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Rezensionen verfasst von
Matthias A.

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Kaffee- und Teezubereiter/ Kaffeebereiter doppelwandig mit Schwebeeffekt!
Kaffee- und Teezubereiter/ Kaffeebereiter doppelwandig mit Schwebeeffekt!

1.0 von 5 Sternen French Press, 25. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Laut der Produktbeschreibung sollte dieser Artikel aus Edelstahl und Glas bestehen. Leider wurde im Deckel aus unerfindlichen Gründen ein Plastikteil eingesetzt, das keinerlei Funktion aufweist. Bei unseren 2 Kannen wackelte das Plastikteil einfach nur herum, die Mutter für die Befestigung konnten wir mit der Hand aufschrauben und haben es einfach rausgenommen. Das Plastikteil an sich war für den Deckel sowieso zu klein, sodass sich dahinter nur Kondenswasser gesammelt hätte. Wie gesagt ohne jede Funktion.
Der Deckel an sich ist auch etwas zu klein und rutscht deswegen auf der Glaskanne hin und her. Die Metallhalterung für die Kannen, war bei einer so dermaßen schief, dass es eine einzige Wackelpartie war. Durch Zurechtbiegen des Metalls konnten wir dieses Problem zwar lösen, die Kannen sitzen jedoch beide nicht wirklich gut in dem Metallrahmen und liegen unten auf dem Rahmen nicht plan auf.


Füllkissen /Federkissen/Sofakissen 2-er SET 40 x 40 cm 100% Qualitätsfedern ÖKO TEX geprüft!
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Wird angeboten von Shop.Profisparen
Preis: EUR 8,98

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kleiner als erwartet, 25. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Kissen kamen in einen Müllbeutel verpackt ziemlich zerknautscht an. Der Müllbeutel wurde mit einigen Metern Paketfolie zusammengehalten. Die Kissen sind anstatt 40 cm nur 35-36 cm lang und passen entsprechend nicht komplett in unsere 40 cm Kissenhüllen. Beim auspacken haben die Kissen zudem so sehr gestunken, dass sie erst einmal gewaschen und ausgiebig im Trockner getrocknet werden mussten. Ansonsten sind die Kissen relativ gut gefüllt.


Whisky - Die Enzyklopädie: Kultur, Geschichte, Herstellung, Genuss und die Whisk(e)y Destillerien weltweit
Whisky - Die Enzyklopädie: Kultur, Geschichte, Herstellung, Genuss und die Whisk(e)y Destillerien weltweit
von Peter Hofmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 99,00

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Whisky, 13. Juli 2013
„Whiskey oder Whisky“, das ist hier die Frage.

Aber was ist mit Scotch und Bourbon? Die Welt des Whiskys ist keine einfache, aber zugleich eine sehr interessante und komplexe Welt mit vielen unterschiedlichen Facetten.

Peter Hofmann stellt in dieser Enzyklopädie alles Wünschenswerte was man über das Thema Whisky wissen kann, soll und muss, sehr anschaulich dem Leser zur Verfügung. Jede Seite, jedes Thema wird mit Farbillustrationen abgerundet.

Die Abbildungen sind hin und wieder etwas verpixelt und dadurch nicht besonders scharf. Für den stattlichen Preis dieser Enzyklopädie hätte ich an dieser Stelle etwas mehr erwartet. Die Bilder sind aber dennoch sauber eingebunden, gut zu erkennen und runden das Gesamtbild mehr als ab.

Die Gliederung des Buches ist gut getroffen. Es beginnt mit einem kurzen historischem Abriss um das „Wasser des Lebens“ und befasst sich als nächsten großen Schritt mit den unterschiedlichen Herstellungsprozessen (PotStill, Blending, etc.). Im Anschluss werden die einzelnen Whisky-Regionen weltweit vorgestellt. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk natürlich auf dem Ursprungsland des Whiskys – Schottland. Doch auch andere Whisky-Hochburgen wie Irland, Amerika oder die Newcomer wie Afrika und Japan kommen nicht zu kurz! Besonders den Bereich über Japan finde ich gut gefüllt und gelungen!

Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Vorstellung der einzelnen Destillerien im Kurzprofil (2-4 Seiten) inkl. einem kurzem Abriss der produzierten Whisky-Sorten. Auch sehr schön, für die Nostalgiker unter uns, sind die Destillerien, welche schon „ausgestorben“ sind. Auch wenn nichts mehr produziert wird, tauchen diese namhaften Fabriken weiterhin in der Enzyklopädie auf. Dadurch entsteht ein vollständigeres Bild der Brennereien in der Region!

Zum Thema Whisk(e)y gibt es nur wenig gute Fachliteratur. Die Werke einiger namhafter Autoren wie z.B. Dave Broom und Michael Jackson gehören zum Standardrepertoire und zur Pflichtlektüre für Whiskyliebhaber und solche, die es gerne werden möchten. Diese Enzyklopädie vervollständigt die Bibliothek um das Thema Whisk(e)y mehr als gut. Zum Nachschlagen seiner Lieblingsbrennerei, dem Lieblingswhisky oder um evtl. einen neuen Whisky zu finden, eignet sich das Buch gut.

Die Rezension möchte ich ganz einfach und schlicht mit dem Zitat abschließen, welches schon in dieser großartigen Enzyklopädie gewählt worden ist. Ich denke dieses kleine Zitat sagt mehr als tausend Worte:

„Trage immer eine kleine Flasche Whisky bei dir, für den Fall eines Schlangenbisses, und trage immer eine kleine Schlange bei dir.“

In diesem Sinne: „Slàinte mhaith“


Abenteuer Nordwestpassage: Der legendäre Seeweg durch die Arktis
Abenteuer Nordwestpassage: Der legendäre Seeweg durch die Arktis
von Gudrun Bucher
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abenteuer Nordwestpassage, 2. Juni 2013
Die Nordwestpassage hat die Menschheit schon seit jeher gefesselt und in Ihren Bann gezogen. Über 400 Jahre lang versuchten Länder, aber auch einzelne Abenteurer, die Nordwestpassage zu entdecken, zu durchfahren, zu kartografieren und vor allem – nutzbar zu machen.

Der Hintergedanke bei der Suche nach der Nordwestpassage konnte unterschiedlicher nicht sein. So war in der Anfangsphase, als die Suche noch durch Länder wie Großbritannien dominiert wurde, der Ansporn der hinter der Suche stand eher eine Frage der Prestige, des Ansehens und der Dominanz eines Landes über das andere. Erst später, als auch einzelne Verbunde bzw. einzelne Personen sich auf die Suche nach der Passage machten, folgte die reine Abenteuerlust und die Entdecker waren weniger vom Prestige ihres Landes angetrieben als vielmehr vom eigenen Ruhm und vom eigenen Profit.

Das Buch ist gut gegliedert und erstreckt sich vom ersten Gedanken nach dem Auffinden der Passage im 15. Jahrhundert bis hin zum letzten Fund im 19. Jahrhundert durch Amundsen, der das fehlende letzte Stück Seeweg durch die Passage gefunden hatte.

Doch nicht nur die Suche und mögliche Nutzbarmachung der Passage wird thematisiert. der Leser erhält viele Einblicke in Einzelschicksale von großen Persönlichkeiten wie z.B. von Sir John Franklin, aber auch der eher unbekannte Schiffskoch kommt zu Wort. Daneben steht die Entdeckung und die weiter voranschreitende Kartografierung der neuen Welt – Amerika.

Das letzte Drittel des Buches befasst sich mit den Menschen, die in der Nordwestpassage wohnen und in dieser Umgebung kaum wegzudenken sind. Niemand hat so von diesem Land gelebt und war von diesem abhängig wie die Ureinwohner der Arktis – die Inuit. Erschreckend ist teilweise zu lesen welches Schicksal dieses Nomadenvolk erleiden musste. Während der Erkundungszeit der Arktis und der Nordwestpassage, dienten die Inuit als Dolmetscher, Jäger und Führer. Mit dem 19. und 20. Jahrhundert brauchte man sie aber nicht mehr. Was dann folgte, waren Deportationen und ein Volk, welches man seiner Wurzeln und Traditionen beraubt hatte. Langsam fängt sich das Volk, welches unter anderem die höchsten Selbstmordraten hat, beginnt sich wieder zu erholen, sich seiner Wurzeln zu erinnern und zurück zu seinen Traditionen zu finden.

Als abschließender Ausblick führt die Autorin Punkte, die für und gegen die Nutzung der Nordwestpassage sprechen, an. Dadurch, dass das Eis schmilzt und den Weg durch die Passage frei gibt, wird die Passage nämlich wieder lukrativ! Sollte die Passage also für Öltanker etc. geöffnet werden? Oder wird zu Gunsten unserer Umwelt entschieden? Die Lager, die jeweils die eine oder andere Seite vertreten, sind sehr groß. Doch wer im Nachhinein das Rennen macht ist noch nicht absehbar. Der Traum vom Nutzen des nördlichen Seeweges ist auf jeden Fall von neuem erwacht und geht in die nächste Runde.

Frau Bucher hat meines Erachtens einen sehr fesselnden Schreibstil. Ich war so mitgerissen, dass ich das Buch in einem Atemzug durchgelesen habe. An vielen Stellen fühlt sich der Leser als wäre er selbst bei der Erkundung der Nordwestpassage dabei gewesen -so bildlich und lebhaft sind einige Passagen beschrieben. Dies liegt natürlich auch daran, dass die Autorin vorhandene Quellen wie z.B. Briefe und Tagebucheinträge der jeweiligen Expeditionen gekonnt und mit Spannung in das Werk eingearbeitet hat.

Der rote Faden reißt zum Glück auch nicht ab und spannt sich geradlinig von der ersten bis zur letzten Seite des Buches. Die Autorin gibt dem Leser einen weiten Einblick in eines der wohl größten Themen, die die Menschheit bewegt hat – die Erkundung und Nutzbarmachung eines nördlichen Seeweges.


Geschichte der USA
Geschichte der USA
von Alexander Emmerich
  Broschiert
Preis: EUR 19,95

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte der USA, 12. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Geschichte der USA (Broschiert)
Die Geschichte einer Nation - verständlich, quellenneutral, kurz und prägnant - in einem Band!

Keine Nation hat das Weltgeschehen so beeinflusst wie die Vereinigten Staaten von Amerika.

Mit einfachen Siedlungen in der Neuen Welt fing alles an. Später wurden diese Siedlungen dann unabhängig, schlossen sich zu einer Union zusammen, aus der, nach vielen Kriegen, eine Nation hervorging, welche aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken ist.

Die USA sind nicht nur ein Land freier Männer, welche die Freiheit des Menschen, der Religions- und der Pressefreiheit als höchstes Gut ansehen, sondern sind auch ein politischer Entscheidungsträger auf internationaler Ebene.

Der Autor stellt in diesem Werk den Aufstieg der USA von den damaligen Siedlungen zur heutigen Weltmacht chronologisch und informativ dar. Dabei runden die zahlreichen Farbillustrationen, in Zusammenhang mit dem ansprechenden Schreibstil des Autors, das Buch sehr gut ab.

Man hat bestimmt schon vieles über die USA und deren Geschichte gelesen, über JFK, den Bürgerkrieg oder auch die Watergate-Affäre. Und das schöne an diesem Werk ist, dass es alle einschneidende Ereignisse in der Geschichte der USA aufgreift und in einen chronologischen Kontext stellt. Dadurch erhält man einen roten Faden, der sich durch das ganze Buch zieht.

Alljenigen, die sich für die Entstehungsgeschichte dieser großartigen Nation interessieren, kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.


Die Ritter
Die Ritter
von Sabine Buttinger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,95

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Ritter, 24. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Ritter (Gebundene Ausgabe)
Inhalt / Fazit:

Die Ritter ist das Neue Werk von Sabine Buttinger und Ihrem Kollegen Jan Keupp. Das Buch erklärt die großen Mysterien die den Ritter, aber auch sein Umfeld, seine Stellung im Mittelalter und seine Aufgaben umgaben.

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Der Erste Teil befasst sich mit der Frage was denn ein Ritter und seine Aufgaben überhaupt sind und wie man ein Ritter werden kann.
Vortrefflich ist auch die Überschrift des ersten Teiles gewählt. Und zwar: “Du nennst dich Ritter, was ist das?”

Diese Frage stellte eins schon Parzival.

Mit den Autoren und vielen Kapiteleinleitungen und Fallbeispielen aus dem Epos Parzival erkundet der Leser im Ersten Teil das Was? Wie? und Warum? um den Mythos Ritter.
Die Parzival Frage “du nennest ritter: waz ist daz?” wird von den beiden Autoren gekonnt aufgenommen und in den einzelnen Unterkapiteln wissenschaftlich auseinander genommen und dem Leser Häppchenweise wie ein Kuchenstück präsentiert.

Der Zweite und letzte große Teil des Buches heißt “In eisernen Fußstapfen: Wege des Ritters”.

Die Wege des Ritters sind hierbei aber nicht unergründlich sondern spannen sich durch das ganze Buch wie ein einzelner Roter Faden. Wo im Ersten Teil noch das Wie und Warum geklärt wurde zeigen die Autoren in diesem Teil auf welche Wege der einzelne beschreiten konnte. Das Kann der Weg des höfischen Turnieres, der Weg zur Burg oder auch der Weg zum “Raubritter” sein um nur einige zu nennen. Doch all diese Wege haben eins gemeinsam: den gemeinsamen Ritt in den Untergang – das Ende des Rittertums wie die Autoren es beschreiben.
Denn nicht nur der Ritter beschritt seine Wege, sondern auch die technische Entwicklung und die Urbanisierung ging voran. Und genau durch diese Faktoren hat das Rittertum wie man es in seinem Ursprung kennt langsam an Bedeutung verloren und wurde “verdrängt”. Der wirtschaftliche Niedergang lies danach natürlich auch nicht lange auf sich warten.

Doch verdrängt ist nicht vergessen!

Wie die Autoren schon sagen: (Zitat Seite 173) “… Das Rittertum ist nicht aus der Welt verschwunden, ohne an vielen Stellen Spuren zu hinterlassen. …”

Das Buch ist durchgängig mit atemberaubenden Farbillustrationen gestaltet die den Leser in eine längst vergessene Zeit eintauchen lassen. Die Abbildungen hauchen dem Buch Leben ein.
Trotz des wissenschaftlichen Kontextes ist das Buch sehr flüssig und leicht verständlich geschrieben.
Ich würde sagen das dieses Buch ein gutes Allzweck-Kompendium für das Thema Ritter darstellt. Die zahlreichen Quellen im Anhang regen auch zum eigenen nachforschen an.

Es handelt sich hier um ein Buch, dass einen der größten, tapfersten und ehrenvollsten Krieger seiner Zeit wieder zum Leben erweckt!


Kokosöl: Das Geheimnis gesunder Zellen
Kokosöl: Das Geheimnis gesunder Zellen
von Bruce Fife
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

82 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kokosöl, 19. März 2013
Seit einem Jahr ernähre ich mich nach der Paleo-Ernährung. Da hierbei ein guter Teil der Energie über Fett aufgenommen wird, wollte ich natürlich nicht irgendein Fett essen. Ich durchforstete das Internet und fand viele Blogeinträge und Foren, die mich immer wieder auf Kokosöl verwiesen. Doch halt! War Kokosöl nicht das Öl, was Mutti immer als böse deklariert und deswegen nie gekauft hatte? Das genaue Gegenteil wird im Internet propagiert. Erschreckend für mich war, dass sich Pflanzenöle negativ auf unseren Körper auswirken sollten, da sie Transfette und viel Omega-6 enthalten. Was hatte ich da jahrelang nur gegessen? Und könnte das Öl vielleicht ein Auslöser für meine zahlreichen körperlichen Beschwerden sein? Da natives Kokosöl auch in der Paleo-Ernährung oft empfohlen wird, gab ich dem Öl eine Chance. Doch was ist dran an diesem Öl? Was macht es so viel besser als andere Öle? Und vor allem – hilft es wirklich?
Die Antworten auf meine Fragen beantwortete mir neben einigen Internetquellen unter anderem dieses Buch. Der Autor selbst wird im Internet als „Kokosöl-Papst“ bezeichnet – das Buch machte mich neugierig. In 9 Kapiteln legt Bruce Fife zunächst dar was Kokosöl eigentlich ist. Er erklärt auf einfache, leicht verständliche Weise den Unterschied zwischen lang-, kurz-, und mittelkettigen Fettsäuren, wie sich diese auf den Körper auswirken und wie sie verarbeitet werden. Ein paar schwarz/weiß Zeichnungen verdeutlichen die Entstehung von Arteriosklerose. Fife geht außerdem auf die vielfältigen Eigenschaften und Nutzungsmöglichkeiten von Kokosöl ein, was mir besonders gut gefallen hat, da es nicht nur innerlich sondern auch äußerlich verwendet werden kann. Er vertritt wie bei der Paleo-Ernährung die Ansicht, dass der Genuss von Fetten gut und nützlich für den Körper ist. Kokosöl wirkt sich positiv auf den Fettstoffwechsel und diverse Krankheiten (beispielsweise Morbus Crohn und Osteoporose) aus. Bruce Five gibt darüber hinaus Empfehlungen über die tägliche Verzehrmenge des begehrten Öls und wie diese unter anderem auch mit anderen Kokosnussprodukten umgesetzt und vor allem erreicht werden kann. Nicht jeder isst eben mal so 3,5 EL reines Kokosöl oder 300ml Kokosmilch pro Tag, wobei diese Menge durchaus einfach erreicht werden kann. Das letzte Kapitel bietet einige Rezepte, um die gerade erlernten Erkenntnisse möglichst rasch umsetzen zu können. Die meisten Rezepte sind laktose- jedoch leider nicht glutenfrei.
Was mich selbst etwas gestört hat, war, dass viele Textpassagen zumindest inhaltlich in den nachfolgenden Kapiteln immer wieder kurz wiederholt werden. Manchmal schreibt er sehr reißerisch, sodass es den Anschein hat, dass er einen Profit damit machen würde, wenn die Menschen auf Kokosöl umsteigen würden – vielleicht liegt das aber auch nur an der Übersetzung und seinem Enthusiasmus Kokosöl wieder bekannter zu machen. Definitiv beeindruckt hat mich seine Darstellung über die Sojaindustrie, die in Südamerika floriert und die tropischen Öle radikal schlecht gemacht hat, sodass heutige Produkte fast nur noch mit Pflanzenölen hergestellt werden. Wer dies nicht glauben kann, sollte selbst mal einen Blick auf die Inhaltsstoffe im Supermarkt werfen, denn auch hierzulande findet man selten ein Lebensmittel, welches das gesunde Kokosöl enthält.
Wichtig ist bei „Kokosöl-Esserei“ allerdings auch, dass es sich um das gute Kokosöl handelt, welches ungehärtet, nicht desodiert und kalt gepresst wurde. Im Handel ist es erhältlich als natives Bio-Kokosöl von diversen Firmen. Am günstigsten ist es im Internet erhältlich, am besten gleich ein paar Liter bestellen- ich verbrauche für 2 Personen pro Monat mindestens 1 Liter (und wir haben kein Gramm zugenommen).
Seit einem Jahr esse ich nun Kokosöl. Seit ich das Buch gelesen habe, weiß ich, dass ich zu wenig esse und werde nun öfters mal zu einem Löffel greifen und mein Gemüse mit Kokosöl anstatt mit Butter „würzen“.
Das Buch ist definitiv geeignet für Menschen, die etwas für Ihre Gesundheit tun möchten und nicht mit geschlossenen Augen durchs Leben gehen.


Steinzeit-Mahlzeit: Von den ersten Bauern bis Ötzi. Mit 55 neuen Rezepten vom 5-Steine-Koch
Steinzeit-Mahlzeit: Von den ersten Bauern bis Ötzi. Mit 55 neuen Rezepten vom 5-Steine-Koch
von Achim Werner
  Broschiert
Preis: EUR 12,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Steinzeit-Mahlzeit, 19. März 2013
Achim Werner und Jens Drummer entführen den Leser mal wieder einige Jahrhunderte in die Vergangenheit. Das Thema dieses Buches ist die Steinzeit. Vorweg sollte betont werden, dass es sich hierbei um die Jungsteinzeit handelt, in der es bereits Getreideanbau und Viehzucht gab, die Rezepte haben so gut wie nichts mit der bekannten Paläo-/Steinzeiternährung zu tun. Im Vorwort geben die beiden Autoren einen kurzen Überblick über die in den Rezepten behandelte Epoche: es gab bereits Viehzucht und erste Bauern, die Ackerbau betrieben haben. Unsere Vorfahren waren größtenteils laktoseintolerant und haben daher kaum Rohmilch, sondern eher verarbeitete Milchprodukte wie Käse, saure Sahne oder Joghurt gegessen. Weitere Lebensmittel wurden, wenn nicht angebaut, gesammelt (Wildfrüchte, Kräuter, Pilze) oder gejagt (Fisch, Kleingetier). Es ist wenig überliefert, was unsere Vorfahren damals gegessen haben, bestenfalls gibt es chemische Analysen von Gefäßinhalten, anhand derer beispielsweise Fette identifiziert werden konnten. Da die Steinzeitmenschen wohl kaum heutige Konservierungsmöglichkeiten hatten, beschränken sich die Autoren bei den Rezepten auf die jeweilige Jahreszeit und verwenden regionale Produkte, die auch in der Steinzeit in den begrenzten Wohn- und Jagdgebieten wachsen, gesammelt oder gejagt und verarbeitet werden konnten. Am Ende des Buches findet der freudige Koch einige Seiten für die Bestimmung der in den Rezepten verwendeten Wildpflanzen. Die Fotos sind zwar relativ klein, zeigen jedoch die Blüten und Blätter der entsprechenden Pflanzen sehr gut. Es wird auch erwähnt wo diese Pflanzen zu finden sind, giftige Zwillinge (Bärlauch: Herbstzeitlose, Aronstab, Maiglöckchen) werden jedoch nicht aufgeführt. Besonders gut gefällt mir an diesem neuen Buch der 5-Steine-Köche, dass wieder alle Rezepte bebildert sind. Um dem ganzen einen Steinzeitlichen Touch zu geben, sind manche Gerichte entsprechend dekoriert – dies gibt ein paar gute Tipps für das eigene Anrichten, sollte man mal einen steinzeitlichen Abend mit Freunden ausrichten. Die überwiegende Mehrheit der Rezepte kommt mit maximal 5-6 Zutaten aus, lediglich die Fleisch und Fischgerichte benötigen für die Würze etwas mehr. Was mir persönlich etwas komisch erscheint, ist, dass die Autoren bei manchen Gerichten Leinöl zum Anbraten verwenden. Gegen die Verwendung spricht natürlich nichts, Leinöl ist reich an Omega-3-Fettsäuren, jedoch ist die langläufige Meinung, dass es auf keinen Fall erhitzt werden sollte. Leider wachsen zur aktuellen Jahreszeit noch keine der im Buch verwendeten Kräuter bei uns im Wald. Sobald dies jedoch der Fall ist, werden wir im Sommer definitiv einige der im Buch vorgestellten Rezepte testen – frisch schmeckt es einfach besser als aus der Tiefkühltruhe.
Das Buch enthält viele interessante Rezepte und zeigt wie fortschrittlich unsere Vorfahren waren, womit ich bei dem Begriff „Steinzeit“ nicht gerechnet hätte.


Spielen wie im Mittelalter: 50 Anleitungen zum Nachbauen und Mitspielen
Spielen wie im Mittelalter: 50 Anleitungen zum Nachbauen und Mitspielen
von Doris Fischer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spielen wie im Mittelalter, 5. März 2013
Bei Grabungen oder auch bei Gräberfunden bleiben, verständlicherweise, wenig bis gar keine organischen Stoffe zur weiteren Untersuchung übrig. Zwar bekommt der Interessierte aus Überlieferungen, Malereien oder auch aus Büchern einige grundlegende Dinge vermittelt, doch fehlt oftmals ein "handfester" Fund zum Überprüfen bzw. zum Nachvollziehen.

Ein großer Bestandteil des mittelalterlichen Lebens war das "Spielen". Da sich vieles in den vier Wänden, innerhalb der Familie, in der Stadt oder auf dem Land abgespielt hat, griffen die Menschen auf Spiele (auch Gesellschaftsspiele) zurück um den Tagesablauf abwechslungsreicher zu gestalten.

Daher überrascht es auch nicht, dass beispielsweise in Grabungsfunden, viele kleine "Spielsachen" aus der mittelalterlichen Zeit gefunden wurden und die Zeit überdauert haben. Dafür war das Thema Spielen für die Gesellschaft und den einzelnen Menschen zu wichtig. Aufgrunddessen gibt es auch, zwar nicht in allen Bereichen, viele überlieferte Spielanleitungen, welche die Jahrhunderte überstanden haben. An dieser Stelle sollten generell die Brett- und Würfelspiele, aber auch das Schachspiel, erwähnt werden.

Doris Fischer greift daher das Thema "Spiele", als einen in der mittelalterlichen Gesellschaft stark verankerten Bereich, auf und entführt den Leser gekonnt in eine Welt, die von Würfeln, Karten, Figuren, aber auch von Instrumenten und sogar der mittelalterlichen Gehhilfe geprägt ist.

Die mittelalterlichen Funde werden von der Autorin in die Bereiche Ursprung, Herstellung und Verwendung eingegliedert. Dadurch kann auf den sehr übersichtlich gestalteten Seiten nachvollzogen werden was für einen Nutzen das jeweilige Spielzeug hatte, wie es nachgebaut und vor allem wie es benutzt werden kann.

Ich finde es sehr schön anhand von Quellen aus Stundenbüchern, Funden aus Gräbern oder auch anhand von Nachbauten bzw. Replikas auf Mittelalterfesten zu sehen wie sich unsere Vorfahren, in einer Zeit ohne digitales Gerät, die Zeit vertreiben konnten.

Besonders gelungen finde ich auch die geschichtliche Entwicklungen der einzelnen Spiele im Allgemeinen. Beispielsweise werden im Laufe der Jahrhunderte die Veränderungen anhand von Schachfiguren dargestellt. Im 13. Jahrhundert waren sie noch eher blump, rund und klein, ab dem 17. Jahrhundert hatten sie bereits eine Form angenommen, die den heutigen Figuren noch sehr ähnelt.

Bei vielen Spielen musste ich an früher denken. Mein Opa hatte mir als kleiner Junge ein Holzschiff gebaut. Als ich dieses in dem Buch ebenfalls gefunden habe, musste ich sehr schmunzeln.

Kurzum: als experimenteller Mittelalterfan, der auch gerne mal Sachen nachbaut um diese zu testen, für Besucher von Mittelalterfesten oder aber auch für den nächsten Kindergeburtstag ist das Buch eine wahre Goldgrube.

Die Autorin hat es mit diesem Buch geschafft einen wichtigen Bereich des Mittelalters wieder zu beleben und hat dies in einer schönen Verpackung für unsere heutige Zeit aufbereitet. Das Buch ist durch Doris Fischer zu einem authentischen und experimentellen Fundus geworden, welches uns das Spielen wieder näher bringen kann!


Strange Days - Band 3
Strange Days - Band 3
von Fred Ink
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Strange Days 3, 12. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Strange Days - Band 3 (Taschenbuch)
Inhalt:
Die Gruppe um Alex, Dave und Jess startet in der Arktis den alles entscheidenden Kampf gegen eine uralte Gottheit, gegen Herrn Leuen und gegen die fleischgewordenen Inkarnationen von H.P. Lovecraft.

Unter der Arktis befindet sich eine antike, nicht von “Menschenhand-geschaffene” Stadt die den Schlüssel für das große Geheimniss um Strange Days 3 birgt.

Der Weg zum Ziel ist diesmal nicht nur sehr holprig, sondern es geht auch wieder das ein oder andere Mal etwas in die Hose … ;-)

Wird es das Trio schaffen doch noch alles zum Guten zu wenden?

Fazit:

Strange Days geht nun in die letzte, alles entscheidende Runde!

Mit dem dritten und letzten Teil hat Fred Ink ein mehr als heißes Eisen aus dem Feuer geholt und dem Leser präsentiert. Und dieses Eisen ist, um in der Metapher weiterzusprechen, sehr gut geformt, bearbeitet und vollendet worden!

In den vorangegangenen Teilen konnte der Leser bereits sehr schön die Entwicklung der einzelnen Protagonisten, sei es Alex, Dave oder auch Jess, miterleben. Und auch in diesem Teil machen die einzelnen Hauptcharaktere eine erneute Entwicklung durch.
Es ist für den Leser sehr schön zu lesen und durch das eigene Kopfkino natürlich auch sehr gut mitzuerleben, wie die einzelnen Protagonisten an ihren Aufgaben wachsen und in der Gruppe agieren.

Der Haupt-Schauplatz des Buches spielt in der Arktis, wo die Drei den bösen und sagen wir einfach mal “etwas-kranken” Herrn Leuen und seine Söldnerarmee wiedertreffen und die Überreste von einem echten Lovecraft-Roman finden. Ich finde, dass die Umgebung sehr anschaulich und detailreich beschrieben worden ist. Auch die Parallelen zu Lovecraft sind gut getroffen.

Doch der Ort der Handlung ist natürlich nur zweitrangig. Viel eher haben mich die Charaktere wieder in ihren Bann gerissen. Überrascht war ich als Fred Ink ein Detail von Alex offenbarte, mit dem ich so nicht gerechnet hatte. Doch um nicht zu spoilern, will ich an dieser Stelle nicht mehr schreiben. Es sei nur kurz erwähnt, dass der Imperator seine Finger mit im Spiel hat ;-)

Kurz um: Das Buch ist nicht nur von der Story, sondern auch von den Protagonisten sehr tiefgreifend und detailreich dargestellt. Der Autor hat mich an vielen Stellen überrascht und mich mal wieder sehr oft schmunzeln lassen.

Ich finde es an dieser Stelle sehr schade, dass die Triologie schon zu Ende ist, aber Fred Ink hat am Ende des Buches noch ein paar sehr interessante Einstiegsmöglichkeiten für weitere Abenteuer offen gehalten.

Ich würde mich freuen bald wieder etwas von Dave, Alex, Jess und Mojo, lesen zu dürfen. Denn zu tun gibt es für die uns mittlerweile ans Herz gewachsenen Protagonisten noch genug … ;-)


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