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Rezensionen verfasst von
ChatBrun

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SeelenGevögelt - Die Musik
SeelenGevögelt - Die Musik
Preis: EUR 18,00

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Peinliche Geschäftemacherei ohne Seele, 20. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: SeelenGevögelt - Die Musik (Audio CD)
Die CD ist im Gegensatz zum Buch ein Schlag ins Wasser.
Hörproben unter [...]
Schuster, bleib bei deinen Leisten, will man dem lieben Veit zurufen.
Schade...er hat jeden Kredit, jeden Glauben an seine Authentizität, bei mir verspielt - durch die heutige "Guerilla-Aktion" auf Platz 1 der Charts zu wollen, und das mit dieser unsagbaren CD: grottige Musik und Trivialtexte zum Abgewöhnen...lieber Veit, für mich ein klares Eigentor.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 21, 2014 4:11 PM MEST


Best Age
Best Age
von Holger Reiners
  Gebundene Ausgabe

1.0 von 5 Sternen nur ärgerlich, 1. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Best Age (Gebundene Ausgabe)
Leider eines der ärgerlichsten Bücher, die ich je gelesen habe.
Texte wie aus der Bunten oder dem Stern: ein Geblubber ohne Inspiration, ohne Vor-/Ratschläge oder auch nur dem Hauch einer Idee, was der Herr Reiners eigentlich mit dem Buch erreichen will.
Will er der Quasselkasper der Männerliteratur werden?
Gratulation, das hat geklappt.
Hab das Buch nach 15 Minuten weggelegt, schade um die Zeit.
Vielleicht ists was für Frauen? Wir Männer in dem Alter wissen alles, was da drin steht, über uns selbst, aus eigener Erfahrung...
und, ehrlich gesagt: wir wissen noch viel mehr.


Adrian Mole und die Achse des Bösen
Adrian Mole und die Achse des Bösen
von Sue Townsend
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Das Witzigste, was ich die letzten 20 Jahre gelesen habe, 21. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Unglaublich komisch, superlockere Sprache, dazu mit Tiefe und Themen zum Überdenken eigener Ansichten.
Ein Buch, das ich im Bekanntenkreis inflationär empfehlen werde!


Der kleine Freund: Roman
Der kleine Freund: Roman
von Donna Tartt
  Gebundene Ausgabe

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Warum eigentlich sollte man dieses Buch lesen...?, 22. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Der kleine Freund: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wer die "secret history" annähernd so stark fand wie ich, wird sich irgendwann über diesen "kleinen Freund" hermachen...und in aller Regel enttäuscht werden.
Wer will denn in einem -tja, vom Leser zumindest vermuteten- Thriller von einer Vielzahl nahezu satirisch gezeichneter Figuren lesen, von denen man in unserer Welt wohl kaum je einen einzigen unter seinen Bekannten zählen würde, geschweige denn gleich ein Dutzend davon...: egal, ob alle fünf Ratliffs, Catfish, die Familie Odum, Großmutter, Mutter oder auch die Schwester der Harriet, die bissige Nachbarin, natürlich auch der Vater, der pharisäerhafte Autohändler: sie alle könnten einen klasse Auftritt bei den Simpsons hinlegen. Nun ja, die Amerikaner sind halt anders, oder wie soll man das erklären? Wieso gibt es hunderte große Romane, ohne daß ein dermaßen merkwürdiges Panoptikum diese bevölkern müßte?
Vieles von den positiven Kritiken hier stimmt natürlich, und deshalb hat sie auch ihre 3 Sterne verdient: Tartt hat große Qualitäten in ihrer Erzählkunst, im Schaffen von Atmosphäre...und auch die Story ist so überkonstruiert nicht, sie zieht den Leser ins Geschehen rein und will ihn auch kaum mehr loslassen. Aber wie sehr wird an manchen Stellen übers Ziel rausgeschossen...mehrseitige Beschreibungen der Schwermut über den Weggang von Ida, der schwarzen Perle, und natürlich ist es dann auch Harriets Lieblingstante, die als Folge eines zu erwartenden Unfalls stirbt und Harriets Depression vertieft, bis der Leser ausruft: "Ja, mein Gott, ich habs ja jetzt verstanden, daß sie unendlich traurig ist!" Muß dazu noch der BRIEFBESCHWERER im Dreieck des durchs Zimmer wandernden Sonnenscheins wieder ins Dunkel abgetaucht sein, und "Kleider, die Libbys Berührung nie wieder spüren würden, in dunklen Wandschränken" hängen? Und dies, nachdem man sich schon über 6 lange Seiten der Schwermut-in-den-Dingen hindurchgelesen (und so manch einer sicher gequält) hat? Am Ende klappen wir den Buchdeckel zu: betroffen, und viele Fragen offen.
Die Beziehung zu Hely bleibt letztlich nicht nachvollziehbar und ebenso unaufgelöst wie vieles andere: Die Frage der getrennten Eltern, der Depri- und Messi-Situation der Mutter, die First Love der Allison, die Situation der kleinen Odum-Familie, die Erbschaft der Libby, der Gerichtsstreit von Edith. Und was soll das mit Eugene im Krankenhaus eigentich (der war doch sowieso der sanfteste der Familie, wie soll der Leser da Harriets unbegründete Angst plötzlich mitempfinden?),was sollte der Nebenstrang mit den roten Handschuhen, wieso behält Harriet das Geheimnis des (wundersamerweise doch NICHT tödlichen) Kampfes mit Danny, der sich zwei Tage lang durch Hüpfen im Wasser rettet, unbedingt für sich, obwohl er sie zu ertränken versuchte: Mordversuch an einem Kind, ungesühnt?!
Nun ja, mit vielem davon kann man leben. Für mich, ich gebe es zu, dann wohl Literaturbanausen wirklich wirklich wirklich unbefriedigend: wieso wird der Leser mit dem lange zurückliegenden Mord am kleinen Liebling Robin per Klappentext geködert, wenn dieser dann irgendwann so gar keine Rolle mehr spielt...? Ich hätte genau diese Frage gerne aufgelöst gehabt. Und für alle Schlaumeier, die offenbar mehr Grips haben als ich, bin ich dankbar für eine (klare, nicht enigmatische!) Antwort: wer ist nun eigentlich dieser "kleine Freund", zum Kuckuck?


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