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Rezensionen verfasst von
Themistokeles

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Verliebt, verlobt, verstrickt
Verliebt, verlobt, verstrickt
von Robyn Harding
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Verliebt, verlobt, verstrickt, 14. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Verliebt, verlobt, verstrickt (Taschenbuch)
Inhalt: Da ihre Vorstellung von ihrem weiterem Leben nicht grade identisch war, hat Beth sich von ihrem Freund Colin getrennt. Jedoch ist sie mit dieser Entscheidung auch nicht wirklich zufrieden und kapselt sich vollkommen ab. Daraufhin wird sie von ihrer Freundin Angie zu einem Läster-Strick-Club eingeladen, um wieder mehr am Leben teilzuhaben.
Dort findet Beth auch schnell neue Freunde und auch das Leben wirkt auf sie wieder attraktiver. Zudem lernt sie auch noch jemanden kennen und das Leben scheint wieder vollkommen im Lot, bis Beth merken muss, dass der neue Mann in ihrem Leben ein Geheimnis hat, was alles wieder zerstören kann, dass sie sich gerade wieder aufgebaut hat.

Meinung: Für mich handelt es sich bei diesem Buch um einen typischen Frauenroman, der mit Witz und Gefühl Beths Geschichte auf eine sehr kurzweilige Art erzählt.
Viele der Dialoge in diesem Roman leben insbesondere durch den Witz, der in ihnen verwendet wurde und besonders in den Szenen im Strickclub sind diese Dialoge sehr häufig und in ihrer höchsten Qualität anzutreffen.
Die Charaktere in diesem Roman haben auch alle ihre kleinen Macken und Eigenarten, wobei ich manche schon fas ein kleines bisschen übertrieben fand. Besonders, wie emotional Beth häufig reagiert, war mir manchmal einfach zu viel des Guten. Insgesamt sind die Charaktere, im Vergleich zu vielen anderen eher witzigen Frauenromanen, relativ gut ausgebaut und haben ebenfalls eine gewisse Tiefe. Und diese Tiefe macht sich nicht allein bei der Protagonistin Beth, sondern ebenso bei den Nebencharakter bemerkbar.
Interessant ist auch das Ende des Romans, welches in meinen Augen nicht dem typischen Klischee entspricht, wie ein solcher Roman enden sollte, dadurch aber den Roman von den Massen abhebt und ihn definitiv nicht schlechter, sondern eher etwas besser macht.
Insgesamt ist es ein lockerer und lustiger Roman, bei dem man seine Gedanken baumeln lassen und sich von der Geschichte treiben lassen kann, denn auch, wenn man vieles zwar ahnen kann, im Verlauf der Geschichte, handelt es sich trotzdem um eine Geschichte, die eine gute Unterhaltung liefert, ohne, dass man sich über sie zu viele Gedanken machen muss.


Sternen-Trilogie, Band 1: Sternenschimmer
Sternen-Trilogie, Band 1: Sternenschimmer
von Kim Winter
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Sternenschimmer, 10. Januar 2012
Inhalt: Wir befinden uns in einer Zukunft, in der die Erde durch die Klimaerwärmung zum Großteil unter Wasser liegt. Auf den restlichen Landsmassen leben die Menschen in der Vereinigten Nation Erde, in Städten unter Glaskuppel. Zudem ist die Raumfahrt soweit entwickelt, dass Kontakt zu außerirdischem Leben, dem Planet Loduun, möglich wurde. Doch nun herrscht Krieg auf dem einst friedlichen Loduun und deren Kinder werden auf die Erde evakuiert.
In einem der Evakuationshäuser arbeitet Mia nach der Schule. Dort lernt sie Iason kennen, den ältesten Loduuner auf der Erde, der angeschossen wurde als er Kinder aus einem Gefangenenlager befreite und mit evakuiert wurde.
Nach und nach kommen sich Mia und Iason immer näher und Mia muss lernen, dass Loduuner sich ähnlicher sind, als sie je gedacht hätte und doch vollkommen unterschiedlich. Außerdem wird klar, dass Mia noch eine wichtige Rolle für die Zukunft Loduuns und vor allem Iasons spielen wird.

Meinung: Die zwei den Roman am tiefsten prägenden Themen sind die Zukunft und Probleme, sowie Meinungen, die damit einhergehen und die Gefühle zwischen Mia und Iason. Sehr gut finde ich die Darstellung der Zukunft und auch, dass in dieser noch immer nicht alle Probleme der heutigen Zeit gelöst sind und diese auch angesprochen werden, wie die Angst vor dem Fremden und die Dekadenz mancher.
Des Weiteren finde ich die Idee, die hinter den Loduunern steckt, denn grade die Ähnlichkeit zu den Menschen, die sie aufweisen, gespickt mit den zunächst nur unauffälligen Unterschieden, die aber einen großen Unterschied machen, richtig gut gelungen und auch sehr glaubhaft präsentiert.
Das grandioseste an dem Roman ist jedoch die Darstellung der Gefühle zwischen Mia und Iason. Gerade wie die beiden in den unterschiedlichen Etappen ihrer Bekanntschaft zueinander stehen und wie sich ihre Gefühle zueinander entwickeln und ändern ist richtig gut dargestellt und wirkt sich auch sehr auf die Atmosphäre des Romans aus. Insbesondere durch ihre unterschiedlichen Hintergründe sind diese Szenen ewas besonderes, da gerade dadurch noch kulturelle Probleme in ihrer Beziehung auftreten, die die Verständigung und das Verständnis zwischen den beiden erschweren. All das ist einfach richtig gut geschrieben und durch die sehr bildhafte Sprache wir man zum Träumen gebracht und fühlt auch richtig mit Mia mit.
Neben all dem sind in meinen Augen vor allen Dingen die toll gezeichneten und so real wirkenden Charaktere, insbesondere auch viele Nebencharaktere, ein Grund, dass das Buch so gut ist, denn man kann ich einfach alles so real und plastisch vorstellen und beginnt selbst die Nebencharakter sehr gern zu haben, auch wenn sie in der Geschichte bisher keine essentielle Rolle spielen und wird von dem gesamten Roman einfach nur gefesselt.


Wer Wind sät: Der fünfte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 5)
Wer Wind sät: Der fünfte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 5)
von Nele Neuhaus
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer Wind sät, 10. Januar 2012
Inhalt: Pia Kirchhoff kehrt grade aus dem Urlaub zurück, da muss sie direkt vom Flughafen zu einem Leichenfund. Der Nachtwächter der WindPro wurde im Firmengebäude tot aufgefunden.
Gleichzeitig soll in einem kleinen Ort im Taunus eine Windkraftanlage von der WindPro gebaut werden, deren Probleme eine Bürgerinitiative und eine Wiese sind. Die Wiese wird als Zufahrtsweg zum geplanten Standort der Windkraftanlage benötigt, jedoch will der Besitzer nicht verkaufen, denn er ist führendes Mitglied der Bürgerinitiative. In diesem Umfeld, in dem alle vorgeben für eine gute Sache zu arbeiten und doch ihre ganz eigenen Motive haben, müssen Pia und ihre Kollegen ermitteln, bis es eine weitere Leiche gibt.

Meinung: Nele Neuhaus ist mit diesem Roman wieder ein genialer Krimi gelungen, bei dem vor allem die Brisanz und Aktualität des Themas besonders sind.
Zum einen die Bestechlichkeit vieler in Wirtschaft und Politik und dies in Bezug auf den Klimaschutz gemünzt und zum anderen der Verdacht, dass die Klimaerwärmung eine gezielte Lüge von Politik und Wirtschaft ist. Gerade diese Themen werden auf spannende Weise behandelt und verarbeitet. Das alles auf eine Weise, die einen selbst zum Nachdenken bringt, ob die Theorien vielleicht der Wahrheit entsprechen.
Neben diesem stehen die Charaktere, die durchweg sehr glaubhaft sind und durch ihre unterschiedlichen Motive und ihre Charakterisierungen eine große Tiefe erreichen und den Roman durch die Vielfalt deutlich spannend gestalten, da jeder einzelne Charakter es schafft die Geschichte zu bereichern.
Insgesamt gefällt mir auch die Darstellung der Ermittlungen, da sie mir relativ real erscheint und nicht so abgehoben wie in vielen amerikanischen Werken, zudem man auch die Kommissare von ihrem Charakter her kennen lernt und die Geschichte nicht rein auf den Fall beschränkt ist. Insbesondere, da sich die Charaktere in jedem Buch ein wenig verändern und langsam wachsen, macht sie glaubwürdig.
Alles in allem einer der besten Krimis in der heutigen Zeit, die ich in letzter Zeit gelesen habe, auch wenn er schwer zu rezensieren ist, ohne zu viel zu verraten. Ich freu mich ehrlich schon auf einen weiteren Roman mit Pia Kirchhoff.


Wir retten Leben, sagt mein Vater
Wir retten Leben, sagt mein Vater
von Do van Ranst
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Wir retten Leben, sagt mein Vater, 6. Januar 2012
Inhalt:
Sie wohnt zusammen mit ihren Eltern und ihrer Großmutter am Ende der Welt, zumindest scheint es so, denn nach ihrem Haus, dass an der einzigen Kurve der Straße liegt, kommt nur noch die halbe Brücke.
Die Kurve ist so scharf, dass regelmäßig Autos in das Haus krachen und sie träumt davon, auch einmal anwesend zu sein, wenn das passiert, denn vielleicht ist es ein gutaussehender Junge, den sie gesund pflegen kann und mit dem etwas Neues anfängt, denn bisher hat sie nur die halbe Brücke und ihre Freundin Sue.

Meinung:
Das Buch ist mal etwas ganz anderes, denn die eigentliche Handlung ist letztendlich ziemlich irrelevant und viel wichtiger ist, was hinter dieser steht und gesagt wird.
Vor allen Dingen geht es darum sich selbst zu finden und zu lernen, zu erkennen, was man selbst wirklich will. All das im Kontext des langsamen Erwachsenwerdens. Durch die Vorfälle in der Geschichte lernt die Protagonistin nämlich genau dies.
Zudem scheint es mir um den Aufbruch zu gehen, dass altes verlassen werden muss, um neues zu entdecken. Denn um aus ihrem Leben etwas neues zu machen, muss die Protagonistin Wege beschreiten, die sie vorher noch nie gegangen ist.
Interessant ist, dass man als Leser oft von der Protagonistin direkt eingebunden wird, indem sie eine Frage stellt oder einen direkt anspricht, wodurch man der Geschichte eindeutig ein ganzes Stück näher kommt und sie ein wenig wie eine neue Freundin fühlt, der sie das alles erzählt oder wie ein Tagebuch in das sie schreibt.
Was auf mich eindeutig sehr verrückt wirkt, ist der Ort an dem die Protagonistin lebt, denn dieser wirkt extrem abgelegen, so dass man sich wundert, dass sie überhaupt andere Menschen kennt, außer ihrer Familie.
Auf jeden Fall ein sehr interessantes Buch, das mal etwas ganz anders ist.


Die Gesichtslosen: Thriller (Die Carina-Kyreleis-Thriller, Band 1)
Die Gesichtslosen: Thriller (Die Carina-Kyreleis-Thriller, Band 1)
von Stephanie Fey
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Gesichtslosen, 5. Januar 2012
Inhalt: Carina ist grade aus Mexiko nach München, aus dem sie, um dem Schatten ihres Vaters, dem Hauptkommissar, zu entfliehen, fortgegangen ist, zurückgekehrt. In München will Carina nun als Rechtsmedizinerin leben und einer der ersten Fälle, den Carina bearbeiten muss, ist ein mumifizierter Leichnam, der auf einem Spielplatz gefunden wurde. Zudem schafften es Carina und ihr Vater grade noch einer Frau, die in ihrer Wohnung Selbstmord begehen wollte und plötzlichen Besuch eines Psychopathen bekam, das Leben zu retten.
Erschreckender Weise haben die mumifizierte Leiche und die Frau jedoch etwas gemein, bei beiden wurde vermutlich versucht, das Gesicht vom Schädel abzutrennen und nach dem das bekannt wurde, vermutet Carina einen Zusammenhang und begibt sich dadurch, dass sie bei den Ermittlungen hilft in große Gefahr.

Meinung: Das erste was an der Geschichte auffällt, ist, wie fesselnd sie erzählt wird. Die Spannungsbögen sind durchgehend so gewählt, dass die Spannung die ganze Geschichte über aufrechterhalten und immer wieder ein bisschen gesteigert wird.
Zudem gefällt mir die Darstellung der wichtigsten Charaktere sehr gut, da sie durch ihre kleinen Macken und Fehler geradezu lebendig werden und real wirken. Außerdem kann man sie sich wunderbar bildlich vorstellen und fängt schnell an mit ihnen zu fühlen, insbesondere mit Carina.
Sehr gut ist auch die Gefühlswelt des Täters dargelegt, ebenso wie seine Gründe, warum er seine Taten begeht, auch wenn diese auf eine beeindruckende Weise abschreckend sind. Zumal es sehr gut ist, dass viele Gegebenheiten aus Sicht des Täters erzählt werden, ohne zu viel über ihn Preis zu geben.
Besonders gefallen hat mir das Ende, da es vom Gros der aktuellen Thriller und darin aktuell favorisierter Abläufe abweicht. Gleichwohl bleibt der Roman bis zum Ende hin spannend, lässt noch einige Fragen offen, die auf einen weiteren Band, der diese Fragen beantwortet hoffen lässt und schafft es, trotzdem manche Dinge leichter zu durchschauen sind und der Leser vielem selbst auf die Spur kommen kann, den Leser in eine konstante Spannung zu versetzen, die Lösung der in dem Roman aufkommenden Rätsel zu lösen.


Am Tag und in der Nacht
Am Tag und in der Nacht
von Camilla Macpherson
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Am Tag und in der Nacht, 31. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Am Tag und in der Nacht (Taschenbuch)
Inhalt: Claire hat ihr heißersehntes Baby verloren und seit diesem Augenblick ist ihr Leben leer und zudem werden die Spannungen zwischen ihr und ihrem Mann immer größer, da sie ihm die Schuld daran gibt, da er im entscheidenden Augenblick nicht da war, wo er hätte sein müssen und nicht tat, was er ihrer Meinung nach hätte tun müssen. Daraufhin versinkt Claire in immer tiefere Depressionen, bis sie durch einen Zufall Briefe einer anderen Frau aus einer anderen Zeit findet. Während des Zweiten Weltkriegs besuchte Daisy monatlich die National Gallary und schrieb über die Bilder, die ihr Kraft in dieser unruhigen Zeit spendeten.
Durch Daisys Briefe findet auch Claire den Mut, Schritt für Schritt in ein neues Leben zurückzukehren und aus der Krise und Depression auszubrechen.

Meinung: Der Autorin ist es auf vortreffliche Weise gelungen sowohl die Gefühle Daisys, wie auch die Claires zu beschreiben. Zum einen sehr bildhaft und prägend und zum anderen sehr intensiv. Insbesondere die negativen Gefühle, wie Zorn, Wut, Enttäuschung und Trauer sind sehr gut herausgestellt.
Neben der Darstellung der Gefühlswelt, sind die Beschreibungen und Deutungen der Werke aus der National Gallary ganz besonders, da sie, wenn auch nicht bis in die vollkommende Tiefe der Bilder, sehr zutreffend sind und die Gefühle der Protagonistinnen widerspiegeln. Zudem sind sie mindestens so bildhaft, wie die Gemälde selbst.
Auch die Wandlung der Charaktere innerhalb der Geschichte sind sehr gut dargestellt, denn sowohl Claire macht eine Entwicklung durch, wie auch Daisy und Claires Mann Rob eine Wandlung erleben.
Sehr intensiv sind auch die Beschreibungen und Erfahrungen Daisys während des Kriegs, auch wenn diese nie direkt, sondern immer in der Briefform Daisys an den Leser herangetragen werden.
Eindeutig ein sehr gefühlvolles Buch, das einen eindeutig zum Nachdenken bringt, da es so viele Dinge anspricht über die es sich nachzudenken lohnt und einem im Herzen erreicht, wenn man sich auf die Geschichte einlassen mag, denn sie ist vor allen Dinge sehr traurig erzählt.


Der Duft des Mangobaums (Die Asien-Saga, Band 2)
Der Duft des Mangobaums (Die Asien-Saga, Band 2)
von Jan Winter
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Duft des Mangobaums, 29. Dezember 2011
Inhalt: Alma folgt zusammen mit ihrem Sohn Albert ihrem Mann Howard nach Malaya, nachdem die Bremerin eine Zeit zusammen mit ihrem Mann und danach allein in Liverpool gelebt hat.
In Malaya angekommen verliebt Alma sich sofort in das Land, anders als alle anderen Frauen der dortigen Plantagenbesitzer, auch wenn das Leben auf Howards Plantage in Malaya hart ist und das Klima Malayas so ganz anders. Von ihrer Reise nach Malaya kennt sie den Arzt und Malaien Samad, den sie schon an Bord sehr sympathisch fand und mit dem sie sich, ebenso wie mit dem australischen Plantagenbesitzer Raymond während ihrer Zeit in Malaya immer mehr anfreundet.
Plötzlich stirbt Howard und Alma muss die Plantage verlassen, zudem bricht auch noch der Zweite Weltkrieg aus und Alma muss als gebürtige Deutsche in einer britischen Kolonie um ihr Leben und das ihres Sohnes fürchten. Jedoch hat sie mit Samad und Raymond gute Freunde, die ihr zur Seite stehen und sie vor Gefahren zu schützen versuchen. Alma empfindet aber nicht nur Freundschaft für Samad sowie Raymond und muss eine folgenschwere Entscheidung treffen.

Meinung: Almas Geschichte ist sehr emotional erzählt und man beginnt sehr schnell nachzuempfinden, was Alma in Bezug auf Malay fühlt, da ihr das Land so nahe zu sein scheint und diese Nähe sehr eindrücklich dargestellt wird. Auch was sie in Bezug auf andere Personen fühlt, sowohl negatives als auch positives, und was Alma von der Landschaft und den Orten, an die es sich verschlägt, hält, wird sehr eindringlich beschrieben, so dass man ihre Meinung und ihre Gefühle einfach verstehen muss.
Zudem bleiben insbesonderen die wichtigen Charaktere nicht flach auf dem Papier, sondern wirken gradezu plastisch und real, da sie durch Almas Emotionen, ihre eigenen Emotionen und die bildhafte Sprache einfach sehr glaubhaft wirken. So dass man sich Alma, Raymond und Samad gut als echte Bekannte vorstellen kann.
Extrem spannend ist die Geschichte um Alma zwar nicht, jedoch ist sie allein durch die bildhafte und emotionale Sprache und die wunderbaren Beschreibungen Malayas und von Almas Erfahrungen und Erlebnissen, sowie ihren Gefühlen sehr lesenswert und lebt auch genau durch diese Motive und wird durch sie geleitet. Es handelt sich also um eine Geschichte, die eindeutig die emotionale Seite von einem anspricht, was mir auch sehr gefallen hat und was wunderbar präsentiert wird.
Es präsentiert sich daher eine echt bildhafte, schöne und prägende Geschichte über ein ganz besonderes Land, erzählt von einer besonderen Frau.


Das Schweigen der Toten
Das Schweigen der Toten
von Todd Ritter
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Das Schweigen der Toten, 20. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Schweigen der Toten (Taschenbuch)
Inhalt: In der Kleinstadt Perry Hollow wird am Straßenrand eine Kiste aufgefunden, die große Ähnlichkeit mit einem Sarg aufweist. Als Sheriff Kat Campbell am Fundort eintrifft, muss sie schnell feststellen, dass die Ähnlichkeit nicht nur äußerlich ist, denn in der Kiste befindet sich ein Bürger ihrer Stadt, tot, blutleer und mit zugenähten Lippen sowie einer genähten Wunde am Hals.
Zudem erhält Henry Groll, der bei der Lokalzeitung für die Nachrufte verantwortlich ist und sich nie groß Freunde in der Stadt gesucht hat und lieber für sich allein gelebt hat, ein Fax auf dem die Todeszeit des Ermordeten angegeben ist. Nur wurde das Fax schon eine halbe Stunde vor der angegebenen Todeszeit verschickt.
Die Fahndung nach dem Mörder läuft ab diesem Punkt auf Hochtouren, denn die Angst vor einem weiteren Mord ist groß und einen solchen will Sheriff Kat Campbell um jeden Preis verhindern.

Meinung: Die Handlung dieses Thrillers weicht nicht wirklich von der anderer Thriller ab und auch die Mordmethoden, noch die Auswahl der Opfer oder das Motiv des Mörders sind etwas besonderes. Von daher handelt es sich auf keinen Fall um ein überragendes oder überraschendes Werk, da man weder besonders dazu verleitet wird Ekel oder Angst zu empfinden, wie Thriller es oft versuchen heraufzubeschwören, noch etwas vollkommen unerwartetes passiert. Jedoch erhält man einen grundsoliden Thriller.
Die Charaktere entsprechen stark dem Bild, das aktuelle in Thriller vorherrscht: Irgendeine traumatische bzw. schreckliche Erfahrung in der Vergangenheit liegt, sowohl auch bei den Polizisten und anderen wichtigen Charakteren vor und nicht ausschließlich beim Mörder. Insgesamt sind die Charaktere nicht vollkommen flach, jedoch auch nicht plastisch genug, um sie als real zu empfinden. Insbesondere, was die Gegenwart der Charaktere anbelangt trifft diese Tatsache zu, da die Vergangenheit meist recht ausgearbeitet ist.
Überrascht hat mich, dass ich jedoch ehrlich sehr lange vom falschen Täter ausgegangen bin und das bis sehr kurz vor der Auflösung, auch wenn ich von der Richtung her schon sehr gut lag.
Alles in allem also ein ordentlicher Thriller, auch wenn das Ende in meinen Augen nicht ganz stimmig und er nicht viel neues zu bieten hat.


Weiberfrühstück: Roman
Weiberfrühstück: Roman
von Renée Karthee
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weiberfrühstück, 7. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Weiberfrühstück: Roman (Taschenbuch)
Inhalt: Als Ellen mit ihrer Familie aus dem Urlaub kommt, muss sie feststellen, dass es eine neue Nachbarin gibt und die auch noch eine ehemalige Freundin ihres Mannes ist. Plötzlich kann er Dinge, die vorher unmöglich waren und erhält dafür die Quittung, er bricht sich den Arm in der Wohnung der Nachbarin und verstrickt sich auch so immer tiefer in Lügen. Ellen, die genug von ihrem Mann hat, flieht zusammen mit ihrer betrogenen Freundin Margaux in die USA. Dort erleben die beiden Mittvierzigerinnen das große Abenteuer und werden draufgängerischer als sie es sich je vorstellen konnten, denn mit vierzig ist man zu alt, um sich zu langweilen und zu ärgern.

Meinung: Der Roman plätschert so langsam vor sich hin und verlangt vom Leser nicht, dass er groß nachdenken muss, denn insgesamt erzählt er eine lockere und lustige Geschichte, bei der man oft lachen kann, sich aber auch manchmal ein wenig fremdschämt.
Es steckt aber auch ein wenig Ernst in diesem Roman, da der Grund des Abenteuers die Verletztheit der beiden Frauen darstellt, die sie durch die Reise bewältigen wollen und gleichzeitig beweisen, dass noch mehr in ihnen steckt. Meist werden diese Themen nur am Rand angeschnitten und häufig auch durch lustige Elemente ergänzt, so dass es nicht sehr stark heraustritt, aber sie sind trotzdem vorhanden.
Jedoch kommt der Ernst definitiv nicht stark zum Tragen, da vor allem die skurrilen Situationen, in die es die Protagonistinnen verschlägt, den Roman dominieren. Oftmals sind diese Situationen zwar sehr unrealistisch, jedoch passen sie perfekt zur Geschichte und machen die ganze Sache, solange nicht das Fremdschämen zum tragen kommt, einfach nur irre lustig.
Die Charaktere sind nicht besonders stark ausgearbeitet, jedoch fällt besonders die Entwicklung der Protagonisin Ellen auf, die sich von einer biederen deutschen Hausfrau und Mutter in eine doch eher unternehmungslustigere Frau verwandelt und das nicht immer vollkommen ohne Gedanken an ihr altes Ich.
Insgesamt präsentiert sich hier also ein typischer seichter Frauenroman, bei dem weder eine große Ausarbeitung der Charaktere, denn die sind nur so substantiell wie nötig, noch eine tiefgründige Geschichte im Mittelpunkt stehen, sondern vor allen Dingen eine lustige und unterhaltsame Geschichte mit einem Schuss Romantik zu erzählen, die den Leser nicht anstrengt, sondern im seichte und entspannende Lesestunden verschafft.


Eisiges Blut: Thriller (Unterhaltung)
Eisiges Blut: Thriller (Unterhaltung)
von Robert Masello
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

3.0 von 5 Sternen Eisiges Blut, 30. November 2011
Inhalt: Michael ist, nachdem sich bei einer Klettertour mit seiner Freundin Kathrin ein Unfall ereignete, in eine tiefe Depression gefallen. Denn Kathrin liegt im Koma und wird nie wieder aufwachen.
Nun bekommt Michael, der Fotograph und Journalist ist, die Möglichkeit einen Artikel über eine Forschungsstation in der Arktis zu schreiben. Das Angebot ist das erste, was Michael wieder reizt und er beschließt sich dem Abenteuer Arktis zu stellen. Auf dem Weg nach Point Adélie lernt er den Meeresbiologen Derry Hirsch kennen, der zusammen mit ihm fliegt und die Ärztin Charlotte Barns.
Angekommen, müssen Michael und die anderen lernen mit dem Klima und den anderen Umständen dort zurecht zu kommen. Jedoch leben sie sich in Point Adélie alle gut ein und auch Michael blüht wieder auf. Bei einem Tauchausflug in das eisige Wasser der Arktis macht er plötzlich eine unglaubliche Entdeckung. Im Eis eines Gletschers ist eine Frau eingefroren, die vollständig konserviert ist und wenn Michael sich nicht irrt, ist die Frau nicht allein. Es wird beschlossen den Fund zu haben und dabei machen die Bewohner von Point Adélie eine erschreckende Entdeckung.
Zudem haben um 1856 Lieutnant Sinclair Chopley und seine Geliebte Eleanor Ames eine Überfahrt gebucht, ihr Schiff kam jedoch vom Kurs ab in arktische Gewässer. Die Matrosen sind überzeugt, dass ihre Gäste die Schuld tragen, beschließen sich ihrer zu entledigen und werfen sie aneinandergekettet über Bord.

Meinung: Der Roman fängt interessant an, da man nicht nur die Geschichte von Michael kennen lernt, sondern auch von Eleanor und Sinclair. Beide Handlungen werden parallel erzählt, so dass man alle Charaktere immer besser kennen lernt und die Zeichnungen der Charaktere sind dem Autor gut gelungen, ebenso wie die Beschreibungen von Emotionen.
Zunächst wusste ich lange nicht, worauf der Roman hinauslaufen würde, denn bis die Leichen aus dem gefunden werden, geschieht im Buch ziemlich viel. Dieser Teil, auch wenn vollkommen frei von Thriller-Elementen, ist sehr interessant, da man zum einen viel über die Arktis herausfindet und über biologische Forschung und Fotographie, zum anderen aber auch weil man viel aus der Zeit von Sinclair und Eleanor erfährt.
Auch als der Eisblock aufgetaut ist, fehlen mir die für einen Thriller typischen Elemente. Es ist in vielen Punkten eher ein Buch mit einem Hauch Mysterie, denn die Ereignisse, sind so unglaublich, dass sie eher in dieses Genre fallen.
Was mich jedoch beeindruckt hat, waren die biologischen Hintergründe und Ideen, die hinter der Geschichte im Buch stehen, so dass auch die Mysterie-Elemente so erklärt werden, dass man sich vorstellen kann, dass es sowas gibt. So dass einer der bekanntesten Mythen hier auf eine Art verarbeitet wurde, die zwar so nicht vollkommen neu, aber auf jeden Fall deutlich besser als in vielen anderen Fällen.
Die Charakter, insbesondere Michael, wachsen einem richtig ans Herz. So dass man bei manchen Toten, entsetzt ist, dass grade die sympathischsten Charaktere sterben müssen.
Alles in allem ist es auf jeden Fall ein interessantes Buch, bei dem es schwer ist, viel über die eigene Meinung zu sagen, ohne zu viel zur Geschichte zu verraten.


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