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Rezensionen verfasst von
dankefn (Frankfurt/M.)

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Nola
Nola
Preis: EUR 15,73

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr Groove geht nicht !, 17. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Nola (Audio CD)
Das Album schlechthin, wenn man(n) oder vielleicht sogar Frau (?) - auf etwas härtere Klänge wie die von Pantera steht. Hierbei handelt es sich nämlich um ein sogenanntes "side-project" der eben genannten Band, genauer gesagt des Sängers Phil Anselmo. Der Phil hat da noch ein paar andere Projekte, aber ich kenne nun erstmal dieses - mal abwarten :-). Diese Platte wird in "Fachkreisen" als Doom-Metal-Album beschrieben, welches Black Sabbath angeblich nie rausbrachte. Okay, zugegeben, Pantera oder auch z.B. Biohazard leugnen nie Ihre Inspiration von Black Sabbath, was auch immer wieder in den Dankes-Listen dieser Alben zu sehen ist, aber Down ?? Nee. Auch haben diese Bands Cover-Versionen von Black Sabbath innerhalb der "Nativity In Black" - Reihe herausgebracht, aber Down hat für mich was völlig Eigenständiges, ebenso wie Black Sabbath, die sowieso eine Klasse für sich sind - in jeder Epoche Ihrer langjährigen Schaffensphase. Eher Pantera im Weich- und Schon-Waschgang - das trifft schon eher auf Down zu, was absolut nicht negativ gemeint sein soll, denn diese Scheibe "groovt" richtig ab und hat auch einen wirklich schönen langsamen Titel ("Jail"), der unter die Haut geht. Die Songs von Phil fühlt man einfach in sich ("Losing All") und man(n) muß mitgrooven, so geht es mir jedenfalls. Was auch interessant ist, daß die Songs über einen relativ langen Zeitraum entstanden sind: von 1990 bis ins Jahr 1995, welches eben auch das Erscheinungsjahr dieser Platte ist. Das soll nämlich nicht heißen, daß Down an dieser Scheibe 5 Jahre "rumgedocktort" haben und deshalb überproduziert klingt - nein, immer sehr spontan und vor allem markant klingen die Titel (z.B."Lifer") und lassen eben die richtige feuchte-Partikel-in-der-Luft-liegende, dampfende Sumpfatmosphäre Louisianas aufkommen ("Eyes Of The South") - einfach reintun und abmetteln !!
Übrigens, Down hat in diesem Jahr(!) Ihr zweites Album veröffentlich. Diesmal mit Pantera-Bassist Rex und wurde in der Nähe von New Orleans in nur 28 Tagen(!) aufgenommen - soweit dazu.

Anspieltipp: "Underneath Everything" ;-)


Lake of Sorrow
Lake of Sorrow
Preis: EUR 19,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur schön..., 11. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Lake of Sorrow (Audio CD)
Diese Platte hier ist der vollendeste und pureste Hochgenuß, den man sich nur vorstellen kann. Wenn man von dem "Tiefe Stimme" - Gesang einmal absieht. Denn der ist natürlich etwas gewöhnungsbedürftig und nicht jedermanns Sache. Ansonsten hört sich dieses Werk wirklich spitzenmäßig an - besonders die weiche, zarte Stimme der Sängerin hat es mir da angetan. Das Ganze kommt so aus der Ecke: Theatre Of Tragedy, ist aber für meinen Geschmack noch komplizierter und aufwendiger komponiert und produziert. Der typische Ablauf von Strophe, Bridge, Refrain ist hier überhaupt nicht zu erkennen, was ich wirklich interessant finde. Nein, hier wechselt alles in einem herrlichen Durcheinander, was dieser Scheibe wirklich gut bekommen ist. Dabei hat dieses Werk doch einen Leitfaden, nämlich die Violine oder Geige oder was auch immer - einfach herrlich ! Manchmal leitet sie ganz alleine ein komplettes Stück ein und fügt sich wunderbar in die Gesamtkomposition ein. Das Klavier kommt hierbei auch nicht zu kurz. Insgesamt hat diese Platte "nur" 7 Tracks, eigentlich viel zu wenig, weil sie einfach erste Sahne sind. Dafür sind die Stücke aber auch ganz schön lang gehalten. Leider gibt es von dieser Band nur einen Nachfolger: "Perpetual Desolation" und ich bin der Auffassung, daß das auch alles war, denn die Homepage dieser Band hatte schon lange keine News mehr zu verzeichnen und ist seit Neuestem auch nicht mehr im Internet zu finden - wirklich schade, wie ich finde. Aber so ist das nunmal. Die wirklich guten Bands landen einfach nicht in den Charts, aus welchen Gründen auch immer, und gehen dann einfach den Bach herunter, vor allem wohl wegen Geldmangels, denn bestimmt nicht an fehlenden Song-Ideen; einfach jammerschade ! Ich kann nur eins sagen: Hört euch diese Platte einmal an und ihr werdet es bestimmt nicht bereuen, versprochen...
Anspieltipp: in einem durchhören !


The Better Life
The Better Life
Preis: EUR 6,99

5.0 von 5 Sternen Rock und Melodien vom Feinsten !, 11. August 2005
Rezension bezieht sich auf: The Better Life (Audio CD)
Tja, was soll ich zu dieser Scheibe nur schreiben ? Außer, daß sie verdammt gut ist. Hier wird richtig gerockt, was das Zeug hält und die Melodien kommen dabei auch nicht zu kurz. Ich wüßte wirklich keinen Song auf dieser CD, den man als "Ausfallerscheinung" bezeichnen könnte - es stimmt einfach alles. Von vorne bis hinten kann man sich die Scheibe anhören und man bekommt das richtige "amerikanische Feeling" um die Ohren gehauen. Das fängt schon an mit der Hit-Single: "Kryptonite" und endet mit "So I Need You". Also wirklich geil was man da von 3 Doors Down und dem Sänger der Band Brad Arnold geliefert bekommt. Sehr gut die Textzeile bei "Duck And Run": "...so you call this your free country tell me why it cost so much to live..." - ein statement, welches man getrost auch auf unser Land übertragen könnte. Ja, die Texte sind es, die diese Scheibe neben dem Rock und den Melodien ausmacht. Sie sind sehr eingängig und nach mehrmaligem Hören ertappt man sich einfach dabei, Textzeilen aus "the better life" in Gedanken vor sich hin zu trällern. Jetzt ist mir ja doch einiges zu dieser CD eingefallen - sowas aber auch. Ich sag nur eins: kaufen und dahinschwelgen !
Anspieltipp: "Life Of My Own" - der Kracher schlechthin !


The World Is Ours
The World Is Ours
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 29,89

5.0 von 5 Sternen Meisterwerk mit Tiefgang, 5. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: The World Is Ours (Audio CD)
"Dies ist sowieso die genialste Scheibe aus dem Jahre 2000 - ach, was sag' ich des letzten Jahrhunderts !
Nicht nur was die Farmer Boys aus Stuttgart selber angeht - die hatten vorher ja auch "nur" zwei Platten
rausgebracht - nein, das meine ich sogar vollen Ernstes auf die gesamte, gefake'te Plattenindustrie bezogen.
Man stelle sich das so vor: man mischt Elemente aus der Klassik (vornehmlich mit Synthesizern umgesetzt) mit
brachialen Gitarren-Riffs, sparsam und mit Pausen eingesetzt (dafür umso heftiger!) und packe noch eine gut
aufpolierte, "jugendliche" Tenor-Stimme obendrauf und fertig ist ein phenomenales Heavy-Rock-Opus, daß
meiner Meinung nach (nicht nur nach meiner *g*) bis an das echte Klassiker-Musical "Jesus Christ Superstar"
von Andrew Loyd Webber heranreicht. Viel zu unterschätzt, sprich marketing-mäßig nicht gut umgesetzt oder
gar unterdrückt, hat man die fünf Jungs aus dem "Schwabenländle" da und dieses Album verdient aus meiner
Sicht eher einen neuen Musik-Stil - wie wäre es mit "Heavy-Metal-Klassik", schon was von gehört ?? Es
"kracht" einfach nur pausenlos, daß einem die "Buchsen" wegfliegen - gleich beim Opener z.B. "here comes
the pain". Oder "the good life" - eher happy-Stimmung verbreitend und "end of all days" und "we saw the
storm" und...ach halt - mit "if you ever leave me standing" ist eine zuerst etwas gewöhnungsbedürftige
"ruhigere" Nummer gelungen, so ging es mir jedenfalls, aber spätestens, wenn die nächste Freundin weg ist,
mag man den Song nicht mehr missen. Gut finde ich auch die gesamte Gestaltung des Cover-Inlays, eine
Mischung aus "altmodischem" bzw. klassischem Stil (Bilder während eines Opern-Balls oder der
dazugehörigen Pause, in der die Band-Mitglieder in russischen (!) Raumanzügen - na, war wohl immer
derselbe :-) - auftauchen), womit passend zum Musik-Stil der Bogen zwischen "Alt-hergebrachten" (ja, ihr
"Kiddis", alles neue ist nicht immer slipknotmäßig toll !) und Zukunfts-Orientiertem (sarkastisch nachdenklich
machend der Titel: "farm two thousand" - ja ihr "Alte-Leut'", nicht immer glauben, was die da so in den
"News" babbeln) gespannt wird. Eben ein echter Klassiker..."
mein Favorit: "turn the world to ice"


Nola (Japan)
Nola (Japan)

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr Groove geht nicht !, 5. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Nola (Japan) (Audio CD)
Das Album schlechthin, wenn man(n) oder vielleicht sogar Frau (?) - auf etwas härtere Klänge wie die von
Pantera steht. Hierbei handelt es sich nämlich um ein sogenanntes "side-project" der eben genannten Band,
genauer gesagt des Sängers Phil Anselmo. Der Phil hat da noch ein paar andere Projekte, aber ich kenne nun
erstmal dieses - mal abwarten :-). Diese Platte wird in "Fachkreisen" als Doom-Metal-Album beschrieben,
welches Black Sabbath angeblich nie rausbrachte. Okay, zugegeben, Pantera oder auch z.B. Biohazard
leugnen nie Ihre Inspiration von Black Sabbath, was auch immer wieder in den Dankes-Listen dieser Alben zu
sehen ist, aber Down ?? Nee. Auch haben diese Bands Cover-Versionen von Black Sabbath innerhalb der
"Nativity In Black" - Reihe herausgebracht, aber Down hat für mich was völlig Eigenständiges, ebenso wie
Black Sabbath, die sowieso eine Klasse für sich sind - in jeder Epoche Ihrer langjährigen Schaffensphase.
Eher Pantera im Weich- und Schon-Waschgang - das trifft schon eher auf Down zu, was absolut nicht negativ
gemeint sein soll, denn diese Scheibe "groovt" richtig ab und hat auch einen wirklich schönen langsamen Titel
("Jail"), der unter die Haut geht. Die Songs von Phil fühlt man einfach in sich ("Losing All") und man(n) muß
mitgrooven, so geht es mir jedenfalls. Was auch interessant ist, daß die Songs über einen relativ langen
Zeitraum entstanden sind: von 1990 bis ins Jahr 1995, welches eben auch das Erscheinungsjahr dieser Platte
ist. Das soll nämlich nicht heißen, daß Down an dieser Scheibe 5 Jahre "rumgedocktort" haben und deshalb
überproduziert klingt - nein, immer sehr spontan und vor allem markant klingen die Titel (z.B."Lifer") und
lassen eben die richtige feuchte-Partikel-in-der-Luft-liegende, dampfende Sumpfatmosphäre Louisianas
aufkommen ("Eyes Of The South") - einfach reintun und abmetteln !!
Übrigens, Down hat in diesem Jahr(!) Ihr zweites Album veröffentlich. Diesmal mit Pantera-Bassist Rex und
wurde in der Nähe von New Orleans in nur 28 Tagen(!) aufgenommen - soweit dazu.

Anspieltipp: "Underneath Everything"


Symbol of Life
Symbol of Life
Preis: EUR 8,97

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...eine Fusion der eigenen perfektionierten Stilrichtungen.., 5. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Symbol of Life (Audio CD)
"...eine tolle Scheibe, wie ich meine. Da haben sich Nick Holmes und seine Kollegen wirklich was einfallen
lassen - na die Plattenfirmen anscheinend nicht, denn die CD ist "kopiergeschützt" und
nicht-abspielbar-geschützt, grabben funktioniert zwar, aber die CD löst sofort beim Einlegen in das
CDROM-Laufwerk Microsofts Media-Player aus, der dann die typische Fehlermeldung erzeugt: ...ungültiger
Vorgang...blabla - aber nun lieber zum angenehmeren Teil, denn der Musik-Kenner hört seine CD's auch
lieber auf der heimischen Anlage oder in der "Anlage" des Autos. Gleich am Anfang wird man heftigst an die
Krupps erinnert, doch das legt sich schleunigst. Ein "Stampfer" gleich am Anfang und danach ein sogenannter
"Smash-Hit" - steht so auf der Packung - das lässt besonders die Fans des "tiefe"-Männerstimme -
Sopran-Frauenstimme - Genres à la Theatre Of Tragedy aufhorchen. Weiter geht es teils schwer-metal-mäßig
("two worlds"/"self-obsessed") bis Hymnen-haft ("xavier"- leider nur auf dem limitierten Digipack enthalten,
ebenso die obergut gelungene Cover-Version "Small Town Boy" von Jimmy Sommerville & Co. aus den
Achtzigern). Damit verbindet die Band aus meiner Sicht endlich Ihre Heavy-Metal (teils ja bis
Death-Thrash-Metal)-Vergangenheit mit Ihrem "neuen Gesicht" (kurze Haare und ausschließliche
Wave/Pop-Klänge), welches für meinen Geschmack in einem so krassen Stil-Umschwung noch keiner Band
gut bekommen ist - mit anderen Worten das war zu seicht. Aber nun macht sich das richtig gut, wenn "Synthis"
schonend eingesetzt werden ("pray nightfall") und meiner Meinung nach Fans der "neuen" New-Metal-Szene
auch nicht zu kurz kommen ("perfect mask"). Singen tut der Nick auch richtig gut :-))."

Anspieltipp: "mystify"


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