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Rezensionen verfasst von
F. Adams "finole" (Bonn)
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TT ESPORTS Black Gaming Maus 4000 dpi 6 Buttons Gewichtsanpassung moeglich  Abtastungsrate in 4 Stufen einstellbar
TT ESPORTS Black Gaming Maus 4000 dpi 6 Buttons Gewichtsanpassung moeglich Abtastungsrate in 4 Stufen einstellbar

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen zu geringe Haltbarkeit, 6. September 2012
Ich bin kein Gaming-Experte - und kann deshalb die Qualitäten der Maus in diesem Bereich nicht beurteilen. Sie lag aber auch bei meinen sehr kleinen Händen gut in der Hand und hat immer gut funktioniert (auf jedem Untergrund, den ich ausprobiert habe), auch wenn ich sie ein wenig "schwammig" fand; das allein hätte 4 Sterne gegeben.
Die kleinen Gewichte unten in der Maus, die dem Benutzer helfen sollen, die Maus durch Umverteilung besser auszubalancieren, erscheinen eher wie Esoterik im Computerbereich; ich hatte jedenfalls nie das Bedürfnis, sie umzuverteilen.
Was allerdings absolut inakzeptabel ist, ist die Tatsache, dass die Maus nach etwa 10 Monaten in Gebrauch einen Kabelbruch mit Wackelkontakt direkt an USB-Stecker hat. Ich habe sie zwar mit meinem Laptop benutzt, sie also häufig aus- und wieder eingesteckt und viel transportiert, aber das muss sie aushalten. Inbesondere weil auf der Packung nichts Gegenteiliges steht und gerade weil sie als "Gaming-Maus" angepriesen wurde und also für sehr häufige LAN-Parties mit Ein- und Ausstöpseln geeignet sein müsste. Schade.


The Good Night
The Good Night
DVD ~ Gwyneth Paltrow
Wird angeboten von the-dvd-house
Preis: EUR 4,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Film in irreführender Verpackung, 21. August 2011
Rezension bezieht sich auf: The Good Night (DVD)
Die Erwartung, die die Besetzung und vor allem die Verpackung des Films auslösen, könnte sich als sein größtes Problem erweisen. Wer sich die rosafarbene DVD-Hülle mit dem Bild der Hauptdarsteller ansieht, die allesamt mit komödientauglichen (und offensichtlich auf fremde Körper montierten) Gesichtsausdrücken in die Kamera sehen, wird den Film unweigerlich für eine romantische Komödie halten. Das ist er aber definitiv nicht. Wer unbedingt eine solche oder Mainstreamkino sehen möchte, ist bei diesem Film definitiv falsch. Auch Action und eine ereignisreiche Handlung wird man vergeblich suchen.

Wer aber bereit ist für einen Film mit leicht melancholischer Grundstimmung, der sich Zeit lässt mit einem langen Blick auf die innere Entwicklung der Hauptfigur Gary, wird nicht enttäuscht werden. Mit Martin Freeman in der Hauptrolle muss klar sein, dass sich die Besonderheit der Hauptfigur nicht auf den ersten Blick erkennen lässt, und auch hier ist seine Figur kein klassischer Held. Aber wie immer spielt er den durch und durch gewöhnlichen, unauffälligen, ein wenig ungeschickten Mann gleichzeitig absolut glaubwürdig und mit so, dass das Besondere und die Seele durchzuscheinen beginnen.

In einer anderen Rezension wurde bemängelt, dass Garys Vergangenheit als 'Rockstar' nur erwähnt und nicht szenisch dargestellt wird. Mir fehlt eine solche Darstellung nicht, denn Gary war wohl nie ein Rockstar und hat sich nie so gesehen (anders als sein Freund Paul); er hat einfach gute Musik in einer Band gemacht, sie geliebt und die Leute haben sie gern gehört. Mehr braucht man nicht zu wissen, um den eklatanten Unterschied zu seiner aktuellen Lage zu erkennen: er schreibt halbtags Werbejingles und muss Musik schreiben, die sich verkaufen lässt, nicht solche, die er für gut hält. Das und die Tatsache, dass auch seine Freundin mit seinem Verdienst unzufrieden ist, machen verständlich, dass er in der Traumwelt versinken möchte, in der er seine Musik macht und genau dafür von einer Frau wertgeschätzt wird. Anders als andere Rezensenten konnte und wollte ich mit ihm fühlen und leiden.

Gwyneth Paltrows und Simon Peggs Charaktere sind in sich stimmig und glaubhaft gespielt; letzteres ist besonders zu betonen, weil man beide in dieser Art von Rollen noch nicht gesehen hat. Wirklich gut spielt auch Penelope Cruz, die es schafft, ihren beiden Charakteren (der Frau aus den Träumen und der Frau im wahren Leben) eine komplett unterschiedliche Ausstrahlung zu verleihen. Danny DeVito verkörpert wie so häufig den ausgefallensten und auch kaputtesten Charakter, ist aber nicht so schrill wie man ihn schon gesehen hat.

Alles in allem ist 'The Good Night' ein wirklich gelungener, ruhig und liebevoll inszenierter Film mit tollen Schauspielern, der nicht viel Aufhebens macht. Er lässt den Zuschauer manchmal schmunzeln, aber nie laut lachen. Das Drehbuch ist allerdings an manchen Stellen für meinen Geschmack ein wenig unglaubwürdig, aber für einen schönen Abend reicht es allemal.


Mattel M9108 - Bezzerwizzer
Mattel M9108 - Bezzerwizzer
Wird angeboten von Blueraccoon
Preis: EUR 51,85

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Spiel - schlechte Verarbeitung, 2. Mai 2010
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mattel M9108 - Bezzerwizzer (Spielzeug)
Bezzerwizzer ist ein fantastisches Spiel. Bei uns wird es immer wieder zu Spieleabenden gespielt und es erfreut sich gleichbleibender Begeisterung.
Die Fragen sind sehr akutell (z.B.: Welche Bundesministerin profilierte sich mit der Einführung des Elterngeldes sowie einem massiven Ausbau an Krippenplätzen?) und damit ist das Spiel auch für Jüngere gut geeignet; anders als Trivial Pursuit, dessen Fragen sich auf Ereignisse beziehen, die für Spieler Mitte 20 meist in frühster Kindheit oder vor der eigenen Geburt stattfanden. Außerdem sind die Fragen eine gute Mischung aus sehr einfachen Fragen (z.B.: Wie heißt die Bühne von Zirkusartisten?), etwas kniffligeren, aber durchaus machbaren Fragen (z.B.: Was bedeutet der lateinische Ausdruck: 'Homo homini lupus'?) und Fragen, für deren Beantwortung man schon Glück und Zufälle braucht (z.B.: Von wem stammt das 1989 veröffentlichte "Dinas Buch"? - Antwort: Herbjørg Wassmo). Dank dieser Zusammenstellung kommt es weder zu Langeweile noch zu Frustration.
Die Fragen sind in 20 Kategorien eingeteilt und für jede dieser Kategorien gibt es einen Stein, der vor Beginn des Spiels in einen Beutel gelegt wird. Zu Beginn des Spiels zieht jeder Spieler (oder jede Mannschaft, je nachdem, wie man spielt) 4 Steine aus diesem Beutel. Diese Steine bestimmen die Kategorien, aus denen der Spieler Fragen beantworten muss. Nun muss der Spieler entscheiden, in welcher Reihenfolge er die Kategorien abarbeiten möchte, denn falls er die erste Frage richtig beantwortet, darf er ein Feld weiterziehen, falls er die zweite Frage richtig beantwortet zwei Felder usw. Es empfiehlt sich also, mit den Kategorien zu beginnen, in denen man sich nicht so viel zutraut. Die Fragen werden einzeln reihum gestellt und sind alle gezogenen Kategorien aller Spieler abgearbeitet, werden die Steine zurück in den Beutel gepackt und es wird neu gezogen.
Bereits beim Ziehen der Kategorien wird es fröhlich, weil sich jeder über die gezogenen Kategorien freut oder ärgert. Je nach Wissen und Vorlieben der Spieler werden unterschiedliche Kategorien gewünscht. Es ist allerdings auffällig, dass es Kategorien gibt, die sich grundsätzlich großer Beliebtheit erfreuen (Der Mensch; Natur), während andere von allen Spielern am liebsten direkt zurück in den Beutel getan werden würden (Architektur; Design&Mode - oder wie wir es nennen: die Handtasche des Todes).
Was das Spiel zusätzlich spannend macht, ist die Möglichkeit, die sogenannten "Bezzerwizzer-Steine" und "Zwap-Steine" einzusetzen, wodurch man entweder die Möglichkeit bekommt, Fragen eines anderen Spielers zu beantworten, sollte dieser falsch antworten, oder eine Fragenkategorie gegen eine von einem Mitspieler gezogene Kategorie zu tauschen. Auch hier ist Taktik gefragt: Hole ich mir lieber eine Kategorie, deren Frage ich ziemlich sicher beantworten kann, oder nehme ich meinem Mitspieler lieber eine Kategorie weg, deren Frage er sicher beantworten kann, ich aber nur mit etwas Glück, und gebe ihm stattdessen die Handtasche des Todes und verhindere so, dass er 4 Felder nach vorn kommt?
Leider lässt die Verarbeitung des Spiels zu wünschen übrig; nach etwa 40-50 Partien zeigt sich: die Schrift auf den Spielsteinen löst sich langsam, aber sicher und auch die Fragenkiste sieht schon mächtig abgenutzt aus. Das sind keine großen Sachen, aber bei Preis, den man für das Spiel bezahlt, darf man erwarten, dass insbesondere das mit den Spielsteinen nicht passiert.
Fazit: Trotz des hohen Preises eine klare Kaufempfehlung. Die schlechte Verabeitung muss bei diesem Preis einfach einen Stern in der Bewertung kosten.
Das Spiel macht meiner Meinung nach mit Spielern aus verschiedenen Bereichen am meisten Spaß (wir haben meistens 2 Jurastudenten, 1 Chemiker, 1 Informatiker, 1 Lehramt (Latein, Griechisch, Religion) und 1 Mechaniker) und je nach Tagesform, Kategorienverteilung und Taktik gewinnen immer unterschiedliche Mitspieler. Über die Fragen entspinnen Gespräche und so kann es vorkommen, dass man nach 3 Stunden mit 3 Runden Bezzerwizzer erschöpft, "abgelacht", entspannt, glücklich, exzellent unterhalten und ein bisschen schlauer nach Hause geht.


Die Sims 3
Die Sims 3
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 39,95

210 von 228 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 25. April 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Die Sims 3 (Computerspiel)
Mit Die Sims 3 haben die Entwickler den ganz großen Wurf, der nach Die Sims 2 möglich gewesen wäre, verpasst. Einige der Neuerungen sind großartig, aber wenn man, so wie ich, Die Sims 2 wirklich leidenschaftlich gern spielte, vermisst man einige der Möglichkeiten, die es dort gab.

Positiv hervor zu heben sind vor allem die offene Nachbarschaft und das damit verbundene Entfallen jeglicher Ladezeiten, wenn man das Spiel erstmal gestartet hat. Das ist eine wirkliche Verbesserung zum zweiten Teil, in dem man immer gefühlte 10 Minuten warten musste bis der eigene Sim etwa auf dem Gemeinschaftsgrundstück angekommen war und man dort weiterspielen konnte.
Auch fantastisch ist die Möglichkeit, die Oberflächen (Textur, Material und Farbe) aller Einrichtungsgegenstände selbst gestalten zu können; man kann so seinem Haus eine persönliche Note geben.
Eine weitere Neuerung, die mir positiv aufgefallen ist, sind die "Aufgaben", die man erfüllen kann, um bei den verschiedenen Fähigkeiten Gratifikationen zu bekommen. Wenn der Sim etwa 30 Bilder fertig gestellt hat, malt er Bilder viel schneller. Und da er nach so vielen Bildern meist schon sehr gut malen kann, ist er in der Lage, schnell viele teure Bilder zu malen, und man hat dann die Möglichkeit, seinen Job zu kündigen und nur noch von der Kunst zu leben.
Verbesserungen gibt es im Vergleich zum zweiten Teil auch im "Erstelle deinen Sim"-Modus: die erstellbaren Gesichter wirken vielfältiger und der Körperbau der Figuren wirkt realistischer. Auch die vielen neuen Charakterzüge sind eine tolle Idee, die gut umgesetzt wurde; nicht jeden Sim macht dasselbe glücklich und die Charakterzüge wirken sich stark auf Wünsche, Verhalten und Fähigkeiten der Sims aus.
Die Lebensdauer der Sims kann ebenfalls vom Spieler gewählt werden; je nach Geschmack kann der Spieler seine Lebensdauer schnell oder sehr, sehr langsam hinter sich bringen. Und selbst wenn ein Sim dann mal stirbt, kann es passieren, dass ihn ein naher Angehöriger als Geist wiederbeleben lässt, mit dem dann auch wieder gespielt werden kann.
Auch ein oder mehrere Babys zu versorgen, ist nicht mehr so anstrengend wie im zweiten Teil: die Erwachsenen im Haushalt schaffen es auch bei drei kleinen Kindern noch, zu essen, zu schlafen, zu Arbeit zu gehen und gelegentlich ein bisschen Spaß zu haben.

Aber leider gibt es auch Aspekte des Spiels, die sich im Vergleich zum zweiten Teil verschlechtert haben.
Nicht zu übersehen ist die geringe Auswahl bei Möbelstücken, die teilweise so hässlich sind, dass man auch mit dem Verändern der Oberfläche nicht mehr viel retten kann. Das gleiche muss über die Frisuren gesagt werden; insbesondere ist es mir nicht gelungen, mehr als 4 annehmbare Herrenfrisuren zu finden.
Und an dieser Stelle muss auch erwähnt werden, dass es nicht mehr möglich ist, im Internet kostenlose, von anderen Spielern mit viel Liebe und Mühe designte Möbel- und Kleidungsstücke (und zwar nicht nur die Oberfläche, auch die Form) herunterzuladen. Die einzige Möglichkeit, noch an solche Inhalte zu kommen, ist die Seite, die EA speziell für diesen Zweck eingerichtet hat und deren Inhalte selbstverständlich kostenpflichtig sind. Das ist ganz klar eine Zumutung und wirft ein schlechtes Licht auf EA. Niemand verlangt von ihnen, selbst kostenlose Inhalte zur Verfügung zu stellen, aber der bittere Beigeschmack bleibt, wenn sie den Spielern verbieten, selbstentwickelte Kleidung oder Möbel kostenlos anzubieten. EA nimmt dem Spiel auf diese Weise einiges an Kreativität und Begeisterung von Seiten der Spieler. Dieses kleinkarierte und raffgierige Vorgehen ist für mich der größte Minuspunkt bei Die Sims 3.
Mir fehlt auch schmerzlich die Möglichkeit, selbst eine Nachbarschaft designen zu können.
Und vielleicht bin ich im kommenden Punkt sehr speziell, aber es gibt eine Änderung, die mich wirklich enttäuscht: Woran ich beim zweiten Teil mit am meisten Spaß hatte, war es, die ganze Stadt vollzupacken mit selbsterstellten Sims, die ich immer abwechselnd spielte und die sich dann gegenseitig kennen lernten, heirateten und Kinder bekamen, sodass irgendwann die Stadt nur noch aus Sims, die ich selbst erstellt hatte, und deren Nachkommen bestand. Ich fand es interessant, wie sie sich über Generationen optisch veränderten und welche Merkmale sich durchsetzten. Ein solches Spiel ist bei Die Sims 3 nicht möglich; neben seinem aktiven Haushalt kann man leider keine weiteren Haushalte ins Spiel setzen.
Und auch wenn das Erweiterungspack "Wilde Campusjahre" sehr umstritten war, gefielen mir die Möglichkeiten sehr, die sich dadurch boten (z.B. mehr Zeit, um an den Fähigkeiten zu arbeiten oder die neuen Karrieren, die man nach einem Studium einschlagen konnte); umso mehr vermisse ich diese Möglichkeiten im dritten Teil.

Fazit: Viele der Neuerungen sind gute Ideen, die auch gut umgesetzt sind. Das Spiel läuft flüssig durch und lässt sich angenehm spielen. Dennoch spiele ich lieber den zweiten Teil, denn dort habe ich mehr Freiheiten, das Spiel in allen seinen Aspekten nach meinen Wünschen zu gestalten und Räume und Sims hübsch und neu auszustatten, ohne vorher Massen von Geld dafür bezahlt zu haben. Vier Sterne gibt es trotzdem, weil es bis auf Die Sims 2 keine Lebenssimulation auf dem Markt gibt, die es auch nur annährend mit Die Sims 3 aufnehmen kann.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 16, 2014 6:02 PM MEST


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