetzt schon öfters gelesen... und zwar bei Berichten zu anderen Mäusen aus dem Hause Razer: Die Daumenablage (für mich an der linken Seite der Maus) fühlt sich irgendwie klebrig an. Warum ist das so?

Diese "Negativ"-Punkte veranlassen mich aber nicht, der Maus einen Punkt in meiner Bewertung abzuziehen. Die Razer Orochi ist eine tolle portable Gaming-Maus, welche wie geschaffen zu sein scheint für den Einsatz an meinem M11X. Das ist genau, was ich gesucht hab :) Denn ich kann nun auch vernünftig S.T.A.L.K.E.R. am M11X zocken :D

edit 25/6/11: Ich habe gemerkt, daß zum Umschalten zwischen Kabel-Betrieb und Bluetooth-Betrieb der Bluetooth Ein/Aus Schalter an der Unterseite der Orochi auf jeden Fall auf "on" eingestellt sein sollte, bevor man das USB-Kabel rauszieht. Ansonsten wird die Orochi vom Notebook nicht richtig erkannt. Ich habe das gemerkt, da nach dem Betriebswechsel die Orochi nicht reagierte, dafür aber das Touchpad des Notebooks aktiv war.
Ansonsten läuft die Maus wirklich 1A!

edit 3/7/11: Ich habe nun einige Stunden Stalker hinter mir... Die Maus ist toll für dieses Spiel. Habe die DPI Einstellungen auf 3000 und die Abtastfrequenz auf 1000 Hertz eingestellt zum spielen. Die Orochi ist sehr präzise und schnell.
Auch bei der normalen PC Nutzung überzeugt mich die Maus. Nutze hierbei die Maus über Bluetooth. Besonders schön ist es, wenn man z.B. den Opera Browser in Kombination mit Mausgesten nutzt :) Gut, das können auch andere kabellosen Mäuse, die sehen aber nicht so stylisch aus wie die Orochi :D
Ich möchte auch noch drauf hinweisen, daß die Orochi nicht über USB aufgeladen werden kann, wie es z.B. bei der Mamba der Fall ist. Es kommen 2 herkömliche AA Batterien mit 1,5 Volt zum Einsatz. Natürlich kann man wiederaufladebare Batterien nutzen.

edit 21/7/11: Ich bin immer noch sehr zufrieden mit der Maus. Habe bisher 1x die Batterien wechseln müssen. Habe aber auch testweise Spielsessions im Bluetooth-Betrieb gehabt. Wenn die Batterie-Energie zur Neige geht, ändert die Beleuchtung der LED unter dem Mausrad von Blau in Rot. So weiß man, daß bald die Batterien aufgeladen werden sollten :)
Was ich ein bißchen schade finde, ist daß das Mausrad sich nur runter, aber nicht zur Seite drücken lässt. Das vermisse ich ein bißchen, kenne ich doch diese komfortable Funktion (damit kann man in Webseiten schnell vor- und zurückblättern) von meiner Logitech Maus. Diese fehlende Funktion kann ich z.B. im Opera Browser aber durch Mausgesten ersetzen. Nach einigen Wochen Nutzung kann ich auch sagen, daß zumindest für meine Hände die Maus nicht zu klein ist. Ist halt ein bißchen Umgewöhnung, auch weil die Maus ja ergonomisch neutral ist (also nicht speziell auf Links- oder Rechtshänder ausgelegt). Aber ich muß doch sagen, daß die Orochi gut in meiner Hand liegt.

edit 01/03/12: Ich nutze die Orochi mittlerweile fast ausschließlich am Desktop-Rechner :) War zwar schon am überlegen, ob ich nicht eine zum Desktop-PC passende Maus kaufen sollte... aber irgendwie funktioniert die Razer natürlich auch sehr gut ausserhalb von Notebooks. Auch wenn die Maus recht kompakt ist (ist halt ne Notebook-Maus), ist diese doch nicht zu klein für meine mittelgroßen Hände. Z.Z. nutze ich die Orochi aber ausschließlich kabelgebunden, da mir (noch) ein Bluetooth-Adatpter fehlt am Rechner. Aber dies ist sicherlich subjektives Empfinden und manch andere(r) hätte längst eine "richtige" Desktop-Maus ;)


Super Meat Boy - Ultra Edition
Super Meat Boy - Ultra Edition

5.0 von 5 Sternen Das blutigste und schwerste Spiel der Welt..., 5. Mai 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Ich habe schon früher liebend gerne Jump'n Runs gespielt, vorzugsweise mit dem Commodore 64. Ich erinnere mich da z.B. an den Mario-Verschnitt Gianna Sisters :) Ein blödes Spielprinzip, man muß mit seiner Spielfigur einen Parcours ablegen um ins nächste Level zu kommen. Das geht dann stundenlang so und dabei ertönte die typische Synthi-Musik aus den Lautsprechnern. Diese Spiele sind simpel und machen immer wieder Spaß.

Ich wollte nach langer Zeit mal wieder so etwas spielen, aber diesmal auf dem Windows-Rechner. Ich kannte mich gar nicht aus mit den verfügbaren Spielen und hab mich dann einfach für Super Meat Boy entschieden. Ich habe das Spiel bei Steam gekauft, da gabs mal eine Sonderaktion, wo das Spiel ganze 5 Euro kostete.

Leute, was soll ich schreiben? Mögt ihr Jump'n Runs? Dann kauft dieses Spiel! Es gibt eine kleine Story und zwar die Liebesgeschichte von Super Meat Boy und Bandage Girl. Diese werden terrorisiert vom bösen Dr. Fetus, welcher mit aller Macht verhindern will, daß Super Meat Boy und Bandage Girl glücklich und alt werden. Also entführte er Bandage Girl und wir müssen nun unsere Freundin retten. Das ist eigentlich ganz simpel. Wir befinden uns in einem Level, Super Meat Boy steht an einer Ecke, Bandage Girl an einer anderen Ecke. Dazwischen gibts allerlei Fallen und Hilfsmittel, die uns die Sprünge von Plattform zu Plattform erschweren (z.B. Kreissägen) oder auch erleichtern (z.B. Ventilatoren). Hier und da liegen die sogenannten "Bandages" rum. Diese kann und sollte man versuchen zu sammeln. Denn bei einer gewissen Zahl gesammelter Bandages werden weitere Spielfiguren freigeschaltet. Jedoch sind die Bandages oft schwer zu erreichen. Auch gibts in einigen Levels die "Warp-Zones"... hier wird man in versteckte Levels befördert.

Die Grafik und der Sound von Super Meat Boy sind an die alten Jump'n Run-Tage angelehnt... hier gibts es Klötzchengrafik und Synthi-Musik. Es ist keine weltbewegende Grafik, aber das soll sie auch nicht sein :) Gespielt wird entweder mit der Tastatur oder dem Gamepad. Ich nutze für diese Zwecke mein X-Box 360 Gamepad, welcher perfekt erkannt wird.
Wir spielen in verschiedenen Szenarien, z.B. im "The Forest", "The Hospital", "The salt factory" und noch einigen anderen. Zu jeder Welt, die auch Licht-Welt genannt wird, gibts auch eine Dark-World. Als ich das Spiel einige Zeit gespielt hatte, fiel mir auch auf, daß die Entwickler wohl was geraucht haben müssen :D die Levels sind oft ziemlich farbenfroh und teils psychedelisch. Da erleuchtet ein Level auch schonmal dunkel-violet oder grün und Super Meat Boy ist schwarz :D

So, ich habe dieses Spiel nun etliche Stunden gespielt... es fängt einfach an, denn zu Beginn wird man an die Fähigkeiten von Super Meat Boy herangeführt und lernt diese einzusetzen. Wir können laufen, rennen und springen. Das wars schon. Die ersten Levels sind wie gesagt simpel, aber ich sag euch: Im späteren Verlauf wird das Spiel so dermaßen schwer, daß ich mir vorstellen kann, daß Leute schon wutentbrannt ihr Gamepad aus dem Fenster geworfen haben :D
Das Problem an dem Spiel ist aber: Man hört nicht auf es zu spielen, auch wenn man bereits tausend Tode gestorben ist. Das Gameplay ist so ausgelegt, daß man beliebig oft einen Level wiederholen kann, ohne große Wartezeiten. Man stirbt und kann sofort von neuem beginnen. Anders wäre es wohl auch frustrierend.

Aber warum fasziniert dieses Spiel so, obschon es wirklich schwer ist? Nun ja, es ist dieser Retro-Look und die absolut tolle(!) Musik. Das Spiel ist einfach zu bedienen, motivierend und ziemlich schnell... Man möchte unbedingt das nächste Level sehen :) Man möchte auch unbedingt die Bandages aufsammeln und die Warp-Zones besuchen. Wenn man das Spiel beendet, weil ein Level zu schwer ist, dann ist man unzufrieden und weiß, daß man schon bald weiterspielen wird. Denn auch, wenn einige Levels quasi unschaffbar erscheinen, es gibt immer einen Weg ;)

Das schöne ist halt, daß man jeden Level wiederholen kann und auch mal einen überspringen kann, wenn der zu derb ist. Aber unser Ego lässt diesen Schandfleck auf der Level-Karte nicht zu ;) Dort werden nämlich die geschafften Levels markiert. Und auch wenn man einen Level geschafft und alle Extras gesammelt hat, dann kann man immer noch versuchen, seinen Zeitrekord zu brechen. Es gibt immer eine Zeitvorgabe in jedem Level. Unterbietet man diese, bekommt man ein "Grade A". Und hat man alle Levels einer Welt geschafft, dann könnt ihr euch die "Dark World" derselben Welt anschauen, denn jedes Level existiert auch nochmal in der "Hölle" ;) Diese sind nochmals schwerer, aber auch hier gibts Extras einzusammeln, also sollte man diese spielen. Der letzte Level einer Welt beinhaltet übrigens einen Obermotz ;) Das "Grade A" versuche ich bei jedem Level zu bekommen, aber ich bin mittlerweile schon etwas weiter im Spiel und froh, wenn ich überhaupt bis zum Ende komme...

Wenn man einen Level geschafft hat, kann man sich auch eine Wiederholung anschauen. Damit kann man erstmal vor Freunden prahlen und noch viel wichtiger: Man kann nochmals prüfen, ob man nicht irgendwo ein Bandage oder Warp Zone übersehen hat :) Die Wiederholung lässt sich auch speichern.

Bugs im Spiel sind mir nicht bekannt... also, daß z.B. ein Level unmöglich zu bewältigen ist oder daß Grafikfehler aufkommen. Ich habe das Spiel aber noch lange nicht durch, es gibt nämlich an die 300 Levels zu bewältigen ;) In Anbetracht der vielen Stunden Spielzeit waren das die am besten investierten 5€ seit langen :)

Wenn ihr das Spiel mal in Action sehen wollt, dann schaut euch ein Let's play-Video bei Youtube an und werdet Zeuge, wie die Leute teils verzweifeln, teils die schwersten Levels mit absoluter Leichtigkeit schaffen ;)

Ich gebe 5 Sterne für den Spielspaß, da grade in späteren Levels der Schwierigkeitsgrad teils so dermaßen ansteigt, daß man keinen Plan hat, wie man das schaffen soll. Aber, die Levels sind schaffbar... das sieht man auch bei den Let's play Videos. Es ist sehr motivierend, grade die schweren Levels zu meistern (nach Möglichkeit mit Grade A) und wenn man nach unendlich vielen Versuchen dann endlich erfolgreich ist, fühlt sich das fast an wie ein Sechser im Lotto und ein Freudenschrei lässt sich nur schwer unterdrücken :D Frustattacken hab ich noch nicht erlebt... wenns mir zuviel wird, hör ich einfach auf mit dem Spiel :) Man kann ja jederzeit einen Level aufs neue versuchen.


Batman: Arkham Asylum - Game of the Year Edition
Batman: Arkham Asylum - Game of the Year Edition
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 12,99

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der dunkle Ritter, 17. April 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Habe Batman Arkham Asylum impulsiv gekauft. Kurz voher einen Testbericht zum Spiel gelesen und einige Youtube Videos gesehen. War auch eigentlich nie ein riesiger Batman Fan, aber ich mag solche Schleichspiele álá Splinter Cell oder Metal Gear Solid. Somit wollte ich auch mal Batman testen. Das Spiel hab ich dann über Steam bezogen. Dabei hab ich auch gesehen, daß das Spiel eine (schnell von Statten gehende) Online-Aktivierung benötigt. Gut, stört mich nicht, wenn das Spiel danach läuft. Hab dann auch keine Probleme gehabt.

Beim ersten Start des Spiels erscheint ein Menü, wo man auch die Grafik-Einstellungen vornehmen kann (geht nicht im Spiel selber!). Spiele das Spiel auf meinem M11X und habe nach einigen Versuchen rausgefunden, daß die Grafik-Qualität auf Hoch gesetzt werden kann. Die Auflösung hab ich auf 1280*720(16:9)gesetzt (geht in Ordnung bei einem 12"). AA, Vsync und Hardware-Beschleunigung sind abgestellt. Dann das Spiel gestartet und gesehen, daß man einen Benchmark laufen lassen kann. Bei den von mir gesetzten Einstellungen sind die niedrigsten Frameraten 22 FPS, die höchsten 102 FPS. Als Mittelwert wurde eine Framerate von 66 FPS angegeben. Klingt ja ganz ordentlich. Habe dann für die ersten Spielsessions auch Fraps am laufen gehabt. Auch kann man einstellen, daß ein Gamepad benutzt wird. Mein X-Box 360 Gamepad wird perfekt erkannt, als ob es dafür gemacht wäre.

Das Spiel startet dann mit einer Filmsequenz, nach deren Ende man anfängt zu spielen. Überhaupt gibts öfters Filmsequenzen im Spiel. Mein erster Eindruck war: Wow! Geile Grafik und wie die erst den Batman hingekriegt haben :) Die Spielgrafik ist wie in einem Comic gehalten und wird aus der Third Person Perspektive gezeigt. Man sieht Batman also von hinten. Die Spielwelt ist offen, man kann überall hingehen. Der Spielverlauf jedoch ist linear, man verfolgt eine Story. Die Musik (spiele mit KH) ist mal ruhig und mal je nach Szene spannend. Die Gespräche sind toll synchronisiert. Überhaupt diese Gesichtsmimik im Spiel. Einfach klasse.
Ich habe nun einige Stunden gespielt und das Spiel ist sehr abwechslungsreif gestaltet. Habe auch schon einen Endgegener hinter mir. Aber ich muß sagen, die Grafik im Spiel ist teilweise richtig krank in Szene gesetzt. Ob die Entwickler was geraucht haben? ;) Dieses Spiel ist auf jeden Fall kein Kinderspiel und auch ohne Anzeige von Blut und herumfliegenden Körperteilen sehr brutal.
Beim Spielen zeigt Fraps übrigens meist um die 30 FPS an. Manchmal geht sie auch ein paar Frames runter, manchmal gehen diese auch rauf bis zu 40 FPS. Es kommt hier und da zu Mikro-Rucklern. Diese halten sich aber in Grenzen. Ich kann meistens flüssig spielen. Alternativ könnte ich die Grafikqualität noch etwas runtersetzen. Aber mit dem Ergebnis kann ich leben und habe schönere Grafikeffekte :) Da das M11X "nur" eine GT335M Grafikkarte hat, bleiben mir DirectX 11 Effekte verwehrt. Aber keine Bange für die Leute in einer ähnlichen Hardware-Situation: Das Spiel sieht immer noch gut aus. Würde es mal gerne auf meinem 22" spielen.

Es gibt auch ein ganzes Arsenal von Batman typischen Waffen und Werkzeugen. Man kann auch seine Fähigkeiten erweitern. Mit der Zeit habe ich gemerkt, daß ich es hier mit einem besseren Sam Fisher zu tun habe :D Einfach toll, wie man durch die Gegend schleichen kann... sich mit einem Seil an hohen Wänden hochzieht oder von Mauer zu Mauer springt und Gegner nach Möglichkeit lautlaus ausschaltet. Wenn man aus großer Höhe abspringt, dann gleitet Batman dank seines Umhangs sanft zu Boden ohne sich zu verletzen.

Ich muß ganz klar sagen, daß dieser Impulsiv-Kauf sich gelohnt hat. Ein wirkliches gutes Spiel, an dem ich eine Weile zu knabbern hab. Zu Beginn noch ists recht einfach, die Aufgaben zu bewältigen. Man lernt dann gut, mit der Steuerung von Batman umzugehen. Aber mit der Zeit werden die Kämpfe und Aufgaben schwieriger. Aber es ist auf keinen Fall frustrierend. Der Spielfluß bleibt vorhanden. Ich muß aber sagen, daß ich fürs erste die Schwierigkeit auf Normal gesetzt habe. Wenn ich das Spiel durchhab, dann spiel ich es mal auf schwer. Man kann übrigens auch nicht nach belieben abspeichern. Aber es gibt recht viele Checkpoints, wo automatisch gespeichert wird. Die Goty-Features hab ich noch nicht ausprobiert.

Ganz klar 5 Sterne :)


Creative Sound Blaster X-FI Surround 5.1 Pro externe Soundkarte mit THX
Creative Sound Blaster X-FI Surround 5.1 Pro externe Soundkarte mit THX

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soundkarte fürs Notebook :), 17. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe heute die X-FI Pro erhalten. Amazon mal wieder schneller als die Polizei erlaubt :) Der Grund für den Kauf dieser externen Soundkarte war folgender: Ich besitze schon länger den HD 595 von Sennheiser und hatte bisher nur die Möglichkeit, den Kopfhörer mit Onboardsound zu betreiben. Habe keine Anlage, nutze PC/Laptop zum Musik hören und Filme schauen. Mir ist bewusst, daß ich dem Kopfhörer mit dieser schwächeren Ausstattung nicht die ganze Leistung entlocken kann. Auch habe ich nun die Möglichkeit, ein 5.1 Boxenset anzuschliessen.

Z.Z. teste ich die Soundkarte am Notebook über Kopfhörer. Ich muss schon sagen, daß mehr Druck im Sound ist. Habe was Trance, Pink Floyd, Kate Bush und Fear Factory (:D) gehört. Grad hör ich Maneater von Nelly Furtado. Klingt auf jeden Fall besser als mit Onboard-Sound. Toll :)

Der Soundkarte liegt eine Fernbedienung (!), eine DVD mit Software, ein USB Kabel, ein Audiokabel und die üblichen Papierbeilagen bei. Ein ordentliches Handbuch liegt nicht bei. Dieses kann man aber am PC sehen.

Von der Software hab ich die Fernbedienungssoftware, OSD, die Unterhaltungskonsole und natürlich die Soundblaster Treiber installiert.
Die Unterhaltungskonsole ist ein Programm zum einfachen Erreichen der Funktionen der Soundkarte. Hier kann man EAX, THX, Lautsprecher/Kopfhörer, Equalizer und diverse andere Dinge einstellen. OSD zeigt auf dem Monitor die Lautstärke an. Es befindet sich noch andere Software auf der DVD. Man kann auch PowerDVD gratis runterladen (wers braucht). Diese Software hab ich aber noch nicht getestet.

Die Instatllation der Soundkarte war denkbar einfach. Soundblaster per USB am Laptop angeschlossen, DVD eingelegt und Installationsprogramm gestartet, Software installiert, Windows Neustart, fertig...

Toll ist die Fernbedienung. Damit kann man auch Winamp und VLC steuern :)

Teste die Soundkarte mal weiter. Gefällt mir auf jeden Fall schon mal sehr gut.

Update 20/3/11: Habe jetzt einige Stunden Hörtests hinter mir und auch mal mit den Soundeffekten und Equalizer rumgespielt. Ich bin begeistert vom neuen Klangerlebnis in Verbindung mit meinem Sennheiser HD 595, das macht richtig süchtig :D Vor allem ist der Bass druckvoller und Tiefen werden stärker hervorgehoben im Vergleich zum Onboardsound. Insgesamt klingt Musik lebendiger. So habe ich meine Kopfhörer noch nicht erlebt :)
Nutze zum Musikhören die THX Crystalizer Funktion und den Equalizer. Surround und EAX Effekte habe ich ausgeschaltet.


Xbox 360 Wireless Controller fÃ1/4r Windows schwarz
Xbox 360 Wireless Controller fÃ1/4r Windows schwarz
Wird angeboten von CG Hard- und Software GmbH ( alle Preise inkl. MwSt, AGB unter Verkäufer-Hilfe)

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Controller, 2. Januar 2011
Das X-Box 360 Wireless Control Pad ist der Nachfolger meines Logitech Rumble-Pad 2 Wireless. Dieser musste ersetzt werden, da nicht mehr alle Spiele einwandfrei unterstützt wurden (z.B. Aliens vs Predator3). Ich habe mir aber ein Paket mit beigelegtem Empfänger gekauft.

Nach 2 Wochen Nutzzeit komme ich zu folgendem Fazit:

- Das Pad liegt sehr gut in der Hand und fühlt sich wertig an. Gefällt mir sogar noch besser als das Rumble Pad 2. Jedoch finde ich, daß bei längerem Spielen durch die Nutzung des linken Analog-Sticks der linke Daumen ein wenig schmerzt (das kannte ich vom Rumble Pad 2 nicht).

- Meine Spiele werden allesamt perfekt unterstützt. Als Beispiel nenn ich hier mal Borderlands (das Rumble Pad 2 vertauscht beim linken Analog-Stick Oben/Unten), Aliens vs Predator (mit dem Rumble Pad 2 funktionierte nur die Steuerung im Menü, aber im Spiel gings nicht) und Fallout 3 (hab ich bisher nur mit dem X-Box Controller gespielt... es scheint wie dafür geschaffen zu sein). Ich finde, daß die Analog-Sticks sehr präzise arbeiten. Komme bei meinen Spielen bestens damit zurecht und merke keinen großen Unterschied zum Rumble Pad 2. Auch sind genügend Funktions-Tasten vorhanden, eigentlich genau wie beim Rumble Pad 2. Spiele z.B. Dead Space damit und kam sofort zurecht. Meine Finger mussten sich nicht an eine andere Tastenbelegung gewöhnen. Das D-Pad ist wie schon andere Rezensente anmerkten etwas schwammig. Nich immer gelingt die gewünschte Bewegung direkt.

- Vibration wird unterstützt wie beim Rumble Pad 2, funktioniert aber besser. Bei manchen Spielen funktioniert die Vibration gar nicht, wenn ich das Rumble Pad 2 nutzte (z.B. bei Borderlands). Mit dem X-Box Controller funktionierts.

- Die Batterie-Laufzeit scheint gut zu sein. Habe das Pad jetzt knapp 2 Wochen und heute zum ersten Mal die Batterien wechseln müssen. Ich spiele aber auch jeden Tag damit mehrere Stunden. Es werden übrigens auch 2 Batterien mitgeliefert. Ich nutze aber meine aufladenbaren Batterien. Weiss nicht, ob normale Batterien länger halten würden.

- Da das Pad von Microsoft ist, wirds von Windows 7 problemlos erkannt. Es wird eine kleine Software mitgeliefert, die den Batteriestatus ausgibt, wenn man die große X-Taste drückt. Diese Taste ist beleuchtet, wenn das Pad aktiv ist und blinkt, wenn die Batterieenergie zur Neige geht. Das Pad schaltet sich übrigens ab bei längerer Nichtbenutzung. Durch drücken der Taste schaltet sich das Pad wieder ein und verbindet sich automatisch mit dem Empfänger.

Ich bin froh, mir den X-Box Controller gekauft zu haben. Dieser funktioniert einfach gut und zuverlässig bei meinen Spielen und liegt gut in der Hand. Und wenn mit der linke Daumen beginnt zu schmerzen, dann hab ich eh schon wieder viel zu lang gezockt und sollte mal was anders machen :D

1 Stern Abzug, weils D-Pad besser sein könnte und mir der linke Daumen nach längerer Spielzeit leicht schmerzt.


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