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Rezensionen verfasst von
Matthias Christel
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Back to Oblivion
Back to Oblivion
Preis: EUR 21,33

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Reunion setzt den vor 9 Jahren eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzt und lässt mich dabei auf der Strecke..., 4. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Back to Oblivion (Audio CD)
Wow, ENDLICH ist es da! Was haben wir nicht gewartet...9 lange JAHRE!! auf ein neues Studioalbum von Finch.
Daran geglaubt hat man eigentlich gar nicht mehr und es bleibt die Hoffnung, dass diese Reunion etwas länger hält, als die Versuche zuvor. Aber bevor wir irgendetwas schwarz malen, komme ich lieber zum Album und freue mich einfach über die Tatsche, dass ich es hören und hier rezensieren kann.
Gleich vorweg: Ich gehe wenig bis gar nicht auf die Lyrics ein, sondern halte mich an die Songarrangements. Das hat nichts damit zu tun, dass ich Lyrics unwichtig finde, sondern vielmehr damit, dass hier jeder selber das heraus hören und interpretieren soll, was er gerne möchte.

1. WAS für ein Einstieg! Back to Oblivion geht gleich ins Ohr...hymnisch, etwas schneller (also tanzbar) und gleich wieder diese tollen Vocals von Nate Barcalow. Was sofort auffällt: die Gitarren treten deutlich weiter zurück als auf den früheren Alben und die Stimme steht weiter im Vordergrund. Auch scheint mir alles ein wenig bassbetonter produziert worden zu sein...insgesamt klingt die Stimme noch gereifter (so wie das ganze Album).

2. Die anschließende Midtemponummer Anywhere but here finde ich persönlich nicht so ansprechend. Irgendwie ist das etwas zu lahm für mich.

3. Dafür gefällt dann Further from the few wieder gut und erinnert mich irgendwie ein bisschen an Incubus.

4. Die obligatorische (und heutzutage wohl kaum vermeidbare) Ballade mit Rockeinschlägen folgt mit Murder me auf dem Fuß und wird von mir lediglich zur Kenntnis genommen. Wem's gefällt...an dieser Stelle beschleicht mich das erste Mal das Gefühl, dass Finch bei ihrer Reunion ein deutlich größeres Publikum ansprechen wollen, als sie das vorher taten. Mal sehen, ob's klappt.

5. Picasso Trigger kommt dann wieder schön "Finchig" daher, könnte aber die ersten 30 Sekunden genauso gut von den Deftones kommen...verwundert wohl kaum, da sie ja mal als Deftones-Coverband angefangen haben. Diese Reminiszenz finde ich hier ganz passend und das Lied gefällt.

6. Und wieder wird es ruhig bis slow. Play Dead steigert sich dabei immer weiter und hat einen eingängigen Refrain zu bieten, der sicher einiges Mitgröhlpotential auf Liveshows hat.

7. Da sind sie wieder...(fast) Finch, wie man sie kennt und liebt. Two guns to the temple könnte so auch auf dem Vorgängeralbum sein. Bis jetzt der beste Finchsong des Albums...zu spät?

8. Und wieder wird es eher Midtempomäßig: The Great Divide kommt zu Anfang sehr "emolastig" rüber und findet sich dann als gutes Rockstück im Refrain wieder. Das Ende gefällt mir dann wieder ganz gut.

9. Us vs. them: Tjoar...was soll man zu diesem Song sagen...komische Effekte in der Stimme zu Beginn...fängt wieder langsam an und rockt im Refrain...kehrt dann wieder zur Ruhe zurück...irgendwie habe ich das so doch eben schon gehört? Hier wiederholen sich Liedarrangements. Das ist schade, weil Finch mit ihren früheren Alben sehr viel kreatives Potential gezeigt haben und kaum ein Song gleich klang oder gleich arrangiert war. Solider Durchschnitt.

10.Tarot folgt der neuen Route und weiß dabei manchmal nicht genau, wo es eigentlich hingehen soll...ins rockige? ins ruhige? ins hymnische? Würde so auch gut auf ein späteres Incubusalbum passen.

11. Inferium ist das Akustikstück des Albums und ist als solches ganz gute Kost. Sogar Streicher werden integriert und weben einen für Finch ungewöhnlichen Klangteppich. Als Emostück geht es schön ins Ohr. Ab ca. Minute drei kommt sogar etwas Dramatik dazu um schließlich in Leadgitarren zu zergehen. Zum Entspannen geeignet. Bleibt die Frage, was der etwas harte Ausklag soll. Hier darf Finch ruhig etwas mutiger sein und es mal ganz Akustisch versuchen...

12. Der wohl ungewöhnlichste Song ist der letzte des Albums: New Wave. Der Titel klingt fast wie ein Versprechen und die Vocals unterstützen die Message ("We're on a new wave"), dass Finch zurückblickend mit dem gesamten Album eine neue Richtung eingeschlagen haben. Und hier ist er dann schließlich! Der eben von mir anmonierte komplett akustische Song ohne verzerrte Gitarren! Leider ist der Song insgesamt nicht so eingängig wie Inferium und läuft dann irgendwie einfach aus.

Fazit:
Hm...was ist da los? Ewig lange warten die eingefleischten Fans auf das neue Album und viel Fans sind in der Zeit dazu gekommen, die mit den beiden ersten Alben groß geworden sind. Lange und mehrere Anläufe hat die Band gebraucht um ihr neues Werk vorzustellen und ein großes Tamtam in den social Medien wurde veranstaltet mit Previews einzelner Songs, neuer Internetseite etc.. Sehr lange hat dieses Album also gereift.
Und genau das ist dann auch passiert: Genauso, wie ein guter Wein bei zu langer Reifung ins säuerliche fallen kann, kommt mir hier der Reifeprozess der Band zu lang vor. Alles klingt irgendwie sehr erwachsen, ruhig, abgeklärt. Ich vermisse die Energie und Verspieltheit des ersten Albums, gepaart mit der Knackschärfe und Experimentierfreude des zweiten Albums. Die Härte ist Finch in den letzten Jahren irgendwann, irgendwo abhanden gekommen.
Stattdessen ist ein Album heraus gekommen, dass irgendwie so wirkt, als wollte die Band sich größere neue Käuferschichten erschließen und verzichtet dafür gerne auf die alteingesessenen Fans.

Das Album ist beileibe nicht schlecht, wirkt aber eben ein wenig gezwungen, gekünstelt, vielleicht auch irgendwelchen Produzentenzwängen aufgesessen. Die Band bleibt ihrem Weg, den sie auf Say hello to sunshine eingeschlagen haben treu und gehen sogar noch viele Schritte weiter.
Große Knaller in der Art wie Perfetction through silence, Brother bleed brother, Fireflies, a man alone, awake o.a. fehlen völlig.

Schade, denn ich habe mich wirklich sehr auf dieses Album gefreut und muss nun leider zugeben, dass ich ein wenig enttäuscht bin.

Für mich bleibt die Hoffnung, dass die Jungs Lust bekommen auf Europa und bei uns in Deutschland einige Konzerte spielen. Und dort spielen sie dann hoffentlich nicht nur ihr neues Album, sondern auch die Knaller der alten Scheiben, die ich dann endlich einmal live erleben darf...

Insgesamt gibt es so von mir "nur" drei Sterne für eine solide und massentaugliche, aber leider nicht mehr wirklich "finchige" Leistung.
Wer Finch jetzt erst kennen lernt, mag damit was anfangen können und wird überrascht sein ob der ersten Alben. Wer sie schon kennt, muss wohl damit leben, dass die Ära von vor 10 Jahren nicht einfach so wieder kommen wird.


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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lieferung von Opult nicht wie in der Beschreibung, 10. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte hier bestellt in der Hoffnung, die beschriebene Pumpe Campinggaz, die ich von bekannten kenne, zu erhalten.
Stattdessen kam eine Pumpe von Bestway (diese hier http://www.amazon.de/Bestway-Doppelhubluftpumpe-Hammer-schwarz-62030B/dp/B002P5S5M8/ref=sr_1_8?ie=UTF8&qid=1341946454&sr=8-8). Sie ist zwar teurer hier bei Amazon, aber von deutlich minderer Qualität!
Die Anschlüsse und die Pumpaufsätze sind als solche nicht zu bezeichnen. Der Schlauch wird einfach aufgesteckt (nicht wie der eig. Pumpe von Bestway mit Sicherung) und rutscht leicht herunter. Der Schlauch ist viel zu kurz. Außerdem sind nur drei Aufsätze dabei, die nicht für alle Typen passen. Hinzu kommt, dass die Aufsätze NICHT an der Pumpe befestigt sind...viel Spaß beim Mitnehmen und dann anschließendem Suchen der Aufsätze.
Das ist meine erste Bestellung bei Amazon (von mehr als hundert...), bei der ich mich regelrecht ver... fühle. Sowas hatte ich noch nie. Das grenzt fast schon an Betrug, wenn man einfach ein anderes Produkt liefert als der Kunde bestellt, in der Hoffnung, der Kunde ist zu blöde oder faul genug, das nicht zu bemäkeln bzw. zurückzuschicken.

Fazit: Bekommt ihr die Campinggaz-Pumpe geliefert, dann freut euch über eine vernünftige Pumpe.
Kommt die Bestway, garnicht auspacken, zurückschicken und am besten noch bei Amazon beschweren...

P.S.: Versender war Opult GmbH. Falls jemand drüber nachdenkt...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 17, 2013 11:09 PM MEST


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149 von 158 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klarstellung zum Thema Schnitte und Empfehlung, 21. November 2006
Quentin Tarantino hat zwei Versionen seiner Kill Bill-Saga geschnitten bzw. schneiden lassen. Eine Version für den östlichen (Japan etc.) Markt, bei denen drastische Gewaltdarstellung in Filmen ein Stilmittel ist, welches sich aus dem kulturellen Hintergrund der dortigen Filmindustrie erklärt, und eine Version für den westlichen Markt. Dazu zählen Europa, Amerika, USA und Kanada. Ja, auch in Amerika ist die Szene im House of the Blue Leaves in Schwarz-Weiß und ein von Tarantino gewolltes Stilmittel. Deswegen wirkt diese Szene auch so gut in den Film integriert. Sie war eben volle Absicht um einer Zensur (die auch in den USA vorkommt und hier sicherlich passiert wäre) von vornherein zuvorzukommen.
Ich habe beide Versionen gesehen, also auch die Japan Version. Die Schnitte sind dabei tatsächlich nebensächlich. Es handelt sich um Sekundenschnitte, die an ganz wenigen Stellen vielleicht nicht hätten sein müssen, die man aber auch nicht vermisst, wenn man sie nicht kennt. Die s/w Szene wirkt (zugegebenermaßen) in Farbe noch drastischer und intensiver, ist dann aber auch fast nur noch eingefleischten HC-Splatter oder Japan-Schwertfilm-Fans zuzumuten (wie ich einer bin). Wer diese Szenen sehen will und sich in den genannten Genres auskennt, wird in den einschlägigen Quellen fündig und kann die Filme in den östlichen Versionen "genießen".
Allen anderen kann ich diese Box UNEINGESCHRÄNKT empfehlen. Sie enthält die Versionen, wie sie Tarantino für "uns Wessis" vorgesehen hat und sind nicht beschnitten. Der zweite Teil ist sogar im Vergleich zur Japan-Version ungeschnitten.
Man darf also bedenkenlos zugreifen...denn es ist in der Tat ein GRANDIOSER FILM (es sollte ja eigentlich nur einer werden).
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 13, 2013 12:01 PM CET


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