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Rezensionen verfasst von
Piet Woudenberg "Betrachter" (Bochum)
(REAL NAME)   

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Final Destination 1+2+3+4+5 DVD UNCUT FSK 18 Edtion Set
Final Destination 1+2+3+4+5 DVD UNCUT FSK 18 Edtion Set
DVD ~ Devon Sawa
Wird angeboten von tvhits
Preis: EUR 49,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Final Destination 1-5" oder "Er kriegt sie ja doch alle", 23. April 2014
Da an dieser Stelle alle fünf Kapitel der "Final Destination"-Reihe geschlossen angeboten werden, möchte ich die Gelegenheit ergreifen meinen Senf zu dieser Serie abzugeben, welche sich einer der interessantesten (und bis heute unerklärlichsten) Themen des Unheimlichen annimmt. Dem Tod. Konzipiert von Glen Morgan und James Wong ursprünglich als Handlung für eine Episode von "Akte X" (einer meiner persönlichen Lieblingsserien bis heute) ließen die beiden eine neue Art von Schurken (wenn man den Tod als solchen bezeichnen möchte) auf das Kinopublikum los, der auf eine andere Art schockt als die Gestalten die bis dahin die Leinwand unsicher machten. Ich kann den Erfolg sehr gut verstehen, denn das Konzept war neuartig, und brachte frischen Wind in das cineastische Grauen, das sich mittlerweile zu stark wiederholte. Die Abläufe der einzelnen Filme möchte ich nur streifen, und mich hauptsächlich auf meine Meinungen beschränken.

"Final Destination":
Den ersten Teil sah ich zum ersten mal im Krankenhaus (kein Witz), als ich mich von einem leichten Stresszusammenbruch erholen musste. Ich ließ die Glotze abends einfach laufen, und empfand den Vorspann mit der düsteren Melodie aus der Feder von Shirley Walker schon vielversprechend. Als ,wie gesagt, die Namen Morgan und Wong erschienen musste ich dann natürlich dran bleiben, und wurde absolut nicht enttäuscht. Die Geschichte um den Absturz von "Flug 180" entwickelt schnell eine Art Sogwirkung der man sich kaum entziehen kann. Die unheilschwangere Atmosphäre, gepaart mit der ständig wachsenden Paranoia (bzw. Angst) von Alex Browning und seinem Bemühen dem Tod entkommen zu wollen (und ja auch die anderen Überlebenden zu warnen) verfehlen ihre Wirkungen nicht. Obwohl es Strecken gibt, die verhältnismäßig gemächlich ablaufen, bleibt es immer spannend -da man ja irgendwie damit rechnet das jeden Moment wieder ein grauenvoller Unfall passiert- und man möchte wissen wie die Sache denn nun ausgeht. Na ja, im Grunde weiss man ja das man dem Tod letzenendlich sowieso nicht entwischen kann, aber trotzdem wünscht man das die Charaktere von der Todesliste gestrichen werden. Dies liegt zu einem an der Darstellung ihres entschlossenen Kampfes, und zum anderen auch an den Darstellern selbst. Devon Sawa glaubt man den offenbar hellsichtig begabten Überlebenden in jeder Szene, und Ali Larter (die später einer der "Heroes" wurde und auch gemeinsam mit Milla Jovovich Zombies aufmischte) überzeugt als seine Schul- (und später feste) Freundin ( und passionierte Schweisserin) Clear Rivers, die auch von ihrer ersten Szene an irgendwie mystisch angehaucht und geheimnisvoll wirkt. Überhaupt bildet sich durch die gemeinsame Bedrohung eine Qlicke, dessen Mitglieder sich vorher kaum um einander geschert hatten (von Alex und Todd/ und Carter und Terry mal abgesehen), nun aber fest zusamenhalten und sogar sowas wie Freunde werden. Die Todesszenen sind sind recht heftig, und ersparen dem Zuschauer kaum etwas. Von Erhängen, überfahren oder erstochen zu werden, verbrennen oder dem Kopf abgesäbelt zu bekommen. Die Kamera hält drauf, und bleibt recht schonungslos, wobei aber es nicht so weit geht das sich das Ganze in eine Ekel-Orgie verwandelt. Die Effekte sind wohl dosiert, und auch niemals unglaubwürdig. Morgan und Wong hatten ja seit jeher die Absicht ganz normale alltägliche Umstände und Gegebenheiten bedrohlich erscheinen zu lassen (wie gesagt, wer ihre "Akte-X"-Arbeiten gesehen hat, weiss was ich meine), und das ist ihnen hier wirklich extrem gut gelungen. Zwei Punkte welche meines Erachtens den Film noch mehr aufwerten ist die Benutzung kanadischer Drehorte/Verpflichtung kanadischen Personals vor und hinter der Kamera (man merkt das dies nicht direkt -nun ja- Hollywood ist, da nicht-wie ich finde-alles so mainstreammäßig gelackt wirkt) und die Darstellung von Tony "Candyman" Todd als zwielichtiger Bestatter Bludworth bei dem man sogleich den Eindruck gewinnt den Tod in Personifizierter Form vor sich zu haben. So weit ich weiss war dies überhaupt nicht so beabsichtigt, aber durch seine Spielweise etabliert sich die Überzeugung das Alex und Clear mit niemand anders als dem Sensemann höchstselbst gesprochen haben. Wer also eine etwas andere Horror-Geschichte, jenseits der klassischen -und zuweilen auch ausgetretenen Pfade- sehen möchte, ist mit "Final Destination" sehr gut bedient. Hier gibt es keine Kreaturen die sich bei Vollmond verwandeln, keine sich aus den Gräbern erhebende Untote, und auch keinen maskierten Slasher den den Protagonisten nachstellt, sondern es geht viel subtiler zur Sache wobei sich der Schrecken der größten und ältesten Urangst aller Zeiten bedient. Die Angst früh zu sterben.

"Final Destinaton 2":
Als ich sah, das es einen zweiten Teil um die Schauermähr um die Liste des guten alten Knochenmannes gibt, war ich anfangs recht skeptisch. Immerhin empfand ich das Orginal schon als etwas besonderes und befürchtete (und davon können wohl alle Filmfreunde ein Liedchen singen) das eine Fortsetzung, wie so üblich nur schlechter bis extrem schlechter sein kann (Beispiele dafür gibts ja genug) und das Orginal beleidigt bzw. richtig gehend runterzieht. Ich ließ mich aber drauf ein und siehe da-da ist ein Sequel das mit oben besagten Gewohnheiten klar bricht. Auf dem Regiestuhl nahm diesesmal David R. Ellis platz (der auch den vierten Teil und "Snakes on a plane" inszenieren sollte), und trotz dieses Wechsels wirkt "F.D.2" wie aus einem Guss mit dem Ersten. Die Atmoshäre ist genauso stimmig wie im Orginal, und die Todesarten sind zwar spektakulärer aber ebenso im Rahmen des Möglichen wie in "F.D.1" Auf den ersten Blick wirkt es vielleicht durchaus wie eine typische Fortsetzungs-Kopie
( Person hat Vision von großer Katastrophe (diesemal einen tödlichen Massenunfall)/ verhindert diese zum Teil/ Tod holt sich die welche ihm von der Schippe gesprungen sind ect.) aber je länger der Film läuft, umso deutlicher wird das er keineswegs einen einfachen Abklatsch darstellt sondern den Handlungsfaden des Orginals konsequent und sehr geschickt weiter erzählt. Dies wird schon durch die Charaktere deutlich. Ali Larter nimmt ihre Rolle der Clear Rivers wieder auf, und sorgt allein dadurch das sie wieder mit an Bord ist für Kontinuität (wobei sie hier sogar noch verbissener dem Tod Paroli bieten will als im Orginal... und ausserdem echt sexy aussieht). Auch Tony Todd kehrt als Bestatter zurück. Hier vertieft sich die Vorstellung das er der Tod ist nochmehr, wirkt er hier doch noch verschmitzter und hintersinniger. Sein "Arbeitsort" gleicht hier schon mehr einer düsteren Höhle, was für sich allein schon bestimmte Vorstellungen hervorruft. Dazu kommt noch das auf sehr clevere Art ein Bogen zu den Ereignissen aus dem ersten Teil gespannt wird, und auch die Art wie der Tod hier vor geht, und wie man ihm entgegenwirken kann sind hier andere, was Teil 2 eine starke Eigenständigkeit verleit.
Die Person mit der Vision wird von einer hübschen A.J. Cook gespielt (die vorher schon dier Ur-Enkelin des berüchtigten Whitechapelmörders in "Ripper-Briefe aus der Hölle" gegeben hat, und bis heute "Criminal Minds" verschönert). Sie spielt ihre Figur Kimberly ebenfalls sehr entschlossen, wobei sie nicht ganz so überhitzt wirkt wie Devon Sawa im Erstling. Manche Fans sagen das Teil 2 sogar besser wäre als der Erste. Nun, so weit möchte ich nun nicht gehen. Er ist in meinen Augen nicht besser aber auf jeden Fall auf Augenhöhe und dem Orginal absolut ebenbürtig. Einen Punkt gibt es der mir allerdings in der Tat etwas besser gefiel. Während Teil 1 ganz klar dem "Teenie-Horror" verplichtet war (denn die Figuren waren, mit Ausnahme einer Lehrerein, Schüler), brettert Teil 2 durch mehrere Alters- und Berufsschichten. Wir haben die Schülerin (na ja, klar), die Hausfrau mit ihrem Sohn, einen Lottokönig, einen Polizisten, einen Kiffer, einen Aushilfslehrer und eine Managerin/ oder Geschäftsfrau (Keegan Connor Tracy, die mittlerweile ja auch im "Bates Motel" vorbeischaut). Identifikationsfiguren kann es also mehrere geben und spricht so wohl auch eine größere Zielgruppe an. Also, wer das Orginal mochte kann bei Teil 2 bedenkenlos zugreifen. Er ist kein befürchteter Niedergang sondern ebenso spannend und düster wie "F.D.1"

"Final Destination 3":
Nachdem die beiden Vorgänger immens erfolgreich waren, war es ja nur eine Frage der Zeit bis ein dritter Teil in die Kinos kommen würde. Für Diesen kamen Glen Morgan und James Wong zu dem von ihnen geschaffenen Franchise zurück, wobei Wong wieder den Posten des Regieseurs übernahm. Da nach den Ereignissen aus Teil 2 eine weitere Bogenspannung (wie von Teil 2 zu 1) wohl kaum mehr möglich war, entschloss man sich eine eigene Geschichte zu erzählen, welche sich zwar durch Recherchen der Charaktere auf die beiden Vorgänger bezieht, aber keine -habe ich jedenfalls nicht entdecken können- personelle Beziehungen knüpft. Diese Handlung muss sich aber auch ohne Diese absolut nicht verstecken, und ist in meinen Augen ebenso gelungen gemacht wie in den beiden Vorläufern. Auslöser ist hier die Entgleisung einer Achterbahn welche von der Schülerin Wendy (gespielt von Mary Elizabeth Winstead, die Bruce Willis Tochter in "Stirb langsam 4.0" war und auch dem "Ding aus einer anderen Welt begegnen" durfte) vorher gesehen wird. Wie im ersten Teil spielt sich hier alles im "Schüler-Millieu" ab, wobei dieses mal aber Lehrer und auch Eltern vom Geschehen vollkommen ausgeschlossen sind. Man konzentriert sich ausschließlich auf die überlebenden Schulabschließer welche sich als recht eigenständig und unabhängig zeigen. Anstelle immer neue Visionen zu haben, sind die Vorzeichen der Tode hier allesamt auf Fotos zu sehen und müssen interpretiert werden, was zu einer spannenden Schnitzeljagd wird, die auch wieder starke und überraschende Schockmomente beinhaltet. Ausserdem ist hier deutlich mehr schwarzer Humor zu verzeichnen. Wenn zwei recht eitle Mädels mit den Namen ASHlyn und ASHley in einem Sonnenbräuner gebraten werden, oder die beiden schon optisch eher konservativ (und damit klischeebedingt rational) erscheinenden Protagonisten Wendy und Kevin (Ryan Merriman der sich in "Halloween: Resurrection" über Bildschirm mit Michael Meyers anlegen durfte) von dem gruftigen Pärchen Erin (Alexz "Instant Star" Johnson) und Ian (Kris Lemche der vorher schon Bekanntschaft mit "Ginger"-ihr wisst schon wen ich meine-gemacht hatte) Newtons Gesetze um die Ohren gehauen bekommen(und sie somit erklären das sie die beiden für leicht irre halten), dann hat das schon etwas kurrioses.
Die Tode sind wieder nichts für schwache Nerven (besonders die Szene mit der Nagelpistole finde ich nach wie vor echt furchteinflössend), und obwohl wie gesagt es keinen direkten Draht zu 1 und 2 gibt (keiner der Darsteller/innen ist wieder mit dabei-lediglich Tony Todd leiht der großen Teufelsfigur auf dem Jahrmarkt seine Stimme was in der deutschen Fassung natürlich verloren geht/ Kimberly und Burke, die beiden Überlebenden von "F.D.2" sollten einen Kurzauftritt bekommen was mehr Geschlossenheit gegeben hätte-Schade das es nicht zustande kam) ist Teil 3 ein würdiger Nachfolger und steht auf eigenen Beinen. Wer die ersten beiden mochte, wird an diesem auch seine helle Freude haben.

"Final Destinaton 4" bzw. "The final destination":
Da ist er. Der in meinen Augen, große Ausrutscher der Reihe. Wie der Orginal-Titel schon andeutet sollte dieser vierte Teil die Reihe wohl zu einem Schlusspunkt führen-einem Schlusspunkt der zumindest mich ziemlich enttäuschte. Obwohl David R. Ellis der schon Teil 2 inszenierte wieder an Bord geholt wurde, ist dieses vorliegende Werk weit entfernt von der Klasse der Vorgänger-von seinem eigenen am Weitesten. Gründe fand ich einige, aber als erster sind mir schlicht und ergreifend die Charaktere ins Auge gesprungen. Während in 1-3 die Figuren wirkliche Persönlichkeiten waren mit denen man mitfiebern und fühlen konnte, wirken in Teil 4 irgendwie die meisten blass und unscheinbar. Bei den vier Hauptpersonen habe ich zum Beispiel nicht ein einziges Mal (vielleicht habe ich es auch übersehen-verbessert mich wenn es so sein sollte) ersehen können was die überhaupt beruflich machen. Der z.B. von Nick Zano gespielte Hunt ( bei dem sich mein Mitleid in starken Grenzen gehalten hat) scheint nur ein reicher Schnösel zu sein, der keinerlei Beschäftigung nachgeht. Okay, so gut hätte ich es auch gern, aber er erfährt allgemein keinerlei Erklärung oder Hintergründe. Auch Nick (Bobby Campo), Lori (Shantal VanSanten) und Janet (Haley Webb) bleiben so meine ich diesbezüglich im Dunkeln was eine Identifikation sehr erschwert. Die Darsteller/innen können ja im Grunde nichts dafür, spielen sie ja wohl so wie es von ihnen gewünscht wird, nur bleiben sie derart uninteressant das es mich kaum traf wenn einer von ihnen drauf ging. Einzig Mykelti Williamson als Wachmann George (ja, bei ihm erfährt man seinen Beruf) schafft es seiner Figur echten Charakter einzuhauchen, und kommt von Anfang an symphatisch rüber. Der einzige der mir leid tat. Die zweifache Mutter die beim Frieseur umkommt bleibt ebenfalls ohne Profil, und die beiden anderen Todeskanidaten (okay bei denen erfahren wir ihre Berufe auch) der Rassist (Abschlepper) und der Automechaniker, treten derart früh ab, das man sich auch nicht mit denen richtig beschäftigen kann bzw. Mitleid hat. Als nächster Punkt steht der wundersame Stand der Allgemeinbildung auf dem Programm. Mussten sich die Figuren in 1-3 die Um-und Zustände immer erst zusammenreimen und teilweise sogar so etwas wie detektivische Arbeit leisten, scheint man hier mittlerweile nur noch googeln zu müssen, und schon weiss man das man wohl auf einer Liste des Todes steht. Es muss auch keine große Überzeugungsarbeit mehr geleistet werden, sondern die Protagonisten scheinen Nick und Co. die Sache sofort abzukaufen, was alles etwas merkwürdig daher kommt. Das Gevatter Tod einem nachstellt wenn man ihn be......en hat, scheint niemanden mehr zu wundern sondern ist wohl schon irgendwie normal. Komisch. Komisch.
Als nächstes ist die Wahl der Drehorte anzumerken. Lebten die Handlungen und die Atmosphäre doch ohne Frage auch von der dunklen und leicht verregneten Landschaft Kanadas , wo sie bisher gedreht wurden, wurde die vorliegende Geschichte so wie es aussieht ins sonnige Kalifornien verlegt. Ellis lässt seine Darsteller/innen vor hellen Dekors und Orten agieren, was für mich ein wahrer Stimmungskiller ist, vor allem wenn man die Vorgänger gesehen hat. Da passt "Final Destination" einfach nicht hin. So weit ich weiss hat man David R. Ellis nur für das Projekt gewinnen können, weil man ihm anbot den Film in 3-D zu drehen. Und diesen Umstand merkt man so finde ich auch recht deutlich. Es schien eine Auftragsarbeit gewesen zu sein, in welcher keine große Begeisterung steckte, und mehr Augenmerk auf die Schauwerte als auf die Charaktere gelegt wurde. Sicher, die Effekte sind Spitze. Der Crash auf der Rennstrecke, der Einsturz des Stadions, die Explosion des Kinos... all das ist bombastisch und aufwendig, reicht aber nicht aus. Auch das Drehbuch als Solches empfinde ich schwach. So als ob die Verantwortlichen von "New-Line-Cinema" sich gedacht hätten: "Okay, machen wir eben noch Einen." Einen richtigen Bezug (wenn auch nur schwachen) zu den vorherigen Handlungen sucht man vergebens. Auf Tony Todd wurde hier sogar völlig verzichtet.
Wie gesagt ist für mich "The final destinaton" der Knackpunkt der Reihe. Man kann ihn sich angucken, und wird gewiss gut unterhalten, und er gehört auch auf jeden Fall dazu (ich habe ihn ja auch im Regal stehen), aber im direkten Vergleich zu den wirklich guten Vorgängern kann man nur Enttäuschung empfinden.

"Final Destinaton 5":
Hier stand ich vor dem selben Problem wie einst bei Teil 2. Sollte ich oder sollte ich nicht ? Nach dem nicht gerade berauschenden vierten Teil, traute ich mich nicht recht an den neusten Teil der Todessaga heran, hatte ich doch die Befürchtung das der Reihe welche ich mittlerweile lieb gewonnen hatte, nun endgültig der Todesstoss versetzt werden würde. Aber, nun ja ich bin Kompletist und nahm das Risiko auf mich, ohne hierbei noch irgendwelche großen Erwartungen zu hegen. Auch hier wurde ich wieder überrascht, aber in die entgegen gesetzte Richtung, denn "Final Destinaton 5" ist wieder richtig klasse. Die düstere Atmosphäre des Orginals kehrt hier wieder zurück, und Regiseur Steven Quale orientiert sich sehr nahe am ursprünglichen Stil, bringt dabei aber eine eigene Bild-und Kamerasprache hinein, wodurch trotz besagter Orientierung einiges an Individualität mit einfliesst. Die Hauptfiguren Sam und Molly (Nicholas D Agosto und Emma Bell) sind wesentlich symphatischer als die im Vorgänger und bekommen auch wesentlich mehr Hintergrund und Persönlichkeit verpasst. Ihre Ängste sind wieder spühr- und nachvollziehbar, und die Todesarten sind ziemlich... Autsch! Allein die Sachen in der Turnhalle und in dem Massagesalon. Da spührt man mit. Der Einsturz der Brücke zu Beginn ist rasant gemacht und schlägt das Stadion aus 4 um Längen. Hinzu kommt noch das Tony Todd in der angestammten Rolle zurück ist, was ein zusätzliches Plus darstellt. Laut den Extras ist sowohl Quale auls auch Autor Eric Heisserer Fans des Orginals, was man sehr gut erkennen kann. Hier wurde wieder mit Enthusiasmus gearbeitete, und nicht halbherzig, wie im zwar unterhaltsamen aber nicht gänzlich überzeugenden "The final destinaton". Interressant ist auch die Entwicklung einer der Charaktere. Der von Miles Fisher gespielte Peter Friedkin stellt wohl so etwas wie eine Negativ-Variante von Ian McKinley aus Teil 3 dar. War dieser lediglich zynisch und kaltschnäuzig genug den anderen auf der Todesliste den Selbstmord zu raten und so alle anderen zu retten, ist Peter bereit Morde zu begehen. Das ist schon ziemlich extrem und zeigt wie schnell jemand seine Skrupel über Bord wirft wenn es um den eigenen Hals geht- er tötet ja sogar einen FBI-Agenten- und ausserdem war es innerhalb der Reihe eine gute neue Idee, die Gefahr nicht nur von dem Knochenkopf sondern auch aus den eigenen Reihen kommen zu lassen. Der größten Gag kommt aber erst am Ende, als

Spoiler !!!

sich herrausstellt,. das sich die Handlung direkt vor Teil 1 abspielt. Prequels sind ja mittlerweile schwer in Mode, nur hier hätte ich bis zu jenen aufklärenden Szenen das niemals vermutete. Das hat mich echt von den Socken gehauen. "Final Destinaton 5" hat mich praktisch versöhnt, und lässt über den Vorgänger gut hinwegsehen. Es wäre Schade gewesen wenn dieser der letzte Teil gewesen wäre, denn das wäre mehr als unwürdig gewesen. Mit Teil 5 hat man aber einen runden Abschluss gefunden, der die Serie zu einem geschlossenen Kreis werden lässt.
Ich hoffe, das kein Weiterer mehr gedreht wird, denn von nun an könnte es wirklich nur noch schwächer werden (und bitte bitte bitte kein Remake oder Reboot).

Da, wie gesagt, alle fünf Teile als Pack angeboten werden, entspricht meine Punktevergabe der von Amazon angebotenen Möglichkeit. (Vier Sterne) Den einen Stern Abzug gibt es für den durchhängenden Vierten Teil. Ansonsten ist es eine der innovativsten und ungewöhnlichsten Horror-Serien der jüngeren Kino-Zeit die ich mir auch in regelmäßigen Abständen immer mal wieder zur Gemüte führen werde.

P.S.: Warum (und diese Frage brennt bestimmt nicht nur mir unter den Nägeln) gibt es von Teil 1-3 keine Soundtrack-CDs? Bryan Tylers Scores für 4 und 5 sind mehr als gelungen (besonders zu 5 verursacht bei mir Gänsehaut), aber Shirley Walkers Kompositionen (besonders das Ur-Thema) sind wahre Ohrwürmer, die es doch verdienen gepresst zu werden. Ich hoffe mal das sich irgendwann mal ein Label erbarmt und die Musiken auf Disc herausbringt. Wie vermutete wäre ich nicht der Einzige der sofort zuschlagen würde.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 7, 2014 2:47 PM MEST


Der rote Korsar
Der rote Korsar
DVD ~ Nick Cravat
Wird angeboten von Rock Pop
Preis: EUR 29,99

4.0 von 5 Sternen Einer der besten, 1. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der rote Korsar (DVD)
Es gibt Filme, die einen in seiner Kindheit prägen, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen und bei denen man sich (auch wenn man der Kindheit schon lange entwachsen ist) freut sie alle Jahre wieder zu sehen. Bei mir gehört "Der rote Korsar" ("The crimson Pirate") hundert pro dazu. Konnte ich mit dem Genre des "Westerns" (mit einigen wenigen Ausnahmen) nie richtig warm werden, hatte ich aber schon seit Anbeginn meiner "Telefisions-Zeit" eine Schwäche für den "Piratenfilm."
Meine persönlichen Klassiker sind "Der Seeräuber" ("The black swan"), "Gegen alle Flaggen" (Against all flaggs") und eben der vorliegende "Rote Korsar". Die Handlung ist wohl jedem Fan bekannt,(sodass ich eine Zusammenfassung auslasse und auf andere Punkte zu sprechen komme), und obwohl er bereits über sechzig Jahre auf dem Buckel hat wirkt er in keinster Weise angestaubt, und ist noch genau so spritzig und rasant wie eh und je, was ohne Frage an Robert Siodmaks Regiestil und nicht zuletzt an der Besetzung liegt. Burt Lancaster nimmt man die Rolle des Seefuchses Vallo in jeder Szene ab, und man merkt deutlich das er bei diesem Film wohl den Spass seines Lebens hatte. In der Rolle seines Adjutanten Ojo ist Nick Cravat zu sehen, mit dem ihn eine lange gemeinsame Zirkus-Kariere verband, was auch eines der prägensten Merkmale ist. In den Szenen in welchen es zu Verfolgungsjagden und Kämpfen in den Takelagen kommt erkennt man dies deutlich, da die beiden voll auf einander eingespielt sind, und man sogar manchmal glauben könnte, eine alte Manegen-Show zu sehen.
Eva Bartolk ist eine wirklich mehr als rettenswerte Consuelo, wobei sie nicht ein hilfloses Püppchen ist. sondern eine robuste clevere Rebellin, die auch in der Lage ist sich selbst zu verteidigen. (Das war eigentlich eine ungewöhnliche Frauenfigur für Filme dieser Zeit). Bei Vallos Mannschaft hat man sich anscheinend bemüht keine grosse Masse zu zeigen, sondern jedem einzelnen Persönlichkeit zu geben, besitzen sie fast alle (sowohl optisch als auch charakterlich) einen Erkennungswert.
Leslie Bradley ist ein guter Schurke, obwohl sein Baron Gruda eigentlich die einzige Figur ist die nach Schema F gestrickt ist. Intrigant, schleimig und verräterisch hält er kein Bündnis ein, ist ein brutaler Gewaltherrscher, der vor keiner Nidertracht zurückschreckt(von Verrat, Folter und Erpressung), und nur auf Machterhalt fixiert ist.
Eigentlich ein 0815-Charakter, entspricht aber dem klassischen Bild des grausamen Feudalherrschers.
Torin Thather (bekannt als Schwarzmagier "Sukura" aus "Sindbad") spielt "Humble Bellows" (den Piraten alten Schule, wie er sich selbst nennt) der Vallo in den Rücken fällt, dies aber aus durchaus nachvollziehenden Gründen tut, so dass die ansonsten typische Konstelation des intriganten Untergebene der nur selbst um jeden Preis Captain werden will, hier durchbrochen wird. James Hayter gibt einen gewitzten und findigen Professor Prudence, und in einer kleinen ist Rolle Christopher Lee (noch weit weg von seinem "Dracula"-Image) als Joseph, Adjutant de Gouvaneurs, zu sehen, der sich im Laufe der Handlung zu Grudas rechter Hand entwickelt.
Was der Geschichte einen besonderen Reiz gibt, ist die Tatsache das sie sich historisch (wohl absichtlich) nicht festlegt. Während andere Filme dieser Sparte versuchen akurat zu sein, geht dies hier von Anfang an vollends ab. Es ist zwar von der Karibik die Rede, aber die Inseln Cobra und San Pero sind fiktiv. Um welche Kollonialmacht es sich hier handelt bleibt unausgesprochen, den Namen des Königs erfährt man nicht und auch das exakte Datum der Handlung ist nicht von Belang. Man könnte wohl auf Spanien tippen, worauf die Namen der Soldaten und Offiziere schließen ließen, und auch die Flagge an Grudas Schiff ist dem "Banner der Spanischen Könige 1492" nachempfunden. Aber wie gesagt bleibt eine Bestätigung aus.
Am Beginn sagt Lancaster (nachdem er das Publikum aufforderte nur zu glauben was es sieht) mit spitzbübischem Grinsen direkt in die Kamera:"Nein. glaubt nicht einmal die Hälfte davon." Es handelt sich also nicht um eine Piratengeschichte sondern um ein Piratenmärchen, was den Spass an der ganzen Chose noch erhöht und Einen die Anwesenheit eventueller Anachronismen (Stichwort U-Boot) einfach anerkennen und genießen lässt.
Optisch sieht man das der Film "Warner Bros." wohl viel Geld gekostet hat. Kullissen und Kostüme sind äussert aufwendig, die Schiffe gut nachgebaut, und die Kampfszenen epochal. Nur an ein paar Stellen hat Siodmak sparsam gearbeitet. Das "Setzen der Segel", das "Ausfahren der Geschütze", und die Explosion von Vallos Schiff am Ende sind aus dem ein Jahr zuvor entstandenen "Des Königs Admiral" (da war Christopher Lee ebenfalls zu sehen- als spanischer Kapitän) übernommen. Der große Fauxpas mit dem modernen Kreuzfahrtschiff, das sich in eine Szene "verirrt" hat, habe ich ehrlich gesagt, nur durch die vielen Hinweise im Internet entdeckt. Früher ist mir dies nie aufgefallen. Es stört mich auch eigentlich nicht.
Den einen Stern Abzug, gibt es nur, weil es in der Mitte des Films ein paar kleine Brüche gibt, die wohl aus Notwendigkeit heraus entstanden. Laut "Wikipedia" war zuerst ein trauriger bis melancholischer Film vorgesehen, und wurde von Siodmak binnen zwei Tagen zu einer Komödie umgeschrieben. Die Szenen in denen Vallo Consuelo seine Verachtung gegenüber der "Anständigkeit" erklärt hinter der sich nur Nidertracht und Tyrannei verbirgt sind wohl letzte Überreste des ersten Drehbuchentwurfs und wirken in ihrer Düsterniss und Schwere (im Vergleich zum restlichen heiteren Ton des Films) ertwas antiklimatisch und passen nicht so recht. Hier hätte man etwas mehr anpassen können.
Wie gesagt ist der "Rote Korsar" alles in Allem, aber nach wie vor jedem Fan und Interessierten des Genres voll und ganz zu empfehlen. Die Geschichte ist spannend, witzig, rasant und die sympathischen Figuren ( und deren Besetzung) sorgen dafür das man nicht das Interesse verliert. Vielleicht ist er manchmal etwas zu überbordent (oder sagen wir mal "ausgelassen"), und die Soldaten des Königs wirken etwas unterbelichtet. Aber das macht absolut nichts, denn es gleitet niemals in den puren Klamauk ab.
Eigentlich ist er die beste "Piraten-Fantasy", die gemacht wurde (obwohl dort gar keine "Fantasy"-Elemente vorhanden sind), und in regelmäßigen Abständen wird er immer wieder in meinen Player wandern (wenn ich mal wieder die gute alte kindliche Abenteuerlust aufleben lassen will).

Zuletzt noch eine Sache, die ich erst sehr spät bemerkte und hier einmal zur Sprache bringen möchte. George Lucas erwähnte einmal das eine wesentliche Inspiration für seine phänomenale "Star-Wars"- Saga "Der rote Korsar gewesen sei. Bei näherer und intensiver Betrachtung kann man zu dem Schluss kommen, das diese Aussage etwas untertrieben ist, denn es sind mehr als nur oberflächliche Gemeinsamkeiten zu erkennen.
Dies bezieht sich nur auf "Krieg der Sterne 1977" oder auch "Episode IV"( die anderen Teile ausgeklammert). Sowohl beim "Korsaren", als auch bei der "Neuen Hoffnung" gibt es ein gewalttätiges Reich/Imperium das keine nenneswerte Erklärung erfährt. Es gibt ein nebulöses Oberhaupt ("König" /"Imperator"-hier noch als "Kaiser" bezeichnet) das nicht selbst in Erscheinung tritt und über das lediglich gesprochen wird. In beiden hat jenes Reich ein Problem mit einer Rebellion das es niederschlagen will, und einen Gouvaneur (von Cobra/ Tarkin) der unmittelbar mit Dieser zu kämpfen hat. Hier wie dort schickt das Oberhaupt einen Adligen (Baron Gruda/Lord Vader) der dem Gouvaneur zur Seite stehen soll und rigorose Mittel anwendet um dieses Ziel zu erreichen. Die Grundkonstellation ist identisch, und Unterschiede bestehen ausschließlich in Variationen. Während Tarkin ein harter durchgreifender Charakter ist, der Vader ebenbürtig ist, und sogar vor Genozid nicht zurückschreckt, ist der Gouvaneur von Cobra eher ein Operrettencharakter, dessen (wie Gruda es ausdrückt) Herz viel zu weich ist, und anders als das Oberhaupt der Rebellion (El Libre) gilt es in "In eine neue Hoffnung" nur den versteckten Stützpunkt der Rebellen zu finden. Es gibt eine holde Maid in Nöten (Consuelo/Lea) die es zu retten gilt und die Figur des Aussenstehenden (Vallo) der in diesen Konflikt hineingezogen wird, wurde aufgesplittet in den Farmersohn Luke Skywalker und den Schmuggler Han Solo- wobei es von Schmuggler zum Piraten ja auch nur ein minimaler Schritt ist. Auch dieser wandelt sich wie Vallo vom Geldversessenen zum Idealisten. Hat Vallo einen taubstummen Sidekick (Ojo) dessen Zeichensprach anscheinend nur er versteht, so hat Han Solo als Copiloten den affenartigen Wookie Chewbacca, bei dem, auch nur Solo dessen Sprache mächtig ist. Und Profesor Prudence kann man mit Obi Wan vergleichen, sind sie doch beide der Typus des alten Weisen, der dem jugendlichen Helden geheimes Wissen beibringt.
Man könnte meinen das George Lucas sich nicht nur hat inspirieren lassen, sondern die Story, mit Variationen, in ein anderes Genre gehievt hat (von "Piratenmärchen" in die "Weltraumoper"). Viel spricht dafür, sind die Figuren, die Konstelationen und Verhältnisse doch mehr als ähnlich, und.....
....nein, nein, nein, das wäre ja nun doch zu ketzerisch. Ich möchte klarstellen, das ich jetzt nicht die Absicht habe Herrn Lucas jede eigene Kreativiät abzusprechen, oder eine große Filmsaga zu demontieren (gehöre ich doch, großes Ehrenwort, selbst auch zu den "Star Wars"-geschädigten).
Die Figur des "weisen Alten" gibt es ja in jedem grossen Epos (ob "Gandalf" im "Herrn der Ringe", "Ynyr" in "Krull", "Ramirez" in "Highlander", oder sogar "Meister Splinter"von den "Turtles"), und Vergleiche ließen sich auch bestimmt auf drei Dutzend anderer Filme anwenden. Nur das George Lucas selbst den "roten Korsaren" als Quelle nannte brachte mich dazu mal genauer hinzu sehen.
Es waren nur einfach Dinge die mir auffielen, sind sie ( so denke ich mal) filmhistorisch doch recht interessant.
(Man möge mir keinen Scheitel mit einem Lichtschwert ziehen).


Waxwork - Eine Reise zurück in die Zeit (Uncut) (Twilight Classics Nr. 01) [Limited Edition]
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rennt nur! Rennt, eine Zuflucht findet ihr doch nicht!, 24. April 2011
Im Trailer zum vorliegenden Film "Waxwork" hört man die Worte:

"Whatever you do, dont step over the rope."

Nun, in diesem Kabinett sollte man diese Warnung im wahrsten Sinne des Wortes toternst nehmen, denn wer sie in den Wind schlägt bekommt eine Vorführung der etwas anderen Art geboten.

Als ich den Film das erste mal sah war ich anfangs etwas skeptisch, da ich Filme in denen Horrormythen billig verwurstet werden nicht sonderlich mag. Aber je länger der Film lief, umsomehr nahm mich die Geschichte um das verfluchte Wachsfigurenkabinett gefangen.
Anthony Hichox, seines Zeichens Regieseur von Filmen wie "Sundown" und "Hellraiser 3" hat mit seinem Debut "Waxwork" aus dem Jahre 1988 eine wahrlich starke und (man kann sagen) einzigartige Horror-Homage geschaffen.

Die Handlung dreht sich um ein Clique Studenten die eine Einladung in ein urplötzlich eröffnetes Waxfigurenkabinett bekommen wobei bei dem anschließenden Gang durch besagtes einer nach dem anderen verschwindet. Die achtzehn Dioramen zeigen die Abbilder der schlimmsten Kreaturen die jemals existiert haben, und wirken derart lebensecht das den Jugendlichen schon beim Betrachten seltsam zumute wird. Das hat seinen Grund, denn wenn man die Absperrung übertritt gelangt man in die dargestellte Szenerie welche jeweils einen Teil der Leben dieser Kreaturen darstellt, und in welchen die Geister der Kreaturen auf ein Opfer warten. Hat jeder der Achtzehn ein Opfer erwachen die Dioramen zum Leben und sind zurück in unserer Welt.
Das klingt alles etwas an den Haaren herbeigezogen, aber so seltsam es sich anhört, so gut funktioniert es im Film.
Hichox spielt gekonnt mit dem gruseligen Reiz von Kabinetten und schafft es dabei die bekanntesten Horror-Gestalten in einen Film zu versammeln.
Als da wären:

-Ein sehr deutsch anmutender Werwolf
-Eine Kreatur die unverkennbar als Frankensteins Ungeheuer zu identifiezieren ist
-Ein Vampirgraf, dessen Name unausgesprochen bleibt, aber wohl für jedermann als Dracula zu erkennen ist
-Eine lebende Mumie
-Das Phantom der Oper
-Mister Hyde
-Der Unsichtbare
-Der Marquis de Sade (Darsteller J. Kenneth Campell hat sichtlich Spaß an seiner Rolle)
-Jack the Ripper
-Ein irrer Holzfäller(wohl eine Versinnbildlichung des "Backwood-Horrors")
-Eine Hexe
-Der Golem (im Vergleich zu Wegerners Stummfilm ist nur der Kopf leicht variiert)
-Ein Voodoo-Bokor
-Ein Zombie (aus Romeros "Nacht der lebenden Toten")
-Der Körperfresser (Menschliche Frau nebst ausserirdischer Doppelgängerin)
-Ein Alien das in Anbetracht des leicht arktisch anmutenden Hintergrundes als "Ding aus einer anderen Welt" anzusehen ist
-Ein Schlangenmensch in einem Zirkuskäfig(Wohl gedacht auf Todd Brownings"Freaks")
und
-Ein Mutanten-Baby (Wiege des Schreckens)

Die Geschichte schreitet zügig voran sodass keine Längen entstehen, und ungeachtet des geringen Budges wird eine enorm gruselige Atmosphäre erzeugt, sodass man das Unbehagen der Protagonisten sofort miterlebt. Dabei entspricht die Cliqe im Grunde jedem Klischee der 80er und jeder Opferliste eines typischen "Slasher"-Films.
Der jugendliche Held,(anfangs verwöhnt) der über sich hinauswächst,
der etwas ausgeflippte Kumpel, das poppig wirkende Pärchen (welches am wenigsten vorgestellt wird), und die beiden typischen College-Girls (beide treffend gespielt von Deborah Foreman und Michelle Johnson, beide echt süß) in der Vorstellung der 80er. Die eine sittsam, anständig und loyal, die andere selbstverliebt, oberflächlich und leichtlebig(Halloween und Nightmare lassen grüßen).
Aber während man,(zumindest ich) von solchen Charakteren bei anderen Filmen schnell genervt ist, störte mich diese Konstellation hier kein bißchen, was zum größten Teil an den Darstellern/rinnen liegt die ihren Rollen symphatisch Leben einhauchen und nicht zu dick auftragen.
Überhaupt war es Hichox gelungen eine Truppe guter Mimen für sein Projekt zu versammeln.
Zach Galligan( der schon den Gremlins Paroli bot) spielt den jugendlichen Helden,Dana Ashbrook (der später bei David Lynch vielbeschäftigt war) spielt Galligans ausgeflippten Kumpel Tony,
John Rhys-Davis (nur kurz aber mit Elan dabei) gibt den Werwolf, Ex-"Ator" Miles O Keefee spielt den Vampirgrafen als Mischung aus Bela Lugosi und Frank Langella, Patrick Mcnee (ehemaliger Schirm- und Melonenträger) gibt Galligans Patenonkel und Experte für das Übersinnliche als eine Kombination aus van Helsing und Quatermain und als finsterer Besitzer des Kabinetts (Mischung aus Satanist und Prof. Bondi) ist David Warner zu sehen, der spätesten seit dem Orginal-"Omen" von 1976 jedem Horrorfan ein Begriff sein dürfte. Last but not least Hichox selbst als englischer Prinz in der "De Sade"-Episode.
Die Kulissen, die Effekte und die Musik sind allesamt überzeugend und das Prinzip der einzelnen Horror-Szenen in welche die Protagonisten geschleudert werden, erinnert an die Episodenfilme der 60er (Amicus z. B.).
Ja, man merkt hier deutlich welche Filme Anthony Hichox mag und mit welchen er wohl seine Jugend verbracht hat, da so manche Zitate unübersehbar sind.
Z.B. Draculas Orden (Fingerzeig "Universal" und Lugosi), oder "Hammers" "Phantom der Oper", da das Opfer des betreffenden Diorams eine englische "Bobby"-Uniform trägt. In der "Mumien"-Episode ist sogar eine Kombination aus "Universal" und "Hammer"und zwar das die Szene von Tschaikovskys "Schwanensee" untermalt wird (Karloff-Film 1932) und die Mumie einem am Boden knienden den Kopf zertritt ( "Hammers" zweiter "Mumien"-Film 1964).
Ausserdem vermeidet Hichox hier einen Fehler der (zumindest mir) diese Art Film immer vergrämt hat. Er kam nicht auf die gleiche Schnapsidee wie die "Universal"-Produzenten in den 40er, die Kreaturen aufeinander losgehen zu lassen, sondern läßt sie alle zusammenhalten, was im Film gezeigten "Hölle/Teufel-Kontext" auch völlig logisch ist.

Trotz aller Symphatie gibt es aber auch zwei Punkte welche mich an "waxwork" etwas störten.
Zum einen ist es die Auswahl von vier Gestalten und zwar die beiden "Alien"-Figuren welche meiner Meinung nach nicht so gut in den "Teufel"-Kontext passen da es sich bei ihnen nicht um Mythologie sonder SF handelt, und der "Marquis de Sade" und "Jack the Ripper". Anders als bei den anderen Gestalten handelt es sich um historische Personen, bei denen ich mich nachdem ich mich mit ihren Hintergründen beschäftigt hatte, etwas schwertat sie in dieser rein phantastische Handlung zu akzeptieren. Es wäre doch auch seltsam Rasputin mit Dr. Mabuse sprechen zu lassen, oder?
Dies ist aber nur ein persönliches Argument und wertet den Film als Ganzes nicht ab. Den einen Stern Abzug gibt es nur durch die Wahl des Handlunsortes.
Obwohl es verständlich ist, das Hichox seinen ersten Hollywood-Film vor Ort realisieren wollte, wirken die meisten der Kreaturen, welche hauptsächlich der Gotik entstammen im sonnendurchfluteten Kalifornien etwas deplaziert. Die Handlung an der Ostküste oder in einem herbstlichen London spielen zu lassen, hätte die Athmospäre noch besser werden lassen.
Wie auch immer.Letzten Endes ist es das Ergebnis das zählt, und das ist im vorliegenden Fall sowohl spannend,gruselig als auch spaßig.
Von all den filmischen Versuchen des "Monster-Cossovers" ist "Waxwork" meiner Meinung nach einer der orginellsten und gelungensten.

Zuletzt noch Anmerkungen zu zwei der Darstellern bzw. Rollen.

Die Mitwirkung Patrick Mcnees in diesem Film ist besonders interessant. Hatte Anthony Hichoxs Vater Douglas Hichox 1972 "Theater des Grauens" mit Vincent Price realisiert in welchem Diana(Mrs. Emma Peel) mitwirkte, spielt im Werk des Sohnes nun Mcnee(John Steed), der andere ehemalige "Avenger" mit. Man kann sagen das sich hier praktisch ein Kreis schließt.
Und zweitens möchte ich mir zu Dana Ashbrooks Rolle eine Frage erlauben:
Kann es sein das seine Figur Pate stand für Ashton Kutchers "Kelso" aus den "Wilden Siebzigern"? Eingebildet, nicht sonderlich helle, und stets "Volltreffer" rufend wenn jemand einen Spruch drückt, jedem auf die Nerven gehend, aber keiner aus der Clique will ihn missen. Seltsame Ähnlichkeit, nicht wahr?


Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen
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43 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungen, 31. Januar 2010
Also, ich kann mich den vielen Verrissen welche Stephen Norringtons Werk über sich ergehen lassen muss beileibe nicht anschließen.
Über mangelnde Figurenzeichnung, physikalische Unmöglichkeiten, und historische Anachronismen wird in der Regel hergezogen. Diese Kritikpunkte sind in mehrere Hinsicht unhaltbar und manchmal auch schlicht lächerlich.
Die Figuren sind meiner Meinung nach sehr wohl durchdacht, und obwohl es sich um eine Comic-Verfilmung handelt recht eng an die literarischen Vorlagen angelehnt aus denen sie stammen.

Beispiele:In Haggards "König Salomons Diamanten" wird erwähnt das Quatermain einen Sohn hat (zu jenem Zeitpunkt noch im Kindesalter) und angedeutet das er für das UK und das Empire nicht viel übrig hat und das sein Herz an Afrika hängt. Sean Connerys Darstellung des Charakters ist somit eine völlig überzeugende Weiterentwicklung. Ebenso wie die des Kapitän Nemo. War jener in der Urgeschichte von Verne ein von Hass verblendeter und mit seinen Dämonen Ringender, porträtiert der vorliegende Film einen gealterten Nemo der eben doch anfing seine früheren Taten zu hinterfragen, und der eingesehen hat das er viel falsch gemacht hat.
Stewart Townsend spielt Dorian Gray als den selbstverliebten Dandy welcher er auch in Wildes Vorlage ist. Seine Bösartigkeit ist nicht öffensichtlich sondern verbirgt sich hinter einer noblessen Fassade.
H.G. Wells Dr. Griffin wurde hier nicht wiederbelebt. Statt dessen haben wir hier einen cleveren Dieb namens Rodney Skinner der mit seiner Schlitzohrigkeit einen leichten "Arsene Lupin"-Einschlag hat.
Das Tom Sawyer nun als Erwachsener beim Geheimdienst gelandet ist hat mich nicht gestört, da Twains Vorlagen ja mehr seine Kindheit und Jugend portraitieren. Es ist also nicht unmöglich. Das der einzige Überlebende des Kampfes Ahab vs. Moby Dick (sprich Ismael) nun bei Kapitän Nemo angeheuert hat war eine recht lustige Idee, und über Peta Wilson könnte ich seitenweise nur Positives schreiben. Mal abgesehen davon das sie eine Augenweide ist (bin eben ein Kerl) schafft sie es eindrucksvoll ihrer Figur Leben einzuhauchen, und schafft ausgezeichnet den Spagat zwischen der eleganten viktorianischen Schönheit und der zähnefletschenden blutgierigen Untoten.Bei Professor Moriarty ist ebenfalls eine klare Weiterentwicklung zu sehen. Hatte er schon in Doyles Holmes-Geschichten durch seine Taten den Titel "Napoleon des Verbrechens" inne, steht er im vorliegenden Film davor das Ding seines Lebens zu drehen, und man meint sogar zu erkennen wie sich vor seinem geistigen Auge die Funde, die Marken und die Francs stapeln.
Mister Hyde wird häufig als Hulk-Immitat abgetan. Von seiner Größe her mag dies stimmen, aber wenn man sich die Maske genauer ansieht kann man erkennen das diese mit dem Überbiss und der gewölbten Stirn klar an die Maske von Frederick March aus der Verfilmung der 30er angelehnt ist. Und wenn man bedenkt das Dr. Jeckyll alias Mister Hyde die Inspiration für Stan Lees Dr. Banner alias Hulk war kann man sagen das sich hier ein Kreis schließt.
Die Figuren sind also mitnichten bloße Action-Helden, sondern besitzen durchaus Tiefe, welche natürlich zugunsten der Action stark reduziert wurde. Nichts desto Trotz ist sie da.
Die einwände in Punkto Physik und historische Ungenauigkeiten sind geradu zu ein Witz. Da regen sich manche Menschen darüber auf das Nemos Nautilus ungehindert durch die Grachten Venedigs manövriert. Wenn Superman (ja ebenfalls eine Comic-Verfilmung) in "Superman returns" mal eben einen ganzen Kontinent ins All wuchtet oder in "Superman IV" mal eben den Mond verschiebt stört sich doch auch niemand dran, und in puncto Anachronismen scheint es für die Werke bestimmter Regieseure wohl einen Schonbezierk jeder Kritik zu geben.
Beispiele: In "Interview mit einem Vampir" kommen die Vampire Louis und Claudia in das Paris des Jahres 1870. In jenem Jahr stand Paris unter deutscher Belagerung und später Besatzung. Im Film sieht man davon seltsamerweise nichts.
In Indiana Jones sieht man im Jahre 1936 Soldaten des Afrika-Korps welches noch gar nicht gegründet war, sieht man Soldaten mit MP 40ern schießen welche noch gar nicht hergestellt waren, und das die Wehrmacht in Ägypten dieses Jahres hätte buddeln dürfen und obendrein eine U-Bootbasis im Mittelmeer ihr eigen nennt ist nicht weniger falsch.Ebenso wie eine deutsch-österreichische Grenze am Ende des Jahres 1938, ein Wegweiser "Berlin - Venice", eine Bücherverbrennung im selben Jahr an welchen Hitler übrigens niemals selbst teilgenommen hat oder ein Passagierzeppelin nach dem Absturz der Hindenburg. Genauso seltsam ist das der SS-Offizier dessen Rangabzeichen ihn als "Standartenführer" ausweisen den ganzen Film über mit "Obersturmbannführer" angesprochen wird und in der zweiten Hälfte eine Uniform trägt welche an die italienischen Faschisten erinnert welche seltsamerweise in den Venedig-Szenen des Films nicht einmal zu sehen sind.

Aha, denken sich jetzt wohl die meisten Leser dieser Rezession. Dieser Typ meckert auch, aber nur über Filme die er nicht mag. Dem ist aber nicht so. Die angeführten Filme sieht der Schreiber ebensogern wie die "Liga der aussergewöhnlichen Gentlemen". Er versteht nur nicht warum über solch aufgeführte Punkte bei der "Liga" fröhlich drauf los geknüppelt wird, während bei anderen Filmen einfach drüberweg gesehen wird. Man sollte dann doch die Kathendrale im Dorf lassen und die "Liga" als das sehen was sie ist. Ein rasantes Fanatie-Abenteuer mit literarischen Bezügen das einfach nur unterhalten will. Nicht mehr und nicht weniger.

Einen Punkt Abzug gibt es dennoch, da sich in der Mitte des Films ein paar kleine Längen eingeschlichen haben. Ansonsten vollauf gelungen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 29, 2013 7:49 PM MEST


Der weiße Hai 3
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Preis: EUR 8,49

18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen DER WEISSE HAI 3 - Nur im direktem Vergleich schlechter, 5. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Hai 3 (DVD)
Hallo, miteinander.
Zuerst möchte ich erklären, das dies meine erste Rezession ist, und das ich eigentlich nicht zu den Leuten gehöre, die öffentlich ihre Meinung verkünden. In diesem Falle möchte ich dies aber tun, und mal eine Lanze für Joe Alves Regiewerk brechen, da (meiner Meinung nach) "Der weisse Hai 3" wesentlich besser ist als sein Ruf, und nur in direktem Vergleich schlechter als seine Vorgänger abschneidet.

Gewiss hat das Werk aus dem Jahre 83 einige Unzulänglichkeiten, denen aber auch Vorzüge (in meinen Augen mehr) gegnüberstehen.

Zuerst die negativen Seiten:
Spielbergs "Der weisse Hai" war nicht nur ein Suspensestück sondern auch eine Darstellung über die gezwungene Bindung dreier völlig unterschiedlicher Charaktere die sich im Kampf gegen den Hai zu einer gut funktionierenden Mannschaft entwickeln. Jeannot Szwarcs Fortsetzung war ein Lehrstück darüber inwieweit Menschen aus vorangegangen Fehlern und Erfahrungen lernen.(Bürgermeister, Stadtrat und die Jugendlichen)
Von dieser psychologischen Komplexität ist der dritte Teil ziemlich weit entfernt. Die Reibereien zwischen Brody und Fitzroyce sind eher öberflächlich, und wenn es hart auf hart kommt halten alle recht schnell zusammen. Die Flirtspiele der Protagonisten wirken etwas albern und bremsen die Handlung zuweilen. Die Thematik des Hai-Jungen ist mehr ein Zeitfüller, und hat keinerlei dramaturgische Sinnfälligkeit.

Dies alles spricht eher gegen "JAWS 3-D". Und trotzdem finde, zumindest ich, bei näherer Betrachtung nicht zu unterschätzende Qualitäten:

Während in den beiden Vorgängern es in der Regel darauf ankam den Hai an die Oberfläche zu locken, spielt sich der dritte Teil zumeist unter Wasser ab. Man dringt also praktisch mehr in das Reich des Hais ein, was eine interessante Variante ist.
Desweiteren nimmt der Film mit seiner Unterwasser-Darstellung in Sachen Atmosphäre schon einiges von den Tiefseefilmen der späten 80ern vorweg (Deep Star Six, Leviathan, Sirene 1).
Die Attacken sind ziemlich blutig, und in der besten Szene im Filterrohr, stirbt Fitzroyce einen Tot der wohl einer menschlichen Uhrangst gleichkommt und sich mit Quints Anbgang aus dem Orginal sehr wohl messen kann.
Ausserdem ist Louis Gossets Charackter zu beachten. Die Figur des Calvin Bouchard nimmt meiner Meinung nach schon einiges von der Figur des John Hammond aus "JURASSIC PARK" vorweg. Hier wie dort gibt es den idealistischen Themenparkerbauer, welcher bei der Bedrohung seines Lebenstraums zuerst resigniert und sich dann wieder berappelt. In beiden Filmen wird ein Park von genau dem bedroht was der Erbauer eigentlich liebt: Bei Bouchard vom Meer, für welches der Hai ja steht und bei Hammond die Dinosaurier.
Die Größe des Hais mag beim Erscheinen des Films wie eine Jules Verne-Phantasie gewirkt haben, ist aber nach neuster Forschung absolut nicht mehr utopisch, und sein Aussehen habe ich nicht als störend oder unecht empfunden. Es ist eben weder Spielbergs "Bruce" noch Szwarcs "Luxushai", sonder ein völlig Neuer mit einer neuen Handlung, die trotz der Bezüge zu den beiden Vorgängern auf eigenen Beinen steht.
Wie gesagt hat der Film seine schlechten Seiten und ist auch seinen beiden Vorgängern im Vergleich unterlegen, ist aber nichts desto Trotz ein unterhaltsames maritimes Horrostück welches sich nicht zu verstecken braucht.

Ein Punkt Abzug gibt es dennoch, da man in der Tat wohl mehr hätte rausholen können, wobei diese Tatsache wohl aber den chaotischen Produktionsumständen unter denen der Film gelitten hat, anzulasten ist.

So, das wars. Ich hoffe das meine Rezession nicht zu lang geworden ist, und vielleicht auch etwas hilfreich ist (Habt Nachsicht mit mir. Wie gesagt, ist meine Erste).

Zuletzt noch eine kleine Anmerkung:
Das die Haimutter auf Rache aus ist wird innerhalb des Films nicht ein einziges mal erwähnt (Würden Haie auch nicht tun). Dieses wurde wohl vom Publikum, Kritikern oder Rezissenten hinein interpretiert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 28, 2011 11:14 AM CET


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