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Beiträge von Marc Zoll
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Hilfreiche Bewertungen:
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Rezensionen verfasst von Marc Zoll "dEady iNC." (jena, downtown)
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Sicher einer von Sleeparchives besten Remixes..., 18. Juni 2009
Einer der seltenen Fälle, dass der Remix wohl um einiges gelungener ist als das Original. Dieser SleeparchiveMix bietet eine straighte 4/4 - Version des Miss Kittin-Tracks.
Die auf dem Floor beliebte Basswalze rollt nach einem düsteren Vocal-Intro kompromisslos durch den ganzen Song. Eben diese präzise gesetzte Vocals um eine treibende Bassline und mystische Flächen im Hintergrund und kurzen Knarztönen im Offbeat ergeben den Stereotyp eines modernen Technotracks.
Wer viel Wert auf die Originalstimme legt, ist mit dem Original auch besser beraten...es befindet sich ja auch auf der EP. Wer die Stimme nicht mag und einen erstklassiges "Brett" sucht, kommt mit dem Remix voll auf seine Kosten, da sie da merklich gefiltert ist.
Der dritte Remix (Martinez RMX) ist Geschmackssache und eher eine Mischung aus dem Original und dem Sleeparchive-Remix - eine minimalere Technoversion mit Original-Vocals.
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Sheet One
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Töne, Flächen, Bass, Klings und Klongs, Tempo, 11. Dezember 2005
Sein erstes Album. Damals 1993. Man könnte es als post-acid beschreiben. Die Töne erinnern an straighten acid, die jedoch in einer anderen Komposition, so wie im vorliegendem Album, zu einer erweiterten oder neuen Art verschmelzen. Aus Acid-Tönen werden rhytmische Klings & Klongs. Diese laufen meist parallel zu großen Flächen, die in ihrer Verzerrung die Acid-Töne entsprechend begleiten. Als Tempogeber hält ein donnernder, nicht knarzender, KickBass her, der gerade, aber bestimmt und konsequent die Geschwindigkeit meist vorgibt. Auch kommen Tracks oder einzelne Trackabschnitte komplett ohne Bässe aus. Das Album reicht vom Ambient-Charakter (track: drp) über eine Kombinatorik des AcidKults & Minimal (track: plasticine) bzw. geradem aber flippenden Techno (track: helikopter) bis hin zu einer Verschmelzung aller (track: smak). Kleine Korrektur der Tracks: Nr.1 heisst 'drp', nicht 'dre' und Titel Nr. 11 'ovakx', nicht 'ovokx'. Alles in allem kann ich dieses Album als Post-Acid-StraightMinimal bezeichnen, in dem Ambientflächen zur Untermalung oder Differenzierung des Tempos hinzugezogen worden.
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