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Beiträge von Venom
Top-Rezensenten Rang: 5.878
Hilfreiche Bewertungen: 441
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Rezensionen verfasst von Venom (Deutschland)
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Gutes Agenten Bio-Pic, mässiger Ridley Scott, 2. Februar 2010
Der Film klingt vom Trailer und vom BD Cover hinweg schon wie ein potenzieller Knüller. Ridley Scott hat die Regie, Oscar Preisträger Leo di Caprio und Russell Crowe geben sich ein leichtes Gegenspiel. Doch wie immer ist es der Schein, der trügt. Leo spielt einen CIA Agenten in dem zur Zeit beliebten Filmkrisengebiet, dem mittleren Osten. Als dortiger Agent löst er Aufgaben, die ihm Russell über Standleitung aus dem US - Headquarters aufgibt. Leo hat eine große Hauptaufgabe: Finde die böse Terroristen Zelle, welche die ganze Zeit Dinge sprengt. Dafür muss sich Leo tarnen, er kann die Sprache, er hat die Mittel und er kauft schlichtweg die Kontakte. Dies ist mal ein recht realitätsnahes Agenten Dasein. Wenn es sein muss, kann Leo auch einfach mal den Rambo per Zugriff rauslassen. Dann wird auch schon mal kräftig geballert. Di Caprio spielt eigentlich ganz gut, er gibt sich Mühe darzustellen, in welcher Zwickmühle sein Alter Ego sich befindet. Gefangen zwischen Vaterlandspflicht, Auftrag, neuen "Freunden" und der holden Maid von nebenan. Russell Crowe ist deutlich weniger zu sehen als Di Caprio. Er gibt dennoch eine gute Figur ab und spielt den schrulligen aber clever-intreganten Chef ausgezeichnet. Man sieht dem ehemaligen Gladiator deutlich die Jahre an. Neben Di Caprio und Crowe spielt sich auch ein Nebendarsteller sehr gut ins Bild. Mark Strong spielt im Film den örtlichen Geheimdienstchef Hani, der durch stille aber sehr starke Präsenz Di Caprio immer wieder in die Ecke drängt. Ausgezeichnete Schauspielerei, so hebt man sich in den Vordergrund und das trotz zwei Oscar Preisträger. Respekt. Soweit so gut, die beiden Hauptdarsteller geben sich keine Blöße und dennoch ist der Film kein Knüller. Es mangelt auch nicht an durchtriebener Story, nein, die ist im umfangreichen Maß vorhanden. Wendungen hier, Machtspiele da. Doch es mangelt an Filmfluß, man hat durch zu häufige Ortswechsel das Gefühl einen Episoden Film zu verfolgen. Oftmals endet eine spannende Szene in ellenlangen Gesprächen über Sinn und Unsinn des ganzen Unternehmens. Man wird als Zuschauer quasi teils gebannt, teils angeödet, sodass man dem Film seine knapp 2 Stunden deutlich anmerkt. Das Ende des Filmes scheint mir ein wenig wie ein Weckruf. Nochmal ganz dick Spannung mittels grober Folter und etwas Action, dann wieder Besprechungen. Es wirkt erzwungen und nur aufgesetzt. Man hat halt schon 2 Stunden lang gezeigt, wie hart das Agentenleben ist, nun müsse man fertig werden ! Fazit: Der Film wirkt nicht aus einem Guss. Er ist definitiv keine Gurke, aber sicherlich nur mässiger Durchschnitt in Ridley Scotts Portfolio. Zur Umsetzung auf Blu Ray: Über das Bild und den Ton kann man nicht meckern, satte Klänge und scharfes Bild !
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Vergleich Comic vs Film, 17. November 2009
Der Punisher aka Frank Castle ist eine der ältesten Marvel-Antihelden. In zahllosen, meist an erwachsene Leser gerichteten, Comics macht er seinen Namen bekannt und berüchtigt. Er verkörpert nicht das Gesetz, er nimmt es nur in die Hand. Als Richter und Henker in einer Person, verkörpert er die Selbstjustiz. Er "bestraft" jene, die Unrechtes tun, indem er sie ins Nirvana schickt. Der Punisher ist nur deshalb kein klassischer Schurke, weil er böse Figuren jagt und einst eine Good Cop Vergangenheit hatte. Das tragischste Geschehen im originalen Punisher Comic ist der Mord an seiner Frau und seiner Kinder durch Verbrecher. Dies motiviert den Punisher zu seinen Taten. Der Punisher tötet, anders als alle anderen Comicfiguren, seine Gegner kaltblütig. Dazu benutzt er allerlei an Waffen, denn er besitzt keinerlei Superkräfte oder ähnliches, ihm bleibt was der menschliche Körper bietet. Durch jahrzehnte langes Training ist Castle's Körper gestählt und toptrainiert. Der Punisher ist nicht mehr der jüngste, aber zäh wie Leder. Soviel zum Hintergrund, nun zum Film. Ray Stevenson verkörpert rein visuell den "aktuellen" Marvel Max- Punisher perfekt. In Sachen Mimik und Gestik gibt sich Stevenson arm, was der Rolle jedoch gut tut. Der Punisher ist kein Mensch großer Gesten. Was fehlt ist die emotionale Seite von Castle, wenn er allein und in sich gekehrt über seine Familie trauert und jedes Mal seinen Zorn von neuem nährt. Zur Story - welche eigentlich im Comic als auch im Film eine Nebenrolle spielt. Meist gibt es Mafia Kartelle, die er sich vornehmen will, er tut es, sie sterben, Comic Ende. Geschieht auch hier im Film. Das interessante am Comic ist immer das Vorgehen des Punishers. Er platzt nicht durch die Tür, schwingt philosophische Parolen und boxt sich im tuffigen Cape durch die Gegnerschar'- nein, der Punisher taktiert. Er plant seine Angriffe komplex durch, rüstet sich passend seiner Feinde und Umgebung und wartet auf den richtigen Punkt um zuzuschlagen. Der Punisher ist skrupelos und ohne Gnade. Niemand der auf seiner Liste steht, kommt davon. Er bekommt sie immer klein, immer. Der Reiz am Comic ist meistens, wie. Leider misslingt dies dem Film zusehens. Stevenson ballert sich durch die Gebäude und von Taktik ist meist keinerlei Spur. Um zumindest nahe am Comic zu sein, wurde die Gewalt im Film deutlich angezogen. Es gibt einen hohen Bodycount, viel Blut und so manche Szene, die einem ein schwarz humoriges Grinsen abringt. (Der direkte Raketenwerfer Treffer bspweise) In diesen Szenen ist der Film sehr nah am Comic. In anderen Szenen, in etwa wenn der Punisher verkehrt herum an einem Kronleuchter hängt und ballert, ist er dem Comic so fern wie nur möglich. Wäre da nicht das Schimmern des bekannten Totenschädel Symbols auf der Brust der Figur, könnte man fast einen Zusammenhang ausschließen. Mag man das Comic, so ist der Film schwer zu klassifizieren. Er macht einiges richtig, aber auch einiges falsch. Die Masken (Jigsaw) sind okay, die Gegner skurril und die Action satt. Das Ende des Filmes ist leider etwas zu wenig dramatisch und zu kurz für einen Showdown. Was man dem Film noch deutlich negativ berechnen muss, ist der schwache Soundtrack, der weder ein gutes Theme aufweist, noch packende Action richtg untermalt. Wer auf Action (FSK18) steht, kann zuschlagen, wer es nur tiefgründig mag, bleibt weg. Fans der Comicvorlage sollten einen Blick riskieren. großzügig gerundete 4 von 5 zerbrochenen Spiegeln.
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Dragonball Evolution
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| DVD ~ Justin Chatwin |
| Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt. |
| Preis: EUR 9,99 |
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108 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Nicht mal den Namen wert..., 11. November 2009
Vorweg, mir ist die Manga Heft Serie bekannt und ich gab mir Mühe ohne Vorurteil oder unnötigen Tadel den Film anzusehen. Aber.. nee, der geht mal gar nicht. Weder als Dragonball Verfilmung noch als eigenständiger Film, ließe man den Hintergrund gänzlich weg. Der Film wirkt quietsche bunt übelkeits-erregend wie das in Hannah Montana dargestellte Abbild des echten Lebens. Alles wirkt unecht und erzwungen fantasievoll. Der Schauspieler der sich im Film Son Goku nennt, gibt sich alle redliche Mühe beim Zuschauer etwas Sympathie abspenstig zu machen, entwickelt oder missversteht aber völlig Son Gokus eigentlichen Charme. Man hätte ihm vielleicht die Vorlage mal zukommen lassen sollen, ein bisschen Info schadet nicht. Er reiht sich aber eigentlich nur in die übrige Brigade der Schauspieler ein. Mir scheint man hat beim Casting für den Film hauptsächlich wert auf 3 Fragen gelegt: Kannst du vor nem Blue Screen umher fuchteln und treten? Kannst du Texte gelangweilt ablesen und ein paar überzogene Gesten ausführen? Kannst du dich von deiner potenziellen Schauspiel Karriere verabschieden ? Der Film scheint vor einer unendlichen Blue / Green ' Whatever Leinwand zu laufen. Jeder Hintergrund ist unrealistisch und besonders auf hochauflösenden Bildschirmen deutlich als unecht zu erkennen. Als könne man die im Hintergrund tippenden CGI Programmierer winken sehen. Die rechnergenerierten Spezialeffekte in dem Film sind einfach nur mies. Selbst die hornalte Mortal Kombat Verfilmung hat bessere Effekte zu bieten. Flimmernde, unscharfe Gelände, simples Morphing, eine absolut schlechte Sheng Long Animation (als schaue man durch Wasserglas) und eine völlig eigene Interpretation des Kamehame-ha. Das Kamehame-ha. Wäre die Dragonball Serie ein Wrestler, wäre dies sein Signature Move. Das Kamehame-ha gehört zu DB wie das Amen in die Kirche. Es wird in 42 Bänden ausführlich beschrieben, in der TV Serie bestimmt 1000 mal abgefeuert und dennoch, ja dennoch, schafft es Regiesseur James Wong und Screenplay Schreiber Ben Ramsley, diesen berühmten Energieball als warme Luft darzustellen. Als ich das finale Kamehame-ha gegen Piccolo sah, wollte ich eigentlich nur noch die DVD vernichten, denn hier trifft sich schlechte Vorbereitung, billige Effekte und keinerlei Nutzung der Vorlage. Die Handlung ist hanebüchen und treibt den Keil zwischen DB und dem Film in dimensionalen Abstand. Von Piccolo bis zu Bulma über Muten Roshi, da passt kaum was. Die Handlung jetzt direkt mit den Manga abzugleichen, bringt nix ' denn das geht nicht. Sagen wir es vorsichtig, der Film hat mal was von dem Manga gehört und ein paar lustige Dinge sowie nebenbei den Titel übernommen. Mehr nicht. Chow Yun Fat wird übrigens in seiner Ulk- Rolle plump verheizt. Wundert jetzt nicht, er hat ab und an mal so ein paar Rollen dabei, in denen er seine eigene schauspielerische Leistung in den Hintergrund stellt und lieber rumhampelt. (bsp Bullet Proof Monk, noch so ein Qualitätsfilm) Abschließend kann ich echt nur die Empfehlung geben: Spart euch den Film, wenn ihr Mangas mögt. Bleibt weg von dem Film, wenn ihr Comics mögt. Ach und falls ihr speziell Dragonball mögt, bleibt soweit davon weg wie nur möglich. Lest lieber die Bände noch mal. Ihr ärgert euch sonst. 1 von 5 Wünschen frei. Wegen dem Namen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Lasst die Mumie endlich in ihrer Kiste, verdammt !, 21. Januar 2009
Mumie trifft Yeti ! Mann mann mann, ich hoffe echt es gibt keinen vierten Film davon. Der dritte Teil dieser finanziell semi erfolgreichen Filmreihe, ist milde gesagt, nämlich total überflüssig. Während Teil 1 noch originell das alte Mumien Thema erfrischte, wärmen Teil 2 und 3 nur noch die Charaktere nach. Das in Teil 3 nun noch Rachel Weisz fehlt, raubt der Trilogy zudem noch ein Stück Boden. Die Mumie und das Grabmal des Drachenkaisers ist enorm leichte Unterhaltung. Ein Film der vorüberziehen wird, wie die Reste eines schemenhaften Alptraumes. Brandon Fraser spielt wie immer, er kann scheinbar wirklich nicht mehr darstellen, als den Abenteurer mit nem dummen Spruch auf den Lippen. Sein Gegenspieler im Fall der dritten Mumie ist Jet Li, der ja bekanntermaßen auch nicht durch Mimik als mehr durch akrobatische Kampfeinlagen seinen Ruhm erbaut hat. Mit ihm an Bord kann man getrost davon ausgehen, das Martial Arts in ausreichendem Maße praktiziert werden wird. Die Story ist wie immer, banal. Mumie wird ausgebuddelt, Mumie wird wach und ist bockig, weil sie irgendwas braucht, damit sie wieder ganz oben mitmischt. Mumie macht sich auf den Weg zum Ziel und ebenfalls wie immer, steht nur Brandon Fraser und ein verwirrter Zuschauer dabei im Weg. Während Teil 1 und 2 noch von der Mystik des ägyptischen Großreiches lebte, handelt Teil 3 nun in China und krankt daran. China ist einfach etwas, was man nicht mit "Mumien" assoziiert. Der Film ist flott geschnitten (ein lästiges Markenzeichen von Regiesseur Rob Cohen) mit guten digitalen Effekten geschmückt und endet im obligatorischen Mumien Overkill Geklatsche. Er bleibt dabei stets rasant und lässt so zumindest keine Langeweile zwischen dem hanebüchenen Handlungsstrang aufkommen. Mein Tip: Wenn man wirklich Willens ist, sich diese Fortsetzung anzutun, stapelt keinerlei Erwartungen, schnappt euch Popcorn und gebt das Hirn an der Kasse ab. Alle anderen, spart euch die Zeit.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Brügge ist kult - basta !, 20. Januar 2009
Brügge sehen und sterben ! Na ja zumindest Brügge sehen ist Pflicht. Genialer tiefschwarzer Humor, ein grandioser Colin Farrell sowie ein allseits ausgezeichneter Brendan Gleeson. Ralph Fiennes kommt erst zum Ende auf seine Kosten, aber auch er kann durch und durch überzeugen. Brügge fährt zunächst ein gemächliches Tempo, dreht aber gegen Ende gewaltig auf. Trotz aller Gewalt, etwaigen Drogendealern und Zwergenwitzen stellt sich der Film dem Zuschauer derart sympathisch und charmant dar, sodass man einfach dran bleiben muss, um zu erfahren wie es dem Killer auf der Abschlussliste ergeht. Brügge ist blind empfehlenswert, wenn man bspweise Pulp Fiction oder Snatch mag. Ein echter Geheimtip.
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10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Sehr fies.. doch sicher zu schwer für die Masse.., 20. Januar 2009
Funny Games ist, wie sein 1997er Ursprung nichts für Familien. Nicht das dieser Film trotz FSK 18 Freigabe, Gewalt stilisiert oder gar visuell zum Gegenstand macht, nein- Gewalt ist vorhanden, doch sie spielt größtenteils im Kopf des Betrachters. Das junge Ehepaar samt Kind wird in einer paradisischen Ferienhaussiedlung von einem Grauen heimgesucht, was Jason, Freddy Krueger und auch Jigsaw, dem Zuschauer nicht vermitteln können. Die Tatsache das hier ein naher Realitätsbezug vorliegt, hinterlässt einen äußerst widerlichen Nachgeschmack, einer Paranoia gleich. Dies macht es schwer sich in die "Bösen" des Filmes hineinzuversetzen. Ihnen fehlt selbst im Vergleich zu Jigsaw und co jegliche Menschlichkeit. Ich kann fast versprechen, das am Ende des Filmes keinerlei Gedanke mehr daran verschwendet wird, sich in die Täter zu versetzen, nein - man verachtet sie. Dies sind wahre Monster. Monster in Menschenform. Die Täter spielen ihr "Spiel" der Freude wegen, übergehen Moral und Motiv, sie tun es, weil sie es wollen und können. Dies ist ein Zustand der den Zuschauer in die passive Rolle der Familie zwängt, die leider jeglicher Gewalt hilflos ausgesetzt ist. Beinah naiv stolpern Naomi Watts und Tim Roth gespielte Charakter in jedes vorgelegte Dornennest und teilen dies mit dem Zuschauer. Regiesseur Michael Haneke versucht dies so intensiv wie möglich zu vermitteln. So gibt es bspweise keinen musikalischen, atmosphärschen Unterton, sondern nur Geräusche und Gespräche. Haneke wendet zudem lange Einstellungen an, die er scheinbar bei Kubriks Shining abschaute. Diese langen stillen Kameraperspektiven bieten zwar Tim Roth und Naomi Watts intensiv die Möglichkeit zu spielen, bremsen aber den Film gewaltig ab. Funny Games präsentiert sich mit einer anhaltenden Botschaft, einer gut spielenden Naomi Watts und einem etwas schwachen Tim Roth. Die beiden Aggressoren hingegen spielen das was sie sollen, sie sind kalt, steril. Ich rate jedem ab, diesen Film nicht zu intensiv zu bedenken, nachdem man ihn geschaut hat - sonst geht man zukünftig mit einem anderen Gefühl an die Tür, wenn es geklingelt hat.
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Wanted
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| DVD ~ Morgan Freeman |
| Preis: EUR 5,72 |
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Schöner Spaß Film.. aber falsch besetzt.., 15. Januar 2009
Vorweg - Wer einen Film will, der kurzweilig unterhält, keinen bleibenden Eindruck hinterlässt und den Hirnwindungen mal Pause göhnt, ist hier absolut richtig. Popcorn Unterhaltung erster Klasse. Alle anderen, denken noch mal drüber nach. Der Film stellt eine Comicverfilmung der, von Mark Millar geschaffenen, Wanted Reihe dar. Im Comic funktionierte alles ausgezeichnet, doch wie immer, kann man dies nicht 1:1 in einem Film rüberbringen. Wanted bietet nun wahrlich keine komplexe Story, strebt aber auch nicht danach. Der Plot entblättert sich dem Zuschauer ebenso flott wie Angelina Jolie ihren reich verzierten Rücken. (vielleicht ein Highlight des Fimes) Der Film lebt beinah nur von verschossenem Blei und geschrotteten Sportwagen. Ähnlich wie bei Shoot`em up, spielt auch hier Physik nur eine sekundäre Rolle, denn in Wanted ist nun mal alles möglich. Die Schießereien sind schnell geschnitten und mit diversen CGI Effekten schön geschmückt. Was die Effekte und den Actionanteil betrifft, geht also schon mal alles glatt. ABER.. der Film krankt am Darsteller Wesley Gibson. Er schafft es nicht die Hauptrolle zu erfüllen. Sein ewiges Für und Wieder zur Bruderschaft scheitert leider daran, das es Gibson an "Acting" mangelt. Man nimmt ihm weder den armen Loser (zu Anfang) noch den zweifelnden Auserwählten (Mitte), noch den Helden der richtigen Entscheidung (Ende) ab. Es mangelt ihm zudem an Charisma, um über solche Mängel hinweg zu täuschen. Morgan Freeman und Angelina Jolie machen ihre Arbeit ausgezeichnet, besonders Jolie bleibt nach dem Abspann noch im Kopf und auch die Leistung von Thomas Kretschmann kann man hervorheben. Zwei Drittel des Filmes gehen für leichte Unterhaltung prima auf, doch mangelt es, wie gesagt an der Hauptrolle. Wanted ist sicherlich nicht jedermanns Sache und einem Blindkauf, sei definitiv abgeraten.
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5.0 von 5 Sternen
Truly Amazing !, 15. Januar 2009
Der Nachfolger zu Astonishing X Men # 1 ist ein absolutes Pflichtprogramm für Fans der selbigen Mutantengruppe. Die Story ist fesselnd, die Zeichner einfach grandios und man wird feststellen, das es viel zu schnell ausgelesen ist.(Obwohl es satte 5 US Ausgaben beinhaltet) Beeindruckend wird auf die Charaktere eingegangen und besonders die faszinierende Emma Frost, die White Queen, rückt in den Vordergrund. Selbstverständlich sind die X Men und ihre aussergewöhnlichen Fähigkeiten hervorragend visuell umgesetzt, so das man ein ums andere mal feststellt, warum man die X Men mag. Kleines Highlight für mich - Cyclops macht einem Sentinel den Boden gleich - und das ganz allein. Gehört in jede Comicsammlung !
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15 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Fleischbeschau..., 21. Februar 2007
Fleischbeschau der simplen Art... Es mag sie geben, Menschen jenes Schlages, die bspweise das Remake von 3 Engel für Charlie zu kompliziert und Disneys König der Löwen zu kontrovers fanden oder schwer ins Grübbeln kamen, warum die Physik in Ang Lees Tiger and Dragon aussetzte... Diesem Schlag Mensch, wird der Film ganz bestimmt gefallen. Allen anderen sicher nicht. Der Film ist kunterbunt aneinander gereihter Unsinn, mit einem Hauch Videospielverfilmung". Ich frage mich warum man ein illustres Drumherum, das Turnier, den Jürgen Drews Bösewicht und all die Nebencharaktere überhaupt geschaffen hat. Würde man den Film einfach so gestalten, das Jamie Pressley, Holly Valance und Devon Aoki die ganze Zeit wüst und vollkommen sinnlos im Bikini durchs Bild hopsen und ab und zu in der Luft rumfuchteln- was würde man allein schon an Budget sparen! Für den Zuschauer ist es nämlich unerheblich ob er nun dies sieht oder den Film" Dead or Alive. Da hätten sich die Produzenten ne Menge Kohle sparen können.. Apropos.. Produzent ist Paul W.S. Anderson (Resident Evil) und Bernd Eichinger, ich tippe darauf das es sich bei diesem Film um ein weiteres Opfer von Stupid German Money handelt.. Der Film gestaltet sich bis zu seinem Ende antriebslos, eine Spannungskurve stellt sich erst gar nicht ein, über Dialogtiefe brauch man nicht zu reden, ist aber stets bemüht ein interaktiver" Film zu einem Spiel zu sein und befriedigt mit den Effekt bestückten und ordentlich choreographierten Kämpfen sicherlich leicht die relativ junge Zielgruppe. Ein weiteres großes Manko ist die stumpfe Technomucke die unmotiviert jeden Kampf begleitet und hier sehr kontraproduktiv wirkt. Einzig der kurze Cameoauftritt von Robin Shou (Mortal Kombat) ist vielleicht noch erwähnenswert.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Hype..., 9. Januar 2007
Ich kann mich den positiven Meinungen echt nicht anschließen... Nachdem ein Film im Internet kursierte, sich dadurch eine Art Fangemeinde schuf und dann mit diesem Hintergrund und der Hilfe Sam Jacksons vermarktet wurde, startet ein Film schon mit überdurchschnittlichen Verkaufszahlen am ersten Wochenende. Snakes on a plane ist "geHYPE-t". Zum Film: Die Story ist denkbar einfach, ein Böser tut böses und ein Braver bemerkts. Braver Gutmensch soll nun gegen den Bösewicht aussagen. Bösewicht bekommt dies mit und versucht den Zeugen loszuwerden. Deshalb schmuggelt er Schlangen an Bord. Ende. So kommt es das der Film im Flugzeug landet in welchem Sam Jackson als FBI Agent den Zeugen schützen soll. Bisher klingt es nach einem 08/15-Hat-jeder-schon-mal-gesehen Film. Nun, es bleibt auch dabei, nur wechselt der Film nun von einem Genre in ein anderes. Die Schlangen brechen unter einem irrwitzig sinnlosen (selbstverständlich erklärbaren *zwinker di zwinker* ) Vorwand aus und gehen auf alles los. Hier überschreiten der Film die Grenze des Genres und man bekommt einige harte Szenen zu sehen, die eigentlich im Horror/ Thriller heimisch sind. Sagen wir es mal so.. Man zeichne den menschlichen Körper auf ein Blatt Papier, kreuzt an, an welchen Stellen man ganz besonders nicht von einer Schlange gebissen werden will und kreuzt diese an. Man schaue den Film und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit war auch jene eigens angekreuzte Stelle betroffen. Sie beißen überall hin. Der Film ist besonders im Mittelteil nichts für Kinder bis 16 Jahren und ist keineswegs ein amüsanter Spaß mit Samuel Jackson, wie man es aus der Ankündigung vermuten könnte. Ich glaube das ist auch das allgemeine Problem des Films, er nimmt sich zu ernst. Satire geht nun mal anders. Vielleicht sieht der eine oder andere darin die aktuelle Flugzeugkontrollpanik karikariert, aber darauf hat Regiesseur David R. Ellis sicher nicht gezielt. Fazit: Ein sehr vorhersehbarer Thriller, mit einem seichten Konzept, teils harten Szenen und durchweg zweidimensionalen Charakteren. Für eine lustige Runde mit Alkoholeinfluss sicher ganz okay, für Freunde des guten Films, die sich auch gern anspruchsvollerem Hingeben, sicher nichts. Auf der DVD ist aber noch etwas zu empfehlen- die alternative Tonspur! Der Regiesseur ist sich zumindest nicht zu schade auf Fehler des Films hinzuweisen.
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