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Rezensionen verfasst von
Melissa Gling "Kulturjunkie"
(REAL NAME)   

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be.ez LA robe Air B&W Tasche für MacBook Air 27,9 cm (11 Zoll) schwarz/weiß
be.ez LA robe Air B&W Tasche für MacBook Air 27,9 cm (11 Zoll) schwarz/weiß
Preis: EUR 22,18

5.0 von 5 Sternen Leicht, stabil, praktisch, 16. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Tasche bringt alles mit, was sie soll: sie ist gut gepolstert, leicht und das MacBook Air passt gut hinein ohne zu viel Luft zu haben oder hineingequetscht werden zu müssen. Zudem kann die Tasche unterwegs auch mal als Unterlage genutzt werden: auf die Knie legen, MacBook oben drauf, wunderbar!
Bei dem Preis habe ich echt nichts zu meckern!


OfficeYoga® für Körper, Geist und Seele
OfficeYoga® für Körper, Geist und Seele
von Sébastien Martin
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weniger Übungen, mehr Grundlegendes, 16. April 2014
INHALT Sébastien Martin erklärt in diesem Buch, was Yoga eigentlich ist und wie wir diese Philosophie nutzen können, um im Alltag –insbesondere im Büro- im Einklang mit Körper, Geist und Seele zu leben.

MEINE ERWARTUNGEN Ich habe mal Pilates gemacht und auch Yoga. Ich mag die Wirkung, die diese beide “Sportarten” dabei auf meinen Körper haben. So war ich entsprechend neugierig, wie man Yoga in den (Berufs-)alltag integrieren kann. Vielleicht können ein paar Tricks und Kniffe hilfreich sein, wenn man in Stresssituationen gerät.

MEINE EINDRÜCKE In diesem Buch geht es nicht, wie zunächst von mir angenommen, um ein praktisches Handbuch voller Übungen, die sich im Berufsalltag umsetzen lassen. Vielmehr erklärt Sébastien Martin, was Yoga eigentlich ist: aus welchen (gedanklichen) Säulen es besteht, was Yoga bezwecken will und wie man dies praktisch für sich umsetzen kann.

Dabei greift Martin so simple Fragen auf wie: Wer bin ich, wohin will ich, was kann ich. Simpel, aber schwer zu beantworten. Mit vielen Beispielen und hilfreichen (Atem-)übungen veranschaulicht der Autor Schritt für Schritt, wie man an seine Wünsche und Bedürfnisse herankommt, wie man lernt zu spüren, was man braucht, will und kann.
Das überträgt er dann auf den Berufsalltag. Denn sein Ziel oder Wunsch ist es, jeden einzelnen aus dem so genannten Hamsterrad zu befreien: Dem stoischen Abarbeiten von Aufgaben ohne Einklang mit seinen Fähigkeiten und Wünschen. Immerhin nimmt der Beruf einen großen Teil unseres Alltages ein, daher sollte er uns auch Spaß machen und uns befriedigen.

Sébastien Martin gelingt es mit einfachen Worten, kurzen Sätzen und anschaulichen Beispielen die Yoga-Philosophie verständlich zu machen. Kurze Kapitel erleichtern zudem das Lesen. Ich fühlte mich gleich ermuntert, einige Tipps und Anregungen im Alltag umzusetzen. Und viele Übungen sind so simpel, dass sie mir auch gleich gelangen und dabei die erwünschte Wirkung hatten.

FAZIT Das Buch hat mich positiv überrascht. Sicherlich gibt es auch praktische Übungen in diesem Buch, die sehr gut an den Schreibtischstuhl angepasst sind, aber viel besser hat mir gefallen, dass Martin sich auf das Dahinter des Yoga konzentriert hat. Mit diesem Buch hat man die Chance einen Einblick in diese Lebensphilosophie zu gewinnen und wird dazu ermuntert, sich einmal mehr mit sich selbst, seinen Möglichkeiten, Wünschen und Zielen auseinanderzusetzen. Etwas, was wir viel zu häufig im Alltag vergessen und dann doch nur im Hamsterrad laufen.


Das Mädchen mit dem Haifischherz
Das Mädchen mit dem Haifischherz
von Jenni Fagan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was will das Buch mir sagen?, 16. April 2014
KLAPPENTEXT Anais Hendricks ist fünfzehn und sitzt auf dem Rücksitz eines Polizeiautos. Ihre Schuluniform ist blutverschmiert, und am anderen Ende der Stadt liegt eine Polizistin im Koma. Doch Anais kann sich da an nichts erinnern. Jetzt ist sie auf dem Weg ins Panoptikum, einer Besserungsanstalt für schwer erziehbare Jugendliche, die für das Waisenkind am Ende einer langen Kette von Heimen und Pflegefamilien steht. Während Anais sich mit Mut und Fantasie durch ein Leben boxt, das ihr einen Schlag nach dem anderen versetzt, findet sie in den anderen Jugendlich des Panoptikums fast so etwas wie eine Familie. Eine Familie, die sich ihre eigenen Mythen und Legenden schafft und deren Bande stärker sind als das System, aus dem es scheinbar kein Entkommen gibt. Es sei denn du hast ein Haifischherz und Freunde, die dir helfen, ihm zu folgen…

MEINE ERWARTUNGEN Ich freute mich auf Fantasie, Witz, Spannung. Eine gute, interessante Jugendgeschichte mit einer Spur Mord und Thrill.

MEINE EINDRÜCKE Ich habe euch den Klappentext mit Absicht abgetippt. So bekommt ihr den besten Eindruck davon, welchen Eindruck ich vom Buch hatte, bevor ich es aufschlug. Klingt doch interessant, was da steht oder?

Und es ist genau auch die beschriebene Szene, mit der Jenni Fagan in ihren Roman einsteigt. Anais ist auf dem Weg ins Panoptikum, träumt vor sich hin und lässt zwischendurch einen Teil ihrer Vergangenheit Revue passieren. Im Jugendheim angekommen, treffen wir auf sehr individuelle Figuren: Heimbewohner, von denen jeder für sich einen sehr eigenwilligen Charakter hat, und Betreuer, mal mehr oder weniger alternativ geprägt, bilden eine Art eigenwillige Familie. Anais fügt sich nur widerwillig ein. Doch dann lernt sie, dass die anderen Jugendlichen eigentlich gar nicht so blöd sind und mit den Betreuern kommt sie auch mehr und mehr zurecht. Warum es erst in diesem Heim klappt und in den vielen anderen zuvor nicht, bleibt im Dunkeln verborgen.
Neben dem Eingewöhnen im Heim geht es auch, wie schon im Klappentext erwähnt, um die im Koma liegende Polizistin. Anais wird Totschlag vorgeworfen, doch sie kann sich an nichts erinnern…. und das ist nicht ungewöhnlich, denn Anais nimmt beinahe jede Art von Drogen, die man sich vorstellen kann. Sie ist eigentlich fast nie nüchtern oder bei klarem Verstand.

Bis ich das verstanden hatte, dauerte es etwas. Dann konnte ich auch viele andere Elemente in der Geschichte besser einordnen. Und auch die Sprache, in der die Jugendlichen kommunizieren, passt dazu. Ich hab noch nie ein Buch gelesen, das so viele Schimpfworte, Fäkalworte oder andere respektlose Begriffe verwendet hat. Vielleicht ist das Authentizität, denn ein Teil der Jugendlichen heute redet vermutlich tatsächlich so. Mir hat es die Figuren allerdings nicht näher gebracht. Ich fühlte mich manchmal sogar abgestoßen.
Ebenfalls befremdlich war mir Anais’ Verhalten. Ja, sie hat eine schwierige Vergangenheit und auch ihre Gegenwart ist auch alles andere als einfach. Und mit 15 steckt man unter Umständen wohl auch noch tief in der Pubertät und verhält sich nicht immer rational. Aber nachvollziehen konnte ich manche Handlungen dennoch nicht. Zudem hat die Geschichte selbst kaum einen Spannungsbogen. Ich hab es zwar relativ schnell durchgelesen, was wohl auch an der einfach Sprache lag, aber vor allem eher daran, dass ich fertig werden wollte, weiterkommen wollte, in der Hoffnung, dass es einen Wendepunkt eine Wandlung gibt.

Ich habe leider bis heute nicht verstanden, was mir diese Geschichte erzählen soll: eine Geschichte über das Erwachsenwerden? Einfach nur ein kreativer, künstlerischer Roman? Ich schaue auf das Buch und bin ratlos. Es ist nicht das, was ich erhofft hatte. Ganz und gar nicht.

FAZIT Ich kann nicht sagen, dass der Roman mies ist. Aber gut finde ich ihn auch nicht. Ich würde ihn niemandem empfehlen wollen, schon gar nicht Jugendlichen. Das, was dort beschrieben wird, ist einfach irgendwie verstörend und befremdlich. Betrachtet man den Roman als Kunst, dann gehört er auch nicht in alle Jugendhände, denn nicht alle würden das verstehen. Ich bin offen für Anregungen und Diskussionen! Vielleicht könnt ihr mir ja eine neue Perspektive auf den Roman eröffnen.

EDIT Man teilte mir mal mit, dass das Buch wohl autobiografisch gelesen werden könnte. Das wirft dann ein anderes Licht auf die Handlung. Dennoch würde ich sagen, dass die Marketingstrategie des Verlages etwas anderes vermittelt und man das Autobiografische im deutschen Raum eher nicht erfährt. Dann kommt tendentiell eine Bewertung wie oben heraus. Schade.


Verdammt gute Nächte
Verdammt gute Nächte
von Kathrin Schrocke
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Kathrin Schrocke ist einmalig!, 16. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Verdammt gute Nächte (Gebundene Ausgabe)
KLAPPENTEXT Jojo ist fünfzehn und der einsamste Mensch der Welt. Mit Lilli war er ganze fünf Tage zusammen, bevor sie ihn für seinen besten Freund verlassen hat. Dann taucht plötzlich Puma auf. Sie ist sexy, witzig und fährt einen roten Alfa Romeo Spider. Aber das Wichtigste ist: Sie nimmt Jojo ernst. Die Sache hat nur einen Haken: Puma ist doppelt so alt wie er…

MEINE ERWARTUNGEN Ich hoffte auf ein ebenso lebensnahes, unterhaltsames und zugleich ernsthaftes Buch wie es Freak City für mich war. Ich freute mich auf eine schöne Geschichte über das Erwachsenwerden.

MEINE EINDRÜCKE Jojo ist ein ganz normaler 15-jähriger, in einer ganz normalen Kleinstadt mit ziemlich normalen Freunden. Wir lernen ihn in seinem Umfeld, seiner Clique kennen, wie sie sich über ihre Alltagsprobleme austauschen: den Stress mit den Eltern, die nahenden Ferien, die erste Freundin und sexuelle Vorstellungen.

Jojo lebt bei seiner Mutter und seinem Stiefvater. Er fühlt sich wohl, hat alles, was er braucht. Nur hätte er gerne jemanden, der ihn versteht, dem er sich nahe fühlen kann. So jemanden, wie einst Lilli. Dann zieht plötzlich übergangsweise Puma bei ihnen im Haus ein. Sie ist eine Freundin der Mutter und scheint Probleme in der Ehe zu haben. Das Wichtigste aber: sie ist so ganz anders als alle Frauen, die Jojo bisher kannte. Als die Ferien beginnen, die Mutter mit dem Stiefvater in Urlaub fährt, erfindet Jojo eine Lüge, um nicht zu seinem Vater fahren zu müssen, sondern zu Hause bei Puma bleiben zu können. Damit haben die zwei dann für mehr als eine Woche das Haus für sich alleine…

Es ist keine außergewöhnliche Handlung, mal von der Figur Puma einmal abgesehen, die ein wenig unkonventionell, aber sehr sympathisch daherkommt. Das Bestechende sind für mich die Figuren. Kathrin Schrocke scheint sie unmittelbar aus der Realität gezogen und in ihre Geschichte gesetzt zu haben. Ihre Charaktere sind so natürlich und dabei zugleich sehr unterschiedlich, dass man das Gefühl bekommt, es ist der Nachbar, der im Buch durch die Seiten streift.
Die Gedanken Jojos sind, soweit ich das als Frau beurteilen kann, die eines ganz normalen Jugendlichen. Alles hört sich echt an, ist nicht überzeichnet oder verzerrt. Auch seine Reaktionen und jene seiner Freunde sind vollkommen normal, passen zur Handlung.
Diese ist zwar nicht unbedingt allzu spannungsreich, dennoch liest man fasziniert und interessiert weiter. Es ist die Neugierde, der Blick durchs Schlüsselloch, in meinem Fall auch der Blick zurück in die Jugend. Und Kathrin Schrocke versteht die Jugend.

Kathrin Schrockes ganz große Stärke ist die Sprache. Sie ist natürlich, leicht und einfach. So wirkt sie sehr real, wie aus dem Leben gegriffen. Die Figuren sprechen wie du und ich, sie könnten deine Nachbarn, Freunde oder Berufskollegen sein. Einen Autor, der derart authentisch und lebensnah schreiben kann, habe ich wirklich noch nie getroffen. Das hat mich auch dieses Mal wieder tief beeindruckt. Gleichzeitig greift sie brisante Themen auf, in Verdammt gute Nächte ist es die Liebe zu einer älteren Frau. Sie erzählt ohne pädagogischen Zeigefinger und zeigt dennoch, wie man damit umgehen könnte. Sie erzählt einfach, so wie die Welt tatsächlich ist. Ganz schlicht, nicht mehr und doch so faszinierend.

FAZIT Ich war begeistert und bin es immer noch. Zwar ist die Handlung nicht durchgehend spannend, auf knapp 200 Seiten auch nicht unglaublich weitführend. Aber Kathrin Schrocke hat mich mit ihrer Sprache überzeugt. Das ist ihre ganz große Stärke und ausnahmsweise hat der Klappentext mal recht, wenn er sagt: “Ein ungewöhnliches Thema – authentisch, lebensnah und bewegend erzählt.” Von mir eine unbedingte Leseempfehlung!


Die Stille über dem Wasser: Roman
Die Stille über dem Wasser: Roman
von Clara Salaman
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu wenig Spannung, kaum Thriller, 16. April 2014
INHALT Johnny und Clem sind frisch verheiratet und ziehen während ihrer Flitterwochen rund um die Welt. Doch dann geraten sie in große Schwierigkeiten. Umso erleichterter sind sie, als Frank und Annie sie ohne groß Fragen zu stellen, zu sich an Bord nehmen und lossegeln. Doch dass damit ihr Unglück erst so richtig anfängt, ahnen Johnny und Clem noch nicht. Denn auch Frank und Annie haben eine dunkle Vergangenheit, die nach und nach ans Licht kommt…

MEINE ERWARTUNGEN Ich war gespannt auf dieses Buch. Denn ich ahnte, dass es kein solcher Thriller sein würde, wie ich ihn schon mehrfach gelesen habe. Ich hoffte, dass es nicht zu schlimm für mich würde. Ich bin doch so ein Angsthase…

MEINE EINDRÜCKE Die Geschichte beginnt mit einem Prolog: Johnny ist ganz allein auf hoher See, deprimiert, hat die Lust am Leben verloren. Stoisch bereitet er seinen Tod vor. Als er schließlich im Wasser liegt und darauf wartet zu ertrinken, denkt er an das Sterben an sich und fragt sich, ob es sehr schmerzen wird. Doch wie ist er in diese Situation gekommen?

Hat man den Klappentext gelesen, dann weiß man, dass es noch ein paar mehr Charaktere in dieser Handlung gibt. Und nach dem Prolog lernt der Leser schließlich auch Clem kennen. Das kleine Mädchen, das Johnny schon ewig kennt und schon im zarten Alter von 13 und 15 entspinnt sich ein magisches Band zwischen den beiden. Sie spüren es beide und sie wissen instinktiv, dass sie für einander bestimmt sind.
Hier habe ich das erste Mal gestutzt: mit 13, ernsthaft? Ich empfand die Gefühle, die erwachsenen Gedanken der beiden als befremdlich. Auch auf den Seiten, als die beiden älter sind und schließlich wirklich zusammenkommen. Sie wirkten merkwürdig reif. Später könnte man es mit ihrer Vergangenheit erklären, von der man jedoch erst im letzten Drittel mehr erfährt. Aber so ganz hat es meinen Eindruck nicht ausradieren können. Zudem bestätigen ihre Handlungen ihre “reife” Gedanken nicht. Es führte zudem dazu, dass ich nicht mit den beiden mitfühlen konnte. Die beiden Charaktere waren mir einfach sehr fremd. Es wären keine Menschen, mit denen ich mich gerne umgeben würde.

Während Johnny der ruhige, rationale Mensch ist, erscheint Clem stets sprunghaft, kindlich und sehr emotional. Alleine in ihren Flitterwochen kommen sie gut zurecht: Johnny gibt den Weg vor und Clem zieht mit, Hals über Kopf in ihn verliebt. Johnny ist der Fels in der Brandung für sie beide. Dies gerät ins Wanken, als sie aufgrund eines Gelegenheitsjobs in große Schwierigkeiten kommen. Prompt gerät die Beziehung zwischen den beiden ins Wanken. Denn Johnny kann Clem nicht mehr beschützen, worunter beide sehr leiden. Bis Frank und Annie auftauchen.
Hier deutet sich schon an, auf welch wackligem Gerüst die Liebe der beiden jungen Menschen gebaut ist. Da verwundert es auch nicht, dass beide von Annie und Frank, beide Ende 30 oder älter, total fasziniert sind und sich bald auch von ihnen angezogen fühlen. Ihre Lebensweise auf dem Boot begeistert vor allem Clem und auch Johnny scheint froh zu sein, endlich einmal losgelöst von Zwängen und Verpflichtungen zu sein. So entwickeln sich die beiden nach und nach immer mehr auseinander, was eine große Krise zwischen den beiden hervorruft.

Die “tödlichen Konsequenzen”, die auf dem Klappentext angekündigt werden, lassen sehr lange auf sich warten. Als Johnny nach und nach erkennt, mit was für Menschen er und Clem an Bord sind, ist er natürlich geschockt und verunsichert. Allerdings ist er so sehr in der Beziehung zu Clem gefangen –und die bekommt von allem nicht wirklich etwas mit-, dass er sie und sich selbst nicht retten kann. Das führt zwangsläufig zur Katastrophe. Die mir dann aber etwas überspitzt vorkam, nicht zuletzt deshalb, weil meine Empathie sich für die Figuren in Grenzen hielt. Auch konnte ich bestimmte Schlussfolgerungen und Reaktionen nicht immer nachvollziehen.

Aber: ein Psychothriller ist das nicht. Thriller bedeutet in der Literatur so etwas wie: ein Krimi aus der Sicht des Opfers oder Täters. Stark vereinfacht. Sicher, die Geschichte von Die Stille über dem Wasser wird hauptsächlich aus Johnnys Sicht mit kleinen Einschüben von Clem erzählt und die beiden sind ja so etwas wie Opfer. Aber es passiert an sich kein Verbrechen, wie man es in einem Krimi erwarten würde. Denke ich an Thriller-Autoren wie Arno Strobel, Wulf Dorn und Co., dann fällt hier schnell auf, dass die Gänsehaut-Momente fehlen, die Psychologie ist sehr schwach. Damit meine ich: das Grauen der Personen, also das, was in ihnen steckt, deutet sich zwar an, aber es ist so subtil, dass es kaum Wirkung erzeugt. Bestes Beispiel ist hier Clems Verhalten. Ich hätte es als Drama bezeichnet. Tragödie, wenn ihr auf die Bühne gehen wollt. Denn tatsächlich fühlte ich mich häufig ans Theater erinnert.

FAZIT Hätte ich das Buch nicht bei einem Adventskalender gewonnen, so hätte ich es wohl nie in die Hand genommen. Denn der Untertitel und der Klappentext sprechen mich nicht auf Anhieb an. Aber es war interessant, mal ein völlig anderes Buch zu lesen. Letztendlich fehlte mir die richtige Spannung, die Figuren empfand ich alle als nicht sonderlich sympathisch, was mir letztendlich den Zugang zur Geschichte erschwert hat. Dennoch werde ich bestimmt mal noch ein anderes Buch aus dieser Richtung versuchen. Öfter mal was Neues!


Die Blunk Konstante: 1 Krimi und 10 Theorien
Die Blunk Konstante: 1 Krimi und 10 Theorien
von Maike Braun
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,90

2.0 von 5 Sternen Anders als erwartet, 16. April 2014
INHALT Felix Blunk ist spezialisiert darauf, Menschen verschwinden zu lassen. So verhilft er einer Finanzbeamtin, die von einem entlarvten Steuersünder bedroht wird, zu einer neuen Identität. Eigentlich sieht er sich jedoch als Unternehmer: Vor einigen Jahren gründete er mit einem Schulfreund eine Firma, die zunächst erfolgreich lief. Doch dann räumt sein Partner die Konten und verschwindet zusammen mit Blunks Frau Farida. Blunk liest die Scherben seines Lebens zusammen und begibt sich auf die Suche nach seiner Frau. (von der Verlagsseite)

MEINE ERWARTUNGEN Ich hatte etwas anderes erwartet. Ich fragte mich zwar, was unter dem Untertitel “1 Krimi und 10 Theorien” zu verstehen ist, aber im Grunde dachte ich nur an einen Krimi. Spannend, interessant und unterhaltsam.

MEINE EINDRÜCKE Die Handlung ist in 10 kleinere Geschichten unterteilt, in denen der Leser Blunk, sein Problem und seine Arbeitsweise kennen lernt und die Auflösung des Problems miterlebt. Am Ende jeder Geschichte kommt eine Abhandlung zu einer ökonomischen These. Die passen dann auch thematisch zu dem vorangegangenen Abschnitt.
Es ist also kein normaler Krimi. Vielmehr gewinnt man den Eindruck, dass dieser nur die Nebenhandlung ist und die Wirtschaftsthesen im Vordergrund stehen. Daher sollte man sich auf jeden Fall darauf einlassen und einstellen. Mir ist dies streckenweise sehr schwer gefallen, weil ich diese Dinge noch nie wirklich begriffen habe, auch nicht, wenn mein Vater mir da etwas erklärte, der das stellenweise beruflich macht.
Blunk selbst, der Protagonist sozusagen, ist eine sympathische Figur. Immer wenn es um ihn ging, hat mir das Lesen auch wirklich Spaß gemacht. Die Krimi-Abschnitte sind spannend, unterhaltsam und genau so, wie man sich einen Krimi nun einmal wünscht.
Der Schreibstil der Autorin ist mir positiv aufgefallen. Selbst in den theoretischen Abschnitten konnte man gut weiterlesen, selbst wenn die Materie schwer verdaulich war. Leider “rettet” das mein Urteil aber nicht.

FAZIT Definitiv eine interessante Mischung, nur leider nichts für mich. Ich hatte eher so etwas erwartet wie: 1 Krimi aus 10 verschiedenen Perspektiven/Theorien. Wer sich aber für Wirtschaftsthemen wie “Angebot und Nachfrage, Güterknappheit, Glück ist relativ, schöpferische Zerstörung etc.” interessiert und dies gerne mit einem Krimi kombinieren möchte, der sollte hier einmal näher hinsehen.


Wir zwei allein: Roman
Wir zwei allein: Roman
von Matthias Nawrat
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,90

4.0 von 5 Sternen Keine leichte Lektüre, aber lesenswert, 16. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Wir zwei allein: Roman (Gebundene Ausgabe)
KLAPPENTEXT Seit dem Aussetzen seines Studiums jobbt der junge Ich-Erzähler als Gemüselieferant, fährt dazu kreuz und quer durch den Schwarzwald und ist damit zufrieden. Bis ihm die unberechenbare Theres begegnet. Da beginnt er plötzlich von exotischen Abenteuern zu träumen.

MEINE ERWARTUNGEN Vor der Lesung wußte ich das Buch nicht wirklich einzuschätzen. Nach der Lesung war ich neugierig und fasziniert. Aber ich wußte auch, leichter Lesestoff ist das nicht. Vermutlich hat es deswegen etwas lange gedauert, bis ich nun dazu gegriffen habe.

MEINE EINDRÜCKE Schon nach den ersten Sätzen merkte ich, dies ist ein besonderer Roman. Vor allem ist es kein Buch, das man mal so eben auf der Fahrt ins Büro schmökert. Man könnte vielleicht sagen, es ist gute alte Belletristik. Denn der Erzählstil ist wirklich einzigartig. Ich würde den Schreibstil als eindringlich, leicht poetisch beschreiben. Er gibt der Geschichte das Düstere, Beklemmende und Nachdenkliche. Er rückt auch die Gedanken und Wünsche des Ich-Erzählers in den Vordergrund.
Denn in der Handlung selbst geschieht nicht so arg viel. Muss es auch nicht, denn so nimmt man die kleinen, leisen Veränderungen umso stärker wahr. Und diese prägen auch die Geschichte sehr.
Durch den Ich-Erzähler, dessen Name man nie erfährt, glaube ich, erleben wir die übrigen Figuren natürlich allein aus seiner Sicht. Aber abgesehen von Theres, sind die anderen auch nur Randfiguren und daher in ihrem Charakter nicht wirklich ausformuliert. Alles dreht sich um diese unberechenbare Frau, deren Charakter der Erzähler und Leser die ganze Zeit über zu enträtseln versuchen. Ein kleines Highlight war für mich der Handlungsort: es spielt zunächst in Freiburg und dann im Schwarzwald. Alle beschriebenen Schauplätze kenne ich tatsächlich, weil ich selbst rund 7 Jahre in Freiburg gelebt habe. Das brachte mir die Geschichte natürlich gleich viel näher.

FAZIT Keine leichte Lektüre, aber eine durchaus lesenswerte. Wer sich abseits der Unterhaltungsliteratur mal etwas zu Gemüte führen will, etwas, das tiefgründiger, nachdenklicher und im Schreibstil poetischer ist, der könnte sich Wir zwei allein durchaus einmal näher ansehen. Das Buch ist mit nicht einmal 200 Seiten dünn, aber aufgrund seiner inhaltlichen Schwere genau richtig dick. Mir hat es gefallen und mich zum Nachdenken gebracht.


Stadt aus Trug und Schatten: Band 1
Stadt aus Trug und Schatten: Band 1
von Mechthild Gläser
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,95

5.0 von 5 Sternen tolle Idee, toller Schreibstil!, 14. November 2013
INHALT Eigentlich ist Flora ein ganz normales Mädchen. Sie tanzt gerne Ballett, trifft sich mit ihren Freunden und kümmert sich um den Haushalt und ihren Vater. Doch dann sieht Flora merkwürdige Schatten und ihre Träume wirken so real. Eines Nachts im Traum erfährt sie dann, dass sie nun zu den Wandernden gehört: jene, die ihre Träume bewusst erleben und so durch die Traumwelt Eisenheim wandern können. Doch noch etwas erfährt Flora: vor kurzem wurde der Schicksalsstein von Eisenheim gestohlen und anscheinend war es Flora. Nur kann sie sich gar nicht mehr daran erinnern…

MEINE ERWARTUNGEN In die Wanderliste hatte ich mich eigentlich relativ blind eingetragen. Als das Buch schließlich bei mir ankam, musste ich erst einmal den Klappentext lesen. Danach war meine Neugierde geweckt. Es klang nach Spannung, Abenteuer und ein wenig Geheimniskrämerei.

MEINE EINDRÜCKE Schon die ersten Sätze begeisterten mich. Sie waren poetisch, melodisch und entführten mich als Leser sofort in Floras chaotische Welt.

Flora ist total normal. Ein ganz normales Mädchen von nebenan, mit ganz alltäglichen Sorgen und Wünschen. Doch plötzlich wird ihre Welt noch mehr durcheinander gewirbelt, als sie merkwürdige Schatten in der ganzen Stadt sieht. Und dann noch ihre seltsamen Träume…
Die ganze Geschichte über bleibt Flora sich selbst treu: sie ist willensstark, vorlaut und eine geborene Kämpferin. Auch wenn sie noch nicht so genau weiß, für wen und auf wessen Seite sie kämpft, am Ende bemüht sie sich das Richtige zu tun und dabei sie selbst zu bleiben. Keine einfache Aufgabe, wie man sich denken kann. Dies erschwert ihr auch noch Marian. Der Junge, der plötzlich in ihrem Leben auftaucht. Er steckt voller Geheimnisse, sieht gut aus und übt eine starke Anziehungskraft auf Flora aus. Bis zum Schluss bleibt er eine faszinierende Mischung aus kindlichen Träumen und männlichem Beschützer. Dass sich Flora in so einen Kerl verlieben will, erscheint vollkommen verständlich.
Und auch die übrigen Charaktere sind alle wunderbar ausgestaltet. Bis zur kleinsten Nebenfigur hat man sie alle sofort vor Augen. Das gibt dem Roman einen ganz besonderen, runden Charakter.

Dies liegt natürlich vor allem auch an Mechthild Gläsers Schreibstil. Ich erwähnte ja schon, dass ich ihn als melodisch und poetisch empfand. Das heißt aber nicht, dass er besonders hochgestochen und schwer verständlich ist. Ganz im Gegenteil: mit einfachen Worten und einer nicht zu überladenen Genauigkeit erschafft Gläser hier eine so plastische Welt, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen.

Die Handlung selbst ist spannend, logisch und voller Gefühl. Von der ersten Sekunde an habe ich mitgefiebert und mitgelitten. Die Mischung aus realer Welt und Traumwelt fasziniert und ließ mich auch außerhalb der Lesestunden daran denken: vielleicht gibt es das ja wirklich? Bis kurz vorm Schluss wird die Spannung aufrecht gehalten, sogar gesteigert und ich wusste nicht, wie Flora ihr Rätsel lösen wird. Es gab einfach so viele denkbare Lösungswege, so dass das Ende des Buches überraschend und zugleich vollkommen plausibel ist.

Ich habe zwischendurch immer mal wieder an einige große deutsche Schriftsteller denken müssen: Michael Ende mit Momo oder Die unendliche Geschichte, Ottfried Preußler mit Krabat… in diese Reihe kann man auch ohne Zögern Stadt aus Trug und Schatten einordnen. Es hat alles, was ein toller Jugendroman braucht: Spannung, Fantasie, Gefühl und tolle Charaktere und einen wunderbaren Schreibstil.

FAZIT Lest dieses Buch! (Wenn ihr es noch nicht getan habt.) Ich habe keinerlei Kritikpunkte. Doch vielleicht einen: dass es nun zu Ende ist. Aber, wie ich gerade recherchiert habe: Es ist eine Trilogie! Ich bin begeistert! Der zweite Teil ist auch bereits erschienen.


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Preis: EUR 321,13

4.0 von 5 Sternen Soldie Waschmaschine zu gutem Preis, 5. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir die Waschmaschine zu einem Wunschtag (Samstags) zustellen lassen. Das hat ohne Probleme geklappt. Die Hermes-Boten haben eine Stunde vorher angerufen, die Waschmaschine am Wunschort aufgestellt und die Verpackung mitgenommen. Alles ging sehr schnell und freundlich.

Die Waschmaschine selbst hält, was sie verspricht. Sie ist leicht aufzubauen, die Anleitung erklärt jeden Waschgang ausführlich.
Viele bemängeln, dass man die Temperatur immer extra einstellen muss. Das finde ich nicht schlimm, man gewöhnt sich schnell dran. Ich habe bisher die Waschgänge "Pflegeleicht"; "Eco" "Buntwäsche" und "Express" versucht. Bis auf letzteren finde ich alle gut. Beim letzten wird zwar sauber gewaschen, aber die Wäsche kommt doch merklich feuchter raus. Finde ich unvorteilhaft.

Der Kritikpunkt, das immer etwas Wasser am Gummirand zurückbleibt, der stimmt. Daher auch ein Punkt Abzug.

Ansonsten ist es eine günstige Waschmaschine mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Wäsche kommt sehr gut gewaschen und geschleudert (dadurch schon recht trocken) aus der Maschine.


Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts: Roman
Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts: Roman
von Susann Pásztor
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gute Grundidee, aber es erreichte mich nicht, 11. Juni 2013
INHALT Auf Empfehlung ihrer Therapeutin geht Mila zu einem Schweigewochenende. Die all umfassende Stille stellt Mila vor eine große Herausforderung. Doch bevor sie darüber nachdenken kann, ob das Seminar sie weitergebracht hat, nimmt sie Simon im Auto mit. Und landet dann in seinem Hotelzimmer. Die folgenden drei Tage verändern Milas Leben so sehr, wie es das Schweigeseminar nie schaffen hätte können.

MEINE ERWARTUNGEN Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr an meinen ersten Impuls erinnern, warum ich mich für dieses Buch gemeldet hatte. Die Leseprobe klang vielversprechend und ich wollte wohl ein humorvolles Buch, das das Genre Chick-Lit streift. Denn irgendwie klang es so leichtfüßig…

MEINE EINDRÜCKE …das waren aber nur die ersten Seiten. So stellt man mal wieder fest, dass eine Leseprobe nicht immer einen guten Eindruck zur Geschichte hinterlässt.

Zu Beginn begleiten wir Mila auf den Weg zum Schweigeseminar. Durch die Ich-Perspektive bekommt der Leser auch sogleich einen guten Einblick in Milas Gedankenwelt: und diese ist sehr abgebrüht, distanziert, abschätzig und sarkastisch. Das hat mir gut gefallen und ließ mich schmunzeln. Doch kaum beginnt das Schweigen, scheinen auch Mila und die Autorin auf seltsame Weise verstummt. Die Worte werden nichtssagend und so wie Mila sich abmüht, die Stille auch in ihren Kopf zu bekommen, sucht die Autorin nach Worten, um den Leser zu unterhalten.
Damit wird die Figur Mila aber auch merkwürdigerweise sehr gut dargestellt. Denn sie ist selbst wortlos, ziellos in ihrem Leben und wabert auf einem grauen Teppich aus Erinnerungen, bösen Gefühlen und Hilflosigkeit dahin. Daran kann das Schweigeseminar auch nichts ändern. Erst als Simon auf der Bildfläche erscheint, wirkt auch Mila kurzfristig aufgerüttelt. Doch diese merkwürdige, diffuse Stimmung zieht sich auch bis ins Hotelzimmer. Und so wartete ich weiter auf einen Höhe- oder gar Wendepunkt.

Der Schreibstil von Susann Pásztor ist flüssig, leicht zugänglich und sehr realistisch. Doch das reichte mir nicht, um die Handlung zu retten. So war denn auch der Schluss eine herbe Enttäuschung und ich grübelte noch lange über den Sinn des Romans.

Pásztor beschreibt hier auf sehr eindrückliche Weise das Wesen einer im Leben ziellosen Frau, die gefangen ist in ihren Erinnerungen und erst von einem völlig Fremden indirekt dazu ermuntert wird, ihr Leben endlich selbst zu bestimmen. Ein schöner Gedanke, eine merkwürdige Umsetzung.

FAZIT So wie ihre Figur schien mir auch die Autorin nach Worten zu suchen und sie letztendlich nicht zu finden. Die Handlung wabert vor sich hin, ohne Höhepunkte. So konnte mich der Roman nicht fesseln, wenngleich ich die Erzählweise und die Grundidee sehr ansprechend fand.


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