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Themistokeles

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Ich, Bakoo
Ich, Bakoo
von Hubert Wiest
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Ich, Bakoo!!!, 23. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Ich, Bakoo (Taschenbuch)
Zunächst konnte ich mir nach dem Klappentext dieses Buches zwar ganz grob vorstellen, was auf mich zukommen würde, jedoch war ich mir nicht ganz sicher, was mich wirklich erwarten würde. Eins war mir aber ganz klar, das Buch wird auf jeden Fall einen leichten Hauch von Science-Fiction haben.

Genau diesen Fakt hat man auch einfach stark gemerkt, denn »Ich, Bakoo« spielt sowohl auf einem fremden Planeten, als auch in einer anderen Galaxis, wie ich vermute. Zudem gibt es einfach viel an Technologie, die es hier bei uns nicht gibt und natürlich auch andere Lebewesen, wie die Sandgorgonen und die Avokas, die eine sehr wichtige Rolle spielen und mir sehr sympathisch werden konnten. Die Beschreibung der Avokas hat mich irgendwie an eine wildere und etwas mehr ins tierische tendierende Variante der Wookies erinnert, die zudem noch ein breiteres Farbspektrum haben. Eine Idee, die mir sehr gut gefallen hat und vor allen Dingen hat man selbst bei diesen Wesen die Gefühle gespürt und manches Avoka war einfach toll. Unter anderem natürlich auch Muunabat, Bakoos Avoka.

Auch Bakoo und Alelia als wichtige Charaktere haben mir sehr gut gefallen und es war spannend am Anfang noch ihre getrennten Wege zu verfolgen und ich war extrem neugierig, wie irgendwann das Zusammentreffen der beiden aussehen würde und das war ehrlich alles sehr gut gemacht. Allgemein hat es Hubert Wiest einfach geschafft durch das gesamte Buch einfach eine gewisse Spannung aufrecht zu erhalten. Manches Mal einfach, weil plötzlich Charaktere aufgetaucht sind, mit denen man gar nicht mehr gerechnet hätte und oft auch einfach durch das, was so passierte. In manchen Fällen war ich zwar ein bisschen der Meinung, dass sich Bakoo sehr kindisch Verhalten hat und nicht direkt für mich wirklich verständlich, aber wenn man bedenkt, dass er durchaus einsam aufgewachsen ist, erklärt sich vielleicht so manches. An manchen Stellen hätte ich ihn aber durchaus sehr gern geschüttelt und ihn gefragt, wie er nur so naiv sein kann. Letztendlich macht er aber eine Wandlung durch, die mir sehr gefallen hat. Alelia ist dabei auch ein Charakter, den ich auch im weiteren Verlauf sehr gern mochte, ebenso, wie Visco. Und auch manch eher böser Charakter ist nicht immer ganz so leicht zu durchschauen, wie man es vielleicht gern könnte.

Den Schreibstil betrachtend, merkt man natürlich, dass der Roman ein Jugendroman ist, da er einfach zu lesen ist, sich von seiner Sprache her auch den Jugendlichen anpasst an einigen Stellen, vor allem in der wörtlichen Rede. Zudem erkennt man es natürlich auch am Alter der wichtigen Charaktere, aber ich muss auch sagen, dass mir als nicht wirklich mehr ganz jugendlichem Leser auch sehr gut gefallen hat. Man kann zwar doch auch schon einiges voraus sehen und schüttelt über Bakoo manches Mal den Kopf, aber trotzdem macht das Buch einfach Spaß, weil hinter ihm eine tolle Geschichte steht.

Ein wenig schade fand ich das Ende, denn dies ist doch ein wenig offen. Damit hatte ich irgendwie nicht wirklich gerechnet. Aber ich will hoffen, dass es vielleicht noch eine Fortsetzung gibt, denn die Geschichte ist echt toll und kann ich jedem nur empfehlen, der entweder Jugendlicher ist und gerne etwas leicht dystopisches oder Science-Fiction liest und auch jedem Erwachsen, der diese Themen in Jugendbuchform mag.


Die Kälte in dir
Die Kälte in dir
von Oliver Kern
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Kälte in DIR, 22. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kälte in dir (Taschenbuch)
Auch wenn auf diesem Buch Thriller steht, ist es in meinen Augen nicht ganz einer, denn es fehlt einfach ein wenig der Thrill, um wirklich als solcher in meinen Augen durchzugehen, aber auch, wenn ich das so sehe, ist das Buch immer noch ein extrem guter Krimi, denn er ist ehrlich spannend und die Handlung ist einfach nur klasse.

Allein die Tatorte und wie die Morde begangen werden, ist schon einfach nur interessant und man fragt sich sofort, warum der Täter so vorgegangen ist, wie er es tat. Zudem stellen sich einem schon bald so viele Fragen, dass man einfach nur noch wissen will, wie es weiter gehen wird und wie sich das Ganze bloß auflösen soll, denn auch, wenn es reichlich neue Hinweise während der Ermittlungen gibt, kommt man der Erkenntnis wer es war und warum, zwar gefühlt immer ein wenig näher, aber trotzdem fehlt einem immer noch ein wenig Wissen und es kommen auch neue Dinge dazu, so dass man einfach gefangen wird von der Handlung.

Dabei sind die Charakter auch wieder ein großer Pluspunkt, da ich die Ermittlerin Kristina Reitmeier einfach extrem interessant fand, da sie nicht ganz der typische Polizist ist, aber gleichzeitig auch nicht so verlebt, wie Polizisten heute gern in Büchern dargestellt werden, um sie interessanter zu machen. Sie hat einfach eine sehr interessante Persönlichkeit, was sie für mich zu einer tollen Protagonistin gemacht hat. Und ihr dann einen Kollegen und Charakter wie Daniel Wolf an die Seite zu geben, war einfach nur klasse, weil die beiden sich zum einen in ihrer Art vollkommen widersprochen und doch sich irgendwie ergänzt haben, was mir extrem gut gefallen hat. Zumal auch Wolf kein typischer Ermittler und auf jeden Fall auch kein aalglatter, sondern ein Charakter mit Ecken und Kanten ist, der auch sehr unkonventionell vorgeht, was einfach Leben in den Roman gebracht hat.

Die Kombination aus dem sehr spannenden Fall, bei dem ich auch die Aufklärung einfach nur sehr gelungen fand, auch wenn mir ein, zwei Dinge nicht zur Gänze klar geworden sind, und den Charakteren, die einfach genial waren, hat das Buch für mich auf jeden Fall zu einem kleinen Lesehighlight gemacht, das ich jedem Krimi- und Thriller-Fan nur empfehlen kann.


Wie Sonne und Mond: Roman
Wie Sonne und Mond: Roman
von Nicole Walter
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Wie Sonne und Mond, 17. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Wie Sonne und Mond: Roman (Taschenbuch)
Worauf ich mich bei dieser Geschichte wohl genau einlasse, war mir nach Klappentext und Titel noch nicht richtig klar, aber neugierig war ich geworden. Und eine Sache steht für mich fest, was man über das Buch ganz sicher sagen kann, es ist emotional, lebt von seinen Charakteren und hat eindeutig viele amüsante, aber auch durchaus ernste Seiten.

Ich fand es ehrlich sehr gelungen, wie realitätsnah das Buch an vielen Stellen ist, auch wenn es oftmals natürlich auch merkbar so ist, dass man als Leser weiß, dass so etwas passiert, ist nicht unbedingt wahrscheinlich. Allgemein aber, vor allen Dingen zum Beispiel die Demenz der Mutter betreffend, ist das Buch einfach sehr realitätsnah, denn die Unterschiede zwischen klaren Momenten, Momenten wo die Mutter nur so tut, als hätte sie gerade einen unklaren Moment und denen, wo die Demenz wirklich zuschlägt, sind sehr natürlich und glaubwürdig zu erkennen, vor allen Dingen, wenn man weiß, wie es im Umgang mit Menschen mit dieser Krankheit sein kann. Ebenso andere Verläufe innerhalb der Geschichte, hätte ich mir in der Realität genau so vorgestellt und war sehr positiv überrascht, dass die Handlung im Buch nicht eine andere Richtung genommen hat.

Vor allen Dingen sind aber auch die Charaktere gelungen, denn sowohl die beiden Schwestern sind einfach sehr interessant, vor allen Dingen, in ihren Entwicklungen, die sie durchmachen, da sich die eine, Birgit, doch sehr dem Wunsch der Welt anpasst, wie man zu sein hat, damit alles funktioniert und geregelt ist und Kira, die so vor Lebensfreude zu sprudeln scheint, hinter der sich aber doch deutlich Tieferes und teils Dunkleres verbirgt, als vor allen Dingen die Mutter der beiden und Birgits Tochter. Vor allem mit der Mutter hatte ich meinen Spaß, denn viele der Szenen mit ihr waren einfach sehr lustig, auch wenn man natürlich immer im Hinterkopf hat, dass die Demenz an sich so gar kein Spaß ist.

Auf jeden Fall ist es ein tolles Buch, mit einer sehr schönen Aussage, die es vermitteln will, dass sehr viele Emotionen weckt und beim Lesen Spaß macht, da man nicht zu viel nachdenken muss, aber einem doch auch viele Anregungen dazu gegeben werden, wenn man die Geschichte noch etwas mehr reflektieren will.


Schatzsuche
Schatzsuche
von Nora Miedler
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schatzsuche????, 17. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Schatzsuche (Taschenbuch)
Das Cover verrät es ja schon, ich habe mich mal wieder an einen Frauenroman gewagt. Diesmal muss ich jedoch gestehen, habe ich eher ein Exemplar erwischt, mit dem ich so ziemlich gar nichts anfangen konnte, was vor allen Dingen damit zusammenhängt, dass mir das ganze Buch einfach viel zu übertrieben dargestellt ist.

Was man dem Buch einfach sofort anmerkt, ist die Tatsache, dass es eigentlich witzig sein soll, ein richtiges Buch zum Lachen eben, nur dass leider einfach zu sehr übertrieben wurde, so dass viele der Aktionen der Charaktere, ihr Verhalten, die Folgen etc. einfach nur lächerlich und einfach ein bisschen nach zu viel des Gutem wirken, was die ganze Geschichte, für mich, irgendwie einfach schlechter und schlechter werden ließ, da es sich auch eher im Lauf des Romans zu steigern, als zu bessern schien. Allein der Auftakt, des Romans, war extrem seltsam, wie sie sich dazu fertig macht ihren Freund zu verführen und ich ehrlich nur noch denken konnte: "Wie doof ist die eigentlich!".

Zudem kam bei mir noch dazu, dass ich den Vorgänger »Aschenpummel« nicht kannte und mich daher an vielen Stellen ehrlich fragen musste, warum ist sie so?, warum sagt sie das so?, was beim Lesen doch ein wenig gestört hat. Ganz besonders stellte sich mir immer die Frage, warum sie ihren Freund eigentlich immer "der Pirat" nennt, was mir zum einen sehr auf die Nerven ging und mir zum anderen, bis mindestens zur Hälfte des Romans ein enormes Rätsel blieb. An sich ist es so, dass die ganzen Charaktere auch einfach nur seltsam sind, die Protagonistin Teddy, allen voran, aber auch alle anderen Charaktere sind einfach nur seltsam und ehrlich zugegeben, ich habe an so vielen Stellen nicht verstanden, was die eigentlich alle miteinander und voneinander wollen. Eigentlich streiten sich alle nur, stellen seltsame Dinge an oder hüpfen in Fettnäpfchen, die so groß sind, dass sie der Wassermenge auf unserem Planeten Konkurrenz machen und zudem auch noch so offensichtlich aufgestellt wurden, dass ich mich ehrlich gefragt habe, wie man da noch jemanden hineinlaufen lassen kann.

Für manchen oder auch viele mag genau dieses Übertreiben an allen Ecken und Ende genau das richtige sein, wenn er mal wieder richtig lachen möchte, weil genau das für ihn sehr reizvoll ist und solchen Lesern kann ich das Buch auch guten Gewissens empfehlen, denn wer Übertreibungen in Büchern toll findet, dem wird dieses Buch sicherlich gefallen. Mir selbst war es einfach viel zu viel und ich war einfach nur noch genervt von den Charakteren und der gesamten Situation, denn ganz so schlimm, hätte ich es mir nach dem Klappentext eindeutig nicht vorgestellt.


Das Geheimnis des Felskojoten
Das Geheimnis des Felskojoten
von Sanna Seven Deers
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

3.0 von 5 Sternen Das Geheimnis des Felskojoten, 17. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis des Felskojoten (Taschenbuch)
Ich kann ehrlich zugeben, dass ich bei diesem Buch ein wenig etwas anderes erwartet hätte, als ich am Ende bekam. Gerechnet hatte ich mit einer Geschichte, in der die Indianer und ihre Kultur auf jeden Fall eine wichtige Rolle spielen und vor allen Dingen auch, in der es natürlich auch ein wenig um eine Liebesgeschichte geht und ein kleines Familiendrama.

Letztendlich habe ich einiges davon bekommen, aber auch noch einiges, was ich so nicht erwartet hätte und einfach in der Komposition nicht ganz stimmig fand.

Auf jeden Fall spielen die Indianer eine wichtige Rolle, wenn auch wieder auf eine besondere Weise, die man vielleicht einfach mögen muss, denn es wird eigentlich fast nur auf ihre spirituellen Ansichten eingegangen und die auch, auf eine teilweise für den eher verstandsgesteuerten Menschen etwas unglaubhafte oder auch kitschige Weise dargestellt. Jedoch kann ich mir durchaus vorstellen, dass man es wunderschön findet, wenn man selbst etwas spiritueller eingestellt ist. Mir kam es manchmal doch ein bisschen viel vor und auf mich wirkte Serena dadurch auch etwas unglaubwürdig oder naiv, weil sie einfach alles hinnahm, keine zögern, nichts. Es wurde von ihr, die es so nicht kannte, ohne die kleinste Frage hingenommen, aber bei einer leicht kitschigen Liebesgeschichte, sollte man ja auch nicht zu viele Fragen stellen.

Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich den indianischen Glauben, soweit er hier vermittelt wird, ehrlich interessant fand, besonders so grob manche der Zeremonien, die vielleicht nicht vollständig, aber hinreichend in die Geschichte eingeflossen sind, dass man sich als Leser etwas darunter vorstellen konnte.

Auch die Charaktere passen einfach super in ihre Rollen, auch wenn ich gestehen muss, dass die "Bösen" vielleicht ein kleines bisschen zu komödiantisch ausgefallen sind, so dass ich ehrlich Schwierigkeiten hatte, sie wirklich als reale Gefahr zu betrachten und nicht als eine Art Gag, wie sie einfach zu oft auf mich wirkten.

Vor allen Dingen aber zum Ende hin, wurde mir das Buch dann etwas zu überzogen. Es lief einfach zu sehr in die Schiene Aktionroman, der aber nicht wirklich durchdacht war, sondern ein kleines bisschen an die Filme von Pro7 oder RTL erinnerte, wo man sich doch immer wieder fragen muss: "Wie soll das gehen?" oder nur "Was soll das jetzt?". Es wird einfach versucht zu viel in kurzer Zeit abzuhandeln, etwas Spannung reinzubringen, dazu Action und Drama, um noch zusätzlich einen tieferen Sinn in die Geschichte einzubringen, der an sich ein schöner Gedanke ist, aber in meinen Augen gruselig umgesetzt war. Zu übertrieben, zu überzogen und einfach zu undurchdacht. Leider kann ich nicht genauer darauf eingehen, da ich ansonsten zu viel von der Geschichte beschreiben würde, nur mir hat das Ende einfach nicht gefallen, da es mit dieser Explosion an unrealistischer Entwicklung einfach die restliche, an sich ganz gute Geschichte kaputt gemacht hat in meinen Augen.

Allgemein kann ich das Buch jedem empfehlen, der die Spiritualität der Indianer und ihre Gedanken zu Welt interessant findet, der nicht zwingend alles logisch erklären möchte und der auch einiges an Kitsch ganz gern mag und sich nicht daran stört, dass das Ende einfach ist, wie es ist, ein wenig unpassend zum Rest der Geschichte und einfach zu viel auf zu wenig Seiten gequetscht, wenn ich mir die für mich unstimmigen Dinge irgendwie erklären will.

Trotzdem lässt sich das Buch gut lesen und so für Zwischendurch ist es auf jeden Fall gut geeignet, man sollte halt nur nicht zu viel erwarten, denn ob es Erwartungen erfüllen kann, kommt ehrlich extrem auf den Leser an.


Das Geheimnis der Schwestern: Roman
Das Geheimnis der Schwestern: Roman
von Kristin Hannah
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Das Geheimnis der Schwestern, 17. Juni 2014
Ich hätte ehrlich nie damit gerechnet, dass mir ein Familiendrama jemals so gut gefallen würde, wie es bei genau diesem hier der Fall war.

Es lag wohl unter anderem ein wenig daran, dass ich einfach extrem begeistert war, dass die Familie auf einer Ranch lebt, also auch Pferde ein nicht vollkommen unwichtige Rolle in diesem Roman spielen, was ich selbst, da ich diese Tiere einfach so sehr liebe, einfach nur genial fand und ich vor allen Dingen Vivi Ann dadurch oft doch auch sehr verstehen konnte, wie sie in Bezug auf manches reagiert hat. Aber, natürlich lag es auch einfach an den Charakteren, die man in ihren Handlungen so gut verstehen konnte, auch wenn sie manchmal vollkommen dämlich gehandelt habe, aber es war einfach emotional und aus ihrer Vergangenheit heraus betrachtet, die einzig sinnvolle Reaktion, die zu den einzelnen Persönlichkeiten passen wollte.
Zudem sind Win, Aurora und Vivi Ann einfach auch von ihrem Verhältnis als Schwestern her, extrem klasse, weil man einfach alles, was eine solche Beziehung ausmacht einfach spürt, die Eifersucht untereinander, den Zusammenhalt, die Nähe, aber auch ein wenig ab und an die Entfremdung im Lauf der Jahre und Entwicklung.

Dazu kommt dann noch, dass das Drama, welches sich vor allen Dingen auch um Vivi Ann, die als Einzige auf der Ranch weiterhin direkt lebt, dreht, dass mir von der ganzen Art her so gut gefallen hat. Wie doch Menschen, die von außen in die Familie kommen, deren Dynamik verändern kann, wie man sich in ihnen täuschen kann und wie man am Ende damit weiterleben muss. Vor allem auch dieses Weiterleben hat mir einfach gefallen, weil das Buch doch einen sehr großen Zeitrahmen beschreibt, in welchem sich die Geschichte abspielt, wenn man bedenkt, dass sie Ende der 1980 richtig beginnt und bis in die 2000er Jahre andauert.

Ich war auf jeden Fall mehr als positiv überrascht, die gut die Autorin es geschafft hat einfach die Emotionen zu vermitteln, die vor allen Dingen von Vivi Ann Besitz ergreifen und sie als Person langsam verändern, wie einfach sich die Zeit und die Geschehnisse auf einen Menschen auswirken können, selbst, wenn dieser zunächst der positivste Mensch war, den man sich vorstellen kann.

Von diesem Buch bin ich ehrlich begeistert und ich kann es jedem, der gern ein gutes Familiendrama lesen möchte, nur wärmstens empfehlen, denn das Buch ist ehrlich richtig gut!


Mit Tante Otti auf der Insel: Roman
Mit Tante Otti auf der Insel: Roman
von Gabi Breuer
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Mit Tante Otti auf der Insel!, 17. Juni 2014
Bei diesem Buch kann man eindeutig sagen, dass es einfach eine tolle Lektüre zum Entspannen ist, die sogar noch ein kleines bisschen Tiefgang bietet, was ich sehr angenehm empfand.

Außerdem macht das Buch auch einfach mächtig Lust auf Sommer, Sonne und Urlaub. Im Winter zwar vielleicht auch ein bisschen ungünstig, da es an Sommer und Sonne oftmals mangelt, aber zumindest kann man sich sommerlichen Gedanken hingeben und bekommt auch ein bisschen sommerliche Gefühle. Von daher, es ist einfach auch ein super Sommer- und Urlaubsroman.

Die beiden Charaktere Tante Otti und Jule sind auch einfach nur herrlich. Otti mit ihrer leicht verrückten, aber total lebenslustigen Art, muss man einfach gern haben, auch wenn sie ab und an auch Dinge macht, bei denen wohl auch ein bisschen fremdschämen angesagt ist. Sie kommt dabei aber einfach so verdammt nett und sympathisch an, dass man Otti einfach nur gern haben muss. Jule hingegen ist doch einfach ein Charakter, dem man ihre Jugend anmerkt, aber gleichzeitig auch, dass sie trotz ihrer Partygedanken und ähnlichem, ein Mensch ist, der sich sehr gut in andere einfühlen kann und einfach auch richtig fürsorglich wird. Einfach ein tolles Team die beiden.

Ich hätte ehrlich erwartet, wohl aufgrund des Titels, dass deutlich mehr der Handlung des Romans auf der Insel stattfindet, denn nur vorneweg und hoffentlich ohne zu viel zu verraten, ganz zutreffend, ist das nicht.

Trotzdem bietet der Roman einfach eine extrem niedliche Geschichte einer sehr besonderen Freundschaft, die sich zwar etwas schleppend und nicht ganz simpel entwickelt, aber beim Lesen einfach Spaß macht und gerade auch durch Tante Ottis Alter und gewisse Gesinnungen von ihr, fließen noch ein paar ernster Themen mit in die Geschichte ein, die sie für mich auch einfach noch interessanter und spannender gemacht haben.

Ein ehrlich toller Sommerroman, den ich jedem empfehlen kann, der gern mal etwas amüsantes, lockeres lesen möchte, dass Sommerstimmung aufkommen lässt und dabei eindeutig nicht ganz flach bleibt vom Thema her.


Digger Hamburg: Kleiner segeln, größer leben.
Digger Hamburg: Kleiner segeln, größer leben.
von Stephan Boden
  Broschiert
Preis: EUR 22,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIGGER, 19. Mai 2014
Auch wenn ich eigentlich nicht der Typ für solche Bücher, leicht biographischer oder berichtender Art, bin, hatte mich »DIGGER Hamburg« schon mit den ersten paar Seiten, die ich in der Leseprobe zum Buch gelesen hatte, überzeugt. Ich finde die Erklärungen des Autors einfach in so vielen Fällen so richtig und kann ihn einfach nur so gut verstehen. Immer muss alles technischer, größer und teurer werden, zumal man einfach so viel wie möglich in kürzester Zeit erreichen muss. Und dabei sind viele damit nicht einmal glücklich, weil der Mensch bleibt doch bei der ganzen Hetzerei auf der Strecke und vor allen Dingen, wie schnell man sich dann beginnt über Kleinigkeiten die Laune verderben zu lassen, denn ehrlich, wenn ich segle, wie wichtig ist dann die kaputte Waschmaschine an Bord, da sollte man doch eher einfach glücklich sein, dass der Rest gut funktioniert. Zumal, gewisse Dinge, die man früher eher als Outdoor bezeichnet hätte, kommen dem heute nicht mehr wirklich nah, wollen doch alle selbst bei solchen Sportarten, am Ende leben, als wären sie in ihren eigenen Vier-Wänden.

Alle diese Erkenntnisse, die Stephan Boden hatte, bevor er aktiv mit dem Downsizing angefangen hat, fand ich so gut beschrieben, so bildhaft und ja, für mich auch einfach so einleuchtend, dass ich das Buch einfach lesen musste und es macht einfach so viel Spaß. Auch wenn ich lange nicht mehr gesegelt bin und nicht halb so viel Erfahrungen dabei habe, wie der Autor, hatte ich keine großen Probleme ihn und die Fachsprache zu verstehen, denn viel verfällt er auch nicht in diese und der Reisebericht, über die einzelnen Etappen, wie sie auf ihn und seine Begleitungen wirkten und wie sich am Ende, einfach durch die Gegebenheiten, manche Dinge einfach irgendwie fügten, ist toll zu lesen. Wohl auch, weil ich es so schön fand, dass man daran sehen kann, wie glücklich man auch sein kann, wenn man nicht durchs Leben hetzt, mal keinen Plan hat, sondern sich einfach treiben lässt, so wie es einfach am besten passt. Und allein der Weg zu dieser Erkenntnis ist toll erzählt und macht irre Spaß beim lesen. Und, wie gesagt, ich kann so vieles einfach nachempfinden.

Und einfach nur klasse sind die begleitenden Bilder im Buch. Wen ich dabei ganz besonders in Herz geschlossen habe, ist Bordhund Polly. Die kleine Hundedame ist einfach so irre niedlich und es gibt so viele tolle Bilder mit ihr und dem Boot. Wobei, auch die weiter der Bilder von DIGGER einfach toll sind, mit dem Schiff auf dem Meer oder ähnlichem. Ganz besonders auch die, wo man manchmal die Größenverhältnisse des Bootes auch wirklich klar und deutlich erkennt. Manchmal habe ich mich zwar erst gefragt, woher sie bloß diese Bilder hatten, aber meistens kam kurz nach der Frage die Erkenntnis durch den Text.

Ein klasse Reisebericht, der einem ehrlich noch so einiges vor Augen führen kann, der toll aufbereitet ist, mit super Bildern punkten kann und auch einfach von seinem Stil her genau so geschrieben ist, dass er mir einfach super gefällt. Ich kann den Roman wirklich nur jedem empfehlen, dem die Welt heutzutage auch ein bisschen zu hektisch erscheint, der gern segelt oder auch einfach nur gern Reiseberichte mit tollen Fotos liest.


Aller Tage Morgen: Historischer Roman
Aller Tage Morgen: Historischer Roman
von Mr Tomas Herzberger
  Taschenbuch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aller Tage Morgen, 9. April 2014
Selten spielt ein historischer Roman in einer Zeit vor dem Mittelalter, deswegen hat mich dieser Roman ganz besonders gereizt, da er zur Zeit des Römischen Imperiums spielt.

Zunächst, muss ich ehrlich gestehen, fiel es mir ein wenig schwer, ich in den Roman einzufinden. Gott sei Dank hielt das nur die ersten ein zwei Kapitel an, die einen ja nur in die Zeit einführen sollen und ein bisschen Hintergrundwissen zum restlichen Geschehen vermitteln. Danach war die Geschichte einfach nur richtig gut. Vor allen Dingen, wie man seine Meinung zu den Charakteren bildet und mit Armin mitfiebert, ist einfach nur genial gemacht.

Man beginnt einfach Armin von den ersten Kapiteln an, immer genau kennenzulernen und erlebt dabei die ein oder andere Verwandlung bei ihm mit, die einfach glaubwürdig, spannend und so sind, dass ich sie oft nachfühlen konnte und ihn und sein Handeln in vielen Fällen gut verstanden habe. Gerade das fand ich an diesem Charakter, neben seinem historischen Hintergrund einfach extrem gut gelungen und auch bei anderen Charakteren ist deren Persönlichkeit einfach sehr stark spürbar.

Bei der Handlung selbst, waren die Kombination aus klarem historischem Hintergrund, soweit bekannt, und der Verschmelzung mit dem, was ausgedacht werden musste, um eine Handlung zu spinnen, die auch trivial lesbar ist, einfach toll gemacht, weil alles sehr gut zusammen passte und man eigentlich nie den Eindruck bekam, dass es nie im Leben so gewesen sein kann. Zumal auch einfach die Spannung durchweg relativ hoch war, denn obwohl der grobe historische Rahmen bekannt war, wusste man nie so genau, was noch alles kommen würde.

Gleichzeitig gut, wie ein wenig störend, fand ich die Idee, dass die Römer zu Beginn des Romans auch wirklich Latein sprachen, man also immer wieder die Übersetzung, nachgucken musste, um verstehen zu können was sie sagten. Gut war es natürlich, da man Armin und Finn dadurch besser nachfühlen konnte, wie es zwischen diesen Männern für sie war, weil man sie ebenso wenig verstanden hat wie sie, was einfach einen tollen Eindruck vermittelt hat. Jedoch gerät man leider immer wieder aus dem Lesefluss raus, da man halt entweder einfach nicht weiß, worüber gesprochen wird oder man wirklich nachgucken muss.

Ansonsten ist es aber ein toller historischer Roman, der Fakten und Fiktion toll vereint und mir sehr viel Spaß beim Lesen gemacht hat. Unter anderem auch dadurch, dass er einfach mal in einer Zeit spielt, die ansonsten eher seltener Beachtung findet. Für mich für alle Freunde historischer Romane nur zu empfehlen.


Lana Grossa Bingo Print 345 festivale 50g Wolle
Lana Grossa Bingo Print 345 festivale 50g Wolle

5.0 von 5 Sternen Klasse Marinowolle, 9. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin beim Stricken von dieser Wolle ehrlich sehr begeistert. Zum einen ist sie einfach wunderbar weich und man bekommt sofort den Eindruck, dass diese Wolle nie kratzen wird. Zum anderen ist es auch einfach so, dass sie sich beim Stricken richtig gut verarbeiten lässt, sich nicht aus der Verzwirbelung auflöst oder gar reißt.

Und davon abgesehen, sind die Farben auch richtig schön und kräftig, sogar noch ein wenig kräftiger, als sie hier auf dem Bild scheinen, denn sie leuchten richtig, ohne aufdringlich zu sein.


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